DE2441996A1 - Optisches kopiergeraet - Google Patents
Optisches kopiergeraetInfo
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- G03G—ELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
- G03G15/00—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
- G03G15/22—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20
- G03G15/23—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20 specially adapted for copying both sides of an original or for copying on both sides of a recording or image-receiving material
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Description
2. Sept. 1974-EE 8207
Xerox Square, Rochester, N.Y. 14644, USA
Optisches Kopiergerät
Die Erfindung betrifft ein optisches Kopiergerät zum Kopieren
beider Seiten eines Originals auf eine einzige Bildträgerfläche.
Es sind bereits zahlreiche Patente und andere Veröffentlichungen einschließlich der weiter unten aufgeführten bekannt, die
sich mit Abbildungs systemen für elektrostatographische Kopiergeräte befassen und "Verfahren und Vorrichtungen zum Duplexkopieren,
d.i. zum beidseitigen Kopieren eines Originals beschreiben, wozu verschiedene Anordnungen mit reflektierenden
Spiegeln vorgesehen sind. Die meisten davon sind in ihrer Konstruktion und Punktion wesentlich komplizierter als die
erfindungsgemäße Vorrichtung und haben auch noch andere Man. gel, die nachstehend diskutiert werden. Die US-PS 3 078 839
zeigt ein Beispiel für ein Duplex-Duplexkopiergerät, das
zwei unterschiedliche Belichtungsstationen und verschiedene Spiegelwege enthält, die eine unterschiedliche Anzahl von Reflexionen und daher eine relative Umkehrung der beiden Bilder
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liefern· Verschiebespiegel im Strahlengang eines xerographischen Duplex-Kopiergerätes. sind in der US-PS 3 318
beschrieben, die eine Spiegelanordnung zum Kippen um 180 mit einem Planspiegel, auf einer Seite und einem Dachkantspiegel
auf der anderen Seite offenbart. In der US-PS 3 506 247 ist
ein xerographisches Duplexkopiergerät gezeigt, das eine Vorlagen trommel zum Umdrehen der Originale für das zweiseitige
Kopieren enthält, wobei das Original auf der Vorlagentrommel belichtet wird. Die US-PS 3 697 170 sei als Beispiel für eine
Reihe von Patenten angeführt, die Vorrichtungen und Verfahren zum Duplexkopieren lehren, bei denen beide Seiten eines Kopierblattes
gleichzeitig von einer einzigen,Photorezeptortrommel
abkopiert werden, indem eines der Bilder auf ein Bildspeicherelement übertragen wird, das auch eine Umkehrung des Bildes
durchführen kann. Verschiedene Umkehrmechanismen für das Blatt sind z.B. in den US-PS 3 615 129 und 3 645 615 veranschaulicht.
Andere Patente, die sich mit Kopiergeräten befassen, verwenden einen einzigen Strahlengang und eine Umkehrung der Vorlage,
nachdem die erste.Seite abgebildet wurde. Beispiele hierfür sind die US-PS 3 227 444; 2 472 931 und 2 304 273. Duplexkopiersysteme,
bei denen die beiden Seiten der Vorlage auf zwei verschiedene Photorezeptoren abgebildet werden, sind z.B.
in den US-PS 3 536 398 und 3 580 670 beschrieben.
Die erwähnten Veröffentlichungen lassen ausgedehnte und langdauernde Anstrengungen in der !Technik des Duplexkopierens erkennen,
doch ist in keiner dieser Veröffentlichungen, weder
einzeln noch in Kombination, ein: Verfahren oder eine Vorrichtung
zum Duplexkopieren beschrieben, bei denen der gleiche, aus einem Stück bestehende Dachkantspiegel abwechselnd als
Dachkantspiegel und als Planspiegel dient, um die zwei eingegebenen Bilder durch ein gemeinsames Linsensystem unter der
gewünschten Bildumkehrung auf einen Photorezeptor abzubilden, und dies nur durch eine kleine Bewegung des Dachkantspiegels.
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Ferner sei noch die einschlägige schwebende US-Patentanmeldung
(deutsche Patentanmeldung Λ.............) erwähnt,
die ein Duplexkopiersystem mit einem schwenkenden Planspiegel
beschreibt, nicht aber mit einem Dachkantspiegel.
i -
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im Eahmen eines im übrigen herkömmlichen Xerographiegerätes und -Verfahrens
beschrieben. Dieses xerographische Verfahren und Gerät braucht
nicht im einzelnen erläutert zu werden, da viele Veröffentr lichungen, Patente und öffentlich benutzte Maschinen verfügbar
sind, die dem Fachmann Details verschiedener geeigneter elektrophotographischer Geräte, Materialien und Funktionen .
offenbaren. Einige Beispiele sind in den Büchern "Electrophotography" von R.M.Shaffert und "Xerography and Related
Processes" von John H.Dessauer und Harold E.Clark, beide erstmals
erschienen 1965 bei Focal Press Ltd., London, England,
niedergelegt, sowie in den zahlreichen in diesen Büchern zitierten
Patenten und sonstigen Veröffentlichungen.
Die Erfindung strebt eine vereinfachte optische Anordnung zum
Abbilden beider Seiten eines Originals auf eine einzige Bildträgerfläche
an. Um dies zu erreichen, wird ein Dachkantspiegel abwechselnd in zwei Lagen gebracht, in denen er erst als
Dachkantspiegel und dann als Planspiegel arbeitet, um von. einseitigen Originalen doppelseitige Kopien herzustellen (Simplex/Duplex-Kopieren);
er kann aber auch zwischen zwei Belichtungsstationen als Planspiegel verschwenkt werden, um zweiseitige
Originale zweiseitig zu kopieren (Duplex/Duplex-Kopieren). Die Schwenkbewegung des Dachkantspiegels kann mit der Bewegung
eines Photorezeptors und einer Zulieferungseinrichtung für das Kopierblatt koordiniert sein, um so mit IELIfe einer Übertragungsrolle
einen direkten elektrostatographischen Duplex- Kopiervorgang zu ermöglichen.
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2U1996
Die Gestaltung des optischen Kopiergerätes gemäß der Erfindung geht aus dem kennzeichnenden Teil des ersten Anspruches
hervor.
Die erfindungsgemäße Anordnung hat u.a. den Vorzug, daß der Dachkantspiegel der einzige bewegte Spiegel ist, der in dem
System benötigt wird, und daß er nur zwei verhältnismäßig kleine Drehbewegungen ausführt. In dem erfindungsgemäßen
Gerät kann das Duplexkopieren mit einem einfachen, nicht ,
teueren und betriebssicheren System durchgeführt werden, das weniger optische Komponenten und lediglich eine kleine
Bewegung einer Komponente in dem Strahlengang erfordert. Zudem können diese Komponenten üblich und verhältnismäßig unkritisch
sein.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
anhand der Zeichnungen. Darin zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines xerographischen
Duplexkopiergerätes gemäß der Erfindung, dargestellt
im Betriebsmodus des Duplex/Duplex-Kopierens,
Fig. 2 das Gerät der Fig. 1, dargestellt im Betriebsmodus
des Simplex/Duplexkopierens.
In den .Fig. 1 und 2 ist ein xerographisch.es optisches Kopiergerät
10 in einem Beispiel dargestellt, das zum Duplexkopieren eines Originals auf eine.einzige Bildträgerfläche dient.
Das Gerät 10 ist der Übersichtlichkeit halber schematisch veranschaulicht und nicht maßstabgetreu, da, wie schon erwähnt,
die einzelnen Bestandteile dem Fachmann bekannt und bereits in den oben zitierten Veröffentlichungen und anderen
vollständig beschrieben sind. Die tatsächlichen Maße des beweglichen
Dachkantspiegels hängen von seiner Stellung im
Strahlengang, von den Bildern usw. ab. Auch braucht im folgen-
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den die Punktion der Bildumkehrung durch einen Dachkantspiegel
im Vergleich zu einem Planspiegel nicht erläutert werden, da dies, wie auch die Konstruktion von Dachkantspiegeln,
zum Stand der Technik gehört.
In dem Gerät 10 ist die Bildträgerfläche eine herkömmliche xer ο graphische photoleitende !Trommel 12, der in üblicher
Weise eine Bitwicklungsstation 14 und andere bekannte xerographische
Komponenten zum Aufladen, Entwickeln, Übertragen, Beinigen, Abbilden usw. beigeordnet sind. Das Bild ist von
der Trommel 12 auf ein Kopierblatt 16 übertragbar, das mittels einer üblichen Zulieferungseinrichtung 18 herangeführt
wird. Das Kopierblatt 16 kann die Form einzelner zugeschnittener Blätter haben, wie im vorliegenden Beispiel gezeigt,
oder es kann eine fortlaufende Bahn, in Fächerform gefaltet oder auf einer Vorratsrolle aufgerollt usw. sein, von der,
wenn man will, nacheinander Blätter abgeschnitten oder abgerissen werden können. Das Kopierblatt 16 wird im vorliegenden
Fall zwischen die photoleitende !Trommel 12 und eine gegenüberliegende,
kontakt gebende Bildübertragungstommel 20 eingeführt,
um gleichzeitig in irgendeiner geeigneten oder üblichen Weise auf beide Seiten des Kopierblattes das Bild zu übertragen.
Für diesen speziellen Vorgang wird auf die oben angezogenen Veröffentlichungen verwiesen.
Die von der Übertragungstrommel 20 gebildete Anordnung steht in unmittelbarer Beziehung zu dem zu beschreibenden optischen
System, insofern als das vorliegende einfache optische System selektiv ein Bild eines Originals auf der als Ehotorezeptor
dienenden Trommel 12 erzeugt, das auf der Trommel 12 seitenverkehrt
ist. Dann wird abwechselnd ein zweites Bild des Originals auf der photoleitenden Trommel 12 erzeugt, das ein seitenrichtiges
Bild ist. Die gewünschte Umkehrung zwischen diesen Bildern wird dadurch erreicht, daß die Reflexionen des Bildes im
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Strahlengang geändert werden, wie noch beschrieben wird. Die ,
Art der Reflexionsänderung hängt hier davon ab, ob die Originale einseitige (simplex) oder doppelseitige (duplex) Vorlagen
sind.
Die seitenverkehrten Bilder auf der photoleitenden Trommel 12 können selbstverständlich unmittelbar auf die Oberseite des
Kopierblattes 16 übertragen werden. Die im Wechsel dazu erscheinenden seitenrichtigen Bilder auf der Trommel 12 werden
jedoch zuerst auf die Übertragungstrommel 20 übertragen, wobei diese Übertragung das Bild umkehrt, und dann von der Übertragungstrommel
20 auf die Bückseite des Kopierblattes 16.
Für diese geschilderte gleichzeitige Bildübertragung auf beiden Seiten des Kopierblattes muß natürlich die optische Abbildung
auf der Trommel sowohl mit der Drehung der photoleitenden Trommel
als auch mit der Bewegung der Kopierblätter koordiniert sein. Die nachstehend beschriebene optische Anordnung ist gleichermaßen
zweckmäßig, ob nun ein solches direktes und gleichzeitiges Duplex-Kopiersystem mit einer Übertragungstrommel verwendet
wird oder nicht.
Wie Fig. 1 zeigt, weist das Gerät 10 eine erste Belichtungsstation 22, eine zweite Belichtungsstation 24·, einen ersten
(ortsfesten) Planspiegel 26 für die zweite Belichtungsstation
24 und einen zweiten Spiegel 28 auf, der ein schwenkberer
Dachkant spiegel ist. Der Dachkant spiegel wird von einem Solenoid 30 oder mit anderen Mitteln geschwenkt, so daß er abwechselnd
die erste oder zweite Belichtungsstation 22 oder 24 erfaßt. In beiden Stellungen des zweiten Spiegels 28
wird das Bild des Originals vom zweiten Spiegel 28 auf einem
gemeinsamen optischen Weg 54, der ein einziges gemeinsames
Linsensystem 32 enthält, zur gleichen Belichtungsstation der
photoleitenden Trommel 12 reflektiert.
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Im Duplexkopiermodus der Fig. 1, d.h. beim Kopieren doppelseitiger
Originale, wird der Dachkantspiegel 28 bezüglich dem Strahlengang 54· und 40 bzw. 4-2 derart gekippt, daß er in
beiden Fällen nicht als Dachkantspiegel, sondern als Planapiegel arbeitet. Das heißt, der Spiegel 28 wird in eine sol-
cä.e Lage gebracht, daß eine Seite des Daches senkrecht zu
diesen Strahlengängen liegt und daher unwirksam ist, während die andere Seite des Daches in den Strahlengängen genau
wie ein Planspiegel liegt. ,- .
Der Dachspiegel 28 schwenkt in dem Duplexfcopi ermo dus der Fig.i
zwischen seiner ersten und zweiten Stellung durch eine einfache Drehung um eine Achse 58, die direkt an der Mitte der Spiegelfläche
liegt, und zwar senkrecht zur Papierebene in Fig. Die erforderliche Drehung zwischen diesen beiden verschiedenen
Betriebsstellungen des Dachspiegeis 28 ist nur. eine begrenzte Bewegung von wesentlich weniger als 90° um die Achse 38, wie
sie durch den Winkel "A" angedeutet ist.
In Fig. 1 ist die erste Betriebsstellung des schwenkbaren
Dachkantspiegels 28 durch die gestrichelte Lage des Spiegels 28 und seines Betätigungshebels, der mit dem Solenoid 50 verbunden
ist, und durch die gestrichelten Linien, die den ersten Strahlengang 40 mit'Reflexion verkörpern, dargestellt. Wie
man sieht, ist der Spiegel 28 in dieser ersten Stellung mit der ersten Belichtungsstation 22 optisch.gefluchtet und liefert
einen direkten Strahlengang mit.einer einzigen Reflexion
an einem Planspiegel von dieser ersten Belichtungsstation 22 zur photoleitenden Trommel 12.
Wenn der Spiegel 28 von dem Solenoid 50 in seine zweite Betriebs
stellung der Fig. 1 durch den Winkel "A" geschwenkt worden ist, d.i. in die mit ausgezogenen Linien dargestellte
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Lage, ist er nicht mehr mit der ersten Belichtungsstation 22 gefluchtet. Vielmehr ist der Spiegel 28 jetzt mit dem ersten,
ortsfesten Spiegel 26 optisch gefluchtet und die beiden Spiegel liefern zusammen einen zweiten Strahlengang 42, der in
ausgezogenen Linien dargestellt ist.
Der zweite optische Strahlengang 42 verläuft von der zweiten
Belichtungsstation 24 über eine stumpfwinkelige Reflexion am ersten Spiegel 26 und dann über eine spitzwinkelige Reflexion
am zweiten Spiegel 28 zur photoleitenden Trommel 12. Da beide Spiegel 26 und 28 in diesem lall als Planspiegel wirken, kommt
bei dieser Stellung des Spiegels 28 ein einfacher, doppeltreflektierter Strahlengang zwischen der zweiten Belichtungsstation 24 und der photoleitenden Trommel 12 zustande, wozu
lediglich die zwei Spiegel verwendet werden, von denen der eine 26 ein unbeweglicher Spiegel und der andere 28 ein Spiegel
mit mehreren Funktionen ist, der seine Funktion in einfacher Weise durch eine kleine Drehung webhselt.
Der zweite Strahlengang 42 liefert aufgrund der doppelten Reflexion
eine relative Umkehrung des an der zweiten Belichtungsstation 24 aufbelichteten Originals relativ zur Aufbelichtung
des Originals an der ersten Belichtungsstation 22. Selbstverständlich können noch zusätzliche Spiegel in den ersten Strahlengang
40 und 42 eingebracht werden für weitere Reflexionen, wenn dies für gewisse Zwecke erforderlich ist. Die vorstehend
beschriebene Anordnung ist jedoch vorzuziehen, da die zweite Belichtungsstation 24 in diesem Fall auch die Station für das
wiederholte Kopieren einer Vorlage mit hoher Geschwindigkeit ist. Da der zweite Strahlengang 42 hier zweimal reflektiert
wird, liefert er ein gewünschtes seitenverkehrtes Bild auf der photoleitenden Trommel 12 von der zweiten Belichtungs station 24,
das unmittelbar von der Trommel auf das Kopierblatt 16 übertragen werden kann.
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Zu beachten ist, daß der erste Spiegel 26 vorzugsweise relativ eng an der zweiten Belichtungsstation 24 angeordnet ist. Die
erste Belichtungsstation 22 und der erste Spiegel 26 haben von
der Rotationsachse des zweiten Spiegels 28 einen ausreichend großen Winkelabstand, so daß sich ihre Bilder nicht gegenseitig
stören. Da zudem dieser Abstand (der Winkel zwischen dem e*#ten Strahlengang 40 und dem zweiten Strahlengang 42) die
Winkel 11A" bestimmt, um den der Spiegel 28 geschwenkt werden
muß, gilt, daß a'e enger dieser Abstand ist, desto kleiner ist
die erforderliche Schwenkbewegung des Spiegels. Dies ist besonders erwünscht, da die Verminderung der Bewegung des Spiegels
28 die potentielle Betriebsgeschwindigkeit des Gerätes 10 erhöht, die Trägheitskräfte, denen der Spiegel 28 unterworfen ist,
reduziert und die Anforderungen an Stärke und Bewegung des Solenoids 30 herabsetzt.
Die zweite Belichtungsstation 24- enthält eine drehbare, die
Vorlage tragende Trommel 44-, Wie man erkennen kann, erfolgt die
Belichtung eines Originals auf dieser Vorlagentrommel 44, während das Original von der Trommel mitgeführt und gedreht wird.
Das Original kann an der Vorlagentrommel 44 mit Hilfe eines
Unterdrucks oder durch Greifer, durch passende Rollen oder andere Halteeinrichtungen festgehalten werden. Beispiele hierfür
finden sich in den oben angezogenen Veröffentlichungen.
Die Vorlagentrommel 44 hat hier wenigstens drei Funktionen. Vor allem stellt sie ein Mittel zur Umkehrung des Originals dar, damit
in der zweiten Belichtungsstation die andere Seite des Originals, die in der ersten Belichtungsstation 22 nicht belichtet
wurde, zur Belichtung dargeboten wird. Dies ist für das beidseitige Kopieren von Originalen erforderlich. Zweitens
liefert die Vorlagentrommel 44 eine Bewegungsrichtung des Originals in der zweiten Belichtungsstation, die der Bewegungsrichtung
in der ersten Belichtungsstation entgegengesetzt ist,
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um so die richtige Abtastrichtung zu erhalten. Drittens lassen
sich dadurch, daß das Original an der Vorlagentrommel 44 für mehr als einen Umlauf am Belichtungsschlitz der zweiten Be?-
lichtungsstation 24 vorbei festgehalten wird,sowohl von einseitigen
als auch von doppelseitigen Originalen rasch mehrere Kopien herstellen.
In dem hier gezeigten Beispiel sind beide Belichtungsstationen und 24 von dem Typ, bei dem das Original an einem stationären
Belichtungsschlitz vorbeibewegt wird und beide Spiegel während der Belichtung des Originals statimär gehalten werden, bis das
gesamte Original den Belichtungsschlitz passiert hat. Die beschriebene optische Anordnung kann jedoch auch in einem Gerät
mit Abtastbelichtung verwendet werden, bei der das Original in der Belichtungs station stationär bleibt und der Belichtungsschlitz, die Beleuchtungseinrichtung und der Spiegel bewegt werden,
um das Original während der Belichtung abzutasten. In einem solchen Abtastsystem können die verlangten unterschiedlichen
Stellungen des Dachkantspiegels 28 anstelle von festen Stellungen begrenzte Abtastwinkelstellungen sein, die für die
Belichtungsstationen erforderlich sind. Diese Abtastwinkel dürfen sich selbstverständlich nicht überlappen und der Spiegel
muß noch, wie beschrieben, zwischen den beiden festgelegten Abtastwinkeln oder -bogen für die beiden verschiedenen Belichtungsstationen
verschoben werden.
In dem gezeigten Beispiel ist eine Bandfördereinrichtung 46 schematisch gezeigt. Zum beidseitigen Kopieren eines Originals
wird das Original von &m Vorlagentrog durch die erste Belichtungsstation
22 und dann auf die Vorlagentrommel 44 und von dieser zurück bewegt. Dieser Weg ist mit fest ausgezogenen
Pfeilen angedeutet. Das Gerät 10 ist in der lage, alle gewünschten
Kopiermoden durchzuführen. Daher ist ein zweiter Weg für das Original zum Kopieren eines einseitigen Originals, der nur
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durch die erste Belichtungsstation 22 geht, mit gestrichelten
Pfeilen unter der Bandfördereinrichtung 46 veranschaulicht.
Die oben beschriebenen Komponenten des optischen Systems sind derart angeordnet, daß der erste Strahlengang 40 die gleiche
optische Länge hat wie der zweite Strahlengang 4-2. Dies ist
höchst erwünscht, weil es eine etwaige Neueinstellung des einzigen gemeinsamen Linsensystems 32 für die "beiden Belichtungsstationen
überflüssig macht. Zum Wechsel der Belichtung zwischen den beiden Belichtungsstationen ist folglich als
einzige Bewegung in dem gesamten optischen System die geringe
Drehung des Spiegels 28 notwendig. Diese gleiche Länge des Lichtweges wird durch die vorliegende Anordnung einfach erreicht,
obwohl der zweite Strahlengang 4-2 durch seine Reflexion am ersten Spiegel 26 umgelenkt ist, indem man die Vorlagentrommel
44 näher am zweiten Spiegel 28 anordnet als die erste Belichtungsstation
und indem man den Spiegel 26 verhältnismäßig eng benachbart zum direkten Lichtweg zwischen der zweiten Belichtungsstation
und dem Spiegel 28 anbringt (unter Verwendung einer stumpfwinkligen Reflexion).
Die erste Belichtungsstation 22 ist im vorliegenden Fall ein
horizontaler Tisch an der Oberseite des Gerätes 10, wogegen die Vorlagentrommel 44 und ihre zweite Belichtungsstation 24
zweckmäßigerweise im Inneren des Gerätes 10 unter dessen Deckfläche,
und daher näher am Spiegel 28, angebracht sind.
Wie schon erwähnt, sind herkömmliche und geeignete Mittel vorgesehen,
um die Betätigung des Solenoids 30 zur Schwenkung des
zweiten Spiegels 28 mit der Drehung der Trommel 12 und der Betätigung der Zulieferungseinrichtung für die Kopierblätter zu
koordinieren, damit das Kopierblatt 16 in richtiger Reihenfolge und Ausrichtung zum Aufbringen der Bilder von den entsprechenden Belichtungsstationen herangeführt wird. Dies ist hier durch
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die gestrichelte Verbindungslinie y\ angedeutet. Hierfür
geeignete Einrichtungen sind im Detail in den oben erwähnten Veröffentlichungen angegeben.
Hunmehr soll kurz die Funktion des Gerätes 10 im Duplex/Duplex-Kopiermodus
mit einmaligem Durchgang, wie in Fig. 1 dargestellt, beschrieben werden. Das einzelne Original, das kopiert werden
soll, wird von einem Vorlagentrog durch die Bandfördereinrichtung
46 mit der kurzen Kante voran in das Gerät 10 eingeschoben. Zuerst läuft das Original durch die erste Belichtungsstation 22, wo es abgetastet wird. Zu diesem Zeitpunkt ist der
zweite Spiegel 28 in seine erste Stellung geschwenkt, in der er den ersten Strahlengang 40 von der ersten Belichtungsstation
22 zur photoleitenden Trommel 12 herstellt. Die einzigen optisch wirksamen Teile sind also der einzelne Spiegel 28 und das einzelne
Linsensystem 32; folglich ist das Bild auf dem Photorezeptor
seitenrichtig. Die bevorzugte Orientierung des Originals, von der Maschine aus gesehen, ist mit der linken Seite innen,
wobei das Original von rechts nach links abgetastet wird und sein Kopfende die vorauslaufende Kante bildet.
Wenn das Original unter der Einwirkung der Bandfördereinrichtung 46 oder einer anderen geeigneten Fördereinrichtung weiterbewegt
wird, gelangt es dann auf die Vorlagentrommel 44, wird an dieser festgehalten und auf der Vorlagentrommel 44 durch die
zweite Beiichtungsstation 24 gedreht. Auf diese Weise wird jetzt
die andere Seite des Originals belichtet. Das Original ist umgekehrt
worden und seine zweite Seite liegt in der zweiten Belichtungsstation 24 frei. Das ünterende der Vorlagentrommel 44
und damit das Original in der zweiten Belichtungsstation 24 bewegen
sich in einer Richtung, die zu derjenigen, mit der das Original durch die erste Belichtungsstation 22 transportiert
wurde, entgegengesetzt ist. Zu diesem Zeitpunkt ist der zweite
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Spiegel 28 umgestellt worden, so daß er den zweiten Strahlengang
42 über den ersten Spiegel 26 vorsieht. Die optisch wirksamen Komponenten sind nun beide Spiegel und nicht nur einer;
folglich ist das Bild auf dem Photorezeptor jetzt seitenverkehrt. Die Orientierung des Originals ist jetzt mit der rechten
Seite innen und die Abtastrichtung des Originals verläuft von links nach rechts, wobei das Kopfende immer noch der voraußlaufende
Rand ist. Diese Funktion liefert die richtige Reihenfolge und Orientierung der latenten Bilder auf der photoleitenden
Trommel 12 zur Entwicklung und Übertragung mit Hilfe der Übertragungstommel 20 permanent sichtbarer Bilder auf das
Kopierblatt 16 in der gleichen Lage und Orientierung wie auf dem zu kopierenden Original.
Anhand der Fig. 2 wird nun die Betriebsweise des gleichen Gerätes 10 für das Simplex/Duplex-Kopieren beschrieben. Vie man sieht»
entspricht Fig. 2 in den Grundzügen der Fig. 1 mit dem wichtigen Unterschied, daß der Dachkantspiegel 28 um seine Scheitellinie
(d.i. die Mittellinie des Schnittes der beiden sich unter 90° schneidenden planen Spiegelflächen, die den Dachkantspiegel
bilden) derart gedreht ist, daß jetzt beide Flächen des Dachkantspiegels gleichmäßig in dem Strahlengang liegen. Das
heißt, der gesamte Dachkantspiegel 28 ist jetzt in eine Stellung geschwenkt, in der er in dem ersten Strahlengang40 als
wirklicher Dachkantspiegel wirkt, nämlich anstelle einer Planspiegelreflexion eine Dachkantspiegelreflexion des Bildes eines
Originals in der ersten Belichtungsstation 22 auf den Photorezeptor
12 liefert. Diese Reflexion erfolgt im gleichen Linsenstrahl engang 34-· Wie in der optischen Technik bekannt,
liefert ein Dachkantspiegel die gleiche Bildumkehr wie zwei
gesonderte Planspiegel, die das gesamte Bild nacheinander reflektieren.
Der Unterschied ist jedoch, daß ein Dachkantspie-,
gel nur die halbe Spiegelfläche und seitliche Abmessung der
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beiden gesonderten Planspiegel benötigt. Der Dachkantspiegel
ist mit seiner Scheitellinie im Bildbereich zentriert und jede Hälfte des Daches reflektiert nur die Hälfte des Bildbereiches.
Das bedeutet, das einfallende Bildstrahlenbündel wird gleichmäßig zwischen den beiden Spiegelflächen des Daches
aufgespalten. Der Dachkantspiegel hat also eine kleinere Masse, eine geringere Trägheit der Rotation und einen geringeren
Drehimpuls als die beiden getrennten Spiegel. Ein Dachkantspiegel erfordert jedoch ein höheres Maß an Präzision. Da
das Strahlenbüschel gespalten wird, darf der Dachschnittwinkel nur eine Abweichung von wenigen Sekunden von 90 haben, wenn
man verhindern will, daß ein Doppelbild entsteht, und die Scheitelschnittlinie muß unsichtbar bleiben. Das beschriebene System,
das nur eine kleine und zentrale (kleiner Radius) Spiegelbewegung erfordert, ist deshalb zweckmäßig, um dynamische Verzerrungen,
die von schnellen Bewegungen mit großem Radius und/oder Schwenkungen um einen großen Winkel herrühren können und die
Präzision des Dachkantspiegeis beeinträchtigen, zu reduzieren.
Pur diese integrale- Schwenkbewegung des Dachkantspiegeis 28 von
der Planspiegelstellung zur Dachkantspiegelstellung können verschiedene Nocken-Steuerkurven- oder Hebeschwenkmechanismen vorgesehen
sein, die schematisch durch das Beispiel eines zweiten Solenoids 31 angedeutet sind. Der Spiegel 28 kann auch nach
Wunsch geringfügig verschoben und gedreht werden, um die Länge des Lichtweges konstant zu halten.
Beim Simplex/Duplex-Kopieren brauchen die Originale nicht gewendet
zu werden; sie werden also zweckmäßigerweise nacheinander in der gleichen Belichtungsstation abgelichtet. In.dem vorliegenden
Beispiel wird die erste Seite eines einseitigen Originals in der ersten Belichtungsstation 22 auf den Photorezeptor geworfen,'
wobei der Dachkantspiegel 28 seine Planspiegelstellung
(in Fig. 1 gestrichelt dargestellt) hat. Dies ergibt ein seiten-
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richtiges Bild der ersten Seite eines ßimplex-Oringinals auf dem Photorezeptor, das als seitenverkehrtes j druckbares
Bild auf die Ubertragungsrolle übertragen wird. Die zweite Seite eines einseitigen Originals wird dann in der gleichen
ersten Belichtungsstation 22 abgelichtet, aber für diese Seite wird der Spiegel 28 vorher um 45° in seine Dachkantspiegelstellung
der Fig. 2 gedreht. Polglich wird die zweite Seite auf dem Photorezeptor als seitenverkehrtes (direkt »
kopierbares) Bild durch den Dachkant spiegel 28 abgebildet. Dieses Umschalten des Spiegels 28 wiederholt sich für jede
nachfolgende Originalseite.
Für das Umschalten des Spiegels 28 von seiner Funktion als
Planspiegel in seine Funktion als Dachkant spiegel ist in diesem System nur eine Spiegelschwenkung von annähernd 45 erforderlich;
dies steht im Gegensatz zu der Drehung um 180
zweier getrennter Spiegel auf den entgegengesetzten Enden
eines Dreharmes, wie es in den oben erwähnten Systemen bekannter Art stattfindet. Daraus sieht man, daß die Beanspruchungen
am Spiegel 28 durch hohe Beschleunigungen in dem erfindungsgemäßen System sehr viel geringer sind. Dadurch wird ein viel
schnellerer Betrieb mit einer geringeren Gefahr von Schwingungen
des Spiegels, Verzerrungen oder Beschädigung möglich. Für die beiden Spiegelflächen des Dachkant spiegeis kann ein monolithischer
Metallbelag verwendet werden.
Wie man sieht, lassen sich Simplex-Originale in rascher Folge an einer einzigen BeIichtüngsstation kopieren. Die erforderlichen Änderungen im Reflexionsweg für jede zweite Seite, um
richtige Duplex-kopien von den Originalen herzustellen mit der ordnungsgemäßen üblichen Orientierung für das Düplex-Bild,
z.B. zum Zweck des üblichen Heftens oder Bindens am einen Rand, werden durch "Verschwenken eines einzigen bewegten Dachkantspiegels
um nur etwa 45° um eine Mittelachse zwischen
einer DachkantSpiegelstellung und einer zweiten Stellung, in
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der nur die eine Seite des Dachkantspiegels als Planspiegel
wirkt, vorgenommen. Außerdem kann, wie oben beschrieben,
dieser gleiche einzige bewegte Dachkantspiegel um eine andere Achse geschwenkt werden für ein Duplex/Duplex-Eopieren, wobei sein Gesichtsfeld zwischen zwei verschiedenen Belichtungsstationen verschwenkt wird.
wirkt, vorgenommen. Außerdem kann, wie oben beschrieben,
dieser gleiche einzige bewegte Dachkantspiegel um eine andere Achse geschwenkt werden für ein Duplex/Duplex-Eopieren, wobei sein Gesichtsfeld zwischen zwei verschiedenen Belichtungsstationen verschwenkt wird.
Im Rahmen der Erfindung sind gegenüber dem beschriebenen Ausführungsbeispiel
Abänderungen möglich.
509818/1039
Claims (6)
- Patentansprüche.Optisches Kopiergerät zum Kopieren beider Seiten eines
Originals auf eine einzige Bildträgerfläche, , ,g e k e η η zeichnet durch eine erste Beiich tiingsstation ' (22)
zum Ablichten einer Seite des Originals;.einen als Einheit schwenkbaren Dachkantspiegel (28), der zwei
Planspiegel flächen aufweist und in eine erste Stellung schwenkbar ist, in der er mit der ersten Belichtungsstation (22)
optisch gefluchtet ist und unter Ausnutzung beider Planspiegelflächen einen ersten Strahlengang (40,34-) mit Reflexion
am Dachkantspiegel liefert , wobei dieser erste Strahlengang
von der ersten Belichtungsstation über den Dachkantspiegel zur Bildträgerfläche (12) verläuft;eine Einrichtung (30,31) zum Verschwenken.des Dachkantspiegeis (28) aus seiner ersten Stellungin eine zweite Stellung, in der nur eine der beiden Planspiegelflächen mit der ersten Belichtungsstation (22) gefluchtet ist und über diese eine Planspiegelfläche ein zweiter Strahlengang von der ersten Belichtungsstation (22) mit Reflexion an der Planspiegelfläche zur Bildträgerfläche zustandekommt, der relativ zum ersten Strahlengang eine Umkehrung der Abbildung von der ersten Belichtungsstation auf der Bildträgerfläche vorsieht. - 2. Gerät nach Anspruch 1,dadurch gekennzei chnet , daß der erste und der zweite Strahlengang praktisch die gleiche Länge des Lichtweges haben und für beide ein gemeinsames Linsensystem (32) mit fester Achse vorgesehen ist.
- 3- Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Bildträgerfläche eine bewegte
xerοgraphische photoleitende Fläche £12) ist, daß die Einrfeh -5098 18/1039 .=■ .tung zum Schwenken des Dachkant spiegeis (28) mit der Bewegung der photoleitenden Fläche (12) koordiniert ist, und daß eine Zulieferungseinrichtung (18) vorgesehen ist, die ein Kopierblatt (16) mit der photoleitenden Fläche (12) in Kontakt bringt. - 4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß der Dachkant spiegel (28) um eine Mittelachse (38) drehbar ist und daß die erste und die zweite Stellung des Dachkantspiegels um einen Drehwinkel von annähernd 45 voneinander beabstandet sind.
- 5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine zweite Belichtungsstation (24) für das Original, die von der ersten Belichtungsstation (22) beabstandet ist,durch eine Einrichtung (44) zum Umwenden des Originals, so daß in der zweiten Belichtungsstation die andere Seite des Originals abgelichtet wird,wobei der Dachkantspiegel (28) in eine dritte Stellung schwenkbar ist, in der er mit der zweiten Belichtungsstation (24) optisch gefluchtet ist, um einen dritten reflektierten Strahlengang von der zweiten Belichtungsstation (24) über den Dachkantspiegel (28) zur Bildträgerfläche (12) vorzusehen.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzei c h n e t , daß in den Strahlengang zwischen der zweiten Belichtungsstation (24) und dem Dachkant spiegel (28) ein unbeweglicher Planspiegel (26) angeordnet ist.509818/1039Leerseite
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|---|---|---|---|
| US00410654A US3844653A (en) | 1973-10-29 | 1973-10-29 | Roof mirror copying system |
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Family
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Family Applications (1)
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