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DE3008543A1 - Progressiv-zentralschmieranlage - Google Patents

Progressiv-zentralschmieranlage

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DE3008543A1
DE3008543A1 DE19803008543 DE3008543A DE3008543A1 DE 3008543 A1 DE3008543 A1 DE 3008543A1 DE 19803008543 DE19803008543 DE 19803008543 DE 3008543 A DE3008543 A DE 3008543A DE 3008543 A1 DE3008543 A1 DE 3008543A1
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Germany
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progressive
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DE19803008543
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English (en)
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DE3008543C2 (de
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Horst 5828 Ennepetal Saretzky
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De Limon Fluhme GmbH
Original Assignee
De Limon Fluhme & Co 4000 Duesseldorf GmbH
De Limon Fluhme GmbH
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Publication date
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Priority to US06/235,288 priority patent/US4393958A/en
Priority to YU00462/81A priority patent/YU46281A/xx
Priority to ES499951A priority patent/ES499951A0/es
Priority to GB816542A priority patent/GB2071227B/en
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N25/00Distributing equipment with or without proportioning devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)
  • Auxiliary Devices For Machine Tools (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE
. DIPL.-ING. ALEX ST E NG ER
Kaiser-Friedrich-Ring 70 - £ - DIPL.-ING. WOLFRAM WATZKE
D-4000 DÜSSELDORF 11 DIPL.-ING. H E I N Z J. RING
Unser Zeichen: 21 028 Datum: 5· Mär Z I98O
De Limon Fluhme GmbH & Co., Arminstraße 15, 4000 Düsseldorf
Progressiv-Zentralschmieranlage
Die Erfindung betrifft eine Progressiv-Zentralschmieranlage mit wenigstens zwei an eine Speiseleitung angeschlossenen Progressivverteilern, von denen ein erster sogenannter Mutterverteiler mit einem seiner Auslässe durch eine Steuerleitung an eine der Steuerkammern des zweiten Progressivverteilers angeschlossen ist, wobei diese Steuerkammer keine direkte Verbindung mit der Speiseleitung aufweist.
Aus der DE-PS 20 2^ 774 ist eine derartige Progressiv-Zentralschmieranlage bekannt, bei der im Gegensatz zu herkömmlichen Progressiv-Zentralschmieranlagen, bei denen einem Hauptverteiler mehrere Nebenverteiler nachgeschaltet sind, die Progressivverteiler parallel an eine Versorgungsleitung angeschlossen sind, wobei sie sich gegenseitig derart steuern, daß alle verteiler entweder die gleiche Taktzahl oder ein bestimmtes Verhältnis der Taktzahlen zueinander haben. Parallel gesteuerte Progressiv-Anlagen eignen sich insbesondere für kontinuierliche Abschmierungen, da bei diesem Arbeitsschema immer mehrere Verteiler entsprechend der Ansteuermenge gleiche oder unterschiedliche Umlaufzyklen durchführen.
Bei der Parallelschaltung von Progressivverteilern mit gegenseitiger Steuerung werden zwei verschiedene Arten von Progressivverteilern verwendet. Der sogenannte Mutterverteiler besteht in der Regel aus mehreren miteinander verschraubten und gegeneinander abgedichteten Einze^segmenten, nämlich einem Anfangssegment, einem Mittelsegment und einem Endsegment. Jedes Verteilersegment hat einen Kolben, der vom Schmierstoff ab-
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Telefon (0211) 572131 · Telex: 85 88 429 · Telegrammadresse: Rheinpatent · Postscheckkonto Köln (BLZ 370100 50) 227610 - 503
wechselnd in die beiden Endstellungen gedrückt wird. Mit Hilfe von Ringnuten werden die Kolben in bestimmter Reihenfolge so gesteuert, daß der nächste Kolben erst dann verschoben werden kann, wenn die Kolbenbewegung des vorangegangenen Kolbens nahezu abgeschlossen ist. Alle Kolbenbohrungen sind durch eine Mittelbohrung direkt mit dem Einlaß verbunden, der wiederum an die Speiseleitung angeschlossen ist.
Der von diesem Mutterverteiler gesteuerte Progressivverteiler sowie sich gegenseitig steuernde weitere Verteiler weisen im Unterschied zum Mutterverteiler ein geringfügig geändertes Endsegment auf, bei dem die Mittelbohrung zum benachbarten Mittelsegment abgedichtet und stattdessen ein Außenanschluß der Mittelbohrung vorgesehen ist, mit dem die Steuerleitung verbunden wird. Die Verteilertypen als solche sind bekannt.
Nachteilig ist bei derartigen Progressiv-Zentralschmieranlagen bei diskontinuierlich abzuschmierenden Sehmierstellen, daß z.B. in Abhängigkeit von Druck- und Schmierstoffmenge der erste Verteiler schon 10 Zyklen gearbeitet haben kann, bevor der 10. fremdgesteuerte Verteiler nur einen Zyklus absolviert hat. Die Folge davon ist eine Überschmierung, wenn der Endsehalter des 10. Verteilers das System über den Schaltkreis der Zentralschmieranlage abschaltet. Parallel gesteuerte Progressiv-Zentralsehmieranlagen sind für intermittierende Abschmierzyklen nicht geeignet, da beim Abschalten durch den letzten fremdgesteuerten Verteiler die vorhergehenden Verteiler ungewollte Mehrfacbumläufe gemacht haben und durch Phasenverschiebungen der Schmierstoffabgabemengen übersehmierungen auftreten können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Progressiv-Zentralschmieranlage der eingangs genannten Art zu entwickeln, die sowohl für intermittierenden als auch kontinuierlichen Einsatz mit vorwählbaren Zyklen entsprechend der Ansteuermenge geeignet
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ist und bei der durch Vermeidung ungewollter Mehrfachumläufe einzelner Progressivverteiler Überschmierungen verhindert sind.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß weitere Progressivverteiler mit je einer separaten Steuerleitung an weitere Auslässe des Mutterverteilers angeschlossen sind und daß die jeweilige Steuerkammer des derart angeschlossenen weiteren Progressivverteilers in an sich bekannter Weise keine direkte Verbindung mit der Speiseleitung hat. Das Wesen der Erfindung beruht darauf, daß eine Mehrzahl von an eine Speiseleitung angeschlossenen Progressivverteilern mit Steuersegment anstelle des Endsegments von einem Mutterverteiler gesteuert werden, von dem Auslässe in entsprechender Anzahl über separate Steuerleitungen mit Steuerkammern dieser fremdgesteuerten Progressivverteiler direkt verbunden sind. Hierdurch ist sowohl eine kontinuierliche als auch eine intermittierende Benutzung der Anlage ermöglicht, wobei überschmierungen vermieden sind, da der Umlaufzyklus der nachgeschalteten Progressiv-Verteiler in Abhängigkeit der Steuermenge vom Mutterverteiler exakt bestimmbar ist, wobei auch Teilzyklen oder Mehrfachzyklen bestimmt werden können, ohne daß die Umlaufzyklen der anderen Verteiler beeinflußt werden.
Die Anpassungen an die Schmierbedürfnisse von Reibstellen können verbessert werden, wenn die Kolben und Arbeitskammern einzelner Segmente des Mutterverteilers für die Abgabe unterschiedlicher Steuermengen ausgebildet sind. Ferner ist in zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, mit dem Endsegment des Mutterverteilers oder des im Zyklus letzten fremdgesteuerten Verteilers einen Endschalter zu verbinden, der in einen Überwachungsschaltkreis der Anlage integriert ist.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung. In der Zeichnung zeigt die einzige Figur eine Progressiv-Zentralschmieranlage schematisch.
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An eine Pumpe 1 ist eine Speiseleitung 2 angeschlossen, durch die die von der Pumpe 1 geförderte Schmierstoffmenge Progressivverteilern zugeführt wird. Sämtliche Progressivverteiler weisen ein Anfangs-Segment A auf, dessen innerer Aufbau bekannt ist und daher an dieser Stelle nicht näher beschrieben werden soll. Der Anschluß der Progressivverteiler an die Speiseleitung 2 erfolgt parallel. Insgesamt sind sechs fremdgesteuerte Progressiv-Verteiler 3, 4, 5 bzw. 6, 7, 8 der einen Art und ein Mutterverteiler 9 anderer Art verwendet. Sämtliche Verteiler sind mit normalen Mittelsegmenten M ausgerüstet. Schließlich weist der Mutterverteiler 9 ein normales Endsegment E auf, während die sechs fremdgesteuerten Progressivverteiler 3, 4, ö dzw. 6, 7, 8 je ein abgeändertes Endsegment VE und ein Steuerleitungssegment V haben.
Das Wesen der beschriebenen Anlage besteht darin, daß an die beiden Auslässe des Endsegments E des Mutterverteilers 9 über separate Steuerleitungen 10, 11 die Steuerleitungssegmente V der Progressiv-Verteiler 5 und b angeschlossen sind, daß an die beiden Auslässe des Mittelsegments M des Mutterverteilers 9 über separate Steuer leitungen 12, 13 die beiden St euer leitungssegmente V der Progressiv-Verteiler 4 und 7 und daß schließlich an die beiden Auslässe des Anfangssegments A des Mutterverteilers 9 über separate Steuerleitungen 14, I5 die Steuersegmente V der Progressiv-Verteiler 3 und 8 angeschlossen sind. Hierdurch wird bewirkt, daß sämtliche fremdgesteuerten Progressiv-Verteiler 3, 4, 5 bzw. 6, 7, 8 der Anlage vom Mutterverteiler 9 gesteuert werden, da die Beaufschlagung durch den Speiseleitungsanschluß im Anfangssegment wegen der mangelnden Verbindung der Steuerkammer jedes Endsegments VE mit dem benachbarten Mittelsegment nicht geeignet ist, einen Verteilerzyklus ablaufen zu lassen. Hierzu ist vielmehr die zusätzliche Beaufschlagung des Segments VE über die zugehörige Steuerleitung und den entsprechenden Auslaß des Mutterverteilers 9 notwendig.
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Es wird darauf hingewiesen, daß die Mittelsegmentzahlen sämtlicher Verteiler variabel sind und je nach Schmierstoff bis zu 10 Segmenten zu einem Verteilerblock zusammengefaßt werden können.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Anlage können entsprechende vom Mutterverteiler abgegebene Steuermengen unterschiedliche Umlaufzyklen bei den Verteilern 5/6 (z.B. fünf Zyklen) bzw. 4/7 (z.B. ein Zyklus) bzw. 3/8 (z.B. 1/2 Zyklus) bewirken. Unterschiedlich können ferner in bekannter Weise durch Variierung von Kolbendurchmessern die Abgabemengen der einzelnen Segmente der Verteiler 3 bis 8 vorgesehen werden.
Bei Inbetriebsetzung der Pumpe 1 werden bei allen fremdgesteuerten Progressiv-Verteilern 3, 4, 5 bzw. 6, 7, 8 die Kolben der Mittelsegmente M und VE einseitig links oder rechts je nach Stellung des Kolbens des Anfangssegments A in eine Endstellung gebracht. Ein Weiterlaufen oder Verschieben der Kolben andersseitig kann nur dann stattfinden, wenn der Kolben im Anfangssegment A durch eine Steuermenge vom Mutterverteiler über das Segment V verschoben wird und hierdurch eine Versorgung von der Speiseleitung 2 ermöglicht ist.
Der Mutterverteiler 9 ist hinsichtlich der an seinen Auslassen abgegebenen Volumenmengen so ausgelegt, daß die durch ihn gesteuerten Progressiv-Verteiler 3, 4, 5 bzw. 6, 7, 8 teilweise oder einen ganzen oder mehrfache Umläufe machen können. Darüber hinaus kann auch vorgesehen werden, daß ein fremdgesteuerter Progressivverteiler, z.B. der Verteiler 3 oder 4 der Anlage, in Abhängigkeit von der Steuermenge des Mutterverteilers 9 erst nach mehreren, z.B. vier oder acht Umläufen, die eine Hälfte seiner angeschlossenen Reibstellen mit Schmierstoff versorgt. Damit ist auch bei diskontinuierlichem Betrieb eine Versorgung von Schmierstellen unterschiedlichen Schmierstoffbedarfs ohne die Gefahr von Überschmierungen gewährleistet. Hierbei erfolgt die Arbeit der fremdgesteuerten Progressivverteiler voneinander unabhängig.
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e ζ ·\ ■: ε-
j; fro^res^ivverteiler 4 Pro^rorj oiv'/crt ei ler
iro^r essiwert 3iler rrocr e^i-ivvert ϊίΐ lsi'
10 ot'juer leitungen
11 Gteuerleitungen
12 Jt euer leit un.;;,en IS: 3t euer ]. ^itwy-^n 1': oteiierleitun^on l'j Steuer leitungen
A g
M Mitte!segment
iL Endsegment
ViJ Iindseg:iient
V Steuerleitungssegment
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BAD ORIGINAL
Leerselie-

Claims (3)

  1. Patentansprüche :
    Progressiv-Zentralschmieranlage mit wenigstens zwei an eine Speiseleitung angeschlossenen Progressivverteilern, von denen ein erster sogenannter Mutterverteiler mit einem seiner Auslässe durch eine Steuerleitung an eine der Steuerkammern des zweiten Progressivverteilers angeschlossen ist, wobei diese Steuerkammer keine direkte Verbindung mit der Speiseleitung aufweist,
    dadurch gekennzeichnet, daß weitere Progressivverteiler (3, 4, 5, 6, 7, 8) mit je einer separaten Steuerleitung (10, 11, 12, 13, 14, 15) an weitere Auslässe des Mutterverteilers (9) angeschlossen sind und daß die jeweilige Steuerkammer des derart angeschlossenen weiteren Progressivverteilers (3, 4, 5, 6, 7, 8) keine direkte Verbindung mit der Speiseleitung (2) hat.
  2. 2. Zentralschmieranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Segmente (A, M, E) des Mutterverteilers (9) für die Abgabe unterschiedlicher Steuermengen ausgebildet sind.
  3. 3. Zentralschmieranlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem Endsegment (E) des Mutterverteilers (9) oder des im Zyklus letzten fremdgesteuerten Progressivverteilers ein Endschalter (l6) verbunden ist, der in einen Überwachungsschaltkreis der Anlage integriert ist.
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DE3008543A 1980-03-06 1980-03-06 Progressiv-Zentralschmieranlage Expired DE3008543C2 (de)

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