DE3009520A1 - Verfahren zur abtrennung von acetylen aus dem reaktionsprodukt der thermischen 1,2-dichlorethan-spaltung - Google Patents
Verfahren zur abtrennung von acetylen aus dem reaktionsprodukt der thermischen 1,2-dichlorethan-spaltungInfo
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Description
Verfahren zur Abtrennung von Acetylen aus dem Reaktionsprodukt der thermischen 1.2-Dichlorethan-gpaltung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Abtrennung von Acetylen aus dem Reaktionsprodukt der thermischen 1.2-Dichlorethan-Spaltung
durch Hydrochlorierung von Acetylen.
Die moderne großtechnische Produktion von Vinylchlorid aus Ethylen
wird im Rahmen eines mehrere Verfahrensschritte umfassenden Kreislaufprozesses durchgeführt, der u.a. die Chlorierung von
Ethylen zu 1.2-Dichlorethan, die Pyrolyse des 1.2-Dichlorethans
zu Vinylchlorid sowie die Veiterverwendung des als Crackprodukt anfallenden Chlorwasserstoffs in einer Oxychlorierungsreaktion
mit Ethylen zu weiterem 1.2-Dichlorethan umfaßt.
Bei der thermischen Spaltung von 1.2-Dichlorethan zu Vinylchlorid
und Chlorwasserstoff entstehen jedoch auch geringe Menrjen an
Acetylen. Gewöhnlich wird das Reaktionsprodukt der 1.2-Dichlorethan-Spaltung
in der Veise aufgearbeitet, daß der Chlorwasserstoff vom gebildeten Vinylchlorid und nicht umgesetztem 1.2-Dichlorethan
abgetrennt und einer anschließenden Oxychlorierung zugeführt wird. Acetylen wird dabei im Chlorwasserstoff mitgeschleppt.
Da jedoch Acetylen unter Oxychlorierungsbedingungen eine Reihe von Nebenprodukten bildet, die im 1.2-Dichlorethan unerwünscht sind,
weil sie den Crackprozeß zu Vinylchlorid hemmen und noch dazu der Polymerisationsreaktipn von Vinylchlorid abträglich sind, muß
Acetylen entfernt werden.
Diese Problematik ist an sich bekannt. Es wurden bereits mehrere Methoden zur Entfernung des Acetylene vorgeschlagen:
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So wird gemäß DE-AS I5 68 679 empfohlen, das im Chlorwasserstoff
enthaltene Acetylen mit überschüssigem Wasserstoff in Gegenwart von Platin- oder Palladium-Katalysatoren zu hydrieren. Ein derartiges
Hydrierverfahren wurde gemäß DE-OS 23 53 437 noch dadurch
weiterentwickelt, daß das Katalysatorbett in Richtung des Produkt-Stroms
mit einem ansteigenden Aktivitätsprofil des Katalysators ausgestattet wurde.
Derartige Hydrierverfahren schmälern jedoch die Kohlenstoffausbeute
des Prozesses, da bei einer, auf vollständigen Umsatz ausgelegten Arbeitsweise, stets neben weiterverwertbarem Ethylen auch wertloses
Ethan gebildet wird, das als Inertgas verlorengeht. Weiterhin müssen verhältnismäßig große Mengen an Katalysator eingesetzt werden, wenn
die, für eine günstige Raum-Zeit-Ausbeute erforderlichen Strömungsgeschwindigkeiten
der Gase aufrechterhalten werden sollen.
Daneben sind Verfahren bekannt, nach denen Acetylen durch Hydroc'alorierung
entfernt wird. Gemäß den Patentschriften US-PS 2 412 3O8, US-PS 2 474 206, DE-PS 887 042 und GB-PS 731 844 handelt es sich
um Verfahren, bei denen die bekannte Pyrolyse von 1.2-Dichlorethan
zu Vinylchlorid mit einer Hydrochlorierung von Acetylen mit Chlorwasserstoff kombiniert wird, wobei das im Pyrolyseprozeß anfallende
Acetylen mit weiterem Acetylen aus einer externen Quelle vereinigt ,
und zu Vinylchlorid umgesetzt wird. Schon allein wegen des hohen Acetylen-Preises sind derartige Methoden jedoch nicht mehr wirtschaftlich.
Weiter sind Verfahren zur Herstellung von Acetylen-freiem Vinylchlorid
bekannt, bei denen die Entfernung von Acetylen aus dem Spaltprodukt der 1.2-Dichlorethan-Pyrolyse dadurch erreicht wird, daß
zunächst nicht umgesetztes 1.2-Dichlorethan auskondensiert wird, das verbleibende Gemisch aus Vinylchlorid und Chlorwasserstoff über
Quecksilberchlorid-Aktivkohle-Katalysatoren geleitet und hinterher
der Chlorwasserstoff mit Wasser ausgewaschen wird (vgl. BE-PS
564 178). Nach DE-PS 1 100 616 wird diese Verfahrensweise dadurch variiert, daß schon vor der Kondensation des nicht umgesetzten
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1.2-Dichlorethans der größte Teil des anfallenden Chlorwasserstoffs
bereits in der Pyrolysezone durch Einblasen von Wasserdampf kondensiert wird.
Auch diese Verfahren sind jedoch nicht wirtschaftlich, da der anfallende
Chlorwasserstoff nicht mehr einer Oxychlorierung zur Verfugung
steht, sondern als relativ wertlose Salzsäure verlorengeht.
Es ist ferner hinlänglich bekannt, daß bei allen oben beschriebenen
Verfahren das Problem der geringen Standzeiten der zur Entfernung von Acetylen verwendeten Katalysatoren noch nicht befriedigend
gelöst ist - insbesondere bei Anwendung höhere Systemdrucke, die andererseits für eine wirtschaftliche Raum-Zeit-Leistung der
Anlagen erforderlich sind: die Hydrierkatalysatoren verrußen bei höheren Drucken sehr leicht. Ruß setzt jedoch nicht nur die Aktivität
des Katalysators herab, sondern begünstigt noch zusätzlich die Zerfallsreaktion von Acetylen in Ruß. Ebenso läßt die Wirksamkeit
der bekannten Hydrochlorierungs-Katalysatoren bei geringen Acetylengehalten relativ schnell fühlbar nach, da sie besonders
empfindlich gegenüber Katalysatorgiften sind und da ihre Aktivität
ohnehin eher auf Dauerbelastung als auf vollständigen Umsatz gerichtet ist.
Aufgabe der Erfindung war es nun, ein Katalysatorsystem zur Entfernung
von Acetylen durch Hydrochlorierung von Acetylen zu Vinylchlorid zu entwickeln, das bei Systemdrucken von 8 bis 20 bar verbesserte
Standzeiten aufweist.
Erf i ndungprjemäß wird diese Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zur
Abtrennung von Acetylen aus dem Reaktionsprodukt der thermischen 1.2-Dichlorethan-Spaltung durch Hydrochlorierung von Acetylen, wobei
das Reaktionsprodukt in einen flüssigen und in einen gasförmigen Produktstrom zerlegt wird, das dadurch gekennzeichnet ist,
daß der gasförmige Produktstrom vor dem Hydrochlorierungsschritt bei Temperaturen von 50 bis 200 C und Drücken von 8 bis 20 bar
abs. einem Edelmetall und/oder Edelmetallverbindungen enthaltenden Katalysator ausgesetzt wird.
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Es ist bevorzugt, bei Temperaturen von 100 bis I50 C zu arbeiten.
Als erfindungsgemäß einzusetzende Edelmetalle und/oder Edelmetallverbindungen
sind die metallische Form und/oder die Oxide und/oder die Chloride der Elemente Platin, Palladium, Ruthenium und Rhodium
bevorzugt.
Das erfindungsgemäße Katalysatorsystem besteht aus einem, in Richtung
des Produktstroms stets vorgeschalteten Edelmetall und/oder Edelmetallverbindungen enthaltenden Katalysators und einem nachgeschalteten,
herkömmlichen Hydrochlorierungskatalysator.
Das erfindungsgemäße Katalysatorbett kann in Form von zwei getrennten,
hintereinander geschalteten Reaktoren, aber auch in Form eines einzigen Reaktors ausgebildet sein.
Gewöhnlich wird als Hydrochlorierungskatalysator Quecksilberchlorid
auf Aktivkohle verwendet. Es können jedoch auch andere, die Hydrochlorierung von Acetylen fördernde Katalysatoren eingesetzt
werden.
Der vorgeschaltete, Edelmetall und/oder Edelmetallverbindungen enthaltende Katalysator kann mit und ohne Trägermaterial ausgerüstet
sein. In der Regel sind die Edelmetall und/oder Edelmetallverbindungen jedoch auf Trägermaterial aufgebracht.
Beispielse für inertes Trägermaterial sind Aluminiumoxid, Siliciumdioxid,
Silikate, Titandioxid, Kieselstein, Aktivkohle und dergl. Es sei betont, daß nicht nur oberflächenreiche Trägermaterialien
geeignet sind.
Beispiele für erfindungsgemäß einzusetzende Edelmetalle und/oder
Edelmetallverbindungen sind Platin, Platin-II-oxid, Platin-IV-oxid,
Hexachloroplatin-IV-säure, Platin-II-chlorid, Palladium-II-oxid,
Ruthenium-IY-chlorid, Ruthenium-VIII-oxid, Rhodium, Rhodium-II-oxid,
Rhodium-IV-oxid, Rhodium-III-chlorid, Natrium-hexachlororhodat{III)-12-hydrat.
-si*
Die Erfindung wird nun anhand der Abbildung, die ein Fließschema des Verfahrens darstellt, näher erläutert:
Das als Dampf-Flüssigkeits-Gemisch anfallende vorgekühlte Reaktionsprodukt
der thermischen Spaltung von 1.2-Dichlorethan wird über Leitung 1 der Quenchkolonne 2 aufgegeben, in der durch Verdampfen
dem Produkt weitere Wärme entzogen wird, während es im Unterteil der Kolonne in einem ständigen Kreislauf geführt wird.
Das verdampfte Reaktionsprodukt wird anschließend bei Temperaturen von 30 bis 50 C und einem Druck von 8 bis 20 bar im Kondensator
3 kondensiert. Der nicht kondensierbare, gasförmige Produktstrom, der zum überwiegenden Teil das vom Pyrolyseprozeß stammende Acetylen
enthält, wird nun über das erfindungsgemäße Katalysatorbett
geleitet. In der, die Edelmetall und/oder Edelmetallverbindungen enthaltenden Zone werden Temperaturen von 50 bis 200 C1 vorzugsweise
100 bis 150 C, und Drücke von 8 bis 20 bar abs. aufrechterhalten.
Die Erwärmung des gasförmigen Produktstroms auf die entsprechenden Temperaturen kann sowohl über einen vorgeschalteten
Erhitzer, als auch mit Hilfe eines Heizmantels über der Katalysatorzone erzielt werden. Der gasförmige Produktstrom verläßt,
von Acetylen befreit, das Katalysatorbett über Leitung 5 und wird schließlich der nachfolgenden HCl-Kolonne aufgegeben.
Ein Teil des kondensierten, flüssigen Produktstroms wird in die Quenchkolonne als Rücklauf 6 zurückgeführt, um eine Vorreinigung
des Reaktionsprodukts zu erzielen, der Rest wird über Leitung 7
als Flüssigzulauf der HCl-Kolonne aufgegeben, wo über Kopf reiner, nahezu Acetylen-freier Chlorwasserstoff und im Sumpf Vinylchlorid
und nicht umgesetztes 1.2-Dichlorethan anfallen.
Das erfindungsgemäße Verfahren erlaubt die Entfernung unerwünschten
Acetylene aus dem 1.2-Dichlorethan-Pyrolyseprodukt. Überraschenderweise
gelingt es, durch Vorschalten des erfindungsgemäßen Edelmetallkatalysatorsystems die Standzeit der nachgeschalteten
flydrochlorierungseinheit bei Drücken von 8 bis 20 bar abs. wesentlich zu steigern. Da Acetylen in das Zielprodukt Vinylchlo-
rid übergeführt wird, andererseits Rußablagerungen unterdrückt
werden, die zudem den Selbstzeriall von Acetylen zu weiterem
Kohlenstoff fördern, wird die Kohlenstoffausbeute des Prozesses verbessert. Weiterhin kann der anfallende, entsprechend gereinigte
Chlorwasserstoff, ohne Beeinträchtigung der Oxychlorierung
von Ethylen zugeführt werden.
1500 Nl/h gasförmigen Reaktionsprodukts der ungefähren Zusammensetzung
75 Mol% Chlorwasserstoff, 24,7 Mol% Vinylchlorid,
0,13 M0I5O 1.2-Dichlorethan und
0,17 Mo1% Acetylen
fallen bei 35 C und einem Überdruck von 9 bar neben 7i9 kg/h
Stunde des flüssigen Reaktionsprodukts, das nur noch 0,0005 Mol% Acetylen enthält, nach dem Kondensationsschritt an.
Das gesamte gasförmige Reaktionsprodukt wird über ein Katalysatorbett
geleitet, das sich in einem senkrechtstehenden Reaktor (Durchmesser
50 mm, Länge 210 cm) befindet. Das Katalysatorbett besteht vom
Reaktoreintritt aus betrachtet - aus 1 1 Edelmetallkatalysator mit 0,15 Gew.% Palladium auf Kieselstein mit einer Schütthöhe von
50 cm und 3 1 Hydrochlorierungskatalysator mit 10 Gew.% HgCl0 auf
Aktivkohle (EKT 4, Firma Lurgi) mit einer Schütthöhe von etwa 155 cm.
Der gesamte Reaktor ist von einen Dampfmantel umgeben und wird
mittels kondensierbaren Dampfs entsprechenden Drucks auf ca. 100 C Katalysatorbettemperatur gohnl'f'n. Am Roaktoraustri tt befindet
sich ein Druckhalteventil, welches einen Systemdruck von 10 bar abs. im Katalysatorbett aufrechterhält.
Selbst nach 2 Monaten Versuchsdauer liegt der Acetylengehalt im Produktstrom hinter dem Reaktor bei Werten von <10 Vol.ppm.
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Die Versuchsbedingungen gemäß Beispiel 1 werden wiederholt, mit der Abänderung, daß anstatt des erfindungsgemäßen Edelmetallkatalysatorsystems
im Oberteil des Reaktors etwa 1 1 Glasraschigringe als Inertmaterial eingefüllt sind.
Der Acetylengehalt am Austritt des Reaktors ist zu Beginn des Versuchs bei Vierten von \1O Vol. ppm. Nach 1 Monat Versuchsdauer
liegt der Restacetylengehalt bereits bei 30 Vol.ppm, nach 2 Monaten
Versuchsdauer bei 115 Vol.ppm.
1000 Nl/h gasförmigen Reaktionsprodukts der ungefähren Zusammensetzung
73,5 Mol% Chlorwasserstoff, 26,1 Mol% Vinylchlorid,
0,20 Mol% 1.2-Dichlorethan und
0,20 Mo1% Acetylen
fallen bei 40 C und 9 bar Überdruck neben 5,3 kg/h Stunde des flüssigen Reaktionsprodukts, das nur noch 0,0006 Mol/i Acetylen
enthält, nach dem Kondensationsschritt an.
Das gasförmige Reaktionsprodukt wird bei 150 C und 9 bar Überdruck
über einen Reaktor analog Beispiel 1 geschickt, dessen Katalysatorbett - vom Reaktoreintritt aus betrachtet - aus 1 1 Edelmetal!katalysator
mit 0,2 Gew.% Ruthenium auf granuliertem Titandioxid als Träger aufgezogen ist (Schütthöhe ca. 50 cm) und 3 1
Hydrochlorierungskatalysator mit 15 Gew.Ji CeCl ,HgCl auf Aktivkohle
(EKT 4) besteht (Schütthöhe ca. 155 cm).
Selbst nach 2 Monaten Versuchsdauer liegt der Acetylengehalt im Produktstrom hinter dem Reaktor bei Werten von
<10 Vol.ppm.
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Die Versuchsbedingungen gemäß Beispiel 2 werden wiederholt, mit der Abänderung, daß anstatt des erfindungsgemäßen Edelmetallkatalysatorsystems
1 1 Glasraschigringe als Inertmaterial im Oberteil des Reaktors eingefüllt sind.
Der Acetylengehalt am Austritt des Reaktors ist zu Beginn des Versuches
bei Werten .''1O Vol.ppm. Nach 2 Wochen Versuchsdauer liegt
der Acetylengehalt bereits bei 40 Vol.ppm. Nach 1 Monat schon bei 70 Vol.ppm und nach 2 Monaten bei 130 Vol.ppm.
Als tolerable Grenzkonzentration an Acetylen können ca. 50 Vol.ppm
angesehen werden. Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren werden diese
Werte auch nach 2 Monaten Versuchsdauer um mehr als den Faktor unterschritten, während eine zureichende Wirksamkeit der Hydrochlorierungskatalysatoren
ohne die erfindungsgemäße Vorschaltung des Edelmetallkatalysatorsystems bereits nach 1 Monat Standzeit
erschöpft ist.
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Verfahren zur Abtrennung von Acetylen aus dem Reaktionsprodukt der thermischen 1.2-Dichlorethan-Spaltung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Abtrennung von Acetylen aus dem Reaktionsprodukt der thermischen 1.2-Dichlorethan-Spaltung.
Das Reaktionsprodukt wird in einen, im wesentlichen Acetylen-freien
flüssigen und in einen Acetylen enthaltenden, zum überwiegenden Teil aus Chlorwasserstoff und Vinylchlorid bestehenden
gasförmigen Produktstrom zerlegt und anschließend in einem
Katalysatorbett durch Hydrochlorieren von Acetylen zu Vinylchlorid
von Acetylen befreit. Das Katalysatorbett besteht aus einem vorgeschalteten Edelmetall und/oder Edelmetallverbindungen enthaltendem
Katalysator und einem nachgeschalteten Hydrochlorierungskatalysator.
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Claims (3)
1. V/erfahren zur Abtrennung von Acetylen aus dem Reaktions-—'produkt
der thermischen 1.2-Dichlorethan-Spaltung durch
Hydrochlorierung von Acetylen, wobei das Reaktionsprodukt in einen flüssigen und in einen gasförmigen Produktstrom
zerlegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der gasförmige Produktstrom vor dem Hydrochlorierungsschritt
bei Temperaturen von 50 bis 200 C und Drucken von 8 bis 20 bar abs. einem Edelmetall und/
oder Edelmetallverbindungen enthaltenden Katalysator ausgesetzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der gasförmige Produktstrom Temperaturen
von 100 bis 150 C einem Edelmetall und/oder Edelmetallverbindungen enthaltenden Katalysator ausgesetzt
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet
, daß der gasförmige Produktstrom einem Katalysator ausgesetzt wird, der Platin,
Palladium, Ruthenium, Rhodium in metallischer und/oder oxidischer und/oder chloridischer Form enthält.
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Priority Applications (6)
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| Date | Code | Title | Description |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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