DE3009675C2 - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R4/00—Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
- H01R4/24—Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands
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- H01R4/245—Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands the contact members having insulation-cutting edges, e.g. of tuning fork type the contact members having additional means acting on the insulation or the wire, e.g. additional insulation penetrating means, strain relief means or wire cutting knives the additional means having two or more slotted flat portions
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- Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
- Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
- Cable Accessories (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Drahtverbinder mit einem in
einem nach oben offenen, hohlen elektrisch isolierenden
Körper befindlichen U-förmigen elastischen leitfähigen
Drahtverbinderelement, dessen einer Schenkel mindestens
zwei Drahtanschlußschlitze aufweist und dessen zweiter
Schenkel an seiner Oberkante angeschärft ist, und mit einem
Isolierstoffdeckel, der teleskopartig mit dem Körper zusammen
setzbar ist und der beim Herstellen der Verbindung jeden Draht
in einen Schlitz des Verbinderelements führt und dabei die
Drähte so gegen den geschärften zweiten Schenkel des Ver
binderelements drückt, daß diese durchgetrennt werden.
Drahtverbinder am Ende elektrischer Anschlußdrähte erfordern
zumeist, daß die Drahtenden in Öffnungen in einem Ende des
Drahtverbinders eingeschoben werden, bis sie einen Anschlag
im Drahtverbinder berühren. Dann werden teleskopartig
ineinandergesteckte Teile zueinander bewegt, um die Drähte
in ein Kontaktelement hineinzudrücken und so die elektrische
Verbindung zu vervollständigen. Häufig wird auch ein Abdicht
fett zwischen den Teleskopteilen angeordnet, um die herge
stellte Verbindung wasserfest zu machen. Drahtverbinder
dieser Art sind in den US-PS 35 73 713 und 36 56 088
offenbart. Es hat sich herausgestellt, daß die Benutzer
derartiger Drahtverbinder oft die Drahtenden nicht weit
genug in die Drahtverbinder einsetzen und daß keine elek
trische Verbindung entsteht, wenn die Teile zusammengedrückt
werden. Weiterhin streckt sich zuweilen eine Kunststoff
isolation über das Adernende hinaus. Obgleich dann das Draht
ende in den Drahtverbinder bis zum Anschlag eingeschoben
wird, wird nur die Isolierung in das Kontaktelement einge
drückt. Auch besteht keine sichere Verbindung.
Ein weiterer bekannter Drahtverbinder (US-PS 32 02 957)
stellt eine gute Verbindung zu den Drähten her, indem die
Drahtöffnungen durch den gesamten Verbinderkörper hindurch
verlaufen. Die Drahtenden stehen über den Drahtverbinder
hinaus vor, bevor der Anschluß hergestellt wird, und eine
Klinge durchtrennt den Draht, wenn das Kontaktelement den
Anschluß zu ihm herstellt. Dieser Drahtverbinder hat jedoch
den Nachteil, daß er sich nur schwer wasserdicht erstellen
läßt. Obgleich im Körper des Drahtverbinders ein Abdicht
fett vorgesehen werden kann, entsteht, wenn der Draht durch
trennt und das abgetrennte Ende aus dem Verbinderkörper
entfernt wird, ein Hohlraum zum Kontaktelement hin, durch
den Wasser in den Drahtverbinder eintreten und den Anschluß
kurzschließen kann.
Bekannt ist es bei einem zweiteiligen Drahtverbinder
(US-PS 38 04 971) an den miteinander in Eingriff bring
baren Teilen des Drahtverbinders Rastelemente vorzusehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Drahtverbinder
der eingangs erwähnten Art so zu gestalten, daß er eine
zuverlässige, dichtfeste Verbindung der in den Körper des
Drahtverbinders eingeführten Drähte gewährleistet, wenn der
Deckel und der Körper vollständig ineinandergesetzt sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der
Körper eine Abschlußwand besitzt, deren Oberkante unter einem
spitzen Winkel zur Grundfläche des Körpers abgeschrägt ist,
während das gegenüberliegende Körperende offen ist, daß das
Verbinderelement im Körper so angeordnet ist, daß die Basis
des U auf der Grundfläche des Körpers auf- und der zweite
Schenkel am schrägen Teil der Abschlußwand anliegt und
über sie hinaus vorsteht, daß der Körper und der Deckel
zusammenwirkende Teile aufweisen, um das Verbinderende am
geschärften zweiten Schenkel des Verbinderelements nach
dem vollständigen Zusammensetzen dicht abzuschließen, und
daß der Körper und der Deckel komplementäre Rastelemente
aufweisen, die den Körper und den Deckel im offenen Zustand
derart auseinander halten, daß mindestens zwei Drähte in
den Körper eingeführt und zwischen dem Körper und dem Deckel
und den Verbinder geschoben werden können, und die den
Körper und den Deckel zusammenhalten, wenn der Deckel und
der Körper vollständig ineinandergesetzt sind.
Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Draht
verbinders ergeben sich aus den Patentansprüchen 2 bis 10.
Der erfindungsgemäße Drahtverbinder sorgt für eine kontakt
sichere, zuverlässige wasserfeste Verbindung.
Der Drahtverbinder kann auch so gestaltet werden, daß er
von jedem Ende her jeweils einen Draht aufnimmt, indem jeder
Schenkel des Verbinderelements mit einem Drahtaufnahme
schlitz und einer Abtrennschneide ausgebildet und diese
mit dem Schlitz im anderen Schenkel ausgerichtet wird.
Weiterhin wird dann eine eine abgeschrägte Oberkante auf
weisende Abschlußwand sowie eine Abschlußtür an dem der
nächstliegenden Schneide angrenzenden Teil vorgesehen.
Auch läßt sich ein Drahtverbinder herstellen, der von jedem
Ende her jeweils einen Draht aufnimmt und bei der durch
gehend Draht von der Seite des Verbinders her in dessen
vollständig geöffneten Zustand eingelegt wird. Hier weist
nur die Position für das freie Drahtende eine Schneide, eine
Abschlußwand mit abgeschrägter Oberkante sowie z. B. eine
Tür auf, um das an der Schneide liegende Ende des Verbinders
zu verschließen.
Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Drahtverbinders
werden nun anhand der Zeichnung erläutert. In diesen ist
Fig. 1 eine Perspektivdarstellung einer ersten Ausführungs
form des Drahtverbinders im vollständig geöffneten
Zustand mit eingeführten Drähten,
Fig. 2 ein Längsschnitt des Drahtverbinders der Fig. 1 im
vollständig geöffneten Zustand,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung allgemein auf der Linie 3-3
der Fig. 2,
Fig. 4 eine Schnittdarstellung ähnlich der Fig. 3, wobei
ein Deckel jedoch im Körper des Drahtverbinders in
eine Stellung gedrückt ist, in der die Drähte vor
dem endgültigen Quetschen in der Sollage gehalten
sind,
Fig. 5 ein Längsschnitt ähnlich dem der Fig. 2, der den
Drahtverbinder im vollständig gequetschten Zustand
zeigt,
Fig. 6 eine Endansicht des Drahtverbinders nach Fig. 1 im
vollständig gequetschten Zustand, wie vom linken Ende
in Fig. 5 gesehen,
Fig. 7 eine Schnittdarstellung allgemein auf der Linie 7-7
der Fig. 5,
Fig. 8 eine Perspektivdarstellung einer zweiten Ausführungs
form des Drahtverbinders im vollständig offenen Zustand
und mit durchgesteckten Drähten,
Fig. 9 ein Längsschnitt der Ausführungsform des Drahtver
binders nach Fig. 8 im vollständig geöffneten Zustand,
Fig. 10 eine teilweise weggebrochene Enddraufsicht der
Ausführungsform des Drahtverbinders nach Fig. 8
von links in Fig. 9 gesehen,
Fig. 11 ein Längsschnitt ähnlich dem der Fig. 9 des Draht
verbinders im vollständig zusammengequetschten
Zustand bei geschlossener Tür, und
Fig. 12 ein Querschnitt der Ausführungsform des Drahtver
binders nach Fig. 8 in der Ansicht von links nach
rechts in Fig. 11 in zwei Tiefen, und zwar jeweils
seitlich der vertikalen Bruchlinie.
Wie aus den Fig. 1 bis 7 hervorgeht, die eine erste Ausführungs
form des Drahtverbinders wiedergeben, weist dieser einen
hohlen, nach oben offenen, elektrisch isolierenden Körper
10, ein U-förmiges elastisches leitfähiges Drahtverbinder
element 12 sowie einen Isolierstoffdeckel 14 auf, der
teleskopartig in den Körper 10 eingeschoben werden kann.
Der Körper 10 weist eine Grundfläche 15, ein Paar paralleler
Seitenwände 16, die rechtwinklig von der Grundfläche 15 aus
vorstehen, sowie eine Abschlußwand 17 auf, die von der
Grundfläche 15 aus zwischen den Seitenwänden 16 an einem
Körperende verläuft. Die Oberkante 18 der Abschlußwand 17
ist unter einem spitzen Winkel zur Grundfläche 15 des
Körpers 10 abgeschrägt. Das der Abschlußwand 17 gegenüber
liegende Körperende ist offen und von dort können Drähte
eingeführt werden. Am offenen Körperende verlaufen zwei
Reihen von Teilerelementen 21, 22 von der Grundfläche 15
ab quer über den Körper und bilden drei parallele Kanäle,
die etwas schmaler sind als die isolierten Drähte 20.
Die Schenkel 24, 25 des U-förmigen Drahtverbinderelementes 12
sind breit und dünn. Der erste Schenkel 24 weist drei Draht
anschlußschlitze 27 auf, die von der Spitze des Schenkels 24
zur Basis der U-Form des Drahtverbinderelementes verlaufen.
Der zweite Schenkel 25 ist entlang seiner Oberkante ange
schärft. Das Drahtverbinderelement 12 ist im Körper 10 so
angeordnet, daß die Basis seiner U-Form auf der Grundfläche 15
des Körpers 10 aufliegt, der angeschärfte zweite Schenkel 25
am schrägen Teil der Anschlußwand 17 des Körpers 10 anliegt
und über sie hinaus vorsteht, und daß die Drahtanschluß
schlitze 27 ausgerichtet sind mit den Kanälen, die die
Teilerelemente 21, 22 bilden. Ein wasserdichtes Fett 28
füllt den Körperinnenraum zwischen den Teilerelementen 22 und
der Abschlußwand 27 aus, einschließlich des Raumes im U des
Drahtverbinderelements 12.
Der Deckel 14 ist so ausgestaltet, daß er teleskopartig
in den Körper 10 zwischen den Seitenflächen 16 hineinpaßt.
Der Deckel 14 weist zwei parallele querverlaufende Schlitze
29, 30 auf, die die Schenkel 24, 25 des Drahtverbinder
elements 12 aufnehmen. Weiterhin weist der Deckel 14 drei
längsverlaufende Drahtkanäle 32 auf, die mit den Draht
anschlußschlitzen 27 im Drahtverbinderelement 12 ausgerichtet
sind, um Drähte 20 in die Drahtanschlußschlitze 27 einzu
führen, wenn der Deckel 14 voll in den Körper 10 eingedrückt
wird. Das über der abgeschrägten Oberkante 18 der Abschluß
wand 17 liegende Ende des Deckels 14 ist mit einer scharfen
Kante 34 ausgebildet, die die abgeschrägte Oberkante 18
berührt, wenn der Deckel 14 vollständig in den Körper 10
eingesetzt ist, um das Ende des Drahtverbinders abzuschließen.
Der Körper 10 und der Deckel 14 sind mit komplementären rippen
förmigen Rastelementen 36, 37 bzw. 38, 39 versehen, die
längsverlaufend auf der Innenfläche beider Seitenwände 16
bzw. auf der Außenfläche beider Seitenwände des Deckels 14
vorliegen. In dem in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellten voll
ständig geöffneten Zustand des Drahtverbinders sitzen die
unteren Rasterelemente 39 des Deckels 14 zwischen den Raster
elementen 36, 37 des Körpers 10. In dieser Lage können die
Drähte 20 zwischen den Körper 10 und den Deckel 14 in die
Drahtkanäle 32 eingeschoben werden.
Dann kann der Deckel 14 mit den Fingern in den Körper 10
in die in Fig. 4 gezeigte Lage eingedrückt werden. Dabei
gerät der Deckel 14 in eine Lage, in der die Rastelemente
38, 39 jeweils seitlich der Rastelemente 36, 37 des Körpers
10 liegen und der Boden der Drahtkanäle 32 die isolierten
Drähte 20 auf das Verbinderelement 12 aufdrücken, um diese
dort reibschlüssig in ihrer Lage im Verbinder festzulegen.
Der Deckel 14 wird vollständig in den Körper 10 in die in
den Fig. 5, 6 und 7 gezeigten Lage mit einem Quetschwerkzeug
eingesetzt, daß den Deckel 14 in den Körper 10 drückt, bis
seine oberen Rastelemente 38 zwischen den Rastelementen 36, 37
des Körpers 10 liegen. Während der Deckel 14 sich in seine
vollständig eingequetschte Lage bewegt, führen die Kanäle 32
die Drähte 20 in die Teilerelemente 21, 22, in die Draht
anschlußschlitze 27 im Verbinderelement 12 und auf die
angeschärfte Oberkante des zweiten Schenkels 25 des Draht
verbinderelements 12. In den Teilerelementen 21, 22 wird
zur Zugentlastung die Isolierung auf dem Draht 20 eingekerbt.
In den Drahtanschlußschlitzen 27 wird die Isolierung durch
stoßen und der Anschluß zur Ader hergestellt, während der
Deckel 14 die Drahtenden auf die angeschärfte Oberkante des
zweiten Schenkels 25 drückt, um sie abzuschneiden. Die abge
schrägte Oberkante 18 der Abschlußwand 17 des Körpers 10
sorgt dafür, daß die Drahtenden aus dem Verbinder herausge
schoben werden, nachdem sie abgeschnitten worden sind.
Während der Deckel 14 aus dem vorläufigen in den vollständig
eingedrückten Zustand geht, wird das Fett 28 um die Draht
anschlüsse herum ausgequetscht. Die Drahtenden werden durch
trennt und herausgeschoben, bevor der Deckel 14 den End
zustand erreicht hat. Danach wird das Fett 28 in den von den
abgetrennten Drahtenden freigelassenen Raum eingequetscht
und füllt ihn aus, so daß die Verbindung zuverlässig wasser
fest wird.
Bei der in den Fig. 8 bis 12 gezeigten zweiten Ausführungsform
des Drahtverbinders weist dieser ebenfalls einen hohlen, nach
oben offenen Isolierstoffkörper 50, ein U-förmiges elastisches
leitfähiges Drahtverbinderelement 52 sowie einen Isolier
stoffdeckel 54 auf. Die Teile dieser Ausführungsform sind
gegenüber denen der ersten Ausführungsform des Drahtverbinders
im wesentlichen umgekehrt angeordnet und der Körper 50 läßt
sich teleskopartig in den Deckel 54 einschieben.
Der Körper 50 weist eine Grundfläche 55, ein Paar paralleler
Seitenwände 56, die rechtwinklig von der Grundfläche abstehen,
sowie eine Abschlußwand 57 auf, die von der Grundfläche 55
zwischen den Seitenwänden 56 an einem Ende des Körpers 50
verläuft. Die Oberkante 58 der Abschlußwand 57 ist unter
einem spitzen Winkel zur Grundfläche 55 über ihre Breite
quer über den Drahtpositionen im Verbinder abgeschrägt.
Das der Abschlußwand 57 gegenüberliegende Ende des Körpers 50
ist offen, so daß dort isolierte Drähte 60 eingeführt werden
können. Am offenen Ende des Körpers 50 verlaufen zwei Reihen
Teilerelemente 61, 62 von der Grundfläche 55 quer zum
Körper 50 und bilden drei parallele Drahtkanäle, die gering
fügig schmaler sind als die isolierten Drähte 60.
Die Schenkel 64, 65 des U-förmigen Drahtverbinderelements 52
sind breit und dünn. Der erste Schenkel 64 ist mit drei Draht
anschlußschlitzen 67 ausgebildet, die von der Spitze des
Schenkels 64 zur Basis der U-Form des Drahtverbinderelements
52 verlaufen. Der zweite Schenkel 65 ist entlang seiner Ober
kante mit den Drahtanschlußschlitzen 67 im ersten Schenkel
64 ausgerichtet geschärft. Vier Stabilisierungspfosten 66
mit spitz ausgestalteten Enden verlaufen von der Oberkante
des zweiten Schenkels 65 ab, und zwar jeweils ein Pfosten 66
beiderseits der Drahtposition im Drahtverbinderelement 52.
Das Drahtverbinderelement 52 ist im Körper 50 so angeordnet,
daß die Basis des U auf der Grundfläche 55 des Körpers 50
aufliegt und der geschärfte zweite Schenkel 65 an der
Abschlußwand 57 anstößt und über sie hinaus vorsteht, während
der Drahtanschlußschlitz 67 mit den von den Teilerelementen
61, 62 gebildeten Drahtkanälen ausgerichtet ist.
Der Deckel 54 ist hohl und nach oben offen, um den Körper 50
teleskopartig aufzunehmen. Der Deckel 54 ist mit parallelen
querverlaufenden Schlitzen 69, 70 ausgebildet, die die
Schenkel 64 bzw. 65 des Verbinderelements 52 aufnehmen. Vier
Vertiefungen 71 sind in den Deckel 54 eingeformt, die die
Pfosten 66 aufnehmen, die vom geschärften zweiten Schenkel 65
des Verbindungselements 52 abstehen. Schmale Rippen 72 verlaufen
quer über den Schlitz 69 und sind mit den drei Drahtverbindungs
schlitzen 67 ausgerichtet, um die Drähte 60 zum Einführen in
die Drahtanschlußschlitze 67 abzustützen, wenn der Körper 50
in den Deckel 54 eingesetzt wird. Entsprechende Rippen 73
führen die Drähte 60 zwischen den Teilerelementen 61, 62 ein.
Der Deckel 54 weist an seinem Ende, das nahe dem Drahtzuführ
ende des Körpers 50 liegt, drei Drahteinführöffnungen 75 auf,
die mit den Drahtkanälen zwischen den Teilerelementen 61, 62
und mit den Drahtanschlußschlitzen 67 im Drahtverbinderelement
52 fluchten, um das Einsetzen und Führen der Drähte 60 im
Verbinder zwischen dem Körper 50 und dem Deckel 54 im vollstän
dig geöffneten Zustand zu unterstützen.
Der Körper 50 und der Deckel 54 sind mit komplementären
rippenförmigen Rastelementen 76, 77 und 78, 79 ausgestattet,
die längsverlaufend jeweils außen auf den Seitenwänden 56
des Körpers 50 bzw. auf den Innenflächen der Seitenwände des
Deckels 54 vorgesehen sind. Im vollständig geöffneten Zustand
des Verbinders (vgl. Fig. 8 bis 10) sind die unteren Rast
elemente 77 auf dem Körper 50 zwischen den Rastelementen 78,
79 des Deckels 54 gerastet. In diesem Zustand lassen sich
Drähte 60 in die Drahteinsetzöffnungen 75 einführen und
zwischen dem Körper 50 und dem Deckel 54 durch den Draht
verbinder schieben.
Der Körper 50 kann dann teleskopartig durch Fingerdruck in
eine vorläufige Lage im Deckel 54 gedrückt werden, in der
die Rastelemente 76, 77 des Körprs 50 seitlich der Rast
elemente 78, 79 des Deckels 54 liegen. In diesem Zustand legen
der Körper 50 und der Deckel 54 sich reibschlüssig an die
Drähte 60 zwischen ihnen an. Die gespitzten Enden der
Stabilisierungspfosten 66 auf dem Verbinderelement 52
dringen in die Seitenwände der Vertiefungen 71 im Deckel
ein und halten den Körper 50 und den Deckel 54 in dieser Lage
zusätzlich fest.
Der Körper 50 wird dann in den Deckel 54 hinein in die in
Fig. 11 und 12 gezeigte Lage mit einem zangenartigen Werkzeug
gequetscht, das den Körper 50 in den Deckel 54 drückt, bis
die oberen Rastelemente 76 zwischen den Rastelementen 78, 79
des Deckels 54 liegen. Während der Körper 50 in die voll ein
gefahrene Lage kommt, werden die Drähte 60 von den Rippen 73
zwischen den Teilerelementen 61, 62 und von den Rippen 72
in die Drahtanschlußschlitze 67 des Verbinderelements ein
geführt, während der geschärfte zweite Schenkel 65 des
Drahtverbinderelements 52 die Drähte 60 durchschneidet und
in den Schlitz 70 einfährt. In den Teilerelementen 61, 62
wird die Isolierung auf den Drähten 60 zur Zugentlastung
eingekerbt. In den Drahtanschlußschlitzen 67 wird die
Isolierung durchstoßen und der Anschluß zur Ader hergestellt,
während der Deckel 54 die Drahtenden auf den geschärften
zweiten Schenkel 65 des Drahtverbinderelements 52 drückt,
der die Drahtenden abschneidet. Die Stabilisierungspfosten
66 verhindern dabei ein Ausbiegen des geschärften Schenkels 65
durch die Drähte und ihre gespitzten Enden dringen in die
Innenflächen der Vertiefungen 71 im Deckel ein und tragen
so dazu bei, den Körper 50 und den Deckel 54 im vollständig
zusammengesetzten Zustand zu halten. Die abgeschrägte Ober
kante 58 der Abschlußwand 57 drückt die Drahtenden aus dem
Verbinder heraus, nachdem sie abgetrennt worden sind. Während
der Körper 50 aus der vorläufigen in die vollständig einge
setzte Lage gelangt, wird Fett 68 um die Drahtanschlüsse
herum ausgequetscht. Die Drahtenden werden durchtrennt und
herausgeschoben, bevor der Deckel 54 die vollständig einge
fahrene Stellung erreicht hat. Danach tritt das Fett 68 in
die von den abgetrennten Drahtenden freigegebenen Räume ein
und füllt sie aus.
Bei der Ausführungsform des Drahtverbinders nach den Fig. 8
bis 12 berührt die abgeschrägte Oberkante 50 der Abschluß
wand 57 des Körpers 50 im vollständig ineinandergesetzten
Zustand keinen Teil des Deckels 54. Das Ende des Draht
verbinders ist folglich nicht auf die gleiche Weise voll
ständig abgeschlossen wie bei der ersten Ausführunsform
des Drahtverbinders. Aus diesem Grund ist eine Tür 81 am
Ende des Deckels 54 scharnierartig angeschlagen. Sind der
Körper 50 und der Deckel 54 vollständig ineinander geschoben,
so kann die Tür 81 umgeklappt werden, so daß sie das nahe dem
zweiten Schenkel 65 des Verbinderelements liegende Verbinder
ende abschließt. Keilförmige Rastvorsprünge 83, die von den
Kanten der Tür 81 an deren Ende vorstehen, passen in Rast
vertiefungen 84 in den Kantenflächen des Deckels 54, so daß
die Tür in der Schließstellung gehalten werden kann, in der
sie das Ende des Verbinders abschließt.
Claims (10)
1. Drahtverbinder mit einem in einem nach oben offenen,
hohlen elektrisch isolierenden Körper befindlichen
U-förmigen elastischen leitfähigen Drahtverbinderelement,
dessen einer Schenkel mindestens zwei Drahtanschluß
schlitze aufweist und dessen zweiter Schenkel an seiner
Oberkante angeschärft ist, und mit einem Isolierstoff
deckel, der teleskopartig mit dem Körper zusammensetzbar
ist und der beim Herstellen der Verbindung jeden Draht in
einen Schlitz des Verbinderelements führt und dabei die
Drähte so gegen den geschärften zweiten Schenkel des Ver
binderelements drückt, das diese durchgetrennt werden,
dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (10 oder 50) eine
Abschlußwand (17 oder 57) besitzt, deren Oberkante unter
einem spitzen Winkel zur Grundfläche (15 oder 55) des
Körpers abgeschrägt (18 oder 58) ist, während das
gegenüberliegende Körperende offen ist, daß das Ver
binderelement (12 oder 52) im Körper so angeordnet
ist, daß die Basis des U auf der Grundfläche des Körpers
auf- und der zweite Schenkel (25 oder 65) am schrägen
Teil der Abschlußwand anliegt und über sie hinaus vor
steht, daß der Körper und der Deckel (14 oder 54) zusammen
wirkende Teile aufweisen, um das Verbinderelement am ge
schärften zweiten Schenkel des Verbinderelements nach
dem vollständigen Zusammensetzen dicht abzuschließen,
und daß der Körper und der Deckel komplementäre Rast
elemente (36, 37, 38, 39 oder 76, 77, 78, 79) aufweisen,
die den Körper und den Deckel im offenen Zustand derart
auseinander halten, daß mindestens zwei Drähte in den
Körper eingeführt und zwischen dem Körper und dem Deckel
durch den Verbinder geschoben werden können, und die den
Körper und den Deckel zusammenhalten, wenn der Deckel und
der Körper vollständig ineinandergesetzt sind.
2. Verbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in
das Drahteinführende des Verbinders eine Vielzahl von
Drähten eingeführt werden kann, daß der erste Schenkel
(24 oder 64) des Drahtverbinderelements (12 oder 52) mit
einer Vielzahl von Drahtanschlußschlitzen (27 oder 67)
ausgebildet ist und daß die Abschlußwand (17 oder 57)
des Körpers über die Breite des Körpers und über die mit
den Drahtverbindungsschlitzen im Drahtverbinderelement
ausgerichteten Drahtpositionen geschrägt ist.
3. Verbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der hohle Körper Fett (28 oder 68) im und um das Ver
binderelement enthält, das um die Drähte im Verbinder
herumgedrückt wird, wenn der Deckel und der Körper
zusammengesetzt werden, um eine wasserdichte Verbindung
herzustellen.
4. Verbinder nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Drahtverbinderelement (12 oder 52) und
dem zum Einführen von Drähten offenen Körperende der
Körper mit Teilerelementen (21, 22 oder 61, 62) ausgebildet
ist, die von der Grundfläche aus in einer Linie quer zum
Körper verlaufen und schmale Drahtkanäle bilden, die mit
den Schlitzen im Verbinderelement fluchten.
5. Verbinder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Teilerelemente (21, 22 oder 61, 62) einen kleineren Ab
stand aufweisen als der Durchmesser der zu verbindenden
isolierten Drähte (20 bis 60) und so ausgebildet sind, daß
sie zur Zugentlastung die Drahtisolierung eindrücken.
6. Verbinder nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das am geschärften Schenkel des Verbinderelements
liegende Ende des Verbinders, wenn der Körper und der
Deckel vollständig zusammengesetzt sind, verschlossen
wird, indem das der schrägen Kante (18) der Körperabschluß
wand gegenüberliegende Ende des Deckels (34) sich an die
schräge Kante der Körperabschlußwand anlegt, wenn der
Körper und der Deckel vollständig ineinandergeschoben
werden.
7. Drahtverbinder nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß, wenn der Körper und der Deckel vollständig
ineinandergeschoben sind, eine scharnierartig am Deckel
angeschlagene Tür (81) das nahe dem zweiten Schenkel des
Verbinderelements liegende Verbinderende abschließt.
8. Verbinder nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß am zum Drahteinführen offenen Körperende der Verbinder
mit Drahteinführöffnungen (75) versehen ist, die jeweils
mit den Anschlußschlitzen (67) im Drahtverbinderelement
(52) ausgerichtet sind, um das Führen der Drähte durch
den Verbinder zwischen dem Körper und dem Deckel im
offenen Zustand zu erleichtern.
9. Verbinder nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Vielzahl von Stabilisierungspfosten
(66) von der Oberkante des zweiten Schenkels des
Verbinderelements absteht und daß in den Deckel Ver
tiefungen (71) eingeformt sind, die die Pfosten auf
nehmen.
10. Verbinder nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Enden der Stabilisierungspfosten (66) zugespitzt
sind und in die Seitenflächen der Vertiefungen (71)
eindringen.
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