DE3010551A1 - Abtastverfahren und abtasteinrichtung fuer kopiergeraete mit veraenderlicher vergroesserung - Google Patents
Abtastverfahren und abtasteinrichtung fuer kopiergeraete mit veraenderlicher vergroesserungInfo
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Description
DR. BFRG D:?L.-ING STAPF DIPL.-ING. SCHWA BE DR. DR. SANDMAIR
Postfach 860245 · 8000 München 86
Ricoh Company,Ltd. Tokyo / Japan
Abtastverfahren und Abtasteinrichtung für Kopiergeräte mit veränderlicher Vergrößerung
VII/XX/Ktζ
® (089) 98 82 72 Telegramme: Bankkonten: Hypo-Bank München 4410122 850
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Die Erfindung betrifft ein Abtastverfahren und eine Abtasteinrichtung
für Kopiergeräte mit veränderlicher Vergrößerung.
In jüngster Zeit ist das Bestreben deutlich zu erkennen, die Kopiergeschwindigkeit von elektrophotographischen Kopiergeräten
zu erhöhen und sie mit verschiedenen zusätzlichen Funktionen zu versehen. Eine dieser zusätzlichen Funktionen ist
das Ändern der Vergrößerung der Kopiegröße, d.h. ein Vergrößern oder ein Verkleinern der Kopiegröße. Insbesondere ist man bestrebt,
elektrophotographische Kopiergeräte zu schaffen, bei welchen die Kopiegröße verkleinert werden kann.
Zum besseren Verständnis der Erfindung werden daher zuerst die herkömmlichen Systeme zum Verkleinern der Kopiegröße erläutert.
Die herkömmlichen Systeme zum Verkleinern der Kopiegröße können grob in die vier folgenden Arten eingeteilt werden:
(1) ein Verkleinerungssystem mit einer Gesamtbelichtung;
(2) ein Verkleinerungssystem mit Schlitzbelichtung, bei welchem
die Vorlage bewegt wird, was insbesondere bei blattförmigen Vorlagen anwendbar ist; (3) ein Verkleinerungssystem
mit Schlitzbelichtung, bei welchem die Auflageplatte für die Vorlagen bewegt wird, und (4) ein Verkleinerungssystem mit
Schlitzbelichtung, bei welchem die Vorlage stillsteht.
Von den vorerwähnten vier Systemen zum Verkleinern die Kopiegröße ist das Verkleinerungssystem (4) mit Schlitzbelichtung,
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bei welchem die Vorlage stillsteht, genau so gut wie cfas verkleinerungssystem
(1) mit einer Gesamtbelichtung, da die Güte der Kopien kaum durch die I._ ; und das Gewicht der zu kopierenden
Vorlage beeinflußt wird. Außerdem hat das Verkleinerungssystem (4) den großen Vorteil, daß es im Unterschied zu dem
Verkleinerungssystem (1) mit einer Gesamtbelichtung nicht übeiLjäimensioniert ist; allerdings muß die Geschwindigkeit,
mit welcher das optische System und das Beleuchtungssystem bewegt werden (welche Systeme nachstehend insgesamt als das
optische System bezeichnet werden) in Abhängigkeit von einer gewählten Kopievergrößerung geändert werden. Im allgemeinen
ist die Geschwindigkeit, mit welcher ein photoleitfähiges Teil bewegt wird, unabhängig von der Kopievergrößerung konstant.
Wenn daher die Geschwindigkeit, mit welcher das optische System bei einer Vergrößerung von eins bewegt wird, und
welche gleich der Geschwindigkeit ist, mit welcher das photoleitfähige Teil bewegt wird, V„ ist und wenn eine gewählte Ver-
größerung m ist (m < 1bei einer Verkleinerung der Kopiegröße}, dann ist die Geschwindigkeit V„, mit welcher das optische
r
System bei der Belichtung bewegt wird, festgelegt durch
System bei der Belichtung bewegt wird, festgelegt durch
Wenn hierbei in Betracht gezogen wird, daß die Geschwindigkeit, mit welcher das optische System bei .der Belichtung bewegt wird,
in Abhängigkeit von der gewählten Vergrößerung geändert werden muß, wird nunmehr ein Kopiergerät, bei welchem ein Verkleinerungssystem
mit Schlitzbelichtung verwendet ist, bei welchem die zu kopierende Vorlage stillsteht, etwas genauer be-
— ν —
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sprochen. Bei dieser Art Kopiergerät werden im allgemeinen mehr Kopien mit einer Vergrößerung von eins als mit einer anderen
Vergrößerung hergestellt; um die Anzahl Kopien, die pro Zeiteinheit mit einer Vergrößerung von eins hergestellt werden,
bezüglich der Geschwindigkeit zu maximieren, mit welcher das optische System während einer Belichtung bewegt wird, muß
auf der Basis der Geschwindigkeit, mit welcher das optische System bei einer Vergrößerung von eins bewegt wird, ein Grenzwert
festgelegt werden. Bei einer Kopieverkleinerung muß jedoch die Geschwindigkeit, mit welcher das optische System bei
dem Belichtungsschritt bewegt wird, größer eingestellt werden als bei einer Vergrößerung von eins. Im Hinblick auf die Lebensdauer
der Lampen in dem Beleuchtungssystem, im Hinblick auf das Geräusch und auf andere Beschränkungen ergeben sich
jedoch Schwierigkeiten, so daß es schwierig ist, die Kopiergeschwindigkeit
zu erhöhen und gleichzeitig die veränderliche Vergrößerung zu verbessern.
In der Praxis ist die Geschwindigkeit, mit welcher das optische System während der Belichtung bei einer Vergrößerung
von eins bewegt wird, dadurch festgelegt, daß die Geschwindigkeit in Betracht gezogen wird, mit welcher das optische
System bei einer Verkleinerung der Kopiegröße bewegt wird, so daß dadurch dann die Kopiergeschwindigkeit bei einer Vergrößerung
von eins, welche ursprünglich möglichst erhöht werden sollte, geopfert wird.
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Bei dem Verkleinerungssystem (3) mit Schlitzbelichtung, bei welchem die Auflageplatte für die Vorlage bewegt wird, muß
die Geschwindigkeit, mit welcher die Auflageplatte während der Belichtung bei einer Kopieverkleinerung bewegt wird, im
Vergleich zu der Geschwindigkeit, mit welcher die Auflageplatte bei einer Vergrößerung von eins bewegt wird, aus demselben
oben angegebenen Grund erhöht werden. Hierbei besteht jedoch die Gefahr, daß die Vorlage, insbesondere wenn die Vorlage
ein Buch ist, bezüglich ihrer Ausgangslage auf der Auflageplatte durch Änderung der Geschwindigkeit der Auflageplatte
während der Belichtung und während des Rückkehrschritts verschoben wird, so daß dann auch das kopierte Bild verschoben
wird. Infolgedessen eignet sich das Verkleinerungssystem (3) nicht immer für ein Kopieren mit hoher Geschwindigkeit und
obendrein weist es Schwierigkeiten auf, die ähnlich denen bei dem Verkleinerungssystem (4) sind.
Die Erfindung soll daher ein Abtastverfahren und eine Abtasteinrichtung
für Kopiergeräte mit veränderlicher Vergrößerung schaffen, bei welcher die Nachteile der herkömmlichen Abtastverfahren
und Abtasteinrichtungen beseitigt sind, die bisher in Kopiergeräten mit veränderlicher Vergrößerung angewendet
bzw. verwendet wurden. Gemäß der Erfindung ist dies bei einem Abtastverfahren für Kopiergeräte mit veränderlicher Vergrößerung
durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst und bei eine:r Abtasteinrichtung für Kopiergeräte mit veränderlicher
Vergrößerung ist dies durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 3 gelöst. _
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Hierbei sind das Abtastverfahren und die Abtasteinrichtung für Kopiergeräte mit veränderlicher Vergrößerung, bei welchen mittels
Schlitzbelichtung die Vorlage mit der geforderten Vergrößerung bildmäßig auf der Oberfläche eines photoleitenden
Teils ausgebildet wird, indem eine Auflageplatte aus Glas, auf welcher die Vorlage angeordnet ist, oder ein optisches System
synchron mit dem photoleitenden Teil bewegt werden, das mit einer vorbestimmten konstanten Geschwindigkeit bewegt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit, mit welcher das optische System oder die Auflageplatte bei der Belichtung
bewegt wird, und die Geschwindigkeit, mit welcher die gleichen Teile bei der Rückkehr in die Ausgangsstellung bewegt werden,
in Abhängigkeit von einer gewählten Vergrößerung der Kopie der Vorlage veränderlich gemacht werden, und daß die Geschwindigkeit,
mit welcher das optische System oder die Auflageplatte bewegt wird, so eingestellt wird, daß die Summe der Zeit, die
erforderlich ist, um das optische System oder die Auflageplatte für eine Belichtungsabtastung zu bewegen, und der .Zeit, die
erforderlich ist, um das optische System oder die Auflageplatte in die Ausgangsstellung zurückzubringen, unabhängig von
der gewählten Vergrößerung der Kopie der Vorlage konstant ist.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen im einzelnen dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch ein Verkleinerungssystem mit Schlitzbelichtung
und mit stillstehender Vorlage, bei
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/In
welchem die Erfindung anwendbar ist;
Fig. 2 schematisch die Bewegung eines ersten Spiegels bei der Belichtung mit dem Verkleinerungssystem mit
Schlitzbelichtung nach Fig. 1;
Fig. 3 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform eines antreibenden und eines angetriebenen Systems eines
Kopiergeräts gemäß der Erfindung;
Fig. 4 eine Schnittansicht durch eine Ausführungsform eines Geschwindigkeitsänderungsmechanismus gemäß der Erfindung;
Fig. 5 schematisch das Ineingriffkommen der Zahnräder
des bei der Erfindung anwendbaren Geschwindigkeitsänderungsmechanismus;
Fig. 6 den übertragungsweg der Antriebskraft in einem optischen
System bei dem Beiichtungsschritt in einer Ausführungsform
einer Abtasteinrichtung gemäß der Erfindung; und
Fig. 7 den übertragungsweg der Antriebskraft bei der Rückkehr
des optischen Systems der Fig. 6.
In Fig. 1 ist ein bei der Erfindung anwendbares Verkleinerungs-
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system mit Schlitzbelichtung dargestellt, bei welchem die Vorlage stillsteht. In Fig. 1 sind dargestellt: eine Vorlage 1,
eine transparente, lichtdurchlässige Auflageplatte 2 ( die auch als Auflageplatte aus Glas bezeichnet werden kann), eine
Belichtungslampe 3, ein erster Spiegel 4, einer zweiter Spiegel 5, eine Linsenanordnung 6, Spiegel 7 und8 und eine photoleitfähige
Trommel 9. Wenn die Linsenanordnung 6 und die Spiegel 7 und 8 bei einer Vergrößerung von eins in den durch ausgezogene
Linien wiedergegebenen Stellungen angeordnet sind, werden diese Teile, wenn beim Kopieren verkleinert wird,entsprechend
dem Prinzip bei einer veränderlichen Vergrößerung in die gestrichelt wiedergegebenen Stellungen vorwärts bewegt,
worauf dann eine Belichtung durchgeführt wird.
Bei dieser Art Verkleinerungssystem mit Schlitzbelichtung wird die Auflageplatte 2 bei der Belichtung nicht bewegt, während
die Beiichtungslampe 3 und der erste Spiegel 4 als Einheit
sowie der zweite Spiegel 5 in der durch den Pfeil angezeigten Vorwärtsrichtung bewegt werden; wenn die Belichtung beendet
ist, werden die vorerwähnten Teile in der umgekehrten Richtung bewegt. Inzwischen wird die photoleitfähige Trommel 9 mit einer
konstanten Drehzahl gedreht und durch die vorerwähnte Belichtung wird auf ihrer Oberfläche ein latentes, elektrostatisches
Bild ausgebildet. Wenn die Umfangsgeschwindigkeit der photoleitfähigen Trommel 9 V„ ist, wird der Wert V1-, unabhängig
r r
von der Vergrößerung m des Bildes einer Vorlage auf der photoleitfähigen
Trommel 9 immer auf einen konstanten Wert einge-
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stellt. Wenn die Geschwindigkeit, mit welcher der erste Spiegel 4 und die Belichtungslampe 3 während der Belichtung bewegt
werden v„ ist, kann der Wert v„ wiedergegeben werden durch
t t
νπ = — V„, und die Geschwindigkeit V-., mit welcher der zwei-χί m r £ ι
te Spiegel 5 bewegt wird, ist dann ν . = -^— Vp.
Wie vorstehend ausgeführt, ist v_ die Geschwindigkeit, mit
welcher der erste Spiegel 4 und die Beiichtungslampe 3 während
der Belichtung bewegt werden. Wenn die Geschwindigkeit, mit welcher das optische System in umgekehrter Richtung bewegt
wird, nämlich die Geschwindigkeit, mit welcher das optische System bewegt wird, wenn es in seine Ausgangsstellung
zurückkehrt, vD ist, ist unabhängig von irgendeiner Änderung
der Vergrößerung m der Wert ν immer als ein konstanter Wert eingestellt.
Bei der Erfindung ist von dem vorerwähnten Gesichtspunkt ausgegangen.
Insbesondere ist bei der Erfindung die Geschwindigkeit v_ so eingestellt, daß sie entsprechend einer Änderung
der Vergrößerung m geändert werden kann.
Da üblicherweise die Geschwindigkeit ν bei dem Rückführschritt
immer konstant ist, wenn die Geschwindigkeit vp während der
Belichtung bei einer Kopieverkleinerung auf der Basis der Geschwindigkeit bei einer Vergrößerung von eins eingestellt ist,
wird der Unterschied zwischen der Geschwindigkeit während der Belichtung und während des RückführSchrittes so groß, daß die
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Gefahr besteht, daß bei dem vorerwähnten Verkleinerungssystern
(3) , bei welchem die Auflageplatte beweglich ist, die Vorlage 1 auf der Auflageplatte 2 rutscht, und daß es zu gewissen
Schwierigkeiten bezüglich der Lebensdauer der Belichtungslampe und der Geräuscherzeugung bei dem Belichtungssystem (4) mit
Schlitzbelichtung und stillstehender Vorlage kommt.
Bei der Erfindung ist daher von der grundlegenden Überlegung ausgegangen, daß, wenn die Geschwindigkeit v„, mit welcher das
optische System (der erste Spiegel 4 und die Belichtungslampe 3) bewegt wird, entsprechend einer gewählten Kopieverkleinerung
erhöht wird, das optische System bei einer Geschwindigkeit vD mit einer Verzögerung(in die Ausgangsstellung)
zurückgebracht wird, durch welche die Erhöhung der Geschwindigkeit, mit welcher das optische System während der Belichtung
bewegt wird, ausgeglichen wird und daß, wenn die Geschwindigkeit ν des optischen Systems entsprechend einer gewählten
Vergrößerung verringert wird, die Rückführgeschwindigkeit vo
erhöht wird, um dadurch die Verringerung der Geschwindigkeit v„ auszugleichen, so daß die Summe der Zeit, die erforderlich
ist, um das optische System während der Belichtung zu bewegen, und der Zeit, die erforderlich ist, um das optische System
in seine Ausgangsstellung zurückzubringen s unabhängig von
der Änderung der Vergrößerung m immer konstant eingestellt ist. Bei einem Kopiergerät mit einer beweglichen Auflageplatte ist
die Geschwindigkeit, mit welcher die Auflageplatte während der Belichtung bewegt wird, ν , während deren Rückführgeschwindigkeit
vD ist. - 14 -
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Selbst wenn gemäß der Erfindung auf der Basis einer Vergrößerung von eins bei der Auslegung des optischen Systems ein Grenzwert
vorgegeben ist, wird die Rückführgeschwindigkeit V7, des opti-
sehen Systems oder der Auflageplatte bei einer Verkleinerung
des Kopiebildes verringert. Infolgedessen wird, selbst wenn die Belichtungsgeschwindigkeit bei einer Verkleinerung des Kopiebildes
erhöht werden muß, das Kopiergerät nicht übermäßig belastet, und die Anzahl der herzustellenden Kopien kann unabhängig
von der jeweiligen Vergrößerung d.h. bei einer Vergrößerung von eins, bei einer Verkleinerung oder einer anderen
Vergrößerung des Kopiebildes, auf eine vorbestimmte Zahl eingestellt werden.
Die Erfindung wird nunmehr unter einem anderen Blickwinkel
anhand von einigen Gleichungen erläutert. In Fig. 2 ist der Ausgangspunkt eines optischen Systems, beispielsweise des
ersten Spiegels in Fig. 1, bei einer Belichtung mit dem Buchstaben
S bezeichnet. Bei der Belichtung wird der erste Spiegel mit der Geschwindigkeit vp(mm/s) bewegt und eine Belichtung
durchgeführt, wobei eine Vorlage während der Bewegung abgetastet wird; es wird dann ein Umkehrpunkt R erreicht, in
welchem die Bewegungsrichtung geändert wird undmit der Geschwindigkeit
v„ zu dem Ausgangspunkt zurückgekehrt wird. Wenn
die Entfernung zwischen dem Ausgangspunkt S und dem Umkehrpunkt R L (mm) ist, läßt sich der regelmäßige Zeitverlust des ersten
Spiegels 2 während der Bewegung durch die folgende Gleichung wiedergeben:
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wobei 6T die Zeit ist, die zum Schalten einer Kupplung zum
Zeitpunkt der Umkehr des ersten Spiegels 2 erforderlich ist, N die Anzahl Kopien pro Minute und m die Vergrößerung ist.
In Gl. (2) ist die Entfernung L(mm) die Summe der Länge l(mm)
der Vorlage, die Schlitzbreite W (mm) bei der Schlitzbelichtung
und die angenäherte Streckenlänge Tr (mm) des Schlitzes bis in die Belichtungsstellung. Mit v„ = — V„ (Gl. 1) kam
die Gl. 2 folgendermaßen umgeschrieben werden:
S
+
\
+6T
wobei V„ die Geschwindigkeit, mit welcher das photoleitfähige
Teil gedreht wird,und auch die Geschwindigkeit ist, mit welcher das optische System oder die Auflageplatte während der Belichtung
bei einer Vergrößerung von eins bewegt wird.
Im allgemeinen werden häufiger Kopien mit einer Vergrößerung von eins hergestellt und infolgedessen ist das Kopiergerät
vorzugsweise so ausgelegt, daß die maximale Anzahl Kopien bei einer Vergrößerung von eins erhalten werden kann. Wenn das
Kopiergerät so ausgelegt ist, ist, wie aus Gl. (3) ersehen werden kann, die Anzahl N Kopien, die pro Minute bei einer
Bildverkleinerung (m<1) erhalten werden kann, größer, während
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die Anzahl N Kopien, die bei einer Bildvergrößerung (m>1)
erhalten wird, im Vergleich zu der Anzahl Kopien, die bei einer Vergrößerung von eins (m=1) erhalten wird, kleiner.
Um jedoch, wie oben ausgeführt, das Kopiergerät nicht übermäßig zu belasten, muß, da die Geschwindigkeitsänderung bei
der Belichtung und bei der Rückführung des optischen Systems auf ein Minimum herabgesetzt werden muß, wenn die Geschwindigkeit
v_ bei der Rückführung wie bei dem herkömmlichen optischen System konstant ist, die Geschwindigkeit v_ des optischen
Systems bei dem Belichtungsschritt erhöht werden. Wenn das optische System so ausgelegt ist, daß dem Geschwindigkeitsänderungsverhältnis
des optischen Systems bei einer Bildverkleinerung der Vorzug gegeben ist, dann wird die Geschwindigkeit
ν des optischen Systems während der Belichtung mit einer Vergrößerung von eins automatisch auf einen niedrigen Wert
eingestellt, und folglich ist die Kopierleistung bei einer Vergrößerung von eins niedriger. Hieraus folgt, daß Kopierleistung
bei der am häufigsten benutzten Vergrößerung von eins infolge der Bildverkleinerung geopfert wird. Dieser Nachteil
könnte dadurch beseitigt werden, daß die Geschwindigkeit ν des optischen Systems bei der Rückführung in Abhängigkeit
von der Vergrößerung m und entsprechend der Geschwindigkeit Vp des optischen Systems während der Belichtung veränderlich
gemacht wird und dadurch das Geschwindigkeitsänderungsverhältnis konstant gemacht wird.Wenn die Anzahl N der pro
Minute herzustellenden Kopien unabhängig von der Änderung der Vergrößerung m konstant eingestellt wird, kann die Gl. (3)
folgendermaßen geschrieben werden wenn =^— -öT durch KL· 6T=K)
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ersetzt und L-K auf einen konstanten Wert (nämlich L·Κ = k.önstant)
eingestellt wird:
V ν
F VB
F VB
Gl. (4) kann folgendermaßen umgeschrieben werden:
B (K - ψ ) (5)
Der Gl. (5) ist zu entnehmen, daß, wenn die vorerwähnten
Werte K und L konstant sind und demgemäß V„ immer konstant
ist, die Geschwindigkeit bei der Belichtung bei einer Bildverkleinerung größer ist als die bei einer Vergrößerung von
eins, während die Rückführgeschwindigkeit des optischen Systems bei einer Bildverkleinerung kleiner 'ist als die bei einer Vergrößerung
von eins, und daß die Geschwindigkeit des optischen Systems bei der Belichtung bei einer Bildvergrößerung kleiner
ist als die bei einer Vergrößerung von eins, während die Rückführgeschwindigkeit
des optischen Systems bei einer Bildvergrößerung größer ist als die bei einer Vergrößerung von eins. Wenn
das optische System so ausgelegt ist, daß es der Gl.(5) genügt, kann die Anzahl Kopien bei einer Bildverkleinerung,
bei welcher die maximale Kopierleistung bei dem herkömmlichen Verfahren gegeben ist, wie bei einer Vergrößerung von eins
erhalten werden.
Die Erfindung kann bei Kopiergeräten mit einer veränderlichen
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Vergrößerung angewendet werden, indem ein entsprechender GeschwindigkeitsänderungsmecL^^ismus
in dem optischen System oder in dem Antriebssystem der Auflageplatte vorgesehen wird,
so daß das optische System oder das Antriebssystem durch den Geschwindigkeitsänderungsmechanismus so gesteuert wird, daß
eine Rückführgeschwindigkeit erhalten wird, die der Gl. (5) genügt. Diese Beziehung wird nunmehr anhand von Fig. 3 erläutert.
In Fig. 3 ist ein Einga be abschnitt 90 dargestellt,
an dessen Ausgang die Antriebskraft anliegt, mit welcher die photoleitfähige Trommel 9 und andere dazugehörende Teile mit
einer konstanten Drehzahl angetrieben werden. Ferner ist der vorerwähnte Geschwindigkeitsänderungsmechanismus 10 gemäß
der Erfindung und ein Antriebskraft-Ausgangsabschnitt 11 dargestellt, welcher die mittels des Geschwindigkeitsänderungsmechanismus
10 erhaltene Drehbewegung in eine lineare Hin- und Herbewegung umsetzt und diese an ein angetriebenes System
12 überträgt. Das angetriebene System 12 entspricht dem optischen
System in dem Verkleinerungssystem mit Schlitzbelichtung und einer unbeweglichen Vorlage oder der Auflageplatte
in dem Verkleinerungssystem mit Schlitzbelichtung, bei welchem die Auflageplatte bewegt wird. Der Geschwindigkeitsänderungsmechanismus
10 hat die Aufgabe, die von dem Antriebskraft-Eingabeabschnitt 90 erhaltene Drehkraft bei einer vorbestimmten
Drehzahl an den Antriebskraft-Ausgangsabschnitt 11 bei einem vorbestimmten Drehzahl-Änderungsverhältnis und in einer
vorbestimmten Drehrichtung zu übertragen, wobei jeweils den Gl. en (1) und (5) genügt ist. Der Geschwindigkeitsänderungsmechanismus
10 weist Zahnräder und Kupplungen auf. Der An-
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triebskraft-Eingabeabschnitt 9 und der Geschwindigkeitsänderungsmechanismus
10 können durch einen in der Drehzahl veränderlichen Motor ersetzt werden, welcher bezüglich des Antriebskraft-Ausgangsabschnitts
11 der Ausgangsbedingung genügt.
Nunmehr wird eine Ausführungsform des Geschwindigkeits- oder Drehzahländerungsmechanismus 10 beschrieben. Gewöhnlich weist
eine Einrichtung mit veränderlicher Vergrößerung für ein Büro-Kopiergerät eine Bildverkleinerung auf, und die am häufigsten
benutzten Bildverkleinerungsverhältnisse sind dasVerkleinerungsverhältnis, um die Größe DIN A3 in die Größe DIN A4 umzusetzen,
was einem Flächenverhältnis von 1:1/2 (einer Vergrößerung m = Ι//2Γ1) entspricht.und das Vergrößerungsverhältnis, um die
Größe B4 in die Größe A4 umzusetzen, was einem Flächenverhältnis von 1 : 1,5 (einer Vergrößerung m = 1/ψ\ ri) entspricht.
Infolgedessen wird nunmehr ein Geschwindigkeits- bzw. Drehzahländerungsmechanismus
beschrieben, mit welchem die vorerwähnten Verkleinerungsverhältnisse erhalten werden können.
In Fig.4 und 5 sind Wellen J1 bis Jg durch Rahmenteile 13 bis
15 und andere Teile getragen. Mit den Wellen J bis J_ sind jeweils Kettenräder P1 bis P3 fest verbunden; die Durchmesser
der Kettenräder P. bis P3 sind gleich, und über die Kettenrä-"
der P1 bis P, ist eine Kette 16 geführt. Bei einer Bewegung
der Kette 16 werden die Kettenräder P1 bis P3 und die Wellen
J1 bis J3 in derselben Richtung und mit derselben Geschwindigkeit
gedreht. Kettenräder P4 und P^, welche drehbar auf
den Wellen Jg und J_ gehaltert sind, sind zur Führung der
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Kette 16 als Führungsteile angeordnet.
Ein Zahnrad G1 ,durch welches die Welle J1 hindurchgeht, ist
fest mit einer Kupplungsplatte C1 verbunden und auf der Welle
J1 drehbar. Genauso sind Zahnräder G„ und G^, durch welche
die Wellen J„ bzw. J hindurchgehen, fest mit Kupplungsplatten
Cp und C_ verbunden und auf den Wellen J2 und J,. drehbar.
Die Kupplungsplatten C1 bis C_ sind jeweils bei Kupplungen CL1
bis CL., so angeordnet, daß sie den Kupplungen gegenüberliegen,
welche fest mit den Wellen J1 bis J_ verbunden sind. Normalerweise
sind die Kupplungsplatten C1 bis C3 von den Kupplungen
CL1 bis CL- getrennt. Im eingekuppelten Zustand jedoch werden
die Kupplungsplatten C1 bis C, mit den zugeordneten Kupplungen
CL1 bis CL., eine Einheit. Wenn beispielsweise die Kupplung
CL1 betätigt wird, wird das Zahnrad G durch die Wirkung
eines Elektromagneten fest mit der Kupplung CL-. verbunden, so
daß das Zahnrad G1 zusammen mit der Welle J1 gedreht wird. Diese
Beziehung gilt genauso für die Zahnräder G~ und G^. Insbesondere
wird, wenn die Kupplung CL2 betätigt wird, das Zahnrad G2 zusammen mit der Welle J_ gedreht. Wenn dagegen die
Kupplung CL3 betätigt wird, wird das Zahnrad G3 fest mit der
Welle J3 verbunden. Die Zahnräder G1 bis G3 kämmen mit einem
Zahnrad G4, das fest mit der Welle J4 verbunden ist. Diese Beziehung
ist in Fig.6 dargestellt. Eine Rillenscheibe 17 ist fest mit der Welle J4 verbunden, und ein Draht 18 zum Antreiben
des optischen Systems ist um die Rillenscheibe 17 gewikkelt. In Fig.5 ist eine Führungsrolle 19 für den Draht 18 dar-
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zz
gestellt. Die vorerwähnten Zahnräder G1 bis G4 und die Kupplungsmechanismen
werden benutzt, wenn eine Geschwindigkeit v„ des optischen Systems bei dem Belichtungsschritt gewählt wird,
wie nachstehend noch im einzelnen erläutert wird.
Ein Zahnrad G1. ,durch das die Welle J hindurchgeht, ist fest
mit einer Kupplungsplatte C5 verbunden und auf der Welle J1
drehbar. Genauso sind Zahnräder Gc und G-,, durch welche die
Wellen J2 und J, hindurchgehen, fest mit Kupplungsplatten Cfi
und C7 verbunden und auf den Wellen J„ bis J, drehbar. Die
Kupplungsplatten C5 bis C7 sind jeweils bei Kupplungen CL- bis
CL7 so angeordnet, daß sie diesen Kupplungen gegenüberliegen,
welche fest mit den Wellen J. bis J3 verbunden sind. Normalerweise
sind die Kupplungsplatten C1- bis C7 von den Kupplungen
CLg bis CL7 getrennt. Im eingekuppelten Zustand werden jedoch
die Kupplungsplatten C1. bis C7 fest mit den jeweils zugeordneten
Kupplungen CL5 bis CL7 verbunden. Wenn beispielsweise die
Kupplung CL5 betätigt wird, wird das Zahnrad G5 fest mit der
Kupplung CL5 verbunden. Genauso wird, wenn die Kupplung CL6
betätigt wird, das Zahnrad Gg fest mit der Welle J2 verbunden.
Wenn dagegen die Kupplung CL7 betätigt wird, wird das Zahnrad
G_ fest mit der Welle J0 verbunden. Ein Zahnrad G0 ist fest
mit der Welle J. verbunden, an welcher die Rillenscheibe 17 angebracht ist.
Die Zahnräder Gg und G^ kämmen über ein Zwischenzahnrad Gq miteinander,
das auf der Welle Jj. angebracht ist. Die Zahnräder Gg
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und G7 kämmen über ein Zwischenzahnrad G1Q miteinander, das
auf der Welle J- angebracht ist. Die Zahnräder Gg und Gg kämmen
über ein Zwischenzahnrad G11 miteinander, das auf der Welle J- angebracht ist. Diese Beziehung ist in Fig.7 dargestellt.
In dem Geschwindigkeits- bzw. Drehzahländerungsmechanxsmus 10
werden die Wellen J1 bis J- durch die Kette 16 immer mit einer
vorbestimmten konstanten Drehzahl gedreht. Die Welle J, wird nur gedreht, wenn eine der Kupplungen CL1 bis CLß betätigt
ist.und die Drehbewegung an den Draht 18 überträgt. Wenn die Kette 16 in Fig.6 von links nach rechts mit einer konstanten
Geschwindigkeit bewegt wird, wird, wie noch ausgeführt wird, eine bestimmte Kraft an den Draht 18 übertragen. Wenn eine der
Kupplungen CL1 bis CL3 betätigt ist, wird der Draht 18 entgegen
dem Uhrzeigersinn bewegt, wie in Fig.6 dargestellt ist, während, wenn eine der Kupplungen CL5 bis CL7 betätigt wird,
der Draht 18 im Uhrzeigersinn bewegt wird. Mit dem optischen System soll bei dem Belxchtungsschritt abgetastet werden, wenn
der Draht 18 entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt wird, während das optische System (in seine Ausgangsstellung) zurückkehrt,
wenn der Draht 18 im Uhrzeigersinn bewegt wird.
Der übertragungsweg der Antriebskraft, wenn eine der Kupplungen
betätigt ist, wird nunmehr unter Berücksichtigung der Anzahl Zähne jedes Zahnrads erläutert.
(1) Wenn die Kupplung CL^ betätigt ist (Fig.6), wird eine Be-
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lichtungsabtastung durchgeführt, um ein Bild mit einer Vergrößerung
von eins (m=1) zu erhalten, und das optische System wird mit der Geschwindigkeit ν =V„ bei dem Beiichtungsschritt
bewegt, was dadurch erhalten wird, daß in Gl.(1) m=1 gesetzt wird. Im Hinblick auf die Übertragungsbahn der Antriebskraft
wird die Welle J. durch die Kette 16 über das Kettenrad P1 gedreht.
Da die Kupplung CL1 betätigt ist, wird das Zahnrad G..
gedreht und das mit dem Zahnrad G1 kämmende Zahnrad G. wird
ebenfalls gedreht, wodurch die Rillenscheibe 17 gedreht wird. Der Draht 16 wird dann entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt. Wenn
die Drehzahl der Wellen J1 bis J^ η U/min und die Drehzahl der
Rillenscheibe 17 NF1 ü/min ist.soll bei dem Belichtungsschritt das Belichtungssystem mit der Geschwindigkeit Vp(mm/s)
bewegt werden. Ferner soll die Anzahl Zähne des Zahnrads G1 Z1
und die Anzahl Zähne des Zahnrads G. Z. sein, um die vorerwähnte
Geschwindigkeit des optischen Systems zu erhalten. Danach kann die Beziehung zwischen der Zähneanzahl der anderen
Zahnräder aufgrund der Anzahl Zähne Z1 des Zahnrads G1 und der
Anzahl Zähne Z. des Zahnrads G* aufgezeigt werden. Es besteht
daher die folgende Beziehung zwischen der Drehzahl Np1 der
Rillenscheibe 17 und der Anzahl Zähne Z1 und Z4:
Z1
NF1 - Z^
(2) Wenn die Kupplung CL_ betätigt wird (Fig.6), wird eine Belichtungsabtastung
durchgeführt, um ein verkleinertes Bild mit einem Flächenverhältnis von 1/1,5 (einer Vergrößerung
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m=1/jT#"5) zu erhalten, und das optische System wird bei dem Belichtungsschritt
mit der Geschwindigkeit ν =ΎΙ,5 V„ bewegt,
was durch Einsetzen von m=1/ ~f\To in Gl. (1) erhalten wird.
Im Hinblick auf die Übertragungsbahn der Antriebskraft wird die Welle J. durch die Kette 16 über das Kettenrad P„ gedreht,
und da die Kupplung CL2 betätigt ist, wird das Zahnrad G~ gedreht
und das mit dem Zahnrad G„ kämmende Zahnrad G4 wird ebenfalls
gedreht, wodurch die Rillenscheibe 17 gedreht wird. Zu diesem Zeitpunkt wird dann der Draht 18 entgegen dem Uhrzeigersinn
bewegt. Wenn in diesem Fall die Drehzahl der Rillenscheibe 17 N 2= "ΐ /51 N- ist, kann die Geschwindigkeit
ν = φ ,5 Vn, des optischen Systems nicht erhalten werden. Fer-■c
* 7
2
ner ist N„o= ■=—η und die Anzahl Zähne des Zahnrads G0 ist gleich /"1,51Z.. gesetzt.
ner ist N„o= ■=—η und die Anzahl Zähne des Zahnrads G0 ist gleich /"1,51Z.. gesetzt.
(3) Wenn die Kupplung CL_ betätigt wird (Fig.6), wird die Belichtungsabtastung
durchgeführt, um ein verkleinertes Bild
mit einem Flächenverhältnis von 1/2 (einer Vergrößerung m=1/f2l
zu erhalten, und das optische System wird bei dem Belichtungsschritt mit der Geschwindigkeit v„= 12 V„ bewegt, was durch
Einsetzen von m=1/-jz in Gl. (1) erhalten wird. Im Hinblick auf
die Übertragungsbahn der Antriebskraft wird die Welle J_ durch die Kette 16 über das Kettenrad P3 gedreht. Da die Kupplung CL3
betätigt ist, werden das Zahnrad G3 und das mit diesem kämmende Zahnrad
G. gedreht, wodurch die Rillenscheibe 17 gedreht wird. Zu diesem Zeitpunkt wird dann der Draht 18 entgegen dem Uhrzeigersinn
bewegt. Wenn in diesem Fall die Drehzahl der Rillenschei-
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be 17 NF3= "/21N1,., ist, kann die Geschwindigkeit Vp="/? Vp des
optischen Systems nicht erhalten werden. Ferner ist N = ■=—η
F Z4
und die Zähneanzahl Z3 des Zahnrads G3 ist gleich!^/Z1 gesetzt.
(4) Wenn die Kupplung-CL- betätigt wird (Fig.T)1 wird nach Beendigung
der Belichtungsabtastung zur Rückführung des optischen Systems eine Geschwindigkeits- bzw. Drehzahländerung
bei der Antriebskraft durchgeführt, um ein Bild mit einer Vergrößerung von eins zu erhalten. Im Hinblick auf die Übertragungsbahn
der Antriebskraft wird dann die Welle J1 über das
Kettenrad P1 durch die Kette 16 gedreht. Da die Kupplung CL„
betätigt ist, werden das Zahnrad G1- und das mit dem Zahnrad
Gj. kämmende Zwischenzahnrad G„ gedreht und es wird auch das
mit dem Zwischenzahnrad Gg kämmende Zahnrad Gfl gedreht, wodurch
die Rillenscheibe 17 gedreht wird. Zu diesem Zeitpunkt wird dann der Draht 18 im Uhrzeigersinn bewegt. Ferner muß
dann die Geschwindigkeit vß(inm/s) des optischen Systems gleich
dem durch die Gl.(5) angegebenen Wert sein. Wenn die Drehzahl der Rillenscheibe 17, welche-die Geschwindigkeit v^dnm/s) des
ti
optischen Systems ergibt, N1 U/min ist, muß die folgende
Gleichung bei einer Vergrößerung von eins gelten, wobei in Betracht zu ziehen ist, daß die Kupplung CL1 betätigt ist:
NB1 VR
NF1 vF
NF1 vF
Wenn andererseits die Zähnezahl des Zahnrads G1- Z1. und die
5 75 5
Zähnezahl des Zahnrads G„ Z0 ist, kann, da N7,.,=-=-!! und
Z 8 ö Bl Zg
KL,..= -sr-n ist, wobei η die Anzahl Umdrehungen pro Minute der
Z4
Wellen J1 bis J_ ist, und da aus Gl.(5) V=VL1 und V =—-
ist
(wobei m = 1 ist) durch Einsetzen der vorstehend wie- F
dergegebenen Werte in Gl.(6) die folgende Gleichung erhalten wird:
- fix
xx
"7 V T Λ T7
Z8 Z4 K - ^- VF
F
F
Da in Gl.(7) die Anzahl Zähne Z1 und Z. bekannt ist, kann
auch die Anzahl Zähne Z5 und Z, festgesetzt werden.
(5) Wenn die Kupplung CLg betätigt wird (Fig.7), wird nach Beendigung
der Belichtungsabtastung zur Rückführung des optischen Systems die Geschwindigkeits- bzw. Drehzahländerung der
Antriebskraft durchgeführt, um ein verkleinertes Bild mit einem Flächenverhältnis 1/1,5 zu erhalten. Im Hinblick auf den
Übertragungsweg der Antriebskraft wird die Welle J2 über das
Kettenrad P2 durch die Kette 16 gedreht. Da die Kupplung CLß
betätigt ist, werden das Zahnrad G,, das mit dem Zahnrad G,
D D
kämmende Zwischenrad G1. und das mit dem Zwischenzahnrad G..
kämmende Zahnrad Gg gedreht, so daß die Rillenscheibe 17 gedreht
wird. Zu diesem Zeitpunkt muß dann die Geschwindigkeit v„ (mm/s) des optischen Systems gleich dem durch die Gl.(5)
gegebenen Wert sein. Wenn die Drehzahl der Rillenscheibe 17^
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is
welche die Geschwindigkeit vR(mm/s) für das optische System
ergibt, N„» U/min ist, muß inVerbindung mit einer Vergrößerung
von m=1//i75 die folgende Gleichung für den Fall, daß die
Kupplung CL2 betätigt ist, gelten:
NR2 VR
NF2 VF
Wenn dagegen die Zähnezahl des Zahnrads G, Z, ist, Νη«= -=—η
Z2 , ι b
und Νπ = ■=—η ist (wobei Z0 = i1,5 Z1 ist) und wenn aus Gl. (5)
Jc Δ it μ
Δ
I
y~ ι * L
ν = "T1,5 V„ und v„ = ζ τ— ist, kann durch Einsetzen
Γ C JD T, I I
Ψ7? ' vF
κ -
der vorstehend wiedergegebenen Werte in die Gl.(8) die folgende
Gleichung erhalten werden:
o Zu ν 1 L ' X V
8 4 K -
In Gl.(9) ist die Zähneanzahl Z1 und Z. bekannt, und folglich
kann die Anzahl Zähne Zfi und Zg festgesetzt werden.
(6) Wenn die Kupplung CL- betätigt ist (Fig.7), wird nach der
Beendigung der Belichtungsabtastung zum Rückführen des optischen Systems die Geschwindigkeits- bzw. Drehzahländerung der
Antriebskraft vorgenommen, um ein verkleinertes Bild mit einem Flächenverhältnis von 1/2 zu erhalten. Im Hinblick auf den
Übertragungsweg der Antriebskraft wird die Welle J3 über das
Kettenrad P3 durch die Kette 16 gedreht. Da die Kupplung CL-
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betätigt ist, werden das Zahnrad G7, das mit dem Zahnrad G7
kämmende Zwischenzahnrad G10 und auch das mit dem Zahnrad G10
kämmende Zahnrad Gg gedreht, so daß dadurch die Rillenscheibe
17 gedreht wird. Zu diesem Zeitpunkt muß dann die Geschwindigkeit ν (mm/s) des optischen Systems gleich dem Wert der
Gl. (5) sein. Wenn die Drehzahl der Rillenscheibe 17 ,welche die Geschwindigkeit vn(mm/s) des optischen Systems ergibt,
NL3 ü/min ist, muß bei einer Vergrößerung von m=1/"j2 für den
Fall, daß die.Kupplung CL3 betätigt ist, die folgende Gleichung
gelten:
N - ν
B3 = _
B3 = _
WF3 V
Wenn andererseits die Anzahl Zähne des Zahnrads G7 Z7 ist,
N13n, = -=^-n und N„-, = -^n ist (wobei Z0=Y? Z. ist) und wenn
DJ Δα * -J ö · O I
aus Gl. (5) vF =i?VF und
72 VF
ist, kann durch Einsetzen der vorstehend wiedergegebenen Werte in Gl.(10) die folgende Gleichung erhalten werden:
Z7 Z1 τ 1
7= _LX L
x 1 (11)
Z8 Z4 „ 1 L VF
1? ^F
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In Gl.(11) ist die Anzahl der Zähne Z,und Z, bekannt und somit
1 4
kann die Anzahl der Zähne Zn und Z0 bestimmt werden.
/ ο
In dem vorstehend beschriebenen Geschwindigkeits- bzw. Drehzahländerungsmechanismus
haben die Kettenräder P bis P3 jeweils die gleiche Anzahl Zähne. Durch Ändern der Zähneanzahl
bei jedem der Kettenräder P1 bis P_ kann jedoch ein gewünschtes
Drehzahländerungsverhältnis erhalten werden. Ferner wird/
wenn das optische System in seine Ausgangsstellung zurückgebracht wird, ein Bild abgebildet. Folglich ist es nicht immer
notwendig, die Rückführgeschwindigkeit genau einzustellen. Mit anderen Worten, in der Praxis reicht es aus, die
Rückführgeschwindigkeit so einzustellen, daß sie annähernd
jeweils den vorerwähnten Gleichungen genügt.
Rückführgeschwindigkeit so einzustellen, daß sie annähernd
jeweils den vorerwähnten Gleichungen genügt.
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Claims (4)
- Patentansprüche1L Abtastverfahren für Kopiergeräte mit veränderlicher Vergrößerung, bei welchen mittels einer Schlitzbelichtung die Vorlage mit der geforderten Vergrößerung bildmäßig auf der Oberfläche eines photoleitenden Teils ausgebildet wird, indem eine Auflageplatte aus Glas, auf welcher die Vorlage angeordnet ist, oder ein optisches System synchron mit dem photoleitenden Teil bewegt werden, das mit einer vorbestimmten konstanten Geschwindigkeit bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit,mit welcher das optische System (3, 4) oder die Auflageplatte (2) bei der Belichtung bewegt wird, und die Geschwindigkeit, mit welcher die gleichen Teile bei der Rückkehr in die Ausgangsstellung bewegt werden, in Abhängigkeit von einer gewählten Vergrößerung (m) der Kopie der Vorlage (1) veränderlich gemacht werden, und daß die Geschwindigkeit, mit welcher das optische System (3, 4) oder die Auflageplatte (2) bewegt wird, so eingestellt wird, daß die Summe der Zeit, die erforderlich ist, um das optische System (3, 4) oder die Auflageplatte (2) bei einer Belichtungsabtastung zu bewegen, und der Zeit, die erforderlich ist, um das optische System (3, 4) oder die Auflageplatte (2) in die Ausgangsstellung zurückzubringen, unabhängig von der gewählten Vergrößerung (m)Bankkonten: Hypo-Bank München 4410122850 (BLZ 70020011) Swift Code: HYPO DE MM Bayec Veteinsbank München 453100(BLZ 70020270) Postscheck München 65343-808 (BLZ 70010080)
©(089)988272 Telegramme: 988273 BERGSTAPFPATENT München 988274 TELEX: O 'S fi fl 983310 0524560 BERG d w ** w w die Kopie der Vorlage (1) konstant ist. - 2. Abtastverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit, mit welcher das optische System (3, 4) oder die Auflageplatte (2) bewegt wird, so eingestellt ist, daß sie der folgenden Gleichung genügt:(K=f°-6T)VFwobei L die Strecke ist, über die das optische System (3, 4) oder die Auflageplatte (2) bei einer Belichtungsabtastung in einer Richtung bewegt wird, m die gewählte Vergrößerung für die Kopie der Vorlage ist, N die Anzahl der pro Minute herzustellenden Kopien ist, öT der Zeitverlust (in s) ist, zu welchem es bei jeder Abtastung kommt, Vp die Geschwindigkeit (in mm/s) ist, mit welcher das photo leitende (Teil (9) und das optische System (3, 4) oder die Auflageplatte (2) bei einer Vergrößerung von eins bei dem Belichtungsschritt bewegt werden ,und v_ die Geschwindigkeit (in mm/s) ist, mit welcher das optische System (3, 4) oder die Auflageplatte (2) bei der Rückführung in ihre Ausgangsstellung bewegt werden.
- 3. Abtasteinrichtung für Kopiergeräte mit veränderlicher Vergrößerung, bei welcher mittels einer Schlitzbelichtung die Vorlage mit der geforderten Vergrößerung bildmäßig auf der Oberfläche eines photoleitenden Teils ausgebildet wird, indem eine Auflageplatte, auf welcher die Vorlage angeordnet ist, ~* — 3 —030039/0856oder ein optisches System synchron mit dem photoleitenden Teil bewegt werden, das mit einer vorbestimmten konstanten Geschwindigkeit bewegt wird/ gekennzeichnet durch einen Geschwindigkeitsänderungsmechanismus (G1 bis G1-; C1 bis C7; CL bis CL_), durch welchen das optische System (3, 4) oder die Auflageplatte (2) mit Geschwindigkeiten bewegt werden können, welche der folgenden Gleichung genügen:VB =B = iL· (κ = |0 -wobei L die Strecke ist, über die das optische System (3, 4) oder die Auflageplatte (2) bei einer Belichtungsabtastung in einer Richtung bewegt wird, m die gewählte Vergrößerung für die Kopie der Vorlage ist, N die Anzahl der pro Minute herzustellenden Kopien ist, 6T der Zeitverlust (in s) ist, zu welchem es bei jeder Abtastung kommt, V„ die Geschwindigkeit (in mm/s) ist, mit welcher das photoleitende Teil (9) und das optische System (3,4 ) oder die Auflageplatte (2) bei einer Vergrößerung von eins bei dem Belichtungsschritt bewegt werden, vR die Geschwindigkeit (in mm/s) ist, mit welcher das optische System (3,4) oder die Auflageplatte (2) bei der Rückführung in ihre Ausgangsstellung bewegt werden.
- 4. Abtasteinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Geschwindigkeitsänderungsmechanis-030039/0858mus eine Anzahl Zahnräder (G bis G1-) und Kupplungen1 bis CL7) aufweist, mittels welchen ein Drehkrafteingang an einem Eingabeabschnitt (90) des Mechanismus an das optische System (3, 4) oder an einen Ausgangsabschnitt (11) zum Antreiben der Auflageplatte (2) mit einem vorbestimmten Drehzahländerungsverhältnis und in einer vorbestimmten Drehrichtung übertragbar ist.030039/0856
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP3207879A JPS55124168A (en) | 1979-03-19 | 1979-03-19 | Scanning method in variable power type copying machine and its device |
Publications (2)
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| DE3010551C2 DE3010551C2 (de) | 1982-01-14 |
Family
ID=12348837
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
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| JP (1) | JPS55124168A (de) |
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