DE1975043U - Als fluessigkeitsverteiler dienendes aggregat aus mehreren rotierenden verdraengerpumpen und -motoren. - Google Patents
Als fluessigkeitsverteiler dienendes aggregat aus mehreren rotierenden verdraengerpumpen und -motoren.Info
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Description
Outillage Hydraulique B.G., 23 rue du General-Noel,
RUEIL-MALMAISON (Seine et Oise) / Prankreich
Vorrichtung zum Aufteilen einer primären Flüssigkeitszuteilung in mehrere sekundäre Flüssigkeitszuteilungen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, die die Aufteilung einer primären Flüssigkeitszuteilung in verschiedene
untereinander gleiche oder voneinander verschiedene synchrone sekundäre FlüssigkeitsZuteilungen ermöglicht.
Die Aufteilung einer primären Flüssigkeitszuteilung mittels durch geeignete Ventile gesteuerter verzweigter Leitungssysteme,
mittels hintereinander geschalteter Zylinder, Schiebersysteme usw. ist dem Fachmann bekannt, aber
diese bekannten Lösungen für das Problem der Verteilung einer Flüssigkeitszuteilung machen im allgemeinen in der
— P —
Praxis die Verwendung einer größeren Anzahl Pumpen in Abhängigkeit von den verschiedenen Verwendungszwecken
der Sekundärzuteilungen erforderlich, wodurch sich die Wahrscheinlichkeit örtlicher Störungen erhöht, die unter
Umständen die völlige Stillsetzung einer Anlage bewirken können, und außerdem befriedigen diese Lösungen
nicht völlig hinsichtlich der Aufteilung der Primärzuteilung in genau bestimmte Sekundarzuteilungen sowie hinsichtlich
der Synchronisierung derselben.
Nun ist aber eine derartige Synchronisierung in sehr vielen Anwendungsfällen von entscheidender Bedeutung,
wie zum Beispiel dann, wenn durch die Sekundärzuteilungen gleiche und gleichzeitige geradlinige Bewegungen an
zur Verschiebung einer Platte zusammenwirkende Zylinder erteilt werden sollen.
Die Erfindung besteht darin, daß eine Mehrzahl rotierende Organe aufweisender, hydraulischer Energieumformer
mit einer gemeinsamen Speiseleitung für die primäre Flüssigkeitszuteilung und jedem Umformer zugeordneten Auslässe
für die von den Eigenschaften der einzelnen Umformer abhängigen sekundären Flüssigkeitszuteilungen vorgesehen
sind.
Als hydraulische Energieumformer mit rotierenden Organen werden Motoren oder Pumpen bezeichnet, die mit Zahnrädern
mit Innen - oder Außenverzahnung, mit Kolben, mit Flügeln
■■■ν/ψ'
usw. arbeiten. Diese Motoren oder Pumpen sind bekannte Geräte, die nicht im einzelnen beschrieben zu werden brauchen;
sie können jedes geeignete Auswuchtmittel aufweisen.
Die zur Synchronisierung der Drehbewegungen der rotierenden Organe der Motoren oder Pumpen erfin-dungsgemäß
erforderlichen mechanischen Verbindungen können einfach Verbindungen zwischen den Motor- oder Pumpenwellen sein,
die mittels Keilen, Verzapfungen, Keilnuten oder in beliebiger anderer Weise hergestellt sind.
hierin die rotierenden Organe eines Pumpenelementes oder
eines Motorelementes ein Zahnradgetriebe aufweisen, so können die mechanischen Verbindungen zwischen den verschiedenen
Pumpen oder Motoren solche sein, bei denen von jedem Zahnradgetriebe ein Zahnrad beteiligt ist. So kann beispielsweise
von einer gemeinsamen Welle ein Zahnrad jeder Pumpe oder jedes Motors direkt oder indirekt mitgenommen
werden.
Bei der Wahl der Leistung je Umdrehung jedes Motorlementes (die insbesondere von der Zähnezahl und dem Modul
der Zahnräder oder vom Kolbendurchmesser und dem Kolbenhub oder vom Querschnitt der Pumpenflügel usw. abhängt)
sowie der gemeinsamen Drehzahl aller Motorenelemente kann man die Primärzuteilmerige Din η Sekundärzuteilmengen d,,
dp, , d , von gleichem oder verschiedenem Wert bei
Betriebsdrücken ρ,, Ρρ, Pn von gleichem oder verschiedenem
Wert aufteilen.
Die anliegenden Figuren beziehen sich auf Ausführungsund Anwendungsbeispiele einer Aufteil- und Synchronisiervorrichtung
für Flüssigkeitszuteilungen gemäß der Erfindung.
Es zeigen:
Fig. 1 eind Prinzipschema einer Vorrichtung
gemäß der Erfindung;
Fig. 2a zwei Teile eines Längsschnittes durch und 2b
eine dem Schema nach Fig. 1 entsprechende Vorrichtung, bei der die hydraulischen
Energieumformerelemente Pumpen mit Außenverzahnung und verschiedener Drehrichtung sind;
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III - III in Fig. 2;
Fig. 4 in verkleinertem Maßstab eine Außenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
die als hydraulische Energieumformerlemente Zahnradpumpen mit Innenverzahnung
aufweist,
Fig. 5 in größerem Maßstab einen Längsschnitt durch einen Teil der Vorrichtung nach Fig. 4;
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VX - VI in Fig* 5;
Fig. 7 ein Schema eines Anwendungsbeispieles einer erfindungsgemäßen Vorrichtung}
Fig. 8 ein Schema einer Anlage mit mehreren Flüssigkeitssuteilungen und einer Vorrichtung gemäß der Erfindung.
Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Vorrichtung bildet einen Block (oder eine "Einheit"), der aus mehreren hydraulischen Unforaereleaenten T- bis T- besteht und einen Flüs-
X W
/-v sigkeitseinlaß f, der mit de» Einlaß jedes der Umforaer
eleaente verbunden ist, sowie für jedes der Umformerelemente
je einen entsprechenden Flüssigkeitsauslaß aufweist, also
einen Auslaß A für das Uiafonnerelement T1 und entsprechend
B für T„. C für T0, D für T11, E für TK und F für Te; mechani-
et 9
' 1Tr O' ö
sehe Verbindungen gewährleisten das synchrone Arbeiten
der verschiedenen Umformerelemente*
In den Pig. 2a und 2b sieht man, daß in diesem Ausführungsbeispiel
die mechanischen Verbindungen zwischen den Wellen der verschiedenen hydraulischen Energieumformerelementen
hergestellt sind. So werden die entsprechenden Wellen der Pumpen oder Motoren T-, und T2 bei Z durch
wechselseitige Keilnuten, die entsprechenden Wellen der Pumpen oder Motoren T2 und T, durch einen Keil Y und die
entsprechenden Wellen der Motoren oder Pumpen T, und T^,
Th und T1-, Tj- und Tg durch geeignete Verzapfungen W miteinander
gekuppelt. Die Vorrichtung wirkt dadurch so, als hätten die verschiedenen Pumpen oder Motoren eine gemeinsame
Welle.
Der Flüssigkeitseinlaß P steht mit einem Kanal R in Verbindung, der die entsprechenden Einlasse der Pumpen speist,
während die einzelnen Auslässe A bis P der verschiedenen Pumpen einzeln außen am Apparat ausmünden und jeweils
an eine Arbeitsleitung angeschlossen werden können.
Geeignete Dichtungsmittel verhindern jegliches übertreten
von Flüssigkeit zwischen den verschiedenen Pumpen.
Die Schnittebene der Fig. 2a und 2b entspricht der Linie
II - II in Fig. 3,.die ihrerseits ein Schnitt nach Linie
III - III in Fig. 2b 1st.
In diesem Schnitt, der das Umformerelement T1^ zeigt,
erkennt man den Kanal R, den Auslaß D, die Motorwelle und die Loswelle, auf denen die Zahnräder der Pumpe
montiert sind. Bei dieser Ausfuhrungsform ist eine der
Pumpenwellen, im vorliegenden Falle die in der Figur links gezeigte, mechanisch mit den entsprechenden Wellen
der beiden benachbarten Uniformere lerne nt e verbunden.
Es versteht sich, daß Fig. 2a und 2b nach den Linien
a, b, c, d, e, f, g, h, i? j aneinander anzuschließen
sind, und daß die Fig. 2a Unterbrechungen zwischen den verschiedenen Abschnitten der Figur aufweist.
Fig. 4 zeigt ganz schematisch die äußere Form, die eine
erfindungsgemäße Vorrichtung haben kann. In dieser Figur sind der Flüssigkeltseinlaß mit P1 und die verschiedenen
Flüssigkeitsauslässe mit A', B', C, D', E·, F1 bezeichnet.
Fig. 5 zeigt denjenigen Teil der Vorrichtung nach Fig. 4, der sich rechts von der Linie L dieser Figur befindet.
Man sieht hler im Schnitt nach Linie V - V In Fig. 6 die
Pumpen oder Motoren T'2 bis T'g, die von einem gemeinsamen
Kanal R1 aus gespeist werden, der mit dem Einlaß P1 in
Verbindung steht. Die Wellen der verschiedenen Pumpen sind wie bei der Vorrichtung nach Fig. 2 miteinander gekuppelt,
jedoch handelt es sich hier um Zahnradpumpen mit Innenverzahnung statt um solche mit Außenverzahnung.
Der Schnitt der Fig, '6 zeigt das charakteristische Aussehen einer Zahnradpumpe mit Innenverzahnung, die einen
Einlaßkanal R1, einen Auslaß C, ein Innenliegendes Antriebsritzel
G', einen angetriebenen Zahnkranz H1 und ein halbmondförmiges Teil I' aufweist.
Der Zusammenbau der verschiedenen hydraulischen Umformerelemente zu einer aus einem einzigen Block bestehenden
Vorrichtung erfolgt in jeder beliebigen geeigneten Weise, beispielsweise durch Schraubverbindungen. Es ist zweckmäßig,
die verschiedenen Umformerelemente gesondert zu ϊοη-staaieren
und sie dann so zusammenzubauen, daß ein eventuelles Auseinandernehmen des Ganzen möglich ist, da auf
diese Weise schadhafte Umformerelemente ersetzt werden können.
Anders als bei den herkömmlichen Stromteilern ist die Leistungsaufnahme eines erfindungsgemäßen Teiles, wenn man
vom Wirkungsgrad absieht, gleich der Summe der Leistungsaufnahmen in jedem Teilkreis.
Es wurde bisher unterschiedslos von Pumpen oder Motoren gesprochen, denn die Ausbildung dieser beiden Umformer
wird als gleich betrachtet, und jedes Motorelement einer erfindungsgemäßen Vorrichtung wird in-demjenigen Flüssigkeitskreis, in dem es fördert, zu einer volumetrischen Pumpe.
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Fig. 7 und 8 zeigen Anwendungsbeispiele einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
In Fig. 7 sieht nan eine derartige Vorrichtung J mit zwei Umformerelementen K. und Kj »it einem Flüssigkeitseinlaß L
und zwei Flüssiglceitsausläseen M und N. Der Einlaß L
ist mit einem Förderkreis für hydraulische Flüssigkeit verbunden, und die Auslässe M und N sind jeder mit einem KoI-*
"-\ benzylinder verbunden. Ein bei L ankommender Flüssigkeitsstrom teilt sieh im vorliegenden Beispiel in zwei gleiche,
synchrone Flüssigkeitsströme bei H und N, die gleiche, synchrone Verschiebungen von Kolben bewirken, die in eine mit
» einem Arbeitskreis S verbundene Leitung Q fordern.
Da der erfindungsgemäße Apparat umkehrbar ist, bewirkt eine
durch die Leitung Q in die Zylinder strömende Flüssigkeit eine entgegengesetzt gerichtete Bewegung der Kolben, von
denen jeder Flüssigkeit in den entsprechenden EinlaÄ M, N
der Vorrichtung J fördert, dessen Einlaß L dann als Auslaß wirkt.
Bei bekannten Anlagen mit einer Vorrichtung zum Aufteilen
einer primären Flüssigkeitszuteilung in mehrere sekundäre FlüssigkeitsZuteilungen nüssen für die Steuerung zweier Zylinder und eines hydraulischen Motors ein erster Motor,
der eine Niederdruckpumpe und eine Hochdruckpumpe antreibt, und ein zweiter Motor, der eine Hochdruckpumpe antreibt,
verwendet werden»
U. 486 030*28.8.67
Fig, 8 zeigt, wie eine erfindungsgeaäße Vorrichtung J*
statt der drei vorerwähnten Pumpen« verwendet werden kann. Diese Vorrichtung wird durch eine durch einen einzigen
Motor V3 angetriebene Pumpe T gespeist. Xn der Figur ist
der Einlaß L* der Vorrichtung J1 schematisch dargestellt.
Die Auslasse M1, N1 und O* sind ebenfalls schematisch
dargestellt und den drei Umformern K*. bzw« K'„ bzw·
K1j der erfindungsgemäßen Vorrichtung zugeordnet.
Es ist selbstverständlich auch möglich, verschiedene Mengenteilvorriohtungen, von denen jede gemäß der Erfindung
konstruiert ist, miteinander zu kombinieren»
Claims (5)
1) Vorrichtung zum Aufteilen einer primären Flüssigkeitszuteilung in mehrere sekundäre Plüssigkeitszuteilungen,
gekennzeichnet durch eine Mehrzahl rotierende Organe aufweisender, hydraulischer Energieumformer (T1, Tp,
T,, Th, T5, Tg) mit einer gemeinsamen Speiseleitung
(P, R) für die primäre Flüssigkeitszuteilung und jedem Umformer zugeordnetem Auslaß (A, B, C, D, E, F) für die
von den Eigenschaften der einzelnen Umformer abhängigen sekundären Flüssigkeitszuteilungen.
2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Energieumformer (T, - Tg), die gemeinsame Speiseleitung
(P, R) und die Auslässe (A - F) in einem gemeinsamen Block angeordnet sind.
3) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens einige der hydraulischen Energieuraformer
als Zahnradpumpen mit Innen- oder Außenverzahnung ausgebildet sind, die an ihren Wellen durch mechanische
Verbindungen miteinander gekuppelt sind.
4) Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen zwei Wellen durch Verzapfung, Verkeilung
oder mittels Keilnuten hergestellt ist.
wmk
5) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Umformer volumetrische Zahnradpumpen vorgesehen
sind, wobei für je ein Zahnrad eines jeden Zahnradgetriebes eine gemeinsame Welle vorgesehen ist.
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