DE2362821A1 - Gasentladungs-anzeigevorrichtung - Google Patents
Gasentladungs-anzeigevorrichtungInfo
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Description
THE NATIONAL CASH REGISTER COMPANY Dayton» Ohio (V.St.A.)
Patentanmeldung
Unser Az.: 1478/Germany
Die Erfindung betrifft eine Gasentladungs-Anzeigevorrichtung,
insbesondere eine solche zur wahlweisen Anzeige eines Bildes aus einer Vielzahl von festen Bildern.
Bei bekannten Gasentladungs-Anzeigevorrichtungen
dieser Art sind die verschiedenen festen Bilder in . getrennten Anzeigebereichen einer Anzeigeplatte untergebracht.
Dies hat den Nachteil, daß die anzuzeigenden Bilder nur klein ausgebildet sein können und undeutlich
sind, also schwer verständlich, insbesondere bei Betrachtung aus weiteren Entfernungen.
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, bei einer Gasentladungs-Anzeigevorrichtung der
vorgenannten Art ein deutlicheres, auch von größeren
Entfernungen aus lesbares Bild zu erzielen, ohne daß die Gasentladungs-Anzeigevorrichtung unzweckmäßig groß ausgebildet
zu werden braucht.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch
gel'dst, daß Gaskammern und elektrische Leiter zu deren
Erregung derart angeordnet sind, daß die Kombination
einzelner Gaskammern bestimmte, feste Bilder, zum Beispiel Informationen, bildet, die durch elektrische Erregung der
betreffenden Leiter wahlweise zum Leuchten gebracht werden können. .
10.12.1973
409820/0024
In besonderer Ausbildung ist die Gasentladungs-Anzeigevorrichtung
zur wahlweisen Anzeige eines Bildes aus einer Vielzahl von festen Bildern gemä'S der Erfindung gekennzeichnet
durch zwei Wände mit Elektrodenmitteln, von denen mindestens eine Wand transparent ist und die Elektrodenmittel
eine Vielzahl von parallelen Spaltenleitern enthalten, und durch zwischen den beiden Wänden angeordnete elektrische
Isolationsmittel mit einer der Vielzahl der festen Bilder entsprechenden Vielzahl von Bildmustern, die durch
ionisierbares Gas enthaltende Kammern gebildet sind, wobei die Kammern eines jeden Bildmusters in einer Vielzahl von
Spalten angeordnet sind, die mit den Spaltenleitern des
jeweiligen Bildmusters fluchten, und die Kammer-Spalten der verschiedenen Bildmuster miteinander verflochten sind
(d. h. jede Spalte kann Kammern mehrerer Bildmuster enthalten), und wobei die Konfiguration der einen Elektrodenmittel
derart ist, daß durch entsprechendes Erregen beider Elektrodenmittel ein gewähltes Bildmuster von Kammern
ionisiert und dadurch das betreffende Bild sichtbar gemacht wird.
Drei verschiedene Ausführungsformen einer Gasentladungs-Anzeigevorrichtung nach der Erfindung sind
in der Zeichnung als Beispiele dargestellt und werden im folgenden mit Bezug auf diese beschrieben. Es zeigen
Figur 1 eine perspektivische Vorderansicht einer Gasentladungs-Anzeigevorrichtung nach der Erfindung,
Figur 2 eine Schnittdarstellung längs der
Ebene 2-2 von Figur ,1,
Figur 3 eine schematische Darstellung zur
Erläuterung der Funktion der in Figur 1 dargestellten
Vorrichtung,
10.12,1973
409826/0824
Figur 4 eine schematische Darstellung zur Erläuterung des Betriebes einer weiteren Ausführungsform
einer Gasentladungs-Anzeigevorrichtung nach der Erfindung, und
. Figur 5.eine schematische Darstellung zur Erläuterung des Betriebes einer nochmals weiteren Ausführungsform
einer Gasentladungs-Anzeigevorrichtung nach der Erfindung.
Die in Figur 1 in schematischer perspektivischer Ansicht dargestellte Gasentladungs-Anzeigevorrichtung 10
nach der Erfindung enthält eine Rückwand in Form eines Substrates 12, eine Vorderwand in Form eines Substrates
und dazwischen angeordnete Elektrodenmittel und eine mit
Hohlräumen versehene Platte. Das hintere Substrat 12
besteht aus Isolationsmaterial, wie beispielsweise Glas, auf dem sich erste Elektrodenmittel befinden. Diese ersten
Elektrodenmittel enthalten eine Vielzahl von mit Abstand parallel zueinander angeordneten, beispielsweise stabartigen
Zeilenelektroden 16 und,18, die aus einem geeigneten,
elektrisch leitenden Material, wie zum Beispiel Silber, bestehen.
Das vordere Substrat 14 besteht aus einem transparenten Isolationsmaterial, beispielsweise aus Glas.
Auf diesem vorderen Substrat 14 befinden sich Elektrodenmittel,
die eine Vielzahl von mit Abstand parallel zueinander angeordnete, beispielsweise stabartige dünne
Spaltenelektroden 20 und 22 aufweisen, die aus geeignetem elektrisch leitenden, transparenten Material bestehen,
10.12.1973
AO9826/082
236282T
beispielsweise aus Zinnoxid. Zur Isolation der Elektroden 2Q,
22 von einem die genannten Hohlräume füllenden ionisierbaren
Gas ist aaf die Elektroden des vorderen Substrates 14 eine
Schicht 23 aus transparentem Glas (Figur 2) aufgebracht.
Die genannte, mit Hohlräumen versehene Platte hat die Form einer Glasschicht 24, die sich zwischen dem vorderen
und hinteren Substrat 12 und 18 befindet, wie Figur 2 zeigt. Diese Glasschicht 24 enthält vorzugsweise schwarzen Farbstoff,
damit das Glas eine schwarze Farbe hato Die Außenabmessungen
der Glasschiebt 24 entsprechen dem vorderen Substrat 14,
das kleiner ist als das hintere Substrat 12. Diese Abmessungsunterschiede macht man deshalb, damit die verschiedenen
Elektroden 16, 18, 20 und 22 sich über die Grenzen der
Schicht 24 hinaus erstrecken, damit diese Elektroden besser mit Anschlüssen verbunden werden können, wie dies später
noch beschrieben wird.
Die Glasschicht 24 enthält entsprechend Figur 2 die genannte Vielzahl von Hohlräumen bzw. Kammern 26. Diese
Kammern 26 sind zu miteinander vermischten Bildmustern entsprechend den anzuzeigenden festen Bildern derart angeordnet,
daß sich jede Kammer an einem Kreuzungspunkt zwischen einer horizontal angeordneten Elektrode (wie 16,
18) und einer vertikal angeordneten Elektrode (wie 20, 22) befindet. Die Kammern 26 können durch an sich bekannte
Techniken hergestellt werden, beispielsweise durch fotochemische Bearbeitung, und haben typischerweise eine Tiefe
von ungefähr 0,18 mm. Ihre Querschnittsformen sind im wesentlichen identisch und können an sich jede beliebige
Form haben, beispielsweise also kreisförmig oder rechteckig sein.
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409826/0824
Die Gasentladungs-Anzeigevorrichtung 10, die auch als Plasmaanzeigevorrichtung bezeichnet werden kann, ist in
Figur 2 in ihrem zusammengefügten Zustand dargestellt. Die mit den Spaltenelektroden 20, 22 versehene Seite des vorderen
Substrates 14 ist den Kammern 26 benachbart und auf diese ausgerichtet, so daß jede Kammer an einem Kreuzungspunkt
liegt. Die Vorrichtung 10 ist in an sich bekannter Weise durch Anbringen von Gl asf ritte 28 rund um deren Ränder
herum abgedichtet und in einem Ofen wärmebehandelt, damit die Gl asf ritte schmilzt. Nach dem Abdichten der Vorrichtung
10 wird unter Verwendung eines mit den Kammern 26 in
Verbindung stehenden Stutzens 30 die Luft abgezogen und die Kammern werden dann mit einem ionisierbaren Gas
gefüllt. Nach diesem Füllen wird auch der Stutzen 30
verschlossen. Normalerweise haben die Berührungsflächen
zwischen den Glasschichten 23 und 24 kleine Oberflächenunregelmäßigkeiten,
durch welche sich Verbindungskanäle ergeben, über welche sieh der in den Kammern herrschende
Druck ausgleichen kann. Sollte sich der Druck nicht stabilisieren, so können nichtdargestellte, übliche
Druckausgleichsrillen vorgesehen werden, welche die Kammern 26 miteinander verbinden und dadurch den in
ihnen herrschenden Gasdruck stabilisieren.
Das Verfahren zur Zuordnung der Kammern zu den einzelnen Schaubildern bzw. festen anzuzeigenden
Bildern und das Verfahren zum Anschließen der Elektroden-, mittel der Anzeigevorrichtung 10 derart, daß eine Auswahl
der anzuzeigenden Bilder möglich wird, ist an Hand
der schematischen Darstellung in Figur 3 leicht verständlich.
Diese Figur zeigt nur die Elektrodenmittel und die Anschlußmittel, die zur Auswahl der dargestellten
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festen Bilder dienen. Jede der Kammern (wie 26 in Figur 2), die zur Anzeige eines bestimmten festen Bildes benötigt
wird, befindet sich an einem Kreuzungspunkt (wie 30 in Figur 3) zwischen einer horizontal angeordneten Elektrode,
wie 16, und einer vertikal angeordneten Elektrode, wie Wenn beispielsweise vier feste Bilder angezeigt werden
sollen und jedes Bild sich im wesentlichen über die gesamte Anzeigefläche der Anzeigevorrichtung erstrecken
soll, dann können die dem ersten Bild zugeordneten Kammern beispielsweise an den Kreuzungspunkten (wie 30)
liegen, die in Figur 3 mit "1" bezeichnet sind. In gleicher Weise können die dem zweiten, dritten und
vierten Bild zugeordneten Kammern an den mit "2", "3" und "4" bezeichneten Kreuzungspunkten liegen. Beispielsweise
kann das betreffende erste anzuzeigende Bild durch Verwendung einer Fotoresistschicht hergestellt werden,
die auf die Glasschicht 24 ausgerichtet wird, in der die Kammern vor dem Zusammenbau der Anzeigevorrichtung
gebildet werden müssen. Durch an sich bekannte fotochemische Bearbeitungsvorgänge der Schicht 24 können
alle zur Anzeige des Bildes benötigten Hohlräume bzw. Kammern (wie 26) hergestellt werden, wobei sich jede
benötigte Kammer an einem der mit "1" bezeichneten Kreuzungspunkte (wie 30 in Figur 3) befinden kann. Das
auf diese Weise hergestellte Bild setzt sich aus einzelnen Punkten zusammen. Wenn ein bestimmtes Design
oder Muster des ersten hergestellten Bildes an einem
mit *1M bezeichneten Kreuzungspunkt keinen Hohlraum
bzw. keine Kammer benötigt, dann wird an dieser Stelle
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selbstverständlich auch keine Kammer gebildet. Diese gleiche
Technik wird dann jeweils auch zur Herstellung des zweiten, dritten und vierten Bildes für die in Figur 3 dargestellte
Anzeigevorrichtung verwendet. Bei einer anderen Ausführungsform kann, beispielsweise ein Großbuchstabe "E" angezeigt
werden, indem an den mit "2" in der rechten Hälfte von Figur 3 bezeichneten Kreuzungspunkten Hohlräume bzw. Kammern
gebildet werden. Die linke Seite von Figur 3 enthält kein
bestimmtes anzuzeigendes Bild. Sie zeigt lediglich die Stellen der verschiedenen Kreuzungspunkte, die den Kammerbereichen
vorbehalten sind, die dem ersten, zweiten» dritten und vierten von der Vorrichtung anzuzeigenden Bild
zugeordnet sind.
Die Anschlußmittel zur Auswahl des betreffenden
anzuzeigenden Bildes sind in Figur 3 dargestellt. Diese Anschlußmittel enthalten erste, zweite, dritte und vierte
Anschlüsse. Der erste Anschluß 1 ist mit allen Alternativen der vertikal ausgerichteten Elektroden 20 verbunden und die
verbleibenden vertikal ausgerichteten Elektroden 22 sind
.mit dem zweiten Anschluß 2 verbunden. Der dritte Anschluß A ist mit jedem zweiten der horizontal ausgerichteten
Elektroden 16 verbunden und die verbleibenden horizontal ausgerichteten Elektroden sind mit dem vierten Anschluß B
verbunden.
Zur Auswahl eines der vier festen Bilder mit den Verbindungsanschlußmitteln in Figur 3 ist es lediglich
erforderlich, einen der den vertikal ausgerichteten Elektroden zugeordneten Anschlüsse (wie 1 oder 2) und
einen der den horizontal ausgerichteten Elektroden zugeordneten Anschlüsse (wie A oder B) auszuwählen und
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an diese gewählten Anschlüsse eine Spannung anzulegen. Die folgende Tabelle zeigt, welches feste Bild jeweils angezeigt
wird, wenn an bestimmte gewählte Anschlüsse der Anzeigevorrichtung 10 eine Spannung angelegt wird.
| Spannung an | den | Anschlüssen | 1 | Angezeigtes Bild |
| A | und | 2 | 1 | |
| A | und | 1 | 2 | |
| B | und | 2 | 3 | |
| B | und | 4 |
Wenn beispielsweise die Anschlüsse A und 1 (Figur 3) zwecks Anzeige des ersten Bildes erregt v/erden,
dann werden alle an den Kreuzungspunkten "1" liegende Kammern erregt und das darin befindliche Gas zu einem
sichtbaren Glimmen gebracht. Selbstverständlich hängt die Art des ersten anzuzeigenden Bildes von dem durch
die Kammern gegebenen Muster ab9 die an den mit "1"
bezeichneten Kreuzungspunkten liegen. Diese besondere in Figur 3 dargestellte Anordnung ermöglicht es, Bilder im üblichen Sinne oder Informationen enthaltende Bilder in einer von der Vielzahl der "Punkte" abhängigen
Anzahl darzustellen. Jedes Bild kann sich über die
gesamte Anzeigefläche der Anzeigevorrichtung 10
erstrecken und, v/ie bereits erwähnt, aus wortförmi gen Nachrichten, punktförmigen Kunstwerken, Zeichnungen,
Kurven und dergleichen bestehen. Da sich jedes feste
Bild über die gesamte Vorrichtung erstrecken kann, ist jedes Bild wesentlich größer, als dies bei Gasentladungs-Anzeigevorrichtungen der Fall ist, bei denen,
bezeichneten Kreuzungspunkten liegen. Diese besondere in Figur 3 dargestellte Anordnung ermöglicht es, Bilder im üblichen Sinne oder Informationen enthaltende Bilder in einer von der Vielzahl der "Punkte" abhängigen
Anzahl darzustellen. Jedes Bild kann sich über die
gesamte Anzeigefläche der Anzeigevorrichtung 10
erstrecken und, v/ie bereits erwähnt, aus wortförmi gen Nachrichten, punktförmigen Kunstwerken, Zeichnungen,
Kurven und dergleichen bestehen. Da sich jedes feste
Bild über die gesamte Vorrichtung erstrecken kann, ist jedes Bild wesentlich größer, als dies bei Gasentladungs-Anzeigevorrichtungen der Fall ist, bei denen,
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409826/0824
wenn beispielsweise vier feste Bilder angezeigt werden können, jedes Bild nur ein Viertel der gesamten Sichtfläche
einnimmt.
Die in Figur 3 schematisch dargestellte Anzeigevorrichtung nach der Erfindung ist zwar so
verdrahtet, daß vier Bilder angezeigt werden können, jedoch kann die Verdrahtung ohne Schwierigkeiten auch
so ausgeführt sein, daß eine andere Anzahl von festen Bildern angezeigt werden kann. Beispielsweise können
die horizontal angeordneten Elektroden 16 und 18 durch eine gemeinsame Elektrode ersetzt werden, die sich
über die gesamte Rückseite der erfindungsgemäßen Anzeigevorrichtung 10 erstreckt, und die vertikal
ausgerichteten Elektroden 20 und 22 können verdrahtet bleiben, wie sie dies für die ersten und zweiten
Anschlüsse sind. Alle dem ersten Bild zugeordneten Kammern sind dann auf die vertikal positionierten
Elektroden 20 ausgerichtet und alle dem zweiten Bild zugeordneten Kammern sind auf die vertikal verlaufenden
Elektroden 22 ausgerichtet. Beispielsweise sind dann zur Anzeige des ersten festen Bildes einer
solchen Zwei-Bild-Anzeige die gemeinsame Elektrode und der erste Anschluß "1" zu erregen.
Wenn mehr als vier feste Bilder angezeigt werden sollen, dann kann die Verdrahtung die in
Figur 5 gezeigte Ausführungsform haben. Diese Figur ist ähnlich Figur 3 und zeigt Kammerstellen, die an
den Kreuzungspunkten zwischen den vertikal verlaufenden Elektroden und den horizontal verlaufenden
,10.12.1973
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Elektroden liegen. Diese Kammerstellen sind in Figur 5
mit 1 bis einschließlich 9 numeriert und in einem sich
wiederholenden Muster ähnlich dem in Figur 3 gezeigten angeordnet, mit der Ausnahme, daß das sich v/iederholende
Muster in Figur 3 auf einem Vielfachen von drei basiert, während das sich wiederholende Muster in Figur 3 auf
einem Vielfachen von zwei aufgebaut ist. Dadurch können mit der erfindungsgemäßen Anzeigevorrichtung 10 bei
Verwendung der Verdrahtung von Figur 5 bis zu neun feste Bilder angezeigt werden, während mit der Anzeigevorrichtung
10 bei Verwendung des in Figur 3 gezeigten Verdrahtungsmusters bis zu vier feste Bilder angezeigt
werden können.
In Figur 5, die dem oberen linken Teil von Figur 3 ähnlich ist, ist nur ein Teil des Verdrahtungsmusters dargestellt, jedoch kann daraus das gesamte
Verdrahtungsmuster für die ganze Anzeigevorrichtung
abgeleitet werden. Die vertikal angeordneten Elektroden 32, 34 und 36 sind mit Anschlüssen "1", "2" und "3"
verbunden. Jede dritte Elektrode (in Figur 5 von links nach rechts her-gesehen) ist miteeinem der Anschlüsse
verbunden; beispielsweise sind die beiden mit 36 bezeichneten Elektroden mit dem Anschluß "3" verbunden.
Die horizontal angeordneten Elektroden 38, 40 und 42 sind jeweils mit einem der Anschlüsse A, B und C
verbunden. Jede dritte Elektrode, wenn man es in Figur 5 von oben nach unten betrachtet, ist in ähnlicher
Weise mit einem der Anschlüsse verbunden. Beispielsweise sind die Elektroden 38 jeweils mit dem Anschluß A verbunden.
Hierbei liegen alle Kammern, die zur Erzeugung des ersten Bildes der Anzeigevorrichtung 10 erforderlich
sind, an den durch die horizontalen und vertikalen
10.12.1973 Λ ηι
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Elektroden gebildeten Kreuzungspunkten, die mit "1" bezeichnet sind. In ähnlicher Weise liegen diezur
Bildung des neunten Bildes beispielsweise an den mit "9" bezeichneten Kreuzungspunkten. Um beispielsweise
das neunte Bild zur Anzeige zu bringen, müssen die· mit "3" und C bezeichneten Anschlüsse erregt werden
und zur Anzeige des sechsten Bildes müssen die mit "3" und B bezeichneten Anschlüsse erregt werden.
Die in Figur 4 dargestellte weitere Ausführungsform einer Gasentladungs-Anzeigevorrichtung
nach der Erfindung ist ähnlich den in Figur 3 dargestellten Ausführungsformen, jedoch sind in Figur 4
die Kammern nicht punktförmig, sondern in Form von größeren Hohlräumen ausgebildet, welche jeweils die
Form eines kompletten herzustellenden Zeichens haben.
Beispielsweise hat die in Figur 4 gezeigte kammer
eine solche Form, daß sie den Buchstaben "A" bildet, der sich an dem Kreuzungspunkt der vertikalen Elektrode
und der. horizontalen Elektrode 16 befindet. Diese Elektroden entsprechen den in Figur 3 dargestellten
Elektroden, jedoch sind sie breiter ausgebildet, damit sie das gesamte anzuzeigende Zeichen decken. Die
Verdrahtung und Erregung erfolgt in der in Figur 4 dargestellten Ausführungsform in genau der gleichen
Weise, wie dies mit Bezug auf Figur 3 beschrieben wurde. Weiter ist zu beachten, daß die Zuordnung der
'Kammerstellen bzw. Kammerbereiche in Figur 4 die
gleiche ist wie die Stellen bzw. Bereiche 1, 2, 3 und von Figur 3.
10.12.1973
409826/0824
Die folgende Tabelle zeigt» welche repräsentativen
festen Bilder angezeigt werden, wenn an ausgewählte Anschlüsse der Anzeigevorrichtung 10, deren Anschlüsse in Figur 4 dargestellt
sind, Spannung angelegt wird.
A und 1 ACCOUNT NUMBER
A und 2 FEE 2
B und 1 JOURNAL LOW
B und 2 CLASS
Die Betriebsspannungen., Gasgemische und Gasdrücke
der erfindungsgemäBen Gasentladungs-Anzeigevorrichtung
können an sich bekannte Werte haben. Beispielsweise kann bei den dargestellten Ausführungsbeispielen der Erfindung
das in den Kammern 26 vorhandene ionisierbare Gas ein Gemisch aus 99,7 % Neon. 0,2 % Stickstoff und 0,1 % Argon
sein und in diesen Kammern kann ein Gasdruck von ungefähr 100 Torr herrschen. Die Erregerspannung zur Erregung der
einzelnen Anschlüsse kann ungefähr 240 Volt Wechselstrom sein und die Form von Impulsen haben, die ungefähr zwei
bis sechs MikroSekunden lang sind und einen Abstand von ungefähr 50 Mikrosekunden voneinander haben.
10·12·1973 409826/0824
Claims (1)
- Patentansprüche:(l/ Gasentladungs-Anzeigevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß Gaskammern und elektrische Leiter zu deren Erregung derart angeordnet sind, daß die Kombination einzelner Gaskammern bestimmte, feste Bilder, zum Beispiel Informationen, bildet, die durch elektrische Erregung der betreffenden Leiter wahlweise zum Leuchten gebracht werden können.2. Gasentladungs-Anzeigevorrichtung zur wahlweisen Anzeige eines Bildes aus einer Vielzahl von festen Bildern nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei Wände (12, 14) mit Elektrpdenmitteln (16, 18 bzw. 20, 22), von denen mindestens eine Wand transparent ist und die Elektrodenmittel eine Vielzahl von parallelen Spaltenleitern (20s 22) enthalten, und durch zwischen den beiden Wänden (12, 14) angeordnete elektrische Isolationsmittel (24) mit einer der Vielzahl der festen Bilder entsprechenden Vielzahl von Bildmustern, die durch ionisierbares Gas enthaltende Kammern (26) gebildet sind, wobei die Kammern (26) eines jeden Bildmusters in einer Vielzahl von Spalten angeordnet sind, die mit den Spaltenleitern (20, 22) des jeweiligen Bildmusters fluchten, und die Kammer-Spalten der verschiedenen Bildmuster miteinander verflochten sind (d. h. jede Spalte kann Kammern mehrerer Bildmuster enthalten), und wobei die Konfiguration der einen Elektrodenmittel derart ists daß durch entsprechendes Erregen beider Elektrodenmittel ein gewähltes Bildmuster von Kammern ionisiert und dadurch das betreffende Bild sichtbar gemacht wird.3. Gasentladungs-Anzeigevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daS die genannten einen Elektrodenmittel die Form einer fortlaufenden Elektrode haben, die derart angeordnet ist, daß sie mit allen genannten Spaltenelektroden zusammenwirkt.409826/082410.12.19734. · Gasentladungs-Anzeigevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten ersten Elektrodenmittel die Form einer Vielzahl von Zeilenleitern (16, 18) haben, die Kammern (26) eines jeden Bildmusters in Form einer Vielzahl von Spalten angeordnet sinds die mit den betreffenden Spaltenleitern des jeweiligen Bildmusters fluchten, daß die durch die Kammern gegebenen Zeilen der verschiedenen Bildmuster miteinander vermischt sind, und daß jeweils gewählte Zeilenleiter (16 oder 18) im Betrieb derart erregt werden können, daß jeweils dasjenige Bildmuster sichtbar wird, das den Kammern (26) zugeordnet ist, die an den Kreuzungspunkten der gewählten Zeilen- und Spaltenleiter liegen.5. Gasentladungs-Anzeigevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß wechselweise folgende Elektroden der Spalteneiektroden 2u ersten (20) und zweiten (22) Gruppen von Spaltenelektroden miteinander verbunden sind und daß wechselweise folgende Elektroden der Zeilenelektroden zu ersten (16) und zweiten (18) Gruppen von Zeilenelektroden miteinander verbunden sind, und daß beim Betrieb jeweils eine gewählte der gasten und zweiten Gruppen der Spaltenelektroden und eine gewählte der ersten und zweiten Gruppen der Zeilenelektroden gleichzeitig erregt werden.6. Gasentladungs-Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten elektrischen Isolationsmittel (24) aus undurchsichtigem Glas gebildet sind.10.12.1973409826/08247. Gasentladungs-Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Kammern (26) eine gleichförmige Fdrm haben.8. Gasentladungs-Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede der genannten Gaskammern (44) die Form eines anzuzeigenden Zeichens hat (Figur 4).10.12.1973409826/0824ι «* ·♦Leerseite
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1972
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-
1973
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- 1973-11-06 JP JP48124076A patent/JPS4991576A/ja active Pending
- 1973-12-10 GB GB5712673A patent/GB1405565A/en not_active Expired
- 1973-12-18 DE DE2362821A patent/DE2362821A1/de not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| US3839714A (en) | 1974-10-01 |
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| CA993491A (en) | 1976-07-20 |
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