DE3007289C2 - Wendetraverse - Google Patents
WendetraverseInfo
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- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 8
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C1/00—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
- B66C1/10—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
- B66C1/12—Slings comprising chains, wires, ropes, or bands; Nets
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Replacement Of Web Rolls (AREA)
- Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Wendetraverse zum Wenden und Drehen von Bauteilen und Werkstücken
mit beliebiger Schwerpunktlage mit Hilfe von endlosen *o Tragbändern, die über je eine antreibbare, horizontal
verschiebbare Bandrolle laufen.
Derartige Traversen werden zum Wenden vjid
Drehen insbesondere von schweren und unhandlichen Bauteilen und Werkstücken mit beliebiger Schwerpunktlage und von beliebiger Form verwendet.
Es sind Traversen bekannt, bei denen die endlosen Tragbänder über ortsfeste Bandrollen laufen. Ein
Nachteil dieser Traversen ist, daß der Schwerpunkt des anzuhebenden und zu drehenden Bauteils oder Werk-Stücks häufig nicht mittig unter dem Aufhängepunkt der
Traverse liegt, was zu einer Schrägstellung der gesamten Traverse mit dem zu manipulierenden Bauteil
oder Werkstück führt. Beim Dreh- oder Wendevorgang kann sich dann das angehobene Bauteil aus den
Tragbändern lösen und herabfallen. Deshalb ist es bereits (»Maschinenmarkt«, Würzburg. 1973, S. 851)
bekannt, die Bandrollen einer Wendetraverse horizontal verschiebbar auszubilden, so daß das Bauteil oder
Werkstück so verschoben werden kann, daß sein go Schwerpunkt unter der mittigen Aufhängung der
Traverse liegt.
Mit dieser Wendetraverse wird jedoch nur eine mögliche Ursache für einen fehlerhaften Ablauf des
Wendevorgangs beseitigt. Das zu drehende Bauteil oder & >
Werkstück kann, wie eingangs erwähnt, eine beliebige, zu einer durch den Aufhängepunkt der Traverse und
seinen Schwerpunkt vertikal verlaufenden Achse
unsymmetrische Form aufweisen. Wenn die Länge der
endlosen Tragbänder unveränderbar ist, kann sich daher beim Anheben eines derart unsymmetrisch geformten
Bauteils eine Schräglage seiner Längsachse einstellen. Diese Schräglage der Längsachse hat zur Folge, daß das
Bauteil beim Drehvorgang auf einer spiralförmigen Umfangslinie auf den Tragbändern abläuft, wobei es
sich gleichsam aus den Tragbändern herausschrauben kann. Dieser Vorgang kann zusätzlich durch eine
Schrägstellung der gesamten Traverse überlagert werden, deren Ursache darin liegt, daß der Schwerpunkt
des Bauteils wegen der Schräglage seiner Längsachse beim Drehvorgang in eine außermittige Lage geraten
kann, wodurch die gesamte Vorrichtung in eine ungleichförmige Pendelbewegung versetzt wird. Mit
der daraus resultierenden Gefahr des Herabfallens des Bauteils ist eine erhebliche Gefahr für Gesundheit und
Leben von Menschen verbunden, die sich wegen nachfolgender Arbeitsschritte am gewendeten oder
gedrehten Bauteil oder Werkstück häufig in der Nähe aufhalten.
Aus der obengenannten Druckschrift ist zwar bereits
bekannt, daß die beiden Tragbänder der Wendetraverse ungleich lang sein können, jedoch hat diese Ausführungsform den Nachteil, daß damit nur eine einzige
unsymmetrische Form eines Werkstücks ausgeglichen werden kann, während sich bei Werkstücken abweichender unsymmetrischer Form wiederum eine nachteilige Schräglage einstellt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Wendetraverse der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die es ermöglicht,
ein Bauteil oder Werkstück auch dann einwandfrei und sicher zu drehen, wenn es eine beliebige unsymmetrische Form aufweist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß mindestens
eine der Bandrollen auch vertikal verstellbar ist Bei einer derartigen erfindungsgemäßen Traverse besteht
die Möglichkeit, Bauteile oder Werkstücke jeder beliebigen, auch extrem unsymmetrischen Form in eine
Lage mit horizontaler Längsach». ?u bringen und diese
horizontale Ausrichtung während des gesamten Drehvorgangs aufrechtzuhalten. Dadurch ist der sichere Sitz
des Bauteils in den Tragbändern und die stabile Ruhelage der Traverse während des Drehvorgangs
gewährleistet.
Es sind vorzugsweise zwei Tragbänder und zwei Tragrollen die beide vertikal verstellbar sind, vorgesehen. Dabei erweist es sich als besonders günstig, wenn
die Bandrollen und ihre Antriebsstationen mittels Getriebemotorspindeln vertikal verstellbar sind. Die
Konstruktion ist durch diese Ausbildung besonders einfach ausgeführt und die horizontale Ausrichtung des
Bauteils zuverlässig und sicher herbeizuführen.
Da beim Drehen eines unsymmetrischen Bauteils sich nach einem anfänglichen horizontalen Ausrichten
erneute Schräglagen einstellen können, ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß die
Steuerung des Höhenausgleiches über jeweils einen Taster erfolgt, der beide Artriebseinrichtungen synchron gegenläufig in Bewegung setzt. Dadurch wird
erreicht, daß das in eine Schräglage geratene Bauteil in kürzester Zeit wieder horizontal ausgerichtet werden
kann, wodurch der gesamte Wendevorgang erheblich beschleunigt wird.
Besonders vorteilhaft ist es ferner, die Tragbänder derart ungleich lang auszuführen, daß sich ihre
Bandauflageflächen am tiefsten Punkt in gleicher Höhe befinden, wenn die eine Antriebsstation die äußerste
I obere und die ander· Antriebsstation die äußerste
untere Position einnimmt. Auf diese Weise läßt sich ein ν Hub von der doppelten Spindellänge erzielen.
ΐ Es hat sich ferner als besonders vorteilhaft erwiesen,
" beide Antriebsstationen mit einem überfahrbaren y Freilauf auszustatten. Damit kann beim Wenden eines
j unsymmetrischen Werkstückes auf der Seite mit der größeren Umiangslänge ein Geschwindigkeitsausgleich
r erfolgen.
Ist eine starre Befestigung der Traverse an zwei
; Kranen vorgesehen, dann können die Antriebsstationen
so ausgebildet sein, daß diese nur starr vertikal verfahrbar sind. In einer anderen Ausführungsform, die
bei der Befestigung der Traverse mittels Ketten und öse
zu bevorzugen ist, sind die Antriebsstationen vertikal verfahrbar und verschwenkbar ausgestaltet, so daß sie
unabhängig von der Stellung der Traverse bei
Aufnahme eines unsymmetrischen Werkstückes in ;; vertikaler Stellung verbleiben.
y Die erfindungsgemäße Wendetraverse ermöglicht es auf einfache Weise, Bauteile und Werkstücke mit
I; beliebiger Schwerpuriktlage und von beliebiger, insbesondere extrem unsymmetrischer Form zuverlässig und
sicher zu wenden, indem eine beim Anheben des Bauteils und/oder während des Drehvorgangs aufgmnd
der unsymmetrischen Form auftretende Schräglage der Längsachse des Bauteils durch vertikale Verstellung der
Bandrollen ausgeglichen wird. Dadurch wird ein spiralförmiges Ablaufen der Tragbänder auf der
Bauteiloberfläche mit der Gefahr des Herausgleitens des Bauteiles aus den Tragbändern ebenso verhindert
wie eine Schrägstellung der Traverse als Folge einer
außermittigen Verschiebung des Bauteilschwerpunktes beim Dreh- oder Wendevorgang.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung sowie anhand der Zeichnung
dargestellt Dabei zeigt
Fig. I eine Ansicht der erfindungsgemäßen Wendetraverse
und
F i g. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Wendetraverce entlang der Linie A-A in F i g. J.
Die in den Fig. t und 2 dargestellte Wendetraverse weist zwei Bandrollen t auf, über die je ein endloses Tragband 2 läuft. Die beiden Tragbänder 2 haben eine derart unterschiedliche Länge, daß sich ihre Bandaufla geflächen am tiefsten Punkt in gleicher Höhe befinden.
Die in den Fig. t und 2 dargestellte Wendetraverse weist zwei Bandrollen t auf, über die je ein endloses Tragband 2 läuft. Die beiden Tragbänder 2 haben eine derart unterschiedliche Länge, daß sich ihre Bandaufla geflächen am tiefsten Punkt in gleicher Höhe befinden.
ίο wenn die eine Antriebsstation 3a die äußerste obere und
die andere Antriebsstation 36 die äußerste untere Position einnimmt, jede der beiden Bandrollen 1 ist
zusammen mit ihrer Antriebsstation 3 mittels einer oder mehrerer Getriebemotorspindeln 4 vertikal verstellbar.
• 5 wobei die Getriebemotorspindeln 4 von einem Motor 5
angetrieben werden.
Der Motor 5 und die Getriebemotorspindeln 4 sind an einer mit Rollen 6 versehenen Tragkonstruktion 7
befestigt die auf dem Unterflansch 8 der Traverse horizontal verschiebbar ist Die horizontale Verschiebung
der Tragkonstruktion 7 und damit der Bandrolle 1 erfolgt über einen Verstellmotor 9, beispielsweise einen
Schneckengetriebemotor, der über eine Ver_,tellspindel
10, beispielsweise eine Gewindespindel, auf die Tragkonstruktion 7 einwirkt
Soll ein unsymmetrisches Bauteil 11 mit einem
Abschnitt ς-.-ößeren Umfangs 12 und einem Abschnitt
kleineren Umfangs 13 sowie dem um die Strecke 1 außermittigen Schwerpunkt 14 gewendet werden, so
werden vor dem Wendevorgang die Bandrollen 1 über die Getriebemotorspindeln 4 vertikal so verstellt daß
die Längsachse 15 des Bauteils 11 horizontal liegt und die Bandrollen 1 werden über die Verstellspindeln 10
und die Tragkonstruktion 7 um die Strecke 1 in der
n F i g. 1 horizontal nach rechts bewegt Anschließend
werden die Bandrollen 1 von den Motoren 16 zum Wenden des Bauteils 11 angelrieben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Wendetraverse zum Wenden und Drehen von Bauteilen und Werkstücken mit beliebiger Schwerpunictlage mit Hilfe von endlosen Tragbändern, die
über je eine antreibbare, horizontal verschiebbare Bandrolle laufen, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine der Bandrollen (1) auch vertikal verstellbar ist.
2. Wendetraverse nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Tragbänder (2) und zwei
Bandrollen (1) vorgesehen sind, die beide vertikal verstellbar sind.
3. Wendetraverse nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandrollcn is
(ί) und ihre Antriebsstationen (3a, 3b) mittels Getriebemotorspindeln (4) vertikal verstellbar sind.
4. Wendetraverse nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung des Höhenausgleiches über jeweils einen Taster erfolgt,
der beide Antriebseinrichtungen (5) synchron gegenläufig in Bewegung setzt
5. Wendetraverse nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ti agbänder (2)
derart ungleich lang sind, daß sich ihre Bandauflageflächen am tiefsten Punkt in gleicher Höhe befinden,
wenn die eine Antriebsstmion (3a) die äußerste
obcie und die andere Antriebsstation (3b) die äußerste untere Position einnimmt.
6. Wendetraverse nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß beide Antriebsstationen (3 3b) mit einem überfahrbaren Freilauf
ausgestattet sind
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803007289 DE3007289C2 (de) | 1980-02-27 | 1980-02-27 | Wendetraverse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803007289 DE3007289C2 (de) | 1980-02-27 | 1980-02-27 | Wendetraverse |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3007289A1 DE3007289A1 (de) | 1981-09-03 |
| DE3007289C2 true DE3007289C2 (de) | 1983-01-13 |
Family
ID=6095646
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803007289 Expired DE3007289C2 (de) | 1980-02-27 | 1980-02-27 | Wendetraverse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3007289C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4242515A1 (de) * | 1992-12-16 | 1994-06-23 | Gks Sicherheitstech Gmbh | Vorrichtung zum Ausrichten von Werkstücken |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3421774A1 (de) * | 1984-06-12 | 1985-12-12 | Kraftwerk Union AG, 4330 Mülheim | Gehaenge fuer den transport schwerer lasten mit einem kran |
| DE102017011511A1 (de) | 2017-12-13 | 2019-06-13 | Spanset Secutex Sicherheitstechnik Gmbh | Traverse und Schlaufenelement |
-
1980
- 1980-02-27 DE DE19803007289 patent/DE3007289C2/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4242515A1 (de) * | 1992-12-16 | 1994-06-23 | Gks Sicherheitstech Gmbh | Vorrichtung zum Ausrichten von Werkstücken |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3007289A1 (de) | 1981-09-03 |
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