DE3007702A1 - Inspektionskammer fuer eine drainageanlage - Google Patents
Inspektionskammer fuer eine drainageanlageInfo
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Description
-H-
Anwaltsakte: P 52H REED INTERNATIONAL LTD,
Kennwort: "Drainage-Kammer" London, England
Inspektionskammer für eine Drainageanlage
Die Erfindung betrifft eine Inspektionskammer vorgefertigter Bauart zur Anwendung in Drainage- oder Abwassersystemen, mit
einem Mannloch und einer Basis, die wenigstens einen Kanal aufweist,
der sich zwischen einer Einlaßöffnung und einer Auslaßöffnung erstreckt. Üblicherweise ist ein Hauptkanal vorgesehen,
der sich durch die Basis hindurch zwischen einer Haupteinlaßöffnung und einer Hauptauslaßöffnung erstreckt, ferner eine
Reihe von Verzweigungskanälen, deren jeder quer durch die Basis
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hindurch von einer zugehörenden Einlaßöffnung zum Hauptkanal läuft.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Einrichtung zu verbessern, und zwar derart, daß Einlaß- und Auslaßleitungen
an die Inspektionskammer angeschlossen werden können.
Gemäß der Erfindung, die sich auf eine derartige, vorgefertigte Inspektionskammer bezieht, ist die Basis aus Kunststoff hergestellt;
ihr ist eine einteilige Seitenwand zugeordnet, die kreisförmige öffnungen aufweist, welche die genannten Einlaß- und Auslaßöffnungen
bilden; zur Aufnahme von Einlaß und Auslaß sind besondere Stutzen vorgesehen, die an jeder der genannten öffnungen
angeordnet sind; jeder Stutzen ist mit einem elastischen Dichtungsorgan zum Dichten der Mantelfläche einer in den Stutzen eingeführten
oder eingepaßten Rohrleitung ausgerüstet; das Dichtungsorgan
dient gleichzeitig dazu, den Stutzen gegen die Innenfläche der Inspektionskammer
abzudichten.
Der Stutzen (den man auch Aufnahme- oder Einstecksockel nennen könnte) kann in Taschen angeordnet werden, die in der Innenfläche
der Seitenwand vorgesehen sind. Jeder Stutzen definiert zusammen mit der genannten Innenfläche eine Ringnut, die einen Dichtungsring
aufnimmt, der seinerseits das genannte Dichtorgan bildet. Zumindest dann, wenn eine Rohrleitung in den Stutzen eingeführt
ist, liegt der Dichtungsring dichtend an den Seiten der Nut an und stellt somit eine wirksame Dichtung zwischen Stutzen und Inspektionskammer
her. Auf diese Weise erübrigt es sich, Stutzen und Inspektionskammer miteinander zu verlöten, zu verschweißen
oder anderweitig zu versiegeln.
Alternativ hierzu können kreisförmige öffnungen durch zylindrische
Teile gebildet werden, wobei der einzelne Stutzen innerhalb der zylindrischen Teile einen Schnappsitz bildet und jeder Stutzen
mit einem Dichtungsorgan ausgerüstet ist, das sich als Manschette
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über die Außenseite des Stutzens erstreckt und an der Innenfläche des zylindrischen Teiles dichtend anliegt, und das sich ferner
als ringförmiges (stoffartiges) Gebilde in die öffnung des Stutzer
hinein erstreckt, um dort wiederum an einer Rohrleitung dichtend £
zuliegen, die in den Stutzen eingepaßt" ist. ·
Die Erfindung ist anhand der Zeichnung näher erläutert. Darin ist im einzelnen folgendes dargestellt:
Fig. 1 stellt eine Erstausführungsform der Inspektionskammer
in Draufsicht dar.
Fig. 2 zeigt das untere Ende der Inspektionskammer gemäß Fig. 1 im Aufriß.
Fig. 3 zeigt den Gegenstand von Fig. 1 in einer Schnittdarstellung gemäß der Schnittlinie
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform eines
Stutzens im Schnitt, und zwar entsprechend jenem der Figuren 1 bis 3·
Fig. 5 ist eine perspektivische Darstellung der
Basis einer zweiten Ausführungsform einer
Inspektionskammer, von unten gesehen.
Fig. 6 ist eine Draufsicht auf die Inspektionskammer gemäß Fig. 5-
Fig. 7 ist eine vergrößerte Schnittansicht gemäß der Schnittlinie B-B von Fig. 6.
Fig. 8 ist eine perspektivische Darstellung der
Basis des Gegenstandes der Figuren 5 bis J, teilweise geschnitten, mit einem in einer
der Öffnungen eingesetzten Verschlußstopfen,
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sowie mit einer Schürze, die über das innere Ende der abgestöpselten öffnung geschoben werden
kann.
Wie man aus den Figuren 1 bis 3 erkennt, hat die Inspektionskammer
ein Gehäuse 1, das durch Ausformen glasfaserverstärkten Kunststoffs hergestellt ist. Die Seitenwand des Gehäuses 1 ist im
Querschnitt kreisförmig. Sie verjüngt sich von ihrer oberen Kante 2 zu ihrer einteiligen Basis 3 nach innen mit einem Verjüngungs-•
winkel von etwa 3°. Die Basis 3 hat einen Hauptablaufkanal 4 (siehe
Pig. 1), der sich quer durch die Basis hindurch zwischen einer Haupteinlaßöffnung
5 und einer Hauptauslaßoffnung 6 mit geeignetem Gefälle
hindurch erstreckt. Die Basis ist ferner mit vier Verzweigungskanälen 7 ausgestattet, die jeweils Einlaßöffnungen 8 aufweisen
und ebenfalls unter geeignetem Gefälle an Hauptkanal 4 angeschlossen
sind.
Die Einlaßöffnungen 5 und 8 sowie die Auslaßöffnung 6 sind in
den Außenseiten von Taschen 9 eingeformt, die ihrerseits währenddes Ausformens von Gehäuse 1 gebildet sind. Die Taschen 9 sind
innen gegen entsprechende Kanäle 4 und 7 hin offen. Sie sind ferner
in Richtung nach oben offen. Jede Tasche 9 nimmt einen geometrisch ähnlichen Stutzen oder Sockel 10 auf, der von oben her in
die Tasche eingesetzt und mittels eines festen Sitzes in der Tasche befestigt ist. Stutzen 10 ist derart bemessen, daß die innere
Mantelfläche des Endes 11 einer Rohrleitung nach deren Einführen in Stutzen 10 mit der Fläche des zugehörenden Kanales bündig
ist (siehe Fig. 3).
Wie man insbesondere aus Fig. 3 erkennt, ist Stutzen 10 aus zwei ineinander eingepaßten Teilen 12 und 13 gebildet. Teil 12 hat
eine kreisförmige öffnung, deren Umfang 14 bündig mit der Fläche des zugehörenden Kanales ist,sowie eine Buchse 15 von größerem
Durchmesser als jenem der kreisförmigen öffnung zum Aufnehmen des hülsenförmigen Teiles 16 von Teil 13 in einem Schiebesitz.
Durch Schulter 17 des Umfanges 14 und Buchse 15 von Teil 12 wird
ein Anschlag geschaffen, wodurch die Einwärtsbewegung des Rohr-
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endes 11 begrenzt wird. Teil 12 von Stutzen IO erstreckt sich
nach oben, um dort eine geneigte Schulter l8 zu bilden. Diese fällt mit ebenfalls geneigten Schultern 19 (siehe Pig. 2), die
im Gehäuse 1 zwischen den Taschen 9 angeformt sind, zusammen (sie fluchtet mit diesen), so daß Risse, in welchen sich Peststoffe
ansetzen könnten, vermieden werden. Teil 12 von Stutzen ist durch Rippen 20 verstärkt, die sich zwischen Buchse 15 und
Schulter 18 erstrecken.
Teil 15 des Stutzens 10 springt am äußeren Ende der Hülse 16 an
Schulter 21 radial nach außen und erstreckt sich sodann axial als Ringteil 22 bis zu seinem äußeren Ende weiter. Das äußere Ende
23 des Ringteiles 22 ist derart gestaltet, daß sie dann dicht
an der Innenfläche von Tasche 9 anliegt, wenn Stutzen 10 in die Tasche 9 eingesetzt ist. Die hülsenförmigen Bereiche 15 und 16
der Teile 12 und I3 des Stutzens haben eine Nut- und -federverbindung,
so daß sie nur in einer Richtung zusammengebaut und relativ zueinander nicht verdreht werden können. Hierdurch wird
das richtige Anliegen von Kante 23 gegen die Innenfläche von
Tasche 9 gewährleistet.
Wie sich aus den Zeichnungen ferner ergibt, ist durch die Schulter
21 der Innenfläche des ringförmigen Bereiches 22 und die Innenfläche der Tasche 9 eine ringförmige Nut gebildet. Diese dient
der Aufnahme eines Dichtungsringes 24 zum Abdichten des zapfenförmigen
Endes 11. Dichtungsring 2.K sitzt genügend stramm in der Nut, so daß zumindest dann, wenn Ende 11 in den Stutzen 10 eingepaßt
ist und Dichtungsring 24 verformt, dieser Dichtungsring
an den Seiten der Nut dichtend anliegt und somit Tasche 9 gegen die Innenfläche von Gehäuse 1 abdichtet.
Der in Fig. 4 veranschaulichte, abgewandelte Stutzen 25 zum
Einpassen in Taschen 9 wird genau so eingesetzt, wie Stutzen 10 und hat auch im wesentlichen dieselbe Gestalt wie dieser. Er unterscheidet
sich von Stutzen 10 dadurch, daß er als einteiliger
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Formling aus Kunststoff gefertigt ist. Am äußeren Ende des
Stutzens 25 ist ein Dichtungsring 26 eingepaßt, der mit dem zapfenartigen Ende der Rohrleitung eine dichtende Verbindung
bildet. Das äußere Ende des Stutzens 25 springt an der Schulter
27 wiederum radial nach außen vor; Dichtungsring 26 sitzt an diesem Vorsprung. Dichtungsring 26 wird durch eine Zunge 28 in seiner
Lage gehalten, die ihrerseits dem Stutzen 25 angeformt ist und in einer nutartigen Bildung den äußeren Umfang von Dichtungsring
26 aufnimmt. Der innere Umfang des Dichtungsringes 26 liegt dichtend am Ende der Rohrleitung an. Die äußere Umfangsfläche 29
des Dichtungsringes steht in unverformten Zustand leicht über das äußere Ende des Stutzens 25· Wird Stutzen 25 in eine Tasche 9
eingesetzt, so dichtet Dichtungsring 26 gegen die Innenfläche des Gehäuses 1 der Inspektionskammer ab, ähnlich Dichtungsring 24.
Aus den Figuren 5 bis 8 erkennt man, daß die Inspektionskammer
einen Grundteil hat, der eine Basis und mit dieser einteilige Seitenwände aufweist, beide aus plastischem Material im Formverfahren
hergestellt.
Um die volle Höhe der Inspektionskammer zu bilden, sind weitere Seitenwandabschnitte auf den auf der Basis befindlichen aufgesetzt.
Die Basis ist in Draufsicht kreisförmig und hat einen oberen Rand 31, von dem aus sich eine einteilige Schürze 32 nach unten
erstreckt. Von der unteren Kante des Randes 31 ausgehend und innerhalb Schürze 32 befindet sich der Boden 33 der Basis. Boden
33 hat einen Hauptablaßkanal 34, der sich quer hindurch mit einem
gewissen Gefälle zwischen einer Haupteinlaßöffnung 35 und einer
Hauptauslaßöffnung 36 erstreckt. Der Boden ist ferner mit vier
Verzweigungskanälen 37 ausgerüstet, die wiederum mit geeignetem Gefälle mit dem Hauptkanal 3^ in Verbindung stehen und von dessen
jeweiligen Einlaßöffnungen 38 ausgehen.
Die Einlaßöffnungen 35 und 38 und die Auslaßöffnung 36 sind während
des Formprozeßes als zylindrische Teile 39 eingeformt.. Sie
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dienen der Aufnahme getrennt gebildeter oder geformter Stutzen 40, die beispielsweise durch Spritzgießen aus Plastik hergestellt
wurden. Die Stutzen 40 sitzen mittels eines Schnappsitzes in den zylindrischen Teilen 39· Um diesen Schnappsitz herzustellen, sind
die Innenflächen eines jeden zylindrischen Teiles 9 im inneren Bereich
mit einem vorspringenden Ring 4-1 ausgerüstet. Dieser endet an einer Schulter 42, die ihrerseits von einer Seite einer Nut 43
gebildet ist, welche im Inneren des zylindrischen Teiles 39 angeformt
ist. Stutzen 4(3 ist mit einem Außenflansch 44 versehen.
Wird Stutzen 4o in den zylindrischen Teil 39 mit genügend großem
Kraftaufwand eingedrückt, so schnappt Ring 41 hinter die Schulter 42, was^nan am besten aus Fig.7 erkennt.
Das äußere Ende, d.h. das Mundstück des Stutzens 40, ist mit einer
Gummidichtung 45 ausgerüstet. Die Dichtung 45 hat eine Manschette
46, die die äußere Mantelfläche des Stutzens 40 umschließt und gegen
den äußeren Flansch 47 des Stutzens 40 anlegt. Die Manschette 46 der Dichtung 45 hat ferner einen verdickten Teil 48. Dieser
ist in eine Ringnut 49 eingefügt, welche Stutzen 4o umgibt. Die Stärke der Manschette 46 ist derart bemessen, daß sie dann zusammengepreßt wird, wenn Stutzen 4O in den zylindrischen Teil 39
eingedrückt ist. Damit ist Stutzen 40 gegen den zylindrischen Teil 39 abgedichtet. Dichtungsring 45 erstreckt sich, ausgehend
vom manschettenartigen Teil 46, über die abgerundete Kante 50 des
Mundstücks des Stutzens 4o hinaus, und geht in eine ringförmige Lasche 53 über, die sich in das Mundstück des Stutzens 4o hinein
erstreckt und an ihrem freien Ende in einem Saum 51 endet. Wird
das (hier nicht dargestellte) Rohrleitungsende in den Stutzen 40 so weit eingeschoben, daß es an Innenschulter 52 anliegt und daß
somit seine Innenfläche mit dem zugehörenden Drainagekanal bündig ist, so liegt die Dichtung 45 dichtend zwischen Stutzen 40 und
diesem Rohrleitungsende.
Sollten nur einige der Einlasse 8 zum Anschließen von Rohrleitungen
benötigt werden, so lassen sich die übrigen durch gewöhnliche Stopfen 54 absperren, siehe Fig. 8. Um jedoch das Ansammeln von
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Ablagerungen in den unbenutzten Kanälen zu vermeiden, können geeignete
Schürzen oder Schirme 55 eingepaßt und im Bereich der
inneren Enden der Stutzen in entsprechende Nuten 4^ eingeschoben werden - siehe wiederum Fig. 8.
inneren Enden der Stutzen in entsprechende Nuten 4^ eingeschoben werden - siehe wiederum Fig. 8.
Wenn auch die Basis der Inspektionskammer mit einem schmalen
Rand 1 gezeigt wurde, so könnte dieser Rand ebensogut durch eine Wand ersetzt werden, die sich über die volle Länge der Drainage-Inspektionskammer erstreckt.
Rand 1 gezeigt wurde, so könnte dieser Rand ebensogut durch eine Wand ersetzt werden, die sich über die volle Länge der Drainage-Inspektionskammer erstreckt.
Heidenheim, den 28.02.80
DrW/Srö
DrW/Srö
03003870697
Anwaltsakte: P 5*1 Kennwort: "Drainage-Kammer"
REED INTERNATIONAL LTD.,
London, England
Zusammenfassung
Drainage-Inspektionskammer mit einem Mannloch und einer Basis
mit wenigstens einem Kanal in der Basis, der sich zwischen einer Einlaßöffnung und einer Auslaßöffnung erstreckt. Die Basis
ist aus plastischem Werkstoff geformt und hat integrale Seitenwände, in denen sich kreisförmige Öffnungen befinden, welche die
Einlaß- und Auslaßöffnungen definieren. Zur Aufnahme von Einlaß- und Auslaßrohren sind getrennt hergestellte Stutzen vorgesehen,
die in jede der öffnungen eingesetzt werdenj jeder Stutzen ist
mit einem nachgiebigen Dichtungsorgan ausgerüstet, um gegen die
Mantelfläche eines in den Stutzen eingesetzten Rohrleitungsendes
abzudichten] das Dichtungsorgan dient gleichzeitig dazu, den
Stutzen gegen die innere Fläche der Inspektionskammer abzudichten'.
Heidenheim, den 28.02.80 DrW/Srö
030038/0697
Claims (1)
- PatentansprücheIy Inspektionskammer, insbesondere für Drainage-Zwecke od.dgl., mit einer Basis und wenigstens einem in der Basis befindlichen Kanal, der sich zwischen einer Einlaßöffnung und einer Auslaßöffnung erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis aus plastischem Material besteht und eine mit ihr vorzugsweise einteilige Seitenwand aufweist, daß in der Seitenwand kreisförmige Öffnungen vorgesehen sind, die die genannten Einlaß- und Auslaßöffnungen bilden, daß getrennt hergestellte (geformte) Stutzen zur Aufnahme von Einlaß- und Auslaßleitungen in jeder der genannten Öffnungen angeordnet sind, daß der genannte Stutzen mit einer elastischen (nachgiebigen) Dichtung zum Abdichten gegen die äußere Mantelfläche eines in den Stutzen eingepaßten Rohrleitungsendes vorgesehen ist, und daß die Dichtung gleichzeitig dazu dient, den Stutzen gegen die innere Fläche der Inspektionskammer abzudichten.2. Inspektionskammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stutzen in Taschen angeordnet sind, die an der Innenfläche der genannten Seitenwand vorgesehen sind, daß die Stutzen zusammen mit den Innenflächen eine Ringnut bilden, in der ein Dichtungsring, der die Dichtung darstellt, aufgenommen wird, und daß der Dichtungsring zumindest dann, wenn ein Rohrleitungsende in den genannten Stutzen eingepaßt ist, auch an den Seiten der genannten Nut dichtend anliegt, um eine wirkungsvolle Abdichtung zwischen Stutzen und Inspektionskammer zu schaffen.030033/0697j5. Inspektionskammer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschen nach oben offen sind und daß die Stutzen von oben her in die Taschen eingepaßt sind.4. Inspektionskammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten kreisförmigen öffnungen durch zylindrische Teile gebildet sind, daß die Stutzen im Schnappsitz in den zylindrischen Teilen sitzen und mit einem Dichtungsorgan ausgestattet sind, das sich als Manschette über die äußere Mantelfläche des Stutzens erstreckt und gegen die innere Mantelfläche des zylindrischen Teiles abdichtet, und das sich ferner als ringförmige Lasche in das Mundstück des Stutzens hinein erstreckt, um dort eine Dichtung gegen ein in den Stutzen eingeführtes Rohrleitungsende zu schaffen.5. Inspektionskammer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnappsitz an einem Ende des Stutzens und das Dichtungsorgan am anderen Ende angeordnet sind.6. Inspektionskammer nach Anspruch H- oder 5* dadurch gekennzeichnet, daß der Schnappsitz durch einen ringförmigen Vorsprung gebildet ist, über den ein Plansch auf dem Stutzen greift, um den Stutzen zufolge seiner eigenen Elastizität zu spannen, so daß der Plansch hinter einer Schulter am Ende des Vorsprunges schnappt.7. Inspektionskammer nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Stutzen durch jeweils einen Pfropfen absperrbar sind, der als Rohrleitung in den Stutzen eingeführt ist und daß eine Dichtung mittels der Lasche des Dichtungsorganes hergestellt ist, und daß eine Schürze vor dem inneren Ende des abgesperrten Stutzens eingepaßt ist, um die Ansammlung von Ablagerungen in dem Kanal zu vermeiden, der dem abgeschlossenen Stutzen zugeordnet ist.030038/06978. Inspektionskammer nach Anspruch 7* dadurch gekennzeichnet, daß die Schürze mit ihrem oberen Ende in Nuten eingreift, die in der Kammer vorgesehen sind.Heidenheim, den 28.02.80 DrW/Srö030038/0697
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