DE2422263A1 - Elektrischer verbinder - Google Patents
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- Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
Description
1795
Γ PATENTANWÄLTE
BRAUNSCHWEIG MÜNCHEN
Kenneth C. Allison 1546 South Shore Drive, CrystalLake, Illinois 60014 / USA
"Elektrischer Verbinder"
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Verbinder zum mechanischen
Halten von zwei elektrischen Drähten, von denen jeder Draht zwei isolierte elektrische Leiter umfaßt, und zum
elektrischen Verbinden jeweils eines Leiters des einenDrahtes mit einem Leiter des anderen Drahtes.
Elektrische Verbinder, bei denen isolierte Drähte in ein rohrchenförmiges Teil eingeschoben werden, welches Verriegelungselemente
aufweist, die das isolierende Material bei Verformung des Röhrchens durchdringen, um an den elektrischen
Leiter des Drahtes anzugreifen und gleichzeitig den Draht mechanisch zu verriegeln und eine elektrische Verbindung
herzustellen, sind allgemein bekannt. Typische Beispiele für solche elektrischen Verbinder sind in den US-Patentschriften
2 283 061 und 3 372 227 gezeigt. Es ist aus diesen Patentschriften ersichtlich, daß die elektrischen
Verbinder allgemein aus drei Grundteilen bestehen, nämlich einer Hülse oder einem Röhrchen, welches mehrere
L . J
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, Verriegelungselemente aufweist, die einstückig damit ausgebildet
sind und durch ein isolierendes Material hindurchdringen und an dem elektrischen Leiter angreifen, einem
Mantel, der die Hülse oder das Röhrchen aufnimmt und zusammen mit der Hülse verformt wird und die Hülse im verformten
Zustand sichert, sowie einer isolierenden Hülle, welche den Mantiel umgibt.
Allgemein werden elektrische Verbinder durch Ausstanzen der Hülsen in der gewünschten Form und durch Ausstanzen
der Mäntel hergestellt. Die Hülsen werden in die zugehörigen Mäntel auf einer automatischen Montagemaschine eingeschoben.
Die Mäntel mit den eingeschobenen Röhrchen werden dann in eine Hülle aus isolierendem Material eingesetzt. Diese wird
erhitzt, so daß das isolierende Material auf dem Mantel durch Wärme aufschrumpft. Die zusammengebauten Verbinder sind dann
bereit, um die Drähte aufzunehmen, die mechanisch und elektrisch miteinander verbunden werden sollen.
Die bekannten elektrischen Verbinder sind in der Regel recht
gut geeignet, um einen einzelnen Draht mit einem anderen einzelnen Draht mechanisch und elektrisch zu verbinden. Es
ist jedoch bisher nicht möglich gewesen, zwei Drähte miteinander zu verbinden, von denen jeder zwei elektrische Leiter
aufweist.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen elektrischen Verbinder der eingangs näher bezeichneten Art so weiterzubil-
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den, daß er leicht und billig hergestellt werden kann, schnell und bequem zu montieren ist und besonders dazu geeignet ist,
um zwei Drähte mit jeweils zwei elektrischen Leitern mechanisch miteinander zu verbinden und elektrisch Kontakt zwischen den
Drähten herzustellen, und zwar derart, daß der eine Leiter des einen Drahtes jeweils mit einem Leiter des anderen Drahtes
in elektrischen Kontakt gelangt, wobei die Montage des elektrischen Verbinders noch wesentlich erleichtert und vereinfacht
werden soll, eine zuverlässige gegenseitige Verriegelung der Teile gewährleistet sein soll, das Einschieben der Drähte in
den Verbinder vereinfacht und ein Herausfallen der Drähte aus
den Verbindern unterbunden werden soll, so daß sich der Verbinder besonders zur Verwendung auf automatisch arbeitenden Bearbeitungsund
Montagemaschinen eignet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwei elektrisch leitende Kontakthülsen vorgesehen sind, in denen
jeweils integral mehrere Verriegelungselemente ausgeformt sitä,
daß jedes Verriegelungselement mehrere die Isolierung der Leiter durchdringende und den Kontakt zum Leiter herstellende Zacken
oder Zähne aufweist, daß jede Kontakthülse eine offene Seite besitzt, daß zwei bleibend verformbare Mantelteile zur Aufnahme
der beiden Kontakthülsen vorgesehen sind, von denen jeder eine entsprechende offene Seite besitzt, und daß schließlich ein
Isolierteil vorgesehen ist, der die Mantelteile mit den offenen Seiten einander zugewandt aufnimmt und diese mittels eines
Trenn- oder Abstandsabschnittes gegeneinander isoliert.
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Der elektrische Verbinder weist damit einen einzigen Isolator auf. Dieser Isolator nimmt jedoch zwei permanent verformbare
elektrisch leitfähige Mantelteile auf. Diese Mantelteile besitzen jeweils eine offene Seite, die in montiertem Zustand im
Isolator einander zugewandt sind. In jedem der Mäntel ist eine Hülse montiert, die ebenfalls eine offene Seite besitzt. Die
offenen Seiten der Hülsen stehen in Pluchtung mit den offenen Seiten der Mäntel, so daß die beiden Paare aus je zwei Drähten
in die Hülsen eingeführt und dann in den Hülsen in gegenseitigem Abstand verriegelt werden können, wenn die Hülsen verformt werden.
Jede der Hülsen weist zweckmäßigerweise mehrere Verriegelungselemente auf. Besonders vorteilhaft ist es, wenn jedes Verriegelungselement
vier Durchdrxngungszacken besitzt. Dabei kann zweckmäßigerweise einender Zacken länger als die übrigen Zacken
des gleichen Verriegelungselementes ausgebildet sein, so daß der längere Zacken einen Haltezacken für das Verriegelungselement
bildet. Ein solcher Haltezacken kann an einem, an mehreren,vorzugsweise
jedoch an jedem Verriegelungselement vorgesehen sein. Jeder Haltezacken weist eine bestimmte Ausbildung auf derart, daß er
auf der dem offenen Ende der Hülse, in das die Drähte eingeschoben werden, zugewandten Seite eine abgerundete Fläche oder Kante besitzt.
Auf diese Weise wird gewährleistet, daß das Einsetzen der Drähte erleichtert wird, während der Haltezacken gleichzeitig
dazu dient, die Drähte innerhalb der Hülse zu halten, und zwar vor der endgültigen Verformung der Hülse und des zugehörigen
Mantels.
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Die Konstruktion der Hülse ist derart, daß diese einen erweiterten Eintrittsabschnitt aufweist, der nachgiebig bzw.
elastisch in Zähnungen oder Rillen eingreifen kann, welche in dem zugehörigen Mantel ausgebildet sind, um die Hülse in dem
zugehörigen Mantel nach dem Einsetzen zu verriegeln.
Zweckmäßigerweise weist jede Kon'takthülse zwei die offene Seite begrenzende Halteflansche oder -ohren auf, die im wesentlichen
in der gleichen Ebene liegen und bei der Verformung der Kontakthülse an beiden Drähten angreifen, und zwar im Bereich zwischen
den beiden jeweils dem gleichen Draht zugehörigen Leitern. Dadurch werden die vier Leiter der beiden Drähte in zwei Gruppen
unterteilt, die gegeneinander elektrisch isoliert sind, wobei jedoch jeweils der eine Leiter des einen Drahtes mit einem Leiter
des anderen Drahtes auch in elektrischem Kontakt steht. Durch diese Ausbildung wird weiter eine besonders zuverlässige mechanische
Verriegelung der Drähte in dem Verbinder erzielt.
Auch der Mantelteil kann zweckmäßigerweise im wesentlichen in der gleichen Ebene liegende, die offene Seite begrenzende Plansche
aufweisen, welche die Plansche der Hülsenteile übergreifen.
Der Trennabschnitt des Isolierteiles kann zweckmäßigerweise
zwei sich gegenüberliegende Rippen besitzen, die einstückig an sich gegenüberliegenden Innenseiten des Isolierteils angeformt
sind und zwischen die beiden Mantelteile greifen und die beiden Leiterpaare der Drähte zuverlässig getrennt halten.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen
,an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht eines elektrischen Verbinders gemäß der Erfindung,
wobei jeweils zwei Drähte, bestehend aus je zwei Leitern, in den Verbinder eingesetzt sind und Teile
des Verbinders zur besseren Übersicht weggebrochen dargestellt sind.
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Verbinder nach Fig.l entlang
der Schnittlinie 2-2, und zwar vor der Verformung des Verbinders.
Fig. 3 einen ähnlichen Schnitt wie Fig.2, jedoch nach der endgültigen
Verformung des Verbinders.
Fig. 4 einen Querschnitt entlang der Schnittlinie 4-4 der Fig.2.
Fig. 5 einen Querschnitt entlang der Schnittlinie 5~5 der Fig.3.
Fig. 6 im größeren Maßstabe eine Draufsicht auf ein Verriegelungselement
der Kontakthülsen.
Fig.7 einen Schnitt entlang der Schnittlinie 7-7 der Fig.6.
Fig. 8 in perspektivischer Darstellung die auseinandergezogenen Hauptteile eines elektrischen Verbinders nach der Erfindung
.
Fig. 9 einen Querschnitt durch einen Mantelteil mit eingesetztem hülsenförmigem Kontakteil.
Fig.10 einen Querschnitt durch die isolierende Hülle und
Fig.11 in Draufsicht eine Zuführungseinheit zum Erleichtern des
Zuführens mehrerer elektrischer Verbinder gemäß der Erfindung
zu einer Montage- und Verarbeitungsmaschine.
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Wie aus Pig.l hervorgeht, ist der elektrische Verbinder gemäß
der Erfindung mit der Bezugsziffer 20 bezeichnet. In den·. Verbinder
sind zwei isolierte Drähte 22 und 24 angeordnet. Die isolierten Drähte sind von der Art, daß jeder Draht zwei elektrische
Leiter aufweist. Der elektrische Verbinder 20 umfaßt allgemein zwei elektrisch leitfähige Hülsen 26 und 28 zur Aufnahme
der Drähte 22 und 24. Die Hülsen 26 und 28 sind in permanent verformbaren, elektrisch leitfähigen Mänteln 30 und
gehalten. Eine isolierende Hülle 34 nimmt die Mäntel 30 und
32 auf und hält diese in gegenseitiger Beziehung fest.
Wie oben erwähnt, sind die elektrischen Drähte 22 und 24 von üblicher Konstruktion. Der Draht 22 umfaßt zwei elektrische
Leiter 36 und 38, die jeweils von einer Isolierung 40 und 42 umhüllt sind. Die beiden Isolierungen sind durch einen einstückig
angeformten Steg 44 miteinander verbunden. Die Konstruktion des Drahtes 24 ist identisch mit der des Drahtes 22. So umfaßt der
Draht 24 zwei elektrische Leiter 46 und 48, die jeweils durch Isolationen 50und 52 eingehüllt sind. Diese Isolationen sind
ihrerseits durch einen isolierenden Steg 54 miteinander .verbunden
.
Die Hülsen 26 und 28 sind miteinander identisch. Daher wird nur die Hülse 26 nachfolgend im einzelnen beschrieben. Die
Hülse 26 umfaßt zwei langgestreckte, allgemein flache Seiten 56 und 58, die durch einen einstückxgen Brückenteil 60 miteinander
verbunden sind. Die Seiten 56 und 58 weisen Plansche
oder Ohren oder Lappen 62 und 64 auf, die einstückig angeformt
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sind. Diese liegen im wesentlichen in der gleichen Ebene und weisen einen gegenseitigen Abstand auf, um eine öffnung 66 zu
begrenzen, die sich über die Länge der Hülse erstreckt und eine offene Seite der Hülse bildet. Die Hülse 26 weist einen nach
außen sich erweiternden Eintrittemund 68 an einem Ende auf, an dem eine nach außen ragende Lippe 70 angeformt ist. Die Hülse
weist weiterhin einen nach innen verjüngten Abschnitt 72 am anderen Ende auf, der zur Erleichterung der Einführung der Hülse
in den zugehörigen Mantelteil 30 bzw. 32 dient. Die Hülse weist mehrere Verriegelungselemente Jh in den SEitenwänden 56 und 58
auf. Die Konstruktion der Verriegelungselemente 7 k geht am
besten aus den Fig. 6 und 7 hervor. Jedes Verriegelungselement 7H weist im dargestellten Beispiel vier in gleichen Winkelabständen
angeordnete Durchdringungszacken 76,78,80 und 82 auf. Alle Durchdringungszacken sind einstückig mit den zugehörigen
Seitenwänden hergestellt und gehen von einer gemeinsamen Kreislinie aus und erstrecken sich in das Innere der Hülse, und zwar
im wesentlichen senkrecht zu dem zugehörigen Wandabschnitt.
Der eine Zacken 76 wenigstens eines Verriegelungselementes,
vorzugsweise jedoch jedes Verriegelungselementes, ist als Haltezacken ausgebildet. Er weist eine Länge auf, die größer als die
der übrigen drei Zacken des zugehörigen Verriegeiungselementes
ist. Der Haltezacken 76 liegt dem Eintrittsmund 68 der Hülse näher als die übrigen drei Zacken des gleichen Verriegelungselementes.
Außerdem weist der Haltezacken eine abgerundete Kante oder Fläche Sk auf, die dem Eintrittsmund 68 zugewandt
ist. Die abgerundete Fläche endet in einer scharfen Spitze 86.
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Jeder Haltezacken ist so angeordnet, daß die Drähte beim Einführen
in die Hülse leicht an den Haltezacken vorbeigleiten, jedoch gegen eine Bewegung in der entgegengesetzten Richtung
durch den Haltezacken zuverlässig gesichert sind.
Im dargestellten Beispiel ist angenommen, daß die Hülse aus einem relativ dünnen Stück aus Phosphorbronze besteht, das
abstreifverzinkt ist. Jedes andere entsprechend geeignete Material kann in einem besonderen Anwendungsfall verwendet werden.
Die Hülse ist durch Ausstanzen hergestellt und kann leicht und schnell und billig gefertigt werden. Die Seitenwände sind
relativ dünn. Ebenso sind die Zacken relativ dünn, um das Eindringen in das isolierende Material und die Berührung mit den
elektrischen Leitern der Drähte zu erleichtern.
Die Mäntel 30 und 32 sind ebenfalls identisch miteinander
ausgebildet, so daß nur der Mantel 30 im einzelnen nachfolgend beschrieben zu werden braucht. Der Mantel 30 ist aus einem
einzigen Stück aus Rotmessingblech hergestellt. Der Mantel 30 umfaßt zwei langgestreckte plattenförmige Seiten 80 und 90, die
durch einen allgemein C-förmigen Abschnitt 92 verbunden sind, der einstückig mit 'den Seitenwänden 88 und 90 hergestellt ist.
An den Wänden 88 und 90 sind Plansche oder Ohren oder dgl. 9k
und 96 einstückig angeformt, welche im wesentlichen in der gleichen
Ebene liegen und einen gegenseitigen Abstand aufweisen, um eine offene Seite des Mantels zu bestimmen. Der Mantel 30 ist
an einem Ende durch Lippen 98 und 100 verschlossen, während das andere Ende offen ist. Mehrere Zahnungen oder Rillungen
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- ίο -
sind auf der Innenfläche des Mantels nahe dem offenen Ende vorigesehen.
Die isolierende Hülle 34 besteht aus einem einzigen Stück aus z.B. stranggepreßtem,in der Wärme schrumpfbarem Material,
wie Polyäthylen, obwohl jedes andere geeignete Isoliermaterial verwendet werden kann. Die isolierende Hülle umfaßt zwei sich
gegenüberliegende Seiten 104 und 106 sowie zwei allgemein sich gegenüberliegende C-förmige Verbindungsabschnitte 108 und 110,
die die Seiten 104 und 106 miteinander verbinden und gemeinsam mit diesen eine durchgehende äußere Oberfläche bilden, welche
allgemein zylindrisch ist. Rippen oder Stege 112 und 114 sind einstückig an den Seitenwänden 104 und 106 angeformt, und zwar
auf der Innenseite. Diese weisen von den Verbindungsabschnitten 108 und 110 gleiche Abstände auf, Die Rippen oder Stege 112 und
114 bilden eine Isolierung und einen Abstandhalter zwischen den einzuschiebenden Mänteln 30 und 32.
Die Hülse 26 wird in der in Fig.8 gezeigten Form ausgestanzt.
Der erweiterte Mund 68 liefert ein bequemes Mittel, um die Hülse in einer Richtung auszurichten, wenn diese in eine Montagemaschine
eingeführt wird. Eine Hülse wird in einen zugehörigen Mantel 30 eingeschoben, bis das Ende der Hülse, welche den erweiterten
Mund mit der Lippe 70 aufweist, mit den Zahnungen oder Rillen 102 des Mantels schnappartig oder elastisch in Eingriff
gelangt und somit die Hülse in dem Mantel verriegelt. Zwei Mäntel, in denen jeweils Hülsen montiert sind, werden dann in
die isolierende Hülle eingeschoben. Die ganze Anordnung wird
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dann erhitzt, um die Hülle 34 auf die Mäntel aufzuschrumpfen,
und damit zwei Mäntel in der Hülle zuverlässig zu halten.
■Die fertiggestellten elektrischen Verbinder 20 werden dann einer
Montagemaschine zugeführt, in der die Verbinder zwischen zwei Klebbändern 116 und 118 lösbar montiert werden. Alle elektrischen
Verbinder werden ausgerifotet, so daß ihre offenen Enden alle in die gleiche Richtung weisen. Die elektrischen Verbinder liegen
parallel zueinander.Die offenen Enden sind auf der gleichen Seite.
Damit sind auch die Hülsen jeweils parallel zueinander ausgerichtet, um die elektrischen Drähte aufnehmen zu können,Die Zuführungseinheit für die elektrischen Verbinder wird dann in eine automatische
Montagemaschine montiert, um Paare von elektrischen Drähten mit je zwei elektrischen Leitern einzubringen.
Ein elektrischer Verbinder 20 wird in entsprechender Lage eingebracht
und angeordnet, um zwei elektrische Drähte 22 und 24 aufzunehmen.
Die Drähte werden in die Hülsen 26 und 28 so eingesetzt, daß die elektrischen Leiter der beidenDrähte sich jeweils in den
zugehörigen Hülsen befinden. Das Einführen der Drähte in. die Hülse
wird dadurch erleichtert, daß die Haltezacken 76 eine abgerundete
Fläche 84 aufweisen, welche das Einsetzen der Drähte erleichtert. Die Haltezacken halten außerdem die eingeführten Drähte an
Ort und Stelle in den Hülsen. Es sollte weiter bemerkt werden, daß die Plansche 62 und 64 der Hülse und die Flansche 94 und 96
der Mäntel dazu dienen, die isolierten Enden der elektrischen Leiter der Drähte in einer elektrisch getrennten Stellung für·
jeden der beiden Drähte zu halten. Wie insbesondere aus Fig.4
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hervorgeht, sind die elektrischen Leiter 36 und 46 in der Hülse 26 und die elektrischen Leiter 38 und 48 in der Hülse 28 angeordnet,
während sich die beiden Verbindungsstege 44 und 54
zwischen den sich gegenüberliegenden Flanschen und Stegen der drei Hauptteile des Verbinders erstrecken.
Sobald die Drähte ordnungsgemäß angeordnet sind, wird eine Kraft auf sich gegenüberliegenden Seiten des Verbinders 20 aufgebracht,
so daß die Zacken der Verriegelungselemente 74 durch die Isolation und in Berührung mit den elektrischen Leitern bis in eine Stellung
getrieben werden, die aus den Pig. 3 und 5 hervorgeht. Es ist ersichtlich, daß die Zacken an den elektrischen Leitern angreifen,
wobei die elektrischen Leiter 36 und 46 von den Zacken
der Hülse 26 und die elektrischen Leiter 38 und 48 von den
Zacken der Hülse 28 berührt werden. Die Hülsen liefern damit jeweils einen elektrischen Kontakt zwischen den zugehörigen elektrischen
Leitern. Die zugehörigen Mäntel liefern ebenfalls einen elektrischen Leitweg. Jede der Hülse ist in dem zugehörigen Mantel
eingebettet. Die beiden Mäntel sind voneinander durch die Rippen 112 und 114 des Isolators 34 elektrisch isoliert. Auf diese
Weise wird erreicht, daß die elektrischen Leiter 36 und 46 elektrisch
miteinander verbunden und mechanisch in dem elektrischen Verbinder gehalten sind. Entsprechend sind die elektrischen Leiter
38 und 48 miteinander elektrisch verbunden und mechanisch in dem elektrischen Verbinde:" gehalten.
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Claims (11)
- Pat entansprüche!.^Elektrischer Verbinder zum mechanischen Halten von zwei elektrischen Drähten, von denen jeder Draht zwei isolierte elektrische Leiter umfaßt, und zum elektrischen Verbinden jeweils eines Leiters des einen Drahtes mit einem Leiter des anderen Drahtes, dadurch gekennzeichnet, daß zwei elektrisch leitende Kontakthülsen (26,28) vorgesehen sind, in denen jeweils integral mehrere Verriegelungselemente ausgeformt sind, daß jedes Verriegelungselement mehrere, die Isolierung der Leiter durchdringende und den Kontakt zum Leiter herstellende Zacken oder Zahne (76 bis 82) aufweist, daß jede Kontakthülse eine offene Seite besitzt, daß zwei bleibend verformbare Mantelteile (30,32) zur Aufnahme der beiden Kontakthülsen vorgesehen sind, von denen jeder eine entsprechende offene Seite besitzt, und daß ein Isolierteil (34) vorgesehen ist, welches die Mantelteile mit den offenen Seiten einander zugewandt aufnimmt und diese mittels eines Trenn- oder Abstandsabschnittes (112,114) gegeneinander isoliert.
- 2. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Mantelteil (30,32) mehrere Zahnungen oder Riffelungen (102) auf der Innenseite wenigstens eines Endes aufweist, in welche der nach außen gebogene Randbereich (70) an wenigstens einem Ende der zuge-. hörigen Kontakthülse (26,28) im eingesetzten Zustand elastisch oder schnappartig einrastet.50981 1/0232
- 3. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadur ch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Verriegelungselement (74) einen Haltezacken (76) aufweist, dessen Länge größer als die der anderen Zacken (78 bis 82) des gleichen Verriegelungselementes ist und näher als diese dem Einführungsende der Kontakthülsen (26,28) liegt.
- 4. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kontakthülse zwei die offene Seite begrenzende Halteflansche oder -ohren (62,64) aufweist, die im wesentlichen in der gleichen Ebene liegen und bei der Verformung der Kontakthülse an den beiden Drähten (22,24) im Bereich zwischen den beiden jeweils zugehörigen Leitern (36,38 bzw. 46,48) angreifen.
- 5. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Man. Jbelteil (30,32) zwei im wesentlichen in der gleichen Ebene liegende, die offene Seite begrenzende Plansche (94,96) aufweist, die bei der Verformung der Kontakthülse an den beiden Drähten (22,24) im Bereich zwischen den beiden jeweils zugehörigen Leitern (36,38 bzw. 46,48) angreifen.
- 6. Elektrischer Verbinder nach Anspruch Ibis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Trennabschnitt des Isolierteils (34) zwei sich gegenüberliegende Rippen (112,114)509811/0232aufweist, die einstückig an den sich gegenüberliegenden Innenseiten des Isolierteils angeformt sind und zwischen die benachbarten Mantelteile (30,32) isolierend eingreifen.
- 7. Zuführungseinheit zum Zuführen von mehreren in gleichen Abständen angeordneten elektrischen Verbindern einer Bearbeitungsmaschine oder dgl., dadurch gekennzeichnet, daß jeder Verbinder derart ausgebildet ist, daß er auf mechanische Weise zwei elektrische Drähte mit jeweils zwei elektrischen Leitern aufnehmen und halten kann, jeder elektrische Verbinder das isolierte Ende eines Leiters des einen Drahtes mit dem isolierten Ende eines Leiters des anderen Drahtes elektrisch verbinden kann, daß mehrere elektrische Verbinder an einem langgestreclten Streifen lösbar montiert sind, wobei jeder elektrische Verbinder mit den benachbarten Verbindern ausgerichtet ist und zwei elektrische Hülsen aufweist, welche an den elektrischen Leitern der Drähte angreifen, und daß jede Hülse eine offene Seite aufweist, welche in Pluchtung mit einer entsprechenden offenen Seite eines zugehörigen, jeweils eine Hülse aufnehmenden Mantels angeordnet ist, sowie daß eine isolierende Hülle die beiden Mäntel gemeinssam aufnimmt und im gegenseitigen isolierten Abstand voneinander hält.
- 8. Zuführungseinheit nach Anspruch 7> dadurch gekennzeichnet, daß das Streifenmaterial aus einem Klebband besteht.509811/0232
- 9. Zuführungseinheit nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede Hülse mehrere Verriegelungselemente aufweist, die einstückig in der Hülse ausgebildet sind und jeweils mehrere Zacken aufweisen, die sich nach innen erstrecken, um das isolierende Material zu durchdringen und in Eingriff mit dem elektrischen Leiter eines Drahtes zu gelangen.
- 10. Zufuhrungseinheit nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Mantel mehrere Zahnungen oder Rillen an einem Ende aufweist, in welche der nach außen abgebogene Rand eines Endes der zugehörigen Hülse beim Einschieben der Hülse in den zugehörigen Mantel schnappartig eingreift, und daß wenigstens ein, vorzugsweise jedes Verriegelungselement einen Haltezacken aufweist, desten Länge größer als die Länge der übrigen Zacken des gleichen Verriegelungselemenfes ist und der dem Einführungsende der Hülse näherliegt als die übrigen Zacken des gleichen Verriegelungselementes .
- 11. Zuführungseinheit nach Anspruch 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Mantel «Wei im gegenseitigen Abstand angeordnete Halteflansche aufweist, die auf der offenen Seite des Mantels in der gleichen Ebene angeordnet sind und an den elektrischen Drähten angreifen, um diese zu verriegeln, und daß auch jede Hülse zwei entsprechende Halteflansche zur Begrenzung einer offenen Seite aufweist,509811/0232die ebenfalls jeweils in der gleichen Ebene liegen und an den elektrischen Drähten angreifen, während zur elektrischen Isolierung der beiden Mäntel die isolierende Hülle zwei sich gegenüberliegende Rippen aufweist, die einstückig an der Hülle ausgebildet sind und die Mäntel im gegenseitigen Abstand und elektrisch gegeneinander isoliert halten.509811/0232
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