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DE3011551A1 - Leuchttableau mit plasmaentladung und verfahren zu seiner herstellung - Google Patents

Leuchttableau mit plasmaentladung und verfahren zu seiner herstellung

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Publication number
DE3011551A1
DE3011551A1 DE19803011551 DE3011551A DE3011551A1 DE 3011551 A1 DE3011551 A1 DE 3011551A1 DE 19803011551 DE19803011551 DE 19803011551 DE 3011551 A DE3011551 A DE 3011551A DE 3011551 A1 DE3011551 A1 DE 3011551A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strips
insulating
base plate
metal
cathode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803011551
Other languages
English (en)
Inventor
Guy Gerard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE3011551A1 publication Critical patent/DE3011551A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/38Cold-cathode tubes
    • H01J17/48Cold-cathode tubes with more than one cathode or anode, e.g. sequence-discharge tube, counting tube, dekatron
    • H01J17/49Display panels, e.g. with crossed electrodes, e.g. making use of direct current
    • H01J17/492Display panels, e.g. with crossed electrodes, e.g. making use of direct current with crossed electrodes
    • H01J17/494Display panels, e.g. with crossed electrodes, e.g. making use of direct current with crossed electrodes using sequential transfer of the discharges, e.g. of the self-scan type

Landscapes

  • Gas-Filled Discharge Tubes (AREA)
  • Control Of Indicators Other Than Cathode Ray Tubes (AREA)

Description

Brief vom Blatt f> DIpl.-Ing. Q. Schliebe
an das Deutsche Patentamt, München Patentanwalt
Die Erfindung betrifft ein Leuchttableau mit Plasmaentladung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs und ein Verfahren zu seiner Herstellung.
Eine Belichtungsleiste für ein solches Tableau wurde bereits in der DE PS 25 29 440 veröffentlicht. Diese Belichtungsleiste besteht aus zwei Metallbändern, von denen eines die Anzeigeanode, das andere die Abtastanode bildet. Die Anzeigeanode ist mit Löchern versehen, die sich koaxial zur Bildzeile erstreckt. Dritte Metallbänder bilden die Kathoden. Eine solche Belichtungsleiste dient dazu, eine in einem Datensignal erhaltene Zeile eines Bildes Punkt für Punkt auf einer lichtempfindlichen Schicht darzustellen.
Die bekannte Belichtungsleiste besteht hauptsächlich aus einer abgedichteten Kammer, die von einem Grundplättchen und einem Deckplättchen gebildet wird. Die innere Fläche des Deckplättchens trägt die beiden Anoden. Mit Hilfe eines isolierenden Zwischenplättchens werden die Anoden in einem vorher festgelegten Abstand von der inneren Fläche des Grundplattenens das die Kathode trägt, gehalten. Ein Schlitz in dem Zwischenplättchen, der ungefähr so breit wie die Summe der Breite der beiden Anoden ist, bildet die eigentliche Entladungskammer. Das Grundplättchen besteht bevorzugt aus natürlichem Magnesiumsilikat, damit die Isolierteile, wie z.B. das isolierende Zwischenplättchen, aus einer isolierenden Paste, die sich für den Hochtemperatur-Sieb druck eignet, bestehen können.
Bei der Herstellung einer solchen Belichtungsleiste werden die Elektroden in den verschiedenen Arbeitsgängen verformt. Dies ist auf das Schrumpfen der verwendeten Werkstoffe zurückzuführen. Daher kann man eine solche Leistenstruktur für ein Tableau oder eine Matrize mit großen Flächen nicht
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Brief vom Blatt 6 Dlpl.-Ing. G. Schliebs
an das Deutsche Patentamt, München Patentanwalt
verwenden, weil die Formänderungen der Elektroden eine Änderung des vorher festgelegten Abstandes längs einer Anode verursachen. Dies erlaubt nicht, für jeden Punkt das Minimum nach PASCHEM" zwischen einer Anode und einer Kathode zu erreichen, das benötigt wird zur Ortsbestimmung und für die präzisen gewünschten Maße eines Lichtfleckes, der als Folge der Entladung eines Edelgases in der Kammer auf der Fläche einer Kathode entsteht.
Die lichterzeugende elektrische Entladung wird bei solchen Vorrichtungen durch einen Gleichstrom gesteuert, und jede Anzeigezelle ist durch die Kreuzung mindestens einer Anzeigeanode und einer Kathode bestimmt. Einzelheiten sind im § 4 des Artikels von G.F. Weston, in Journal of Physices; Scientific instruments, vol. 8, N0 12, Dezember 1975 beschrieben. Die US-PS 3718 483 beschreibt ein besonderes Ausführungsbeispiel einer Leuchtanzeige, bei der jede Kathode einer Zelle in Reihe mit einem Lastwiderstand liegt, der auf dem zweiten Plättchen angebracht ist.
Bei allen bisherigen Ausführungen trägt das obere frontseitige Plättchen wenigstens die Anzeigeanoden-Bänder und das untere, hintere Plättchen die dritten leitenden Bänder oder Kathoden. Sie zeigen dieselben Kachteile, die zuvor erwähnt wurden.
Aufgabe er Erfindung ist es, diese Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden und ein mit Plasmaentladungen arbeitendes Tableau zu entwickeln, bei dem die relativen Abstände zwischen Anoden und Kathoden konstant bleiben unabhängig von den Formänderungen, die beim Zwischenglühen während der Herstellung entstehen können.
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Brief vom Blatt 7
an das Deutsche Patentamt, München
Dlpl.-Ing. Q. Schllebs
Patentanwalt
Diese Aufgabe wird bei einem Leuchttableau der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art mittels der in dessen Kennzeichen angegebenen konstruktiven Ausbildung gelöst.
Dieses Tableau kann besonders vorteilhaft für große Flächen (längs wie quer) verwendet werden. Es besitzt in diesem Fall eine Gruppe von Anzeigeanoden, je eine für jede Bildzeile. Da die Anoden und Kathoden auf der Innenfläche der Bodenplatte übereinanderliegen, und dies unabhängig von der Struktur der Deckplatte (durch deren Löcher das Leuchtbild betrachtet wird), kann man irgendein Motiv auf der Innenfläche der Deckplatte mittels Siebdruck oder Gravur anbringen.
Die Herstellung eines solchen Tableaus ist preiswert erstens, weil die Platten aus gewöhnlichem Glas bestehen können, und zweitens, weil die Niederschläge der Isolierstoffe und Elektroden auf der Grundplatte kein Zwischenglühen aushalten müssen.
Weitere Vorteile der Erfindung werden sich aus der folgenden Beschreibung, eines bevorzugten Ausführungsbeispiels und den beigefügten Zeichnungen ergeben. In diesen zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung, teilweise im querschnitt die Elektroden auf der Grundplatte eines Tableaus mit 3 Zeilen und 12 Spalten;
Fig. 2 einen Querschnitt der Zündkathode längs der Linie H-II der Fig. 1;
Fig. 3 einen Querschnitt längs der gebrochenen Linie
IH-III der Fig. 2 durch eine Anschlußleitung einer Kathode und durch die erste Punktreihe der Deckplatte;
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Brief vom Blatt δ Dlpl.-Ing. G. Schllebs
an das Deutsche Patentamt, München Patentanwalt
Fig. 4 ein Blockdiagramm der Steuerschaltung für die
Elektroden mit einer Draufsicht auf das [Tableau nach Fig. 1, wenn die Deckplatte abgenommen ist.
Ein Leuchttableau gem. Fig. 1 und 2 besteht hauptsächlieh aus einer oberen Deckplatte 1 und aus einer unteren Grundplatte 2. Ein dichter Eahmen 3 verbindet die beiden Platten 1 und 2 parallel zueinander und bildet mit diesen eine dichte Kammer, die ein Edelgas mit niedrigem Druck enthält. Die beiden Platten 1 und 2 sind rechteckig und bestehen vorzugsweise aus gewöhnlichem Glas, z.B. Fensterglas. Ihre innere Flächen sind mit einem undurchsichtigen Wiederschlag bedeckt, der wie eine undurchsichtige Schicht 10, 20 aussieht, und jede Lichtentladung, die innerhalb der Kammer erzeugt wird, reflektiert.
Die Grundplatte 2 trägt auf ihrer Innenfläche 20 eine Gruppe von Kathoden 4,,,4p,4-, in Form von Metallbändern, die parallel, mit gleichem Abstand und quer zu den Zeilen liegen. Man erzeugt diese Kathoden durch einen Metallniederschlag, z.B. aus ÜTickel. Fig. 1 und 4 zeigen, daß für ein Tableau mit 12 Kathoden 4^ bis 4^2 <3ie Kathoden in Vierergruppen zu äußeren Anschlußleitungen 5-p5p>5;z und ^1, geführt sind, die parallel und der Länge nach auf die Fläche 20 der Grundplatte 2 aufgebracht worden sind. So sind in Fig. 1 und 4 die Kathoden ^v,,4^ "und 4-q mit der Leitung 5^1 verknüpft, die Kathoden 4^,4g un(3' ^10 m^* ^er leitung 52) die Kathoden ^-ζΛη und. 4^^ mit der Leitung 5% und die Kathode 4^,4g und 4^2 mit der Leitung 5^.· Diese Verkettung ähnelt der in der vorher genannten DE-PS 25 29 440 beschriebenen. Das elektrische Feld zwischen einer Kathode wie 4. und einer Anode, wenn beide elektrisch erregt sind, ist longitudinal und senkrecht zu den Kathoden und kann sich nicht bis zur nächsten Kathode wie 4^ ausdehnen.
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Brief vom Blatt 9 Dlpl.-Ing. G. Schlleb·
an das Deutsche Patentamt, München Patentanwalt
Man erzeugt die Kreuzungen zwischen den Kathoden 4 und den Anschlußleitungen 5 durch eine Gruppe von Brücken, die die Kathoden auf Isolierbrücken überspannen. Bei dem gezeigten Beispiel, "bei dem sich alle Anschlußleitungen 5 an der gleichen Längsseite auf der Innenfläche 20 der Grundplatte 2 befinden, besteht eine Anschlußleitung wie 5pi äi-e ausführlich in Fig. 3 gezeigt ist, aus einem Abschnitt 50 mit einer Fahne, der gleichzeitig mit den Kathoden 4- bis 4-,,ρ auf der Innenfläche 20 aufgebracht worden ist. Der größte (Teil des Abschnittes 50 befindet sich innerhalb der abgedichteten Kammer. Seine Fahne ist mit einer Steuerleitung 5-i verbunden, z.B. durch Löten mit Silberlot oder durch eine Anschlußleiste, die mit der entsprechenden Längskante der Grundplatte 2 ineinanderpasst und die Rolle als Stecker übernimmt. Die Anschlußleitung 5p besitzt auch zwei leitende Brücken 52 und 53j die vorzugsweise in einer gemeinsamen Implantationsebene zwischen der Innenfläche der Platten 2 und der Ebene der Anode liegen. Um diese Brücken herstellen zu können, bringt man mit Masken eine isolierende Zwischenschicht 60 auf, die die Enden aller Kathoden 4Q bis 4,, ρ mit Ausnahme der Enden der Brücken 52 und 53 bedeckt und Vertiefungen wie 54, 55 und 56 bildet. Diese leitenden Vertiefungen 5^» 55 und 56 befinden sich in lotrechter Richtung zu den Enden der Kathoden 4^, 4g und 4^0. Dann kann man das Metall, das die Brücken bildet, niederschlagen. So überbrückt mit Hilfe der isolierenden Zwischenschicht die Brücke 52 die Enden der Kathoden 4^ und 4„ und die Brücke 53 die Enden der Kathoden 4,-, und 4Q. Aus der Anordnung der Kathoden und Anschlußleitungen, die in Fig. 4 gezeigt ist, kann man entnehmen, daß die Leitung 5 ^ zwei Brücken besitzt, wobei jede Brücke drei Kathoden 4p,4-,,4g oder 4g,^r7,4q überquert, daß die Leitung 53 zwei Brücken besitzt, wobei jede Brücke eine Kathode 4^ oder 4g überquert,
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Brief vom Blatt 10; ; * : Dipl.-Ing. G. Schllebs
an das Deutsche Patentamt, München Patentanwalt
und daß die Leitung 5^ keine Brücke "besitzt und ganz koplanar mit der Fläche 20 des zweiten Plättchens 2 liegt.
Außer den Kathoden 4-,, "bis 4-^o ist eine Zündkathode 40, die von der Innenfläche 20 getragen wird, vorgesehen. Die Kathode 4-Q ist parallel zu den anderen Kathoden 4-. bis 4-.ρ angebracht und elektrisch von diesen getrennt. Sie ist mit einer Anschlußleitung 50» die parallel und koplanar zu den Anschlußleitungen 5^1 bis 5λ liegt, verbunden. Die Kathode 4-Q soll jeweils die Lichtentladungen auf den zeilenweisen Punktreihen L,- bis L-, zünden.
Aus Fig. 1 und 2 erkennt man, daß die Fläche 20 der Grundplatte eine Anzahl paralleler Isolierstreifen (z.B. fünf) 6q bis O2, trägt. Jeder Isolierstreifen ähnelt einem quaderförmigen Band, das der Länge nach gedehnt ist und senkrecht zu den Kathoden 4-Q bis 4-^o liegt.
Der erste Isolierstreifen 6Q ist viel breiter als die Streifen 6^, bis S1., um die Verbindungen zwischen den Endstücken der Kathoden 4-Q bis 4-j-, den Anschlußleitungen 5q bis 5c und besonders ihre Verbindungspunkte innerhalb der Kammer zu überdecken. Zweite Isolierstreifen 6,- bis 6,, die sich zwischen den Streifen 60 und 6^, befinden, und ein dritter Isolierstreifen 6^., der den Abschluß der Reihung gegenüber dem ersten Streifen 6Q bildet, sind schmal und bilden untereinander longitudinale Rinnen 70 bis 7^, die gleiche Breite haben. Fig. 1 und 2 zeigen, daß ein Abschnitt von jeder Kathode 4-Q bis 4-^2 am Grunde der Rinnen erscheint. Alle Isolierstreifen 6Q bis 6^, sind gleichzeitig mittels Masken und Niederschlagen einer dielektrischen und kristallisierbaren Schwarzpaste in einer vorgegebenen Höhe H
JO über der Fläche 20 gebildet. Bei dem Streifen 6Q deckt
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BAD ORIGINAL
Brief vom Blatt 1 Λ,
an das Deutsche Patentamt, München
Dlpl.-Ing. G. Sctilleb»
Patentanwalt
diese Paste auch die Zwischenschicht 60 ab, die für die Isolierung der Verbindungen sorgt.
Die ersten und zweiten Streifen 6Q bis 6^ tragen jeweils longitudinale und parallele Anoden 8Q bis 8^. Jede Anode ist durch einen Metal!niederschlag, wie z.B. Nickel, auf der dem Streifen S1. zugekehrten senkrechten Seitenfläche eines Streifens hergestellt. Diese anodischen Metallniederschläge sind außerhalb der Kammer verlängert und bilden, wie Pig. 1 und 4- zeigen, Anschlußleitungen 8Oq bis 80? parallel zu den Anschlußleitungen
bis
der Kathoden. So bilden die Anoden 8Q bis 8-,
jeweils eine Wand der Rinnen 7Q bis 7* und wirken jeweils elektrisch mit den Abschnitten der Kathoden 4-Q bis 4-^2 am Grunde dieser Rinnen zusammen. Der vorher festgelegte Abstand H zwischen einer Anode 8 und einem Kathodenabschnitt 4- in der gemeinsamen Rinne beträgt einige pm und liegt so nah wie möglich an dem Minimum von PASCHEN, um, wie es bekannt ist, eine Lichtentladung auf der Fläche des Kathodenabschnitts lokalisieren zu können^ wenn eine passende Spannung zwischen der Anode und der Kathode angelegt ist und ein Gas unter niedrigem Druck, z.B. Neon, die Kammer füllt. Diese Lichtentladung verursacht einen kathodischen Lichtfleck, dessen Platz, Größe und Stärke genau bekannt sind. Man erkennt, daß der kritische Abstand H im Gegensatz zu den bekannten Leuchtvorrichtungen sehr präzise einzuhalten ist und konstant bleibt während des Anlassens (Glühens) im Anschluß an den Arbeitsgang des Niederschiagens, unabhängig von den dadurch evtl. hervorgerufenen Formänderungen oder Planitätsfehlern, weil die Anoden mit den Kathoden durch die Isolierstreifen, die aus kristallisierbarer dielektrischer Paste bestehen, deren Höhe während des Anlassens gleich bleibt, fest verbunden sind. Da jede Anode auf ihrer ganzen Länge von
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Brief vom Blatt 12 ; Dlpl.-lng. G. Schliebs
an das Deutsche Patentamt, München ' Patentanwalt
einem Isolierband getragen wird, bleibt der Abstand H von einer Seite bis zu der anderen Seite der Anode konstant im Bezug auf die Fläche 20. Dies erlaubt die Herstellung von Tableaus in großen Abmessungen.
Gemäß Fig. 1 und 2 werden die Isolierstreifen 6~ bis 6^ mit einer Isolierschicht 61 abgedeckt, die so dick wie oder etwas dicker ist als die der Anoden 8n bis 8-,. Die quaderförmigen Isolierstreifen 6Q bis 6, weisen Jeder eine Längskerbe 62 auf, die dem letzten Streifen 6^ zugewandt ist, der keine Anode trägt, und in die eine Anzeigenanode 8^, bis 8^ in Form eines Metallbandes eingelegt ist. Die Elektroden liegen also den Kathodenabschnitten 4q bis 4^2 in den Einnen ?0 ^is 72 nicht direkt gegenüber und können so nicht mit diesen Abschnitten elektrisch zusammenwirken.
Die Innenfläche 10 der Deckplatte 1 trägt eine Matrize mit Lochreihen in longitudinalen Zeilen L^ bis L, (Fig. 2) und transversalen Spalten CL bis CLg (Fig· 3)« Die Lichtentladungen, die von der Spannungssteuerung der jeweiligen Anzeigeanoden 8,- bis 8^ erzeugt werden, bilden hinter diesen Löchern einen Lichtfleck. Die Löcher sind gleichmäßig auf der Deckplatte 1 verteilt, und zwar längs über den Rinnen 7^ bis 7-z und quer über den dazu senkrecht liegenden Kathoden M-y. bis ^v.p. Ein planer Spalt 70 von geringer Breite liegt in der Kammer parallel zu den Platten 1 und 2 und ermöglicht eine Verbindung zwischen den Rinnen 7_ bis 1J7,, die für eine Vorionisation längs der Spalten CL bis CL^ benötigt wird. Fach dem Ausführungsbeispiel besteht das Tableau aus einer Matrize mit 3 χ 12 Lö ehern.
Diese Löcher können entweder durch das Niederschlagen einer glasigen Schicht 11 auf der Fläche 10, in der die
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Brief vom Blatt 1 5
an das Deutsche Patentamt, München
Dlpl.-Ing. G. Scfiliebs
Patentanwalt
Löcher ausgespart sind, oder durch das Abdecken der vorgesehenen Löcherplätze mit einer Maske nach Art eines Gitters und anschließendes Niederschlagen einer glasigen Schicht 11 (außerhalb der Löcher) hergestellt werden. Man erkennt, daß Lichtentladungen, die durch die sog. Abtastanode 8Q in der Gruppe, die von den Isolierbändern 6q und 6^ und von der Sinne7q gebildet wird, ausgelöst werden, nicht sichtbar werden, weil diese Gruppe sich unter einer durchgehenden glasigen Schicht 11 befindet,
Die Grundplatte 2 ist mit einem Loch 21 versehen, das den Zugang zur Kammer erlaubt, um dort ein doppeltes Pumpröhrchen 22 an der Außenfläche der Grundplatte 2 anbringen zu können. Dieses Pumpröhrchen soll das Einfüllen einer kleinen Quecksilbermenge vor dem Pumpen, das Itillen der abgedichteten Kammer mit dem Edelgas und das Schließen der Kammer erlauben. Das Quecksilber soll die kathodische Zerstäubung unter Wirkung des Ionen^bombardements als Polge der Lichtentladung vermindern.
In EIg. 4- ist die Steuerung der Elektroden des Tableaus durch einen Steuerkreis 90 für die Anoden eine Zeitbasis 91 und einen Steuerkreis 92 für die Kathoden 92 dargestellt. Der Eingang 900 des Kreises 90 und der Eingang der Zeitbasis 91 erhalten ein Impulssignal S, das das von dem Tableau zu Bild, transportiert. Dieses Signal S ist ein Impulssignal mit den Grenzspannungen Vq und Vp. Ihre Differenz (Vp - VQ) ist gleich der Spannung, die benötigt wird, um eine Lichtentladung in einer Zelle zu erzeugen, die durch die Kreuzung einer Kathode und einer Anode, deren jeweilige Spannungen gleich VQ und Vp (z.B. 0 Volt und 250 Volt) sind, definiert ist. Die Zeitbasis 91 ist mit dem
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Brief vom Blatt 1 4 Dlpl.-Ing. G. Schliebs
an das Deutsche Patentamt, München Patentanwalt
Signal durch eine passend gesteuerte Phasenschleife synchronisiert und erzeugt an ihrem Ausgang 911 Abtastimpulse Lg, deren Frequenz gleich der der nacheinander von Kathode zu Kathode erzeugten Lichtentladungen ist.
Der Steuerkreis 92 für die Kathoden besteht aus einem bis 13 zählenden Zähler 921 zur Anregung der Zündkathode 4Q, aus einem Impulsgenerator 922 zur aufeinander folgenden Anregung der Kathoden mit einer vorher festgelegten Spannung Yy, und aus einem bis 4 zählenden Zähler 923 zur aufeinander folgenden Anregung der vier Gruppen aus drei Kathoden, die jeweils mit den Anschlußleitungen 5xi bis 5/. verbunden sind. Der Impulsgenerator 922 erzeugt synchron mit den Abtastimpulsen, die von dem Ausgang 911 der Zeitbasis 91 übertragen werden, Impulse, die Grenzspannungen zwischen Vx, und Vq besitzen. Der Wert der positiven Spannung Yy, liegt zwischen V£ und YQ und ist so gewählt (z.B. gleich 80 Volt), daß die Spannungsdifferenz (V2-V1), die an eine Anode und einer Kathode angelegt wird, noch keine Lichtentladung in der Zelle, in der diese beiden Elektroden sich kreuzen, hervorruft. Der Zähler 921 zählt zyklisch die Abtastimpulse Lg bis I3, worauf sein Ausgang über ein analoges UETD-Tor 924Q das Anlegen der Spannung VQ an die Zündkathode steuert. Der Zählereingang des Zählers 923 ist mit dem Ausgang des Zahlers 921 über einen Inverter 925 und ein UND-Tor 926, dessen anderer Eingang die Abtastimpulse Lg empfängt, verbunden. Der Zähler 923 zählt zwischen zwei von dem Zähler 921 erzeugten Impulsen die Impulse Lg bis 4, um zyklisch das Anlegen der Spannung V„ an die vier Gruppen mit jeweils drei Kathoden 4^. bis 4„.p zu steuern. Dazu steuern die vier Ausgänge des Zählers 923 das öffnen von vier analogen UWD-Toren 924,, bis 924^., deren Ausgänge über ein Interface 94 mit hochspannungsfesten Transistoren mit den Anschlußleitungen 5xi bis 5/1 ^er Kathodengruppe verbunden sind.
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Brief vom Blatt 1 ί?
an das Deutsche Patentamt, München
Dlpl.-Ing. G. Schilebe Patentanwalt
Die anderen Eingänge der UND-Tore 924-„ bis 924-^, sind, mit dem Ausgang des Impulsgenerators 922 verbunden, so daß jedesmal, wenn ein UND-Tor 924· geöffnet wird, die Kathode oder Kathoden, die mit dem Ausgang dieses Tores verbunden sind, momentan an die Spannung VQ = O Volt gelegt wird bzw. werden, während die anderen Kathoden an die nicht zündfähige Spannung V,, = 80 Volt gelegt werden.
Der Steuerkreis 90 für die Anoden besteht aus einem bis 3 zählenden Zähler 901, aus drei analogen UND-Toren 902^ bis 902;, und aus einem analogen Inverter 903. Einer der Eingänge der Tore 902,, bis 902-, und der Eingang des Inverters 903 erhalten das Signal S. Die anderen Eingänge der Tore 902,. bis 902, sind mit den Ausgängen des Zählers 901 verbunden, dessen Eingang mit dem Ausgang des Zählern 921 des Steuerkreises 92 verbunden ist. Der Ausgang des Inverters 903 ist mit der Anschlußleitung 80Q der Abtastanode 80 verbunden. Die Ausgänge der Tore 902,, bis 902^ sind mit den Anschlußleitungen 80,, bis 80, der Anzeigeanoden 8,, bis 8, verbunden. Zwischen den div. Ausgang ei! und den Anschlußleitungen 80Q bis 80, liegt wieder ein Interface 93 mit hochspannungsfesten Transistoren.
Jedesmal, wenn der Zähler 921 der Zündkathode 4-Q die Spannung VQ aufdrückt, läuft der Zähler 901 einen Schritt weiter, und zwar bis drei. Anschließend geht er auf Null zurück. Während zwölf Abtastimpulsei ist jeder Schritt mit der öffnung eines UND-Tores 902^ bis 9027 verbunden. Der Start der Anzeige einer Zeile zu Beginn eines Schrittes entspricht der Erzeugung einer Lichtentladung in der Spalte, die mit der Zündkathode 4Q übereinstimmt, und der Vorioijisation der Zellen der folgenden Spalte C^, die mit der
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Brief vom Blatt 16 Dlpl.-Ing. G. Schliebs
an das Deutsche Patentamt, München Patentanwalt
ersten Kathode 4,, übereinstimmt. Diese Li cht entladung auf einem Kathodenabschnitt 4Q findet in einer der Zellen der Hinnen 7 ^ bis 7* statt, wenn das Signal S den Spannungspegel Vo = 250 Volt besitzt. Wenn z.B. der Zähler 901 bis zwei gezählt hat, tritt ein Lichtimpuls dem Abschnitt der Kathode 4„ in der Rinne 7 ο auf. Wenn dagegen der Pegel des Signals S V0 = O Volt ist, haben alle Anoden 8^| bis Q-r die Spannung VQ und die Abtastanode 8Q die Spannung V2 = 250 Volt als Folge der Spannungsumkehr durch den Inverter 903. Dies bewirkt eine Lichtentladung auf dem Abschnitt der Kathode 4Q in der Rinne 7q· Diese erste Entladung erlaubt die Vorionisation der folgenden benachbarten Zellen, die mit der Kathode 4. übereinstimmem. Wenn die naschte Entladung auf einem der Abschnitte der Kathode 4.
in einer der Rinnen 7* bis 7-z stattfindet, wird ein Lichtpunkt durch das betreffende Loch der Zeile L^, bis L^ sichtbar. Hingegen erzeugt ein Entladung in der Rinne 70 neben der Abtasanode 8~ wegen der Abdeckung durch die geschlossene Isolierschicht 11 keinen Lichtpunkt, eine solche Entladung erlaubt nur die Vorionisation der Zellen, die zu der nächsten Kathode gehören.
Man erkennt, daß die Art der Abtastungen, Ionisation und Vorionisation für jede Zeile L^ bis L^ derjenigen in der DE-PS 25 29 440 analog ist, und daß zusätzlich erfindungsgemäß die Lichtpunkte auf mehreren Zeilen wahrgenommen werden können. Eine nach der Lehre der Erfindung gebautes Tableau mit 16 Anzeigeanoden zeigt ein normales Betriebsverhalten obwohl der Abstand zwischen der Abtastanode und der letzten Anzeigeanode ziemlich groß ist. Um einige Probleme der Vorionisation zu umgehen, kann mach auch die Abtasanode in der Mitte der koplanaren Verteilung der Anzeigeanoden anordnen. Bei einem Tableau mir z.B. acht Anzeigeanoden liegt dann die Abtastanode zwischen zwei Gruppen mit jeweils vier Anzeigeanoden. Die Rinne 70» in der die Lichtentladungen durch Abtasten stattfinden, ist wieder von
einer undurchsichtigen Isolierschicht, wie die Schicht 11
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Brief vom Blatt 17
an das Deutsche Patentamt, München
Dipl.-Ing. G. Schliebs
Patentanwalt
der Fig. 2, ganz bedeckt.
Um ein solches Leuchttableau herzustellen, kann man folgendermaßen vorgehen:
Man verwendet zwei Platten 1 und 2 aus gewöhnlichem Glas. Dies ermöglicht die Anwendung von Stoffen, die mit den Verfahrenstemperaturen verträglich sind, und dadurch niedrige Herstellungskosten. Man schneidet die Platten nach den gewünschten Maßen, wobei die Fläche der Deckplatte 1 kleiner ist als die der Bodenplatte 2. Letztere wird mit einem Loch 21 versehen, das für das äußere Anbringen des Pumpenröhrchens 22 bestimmt ist. Nach der Reinigung der Flächen mit Ultraschall und Trichloräthylen, Spülung mit Alkohol und Trocknung, kann man ggf. auf die inneren Flächen 10 und 20 eine glasige Schicht auftragen, um den Helligkeitsverlust wenigstens durch die Bodenplatte 2 zu vermeiden.
Man bringt dann die Komponenten auf der inneren Fläche 20 der Bodenplatte 2 auf. Die Netze der Kathoden 4- und der Anschlußleitungen 5 und 80 werden mit Masken und Niederschlagen von Nickel auf der Fläche 20 hergestellt. Man kann so einen Pump^jsffekt der Bindemittel durch die vorher aufgetragene glasige Schicht erreichen, sowie eine bessere Festlegung der Bänder und Spalten. Man trocknet die Platten 10 Minuten bei 120° G. Eine solche Trocknung ist nach jedem der vier folgenden Niederschlagprozesse erforderlich. Eine zweite Maske und das Auftragen einer dielektrischen Paste mit einer Dicke von 0,2 mm bilden die Isolierbrücken 60 zwischen den Anschlußleitungen 5 und Kathoden 4- und zwischen den Isolierstreifen 6. Dann werden die Verbindungsbrücken, 52 und 53 in Fig. 5 und und die Anoden 8 durch einen Nickel-Niederschlag erzeugt.
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Brief vom Blatt 1S Dlpl.-Ing. G. Schliebs
an das Deutsche Patentamt, München Patentanwalt
Anschlußkontakte für die äußeren Zuleitungen wie 57 in Fig. 3, werden mit Silberpaste durch eine vierte Maske und Niederschlagen auf den Fahnen der Anschlußleitungen 5 und 80 erzeugt. Schließlich wird eine dielektrische, kristallisierbare Isolierpaste auf alle nicht benötigten Teile gelegt und bildet die endgültigen Isolierstreifen 6. Die so erzeugte Bodenplatte 2 ist brennbereit. - In dieser Hinsicht ist zu beachten, daß bis zu diesem Stadium die Netze aus Anoden und Kathoden noch nicht gebrannt worden sind. Dies bringt einen beträchtlichen Zeitgewinn bei der Herstellung und schließt jedes Eisiko einer Oxidation des Nickels aus, da dieser nicht ein mehrmaliges Anlassen aushalten muß. Der Brennprozeß läuft vorzugsweise wie folgt ab:
- gleichmässiger Temperaturanstieg bis 325° C während 16 min;
- Verweilen bei 325° C 10 min. lang für das Verbrennen der Bindemittel;
- weiterer gleichmässiger Temperaturanstieg bis ungefähr 575° C Jnit einer Geschwindigkeit von 20° C/min;
- zweites Verweilen., 10 min. lang;
- vorsichtiges Herausnehmen der Platte aus dem Brennofen innerhalb von 10 Minuten, schneller am Anfang als am Schluß, um Wärmeschocks zu vermeiden.
Auf die Deckplatte 1 wird ebenfalls ein Niederschlag aus der dielektrischen Isolierpaste zusammen mit einer Maske oder einer Gravierung aufgebracht, um die Löcher L als die Punkte der Matrize des Tableaus zu erzeugen. Die Platte 1 wird in ähnlicher Weise, wie beschrieben, gebrannt.
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Brief vom Blatt 19
an das Deutsche Patentamt, München
Dlpl.-Ing. G. Schllebs Patentanwalt
Nunmehr werden die Platten 1 und 2 zusammengesetzt und abgedichtet. Dazu werden auf jede der Fläche 10 und 20 der beiden Platten drei Schichten aus Epoxyharz an dem für die Abdichtung 3 vorgesehenen Band hintereinander aufgetragen, wobei nach jeder Beschichtung bei 100° G während 20 min. angelassen wird. Vor dem dritten Auftrag werden die Anoden und Leitungen, die auf der Fläche 20 der Bodenplatte sichtbar sind, mit einem sehr feinen Pulver naß geschliffen, um jede Spur einer Oxidation s;u beseitigen. Das Epoxyharz besteht aus einem Härter und einer Grundkomponente, die einen Siebdruck und eine Polymerisation bei 100° C in 20 min. Es entgpst nicht und zeigt ein gutes Yacuumverhalten.
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Die beiden Platten werden dann durch Kleben der üarzr.ohj übten Seite gegen Seite zusammengesetzt. Das doppelte Pumnröhrchens 22 wird koaxial zu dem Loch 21 mit einem Anstrich aus harzartigem Kleber auf die äußere Fläche der Bodenplatte 2 aufgeklebt. Das Ganze wird nochmals vährerid 20 min. bei 100° C gebrannt. Das Pumpröhrchen wird dann an eine Pumpe angeschlossen und ein Edelgas, z.B. .Neon, Argon oder Krypton, unter niedrigem Druck eingeführt. Nach dem Verschließen des Pumpenröhrchens ist das Tableau schließlich einsatzbereit.
BAD ORIGINAL
-ir-
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Claims (11)

  1. Patentansprüche
    Leuchttableau mit Plasmaentladung in Form einer prismatischen, dichten, mit einem Gas von geringem Druck gefüllten Kammer, die von einer rechteckigen Deckplatte, die mindestens im Bereich einer Gruppe von Punkten, die abstandsgleich auf einer Linie liegen, durchsichtig ist, und von einer rechteckigen Grundplatte und einer Dichtung, die den Umfang der Kammer begrenzt und die Innenflächen der beiden Platten miteinander verbindet, gebildet ist und in der ein erster und zweite Metallstreifen parallel zueinander als Anoden und senkrecht dazu und in einem Abstand (H) liegend eine Gruppe von dritten parallelen Metallstreifen als Kathoden angeordnet sind, wobei sich die Streifen jeweils unter den durchsichtigen Punkten kreuzen und aus der Kammer an Außenanschlüsse herausgeführt sind, und die mittels zweier Steuerkreise für
    030042/0719
    Für das Auftragsverhältnis gilt die Gebührenordnung der Deutschen Patentanwaltskammer ■ Gerichtsstand für Leistung und Zahlung: Darmstadt
    ORIGINAL INSPECTED
    Brief vom 19.3.80 Blatt 2 Dlpl.-Ing. G. Schliebs
    an das Deutsche Patentamt, München Patentanwalt
    die Anodenstreifen einerseits und die Kathodenstreifen andererseits "betrieben wird, von denen unter Steuerung durch ein Datensignal (S) der erstere nacheinander eine Zündspannung an den ersten und die zweiten Metallstreifen anlegt und der zweite in Abhängigkeit vom Betrag dieses Datensignals (S) die Umschaltung von dem ersten auf die zweiten Metallstreifen in dem ersteren Steuerkreis auslöst, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Innenfläche (20) der Grundplatte (2) im wesentlichen quaderförmige erste, zweite und dritte Isolierstreifen (6Q; 6* - 6,; 6.) senkrecht zu den dritten Metallstreifen (4) und parallel nebeneinander angeordnet sind und zwischen sich Rinnen (7q - 7,) bilden, wobei die Gruppe der zweiten Isolierstreifen (6. - 6,) zwischen den ersten und dritten Isolierstreifen (6Q; 6^) liegt, und die Rinnen (7^ - 7·*) zwischen den zweiten und dritten Isolierstreifen (6,. - 6,; 6^) unter den Punktzeilen (L,. - L,) der Deckplatte (1) liegen, und daß an jeder dem dritten Isolierstreifen (6^) zugekehrten senkrechten Seitenfläche der ersten und zweiten Isolierstreifen (6Q; 6,. - 6,) eine Längskerbe (62) ausgespart ist, in die mit dem vorgegebenen Abstand (H) zu den dritten Metallstreifen (4) die ersten und zweiten Metallstreifen (8Q; 8. - 8,) eingelegt sind.
  2. 2. Leuchttableau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gruppe der zweiten Metallstreifen (8,. - 8,) in Kerben (62) der Gruppe von zweiten Isolierstreifen (6,. - 6,) eingelegt ist, die zwischen dem ersten und dem dritten Isolierstreifen (6Q bzw. 6^) und mit diesen parallel auf der Bodenplatte (2) angeordnet ist und die untereinander parallele Rinnen (7- - 7,) bilden, die jeweils mit einer Zeile (L.. bis L,) aus durchsichtigen Punkten der Deckplatte (1) deckungsgleich sind, und
    030042/0719
    Brief vom
    19.
  3. 3.80 Blatt 5
    das Deutsche Patentamt, München
    Dlpl.-Ing. G. Schliebs
    Patentanwalt
    dadurch, daß der zweite Steuerkreis (90, 901) die Weiterschaltung zwischen den zweiten Metallstreifen (8^ 8,) steuert.
    Leuchttableau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Isolierstreifen (6Q) die zu ihren Anschlüssen (5) führenden Teile der dritten Metallstreifen (4Q - 4^ ρ) bedeckt und eine isolierende Zwischenschicht (60) zwischen den Endstücken (54, 55, 56) der dritten Metallstreifen (4) und deren Anschlüssen (5) bildet.
  4. 4. Leuchttableau nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Innenfläche (10) der Deckplatte (1) wenigstens über dem ersten, zweiten und dritten Isolierstreifen (6) nebeneinander eine erste, zweite und dritte glasige Schicht (11) aufgebracht ist, deren Abstände voneinander die Punktzeilen (L. - L,) begrenzen,
  5. 5. Leuchttableau nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche (10) der Deckplatte (1) von einer glasigen Schicht (11) bedeckt ist, in der die Punktzeilen (L1 - L,) durch Gravur ausgespart sind.
  6. 6. Leuchttableau nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Deck- und Grundplatte (1, 2) aus gewöhnlichem Glas bestehen und ihre Innenflächen (10, 20) wenigstens teilweise mit einer undurchsichtigen Schicht
    25 (11) bedeckt sind.
  7. 7. Verfahren zur Herstellung eines Tableaus nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstreifen (6) die Metallstreifen (4, 8) und deren
    030042/0719
    Brief vom 19.3.80 Blatt 4 " Dipl.-Ing. G. Schliebs
    an das Deutsche Patentamt, München Patentanwalt
    Anschlüsse (5, 80) nacheinander mittels Masken auf der Innenfläche (20) der Grundplatte (2 ) ohne Zwischenbrennverfahren niedergeschlagen sind.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallstreifen (4, 8) und ihre Anschlüsse (5, 80) aus Nickel bestehen.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (1, 2) nach dem Beschichten bei einem gleichmäßigen Temperaturanstieg bis 3250C während ca.
    16 min, gefolgt von einem Verweilen bei 3250C während ca.
    10 min, einem zweiten Temperaturanstieg bis 5750C mit einer Geschwindigkeit von ca. 20°C/min, gefolgt von einem zweiten Verweilen während ca. 10 min angelassen und anschließend durch vorsichtiges Herausnehmen aus dem Brennofen während ca. 10 min abgekühlt werden.
  10. 10. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (3) aus Epoxyharz besteht.
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (3) durch aufeinanderfolgendes Auftragen einer dielektrischen Paste auf den Rändern der Innenflächen (10, 20) der beiden Platten (1, 2), jeweils gefolgt von einem Anlassen bei ca. 1000C, und durch anschließendes Verkleben der Aufträge Seite gegen Seite hergestellt wird.
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DE19803011551 1979-04-03 1980-03-26 Leuchttableau mit plasmaentladung und verfahren zu seiner herstellung Withdrawn DE3011551A1 (de)

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