DE3011659A1 - Hoehenjustierbare, unsichtbare befestigung fuer moebel, insbesondere tablare an waenden - Google Patents
Hoehenjustierbare, unsichtbare befestigung fuer moebel, insbesondere tablare an waendenInfo
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Description
- unsichtbare
- Höhenjustierbare, Befestigung für Möbel, insbesondere Tablare an Wänden Die Erfindung betrifft eine höhenjustierbare, unsichtbare Befestigung für Möbel, insbesondere Tablare an Wänden.
- Bei der Befestigung von Möbeln an Wänden besteht aus unterschiedlichen Gründen stets die Notwendigkeit einer Justierung, sei es, daß das absolute Maß eines Aufhängungspunktes oder das relative Maß zweier Aufhängungspunkte einer Korrektur bedürfen. Ein besonderes Problem stellen dabei solche Möbel wie Tablare dar, die mit einer verhältnismäßig kleinen Fläche an der Wand anliegen und die ohne sichtbare Befestigungsmittel anzubringen sind.
- Zu diesem Zwecke sind stabförmige Tablarträger bekannt, die mit einem Ende in einem entsprechenden DUbel der Wand befestigt werden und über deren anderes Ende mit einer entsprechend tiefen Bohrung das Tablar geschoben wird. Zur Justierung der Höhe der Tablarträger wird bei diesen bekannten Befestigungsmitteln das Tablar zunächst provisorisch auf die Tablarträger aufgeschoben, die mögliche Höhenabweichung festgestellt, dann wird das Tablar wieder entfernt, die Korrektur an den Tablarträgern durchgeführt, worauf die Endmontage erfolgt.
- Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht danach darin, eine Befestigung der eingangs genannten Art zu schaffen, die eine einfache Justierung erlaubt.
- Die Aufgabe wird durch eine Befestigung gelöst, bei der ein Tablarträger (1) vorgesehen ist, der aus einem in die Wand (2) einschraubbaren Teil (12) und einem in das Tablar (3) einschiebbaren Teil (13) besteht, die bezüglich ihrer Längsachse exzentrisch miteinander verbunden sind, daß der Tablarträger (1) im unmittelbar an die Wand (2) angrenzenden Bereich mit einer für einen Schlüssel greifbaren Anformung (11) versehen ist und daß die im Tablar (3) zur Aufnahme des Tablarträgers (1) vorgesehene Öffnung (31) als Langloch ausgebildet ist, deren Höhe (32) dem Durchmesser des Tablarträgers (1) und deren Breite (33) der gewählten Exzentrizität der Trägerteile (12,13) plus dem Durchmesser des Tablarträgers (1) entspricht.
- Der Vorteil der Erfindung liegt darin, daß das Tablar in einem Arbeitsgang auf die montierten Tablarträger so weit aufgeschoben wird, bis zwischen Wand und Hinterkante nur noch soviel Raum ist, daß der Schlüssel auf den Tablarträger aufgesetzt werden kenn, um die er forderliche Justierung durchzuführen; danach wird das Tablar bis zum Anschlag an der Wand weitergeschoben.
- Gemäß einer Weiterbildung, die eine leichte Anpassung an z.B. unterschiedliche Wanddübellängen durch entsprechende Wahl des in die Wand einschraubbaren Teiles erlaubt, ist vorgesehen, daß die Teile (12, 13) des Tablarträgers (1) mittels einer Schraubverbindung lösbar verbunden sind.
- Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung des zweiteiligen Tablarträgers ist vorgesehen, daß der in die Wand (2) einschraubbare Teil (12) an seinem aus der Wand vorstehenden Ende mit der für einen Schlüssel greifbaren Anformung (11) sowie mindestens einem Gewinde (14, 15) für die Verbindung mit dem in das Tablar einschiebbaren Teil (13) versehen ist und daß die Längsachse des in die Wand ragenden Gewindebolzens (16) und die Längsachse des der Verbindung mit dem in das Tablar einschiebbaren Teiles (13) dienenden Gewindes (14, 15) die vorgegebene Exzenttrizität aufweisen.
- Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung können den übrigen Patentansprüchen sowie der Beschreibung der beigefügten Zeichnungen entnommen werden.
- Wie das in Fig. 1 dargestellte Beispiel zeigt, besteht der Tablarträger 1 aus zwei Teilen 12 und 13. Das Teil 12 wird mit einem Gewindebolzen 16 in einen in der Wand 2 sitzenden Dübel eingeschraubt.
- Je nach Wandart, z.B. Vollsteine oder Lochsteine, werden Dübel unterschiedlicher Länge und Teile 12 mit kurzen oder langen Gewindebolzen 16 benutzt. Das aus der Wand vorstehende Ende des Teiles 12 ist mit einer für einen Schlüssel greifbaren Anformung, hier z.B.
- einem Sechskant 11 versehen. Dieser Sechskant 11 dient zunächst dazu, das Teil 12 mit seinem Gewindebolzen 16 in die Wand zu schrauben. Außer dem in einem begrenzten Bereich angeformten Sechskant 11 trägt das vorstehende Ende ein Außengewinde 14 sowie eine stirnseitige Gewindebohrung 15. Diese beiden zueinander konzentrischen Gewinde 14 und 15 einerseits und der Gewindebolzen 16 andererseits sind bezüglich ihrer Längsachsen exzentisch, d.h. das Maß der Exzentrizität bestimmt den Umfang des Justierbereiches.
- Nach der Montage des Teiles 12 wird Je nach Tablargröße das zugehörige Teil 13 mit dem Teil 12 verbunden. Das in Fig. 1 gezeigte Teil 13 besitzt einen Gewindebolzen 18, der in die Gewindebohrung 15 eingeschraubt wird.
- Danach wird das in Fig. 2 gezeigte Tablar 3 mit seiner Öffnung 31, einem Langloch, über die Teile 13 und 12 bis in den Bereich des angeformten Sechskants 11 geschoben. Im Falle einer festgestellten, notwendigen Justierung wird auf den Sechskant 11 ein entsprechender Schlüssel aufgesteckt und der Tablarträger im erforderlichen Umfang gedreht. Da die Öffnung 31 in ihrer Höhe 32 dem Durchmesser des Teiles 13 entspricht, rührt die Drehung des Tablarträgers zu der Höhenjustierung. Die gleichzeitig auftretende seitliche Verschiebung des Tablarträgers bleibt wegen der Breite 33 des Langloches 31 ohne Einfluß auf die Lage des Tablars 3.
- In Fig. 3 ist ein Teil 13 gezeigt, der aufgrund seines größeren Durchmessers und seiner größeren Länge für stärkere und ausladendere Tablare gemäß Fig. 4 geeignet ist. Auch hier wird wieder das gleiche Teil 12 verwendet. Im Unterschied zu Fig. 1 und dem dort dargestellten Teil 13 wird hier in Fig, 3 das Teil 13, das mit einer Gewindebohrung 17 versehen ist, auf das Außengewinde 14 geschraubt und zwar so weit, daß der SchlUssel noch auf den Sechskant gesteckt werden kann.
- Die Montage des Tablars erfolgt in der Weise, daß dieses zunächst auf die miteinander verbundenen Teile 12 und 13 des oder der an der Wand befestigten Tablarträgers 1 aufgeschoben wird und vom Tablarträger lediglich noch der Sechskant zwischen Mauer und Tablar erreichbar ist.
- Sodann wird die richtige Lage des Tablars kontrolliert und gegebenenfalls eine Justierung durch Verdrehen des Tablarträgers am Sechskant mit Schlüssel vorgenommen.
- Nach erfolgter Justage wird das Tablar vollends gegen die Wand geschoben.
- Wie in Fig. 1 und 3 zu sehen ist, besitzen die Teile 13 jeweils an ihrem wandseitigen Ende eine Reibfläche 19, die einer Verbesserung der Verbindung von Tablar und Tablarträger dient.
- Wie man leicht erkennt, bietet die vorliegende Erfindung die Mögllchkeit, mit nur jeweils zwei Teilen 12 und 13 eines Tablarträgers 1 für unterschiedliche Anwendungsfälle doppelter Zahl gerüstes zu sein, was sowohl von der Herstellung her als auch von der Anwenderseite erhebliche Vereinfachungen bietet.
- L e e r s e i t e
Claims (5)
- Patentansprüche Höhenjustierbare, unsichtbare Befestigung für Möbel, insbesondere Tablare an Wänden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Tablarträger (1) vorgesehen ist, der aus einem in die Wand (2) einschraubbaren Teil (12) und einem in das Tablar (3) einschiebbaren Teil (13) besteht, die bezüglich ihrer Längsachse exzentrisch miteinander verbunden sind, daß der Tablarträger (1) im unmittelbar an die Wand (2) angrenzenden Bereich mit einer für einen Schlüssel greifbaren Anformung (11) versehen ist und daß die im Tablar (3) zur Aufnahme des Tablarträgers (1) vorgesehene Öffnung (31) als Langloch ausgebildet ist, deren Höhe (32) dem Durch messer des Tablarträgers (1) und deren Breite (33) der gewählten Exzentrizität der Trägerteile (12, 13) plus dem Durchmesser des Tablarträgers (1) entspricht.
- 2. Höhenjustierbare, unsichtbare Befestigung für Möbel, insbesondere Tablare an Wänden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile (12, 13) des Tablarträgers (1) mittels einer Schraubverbindung lösbar verbunden sind.
- 3. Höhenjustierbare, unsichtbare Befestigung ftlr Möbel, insbesondere Tablare an Wänden nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der in die Wand (2) einschraubbare Teil (12)an seinem aus der Wand vorstehenden Ende mit der für einen Schlüssel greifbaren Anformung (11) sowie mindestens einem Gewinde (14, 15) für die Verbindung mit dem in das Tablar einschiebbaren Teil (13) versehen ist und daß die Längsachse des in die Wand ragenden Gewindebolzens (16) und die Längsachse des der Verbindung mit dem in das Tablar einschiebbaren Teiles (13) dienenden Gewindes (14, 15) die vorgegebene Exzentrizität aufweisen.
- 4. Höhenjustierbare, unsichtbare Befestigung für Möbel, insbesondere Tablare an Wänden nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der in die Wand einschraubbare Teil (12) des Tablarträgers (1) an seinem aus der Wand vorstehenden Ende ein Außengewinde (14) und eine stirnseitige Gewindebohrung (15) besitzt, die zueinander konzentrisch sind und daß der in das Tablar (3) einschiebbare Teil (13) mit einer entsprechenden Gewindebohrung (17) oder einem entsprechenden Gewindebolzen (18) versehen ist.
- 5. Höhenjustierbare, unsichtbare Befestigung für Möbel, insbesondere Tablare an Wänden nach einem der Ansprüche 1 - 4 dadurch gekennzeichnet, daß der in das Tablar (3) einschiebbare Teil (13) des Tablarträgers an seinem der Wand (2) zugewandten Ende eine Reibfläche (19) besitzt.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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| DE3011659C2 DE3011659C2 (de) | 1983-12-15 |
Family
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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1980
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Patent Citations (2)
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| DE-Katalog "Der Grosse Häfele", 1975, S. 295 * |
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| US20220034134A1 (en) * | 2018-12-05 | 2022-02-03 | ambigence GmbH & Co. KG | Furniture component and method for producing same |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE3011659C2 (de) | 1983-12-15 |
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