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DE3010234A1 - Regelgeraet, insbesondere fuer aufzuege - Google Patents

Regelgeraet, insbesondere fuer aufzuege

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Publication number
DE3010234A1
DE3010234A1 DE19803010234 DE3010234A DE3010234A1 DE 3010234 A1 DE3010234 A1 DE 3010234A1 DE 19803010234 DE19803010234 DE 19803010234 DE 3010234 A DE3010234 A DE 3010234A DE 3010234 A1 DE3010234 A1 DE 3010234A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
tachometer
controller
voltage
control system
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19803010234
Other languages
English (en)
Other versions
DE3010234C2 (de
Inventor
Walter Prof. Dr.-Ing. 7100 Heilbronn Dörr
Armin Dipl.-Ing. 7107 Neckarsulm Winter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Impuls Elektronik & Co KG GmbH
Original Assignee
Impuls Elektronik & Co KG GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Impuls Elektronik & Co KG GmbH filed Critical Impuls Elektronik & Co KG GmbH
Priority to DE3010234A priority Critical patent/DE3010234C2/de
Publication of DE3010234A1 publication Critical patent/DE3010234A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3010234C2 publication Critical patent/DE3010234C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/24Control systems with regulation, i.e. with retroactive action, for influencing travelling speed, acceleration, or deceleration
    • B66B1/28Control systems with regulation, i.e. with retroactive action, for influencing travelling speed, acceleration, or deceleration electrical
    • B66B1/30Control systems with regulation, i.e. with retroactive action, for influencing travelling speed, acceleration, or deceleration electrical effective on driving gear, e.g. acting on power electronics, on inverter or rectifier controlled motor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Elevator Control (AREA)
  • Control Of Electric Motors In General (AREA)

Description

  • Regelgerät, insbesondere für Aufzüge.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Regler, insbesondere Lür Aufzüge mit geregeltem Drehstromantrieb und polumschaltbarem Motor, mit welchem das Fahrdiagramm auf optimale Weise an das ideale Fahrdiagramm für Auf züge angepaßt werden kann.
  • Regler für Aufzüge, die das Ziel haben, mit geregelten Drehstrommotoren das ideale Fahrdiagramm möglichst gut zu realisieren, gibt es bereits in großer Zahl. Beispielhaft seien hier angeführt die deutschen Patentschriften DPS 1298689, 1 326 370, 1 488 397, 2 646 893, 2 654 327 und die deutschen Offenlegungsschriften DOS 2 102 583, 2 329 569 und 2 455 843.
  • Im Gegensatz zu Reglern für Gleichstromantrieb, mit denen je nach Aufwand zeitabhängige oder wegabhängige Fahrgeschwindigkeitsregelungen durchgeführt werden, ist es bei Drehstromantrieben vorteilhaft, je nachdem in welchen Teil des Fahrdiagramms sich der Aufzug befindet, eine b/t-Regelung, eine v/s-Regelung oder auch keine Regelung durchzuführen. Bein Beschleunigen ist z.B. die b-Regelung nit vorgegebenen b-Werten optimal. Bei stationärer Fahrt sollte dagegen jegliche Regelung unterbleiben. Sie könnte ja doch nur darin bestehen, den Motor bei jeder Aufzugbelastung auf seine kleinste stationäre Drehzahl unter entsprechend hohen Verlusten abzubremsen. (z.B.
  • DPS 1 488 397, DOS 2 329 569). Schließlich sollte während der Bremsphase eine wegabhängige Regelung (v/s-Regelung) durchgefuhrt werden. Nur damit können nämlich Wegfehler vermieden und eine optimale Haltegenauigkeit erzielt werden. Derartige Regelungen sind ebenfalls bereits bekannt. Dabei wird die Aufgabe durch die Einführung einer sog. Leitlinie realisicrt. (z.D.
  • DPS 2 326 370). Diese Leitlinie beginnt abzulaufen bei Erscheinen des Bremsbefehls und liefert den Sollwert für das Fahrdiagramm während der Bremsphase. Äußerst problematisch bei diesen Prinzip ist die Anpassung der Leitlinie an den vorangegangenen (u.U. auch an den nachfolgenden) Abschnitt des Fahrdiagramms. Beim Übergang von einem ungeregelten Abschnitt in einen geregelten treten nämlich üblicherweise Differenzen zwischen dem vorhandenen Fahrgeschwindigkeits-Istwert und dem plötzlich auftretenden Fahrgeschwindigkeits-Sollwert au2-. Dadurch entstehen bei den praktisch zeitkonstanten losen Thyristoren und Motoren an den Schnittstellen in Abhängig keit von der Aufzugbelastung mehr oder weniger harte Stöße.
  • Selbst wenn die auftretenden Differenzen so klein sind, daß diese in den oszillographierten Fahrkurven garnicht mehr sichtbar sind, spürt der Benützer des Aufzuges dennoch Stöße und ist deshalb mehr oder weniger unzufrieden.
  • Wie erwähnt, gibtt es deshalb auch Lösungen, die eine über der gesamten Fahrt andauernde Fahrgeschwindigkeitsregelung besitzen und die den Aufzug je nach Belastung antreiben, bremsen oder sogar beides gleichzeitig durchführen. Bei solchen Regelungen treten die erwähnten Anpassungsschwierigkeiten nicht auf, doch muß dieser Vorteil dadurch erkauft werden, daß hier die Motoren während der stationären Fahrt stets auf ihre kleinsten stationären Fahrgeschwindigkeiten heruntergebremst werden müssen. Neben den dabei auftretenden hohen Verlusten bedingt eine solche Regelung auch den dauernden Eingriff der Phasenanschnittsteuerung. Hohe Energiekosten und unnötige Netzverseuchungen sind bei solchen Reglern unabdingbare Nachteile.
  • Obwohl die erfindungsgemäße Überblendregelung bei Aufzügen, bei denen die Motoren in den einzelnen Abschnitten des Fahrdiagramms entsprechend den jeweils günstigen Verhältnissen geregelt bzw. nicht geregelt werden, sich besonders vorteilhaft auswirkt, kann diese selbstverständlich für jedes System eingesetzt werden, bei dem eine spannungsabhängige Überblendng von einem Regelkreis auf einen anderen vorteilhaft ist. Bei der Einführung der Überblendregelung im Auf zugbau wurde von der Überlegung ausgegangen, daß eine b/t-Regelung mit einem vorgegebenen oder einstellbaren b' aus jedem Betriebszustand des Aufzuges ruckfrei erfolgen kann und daß es möglich ist, eine b/t-Regelung innerhalb eines Abschnittes des Fahrdiagramms durch eine v/s-Regelung abzulösen. Der Übergang von der einen auf die andere Regelung erfolgt dabei erfindungsgemäß mit einem spannungsabhängigen Überblendregler.
  • Bereits in der DPS 1 298 689 wird darauf hingewiesen, daß zu Beginn der bremsung eine b/t-Regelung (Beschleunigungsregelung) durchzuführen ist und daß im Laufe des Bremsvorganges dem b/t-Regler ein Fahrgeschwindigkei5-Weg-Regler mit digitaler Wegerfassung (v/s-Regler) zu überlagern ist. Mit diesem damals schon vorgetragenen Gedanken wurde an sich das grundsätzliche des Problems bereits beschrieben, nur, funktionieren konnte die damals beschriebene Schaltung auf keinen Fall. Sie wurde deshalb auch nie realisiert. Wäre- bei der damals beschriebenen Überlagerung des b/t-Reglers durch den v/s-Regler und bei der für die Haltegenauigkeit erforderlichen Verstärkung des v/s-Reglers zu Beginn des Bremsvorganges bereits eine größere Regelabweichung zwischen vist und vsoll aufgetreten, so hätte der b/t-Regler infolge der v/s-Störgrößenaufschaltung sofort durchgesteuert. Es wäre also derselbe Ruck zustande gekommen, wie bei der alleinigen Anwendung eines v/s-Regelkreises. Aus diesem Grunde wurde bislang auf den b/t-Regler beim Bremsen verzichtet, die Leitlinie entsprechend einer S-Kurve bewertet und diese mit mehr oder weniger Geschick an den ungeregelten Abschnitt bei der stationären Fahrt angepaßt. Damit konnte auch eine mehr oder weniger gute Anpassung £r eine Spitzbogenfahrt entsprechend DPS 2 326 370 erreicht werden.
  • Durch die erfindungsgemäße Überblendschaltung können die genannten Schwierigkeiten alle ausgeräumt werden. Bei dieser Schaltung findet keine Überlagerung.des b/t-Reglers durch den v/s-Regler wie sie in der DPS 1 298 689 beschrieben wurde, statt.
  • Vielmehr ist hier zu Beginn des Bremsvorganges beinahe ausschließlich der b/t-Regler im Eingriff. Mit abnehmender Geschwindigkeit wird dessen Wirksamkeit kontinuierlich verkleinert und die des v/s-Reglers entsprechend vergrößert, so daß am Ende der Bremsphase praktisch ausschließlich der v/s-Regler im Eingriff ist. Damit wird eine für alle Lastfälle gute Anpassung der Leitlinie erreicht und der Justieraufwand auf einen Bruchteil des seitherigen reduziert.
  • Die Funktionsweise des Überblendreglers wird nun anhand des Schaltbildes Figur 1) beispielhaft beschrieben.
  • Die Kontakte HL werden von der Aufzugsteuerung bei Fahrtbeginn geschlossen und zu Beginn der Bremsung geöffnet. Opi ist der Operationsverstärker für den Sollwert der Hochlaufbeschleunigung, wobei die Werte für B an r1 und für -t an r2 eingestellt werden können. Mit Op2 wird der b-Istwert ermittelt und Op3 ist der Pl-Regler für die Beschleunigung.
  • Die Größe der Beschleunigung kann dabei im Bedarfsfall an r3 eingestellt werden. Bei stationärer Fahrt ist b-ist = 0, was eine volle Aussteuerung von Op3 und damit der Ansteuergeräte für die Motorthyristoren (die mit negativem Signal angesteuert werden) zur Folge hat. Der Motor läuft damit als normaler ungeregelter Drehstrommotor.
  • Bei Bremsbeginn (Abfall von HL) wird der b-Sollwert huber r2 zeitabhängig auf einen kleinen negativen Wert zurückgenommen.
  • Damit werden die Motorthyristoren innerhalb von etwa ioo ms gesperrt, so daß der Motor drehmomentlos wird.
  • Bereits mit Abfall von H beginnt der über r@ auf einen Anfangswert programmierte integrator mit OP4 abzulaufen. Er bildet #v dt, das in der nachgeschalteten Bewertungsstufe mit Op5 in eine S-Kurve (Leitlinie) umgewandelt wird. Der nachgeschaltete PI-Regler mit OP6 ist der v/s-Regler des Systems In dem Augenblick, wo der Ausgang von Opl negativ wird, schaltet der Komparator mit Op7 und Relais Br zieht an.
  • Damit steigt der mit Op8 erzeugte -b-Sollwert mit an r5 einstellbarem b an. Op9, der wieder als PI-Regler ausgebildet ist, dient als b-Regler für den Bremsvorgang. Der b-Istwert wird dabei wieder von Op2 geliefçrt, die Größe von -b kann an r6 eingestellt werden. Op10 dient als reiner Umkehrverstärker. Oil wird von einer festen positiven Spannung und der Tachospannung gespeist. Die Verstärkung von Opll ist dabei so eingestellt, daß sein Ausgang bei höchster Tachospannung - -o,7 V ist. Mit abnehmender Tachospannung läuft die Spannung gegen + 0,7 V. Für den nachgeschalteten Opl2 gilt: bei hoher Tachospannung liegt sein Ausgang auf +0,7 V, während er bei abnehmender Tachospannung auf -0,7V läuft. Transistor T1 ist somit bei noher Tachospannung gesperrt und wird mit abnehmender Tachospannung immer mehr durchlässig, während für Transistor T2 gilt, daß er bei hoher Tachospannung durchlässig ist und mit abnehmender Tachospannung immer mehr gesperrt wird.
  • Mit den Spannungen der beiden Emitter-Widerstände werden nun Opl3 und Op14 angesteuert. Gleichzeitig ist Opl3 an den Reglerausgang des b/t-Reglers angeschlossen. Ist nun T1 bei hoher Tachospannung gesperrt, so liegt sein Emitter auf 0 und beeinflußt Op13 nicht. Op13 ist demgemäß voll wirksam als Umkehrverstärker zu Op10, so daß der b/t-Regler mit positiver Ausgangsspannung voll zur Wirkung kommt. Der an OP14 angeschlossene v/s-Regler kann dagegen zu Beginn der Bremsung nicht wirksam werden, da er durch die Emitterspannung von T2 auf Null gelegt wird. Nimmt nun die Tachospannung ab, so wird T1 immer mehr leitend und T2 immer mehr gesperrt, so daß während des Bremsvorganges völlig stufenlos von der b/t-Regelung auf die v/s-Regelung umgeschaltet wird. Op15 ist ein reiner Summierer, der die Ausgangssignale von Op13 und Opl4 summiert und Vorzeichen richtig während der Bremsphase an die Ansteuergeräte weitergibt.
  • Natürlich kann das beschriebene Regelgerät auch bei jedem anderen Bedarfsfall, bei dem eine spannungsabhängige Überblendung von einem auf einen anderen Regelkreis gefordert wird, eingesetzt werden.

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s p r u c h Regelgerät, insbesondere ftlr Aufzüge mit geregelten Drehstrommotoren, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät einen spannungsabhängigen Überblendregler besitzt, der während eines Abschnittes des Fahrdiagramms den Einfluß von zwei voneinander unabhängigen Regelkreisen in Abhängigkeit von der Tachospannung kontinuierlich verändert (b/t-Regelkreis-v/s-Regelkreis).
DE3010234A 1980-03-17 1980-03-17 Regelgerät, insbesondere für Aufzüge Expired DE3010234C2 (de)

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DE3010234A DE3010234C2 (de) 1980-03-17 1980-03-17 Regelgerät, insbesondere für Aufzüge

Publications (2)

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DE3010234A1 true DE3010234A1 (de) 1981-10-01
DE3010234C2 DE3010234C2 (de) 1985-09-26

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DE3010234A Expired DE3010234C2 (de) 1980-03-17 1980-03-17 Regelgerät, insbesondere für Aufzüge

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1298689B (de) * 1966-03-21 1969-07-03 Loher & Soehne Gmbh Regelbarer Antrieb fuer Aufzuege
DE1523642A1 (de) * 1965-10-12 1969-10-30 Siemens Ag Regelverfahren

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1523642A1 (de) * 1965-10-12 1969-10-30 Siemens Ag Regelverfahren
DE1298689B (de) * 1966-03-21 1969-07-03 Loher & Soehne Gmbh Regelbarer Antrieb fuer Aufzuege

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