DE3009060A1 - Verfahren und anlage zum abtreiben von ammoniakwasser im gegenstrom mit dampf - Google Patents
Verfahren und anlage zum abtreiben von ammoniakwasser im gegenstrom mit dampfInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abtreiben von Ammoniakwasser im Gegenstrom mit Dampf in einer Anlage, in
der der Dampf über einen Sumpf eines Abtreibers zugeführt und aus dem Kopf des Abtreibers zusammen mit der abgetriebenen
Gaskomponente einem Sättiger zur Herstellung von Ammoniumsulfat zugeführt wird, aus dem Wasserdampf gesättigte Brüden
austreten.
Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf die Weiterverarbeitung
von Kokereiammoniak. Die Erfindung ist vorzugsweise auf das sogenannte indirekte Verfahren anwendbar, Hierbei hat
man durch indirekte Gaskühlung neben dem Teer das sogenannte Gaswasser gewonnen, in dem das Ammoniak zum Teil gelöst ist?
in einer-anschließenden Wasserwäsche, die in besonderen Waschtürmen
erfolgt, wäscht man das im Gas verbliebene Ammoniak aus. Aus dem Ammoniakwasser treibt man mit Hilfe von Dampf ein
Gas ab, das im Sättiger mit Schwefelsäure zu schwefelsaurem Ammoniak, d.h. zu Ammoniumsulfat umgesetzt wird. Das Ammoniumsulfat
wird in Kristallform ausgetragen. Die im Sättiger entstehenden Brüden werden ihrerseits in der zur Verfügung stehenden
Menge in der Regel weiterverarbeitet, weil sie insbesondere bei den indirekt arbeitenden Anlagen erhebliche Mengen an
Rohstoffen, z.B. Schwefelwasserstoff, Kohlendioxyd, Blausäure
u.a. enthalten. Dazu wird den Sättigerbrüden Wärme in besonderen Kühlern entzogen.
In der Praxis ist man bemüht, einerseits den Wärmebedarf für die verschiedenen Verarbeitungsstufen niedrig zu halten.
Andererseits soll im Abtreiber der Prozeß so ablaufen, daß ein vollständiger Abtrieb der Gasphase erfolgt. Das geschieht
zumeist auf den verschiedenen als Glockenböden ausgeführten Etagen des Abtreibers und soll so ausgeführt werden, daß aus
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dem Sumpf des Abtreibers praktisch ammoniakfreies Wasser und am Kopf möglichst die gesamte Gasphase abgeführt wird. Die
Gasphase muß dann unter Überwindung des im Sättiger sich aufbauenden Gegendruckes aus dem Abtreiberkopf abgeführt werden.
Bei einer Betriebsanlage dieser Art beträgt die Wasseraufgabe auf den Abtreiber ca. 56 m3/h mit 15 g NH3/1, 60 g CO2/1,
7 g H,S/1 und einer Kopftemperatur von 98°C. Im Sumpf des Abtreibers herrscht eine Temperatur von 110° C. Unter diesen
Umständen läßt sich der Wärmebedarf mit 9,8 t/h ermitteln. Die nutzbare Wärme teilt sich etwa wie folgt auf:
Wassererwärmung 51,4 %
Reaktionswärme 9,2 %
Verlustwärme 1,8 %
Brüdenwärme 37,6 %
Genauere Messungen haben jedoch ergeben, daß der NH3-Partialdruck
in der Gasphase 2.250 kp/m* bei 98° C und einem Gegendruck von ca. 11.700 kp/m2 (Gesamtdruck) beträgt. Der Gleichgewichtspartialdruck
des NH3über dem 60° C warmen Ammoniakwasser
liegt bei 383 kp/ma.
Es zeigt sich jedoch, daß unter diesen Verhältnissen auf den obersten Böden des Abtreibers kein NH3-Abtrieb, sondern eine
NH3-Waschung stattfindet, weil das Ammoniakgas die Eigenschaft
hat, sich in entsprechenden Mengen im-Wasser vorgegebener Temperatur
zu lösen. Außerdem ist der hohe Wärmeinhalt der Brüden nachteilig, weil er in den erwähnten nachgeschalteten Kühlern
ohne die Möglichkeit einer sinnvollen Nutzung in anderen Bearbeitungsstufen abgeführt wird. Insbesondere bei dem indirekten
Verfahren stehen auch noch anderweitig erhebliche Wärmemengen z.B. im Abwasser zur Verfügung. Diese Wärmequellen konnten bislang
ebenfalls nicht ausgenutzt werden.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, wenigstens einen Teil der mit den Brüden bislang abgehenden Wärmemengen einer
sinnvollen Verwertung zuzuführen.und das eingangs bezeichnete
Verfahren im übrigen so zu führen, daß der Abtrieb des Gases im Abtreiber verbesaart wird.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß unter Konstanthalten des Gegendruckes die Temperatur des zugeführten
Ammoniakwassers angehoben und dementsprechend durch Zusatz komprimierter, ungekühlter Sättigerbrüden bei entsprechender
Verminderung des Dampfvolumens der Partialdruck der abzutreibenden Komponeten herabgesetzt wird.
Der Einsatz von aus den Sättigerbrüden bestehendem Strippgas
im Abtreiber bewirkt eine entsprechende Herabsetzung der Partialdrücke
der Komponenten der abgeschiedenen Gasphase. Bei unveränderten Temperaturverhältnissen und unverändertem Gesamtdruck
ergibt sich dann eine vergrößerte Partialdruckdifferenz und hieraus eine Verbesserung des Abtriebes. Erfindungsgemäß
wird ein Teil dieser Verbesserung für eine Aufwärmung des Aufgabewassers auf eine höhere Temperatur genutzt, weil hierfür
genügend Abwassermengen zur Verfügung stehen. Dadurch wird der Dampfbedarf des Abtreibers gesenkt; dieser Verminderung
des Dampfbedarfes entspricht einer Verringerung des Dampfvolumens und wird durch das Strippgasvolumen ersetzt. Stellt man dann
die Wärmebilanz des augöem Abtreiber und dem Sättiger bestehenden
Wärmesystems auf, so ergibt sich durch den Einsatz der Erfindung eine Dampfeinsparnng, die bei ausreichendem Abtrieb
in der eingangs als Beispiel genannten vorbekannten Anlage unter der Voraussetzung einer Strippgasraenge von 1000 m 3/h
ca. 5 t/h ausmacht. Das bedeutet eine echte Dmapfeinsparung, auch unter Berücksichtigung des Leistungsbedarfs für die Verdichtung
dieser Strippgasmenge mit rd. 40 kW.
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Der aus der Wärmebilanz resultierende Dampfbedarf bietet für sich genommen noch keine Garantie für einen hinreichenden
Abtrieb. Denn die Stoff- und Wärmeübergangsverhältnisse/hierbei nur integral, d.h. über den gesamten Abtreiber gesehen
berücksichtigt. Für den im unteren Teil des Abtreibers stattfindenden Restabtrieb sind aber die Verhältnisse auf den
unteren Böden ausschlaggebend. Deswegen muß man an sich die Stoff- und Wärmeübergangsverhältnisse für die Abschätzung
des NH3-Abtriebes genauer berechnen. Gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens kann man hierauf aber verzichten. Zu diesem Zweck wird der feuchte
Volumenstrom am Abtreibersumpf konstant gehalten. Mit dem
feuchten Volumenstrom sind die Einflußgrößen für den Abtrieb - StoffÜbergangszahl, Partialdruckdifferenz und Gas-Flüssigkeitsverhältnis
- im wesentlichen festgelegt. Deswegen ermöglicht diese Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens mit
ziemlicher Sicherheit einen Rückschluß darauf, daß oberhalb eines bestimmten Sumpfvolumenstromes der Abtrieb stets ausreichend
ist. Derjenige Sumpfvolumenstrom einer vorgegebenen Anlage, der bei reinem Dampfbetrieb, also ohne Strippgas,
einen ausreichenden Abtrieb ergibt, kann mithin der Dampf bedarfsermittlung bei Strippgasbetrieb als Festwert zugrunde
gelegt werden.
Bei einer vorgegebenen Anlage bedeutet die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens zunächst lediglich eine Veränderung
der Mengenströme im Abtreiber, Brüdenkondensator und Sättiger um den Betrag der Strippgasmenge. Die Zusammensetzung des
Strippgases ist durch die Zusammensetzung des Sättigerbrüdens festgelegt. Gemäß einer vorzugsweisen Ausführungsform der
Erfindung wird das Verfahren so geführt, daß der zugesetzte Sättigerbrüden im Kreislauf zwischen Abtreiber, Sättiger und
Verdichter geführt und die restliche Sättigerbrüdenmenge aus
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dem Kreislauf ausgeschieden wird. Damit ist die Zusammensetzung des Sättigerbrüdens unabhängig von der Strippgasmenge, weil
diese im Kreislauf geführt wird. Demzufolge ist beispielsweise der Schwefelwasserstoffanfall konstant. Auch die Zusammensetzung
des Strippgases ist von seiner Menge unabhängig.
Zieht man die Wärmebilanz für den Sättiger ab, so ergibt sich, daß die Sättigeraustrittstemperatur bei konstanter NH3-Menge
von der Brüdeneintrittstemperatur und der Strippgasmenge abhängig ist.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Sättigerbrause mit verdichteten Sättigeraustrittsbrüden
betrieben wird. Diese Brause hat hauptsächlich die Aufgabe, das kristalline Ammoniumsulfat im Bad des Sättigers
solange in der Schwebe zu halten, bis sich genügend große Kristalle gebildet haben, die ausgetragen werden können. Bislang
betreibt/die Brause mit Luft. Das würde in dem erfindungsgemäßen Verfahren wegen des Luftsauerstoffes zu erheblichen
Korrosionen führen. Die Beaufschlagung mit Sättigerbrüden
vermeidet diesen Nachteil und bedeutet eine sinnvolle Nutzung des Brüdens.
Im folgenden wird zum besseren Verständnis der Erfindung ein Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 schematisch eine Anlage gemäß der Erfindung und
Fig. 2 ein Nomogramm über den Einsatz von Sättigerbrüden in einem NH -Abtreiber in einer Anlage gemäß Fig. 1.
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In einem Abtreiber 1 wird oben bei 2 dem Kopf 3 NH -Wasser aufgegeben.
Das Wasser läuft über mehrere, in Fig. 1 nicht dargestellte Böden des Abtreibers nach unten und sammelt sich im
Sumpf 4. Mit Hilfe sogenannter, ebenfalls nicht dargestellter Glocken wird im Gegenstrom Dampf geführt und dadurch mit dem
Wasser in Berührung gebracht. Der Dampf wird im Bereich des Sumpfes 4 bei 5 zugeführt.
Im Kopf 3 des Abtreibers wird die abgetriebene Gaskomponente bei 6 abgeführt und zunächst über einen Wärmeaustauscher 7
unter Abführung von Kondensat bei 8 einem Sättiger 9 bei 10 zugeführt. In dem Sättiger wird das Ammoniak mit Schwefelsäure
zu Ammoniumsulfat umgesetzt. Dabei entstehen Brüden, die bei abgeführt werden. Ein Teil der Brüden wird bei 12 einem Verdichter
13 zugeführt, der die komprimierten, ungekühlten Sättigerbrüden bei 14 zusammen mit dem Dampf bei 5 dem Abtreiber
aufgibt. Es entsteht dadurch ein Kreislauf der Sättigerbrüden, aus dem bei 15 Brüden zur weiteren Aufbereitung abgezogen werden.
Im Diagramm nach Fig. 2 liegt das Beispiel einer Steinkohlenkokerei
bei Vollastbetrieb zugrunde. Es wird riit indirekter
NH,-Wäsche gearbeitet, die einer H_S-Wäsche vorgeschaltet ist.
Der Abtreiber-Dampfbedarf wurde in Abhängigkeit von der Kopftemperatur,
der Strippgasmenge und der Wassereintrittstemperatur berechnet. Der Dampfbedarf aus der Wärmebilanz ist aus beiden
oberen Feldern in der Reihenfolge Kopftemperatur - Strippgasmenge Wassereintrittstemperatur
- Dampfbedarf ablesbar. Im unteren rechten Feld ist der Wassergehalt der austretenden Sättigerbrüden in
Abhängigkeit von der Kopftemperatur und der Strippgasmenge dargestellt. Das untere linke E"eld zeigt den Dampf bedarf in Abhängigkeit
vom Wassergehalt der Sättigeraustrittsbrüden und der Strippgasmenge für einen konstanten Sumpfvolumenstrom von 9.350 m 3/h.
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Aus den oberen Feldern der Fig. 2 erkennt man nun, daß der Dampfbedarf bei festgehaltener Kopftemperatur mit steigender
strippgasmenge abnimmt.
Betrachtet man zunächst den äußeren Linienzug, so führt eine
Wassereintrittstemperatur von 60° C (oberes, linkes Feld) ohne Strippgas (obere Kurve im oberen rechten Feld) eine Kopftemperatür
von 98° C und einen Dampfbedarf von ca. 7,5 t/h. Die Sumpftempera
tür liegt bei 110° C.
Für die NH_-Auswaschung wurden in dem Beispiel 26 m /h Kohle-
wasser und 24 m /h enthärtetes Frischwasser eingesetzt. Am Abtreiber
ergibt sich dann eine Wasseraufgabe von 50 m /h mit 9,9 g NH3/1, ca. 3 g H2S/1 und ca. 6 g CO2/1. Die Mengenströme
am Abtreiberkopf betragen beim Betrieb ohne Strippgas
NH3: 495 kg/h = 652 mn 3/h
H2S: 150 kg/h = 99 m 3/h
CO2: 300 kg/h = 153 \3/h
H2S: 150 kg/h = 99 m 3/h
CO2: 300 kg/h = 153 \3/h
Der Sättigereintritt ist mit dem Abtreiberaustritt identisch. Am Sättigeraustritt ergeben sich beim Betrieb ohne Strippgas folgende
Mengenströme:
| H2S | 150 | kg/h | 99 | mn | Vh |
| co2 | 300 | kg/h = | 153 | m η |
Vh |
| Luft | 181 | kg/h | 140 | m | Vh |
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Vorausgesetzt wurde, daß beim Abtreiber-Betrieb mit Strippgas die Mengenströme im Abtreiber und im Sättiger sich nur um den
Betrag der Strippgasmenge verändern. Die Zusammensetzung des Strippgases ist ebenfalls von der Strippgasmenge unabhängig.
Die Sättigeraustrittstemperatür ist von der Abtreiberkopftemperatur
und der Strippgasmenge abhängig.
Die E ihöhung der Wassereintrittstemperatur bringt eine zusätzliche
Minderung des Dampfbedarfes.
Ein Betriebspunkt mit ausreichendem Abtrieb liegt dann vor, wenn der Dampfbedarf aus der Wärmebilanz (obere Felder) und der Dampfbedarf
aus der Sumpfvolumen-Bedingung gleich ist. Gibt man eine
Kopftemperatür»von 98° C und eine Strippgasmenge von 1.000 m /h
vor, so ergibt sich über die unteren Felder ein Dampfbedarf von 2,8 t/h. Zu diesen Werten liest man im oberen linken Feld eine
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Wassereintrittstemperatur von rd. 94 ° C ab.
Gibt man dagegen die Wassereintrittstemperatur an die Stippgasmenge
vor, so kann der Dampfbedarf und die Kopftemperatur durch
Probieren gefunden werden.
Ein Strippgaseinsatz von 1.000 m /h erbringt bei einer Wassereintrittstemperatur
von 94° C eine Dampfeinsparung von 4,7 t/h.
Dem steht ein Leistungsbedarf von 170 kw für die Strippgas-Verdichtung gegenüber.
Arbeitet man entgegen dem Ausführungsbeispiel mit Brüdenkondensation,
so ist die Einsparung an Abtreiberdampf etwas geringer.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel (klassisches indirektes Verfahren) ist sie so erheblich, daß die indirekte NH_-Wäsche
mit Abtreiber-Strippgasbetrieb in Verbindung mit einer nachgeschalteten H2S-Wäsche nach dem Oxidationsverfahren
(z.B. Stretchford) insgesamt wirtschaftlicher ist als eine H2S-NH_-Kreislaufwäsche.
Bei der Brüdenkondensation fällt die Einsparung u.a. deshalb so klein aus, weil mit der Strippgasmenge Dampf aus dem Abtreiber
ausgetragen wird, der dann im Brüdenkondensator durch Wärmeabfuhr niedergeschlagen wird. Daher liegt die Sättigeraustritts
tempera tür wesentlich niedriger als im Ausführungsbeispiel.
Der von der Sättigeraustrittstemperatur abhängige Wärmeinhalt des Strippgases entlastet aber die Wärmebilanz des Abtreibers
beträchtlich. Mit dem Strippgas-Kreislauf gemäß dem Ausführungsbeispiel wird je nach Strippgasmenge der größte Teil der
exothermen Reaktionswärme des Sättigers dem Abtreiber zugeführt, indem die Reaktionen endotherm ablaufen. Daraus erkennt man, daß
die Sättigerbrüdenkühlung eine Erhöhung des Dampfverbrauches bewirken würde.
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Claims (5)
1. Verfahren zum Abtreiben von Ammoniakwasser im Gegenstrom
mit Dampf in einer Anlage, in der der Dampf Über einen Sumpf eines Abtreibers zugeführt und aus dem Kopf des Abtreibers
zusammen mit der abgetriebenen Gaskomponente einem Sättiger zur Herstellung von Ammoniumsulfat zugeführt wird, aus dem
mit Wasserdampf gesättigte Brüden austreten, dadurch
gekennzeichnet , daß unter Konstanthaltung des Gegendrucks die Temperatur des zugeführten Ammoniakwassers
angehoben und dementsprechend durch Zusatz komprimierter, umgekühlter Sättigerbrüden bei entsprechender Verminderung
des Dampfvolumens der Partialdruck der abzutreibenden Komponenten herabgesetzt wird.
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ORIGINAL INSPECTED
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der feuchte Volumenstrom
am Abtreibersumpf, konstant gehalten wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet , daß der zugesetzte Sättigerbrüden
im Kreislauf zwischen Abtreiber, Sättiger und Verdichter geführt und die restliche Sättigerbrüdenmenge aus
dem Kreislauf ausgeschieden wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3 ,in Anlagen
mit Brüdenkondensation ,dadurch gekennzeichnet , daß die Sättigerbrause mit verdichteten
Sättigeraustrittsbrüden betrieben wird.
5. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4 ,gekennzeichnet
durch eine Brüden aus dem Sättiger (9) abführende Leitung .(11) mit einer Verzweigung (12, 15), deren einer
Zweig (12) über einen Verdichter (13) zum Sumpf (4) des Abtreibers (1) führt, während die andere Abzweigung (15)
Sättigerbrüden aus dem Kreislauf zwischen Abtreiber(1) und Sättiger (9) abführt.
130039/0193
Priority Applications (2)
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| DE19803009060 DE3009060A1 (de) | 1980-03-08 | 1980-03-08 | Verfahren und anlage zum abtreiben von ammoniakwasser im gegenstrom mit dampf |
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| DE19803009060 DE3009060A1 (de) | 1980-03-08 | 1980-03-08 | Verfahren und anlage zum abtreiben von ammoniakwasser im gegenstrom mit dampf |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE3009060A1 true DE3009060A1 (de) | 1981-09-24 |
Family
ID=6096705
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19803009060 Withdrawn DE3009060A1 (de) | 1980-03-08 | 1980-03-08 | Verfahren und anlage zum abtreiben von ammoniakwasser im gegenstrom mit dampf |
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