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DE3008543C2 - Progressiv-Zentralschmieranlage - Google Patents

Progressiv-Zentralschmieranlage

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Publication number
DE3008543C2
DE3008543C2 DE3008543A DE3008543A DE3008543C2 DE 3008543 C2 DE3008543 C2 DE 3008543C2 DE 3008543 A DE3008543 A DE 3008543A DE 3008543 A DE3008543 A DE 3008543A DE 3008543 C2 DE3008543 C2 DE 3008543C2
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DE
Germany
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progressive
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control
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Expired
Application number
DE3008543A
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English (en)
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DE3008543A1 (de
Inventor
Horst 5828 Ennepetal Saretzky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
De Limon Fluhme GmbH
Original Assignee
De Limon Fluhme & Co 4000 Duesseldorf GmbH
De Limon Fluhme GmbH
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N25/00Distributing equipment with or without proportioning devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For Machine Tools (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Progressiv-Zentralschmieranlage mit wenigstens zwei an eine Speiseleitung angeschlossenen Progressivverteilern, von denen ein erster sogenannter Mutterverteiler mit einem seiner Auslässe durch eine Steuerleilung an eine der Steuerkammern des zweiten Progressivverteilers angeschlossen ist, wobei diese Steuerkammer keine direkte Verbindung mit der Speiseleitung aufweist.
Aus der DE-PS 20 23 774 ist eine derartige Progressiv-Zentralschmieranlage bekannt, bei der im Gegensatz zu herkömmlichen Progressiv-Zentralsehmieranlagen, bei denen einem Hauptverteiler mehrere Nebenverteiler nachgeschaltet sind, die Progressivverteiler parallel an eine Versorgungsleitung angeschlossen sind, wobei sie sich gegenseitig derart steuern, daß alle Verteiler entweder die gleiche Taktzahl oder ein bestimmtes Verhältnis der Taktzahlen zueinander haben. Parallel gesteuerte Progressiv-Anlagen eignen >o sich insbesondere für kontinuierliche Abschmierungen, da bei diesem Arbeitsschema immer mehrere Verteiler entsprechend der Ansteuermenge gleiche oder unterschiedliche Umlaufzyklen durchführen.
Bei der Parallelschaltung von Progressivverteilern 5; mit gegenseitiger Steuerung werden zwei verschiedene Arten von Progressivverteilern verwendet. Der sogenannte Mutierverteiler besteht in der Regel aus mehreren miteinander verschraubten und gegeneinander abgedichteten Einzelsegmenten, nämlich einem 6» Anfangssegment, einem Mittelsegment und einem Endsegment. Jedes Verteilersegment hat einen Kolben, der vom Schmierstoff abwechselnd in die beiden Endstellungen gedrückt wird. Mit Hilfe von Ringnuten werden die Kolben in bestimmter Reihenfolge so μ gesteuert, daß der nächste Kolben erst dann verschoben werden kann, wenn die Kolbenbewegung des vorangegangenen Kolbens nahezu abgeschlossen ist. Alle Kolbenbohrungen sind durch eine Mittelbohrung direkt mit dem Einlaß verbunden, der wiederum an die Speiseleitung angeschlossen ist.
Der von diesem Mutterverteiler gesteuerte Progressivverteiler sowie sich gegenseitig steuernde weitere Verteiler weisen im Unterschied zum Mutterverteiler ein geringfügig geändertes Endsegment auf, bei dem die Mittelbohrung zum benachbarten Mittelsegment abgedichtet und stattdessen ein Außenanschluß der Mittelbohrung vorgesehen ist, mit dem die Steuerleitung verbunden wird. Die Verteilertypen als solche sind bekannt.
Nachteilig ist bei derartigen Progressiv-Zentralschmieranlagen bei diskontinuierlich abzuschmierenden Schmierstellen, daß ζ. B. in Abhängigkeit von Druck- und Schmierstoffmenge der erste Verteiler schon 10 Zyklen gearbeitet haben kann, bevor der 10. fremdgesteuerte Verteiler nur einen Zyklus absolviert hat Die Folge davon ist eine Überschmierung, wenn der Endschalter des 10. Verteilers das System über den Schaltkreis der Zentralschmieranlage abschaltet. Parallel gesteuerte Progressiv-Zentralschmieranlagen sind für intermittierende Abschmierzyklen nicht geeignet, da beim Abschalten durch den letzten fremdgesteuerten Verteiler die vorhergehenden Verteiler ungewollte Mehrfachumläufe gemacht haben und durch Phasenverschiebungen der Schmierstoffabgabemengen Überschr.iierungen auftreten können.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Progressiv-Zentralschmieranlage der eingangs genannten Art zu entwickeln, die sowohl für intermittierenden als auch kontinuierlichen Einsatz mit vorwählbaren Zyklen entsprechend der Ansteuermenge geeignet ist und bei der durch Vermeidung ungewollter Mehrfachumläufe einzelner Progressivverteiler Überschmierungen verhindert sind.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß weitere Progressivverteiler mit je einer separaten Steueileitung an weitere Auslässe des Mutterverteilers angeschlossen sind und daß die jeweiligen Steuerkammern der derart angeschlossenen weiteren Progressivverteile.- keine direkte Verbindung mit der Speiseleitungaufweisen.
Das Wesen der Erfindung beruht darauf, daß eine Mehrzahl von an eine Speiseleitung angeschlossenen Progressivverteilern mit Steuersegment anstelle des Endsegments von einem Mutterverteiler gesteuert werden, von dem Auslässe in entsprechender Anzahl über separate Steuerleitungen mit Steuerkammern dieser fremdgesteuerten Progressivverteiler direkt verbunden sind. Hierdurch ist sowohl eine kontinuierliche als auch eine intermittierende Benutzung der Anlage ermöglicht, wobei Überschmierungen vermieden sind, da der Umlaufzyklus der nachgeschalteten Progressiv-Verteiler in Abhängigkeit der Steuermenge vom Mutterverteiler exakt bestimmbar ist, wobei auch Teilzyklen oder Mehrfachzyklen bestimmt werden können, ohne daß die Umlaufzyklen der anderen Verteiler beeinflußt werden.
Die Anpassungen an die Schmierbedürfnisse von Reibstellen können verbessert werden, wenn die Kolben und Arbeitskammern einzelner Segmente des Mutlerverteilers für die Abgabe unterschiedlicher Steuermengen ausgebildet sind. Ferner ist in zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, mit dem Endsegment des Mutterverteilers oder des im Zyklus letzten fremdgesteuerten Verteilers einen Endschalter zu verbinden, der in einen Überwachungsschaltkreis der
Anlage integriert ist.
Nachfolgend ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben. In der Zeichnung zeigt die einzige Figur eine Progiessiv-Zentralschmieranlage schematisch.
An eine Pumpe 1 ist eine Speiseleitung- 2 angeschlossen, durch die die von der Pumpe 1 geförderte Schmierstoff menge Progressivverteilern zugeführt wird. Sämtliche Progressivverteiler weisen ein Anfangs-Segment A auf. dessen innerer Aufbau bekannt ist und daher an dieser Stelle nicht näher beschrieben werden soll. Der Anschluß der Progressivverteiler an die Speiseleitung 2 erfolgt parallel. Insgesamt sind sechs fremdgesteuerte Progressivverteiler 3, 4, 5 bzw. 6, 7, 8 der einen Art und ein Muuerverteiler 9 anderer Art verwendet. Sämtliche Verteiler sind mit normalen Mittelsegmenten M ausgerüstet. Schließlich weist der Mutterverteiler 9 ein normales Endsegment E auf, während die sechs fremdgesteuerten Progres^ivverteiler 3, 4, 5 bzw. 6, 7, 8 je ein abgeändertes Eiidsegment Vfund ein Steuerleitungssegment Vhaben.
Das Wesen der beschriebener. Anlage besteht darin, daß an die beiden Auslässe des Endsegments E des Mutterverteilers 9 über separate Steuerleitungen 10, 11 die Steuerleitungssegmente V der Progressiv-Verteiler 5 und 6 angeschlossen sind, daß an die beiden Auslässe des Mitlelsegments M des Mutterverteilers 9 über separate Steuerleitungen 12, 13 die beiden Steuerleitungssegmente V der Progressivverteiler 4 und 7 und daß schließlich an die beiden Auslässe des Anfangssegments A des Mutterverteilers 9 über separate Steuerleitungen 14, 15 die Steuersegmente V der Progressivverteiler 3 und 8 angeschlossen sind. Hierdurch wird bewirkt, daß sämtliche fremdgesteuerien Progressivverteiler 3, 4, 5 bzw. 6, 7, 8 der Anlage vom Mutlerverteiler 9 gesteuert werden, da die Beaufschlagung durch den Speiseleitungsanschluß im Anfangssegment wegen der mangelnden Verbindung der Steuerkammer jedes Endsegments VE mit dem benachbarten Mittelsegment nicht geeignet ist, einen Verteilerzyklus ablaufen zu lassen. Hierzu ist vielmehr die zusätzliche Beaufschlagung des Segments VZf über die zugehörige Steuerleitung und den entsprechenden Auslaß des Mutterverteilers 9 notwendig.
Es wird darauf hingewiesen, daß die Mittelsegmentzahlen sämtlicher Verteiler variabel sind und je nach Schmierstoff bis zu 10 Segmenten zu einem Verteilerblock zusammengefaßt werden können.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Anlage können entsprechende vom Mutterverteiler abgegebene Steuermengen unterschiedliche Umlaufzyklen bei den ίο Verteilern 5/6 (z. B. fünf Zyklen) bzw. 4/7 (z. B. ein Zyklus) bzw. 3/8 (z. B. 1A Zyklus) bewirken. Unterschiedlich können ferner in bekannter Weise durch Variierung von Kolbendurchmessern die Abgabemengen der einzelnen Segmente der Verteiler 3 bis 8 vorgesehen werden.
Bei Inbetriebsetzung der Pumpe 1 werden bei allen fremdgesteuerten Progressivverieilern 3,4,5 bzw. 6,7,8 die Kolben der Mittelsegmente Mund VEeinseitig links oder rechts je nach Stellung des Kolbens des Anfangssegments A in eine Endstellung gebracht. Ein Weiterlaufen oder Verschieben der Kolben andersseitig kann nur dann stattfinden, wenn der Kolben im Anfangssegment A durch eine Steuermenge vom Mutterverteiler über das Segment V verschoben wird 2r> und hierdurch eine Versorgung von der Speiseleitung 2 ermöglicht ist.
Der Mutterverteiler 9 ist hinsichtlich der an seinen Auslassen abgegebenen Volumenmengen so ausgelegt, daß die durch ihn gesteuerten Progressivverteiler 3,4,5
bzw. 6, 7, 8 teilweise oder einen ganzen oder mehrfache Umläufe machen können. Darüber hinaus kann auch vorgesehen werden, daß ein fremdgesteuerter Progressivverteiler, z. B. der Verteiler 3 oder 4 der Anlage, in Abhängigkeit von der Sieuermenge des Muttervertei-
lers 9 erst nach mehreren, z. B. vier oder acht Umläufen, die eine Hälfte seiner angeschlossenen Reibstelien mit Schmierstoff versorgt. Damit ist auch bei diskonlinuierlichem Betrieb eine Versorgung von Schiniersteüen unterschiedlichen Schmierstoffbedarfs ohne die Gefahr
4Ii von Überschmierungen gewährleistet. Hierbei erfolgt die Arbeit der fremdgesteuerten Progressivverteiler voneinander unabhängig.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Progressiv-Zentralschmieranlage mit wenigstens zwei an eine Speiseleitung angeschlossenen Progressivverteilern, von denen ein erster sögenannter Mutterverteiler mit einem seiner Auslässe durch eine Steuerleitung an eine der Steuerkammern des zweiten Progressivverteilers angeschlossen ist, wobei diese Steuerkammer keine direkte Verbindung mit der Speiseleitung aufweist, dadurch to gekennzeichnet, daß weitere Progressivverteiler (3, 4, 5, 6, 7, 8) mit je einer separaten Steucrleitung (10, 11, 12, 13, 14, 15) an weitere Auslässe des Mutterverteilers (9) angeschlossen sind und daß die jeweiligen Steuerkammern der derart angeschlossenen weiteren Progressivverteiler (3, 4, 5, 6, 7, 8) keine direkte Verbindung mit der Speiseleitung (2) aufweisen.
2. Zentralschmieranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Segmenie (A. M, E) des Mutterverteilers (9) für die Abgabe unterschiedlicher Steuermengen ausgebildet sind.
3. Zentralschmieranlage nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß mit einem Endsegment (E) des Mutterverteilers (9) oder des im Zyklus 2i letzten fremdgesteuerten Progressivverteilers ein Endschalter (16) verbunden ist, der in einen Überwachungsschaltkreis der Anlage integriert ist.
DE3008543A 1980-03-06 1980-03-06 Progressiv-Zentralschmieranlage Expired DE3008543C2 (de)

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