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DE3013062A1 - Maschine zum automatischen allseitigen lasieren und verschlichten von brettern oder leisten - Google Patents

Maschine zum automatischen allseitigen lasieren und verschlichten von brettern oder leisten

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Publication number
DE3013062A1
DE3013062A1 DE19803013062 DE3013062A DE3013062A1 DE 3013062 A1 DE3013062 A1 DE 3013062A1 DE 19803013062 DE19803013062 DE 19803013062 DE 3013062 A DE3013062 A DE 3013062A DE 3013062 A1 DE3013062 A1 DE 3013062A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
machine
glazing
brushes
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19803013062
Other languages
English (en)
Other versions
DE3013062C2 (de
Inventor
Josef 5471 Niederzissen Schiele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19803013062 priority Critical patent/DE3013062C2/de
Publication of DE3013062A1 publication Critical patent/DE3013062A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3013062C2 publication Critical patent/DE3013062C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C5/00Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work
    • B05C5/002Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work the work consisting of separate articles
    • B05C5/004Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work the work consisting of separate articles the work consisting of separate rectangular flat articles, e.g. flat sheets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C11/00Component parts, details or accessories not specifically provided for in groups B05C1/00 - B05C9/00
    • B05C11/11Vats or other containers for liquids or other fluent materials
    • B05C11/115Sealing means for work inlet or outlet

Landscapes

  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Beschreibung: Die Erfindung betrifft eine Maschine zum automatischen allseitigen Lasieren und Verschlichten von dieselbe kontinuierlich durchlaufenden Brettern oder Leisten mit einem an seiner Vorder- und Rückseite für den Einlauf bzw. Auslauf der zu behandelnden Werkstücke mit Offnungen ausgestatteten geschlossenen Gehäuse und einer automatischen Vorschubeinrichtung.
  • Die in der Praxis bekannten Anlagen für die Oberflächenbehandlung von Hölzern mit Imprägnierstoffen und -farben sind auf die bedarfsfälle der Großverarbeiter abgestimmt. Es sind Geräte bekanntgeworden und teilweise noch auf dem Markt, bei denen der Holzschutzmittel-Auftrag auf einfachste Weise dadurch erfolgt, daß mittels einstellbarer Abf lußhähneHolzschutzmittel oder -farben nach unten abtropfen und dabei eine Filzfläche o. ä.
  • befeuchten. Zwischen diesen befeuchteten Filzflächen werden Bretter oder Leisten hindurchgeschoben, die dabei mehr oder weniger stark mit den erwähnten Mitteln beschichtet werden. Das Abstreifen des Uberschußmaterials besorgen feststehende Bürsten, Schwämme oder Filzstreifen. Diese Geräte werden manuell bedient und haben keinen eigenen Antrieb, so daß die Stückzahl der lasierten Hölzer gering ist. Zudem sind die erzielten Arbeitsergebnisse unbefriedigend, weil die feststehenden Abstreiferteile sich sehr schnell sättigen und einen ungleichen Auftrag hinterlassen. Außerdem kann die bei der Bearbeitung abtropfende Lasierflüssigkeit nicht wieder verwendet werden, da geeignete Filter und Umwälzeinrichtungen fehlen. Ferner sind die bekannten Anlagen schlecht zu reinigen und benötigen viel Platz zu ihrer Aufstellung.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Maschine der eingangs genannten Art zu schaffen, welche einfach zu warten, sauber im Betrieb, sparsam im Verbrauch an Lasierflüssigkeit, gründlich in der Bearbeitung und zudem besonders leistungsfähig ist. Darüber hinaus soll die Maschine nur wenig Raum benötigen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß a) mindestens ein abgekapselter Lasierraum nahe der Einlauföffnung des Gehäuses von oben her in dasselbe herausnehmbar eingesetzt ist, b) unmittelbar an der Auslaufseite des abgekapselten Lasi erraums einander gegenüber Seitenabstreifer-Bürsten seitlich stufenlos verstellbar angeordnet sind, c) hinter den Seitenabstreifer-Bürsten entgegen der Vorschubrichtung des Materials rotierende untere und obere Verschlichtungsbürsten im Gehäuse der Maschine höhenverstellbar angeordnet sind, d) das Gehäuse der Maschine nach unten zu als Auffangwanne für die herabtropfende Lasierflüssigkeit ausgebildet ist, deren Boden ein starkes Gefälle zur Auslaufseite hin besitzt und über eine absperrbare Auslaufleitung mit einem Behälter verbunden ist, e) im Behälters iD weXqh zur gleichzeitigen Umwälzung und Filterung der aufgefangenen Lasierflüssigkeit ein mittels einer Pumpe betriebener Saugfilter mit einer automatischen Filterreinigungsvorrichtung angeordnet ist und f) ferner Motor und Antriebssystem außerhalb des Gehäuses der Maschine installiert sind.
  • Die Maschine gemäß der Erfindung eignet sich in besonderem Maße für die Bearbeitung von Hölzern mit kleinen und mittleren Abmessungen. Infolge ihrer raumsparenden Konstruktion benötigt sie nur einen geringen Platzbedarf. Außerdem ist sie einfach zu warten und zu reinigen. Weiterhin ist ein Verstellen der Bürsten und des Sprühsystems bzw. ein Auswechseln derselben zur optimalen Anpassung an komplizierte Holzquerschnitte mühelos durchführbar. Ferner zeichnet sich die Maschine durch eine gründliche Bearbeitung des Materials aus, erreicht eine große Stückzahl und ist überdies äußerst sparsam im Verbrauch von Lasierflüssigkeit. Darüber hinaus ist sie im Betrieb sehr störunanfällig.
  • Das Gehäuse mit dem abgekapselten Lasierraum kann komplett aus der Maschine ausgehoben werden, was eine leichte Reinigung desselben möglich macht. Hierdurch sind auch die Sprühdüsen mühelos zugänglich und können verstellt oder ausgewechselt werden.
  • Dadurch, daß der eigentliche Lasierraum abgekapselt und abgedichtet ist, wird ferner erreicht, daß keine Lasierflüssigkeit o. dgl. in das umgebende Gehäuse der Maschine gelangt, so daß hier keine Reinigung mehr erforderlich ist und die Verschlichtungsbürsten nicht zusätzlich verunreinigt und dadurch in ihrer Wirkungsweise beeinträchtigt werden. Es ist auch möglich, die Maschine mit zwei oder drei verschiedenen Sprühsystemen auszurüsten, wie dies bspw. bei der Leistenfertigung notwendig sein kann.
  • Die Anordnung von Seitenabstreifer-Bürsten hat den Vorteil, daß auch seitlich, vor allem in den Brettnuten, eine gute Verteilung der Farbe, Lasur o. dgl. erfolgt.
  • Die Bürsten können mühelos auf die jeweilige Materialbreite durch seitliches Verschieben und Fixieren angepaßt werden.
  • Die Verschlichtungsbürsten gewährleisten eine tropfenfreie Behandlung der Bretter und Leisten. Oberhalb des durchlaufenden Materials sind vorzugsweise zwei über Spindeln verstellbare Bürstenwalzen montiert, während eine unterhalb angeordnet ist. Die hintere Oberbürste sorgt für eine besonders glatte Oberfläche des behandelten Werkstückes.
  • Die Schrägstellung der Auffangwanne im Maschinenbereich bewirkt, daß die herabtropfende Flüssigkeit schnell abfließt, so daß die Holzschutzmittel o. dgl. sich nicht festsetzen, sondern schnell in den Auffangbehälter abfließen, wodurch Reinigungsarbeiten unnötig werden und Lasierflüssigkeit eingespart wird.
  • Mittels der Pumpe wird die aufgefangene Lasierflüssigkeit aus dem Behälter angesaugt und erneut den Lasierdüsen im abgekapselten Lasierraum zugeleitet. Auf diese Weise findet eine ständige Umwälzung der Lasierflüssigkeit statt, wodurch gewährleistet ist, daß die Pigmente der Lasurfarben sich nicht absetzen und ein gleichmässiger Farbauftrag erfolgt. Damit die Umwälzung auch im Dauerbetrieb ohne Störung abläuft, ist im Behälter ein Saugfilter mit einer automatischen Filterreinigungsvor richtung vorgesehen, der auch feinste Verunreinigungen störungsfrei ausfiltert. Der Saugfilter mitsamt Reinigungsvorrichtung benötigt wenig Platz. Er kann auch in den Schrägboden der Maschine eingestellt werden. Im letzteren Falle entfällt das Unterstellen eines Behälters. Hierdurch ist es möglich, auch Kleinstmengen rationell zu verwerten, da der Materialumlauf entsprechend gering ist.
  • Dadurch, daß der Motor und das Antriebssystem, bestehend aus Ketten- und Riementrieben, außerhalb der Maschine installiert sind, sind innerhalb derselben nur glatte Flächen vorhanden, die leicht zu reinigen sind.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß der abgekapselte Lasierraum aus einem bodenseitig offenen Gehäuse besteht, daß die in der vorderen und rückwärtigen Gehäusewandung desselben angeordneten Öffnungen für den Einlauf bzw. Auslauf des Materials mittels paarweise einander gegenüberliegend angeordneten Bürstenleisten verschlossen sind, deren Borsten ineinandergreifen.
  • Die ineinandergreifenden Bürstenleisten gewährleisten einen dichten Abschluß des Lasierraumes gegenüber der übrigen Maschine auch bei Durchgang des Materials. Darüber hinaus bewirken sie bereits eine Vorverschlichtung, ehe die rotierenden Verschlichtungsbürsten in Funktion treten.
  • In vorteilhafter Weise sind die Bürstenleisten höhenverstellbar angeordnet. Hierdurch ist eine Anpassung auch an größere Leisten- oder Brettquerschnitte oder sogar kleine Balken möglich.
  • In vorteilhafter Weise sind zum Verstellen der Verschlichtungsbürsten Spindeln mit Handrädern in der oberen Wandung des Gehäuses der Maschine eingelassen.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung sind die Seitenabstreifer-Bürsten auslaufseitig am Gehäuse des abgekapselten Lasierraumes auf einer Schiene längsverschieblich und feststellbar angeordnet.
  • Hierdurch ist eine Anpassung der Seitenabstreifer-Bürsten an jede Brettbreite möglich, wodurch sichergestellt ist, daß die Brettschmalseiten vollständig mit Lasurflüssigkeit ausgezogen werden.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist die Beborstung der Seitenabstreifer-Bürsten keilförmig angeordnet. Hierdurch wird erreicht, daß im Zentrum der Bürsten die Borsten stark geballt sind, so daß dieselben nicht wieder von den Nuten der Bretter abgleiten können, sondern in diese hineingreifen, wodurch stets ein vollständiges Ausziehen der Nuten mit Lasierflüssigkeit gewährleistet ist.
  • Vorteilhaft ist ferner, daß die rückseitige Wandung des abgekapselten Lasierraums herausnehmbar ist. Hierdurch ist es mögli ch,nach Ausheben des abgekapselten Lasierraumes aus der Maschine mühelos in das Innere desselben zu gelangen, um diesen zu reinigen, wenn die normale Eigenreinigung, die durch Umwälzung eines Reinigungsmittels erfolgt, bei extremen Farbwechseln nicht ausreichen sollte. Auch ist es auf diese Weise mühelos möglich, die Sprühdüsen zu verstellen oder auszuwechseln.
  • Vorteilhafterweise ist an dem Gehäuse des abgekapselten Lasierraumes ein winklig gebogenes kohrleitungsstück mit daran angeschlossenen, verteilt auf demselben angeordneten Sprühdüsen auswechselbar mit seinem einen Ende an einem in der oberen Wandung des Gehäuses eingebauten Rohrstutzen mittels Uberwurfmutter befestigt.
  • Die Sprühdüsen können in Bezug auf Sprührichtung und Intensität einzeln verstellt werden. Ihre besondere Anordnung und Befestigung ermöglicht aber auch ein schnelles und müheloses Auswechseln des gesamten Sprühsystems.
  • Die Ausführungstechnik des Sprühsystems in Form eines kompakten Einsatzteils erlaubt es, sowohl einfache Sprüheinrichtungen für normale Standardbehandlung als auch Spezial-Dosiersprüheinrichtungen mittels Schnellverschluß einzuschrauben.
  • Weiterhin ist vorteilhaft, daß die Düsen an sich bekannte mehrfach verstellbare Fächerdüsen sind.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist unterhalb des Gehäuses der Maschine ein Konservierungsbehälter mit einem dicht abschließenden Deckel zur Aufnahme der Verschlichtungsbürsten bei Nichtgebrauch angeordnet. Unter Verschluß kann die Lasierflüssigkeit, mit der die Borsten getränkt sind, nicht aushärten, so daß dieselben stets einsatzbereit sind.
  • Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispieles schematisch in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 - die räumliche Ansicht der erfindungsgemäßen Maschine bei der Bearbeitung eines Nut- und Federbrettes ohne Vorschubeinrichtung mit aufgebrochenem Gehäuse und Blick auf die Verschlichtunys- urid die Seitenabstreifer-Bürsten sowie die Sprühdüsen im abgekapselten Lasierraum in gestrichelter Darstellung, Fig. 2 - eine räumliche Ansicht des Gehäuses der Maschine, wobei das Antriebssystem weggelassen wurde, als Sprengzeichnung mit ausgehobenem, abgekapseltem Lasierraum, herausgenommenem Sprühdüsensystem und Bürstenleisten und Fig. 3 - die räumliche Rückansicht des abgekapselten Lasierraums mit Blick auf die in das Gehäuse desselben eingeschobene rückwärtige Wandung mit den Bürstenleisten und den davor aut einer Schiene angeordneten Seitenabstreifer-Bürsten.
  • Das in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Maschine besteht aus einem nach außen hin abgeschlossenen Gehäuse 1, welches auf Stützfüßen 2, 3 aufgesetzt ist.
  • An den Schmalseiten besitzt das Gehäuse 1 eine Einlauf-und eine Auslauföffnung für das zu behandelnde Material, welches aus Brettern 4, Leisten oder kleinen Balken bestehen kann. Nach unten zu bildet das Gehäuse 1 eine Auffangwanne für die herabtropfende Lasierflüssigkeit. Der Boden 5 der Wanne besitzt ein starkes Gefälle zur Auslaufseite der Maschine hin.
  • Die Wanne ist über eine Auslaufleitung 6 mit einem Behälter 7 verbunden. In den Behälter 7 mündet weiterhin eine Saugleitung 8, über die mittels einer Pumpe 9 die im Behälter 7 befindliche Lasierflüssigkeit o. dgl. angesaugt und umgewälzt wird. Vor der Mündung der Saugleitung 8 ist ein Saugfilter 10 mit an sich bekannter Reinigungsvorrichtung 11 angeordnet, welche in der Weise arbeitet, daß die Oberfläche des Saugfilters 10 von den Verunreinigungen mittels eines permanent auf dieselbe einwirkenden, von unten nach oben gerichteten scharfen Flüssigkeitsstrahl freigehalten wird.
  • Nahe der Einlauföffnung ist von oben her ein abgekapselter Lasierraum 12 in das Gehäuse 1 der Maschine herausnehmbar eingehängt. Das Gehäuse des Lasierraumes ist nach unten zur Auffangwanne der Maschine hin offen, damit die Lasierflüssigkeit abtropfen kann.
  • Im Gehäuse des abgekapselten Lasierraumes 12 ist ein winklig gebogenes Rohrleitungsstück 13 mit darauf verteilt angeordneten Sprühdüsen 14 durch eine bberwurfmutter 15 an der in das Gehäuse mündenden Zuleitung 16 für die Lasierflüssigkeit befestigt, was ein schnelles Wechseln des gesamten Sprühsystems ermöglicht. Bei den Düsen 14 handelt es sich um an sich bekannte, mehrfach verstellbare Fächerdüsen. Sie sind jeweils oben und unten verstellbar fixiert und mit Schnellkupplungen versehen.
  • Die an den vorderen und rückwärtigen Gehäusewandungen angeordneten Öffnungen des abgekapselten Lasierraumes 12 für den Einlauf und Auslauf des Materials sind mittels paarweise einander gegenüberliegend angeordneten Bürstenleisten 17, 18 bzw. 19, 20 verschlossen, deren Borsten ineinandergreifen und dafür sorgen, daß auch während des Materialdurchganges keine Lasierflüssigkeit o. dgl. nach außen in das Gehäuse 1 der Maschine dringt.
  • Sie passen sich an jeden Materialquerschnitt an.
  • Die rückwärtige Gehäusewandung 21 des abgekapselten Lasierraumes 12 kann nach unten herausgezogen werden, so daß das Innere desselben gut zugänglich ist. Hinter der rückwärtigen Gehäusewandung 21 ist eine in Querrichtung verlaufende Schiene 22 befestigt, auf der zwei mit ihren Borsten gegeneinander gerichtete Seitenabstreifer-Bürsten 23 stufenlos verstellbar angeordnet sind. Die Beborstung ist jeweils keilförmig nach innen gerichtet, so daß ein Ausstreichen der Nuten der Bretter 4 stets gewährleistet ist.
  • Hinter dem abgekapselten Lasierraum 12 sind im Gehäuse 1 der Maschine einander gegenüberliegend zwei entgegen der Vorschubrichtung des Materials rotierende obere Verschlichtungsbürsten 24, 25 und eine untere Verschlichtungsbürste 26 angeordnet. Gemäß dem Ausführungsbeispiel sind die beiden oberen Bürstenwalzen in ihrer Höhe gegenüber den zu behandelnden Brettern o. dgl. mittels Spindeln 27 verstellbar.
  • Der Motor 28 und das Antriebssystem der Maschine sind außerhalb des Gehäuses 1 derselben vor Verunreinigungen durch die Lasurflüssigkeit geschützt.
  • Unterhalb des Gehäuses 1 der Maschine ist ein Konservierungsbehälter 29 mit dicht schließendem Deckel 30 zur Aufnahme der Verschlichtungsbürsten an einem Stützfuß der Maschine befestigt.
  • Alle in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als erfindungswesentlich angesehen.
  • 1 - Gehäuse 2,3 - Stützfüße 4 - Bretter 5 - Boden der Auffangwanne 6 - Auslaufleitung 7 - Behälter 8 - Saugleitung 9 - Pumpe 10 - Saugfilter 11 - Reinigungsvorrichtung 12 - abgekapselter Lasierraum 13 - Rohrleitungsstück 14 - Sprühdüsen 15 - Uberwurfmutter 16 - Zuleitung für die Lasierflüssigkeit 17,18 - vordere Bürstenleisten 19,20 - hintere Bürstenleisten 21 - rückwärtige Gehäusewandung 22 - Schiene 23 - Seitenabstreifer-Bürsten 24,25 - obere Verschlichtungsbürsten 26 - untere Verschlichtungsbürste 27 - Spindeln 28 - Motor 29 - Konservierungsbehälter 30 - Deckel Leerseite

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1.) Maschine zum automatischen allseitigen Lasieren und Verschlichten von dieselbe kontinuierlich durchlaufenden Brettern oder Leisten mit einem an seiner Vorder- und Rückseite für den Einlauf bzw. Auslauf der zu behandelnden Werkstücke mit Offnungen ausgestatteten geschlossenen Gehäuse und einer automatischen Vorschubeinrichtung, dadurch gekennzeichnet.
    a) daß mindestens ein abgekapselter Lasierraum (12) nahe der Einlauföffnung des Gehäuses (1) von oben her in dasselbe herausnehmbar eingesetzt ist, b) daß unmittelbar an der Auslaufseite des abgekapselten Lasierraums (12) einander gegenüber Seitenabstreifer-Bürsten (23) seitlich stufenlos verstellbar angeordnet sind, c) daß hinter den Seitenabstreifer-Bürsten (23) entgegen der Vorschubrichtung des Materials rotierende untere und obere Verschlichtungsbürsten (24, 25 bzw.
    26) im Gehäuse (1) der Maschine höhenverstellbar angeordnet sind, d) daß das Gehäuse (1) der Maschine nach unten zu als Auffangwanne für die herabtropfende Lasierflüssigkeit ausgebildet ist, deren Boden (5) ein starkes Gefälle zur Auslaufseite hin besitzt und über eine absperrbare Auslaufleitung (6) mit einem Behälter (7) verbunden ist, e) daß im Behälter (7), in welchem zur gleichzeitigen Umwälzung und Filterung der aufgefangenen Lasierflüssigkeit ein mittels einer Pumpe (9) betriebener Saugfilter (10) mit einer automatischen Filterreinigungsvorrichtung (11) angeordnet ist, f) und daß ferner Motor (28) und Antriebssystem außerhalb des Gehäuses (1) der Maschine installiert sind.
    2.) Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der abgekapselte Lasierraum (12) aus einem bodenseitig offenen Gehäuse besteht, daß die in der vorderen und rückwärtigen Gehäusewandung desselben angeordneten Öffnungen für den Einlauf bzw. Auslauf des Materials mittels paarweise einander gegenüberliegend angeordneten Bürstenleisten (17, 18 bzw. 19, 20) verschlossen sind, deren Borsten ineinandergreifen.
    3.) Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürstenleisten (17, 18 bzw. 19, 20) höhenverstellbar angeordnet sind.
    4.) Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verstellen der Verschlichtungsbürsten (24, 25) Spindeln (27) mit Handrädern in der oberen Wandung des Gehäuses (1) der Maschine eingelassen sind.
    5.) Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenabstreifer-Bürsten (23) auslaufseitig am Gehäuse des abgekapselten Lasierraumes (12) auf einer Schiene (22) längsverschieb lich und feststellbar angeordnet sind.
    6.) Maschine nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Beborstung der Seitenabstreifer-Bürsten (23) keilförmig angeordnet ist.
    7.) Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die rückseitige Gehäusewandung (21) des abgekapselten Lasierraumes (12) herausnehmbar angeordnet ist.
    8.) Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gehäuse des abgekapselten Lasierraumes (12) ein winklig gebogenes Rohrleitungsstück (13) mit daran angeschlossenen, verteilt auf demselben angeordneten Sprühdüsen (14) auswechselbar mit seinem einen Ende an einem in der oberen Wandung des Gehäuses (1) eingebauten Rohrstutzen mittels Uberwurfmutter (15) befestigt ist 9.) Maschine nach Anspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (14) an sich bekannte, mehrfach verstellbare Fächerdüsen sind.
    10.) Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Gehäuses (1) der Maschine ein Konservierungsbehälter (29) mit einem dicht abschließenden Deckel (30) zur Aufnahme der Verschlichtungsbürsten bei Nichtgebrauch angeordnet ist.
    Beschreibung;
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DE3013062A1 true DE3013062A1 (de) 1981-10-08
DE3013062C2 DE3013062C2 (de) 1988-05-26

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