DE3007509C2 - Rohrkupplung - Google Patents
RohrkupplungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16L37/08—Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members
- F16L37/084—Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members combined with automatic locking
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Description
Die Erfindung betrifft eine Rohrkupplung in einer Ausbildung nach dem Oberbegriff des Patentan-Spruchs
1.
Bei einer bekannten Rohrkupplung dieser Art (DE-OS 29 37 000) schaffen die Halteringe im Zusammenwirken
mit dem Sicherungsring eine zugfeste Kupplungsverbindung, jedoch bedarf es zu deren «0
Herstellung einer Montage an Ort und Stelle.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rohrkupplung der angegebenen Art zu schaffen, die
eine fabrikmäßig vorgefertigte Baueinheit bildet, die schnell und einfach ohne Zusammenbau ihrer Einzelteile
am Orte einer herzustellenden Verbindung mit dem Einsteckrohrteil zuverlässig abdichtend und zugfest
verbindbar ist.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1.
Hinsichtlich weiterer Ausgestaltungen wird auf die Patentansprüche 2 und 3 verwiesen. Die Rohrkupplung
nach der Erfindung bildet eine durch einfaches Aufschieben auf das Ende des Einsteckrohrteils mit
diesem vereinigbare Baueinheit, die vollständig fabrik- 5^
mäßig vorfertigbar ist und am Orte einer herzustellenden Verbindung keinen Zusammenbauaufwand mehr
erfordert. Dabei sichert die Rohrkupplung sowohl eine in beiden Belastungsrichtungen zugfeste als auch
zuverlässig abdichtende Verbindung, wie sie besonders bei Gasversorgungsleitungen von besonderer Bedeutungist.
Im nachfolgenden wird ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung anhand der Zeichnung
näher erläutert, die eine bevorzugte Rohrkupplung in einem axialen Halbschnitt wiedergibt.
Die dargestellte Rohrkupplung 1 umfaßt ein Aufnahmerohrteil 2 in Form einer im wesentlichen zylindrischen
Hülse sowie einen Aufschubring 3. Beide Teile bestehen aus Kunststoff, insbesondere Polyäthylen. Der
Aufnahmerohrteil 2 hat in seinem zylindrischen Innenraum einen ersten Aufnahmebereich 4 für das
Rohrende 5 eines Einsteckrohrteils 8 und einen zweiten Aufnahmebereich 6, in den das Rohrende 7 eines
Kunsistoffrohres, insbesondere aus Polyäthylen, einschweiß-
oder einklebbar ist. Das Einsteckrohrteil 8 besteht, wie im Gasversorgungsbereich zunehmend
üblich, aus Metall und ist außenseitig mit einer Kunststoffbeschichtung 9 versehen, die in einem
gewissen Abstand vor der Stirnkante 10 des Rohrendes 5 endet. In seinem von einer Beschichtung 9 freien
Bereich ist das Rohrende 5 mit einer ringförmigen Ausnehmung 11 versehen, die beispielsweise einen etwa
halbkreisförmigen Querschnitt besitzt, jedoch eine davon abweichende Querschnittsform haben kann. Am
Außenumfang weist das Rohrende 5 Anschrägungen 12, 13 zur Erleichterung eines Einschiebens in die
Rohrkupplung 1 auf.
Im Aufnahmebereich 4 weist der Aufnahmerohrteil 2 eine erste Ringdichtung 14 in einer inneren Umfangsnut
15 auf. Eine zweite Ringdichtung 16 befindet sich in einer inneren Umfangsnut 17 in einem Aufnahmebereich
18 des Aufschubringes 3 für das Rohrende 5. Dieser Aufnahmebereich 18 weist einen Innendurchmesser
auf, der im wesentlichen dem Außendurchmesser des Rohrende>5 in jenem dem Aufnahmebereich 18
in Kupplungsendstellung der Teile gegenüberliegenden Bereich entspricht Bei dem dargestellten Beispiel
handelt es sich dabei um einen im Durchmesser verringerten, abgesetzten Bereich 9' der Kunststoffummantelung
9 am ersten Rohrende 5.
Der Aufschubring 3 umfaßt einen rohrförmigen Ansatz 19 mit einer Innenerweiterung 20 für die
formschlüssige Aufnahme des Endes des Aufnahmerohrteils 2, das im Bereich seiner Überlappung mit dem
Ansatz 19 mit diesem verschweißt ist, statt dessen aber auch verklebt werden kann. Die Innenerweiterung 20
kann wie das Ende des Aufnahme vnhrteils 2 zylindrisch oder statt dessen leicht konisch gestaltet sein.
Der Aufnahmebereich 18 wird innenseitig durch eine radiale Schulter 21 begrenzt, an die sich axial einwärts
eine zylindrische Umfangsfläche 22 anschließt, die einen größeren Durchmesser als der Aufnahmebereich 18,
jedoch einen etwas geringeren Durchmesser als die Innenerweiterung 20 besitzt. Die Schulter 21 und die
Umfangsfläche 22 begrenzen gemeinsam mit der Stirnfläche 23 des Aufnahmerohrteils 2 eine nach innen
hin offene nutförmige Kammer 24, in der eine Kupplungsvorrichtung festgelegt ist Diese besteht bei
dem dargestellten Beispiel aus zwei koaxial unmittelbar nebeneinander angeordneten Halteringen 25, 26 aus
Metall, gegebenenfalls auch hochfestem Kunststoff, für einen Sicherungsring 27. Der in der Zeichnung linke
Haltering 26 weist eine etwa T-förmige Querschnittsgestalt auf, während der rechte Haltering 25 eine etwa
rechteckige Grundform besitzt. Im Bereich seiner inneren Ecken ist der Haltering 25 dabei mit
Schrägflächen 28,28' versehen.
Entsprechend dieser Gestaltung begrenzen die beiden Halteringe 25, 26 eine umlaufende Ausnehmung
29, die den Sicherungsring 27 gegen axiale Verlagerungen sichert, andererseits diesen jedoch beim Einführen
des Rohrendes 5 aufnimmt, bis der Sicherungsring 27 in die ringförmige Ausnehmung 11 verriegelnd einfallen
kann. Die Formgestalt der Seitenwände der Innentasche ist bei der dargestellten bevorzugten Ausführung des
Sicherungsringes 27 \-λ-, besonderer Bedeutung da bei
dem kreisförmigen Querschnitt des aus Federstahl bestehenden, geteilten Sicherungsringes 27 einerseits
sichergestellt werden muß, daß beim Einführen aec· Rohrendes 5 und der damit einhergehenden federelastischen
Aufweitung der Sicherungsring 27 verklemmungsfrei abgestützt wird und dabei ungehindert
expandieren kann. Zugleich muß andererseits nach Einfallen des Sicherungsringes 27 in die ringförmige
Ausnehmung 11 gewährleistet sein, daß in beiden Richtungen, insbesondere aber in Abzugsrichtung, eine
zugfe.su- Küpphing auch dann erhalten bleibt, wenn z. B.
im Zuge von Druckstößen erhebliche axiale Belastungen auftreten. Hieran wirkt die Abschrägung 28
besonders mit, die den Sicherungsring 27 bei entsprechender Zugrichtung in die Ausnehmung 11 hineindrückt.
Anstelle dt-1 da· gestellten zwei Halteringe 35, 26, die
mit dem Sicherungsring 27 leichi in der Kammer 24 ve;
dem Verbinden des Äufp.iürnerohrre·;': '.'. iw.i des
Aufschubringes 3 moptierbar sind, kann aui! ein
ui'üDÜijger Halteringkörper entsprechender Quersrhnittsform
vorgesehen werden, in welchem Falle allerdings der Sicherungsring 27 vor seinen: encni
Einsetzen in die Ausnehmung 29 entsprechend zusammenzuziehen wäre.
ίο Die Halteringe 25, 26 sind in der Kammer 24 jeweils
mit Abständen zu den begrenzenden Wandflächen und auch mit einer Trennfuge untereinander dargeste-llt.
Dies ist jedoch lediglich aus Gründen der Klarheit der Darstellung vorgenommen worden. In der Praxis liegen
nicht nur die Halteringe 25, 26 unmittelbar aneinander an, sondern sie berühren auch die Begrenzungsflächen
für eine spielfreie Festlegung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Rohrkupplung, bestehend aus einem Aüfnahmerohrteil aus Kunststoff und einem Einsteckrohrteil,
einem ringförmigen Dichtungsglied zwischen diesen sowie einer Kupplungsvorrichtung, einem die
Kupplungsvorrichtung übergreifenden und mit dem Aufnahmerohrteil verbindbaren Aufschubring, wobei
die Kupplungsvorrichtung zwischen einer Schulter des Aufschubrings und dem Ende des
Aufnahmerohrteils vorgesehen ist und einen in einer ringförmigen Ausnehmung des Einsteckrohrteils
eingreifenden federelastischen Sicherungsring und je einen zu beiden Seiten desselben angeordneten
Haltering aufweist, von denen der erste am Bund des '5
Aufschubrings anliegende Haltering eine mit dem Sicherungsring zusammenwirkende Schrägfläche
hat, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite dem Aufnahmerohrteil (2) zugewandte
Haltering (26) eine den Sicherungsring (27) beim Kuppeln aufnehmende Ausnehmung (29) besitzt
2. Rohrkupplung nach Ansprach Ί, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (29) des
zweiten Halterings (26) eine radial ausgebildete mit dem Sicherungsring (27) zusammenwirkende Seitenwand
aufweist
3. Rohrkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der zweite Haltering (26) T-förmig ausgebildet ist.
30
Priority Applications (4)
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