DE3007812A1 - Vorrichtung und verfahren zum verbinden eines elementes mit einem spritzgussteil durch umgiessen beim spritzgiessen - Google Patents
Vorrichtung und verfahren zum verbinden eines elementes mit einem spritzgussteil durch umgiessen beim spritzgiessenInfo
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- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Verbinden eines Elementes mit einem Spritzgußteil
durch Umgießen beim Spritzgießen.
Um ein einstückiges Bauteil, bestehend aus zwei verschiedenen Metallen/ herzustellen, ist es allgemein
bekannt, ein Metallelement zuvor in eine Form einzubringen, in die ein zweites Metall anschließend gegossen
wird, um das erste Metall beim Gießen zu umgeben. Hierbei soll eine starre Verbindung der beiden Metallteile
erreicht werden. Häufig wurde ein solches Verfahren auch beim Spritzgießen angewandt, das eine Art eines
Präzisionsgießens ist. Bei üblichen Spritzgußmaschinen
ist es hierbei erforderlich, eine öffnung in den Formen vorzusehen, um ein zu verbindendes Element einzuführen
oder einen Anguß oder einen Ansatz auf den Formen auszubilden, der das zu verbindende Element trägt. Beim Verbinden
eines Endes eines länglichen Elementes, wie zum Beispiel einer Welle mit einem anderen Metall, das die
Welle umgibt, ist es jedoch erforderlich, daß die Formen eine öffnung haben, die die Formen durchzieht und
daß irgendwelche Ausricht- und Befestigungseinrichtungen vorgesehen sein müssen, die das Element relativ zu den
Formen starr abstützen und halten, um zu verhindern, daß sich das Element bei der Fließbewegung des schmelzflüssigen
Metalls unter einer hohen Geschwindigkeit bewegt, was zur Folge hat, daß die Formen unvermeidbar äußerst
kompliziert im Aufbau werden.
Bei einem üblichen Verfahren zum Verbinden eines Metalls mit einem anderen Metall durch Umgießen mit Hilfe einer
Spritzgußmaschine verfestigt sich das mit dem massiven Metall in Berührung kommende schmelzflüssige Metall inner-
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halb kurzer Zeit, da das massive Metall zuvor in die
Formen eingebracht worden ist. Zusätzlich ergibt sich noch ein weiterer wesentlich bedeutungsvollerer Nachteil, da das zwangsweise in die Formen eingeführte
schmelzflüssige Metall sich bereits abgekühlt hat, so daß die Verbindung zwischen dem massiven Metall und
dem umgebenden Gießmetall nicht ausreichend zufriedenstellend ist. Bei den meisten Anwendungsfällen kann
keine metallurgische Schweißverbindung zwischen den
beiden Metallen erreicht werden.
Formen eingebracht worden ist. Zusätzlich ergibt sich noch ein weiterer wesentlich bedeutungsvollerer Nachteil, da das zwangsweise in die Formen eingeführte
schmelzflüssige Metall sich bereits abgekühlt hat, so daß die Verbindung zwischen dem massiven Metall und
dem umgebenden Gießmetall nicht ausreichend zufriedenstellend ist. Bei den meisten Anwendungsfällen kann
keine metallurgische Schweißverbindung zwischen den
beiden Metallen erreicht werden.
Zur Überwindung dieser Schwierigkeiten ist bereits
vorgeschlagen worden, daß ein zu verbindendes Element zuvor mit Ausnehmungen 1a versehen wird, um eine mechanische Verbindung mit einem umgebenden Metall 2 zu erreichen (Figur 1). Hierbei muß jedoch das zu verbindende Element 1 mit einer Ausnehmung versehen werden, was zusätzliche Kosten erforderlich macht.
vorgeschlagen worden, daß ein zu verbindendes Element zuvor mit Ausnehmungen 1a versehen wird, um eine mechanische Verbindung mit einem umgebenden Metall 2 zu erreichen (Figur 1). Hierbei muß jedoch das zu verbindende Element 1 mit einer Ausnehmung versehen werden, was zusätzliche Kosten erforderlich macht.
Bei einem wärmebeständigen Propeller mit einer Welle, wie zum Beispiel einem Turboladerrotor (Figuren 2a
und 2b), besteht der Propeller 3 aus einer wärmebeständigen Legierung, wie zum Beispiel einer Legierung aus Nickel, Kobalt oder mit ferritischem Grundgefüge. Der Propeller 3 wird aus einer derartigen Legierung durch einen Präzisionsguß, wie zum Beispiel das Wachsausschmelzverfahren, hergestellt und anschließend wird
die Welle aus Kohlenstoffstahl oder niedrig legiertem Stahl mit dem Propeller durch Reibungsschweißen, Elektronenstrahlschweißen oder dergleichen verbunden. Im
allgemeinen sind jedoch derartige Verbindungsmethoden äußerst schwierig, da sehr extreme Schweißbedingungen auftreten, die genau eingehalten und geregelt werden
müssen. Sobald die Schweißbedingungen nur geringfügig
und 2b), besteht der Propeller 3 aus einer wärmebeständigen Legierung, wie zum Beispiel einer Legierung aus Nickel, Kobalt oder mit ferritischem Grundgefüge. Der Propeller 3 wird aus einer derartigen Legierung durch einen Präzisionsguß, wie zum Beispiel das Wachsausschmelzverfahren, hergestellt und anschließend wird
die Welle aus Kohlenstoffstahl oder niedrig legiertem Stahl mit dem Propeller durch Reibungsschweißen, Elektronenstrahlschweißen oder dergleichen verbunden. Im
allgemeinen sind jedoch derartige Verbindungsmethoden äußerst schwierig, da sehr extreme Schweißbedingungen auftreten, die genau eingehalten und geregelt werden
müssen. Sobald die Schweißbedingungen nur geringfügig
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abweichen« neigen die Schweißabschnitte zur Rißbildung beim Schweißen, so daß ein hoher Prozentsatz an Ausschußerzeugnissen
anfällt. Für die Bauteile mit schnell umlaufenden und bei hohen Temperaturen arbeitenden Maschinenelementen,
wie zum Beispiel Turboladerrotoren,
werden selbstverständlich starre Verbindungen benötigt, die diesen extremen Bedingungen ausreichend standhalten
können. Bei dem üblichen Wachsausschmelzverfahren jedoch ist es schwierig, die Metallelemente zu verbinden, indem
ein Element um das andere Element gegossen wird. Bei dem üblichen Verbindungsvorgang zum Umgießen zweier Metallteile
kann wie zuvor angegeben;keine zufriedenstellende Verbindung erreicht werden.
Die Erfindung zielt darauf ab, eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Verbinden eines Elementes mit einem
Spritzgußteil durch Umgießen beim Spritzgießen zu schaffen, die alle Nachteile beim Stand der Technik überwinden
und bei dem ein zu verbindendes Element und ein schmelzflüssiges Metall ausreichend vorher in Berührung
gebracht werden können, bevor die Temperatur des schaielzflüssigen
Metalls abgenommen hat, um eine metallurgische Verbindung an der Grenzfläche zwischen dem Element und
dem Spritzgußteil ohne Schwierigkeiten zu erreichen.
Erfindungsgemäß zeichnet sich eine Vorrichtung zum Verbinden eines Elementes mit einem Spritzgußteil durch
Umgießen beim Spritzgießen dadurch aus, daß einen Formhohlraum bildende Formen, eine Spritzhülse, die mit dem
Formhohlraum verbindbar ist und ein Meßbolzen vorgesehen sind, der gleitend beweglich in die Spritzhülse eingesetzt
ist, um den Formhohlraum mit einem zuvor in die Spritzhülse eingegossenen schmelzflüssigen Metall zwangsweise
aufzufüllen, und daß der Meßbolzen mit einer An-
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_ *7 —
triebseinrichtung verbunden und mit einer Einführungsöffnung versehen ist, mittels der das zu verbindende
Element derart einführbar ist, daß ein von dem Spritzgußteil zu umgebender Abschnitt im schmelzflüssigen
Metall freiliegt, wenn es in die Spritzhülse gegossen wird.
Erfindungsgemäß zeichnet sich das Verfahren zum Verbinden eines Elementes mit einem Spritzgußteil durch
Umgießen beim Spritzgießen, bei dem die Formen zwangsweise durch eine zwangsweise arbeitende Aufgabeeinrichtung
mit einem schmelzflüssigen Metall gefüllt werden, dadurch aus, daß das Element während dem Arbeiten der
zwangsweise arbeitenden Aufgabeeinrichtung eingebracht wird, die Formen zwangsweise mit schmelzflüssigem Metall
gefüllt werden und sich das Metall um das Element verfestigt.
Der Stand der Technik sowie die. Erfindung werden nachstehend
anhand von Beispielen unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert. Darin zeigt:
Figur 1 eine schematische Ansicht zur Verdeutlichung einer Üblichen Methode zum Verbinden zweier
Metallteile, indem ein Metallteil um das andere, wie zuvor beschrieben, beim Gießen
gewickelt wird,
Figuren 2a und 2b schematische Ansichten eines Propellers vor und nach der Verbindung mit einer
Welle, die auf eine zuvor beschriebene übliche Art erreicht wird,
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Figur 3 eine Teilschnittansicht einer stehenden
SpritsguBmascni&e mit offenen Formen nach
der Erfindung^
eine schematische Ausschnittsansicht eines zu verbindenden Elementes/ das in einen
Meßbolzen der Spritzgußmaschine nach der
Erfindung eingeführt wird.
ifigtor 5 eine schematische feilschnifctansicht der
SpritzguBmasebine mit geschlossenen Formen/
Figur S eine vergrößerte Schnittansicht der Formen in Figur 5/ und
S*igur 7 eine vergrößerte Schnittansicht der mit
schmelzflüssigem Metall aufgefüllten Formen.
In Figur 3 ist schematisch eine stehende Spritzguß-Hiaschine
im Teilschnitt gemäß einer Ausführungsform nach der Erfindung dargestellt/ die in der Nähe ihres
Mittelteiles Formen 11 aufweist. Die Formen 11 sind 3o beschaffen/ daß sie zum Spritzgießen des in den Figuren
2a und 2b gezeigten Propellers 3 bestimmt sind und sie bestehen aus unterteilten Formhohlräumen/ deren
Anzahl der Anzahl von Flügeln entspricht. Die unterteilten Formen werden in radialer Richtung zusammen mit
einen Einguß bildenden Formen 12 vorgefahren oder geöffnet und zurückgefahren oder geschlossen. Die den
Einguß bildenden Formen 12 sind unterhalb den geteilten
Formen 11 angeordnet und die Yerfahrbewegung.wird mit
Hilfe von Hydraulikzylindern 14 mit Stützen 13 erreicht,
die die Formen 11 schließen und öffnen. Die Stützen sind auf unteren Abdeckungen 15 gleitend beweglich, über
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den Formen 11 ist ein oberes Formteil 16 vorgesehen,
das zusammen mit den unteren Abdeckungen 15, den Hydraulikzylindern 14 und eine» GieIrahmen 17 durch
einen Prelkolben 1· abgestützt wird, an dem ein Hydraulikzylinder 20 mit einem H·!bolzen 19 befestigt
ist. Der Prβ!kolben 18 ist lings Führungsschienen 22
in vertikaler Richtung gleitend beweglich, wobei die Führungsschienen 22 an säulenförmigen Stützen 21 befestigt sind. Der Preßkolben 18 ist mit Hilfe einer
Kolbenstange 26a eines Hydraulikzylinders 26 über eine Vielzahl von Stützelementen 23, Verbindungselementen
und Strebenelementen 25 hebbar und senkbar.
Andererseits ist ein Bett 30 mit einer Spritzhülse
vorgesehen, die mittels eines Spritzhülsenhalters 32 am Bett 30 in Fluchtung mit den Formen 11 befestigt ist.
Im Innenraum des Bettes 30 ist eine Aufhängungskonstruktion 33 für die Spritzgie!einrichtung befestigt, mit
der ein Hydraulikzylinder 34 fest verbunden ist. Der Hydraulikzylinder 34 umfaßt eine Kolbenstange 34a, mit
der ein innerer Spritzguiarbeitszylinder 35 fest verbunden ist. Mit dem Hauptkörper des inneren Spritzgußarbeitszylinder 35 ist ein Meßbolzen 36 fest verbunden,
der in der Spritzhülse 31 gleitend beweglich 1st. Der Me!bolzen 36 weist eine Einführungsöffnung 38 auf, um
ein au verbindendes Element 37 einführen zu können (Figur 4). Ein innerer Meßbolzen 39, der mit einer Kolbenstange 35a de· inneren fpritzgularbeitszylinders
verbunden ist, ist in der linführungsöffnung 3t gleitend
beweglich eingesetzt.
Nach dem Hauptgedanken der Erfindung kann der Me!bolzen 3( mit einer mit einem Boden versehenen Einführungsöffnung 38 versehen sein, die eine derart gewünschte
Tiefe hat, daß ein Abschnitt des von einem Spritzguiteil
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durch Umwicklung zol \mgßbmnämn Elementes 337 £n einer
gewünscfeten Höh« derart freiliegt, dal die«· fswfifcscnt
KuIw über die Oberfläche d·* Melbolaen« 3t vorsteht
and di· Kolbenstange 3«* des gpr it xgui arbeite lyiinder β
31 kann direkt «it ά·κ Helbolaen 3f verbunden
ohne dsl »in innerer HeBbolaen 3$ und ein innerer
gutarbeitszylinder 35 vorgesehen as* cc&s i3r*öch·»^ Bei
einer derartigen Auslegung, kCnnem d£« fί#Ι· n»c)n der:
Erfindung: wie nechetehendl nÄher erlSutert »ufriedena teilend erreicRt werden-
Bei. einer: fcafce&r&McIieis EurrcMQIarungj einee
Vorganges r wenn die Formen 11 inre nffcnatliegendi* tage
durch. ä£& Rückfahrbewegung· der: jraJUaenetmng* 2f* de*
26 einnefatren (Figur 3ir wird der
ffpritaEgufiarbeitezyliiider 31 betätigt^ cw dent inneren
Epritzgularlj»itftiylin<ier 35r den inneren Melbolaen
und den Hefifraixeis. 3§ als Einheit entsprechend Figur 3
anx heben. Hierfcei wird der ffelbaiaen Ii xccvar so einge-
«telltr d*E »ein. cberes End« geringfügig; über atm obere
rläche der Spritaiiöl«e 31 übereteht, wodurch erreicht
wird* da£ das Wtemertt 37 in Form einer längiichen Well«
leicht und schnell in die Einführüfinung 3t des MeI-bolzena 3C gemJEI «inen Ffeil $m Figur 4 eingeführt werden kann. Nachdew. das Element: 37 in atm E in führ öffnung
31 eingeführt werden i»tr erstreckt »ion ämrn ofwr* Fnd·
des Elemente* 37 fftwr di* obere riMch· dies MeJboiien«
3# um die gewünechte Höh» hinaue, di« der Höhe entspricht,
die von einem Spritxgulteil in ämm ffprit^gvifforeein ft
UNtgeben werden eolX, was nachetehend unter leaugnehnve
auf die Figuren 5 und, § niher erläutert
Nachdem das au verbindende «!«»ent 37 in die «inführung»-
öffnung 3t des Kelbolaen« 3i auf diese Art und Weise
eingeführt worden ietr wird die Kolbenstang· Mm des
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BAD ORIGINAL
Spritzgußarbeitszylinders 34 eingefahren, um den MeB-bolzen
36 in seine am weitesten eingefahrene Stellung si» Spritzgießen abzusenken. Hierbei wird eine gewünschte
Menge an schmelz flüssigem Metall 40 in die Spritzhülse 31 gegossen (Figuren 5 und 6). Sobald das
Vergießen des schmelzflüssigen Metalls beendet ist,
wird der Hydraulikzylinder 26 betätigt, um den Preßkolben mittels den Verbindungselementen 17 abzusenken, bis
die den Einguß bildenden Formen 12 unterhalb den Formte
ilen 11 in Berührung mit dem oberen Ende der Spritzhülse 31 kommen. Der Hydraulikzylinder 26 hält die For-
»en so zusammengepreßt, wie es in den Figuren 5 und 6 gezeigt ist. Sobald die den Einguß bildenden Foraen 12
unterhalb den Formteilen 11 gegen das obere Ende der Spritzhülse 31 anstoßen, wird der Spritzgußarbeitszylinder
34 betätigt, um den Meßbolzen 36 zusammen alt dem Element 37 zu heben. Das schmelzflüssige Metall wird hierdurch
zwangsweise zwischen den den Einguß bildenden Formen 12 eingeleitet, so daß ein in den Formen 11 gebildeter
Forahohlraua zwangsweise mit dem schmelzflüssigen
Metall 40 aufgefüllt wird. Bevor sich das schmelzfluss
sige Metall verfestigt hat, wird der innere Spritzgußarbeitszylinder 35 betätigt, um nur das zu verbindende
Element 37 gemäß einem Pfeil in Figur 7 zu heben.
Der zusammengepreßte Zustand von den Formen 11 und der
Spritzhülse 31 wird eine zeitlang unverändert durch den Hydraulikzylinder 36 aufrechterhalten. Diese Zelt
ist so bemessen, daß das schmelzflüssige Metall 40, das zwangsweise in den von den Formen 11 gebildeten Formhohlraum
gelangt ist, sich verfestigen kann.
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Nach Verstreichen der sur Verfestigung des schmelzflüssigen
Metalls erforderlichen Zeit wird die Kolbenstange 26a des Hydraulikkolbens 26 eingefahren, um die Formen
11 zusammen mit dem Preßkolben 18 zu heben und dann werden
die Kolben der Hydraulikzylinder 14 eingefahren, um die Formeti 11 zu öffnen, bis sie ihre am weitesten eingefahrenen
Stellungen einnehmen. In der am weitesten offenen oder am weitesten eingefahrenen Stellung der Formen
wird der Hydraulikzylinder 20 betätigt, um den Auswerferstift
19 abzusenken, so daß der spritzgegossene Propeller, der das längliche wellenähnliche damit verbundene Element
37 umgibt, als Einheit von den Formen 11 gelöst wird. Wenn
der durch das Spritzgestell zn umgebende längliche wellenahaliche
Schaft 37 über die obere Fläche des Meßbolzens 36 wie lsi Figtsr 6 gezeigt hinaus -vorsteht, ist dieser vorstehende
abschnitt ständig in Berührung mit dem schmelzflüssigen Metall 40 bei hoher !Temperatur unmittelbar nach
den Eingießen des schmelzflüssigen Metalls in die Spritzhülse 31, so daß die Wärme des schmelzflüssigen Metalls
40 mit hoher Temperatur ausreichend zu dem Abschnitt des Elementes 37 übertragen wird, der von dem Spritzgußteil
umgeben werden soll. Nachdem sich das schmelzflussige Metall
verfestigt hat, das zwangsweise in den Formhohlraum &<bx Formen 11 gelangt ist, in dem das schmelzflüssige, in
die-Spritzhtilse 36 nach Figur 6 eingegossene Metall 40
sdsammen mit dem damit verbundenen Element 37 dtirch die
Betätigung des Spritsguß arbeitszylinder 34 gehoben wird,
erhält man eine durch metallurgisches Verschweißen gebildete
Verbindung an einer Grenzfläche zwischen dem verfestigten Metall und dem su verbindenden Slement, das durch
das Gießen starr in die Verbindung einge&sttet ist. Eine
derartige starre Verbindung kann auch dadurch erreicht werden, daß das wntare Ende des MeSbolsens 3β direkt mit der
Kolbenstange 34a des Spritzgußarbeitsa^lisaders 34'verbunden
wird/, ©one daß ein innerer SpritsgiaBarfesitssylinder 35
vorgesehen 1st« der nur das zu ,verbindende Elenent 37
hebt.
Wenn wie In der Zeichnung dargestellt der Innere Spritzgitter be Its zylinder 35 vorgesehen 1st, um nur das zu verbindende Element 37 gleitend zu bewegen, wird das Element
37 welter angehoben, nachdem der Hohlraum der Formen mit
dem schmelzflüssigen Metall 40 ausgefüllt worden ist, so
dat der Abschnitt des von dem Spritzgußteil zu umgebenden Elementes 37 insbesondere das oberste Ende des Elementes
37 In Berührung.mit dem schmelzflüssigen Metall unter einem
hohen Drude gebracht wird, um einen Wärmeübergangswiderstand des Elementes an seiner Berührungsfläche mit dem
schmelzflüssigen Metall beträchtlich zu verringern, wodurch sich die metallurgische Verbindung weiter verbessern
läßt. Im allgemeinen besteht bei einem in einen Hohlraum eingefüllten schmelzflüssigen Metall die Neigung, Gießfehler, wie zum Beispiel Schwindungshohlräume, Lunker,
Oberflächenporen oder dergleichen zu bilden, wenn sich das schmelzflüssige Metall verfestigt. Bei der in der
Zeichnung dargestellten Ausfuhrungsform jedoch wird das
zu verbindende Element 37 in das schmelzflüssige Metall vorgeschoben, während dem sich das schmelzflüssige Metall
in dem Formhohlraum der Formen verfestigt, so daß das
verfestigte schmelzflüssige Metall durch schmelzflüssiges Metall ergänzt wird, das sich noch nicht in der Spritzhülse 31 verfestigt hat, um die inneren Gußfehler bei
SprltzguBteilen, wie zum Beispiel Schwindungehohlräume,
Lunker, Oberflächenporen oder dergleichen auszuschließen.
Da ferner der innere Spritzgußarbeitszylinder 35 den
inneren Meßbolzen 39 gleitend beweglich abstützt und die Anschlagstellung einer Kolbenstange des inneren SpritzguAarbeitszyllnders 35 so verändert werden kann, dal
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•ie auf di· Tief· der Einführungsöffnung 3· einstellbar
ist, kann die Ober die obere Fläche de· Meftbolzens 36
vorstehend· HOoe des zu verbindenden Elementes 37 oder
die GrOBe de· Abschnitt·· de· Elemente· 37, der von dem
Spritzgofteil umgeben werden soll, zweekmllif nach Belieben eingestellt werden.
Da ferner der innere Spritzgußarbeitszylinder 35 ermöglicht, daß die Warte·teilung des inneren Meßbolzens 39
auf dieselbe Art und Weise veränderbar ist, können Elemente mit unterschiedlicher Länge mit entsprechenden
SpritzguBteilen unabhängig von ihren Längen auf einfache Art.und Weise verbunden werden, ohne daß Bauteile der Haschine verändert zu werden brauchen.
Somit 1st die Erfindung auch zur Herstellung von wärmebeständigen Propellern mit Wellen, wie zum Beispiel Turboladern, geeignet. Insbesondere wird ein Element 37 oder
eine zu verbindende Welle, die beispielsweise aus relativ billigem Kohlenstoffstahl oder niedrig legiertem Stahl
hergestellt ist« zuvor in die Einführungsöffnung 38 des Meßbolzens 36 eingeführt und schmelzflüssiges Metall 40
einer wärmebeständigen Legierung aus Nickel, Kobalt oder einer Legierung mit ferritischem Grundgefüge wird in die
Spritzhfilse 31 gegossen. In dieser Stufe des Arbeitsablaufes des Spritzgußvorganges liegt der über den Heßbolzen 36 hinausstehende Abschnitt der Welle immer frei und
ist dem schmelzfluss igen Metall 40 bei hoher Temperatur ausgesetzt, so daß die Wärme des schmelzflüssigen Metalls
40 ausreichend zu dem durch das Spritzgußteil zu umgebenden Abschnitt der Welle übertragen wird, um die metallurgische verbindung zwischen den beiden verschiedenen Arten
von Metallen zu verbessern. Anschließend wird der Meßbolzen 36 zusammen mit der Welle angehoben, um zu erreichen,
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daß die Formen 11 vollständig mit schmelzflüssigem Metall
40 aufgefüllt werden, so daß das schmelzflüssige Metall 40 tmd die Welle 37 vollständig in sehr innigem
Kontakt miteinander sind, um die metallurgische Verbindimg an der Grenzfläche auszubilden, währenddem sich das
schmelzflüssige Metall verfestigt. Nach der Erfindung
wird auf diese Art und Welse eine sehr vollständige Verbindung
durch das Umgießen eines Elementes erreicht, wobei die Verbindung auch ausreichend fest für Rotationskörper
1st, die mit hohen Geschwindigkeiten, wie zum Beispiel bei Turboladerrotoren umlaufen. Hierbei treten
keine Gußfehler, wie Schwindungshohlräume. Lunker und
Oberflächenporen an den Angüssen im Mittelteil der Turboladerrotoren
auf. -
Obgleich die Erfindung zuvor anhand eines Beispiels in Verbindung alt einer stehenden Spritzgußmaschine erläutert
worden ist, ist die Erfindung nicht auf die Verwendung einer derartigen stehenden Spritzgußmaschine beschränkt,
sondern sie kann auch allgemein bei liegenden Spritzgufeaaschinen verwirklicht werden. Hierbei ist es
selbstverständlich, daß die spezielle Auslegung der liegenden
Spritzgußtnaschlne im unterschied zur stehenden
Spritzgußeaschine berücksichtigt werden muß.
Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung ergibt, kann nach der Erfindung ein längliches, wellenförmiges Element
mit eine» Spritzgestell durch umgießen verbunden werden,
währenddeai das Spritzgußteil gegossen wird. Zusätzlich ist bei der Erfindung ein Abschnitt des zu verbindenden
Elementes dem schmelzfltissigen Metall ausgesetzt, da das
schmelzflüssige Metall und die Formen zwangsweise beim Gießen mit schmelz flüssigem Metall gefüllt werden, währenddem
das Element in dieser freiliegenden Stellung gehalten wird, so daß man auf diese Art und Weise durch Umgießen
sehr gute Verbindungen erreichen kann.
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Claims (6)
- PATENTANWÄLTE Δ. GPIJNECKERH. KINKELDEYDRWGW. STOCKMAIRοη-ηα. ■ λλ icm.tk>«K. SCHUMANNOPl FER NAT. OTL-PHVSP. H. JAKOBOTL-INaG. BEZOLD8 MÜNCHENMAXIMILIANSTRASSE29. Feb. 1980 P 14 836NISSAU MOTOR CO., IiED.2, Takara-Cho, Kanagawa-Ku, Yokohama City, JapanVorrichtung und Verfahren zum Verbinden eines Elementes mit einem Spritzgußteil durch Umgießen beim SpritzgießenP atentansprücheVorrichtung zum Verbinden eines Elementes mit einem Spritzgußteil durch umgießen beim Spritzgießen, dadurch gekennzeichnet, daß einen Formhohlraum bildende Formen (11), eine Spritzhülse (31), die mit dem Formhohlraum verbindbar ist, und ein Meßbolzen (36) vorgesehen sind, der gleitend beweglich in die Spritzhülse (31) eingesetzt ist, um den Formhohlraum mit einem zuvor in die Spritzhülse (31) eingegossenen schmelzflüssigen Metall (40) zwangsweise aufzufüllen, und daß der Meßbolzen (36) mit einer Antriebseinrichtung (35, 34) verbunden und mit einer Ein-03003^/0770TELEFON (OBS) 22 2862 TELEX OÜ-2OS8O TELEBRAMME MONAPAT TELEKOPIERERfuhrungsöffnung (38) versehen ist, mittels der das zu verbindende Element (37) derart einführbar ist, daß ein von dem Spritzgußteil zu umgebender Abschnitt im schmelzflüssigen Metall (40) freiliegt, wenn es in die Spritzhülse (31) gegossen wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführungsöffnung (38) des Meßbolzens (36) an seinem Boden einen inneren Meßbolzen (39) aufweist, der gleitend beweglich in den Meßbolzen (36) eingesetzt ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Meßbolzen (39) mit einem inneren Spritzgußarbeitszylinder (35) verbunden ist, um die Größe des Überstandes des zu verbindenden Elementes (37) über die obere Fläche des Meßbolzens(36) einzustellen.
- 4. Verfahren zum Verbinden eines Elementes mit einem Spritzgußteil durch Umgießen beim Spritzgießen, bei dem die Formen zwangsweise durch eine zwangsweise arbeitende Aufgabeeinrichtung mit einem schmelzflüssigen Metall gefüllt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Element während dem Arbeiten der zwangsweise arbeitenden Aufgabeeinrichtung eingebracht wird, die Formen zwangsweise mit schmelz— flüssigem Metall gefüllt werden und sich das Metall •um das Element verfestigt.
- 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein von dem Spritzgußteil zu umgebender Abschnitt des zu verbindenden Elementes in dem schmelzflüssigen Metall freiliegt, bevor die030037/0770Formen zwangsweise mit schmelzflüssigem Metall aufgefüllt werden.
- 6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5/ dadurch gekennzeichnet, daß das schmelzflüssige Metall nur durch das zu verbindende Element unter Druck gesetzt wird, nachdem die Formen mit schmelzflüssigem Metall aufgefüllt sind und bevor sich das schmelzfltissige Metall verfestigt.030037/0770
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