DE3010618A1 - Schaltungsanordnung zum konstanthalten einer versorgungsspannung - Google Patents
Schaltungsanordnung zum konstanthalten einer versorgungsspannungInfo
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Description
κ. 6 173
Chr/Jä IO.3.I98O
Robert Bosch GmbH, 7000 Stuttgart 1
Schaltungsanordnung zum Konstanthalten einer Versorgungsspannung ·
Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einer Schaltungsanordnung nach der Gattung des Hauptanspruchs. Eine derartige
Schaltungsanordnung in einer einfachen Art ist schon bekannt. Sie umfaßt im wesentlichen einen mit seiner
Emitter-Kollektor-Strecke in die Verbindungsleitung
zwischen einer Leistungsquelle und einem Verbraucher geschalteten Transistor, der somit als Längsregler
wirkt j eine Steuerstufe, die die Spannung am Verbraucher
mißt und den Innenwiderstand des Längstransistors entsprechend steuert, sowie eine Anschwinghilfsstufe, die
von der Leistungsquelle her oder aber vom Verbraucher her einen Impuls zum Aufsteuern des Längstransistors
gibt. Zwar arbeitet die bekannte Schaltungsanordnung bis hinunter zu kleinen Spannungsdifferenzen zwischen
dem Eingang und dem Ausgang der Schaltungsanordnung, sie ist auch kurzschlußfest und sie bietet ausreichend
gute Regeleigenschaften bei einem geringen Schaltungsaufwand. Ohne eine Anschwinghilfe ist die einfache Schaltung
nicht selbstanlaufend, daher bleibt bei der Inbetriebnahme der Schaltungsanordnung beim Anlegen einer
Eingangsspannung und im Betrieb nach dem Aufheben eines Kurzschlusses am Ausgang die Ausgangsspannung dem Wert
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i-
-V-
Null. Als statische Anschwinghilfe ist es üblich, der geschilderten. Schaltungsanordnung einen Spannungsteiler
vorzuschalten und von der Anzapfung des Spannungst'eilers. über eine Diode eine Verbindung zum heißen Ende
des Ausgangs der Schaltungsanordnung herzustellen. Eine solche Anschwinghilfsstufe ist jedoch für stark schwankende
Eingangsspannungen, wie sie im Kraftfahrzeug-Bordnetz
auftreten können, nicht verwendbar. Eine dynamische Anschwinghilfe besteht vorzugsweise aus der Reihenschaltung
eines Widerstands und eines Kondensators, die der Schaltungsanordnung vorgeschaltet ist, wobei der Kondensator
am heißen Ende des Eingangs liegt, und bei der eine Reihenschaltung aus einem Widerstand und einer
Diode zitfischen dem Verbindungspunkt der Reihenschaltung
aus dem Widerstand und dem Kondensator und der Basis des Steuertransistors liegt. Der Nachteil dieser dynamischen
Anschwinghilfe ist, daß positive Änderungen der Eingangsspannung auf die Steuerstufe der Schaltungsanordnung
übertragen werden und dadurch der Innenwiderstand des Längstransistors kurzzeitig herabgesetzt werden
kann. Außerdem wirkt die Anschwinghilfe nach einem Kurzschluß
am Ausgang der Schaltungsanordnung nicht, die Ausgangsspannung bleibt weiterhin auf dem Wert Null. Schließlich
ist noch .eine statische Anschwinghilfe mit einem
Transistor bekannt, bei der der Schaltungsanordnung ein Spannungsteiler aus einer Reihenschaltung aus einem Widerstand
und einer Zenerdiode vorgeschaltet ist. Die Zenerdiode liegt mit einer Elektrode an Masse. Zwischen
dem Verbindungspunkt der Reihenschaltung und der Basis des Steuertransistors liegt die Emitter-Kollektor-Strecke
des Transistors der Anschwinghilfe, die Basis dieses Transistors ist an das heiße Ende des Ausgangs der
Schaltungsanordnung angeschlossen. Der Aufwand für diese Schaltungsanordnung ist verhältnismäßig hoch, da ein
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zusätzlicher Transistor erforderlich ist, außerdem ist die Schaltung nicht kurzschlußfest, weil der Transistor
ebenfalls angesteuert wird.
Das Problem ist also, daß keine Schaltungen bekannt sind, die für eine Verwendung im Bordnetzsystem für
Kraftfahrzeuge geeignet ist. Die Bordnetzspannung, die gleich der Eingangsspannung für die Schaltungsanordnung
ist, schwankt stark, nämlich zwischen 6 Volt und 20 Volt, und ist mit Störspannungen überlagert, die in der Spitze
100 Volt erreichen können. Die Ausgangsspannung der
Schaltungsanordnung soll konstant sein, die Belastung durch Verbraucher variiert in einem engen Rahmen.
Vorteile der Erfindung
Die erfindungsgemäße Anordnung mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Hauptanspruchs hat gegenüber den bekannten Anordnungen den Vorteil, daß sie auch dann, wenn kein
Ausgangsstrom floß, wieder anschwingt. Außerdem ist sie kurzschlußfest. Schließlich ist sie auch bei stark
schwankenden Eingangsspannungen im gewünschten Maß funktionsfähig.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen
sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen Anordnung möglich. Besonders
vorteilhaft ist, daß der Längstransistor entlastet wird, da die Anschwinghilfsstufe selbst gegebenenfalls
einen geforderten Minimalstrom aufbringen kann. Durch "die Doppelfunktion der Anschwinghilfsstufe ist es
häufig möglich, für den Längstransistor eine kleinere oder billigere Type zu verwenden. Der Längstransistor
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6i -6-
kann dann sogar direkt auf eine Leiterplatte montiert werdenj in vielen Fällen ist kein Kühlblech mehr erforderlich-.
Zeichnung
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert. Fig. 1 zeigt eine vollständige Schaltung bekannter Art, die Figuren 2 und 3 je ein Ausführungsbeispiel.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
In Fig. 1 ist zunächst eine bekannte Schaltungsanordnung S vorgestellt. Sie enthält einen Längstransistor Tp3
dessen Emitter an den Eingangssanschluß E und dessen
Kollektor an den Ausgangsanschluß A geführt ist. Zwischen
der Basis des Längstransistors T„ und dem Masseanschluß M liegt die Reihenschaltung der Kollektor-Emitter-Strecke
eines Steuerstransistors T1 und eines Emitter-Widerstands R,. Zwischen dem Kollektor des Längs
transistors Tp und dem Emitter 'des Steuertransistors
T1 ist eine Zenerdiode D1 angeschlossen. Zwischen dem
Ausgangsanschluß A und dem Masseanschluß M liegt ein
Spannungsteiler aus den Widerständen R1 und Rp. An den
Verbindungspunkt zwischen R1 und Rp ist die Basis des
Steuertransistors T1 angeschlossen. Der Schaltungsanordnung
S ist eine Anschwinghilfsstufe H vorgeschaltet.
Die Anschwinghilfsstufe H umfaßt die Reihenschaltung
aus einem Hilfskondensator C, und einem Hilfswiderstand
Rh1· Der Kondensator C, liegt mit seinem einen
Ende an dem Eingangsanschluß E3 der Widerstand R^1 mit
seinem einen Ende am Masseanschluß M. Vom Verbindungs-
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punkt der Reihenschaltung zur Basis des Steuertransistors
T. führt eine Reihenschaltung aus einem zweiten Hilfswider.stand R, ~ und einer Hilfsdiode D, . An den
Ausgang der Schaltungsanordnung S ist als Verbraucher ein Lastwiderstand R-, angeschlossen. Die Eingangsspannung für die Schaltungsanordnung S wird bei dem
bekannten Schaltungsbeispiel aus einem Netzgerät geliefert, das aus einem Übertrager Ü und einem Gleichrichtergerät
G besteht.
In Fig. 2 ist eine erste Variante der Erfindung gezeigt. Die Schaltungsanordnung S umfaßt die gleichen Schaltungs
elemente wie das bekannte Beispiel nach Fig. 1. Als Anschwinghilfe
ist jetzt der Schaltungsanordnung S eine Reihenschaltung aus einem Widerstand R und einer Zenerdiode
D vorgeschaltet, wobei die Anode der Zenerdiode
mit dem Masseanschluß M verbunden ist; weiter liegt zwischen dem Verbindungspunkt X der Reihenschaltung und
dem Ausgangsanschluß A der Schaltungsanordnung S eine Diode D-, mit ihrer Kathode am Ausgangsanschluß A. Für
die Dimensionierung der Schalterelemente ist zu beachten, daß die Durchbruchspannung U der Zenerdiode
D höchstens so groß sein darf wie die eingestellte Ausgangsspannung U .
Diese Anschwinghilfe kann überall dort angewandt werden, wo der Au;
den kann.
den kann.
wo der Ausgangsstrom I sehr klein oder gleich Null wer-
3,
In Fig. 3 ist eine zweite Variante der Erfindung vorgestellt.
Jetzt ist die Diode D-, durch einen ohmschen Widerstand R ersetzt. Für die Dimensionierung gilt,
daß die Zenerspannung U mindestens so groß sein muß wie die Ausgangsspannung U, und daß der Widerstand
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ei 73
R ~ = ίΤ' - U ) : I . ist. Die Widerstände R Λ und
p£. ζ 2. ami η pi
R ^ der Ar.schwinghilf sstufe H erfüllen zwei Funktionen:
F "-Einmal dienen sie als Anschwinghilfe, zum anderen
entlasten sie den Längstransistcr Tp5 weil die Widerstände
R Λ und R „ gegebenenfalls den Mindestausgangsstrcn;
I . aufbringen können. & & amiη &
In manchen Anwendungsfallen kann die Zenerdicde entfallen.
Zaun steigt jedoch die Ausgangsspannung U^ für Eingangssparinunger.
U , die nicht vorgesehene hohe Werte erreichen, ücer den vorgegebenen konstanten Wert hinaus an.
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ORiGfNAL INSPECTED
ORiGfNAL INSPECTED
Claims (3)
- R. ·- ! ' Chr/Jä IO.3.I98ORobert Bosch GmbH, 7OOO Stuttgart 1Ansprüche!./Schaltungsanordnung zum Konstanthalten einer Ver-sorgungsspannung mit einer Längsregelstufe, einer Steuerstufe und einer Anschwinghilfsstufe, dadurch gekennzeichnet 3 daß die Anschwinghilfsstufe (H) drei zweipolige Schaltelemente (R Λ, R_o, D,3 D) umfaßt,P-L P<- J Zvon denen ausgehend von einem gemeinsamen ■Verbindungspunkt (X) mit seinem jeweils freien Ende das erste (R ^) am Eingang (E)3 das zweite (D-,, R ») am Ausgang (A) und das dritte (D ) am Masseanschluß (M) anliegt.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Schaltelement (R .) ein ohmscher Widerstand, das zweite (D,) eine in Durchlaßrichtung geschaltete Gleichrichterdiode und das dritte (D_) eine in Sperrichtung geschaltete Zenerdiode ist.130039/07S7 ORIGINAL INSPECTED3010018'
- 3- Schaltungsanordnung nach Anspruch I5 dadurch gekennzeichnet, daß das erste (R .. ) und das zweite (R ~) Schaltelement ein ohmscher Widerstand und das dritte (D^j Schaltelement eine in Sperrichtung geschalteteZenerdiode ist.13003 9/0757
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3010618A1 true DE3010618A1 (de) | 1981-09-24 |
| DE3010618C2 DE3010618C2 (de) | 1989-03-02 |
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ID=6097715
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5446380A (en) * | 1992-12-18 | 1995-08-29 | Deutsche Itt Industries Gmbh | Monolithic integrated voltage regulator |
| EP0715237A3 (de) * | 1994-11-29 | 1997-06-04 | Siemens Ag | Schaltungsanordung zur Erzeugung einer geregelten Ausgangsspannung |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DD91853A (de) * |
-
1980
- 1980-03-20 DE DE3010618A patent/DE3010618A1/de active Granted
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DD91853A (de) * |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US5446380A (en) * | 1992-12-18 | 1995-08-29 | Deutsche Itt Industries Gmbh | Monolithic integrated voltage regulator |
| EP0715237A3 (de) * | 1994-11-29 | 1997-06-04 | Siemens Ag | Schaltungsanordung zur Erzeugung einer geregelten Ausgangsspannung |
| US5654628A (en) * | 1994-11-29 | 1997-08-05 | Siemens Aktiengesellschaft | Circuit configuration for generating a controlled output voltage |
Also Published As
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|---|---|
| DE3010618C2 (de) | 1989-03-02 |
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