DE3008048C2 - Schreitende Ausbaueinrichtung für den Streckenausbau im Bereich des Streb-Streckenüberganges - Google Patents
Schreitende Ausbaueinrichtung für den Streckenausbau im Bereich des Streb-StreckenübergangesInfo
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Description
a) der Streckenförderer (22) ist mit seiner Umkehre in Längs- und Querrichtung mit den Sohlschienen
(14, 50) der strebabgewandten Strekkenausbaueinheit (26) verbunden;
b) die Umkehrstation (55) des Strebförderers (10) ist auf einem die Sohlschienen (50, 52) zweier
benachbarter strebzugewandter bzw. strebabgewandter Streckenausbaueinheiten (24 bzw.
26) übergreifenden Tragglied (68) gelagert, welches sich an einer in Längsrichtung der strebabgewandten
Streckenausbaueinheit (26) verlaufenden und fest mit letzterer verbundenen Längsführung (58) verschiebbar abstützt;
c) die Umkehrstation (55) des Strebförderers (10) ist mit dem einen Ende wenigstens eines Schubkolbengetriebes
(60) verbunden, dessen anderes Ende entweder mit der Sohlschiene (14) der strebabgewandten Ausbaueinheit (26) oder mit
der Sohlschienenverlängerung (50) der strebabgewandten Ausbaueinheit (26) verbunden ist.
2. Ausbaueinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Tragglied (68) führende
Längsführung (58) aus einer auf der Sohlschienenverlängerung (50) angeordneten Führungsschiene
(62) besteht, deren Kopfteil (64) von einer Führungsnut (66) des Traggliedes (68) umgriffen wird.
3. Ausbaueinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsnut (66) in einer
das Tragglied (68) nach unten begrenzende Platte (70) ausgebildet ist.
4. Ausbaueinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragglied
(68) einen Führungsansatz (72) aufweist, der an der dem Streb zugewandten Längsseite der Sohlschienenverlängerung
(52) der strebnahen Ausbaueinheit längsgeführt ist.
5. Ausbaueinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohlschienen (14) und die
Sohlschienenverlängerungen (50 und 52) der Strekkenausbaueinheiten (24 und 26) jeweils durch ein an
beiden gelenkig angreifendes Verbindungsglied (76) verbunden sind.
Die Erfindung betrifft eine schreitende Ausbaueinrichtung für den Streckenausbau im Bereich des Streb-/
Streckenüberganges gemäß dem Oberbegriff des An-Spruchs 1.
Bei einer bekannten Ausbaueinrichtung dieser Art ist
der Streckenförderer zusammen mit dem Unterbau an dem Strebförderer starr befestigt, so daß ein unabhängiger
Vorschub der Antriebseinrichtung nicht möglich ist
Darüber hinaus ist der Streckenförderer nicht im Inneren der Ausbaueinheit angeordnet, sondern zwischen
den beiden Ausbaueinheicen, um die Grundlage für die
schreitende Bewegung der Streckenförderer zu bilden (DE-OS 14 83 939).
Es sind ferner Ausbaueinheiten für den Strebausbau im Bereich des Streb-/Streckenüberganges bekannt
(DE-OS 26 32 207 und DE-OS 25 33 903), die jedoch nicht dafür geeignet sind, einen Streckenförderer aufzunehmen.
Darüber hinaus ist bei diesen Vorrichtungen das Hangende nur oberhalb des Strebfördererantriebs
unterstützt, so daß die Strecke aus sicherheitstechnischen Gründen ausgebaut werden muß, um die Schreiteinheiten
unier dem Hangenden vorzuschieben. Oberhalb des Streckenförderers kann die SchreiteinheTt nicht
unterstützend wirken. Ferner muß bei diesen Vorrichtungen der optimale Seiten- und Höhenabstand der
Übergabe- bzw. Übernahmeeinheit nach jedem Vorschub neu eingestellt werden, weil zum Streb- bzw.
Streckenförderer keine funktioneile Verbindung besteht.
Es ist auch bekannt, die Streckenfördermittel an einem der Streckenausbaugestelle zu lagern bzw. mit diesem
verschiebbar zu verbinden (Sonderdruck aus »Bergfreiheit«, Heft 9, 1967, Seiten 190 bis 201), jedoch
ist in diesem Zusammenhang die Anordnung des Strebförderers auf dem Sohlglied eines Schreitausbaus unter
seiner Übergabeeinheit nicht praktiziert worden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, bei einem mechanisierten Strebbausystem der genannten
Art die Möglichkeit zu schaffen, im Verbindungsbereich zwischen Streb und Strecke mechanisierte Ausbaueinheiten
anzuordnen, die sich mit dem Strebförderantrieb und der Strebfördererumkehre sowie de.- Streckenfördererumkehre
in ähnlicher Weise wie die Strebbaueinheiten verschiebbar lagern und damit beweglich machen
lassen.
Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
Somit sind bei der erfindungsgemäßen Konstruktion
Somit sind bei der erfindungsgemäßen Konstruktion
der Antrieb des Strebförderers und die Übergabeeinheit von dem Streckenförderer unabhängig. Der Vorschub
des Antriebs kann unabhängig vom Vorschub des Streckenförderers erfolgen, wodurch erhebliche Vorteile
erreicht werden, da anderenfalls eine komplizierte Steuerung der Bewegungsabläufe zur Synchronisierung
derselben erforderlich wäre. Ferner sind erfindungsgemäß nicht der Streckenförderer, sondern das Tragglied
und die mit ihm verbundene Übergabeeinheit die für die
Bewegung maßgeblichen Elemente, wobei /wischen der
b5 Übergabeeinheit und der einen Sohlschiene bzw. der
anderen Sohlschiene die hydraulischen Vorschubzylinder angeordnet sind. Darüber hinaus bilden bei der erfindungsgemäßen
Konstruktion die Übergabe- und
3 4
das Hangende des Obergangs zwischen Streb und rücken 17 anschließende Schild 18 ist jedoch wesentlich
die Stahl- oder Holzstempel des Streckenausbau vor 28 durch ein Gelenk 30 mit dem oberen Ende 34 eines
jedem Vorschub zurückgenommen werden können. s zusätzlichen hydraulischen Stempels 32 verbunden.
den Unteransprüchen gekennzeichnet. ein an beiden Enden gelenkig ausgebildetes Verb'in-
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der dungsglied 76 eine zusätzliche Sohlschiene 38 ange-Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher schlossen. Das hintere Ende 40 dieser zusätzlichen Sohlerläutert. In der Zeichnung zeigt io schiene 38 ist durch ein Gelenk 42 mit dem Verbin-
findungsgemäßen Ausbaueinrichtung und zwei sich an des 44 der zusätzlichen Sohlschiene 28 ist ein Gelenk 48
diese anschließende, benachbarte Streckenausbauge- ausgebildet, das mit dem unteren Ende des zusätzlichen
stelle. hydraulischen Stempels 32 verbunden ist
liegenden äußeren Ausbaugestells des Systems von der von dem Streb entfernt liegenden äußeren Strek-
barter äußerer Streckenausbaugestelle des Systems von Längsachse des Übernahmeabschnittes 54 zur Längs-
F i g. 4 eine Teilschnittansicht der beiden benachbar- Umkehrstation 55 des Strebförderers 10 ist über den
ten äußeren StreckenausbaugesteHe in Richtung der Übernahmeabschnitt 54 des Streckenförderers 22 vorPfeile IV-IV in F i g. 1 und kragend angeordnet und der als Frontantrieb ausgebil-
längs des Strebes U nebeneinander angeordneten und Die Umkehrstation 55 ist im Innenraum der äußeren
an den lings des Strebes verlegten Strebförderer 10 Streckenausbaueinheiten 24 und 26 auf einem die zudurch hydraulische Vorschubzylinder 12 angeschlosse- sätzlichen Sohlschienen 50 und 52 zweier benachbarter
nen herkömmlichen Strebausbaugestellen 20 (siehe ao strebzugewandter bzw. strebabgewandter Streckenausauch in F i g. 5e). Die Strebausbaugestelle 20 weisen ei· baueinheiten 24 bzw. 26 übergreifenden schlittenartigen
ne Sohlschiene 14 und einen durch hydraulische Stern- Tragglied 68 gelagert das auf der zusätzlichen Sohlpel 16 abgestützten Schild 18 auf. Die hydraulischen schiene 50 eine Längsführung 58 und auf der strebzuge-Stempel 16 sind an ihrem unteren Ende mit der Sohl- wandten Seite der anderen zusätzlichen Sohlschiene 52
schiene 14 verbunden. Die Strebausbaugestelle 20 ent- 35 eine an diese Seite angepaßten Führungsansatz 72 aufsprechen herkömmlicher Bauart und werden deshalb weist
hier njcht näher erläutert Im vorliegenden Fall ist an Die das Tragglied 68 der Umkehrstation 55 führende
dem hinteren Ende der Sohlschiene 14 ein Bock 15 befe- Längsführung 58 besteht aus der dem strebabgewand-
stigt an den ein Schildrücken 17 gelenkig angeschlossen ten, äußeren, zusätzlichen Sohlschiene 50, einer zur
ist. Mit dem Schildrücken 17 ist ebenfalls gelenkig das 40 Längsachse dieser zusätzlichen Sohlschiene 50 parallel
obere Ende des hydraulischen Stempels 16 und des nach oben gerichteten Schiene 62 und einer in die das
20 ist der Schild 18 in seinem Mittelbereich gelenkig chenden Führungsnut 66. Die Schiene 62 weist einen
ausgebildet Kopfteil 64 auf, und der Querschnitt der Führungsnut 76
des Strebförderers 10 ist ein Streckenförderer 22 ange- die Umkehrstation 55 von der Schiene 62 nicht abheben
ordnet, dessen Übernahmeabschnitt 54 zum Teil unter kann. Durch den Führungsansatz 72 des Traggliedes 68
der Umkehrstetion 55 des Strebförderers 10 liegt Im wird sowohl das Auseinandergehen der zusätzlichen
rers 22 sowie der Antrieb 57 des Strebförderers 10 an- 50 gen genannt werden, verhindert als auch ihre parallele
geordnet. Im vorliegenden Fall ist der Antrieb 57 als Lage gesichert
An die Strebausbaugestelle 20 schließen sich in der 50 der dem Streb abgewandten äußeren Streckenaus-Strecke 21 zwei benachbarte äußere Streckenausbau- baueinheit 26 befindet sich ein hydraulisches Schubkoleinheiten 24, 26 an. Der Innenraum der dem Streb 11 55 bengetriebe 60, wie in den F i g. 3 und 5e dargestellt
näherliegenden Streckenausbaueinheit 24 ist im wesent- Zwischen der Umkehrstation 55 und der Sohlschiene 14
liehen frei, wenn davon abgesehen wird, daß dieser In- bzw. der zusätzlichen Sohlschiene 52 der dem Streb
nenraum von dem Strebförderer 10 durchlaufen wird. In zugewandten äußeren Streckenausbaueinheit 24 ist
dem Innenraum der vom Streb 11 abgelegenen Strek- ebenfalls ein Schubkolbengetriebe 74 angeordnet,
kenausbaueinheit 26 sind der Antrieb 57 und die Um- eo In den F i g. 5a, 5b, 5c, 5d, 5e sind die einzelnen
kehrstation 55 des Strebförderers 10 sowie der Über- Schreitphasen der Ausbaueinrichtung dargestellt In der
nahmeabschnitt 54 und die Umkehrstation 56 des Strek- Phase gemäß F i g. 5a sind die hydraulischen Schubkolkenförderers 22 angeordnet, bengetriebe 12 der Strebausbaueinheiten 20 eingezo-
26 entspricht seiner Ausbildung nach den herkömmli- 65 triebe 12 angeschlossenen Strebförderers 10 befinden
chen Schildausbauteilen, wobei an dieser Stelle darauf sich also im Inneren der äußeren Streckenausbaueinhei-
hinzuweisen ist, daß die Strebausbaugestelle 20 in der ten 24,26 in ihrer hinteren oder zurückgezogenen Lage,
gleichen Weise ausgeführt sind wie die Schildausbautei- wobei von den Schubkolbengetrieben 74 der dem Streb
zugewandten Streckenausbaueinheit 24 das hintere eingezogen und das vordere ausgefahren ist und das zwischen
die zusätzliche Sohlschiene oder Sohlschienenverlängerung 50 und die Umkehrstation 55 eingefügte
Schubkolbengetriebe 60 der dem Streb abgelegenen Streckenausbaueinheit 26 sich ebenfalls in der ausgefahrenen
Lage befindet.
!n der Phase gemäß F i g. 5b ist der Strebförderer 10 mit Hilfe des ausgefahrenen Schubkolbengetriebes 12
vorwärtsgedrückt worden. Nun befindet sich die Umkehrstation 55 des Streckenförderers 10 im Inneren der
äußeren Streckenausbaueinheiten 24 und 26 in vorwärtsgeschobener Lage, wobei das vordere Schubkolbengetriebe
74 der Streckenausbaueinheit 24 und das Schubkolbengetriebe 60 der Streckenausbaueinheit 26
eingezogen sind, während das hintere Schubkolbengetriebe 74 der Streckenausbaueinheit 24 ausgefahren ist.
In der Phase gemäß F i g. 5c werden die Streckenausbaueinlieiten
20 mit Hilfe des Schubkolbengetriebes 12 einzeln zum Strebförderer vorwärtsgedrückt, wobei die
Lage der äußeren Streckenausbaueinheiten 24 und 26 unverändert bleibt
In der Phase gemäß F i g. 5d wird die dem Streb zugewandte äußere Streckenausbaueinheit 24 durch Ausfahren
des vorderen Schubkolbengetriebes 74 und durch Zurückziehen des hinteren Schubkolbengetriebes 74
neben die Streckenausbaueinheiten 20 gerückt, während die Umkehrstation 55 in bezug auf die Streckenausbaueinheit
24 in die hintere Stellung gelangt, wobei die Lage der dem Streb abgewandten Streckenausbaueinheit
26 unverändert bleibt
In der Phase gemäß F i g. 5e wird die dem Streb abgewandte äußere Streckenausbaueinheit 26 durch Ausfahren
des Schubkolbengetriebes 60 neben die Streckenausbaueinheiten 20 und die dem Streb zugewandte außere
Streckenausbaueinheit 24 gerückt, während die Umkehrstation 55 in bezug auf die Streckenausbaueinheit
26 in die hintere Stellung gelangt, so daß die Pos. gemäß F i g. 5a wieder erreicht wird, wobei die schreitende
Ausbaueinrichtung allerdings einen Schritt vorwärts gerückt ist
Derjenige Teil des Streckenförderers, der auf der strebabgewandten Streckenausbaueinheit 26 befestigt
ist, kann als sogenannter Brückenförderer 22 ausgebildet sein, der den eigentlichen Streckenförderer, eine
Übergabestelle bildend, in der Strecke 21 überlappt und während des Vorwärtsschreitens nach Bedarf verkürzt
werden kann.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
55
65
Claims (1)
1. Schreitende Ausbaueinrichtung für den Strekkenausbau im Bereich des Streb-ZStreckenüberganges,
bestehend aus zwei nebeneinander und relativ zueinander verschiebbar angeordneten, aneinander
geführten Ausbaueinheiten, die jeweils aus einem Schildausbaugestell bestehen, dessen über einen
Stempel gelenkig abgestützter Bruchschild gelenkig mit einer Kappe verbunden ist, die ihrerseits über
einen weiteren Stempel gelenkig abgestützt ist, der sich auf einer Sohlschienenverlängerung abstützt,
welche gelenkig mit dem vorderen Ende der Sohlschiene des Schildausbaugestells verbunden ist, wobei
im Bereich zwischen den vorderen und den hinteren Stempeln die Umkehrstation des senkrecht zur
Längsachse der Streckenausbauunrichtung verlaufenden
Strebförderers über sich an der Sohlkonstruktion der Streckenausbaueinrichtung abstützende
Schubkolbengetriebe verschiebbar angeordnet ist, die den im Bereich der Streckenausbaueinrichtung
gelagerten Streckenförderer unter Bildung einer Übergabestation überkragt, gekennzeichnet
durch die Vereinigung der folgenden Merkmale:
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |