DE3010551C2 - Abtasteinrichtung für ein Kopiergerät - Google Patents
Abtasteinrichtung für ein KopiergerätInfo
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- G03G15/04—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for exposing, i.e. imagewise exposure by optically projecting the original image on a photoconductive recording material
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Description
25
Die Erfindung betrifft eine Abtasteinrichtung für ein Kopiergerät der im Oberbegriff des Anspruchs 1
angegebenen Gattung.
Ein übliches Kopiergerät weist eine Auflage für die Vorlage sowie ein optisches System zur Belichtung
einer fotoleitfähigen Fläche mit einem zellenförmigen Bereich der Vorlage auf; dabei können Auflage und
optisches System mit von der ausgewählten Vergrößerung abhängenden Geschwindigkeit zueinander bewegt
werden.
Wenn ein solches Kopiergerät mit stationärer Auflage und dementsprechend beweglichem optischen
System arbeitet, müssen die im allgemeinen relativ empfindlichen Bauelemente des optischen Systems,
beispielsweise die Lichtquelle, Linsen oder Spiegel, mit großer Geschwindigkeit hin- und herbewegt werden, so
daß insbesondere die Lichtquelle bei starker Benutzung nur eine geringe Lebensdauer hat; außerdem kommt es
dabei zu einer starken Geräuschentwicklung.
Aus diesem Grunde ist es bei einer solchen Ausführungsform im allgemeinen nicht möglich, die
Kopiergeschwindigkeit, die wiederum von der Geschwindigkeit des optischen Systems abhängt, zu
erhöhen und gleichzeitig den Variationsbereich der Vergrößerung ebenfalls durch eine Erhöhung der
Geschwindigkeit zu erweitern.
Bei stationärem optischem System und dementsprechend beweglicher Auflage kommt es oft zu starken
Geschwindigkeitsunterschieden zwischen Hin- und Herbewegung, so daß beispielsweise ein als Vorlage
dienendes Buch von der Auflage abrutschen kann; dadurch wird jedoch die Herstellung einer einwandfreien
Kopie unmöglich.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Abtasteinrichtung für ein Kopiergerat der angegebenen
Gattung zu schaffen, das ohne Beeinträchtigung der Handhabung des Kopiergerätes und der Lebensdauer
sowohl mit hoher Kopiergeschwindigkeit als auch mit großem Vergrößerungsbereich arbeiten kann. <>5
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs angegebenen
Merkmale gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen auf folgender Funktionsweise: Bei einem solchen Kopiergerät
hängt die Abtastgeschwindigkeit jeweils von der Vergrößerung ab, während die Rückführgeschwindigkeit,
also die Geschwindigkeit, mit der die jeweils zur Abtastung bewegte Einheit nach der Abtastung in die
Ausgangslage zurückgebracht wird, im Prinzip beliebig ausgewählt wird. Bei der hier vorgeschlagenen Abtasteinrichtung
wird nun die Rückführgeschwindigkeit so veränderlich ausgelegt, daß für jeden Kopierzyklus,
unabhängig von der Vergrößerung, die Zeitspanne vom Beginn der Abtastung bis zum Wiedererreichen der
Ausgangslage konstant ist Dadurch lassen sich allzu große Geschwindigkeitsunterschiede zwischen der
Rückführgeschwindigkeit und der Abtastgeschwindigkeit auch bei einer Ä nderung der Abtastgeschwindigkeit
vermeiden, so daß sich insgesamt eine relativ gleichmäßige Geschwindigkeit der bewegten Einheit ergibt
Außerdem ist die mechanische Beanspruchung eines solchen Kopiergerätes relativ gering, so daß insbesondere
die empfindlichen Bauelemente des optischen Systems eine lange Lebensdauer haben. Und schließlich
erfordert die jeweilige Änderung der Rückführgescbwindigkeit keinen großen zusätzlichen konstruktiven
Aufwand, so daß die dadurch hervorgerufenen Mehrkosten des Kopiergerätes vernachlässigbar sind.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die
beiliegenden, schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein verkleinerte Kopien eines Originals herstellendes Kopiergerät mit Schlitzbelichtung und
stationärer Vorlage,
Fig.2 die Bewegung des ersten Spiegels bei der
Belichtung mit dem Kopiergerät nach F i g. 1,
F i g. 3 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform des Antriebssystems eines solchen Kopiergerätes,
F i g. 4 einen Schnitt durch eine Ausführungsform des Mechanismus für die Änderung der Geschwindigkeit,
Fig.5 die Zahnräder des Mechanismus für die Änderung der Geschwindigkeit,
Fig.6 den Übertragungsweg der Antriebskraft in
dem optischen System bei der Belichtung in einer Ausführungsform einer Abtasteinrichtung und
F i g. 7 den Übertragungsweg der Antriebskraft bei der Rückführung des optischen Systems nach F i g. 6.
In F i g. 1 ist ein verkleinerte Kopien einer Vorlage herstellendes Kopiergerät mit Schlitzbelichtung dargestellt,
bei welchem die Vorlage stillsteht. In F i g. 1 sind dargestellt: Eine Vorlage 1, eine transparente, lichtdurchlässige
Auflageplatte 2 (die auch als Auflageplatte aus Glas bezeichnet werden kann), eine Belichtungslampe
3, ein erster Spiegel 4, ein zweiter Spiegel 5, eine Linsenanordnung 6, Spiegel 7 und 8 und eine
photoleitfähige Trommel 9. Wenn die Linsenanordnung 6 und die Spiegel 7 und 8 bei einer Vergrößerung von
eins in den durch ausgezogene Linien wiedergegebenen Stellungen angeordnet sind, werden diese Teile, wenn
beim Kopieren verkleinert wird, entsprechend dem Prinzip bei einer veränderlichen Vergrößerung in die
gestrichelt wiedergegebenen Stellungen vorwärts bewegt, worauf dann eine Belichtung durchgeführt wird.
Bei dieser Art Verkleinerungssystem mit Schlitzbelichtung wird die Auflageplatte 2 bei der Belichtung
nicht bewegt, während die Belichtungslampe 3 und der erste Spiegel 4 als Einheit sowie der zweite Spiegel 5 in
der durch den Pfeil angezeigten Vorwärtsrichtung bewegt werden; wenn die Belichtung beendet ist,
werden die vorerwähnten Teile in der umgekehrten Richtung bewegt Inzwischen wird die photoleitfähige
Trommel 9 mit einer konstanten Drehzahl gedreht und durch die vorerwähnte Belichtung wird auf ihrer
Oberfläche ein latentes, elektrostatisches Bild ausgebildet Wenn die Umfangsgeschwindigkeit der photoleitfähigen
Trommel 9 Vf ist, wird der Wert Vf unabhängig von der Vergrößerung m des Bildes einer Vorlage auf
der photoleitfähigen Trommel 9 immer auf einen konstanten Wert eingestellt Wenn die Geschwindigkeit
mit welcher der erste Spiegel 4 und die Belichtungslampe 3 während der Belichtung bewegt
werden vrist, kann der Wert vF wiedergegeben werden
durch Vf= —Vk und die Geschwindigkeit vfi, mit
m
welcher der zweite Spiegel 5 bewegt wird, ist dann
15
Wie vorstehend ausgeführt, ist vf die Geschwindigkeit,
mit welcher der erste Spiegel 4 und die Belichtungslampe 3 während der Belichtung bewegt
werden. Wenn die Geschwindigkeit, mit welcher das optische System in umgekehrter Richtung bewegt wird,
nämlich die Geschwindigkeit mit welcher das optische System bewegt wird, wenn es in seine Ausgangsstellung
zurückkehrt, vb ist, ist unabhängig von irgendeiner
Änderung der Vergrößerung m der Wert vB immer als
ein konstanter Wert eingestellt
Bei der Erfindung ist von dem vorerwähnten Gesichtspunkt ausgegangen. Insbesondere ist bei der
Erfindung die Geschwindigkeit ve so eingestellt, daS sie
entsprechend einer Änderung der Vergrößerung m geändert werden kann.
Da üblicherweise die Geschwindigkeit ve bei dem
Rückführschritt immer konstant ist, wenn die Geschwindigkeit Vf während der Belichtung bei einer Kopieverkleinerung
auf der Basis der Geschwindigkeit bei einer Vergrößerung von eins eingestellt ist, wird der
Unterschied zwischen der Geschwindigkeit während der Belichtung und während des Rückführschrittes so
groß, daß die Gefahr besteht daß bei dem vorerwähnten Verkleinerungssystem (3), bei welchem die Auflageplatte
beweglich ist die Vorlage 1 auf der Auflageplatte 2 rutscht, und daß es zu gewissen Schwierigkeiten
bezüglich der Lebensdauer der Belichtungslampe und der Geräuscherzeugung bei dem Belichtungssystem (4)
mit Schlitzbelichtung und stillstehender Vorlage kommt.
Bei der Erfindung ist daher von der grundlegenden Überlegung ausgegangen, daß, wenn die Geschwindigkeit
vf, mit welcher das optische System (der erste
Spiegel 4 und die Belichtungslampe 3) bewegt wird, entsprechend einer gewählten Kopieverkleinerung
erhöht wird, das optische System bei einer Geschwindigkeit vb mit einer Verzögerung (in die Ausgangsstellung)
zurückgebracht wird, durch welche die Erhöhung der Geschwindigkeit mit welcher das optische System
während der Belichtung bewegt wird, ausgeglichen wird und daß, wenn die Geschwindigkeit vr des optischen
Systems entsprechend einer gewählten Vergrößerung verringert wird, die Rückführgeschwindigkeit vb erhöht
wird, um dadurch die Verringerung der Geschwindigkeit Vf auszugleichen, so daß die Summe der Zeit, die
erforderlich ist um das optische System während der Belichtung zu bewegen, und der Zeit, die erforderlich ist,
um das optische System in seine Ausgangsstellung b5 zurückzubringen, unabhängig von der Änderung der
Vergrößerung m immer konstant eingestellt ist. Bei einem Kopiergerät mit einer beweglichen Auflageplatte
ist die Geschwindigkeit mit welcher die Auflageplatte während der Belichtung bewegt wird, vf, während deren
Rückführgeschwindigkeit vaist
Selbst wenn gemäß der Erfindung auf der Basis einer Vergrößerung von eins bei der Auslegung des optischen
Systems ein Grenzwert vorgegeben ist wird die Rückführgeschwindigkeit vb des optischen Systems
oder der Auflageplatte bei einer Verkleinerung des Kopiebildes verringert Infolgedessen wird, selbst wenn
die Belichtungsgeschwindigkeit bei einer Verkleinerung des Kopierbildes erhöht werden muß, das Kopiergerät
nicht übermäßig belastet und die Anzahl der herzustellenden Kopien kann unabhängig von der jeweiligen
Vergrößerung d. h. bei einer Vergrößerung von eins, bei
einer Verkleinerung oder einer anderen Vergrößerung des Kopiebildes, auf eine vorbestimmte Zahl eingestellt
werden.
Die Erfindung wird nunmehr unter einem anderen Blickwinkel anhand von einigen Gleichungen erläutert
In F i g. 2 ist der Ausgangspunkt eines optischen Systems, beispielsweise des ersten Spiegels in F i g. 1, bei
einer Belichtung mit dem Buchstaben S bezeichnet. Bei der Belichtung wird der erste Spiegel mit der
Geschwindigkeit v/r(mm/s) bewegt und eine Belichtung
durchgeführt wobei eine Vorlage während der Bewegung abgetastet wird; es wird dann ein Umkehrpunkt R
erreicht, in weichem die Bewegungsrichtung geändert wird und mit der Geschwindigkeit vs zu dem
Ausgangspunkt zurückgekehrt wird. Wenn die Entfernung zwischen dem Ausgangspunkt S und dem
Umkehrpunkt R L (mm) ist, läßt sich der regelmäßige Zeitverlust des ersten Spiegels 2 während der
Bewegung durch die folgende Gleichung wiedergeben:
VF
VB
δΤ=
(2)
wobei öTdie Zeit ist, die zum Schalten einer Kupplung
zum Zeitpunkt der Umkehr des ersten Spiegels 2 erforderlich ist, N die Anzahl Kopien pro Minute und m
die Vergrößerung ist.
In Gl. (2) ist die Entfernung L (mm) die Summe der Länge /(mm) der Vorlage, die Schlitzbreite W(nim) bei
der Schlitzbelichtung und die angenäherte Streckenlänge Tr (mm) des Schlitzes bis in die Belichtungsstellung.
Mit Vf= -Vf(GI. 1) kann die Gl. 2 folgendermaßen
umgeschrieben werden:
ml
(3)
wobei Vf die Geschwindigkeit, mit welcher das
photoleitfähige Teil gedreht wird, und auch die Geschwindigkeit ist, mit welcher das optische System
oder die Auflageplatte während der Belichtung bei einer Vergrößerung von eins bewegt wird.
Im allgemeinen werden häufiger Kopien mit einer Vergrößerung von eins hergestellt und infolgedessen ist
das Kopiergerät vorzugsweise so ausgelegt, daß die maximale Anzahl Kopien bei einer Vergrößerung von
eins erhalten werden kann. Wenn das Kopiergerät so ausgelegt ist, ist, wie aus G. (3) ersehen werden kann, die
Anzahl N Kopien, die pro Minute bei einer Bildverkleinerung (m<\) erhalten werden kann, größer, während
die Anzahl N Kopien, die bei einer Bildvergrößerung
(m>\) erhalten wird, im Vergleich zu der Anzahl Kopien, die bei einer Vergrößerung von eins (m=\)
erhalten wird, kleiner.
Um jedoch, wie oben ausgeführt, das Kopiergerät nicht übermäßig zu belasten, muß, da die Geschwindigkeitsänderung
bei der Belichtung und bei der Rückführung des optisch, η Systems auf ein Minimum herabgesetzt
werden muß, wenn die Geschwindigkeit vb bei der
Rückführung wie bei dem herkömmlichen optischen System konstant ist, die Geschwindigkeit vp des
optischen Systems bei dem Belichtungsschritt erhöht werden. Wenn das optische System so ausgelegt ist, daß
dem Geschwindigkeitsänderungsverhältnis des optischen Systems bei einer Bildverkleinerung der Vorzug
gegeben ist, dann wird die Geschwindigkeit vF des
optischen Systems während der Belichtung mit einer Vergrößerung von eins automatisch auf einen niedrigen
Wert eingestellt, und folglich ist die Kopierleistung bei einer Vergrößerung von eins niedriger. Hieraus folgt,
daß Kopierleistung bei der am häufigsten benutzten Vergrößerung von eins infolge der Bildverkleinerung
geopfert wird. Dieser Nachteil könnte dadurch beseitigt werden, daß die Geschwindigkeit vb des optischen
Systems bei der Rückführung in Abhängigkeit von der Vergrößerung m und entsprechend der Geschwindigkeit
vf des optischen Systems während der Belichtung
veränderlich gemacht wird und dadurch das Geschwindigkeitsänderungsverhältnis konstant gemacht wird.
Wenn die Anzahl N der pro Minute herzustellenden Kopien unabhängig von der Änderung der Vergrößerung
m konstant eingestellt wird, kann die Gl. (3)
folgendermaßen geschrieben werden, wenn — -öT
durch Ki---OT=K) ersetzt und LK auf einen
\N J
konstanten Wert (nämlich LK = konstant) eingestellt
wird:
vB
(4)
40
Gl. (4) kann folgendermaßen umgeschrieben werden: - L (5)
Der Gl. (5) ist zu entnehmen, daß, wenn die vorerwähnten Werte K und L konstant sind und
demgemäß Vf immer konstant ist, die Geschwindigkeit
bei der Belichtung bei einer Bildverkleinerune größer ist als die bei einer Vergrößerung von eins, während die
Rückführgeschwindigkeit des optischen Systems bei einer Bildverkleinerung kleiner ist als die bei einer
Vergrößerung von eins, und daß die Geschwindigkeit des optischen Systems bei der Belichtung bei einer
Bildvergrößerung kleiner ist als die bei einer Vergrößerung von eins, während die Rückführgeschwindigkeit
des optischen Systems bei einer Bildvergrößerung ω größer ist als die bei einer Vergrößerung von eins. Wenn
das optische System so ausgelegt ist, daß es der GL (5) genfigt, kann die Anzahl Kopien bei einer Bildverkleinerung,
bei welcher die maximale Kopierleistung bei dem herkömmlichen Verfahren gegeben ist, wie bei einer
Vergrößerung von eins erhalten werden.
Die Erfindung kann bei Kopiergeräten mit einer veränderlichen Vergrößerung angewendet werden.
indem ein entsprechender Geschwindigkeitsänderungsmechanismus
in dem optischen System oder in dem Antriebssystem der Auflageplatte vorgesehen wird, so
daß das optische System oder das Antriebssystem durch den Geschwindigkeitsänderungsmechanismus so gesteuert
wird, daß eine Rückführgeschwindigkeit erhalten wird, die der Gl. (5) genügt. Diese Beziehung wird
nunmehr anhand von Fig.3 erläutert. In Fig. 3 ist ein
Eingabeabschnitt 90 dargestellt, an dessen Ausgang die Antriebskraft anliegt, mit welcher die photoleitfähige
Trommel 9 und andere dazugehörende Teile mit einer konstanten Drehzahl angetrieben werden. Ferner ist der
vorerwähnte Geschwindigkeitsänderungsmechanismus 10 gemäß der Erfindung und ein Antriebskraft-Ausgangsabschnitt
11 dargestellt, welcher die mittels des Geschwind'gkeitsänderuRgsmechan.ismus 10 erhaltene
Drehbewegung in eine lineare Hin- und Herbewegung umsetzt und diese an ein angetriebenes System 12
überträgt. Das angetriebene System 12 entspricht dem optischen System in dem Verkleinerungssystem mit
Schlitzbelichtung und einer unbeweglichen Vorlage oder der Auflageplatte in dem Verkleinerungssystem
mit Schlitzbelichtung, bei welchem die Auflageplatte bewegt wird. Der Geschwindigkeitsänderungsmechanismus
10 hat die Aufgabe, die von dem Antriebskraft-Eingabeabschnitt 90 erhaltene Drehkraft bei einer
vorbestimmten Drehzahl an den Antriebskraft-Ausgangsabschnitt 11 bei einem vorbestimmten Drehzahl-Änderungsverhältnis
und in einer vorbestimmten Drehrichtung zu übertragen, wobei jeweils den Gl. (1)
und (5) genügt ist. Der Geschwindigkeitsänderungsmechanismus 10 weist Zahnräder und Kupplungen auf. Der
Antriebskraft-Eingabeabschnitt 9 und der Geschwindigkeitsänderungsmechanismus
10 können durch einen in der Drehzahl veränderlichen Motor ersetzt werden, welcher bezüglich des Antriebskraft-Ausgangsabschnitts
11 der Ausgangsbedingung genügt.
Nunmehr wird eine Ausführungsform des Geschwindigkeits-
oder Drehzahländerungsmechanismus 10 beschrieben. Gewöhnlich weist eine Einrichtung mit
veränderlicher Vergrößerung für ein Büro-Kopiergerät eine Bildverkleinerung auf, und die am häufigsten
benutzten Bildverkleinerungsverhältnisse sind das Verkleinerungsverhältnis, um die Größe DIN A3 in die
Größe DIN A4 umzusetzen, was einem Flächenverhältnis von 1 : '/2 (einer Vergrößerung m= l/j/2) entspricht,
und das Vergrößerungsverhältnis, um die Größe B4 in die Größe A4 umzusetzen, was einem Flächenverhältnis
von 1 :1,5 (einer Vergrößerung /η=1//Π5) entspricht
Infolgedessen wird nunmehr ein Geschwindigkeitsbzw. Drehzahländerungsmechanismus beschrieben, mit
welchem die vorerwähnten Verkleinerungsverhältnisse erhalten werden können.
In Fig.4 und 5 sind Wellen /1 bis J9 durch
Rahmenteile 13 bis 15 und andere Teile getragen. Mit den Wellen J\ bis /3 sind jeweils Kettenräder P\ bis P3
fest verbunden; die Durchmesser der Kettenräder Py bis
Pi sind gleich, und über die Kettenräder P\ bis Pi ist eine
Kette 16 geführt Bei einer Bewegung der Kette 16
werden die Kettenräder Pi bis P3 und die Wellen /1 bis /3
in derselben Richtung und mit derselben Geschwindigkeit gedreht Kettenräder Pi und Ps, welche drehbar auf
den Wellen Je und J9 gehaltert sind, sind zur Führung der
Kette 16 als Führungsteile angeordnet
Ein Zahnrad Gi, durch welches die Welle J\
hindurchgeht, ist fest mit einer Kupplungsplatte C\ verbunden und auf der Welle Jt drehbar. Genauso sind
Zahnräder G2 und G3, durch welche die Wellen J2 bzw. J3
hindurchgehen, fest mit Kupplungsplatten Ct. und d
verbunden und auf den Wellen J2 und /3 drehbar. Die
Kupplungsplatten C\ bis Cj sind jeweils bei Kupplungen CZ-i bis CLi so angeordnet, daß sie den Kupplungen
gegenüberliegen, welche fest mit den Wellen ]\ bis /3 verbunden sind. Normalerweise sind die Kupplungsplatten
Ci bis C3 von den Kupplungen CLi bis CL3 getrennt. Im eingekuppelten Zustand jedoch werden die Kupplungsplatten
C\ bis Ci mit den zugeordneten Kupplungen CLi bis CL3 eine Einheit. Wenn beispielsweise die
Kupplung CLi betätigt wird, wird das Zahnrad Ci durch
die Wirkung eines Elektromagneten fest mit der Kupplung CLi verbunden, so daß das Zahnrad Gi
zusammen mit der Welle /1 gedreht wird. Diese Beziehung gilt genauso für die Zahnräder G2 und G3.
insbesondere wird, wenn die Kupplung CLi betätigt
wird, das Zahnrad Gi zusammen mit der Welle h
gedreht. Wenn dagegen die Kupplung CL3 betätigt wird, wird das Zahnrad G3 fest mit der Welle /3 verbunden.
Die Zahnräder Gi bis G) kämmen mit einem Zahnrad
Gt, das fest mit der Welle /4 verbunden ist. Diese Beziehung ist in F i g. 6 dargestellt. Eine Rillenscheibe 17
ist fest mit der Welle /4 verbunden, und ein Draht 18 zum Antreiben des optischen Systems ist um die Rilllenscheibe
17 gewickelt. In Fig. 5 ist eine Führungsrolle 19 für den Draht 18 dargestellt. Die vorerwähnten Zahnräder
Gi bis G4 und die Kupplungsmechanismen werden
benutzt, wenn eine Geschwindigkeit vF des optischen
Systems bei dem Belichtungsschritt gewählt wird, wie nachstehend noch im einzelnen erläutert wird.
Ein Zahnrad G5, durch das die Welle /1 hindurchgeht,
ist fest mit einer Kupplungsplatte C5 verbunden und auf
der Welle /1 drehbar. Genauso sind Zahnräder Gb und
Gi, durch welche die Wellen J2 und /3 hindurchgehen,
fest mit Kupplungsplatten C6 und C7 verbunden und auf
den Wellen J2 bis J3 drehbar. Die Kupplungsplatten C5
bis C/ sind jeweils bei Kupplungen CLs bis CL7 so
angeordnet, daß sie diesen Kupplungen gegenüberliegen, welche fest mit den Wellen /1 bis /3 verbunden sind.
Normalerweise sind die Kupplungsplatten C5 bis Cj von
den Kupplungen CL5 bis CL7 getrennt. Im eingekuppelten
Zustand werden jedoch die Kupplungspiatten C5 bis Ci fest mit den jeweils zugeordneten Kupplungen CL5
bis CL7 verbunden. Wenn beispielsweise die Kupplung CLi betätigt wird, wird das Zahnrad G5 fest mit der
Kupplung CLs verbunden. Genauso wird, wenn die
Kupplung CU betätigt wird, das Zahnrad G6 fest mit der
Welle J2 verbunden. Wenn dagegen die Kupplung CL1
betätigt wird, wird das Zahnrad G7 fest mit der Welle J3
verbunden. Ein Zahnrad Ge ist fest mit der Welle Jt,
verbunden, an welcher die Rillenscheibe 17 angebracht
ist.
Die Zahnräder Gb und Gs kämmen über ein
Zwischenzahnrad G9 miteinander, das auf der Welle J5
angebracht ist Die Zahnräder Gb und G7 kämmen über ein Zwischenzahnrad Gto miteinander, das auf der Welle
/7 angebracht ist Die Zahnräder G» und Ge kämmen
über ein Zwischenzahnrad Gn miteinander, das auf der
Welle /7 angebracht ist Diese Beziehung ist in Fig. 7 dargestellt
In dem Geschwindigkeits- bzw. Drehzahländerungsmechanismus 10 werden die Wellen J\ bis J3 durch die
Kette 16 immer mit einer vorbestimmten konstanten Drehzahl gedreht Die Welle /« wird nur gedreht, wenn
eine der Kupplungen CLi bis CU betätigt ist und die
Drehbewegung an den Draht 18 überträgt Wenn die Kette 16 in Fig.6 von links nach rechts mit einer
konstanten Geschwindigkeit bewegt wird, wird, wie
noch ausgeführt wird, eine bestimmte Kraft an den Draht 18 übertragen. Wenn eine der Kupplungen CLi
bis CL3 betätigt ist, wird der Draht 18 entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt, wie in Fig.6 dargestellt ist,
während, wenn eine der Kupplungen CL5 bis CLi betätigt wird, der Draht 18 im Uhrzeigersinn bewegt
wird. Mit dem optischen System soll bei dem Belichtungsschritt abgetastet werden, wenn der Draht
18 entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt wird, während das optische System (in seine Ausgangsstellung)
zurückkehrt, wenn der Draht 18 im Uhrzeigersinn bewegt wird.
Der Übertragungsweg der Antriebskraft, wenn eine der Kupplungen betätigt ist, wird nunmehr unter
Berücksichtigung der Anzahl Zähne jedes Zahnrads erläutert.
(1) Wenn die Kupplung CLi betätigt ist (F i g. 6), wird
eine Belichtungsabtastung durchgeführt, um ein Bild mit einer Vergrößerung von eins (m=\) zu erhalten, und
das optische System wird mit der Geschwindigkeit Vp= Vf bei dem Belichtungsschritt bewegt, was dadurch
erhalten wird, daß in Gl. (1) m=1 gesetzt wird. Im Hinblick auf die Übertragungsbahn der Antriebskraft
wird die Welle /1 durch die Kette 16 über das Kettenrad Pi gedreht. Da die Kupplung CL\ betätigt ist, wird das
Zahnrad Gi gedreht und das mit dem Zahnrad Gi
kämmende Zahnrad G4 wird ebenfalls gedreht, wodurch die Rillenscheibe 17 gedreht wird. Der Draht 16 wird
dann entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt. Wenn die Drehzahl der Wellen J\ bis J3 η U/min und die Drehzahl
der Rillenscheibe 17 Nn U/min ist, soll bei dem
Belichtungsschritt das Belichtungssystem mit <der
Geschwindigkeit V>(mm/s) bewegt werden. Ferner soll
die Anzahl Zähne des Zahnrads Gi Z\ und die Anzahl
Zähne des Zahnrads Gt, Zt, sein, um die vorerwähnte
Geschwindigkeit des optischen Systems zu erhalten. Danach kann die Beziehung zwischen der Zähneanzahl
der anderen Zahnräder aufgrund der Anzahl Zähne Z\ des Zahnrads Gi und der Anzahl Zähne Zt des Zahnrads
Gt aufgezeigt werden. Es besteht daher die folgende Beziehung zwischen der Drahzahl Nf 1 der Rillenscheibe
17 und der Anzahl Zähne Z\ und Z4:
(2) Wenn die Kupplung CL2 betätigt wird (Fig.6),
wird eine Belichtungsabtastung durchgeführt, um ein verkleinertes Bild mit einem Flächenverhältnis von 1/1,5
(einer Vergrößerung m=l/T5) zu erhalten, und das
optische System wird bei dem Belichtungsschrittt mit der Geschwindigkeit vf=/T3 Vf bewegt, was durch
Einsetzen von m=\/]ft$ in Gl. (1) erhalten wird. Im
Hinblick auf die Übertragungsbahn der Antriebskraft
wird die Welle /1 durch die Kette 16 über das Kettenrad P2 gedreht, und da die Kupplung CL2 betätigt ist, wird
das Zahnrad G2 gedreht und das mit dem Zahnrad Gz
kämmende Zahnrad Gt, wird ebenfalls gedreht wodurch die Rillenscheibe 17 gedreht wird. Zu diesem Zeitpunkt wird dann der Draht 18 entgegen dem Uhrzeigersinn
bewegt Wenn in diesem Fall die Drahzahl der Rillenscheibe 17 NF2=ifTj5 NFt ist, kann die Geschwin
digkeit Vf= 11,5 V>
des optischen Systems nicht erhalten werden. Ferner ist NF2 = zr η und die Anzahl Zähne
•2]
des Zahnrads G2 ist gleich [/Π5 Zi gesetzt
(3) Wenn die Kupplung CL3 betätigt wird (F i g. 6),
wird die Belichtungsabtastung durchgeführt, um ein verkleinertes Bild mit einem Flächenverhältnis von '/2
(einer Vergrößerung m=\/]/Tj zu erhalten, und das
optische System wird bei dem Belichtungsschritt mit der Geschwindigkeit vf=\/2 VV bewegt, was durch Einsetzenyon
m= 1//2 in GL(I) erhalten wird. Im Hinblick auf
die Übertragungsbahn der Antriebskraft wird die Welle J3 durch die Kette 16 über das Kettenrad P3 gedreht. Da
die Kupplung CL3 betätigt ist, werden das Zahnrad G3
und das mit diesem kämmende Zahnrad G4 gedreht, wodurch die Rillenscheibe 17 gedreht wird. Zu diesem
Zeitpunkt wird dann der Draht 18 entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt. Wenn in diesem Fall die
Drehzahl der Rillenscheibe 17 /v>j=i/2 NFi ist, kann die
Geschwindigkeit vf=]/2 VVdes optischen Systems nicht
erhalten werden. Ferner ist Nf= -^n und die
Z4
Zähneanzahl Z3 des Zahnrads G3 ist gleich j/2Zi gesetzt.
(4) Wenn die Kupplung CLs betätigt wird (F i g. 7), wird nach Beendigung der Belichtungsabtastung zur
Rückführung des optischen Systems eine Geschwindigkeits- bzw. Drehzahländerung bei der Antriebskraft
durchgeführt, um ein Bild mit einer Vergrößerung von eins zu erhalten. Im Hinblick auf die Übertragungsbahn
der Antriebskraft wird dann die Welle /1 über das Kettenrad Pi durch die Kette 16 gedreht. Da die
Kupplung CL->. betätigt ist, werden das Zahnrad Gs und
das mit dem Zahnrad G5 kämmende Zwischenzahnrad G9 gedreht und es wird auch das mit dem Zwischenzahnrad
Gj kämmende Zahnrad G% gedreht, wodurch die
Rillenscheibe 17 gedreht wird. Zu diesem Zeitpunkt wird dann der Draht 18 im Uhrzeigersinn bewegt.
Ferner muß dann die Geschwindigkeit vB (mm/s) des
optischen Systems gleich dem durch die Gl. (5) angegebenen Wert sein. Wenn die Drehzahl der
Riilenscheibe 17, welche die Geschwindigkeit ν β (mm/s)
des optischen Systems ergibt, Ns; U/min ist, muß die
folgende Gleichung bei einer Vergrößerung von eins gelten, wobei in Betracht zu ziehen ist, daß die
Kupplung CL] betätigt ist:
(5) Wenn die Kupplung CU betätigt wird (F i g. 7), wird nach Beendigung der Belichtungsabtastung zur
Rückführung des optischen Systems die Geschwindigkeits- bzw. Drehzahländerung der Antriebskraft durchgeführt,
um ein verkleinertes Bild mit einem Flächenverhältnis 1/1,5 zu erhalten. Im Hinblick auf den
Übertragungsweg der Antriebskraft wird die Welle J2 über das Kettenrad P2 durch die Kette 16 gedreht. Da
die Kupplung CLt betätigt ist, werden das Zahnrad Gt,
das mit dem Zahnrad Gt kämmende Zwischenrad Gn
und das mit dem Zwischenzahnrad Gn kämmende Zahnrad Gb gedreht, so daß die Rillenscheibe 17 gedreht
wird. Zu diesem Zeitpunkt muß dann die Geschwindigkeit Vb (mm/s) des optischen Systems gleich dem durch
die Gl. (5) gegebenen Wert sein. Wenn die Drehzahl der Rillenscheibe 17, welche die Geschwindigkeit vs(mrn/s)
für das optische System ergibt, NB2 U/min ist, muß in
Verbindung mit einer Vergrößerung von m= 1//Π5 die
folgende Gleichung für den Fall, daß die Kupplung CL2 betätigt ist, gelten:
vF
(8)
Wenn dagegen die Zähnezahl des Zahnrads G6 Z6 ist,
Nb2= —n und NF2= —n ist (wobei Z2=i/13 Z1 ist)
Z8 Z4
und wenn aus GI. (5)
Vf = VTJ Vf und v„ = —
VYJ
ist, kann durch Einsetzen der vorstehend wiedergegebenen Werte in die Gl. (8) die folgende Gleichung erhalten
werden:
Z4
VYJ
(6)
Wenn andererseits die Zähnezahl des Zahnrads Gs Zs
und die Zähnezahl des Zahnrads Gb Z8 ist, kann, da
7
7
Nbi= —n und Nf/= -^n ist, wobei π die Anzahl
■'s Z4
Umdrehungen pro Minute der Wellen /i bis J3 ist, und da
aus Gl. (5)
Vf = Vf und ve =
K —
55
ist (wobei m=l ist), durch Einsetzen der vorstehend
wiedergegebenen Werte in GL (6) die folgende Gleichung erhalten wird:
60
Z5
Z8
Z8
K—
65
Da in GL (7) die Anzahl Zähne Z1 und Z4 bekannt ist,
kann auch die Anzahl Zähne Z5 und Ze festgesetzt
werden.
In Gl. (9) ist die Zähneanzahl Zi und Z4 bekannt, und
folglich kann die Anzahl Zähne Z6 und Zg festgesetzt
werden.
(6) Wenn die Kupplung CL1 betätigt ist (F i g. 7), wird
nach der Beendigung der Belichtungsabtustung zum Rückführen des optischen Systems die Geschwindigkeits-
bzw. Drehzahländerung der Antriebskraft vorgenommen, um ein verkleinertes Bild mit einem
Flächenverhältnis von 1/2 zu erhalten. Im Hinblick auf den Übertragungsweg der Antriebskraft wird die Welle
J3 über das Kettenrad P3 durch die Kette 16 gedreht Da
die Kupplung CL1 betätigt ist, werden das Zahnrad G1,
das mit dem Zahnrad G1 kämmende Zwischenzahnrad
Gio und auch das mit dem Zahnrad G10 kämmende
Zahnrad Gg gedreht, so daß dadurch die Rillenscheibe
17 gedreht wird. Zu diesem Zeitpunkt muß dann die Geschwindigkeit va (mm/s) des optischen Systems
gleich dem Wert der GL (5) sein. Wenn die Drehzahl der
Rillenscheibe 17, welche die Geschwindigkeit vs(mm/s)
des optischen Systems ergibt, Nb 3 U/min ist, muß bei
einer Vergrößerung von m= i/fä für den FaIL daß die
Kupplung CZa betätigt ist, die folgende Gleichung gelten:
NB
3
Nn
Nn
(10)
Wenn andererseits die Anzahl Zähne des Zahnrads
Gi Zi ist, Nb3= ~n und Nf3= —n ist (wobei Zz — \il Z8 Z4
Z\ ist) und wenn aus Gl. (5) vF=-tfl Wund
ist, kann durch Einsetzen der vorstehend wiedergegebenen Werte in Gl. (10) die folgende Gleichung erhalten
werden:
zs
Z,
Z4
'-"5Tt
(Π)
In Gl. (11) ist die Anzahl der Zähne Z\ und Z1 bekannt
und somit kann die Anzahl der Zähne Zi und Zt
bestimmt werden.
In dem vorstehend beschriebenen Geschwindigkeits-
ri bzw. Drehzahländerungsmechanismus haben die Kettenräder
Pi bis Pz jeweils die gleiche Anzahl Zähne.
Durch Ändern der Zähneanzahl bei jedem der Kettenräder Pi bis P3 kann jedoch ein gewünschtes
Drehzahländerungsverhältnis erhalten werden. Ferner
ι« wird, wenn das optische System in seine Ausgangsstellung
zurückgebracht wird, ein Bild abgebildet. Folglich ist es nicht immer notwendig, die Rückführgeschwindigkeit
genau einzustellen. Mit anderen Worten, in der Praxis reicht es aus, die Rückführgeschwindigksit so
einzustellen, daß sie annähernd jeweils den vorerwähnten Gleichungen genügt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Abtasteinrichtung für ein Kopiergerät mit einer Auflage für die Vorlage und mit einem optischen System zur Belichtung einer fotoleitfähigen Fläche mit einem zellenförmigen Bereich der Vorlage, wobei Auflage und optisches System mit unterschiedlicher, von der ausgewählten Vergrößerung abhängender Geschwindigkeit relativ gegeneinander bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführgeschwindigkeit (Vb) der jeweils zur Abtastung bewegten Einheiten (2 oder 3, 4) nach der Abtastung in die Ausgangslage in Anpassung an die jeweils von der Vergrößerung abhängende Abtastgeschwindigkeit an die jeweils von der Vergrößerung abhängende Abtastgeschwindigkeit (Vf) so veränderlich ausgelegt ist, daß für jeden Kopierzyklus, unabhängig von der Vergrößerung (m), die Zeitspanne vom Beginn der Abtastung bis zum Wiedererreichen der Ausgangslage konstant ist
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP3207879A JPS55124168A (en) | 1979-03-19 | 1979-03-19 | Scanning method in variable power type copying machine and its device |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3010551A1 DE3010551A1 (de) | 1980-09-25 |
| DE3010551C2 true DE3010551C2 (de) | 1982-01-14 |
Family
ID=12348837
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3010551A Expired DE3010551C2 (de) | 1979-03-19 | 1980-03-19 | Abtasteinrichtung für ein Kopiergerät |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4299475A (de) |
| JP (1) | JPS55124168A (de) |
| CA (1) | CA1158708A (de) |
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-
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-
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- 1980-03-19 DE DE3010551A patent/DE3010551C2/de not_active Expired
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|---|---|
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| US4299475A (en) | 1981-11-10 |
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| JPS55124168A (en) | 1980-09-25 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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| OD | Request for examination | ||
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| 8331 | Complete revocation |