DE3007005C2 - Schalteinrichtung für eine Digitaluhr - Google Patents
Schalteinrichtung für eine DigitaluhrInfo
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Description
Uhren mit digitaler Zeitanzeige durch eine Flüssigkristallanzeigeeinrichtung teilen sich den Markt mit
Quarzuhren mit Zeigern, wobei der Marktanteil der
erstgenannten Uhren in einem schnellen Wachstum
begriffen ist Sie erfüllen immer mehr Funktionen, was allerdings dazu geführt hat daß die Betätigung
verhältnismäßig kompliziert geworden ist Sie erfolgt in der Regel mittels Drückern, von denen häufig drei oder
vier vorgesehen sind. Dennoch sind die Uhren mit digitaler Zeitanzeige durch eine Flüssigkristallanzeigeeinrichtung relativ jung und tragen nicht wenige
Personen eine solche Uhr zum ersten Male. Da die Betätigung von derjenigen der üblichen Uhren mit
Zeigern beträchtlich abweicht sind viele Benutzer überfordert Häufig wissen sie selbst bei einer Uhr mit
digitaler Zeitanzeige durch eine Flüssigkristallanzeigeeinrichtung, die nur mit einer Funktion ausgestattet ist
nicht wie sie benutzt werden muß.
Eine Schalteinrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen A.rt ist aus der DE
24 30 345 B 2 bekannt Das Betätigungsorgan ist in Form einer Aufzugswelle mit einer Aufzugskrone
ausgebildet Die Aufzugswelle ist in Axialrichtung
zwischen drei verschiedenen, jeweils stabilen Stellungen
beweglich und außerdem in drei verschiedene, jeweils stabile Stellungen drehbar. Der Gesamtdrehwinkel der
Aufzugswelle ist jedoch auf einen Wert unter 180° begrenzt Ein drehfest mit der Aufzugswelle verbündest) ner Schalthebel oder Schaltnocken betätigt je nach
Axialstellung der Aufzugswelle bei einer Drehung derselben verschiedene Schalter. Zum Stellen der Uhr
muß die Aufzugswelle mittels der Aufzugskrone herausgezogen werden und dann je nach zu stellender
Größe in der einen oder der anderen Drehrichtung gegebenenfalls mehrfach hin· und zurückgedreht
werden. Bei diesem Stand der Technik steht für das Stellen der Uhr zwar ein einziges Betätigungsorgan in
Form der Aufzugskrone zur Verfügung, seine Handha
bung zum Stellen unterscheidet sich aber wesentlich von
der Handhabung der Aufzugskrone zum Stellen einer Zeigeruhr, bei der bei herausgezogener Aufzugswelle
deren Drehen in der einen Drehrichtung eine dem Drehwinkel entsprechende Zunahme des eingestellten
Werts ergibt, während eine Drehung in der entgegengesetzten Drehlichtung eine dem Drehwinkel entsprechende Abnahme des eingestellten Werts nach sich
zieht.
Aus der DE 21 07 433 8 2 ist eine Pigitalubr bekannt,
bei der zum Stellen ebenfalls von einem Betätigungsorgan entsprechend der Aufzugskrone üblicher Zeigeruhren
Gebrauch gemacht wird Auch hier ist die zugehörige Aufzugswelle drehbar und axial verschiebbar.
Die Drehung dient allerdings nur dafür, die Aufzugskrone mittels eines an ihr vorgesehenen
Außengewindes und eines im Uhrengehäuse ausgebildeten Innengewindes in einer Ruhestellung zu arretieren,
in welcher Aufzugskrone und Aufzugswelle weitestmöglich in das Uhrengehäuse eintauchen. Zum Stellen
wird diese Schraubverbindung gelöst, worauf Aufzugskrone und Aufzugswelle federnd aus dem Uhrengehäuse
herausgedrückt werden. Die Aufzugswelle steht mit Kontakten eines Schalters in Verbindung, der bei js
Axialbewegung der Aufzugswelle betätigt wird. Zum Stellen wird mittels eines am Boden des Uhrengehäuses
angebrachten Vorwählrads die zu stellende Größe ausgewählt und der Stellvorgang dann durch entsprechend
häufiges Nach-Innen-Drücken der Aufzugswelle ausgeführt Auch bei diesem Stand der Technik
entspricht die Betätigung der Aufzugskrone zum Zwecke des Stellvorgangs nicht derjenigen jei einer
Zeigeruhr.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diese Schwierigkeiten zu beheben und eine Schalteinrichtung
zu schaffen, welche die übliche Uhrenbetätigung ermöglicht, wie sie von Uhren mit Zeigern her
geläufig ist Diese Aufgabe ist durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs angegebenen Merkmale
gelöst Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Schalteinrichtung sind in den restlichen
Ansprüchen gekennzeichnet
Die Erfindung vermittelt eine einfache und kleine Schalteinrichtung, welche auch in kleine und dünne
Uhren, beispielsweise Damenarmbanduhren, eingebaut werden kann, wobei die von den Zeigeruhren her
bekannte Kronenbetätigung beibehalten ist Die bei Uhren mit digitaler Zeitanzeige durch eine Flüssigkristallanzeigeeinrichtung
bisher übliche, komplizierte Uhrenbetätig:ng durch Drücker ist vermieden, so daß
solche Uhren auch von Personen, welche sie nicht kennen, wie beispielsweise Frauen und alten Menschen,
ohne Schwierigkeiten benutzt werden können.
Nachstehend ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schalteinrichtung anhand der Zeichnung
beispielsweise beschrieben. Dariv. zeigen
F i g. 1 -a, 1 -b und 1 -c eine Uhr mit einer erfindungsgemäßen Schalteinrichtung im normalen Betriebszusrand,
und zwar jeweils in der Draufsicht bzw. im Querschnitt parallel zum Betätigungsorgan bzw. im Querschnitt
senkrecht zum Betätigungsorgan;
Fig.2-a, 2-b und 2-c jeweils die Ansicht gernäß
Fig. 1-a bzw. 1-b bzw. 1-c, wobei die Uhr jedoch in den
Korrekturzustand geschaltet ist;
Fig.3 die Ansicht entsprechend derjenigen nach
Fig. 1-b einer Variante;
F i g. 4 das Zusammenwirken von Betätigungsorgan und Schalthebel bei der Uhr bzw. der Schalteinrichtung
gemäß F ig. 1-a bis 2-c; und
F i g. 5 bis 8 jeweils eine der verschiedenen digitalen Anzeigen der Flüssigkristallanzeigeeinrichtung der Uhr
gemäß Fig. 1-a bis 2-c bei verschiedenen Schalterbetätigungen.
Als Betätigungsorgan ist eine einer Aufzugwelle ähnliche Welle 1 T.it einem Nocken la vorgesehen.
Weiterhin sind ein Rasthebel 2 mit Rastausnehmungen 2a sowie 2b und mit eintt.i Quersteg 2c, ein mit dem ■
Rasthebel 2 zusammenwirkender Rastslift 3, ein Schaltungsgehäuse 4 mit eingefrästen Ausnehmungen
4s sowie 4ό und mit einem elastischen, federnden Glied
4ς ein Schalthebel 5 mit elastischen, federnden Armen
5a und 5b, eine Print- oder Schaltungsplatte 6 mit einem Muster von Elektroden 6a; 6b sowie 6c und mit
Schaltstiften 8a und 8Zj, ein Uhrgehäuse 9 und ein Rahmen 10 für eine Flüssigkristallanzeigetafel 11
vorhanden. Der Rahmen 10 weist einen Vorsprung 10a auf. Am Rasthebel 2 ist ein elastischer, federnder
Schaltarm 7 vorgesehen.
Der Rasthebel 2 greift an der Welle 1 an und ist in der Ausnehmung 4a des Schaltungsgehäuses 4 sowie von
dem mit den Rastausnehmungen 2a und 2b zusammenwirkenden, in das Schaltungsgehäuse 4 eingesetzten
Raststift 3 geführt, ferner senkrecht zum Schaltungsgehguse 4 durch den Quersteg 2c gehalten. Der
Schalthebel 5 ist um den Raststift 3 schwenkbar gelagert und wirkt mit dem Nocken la der Welle 1 zusammen.
Die elastischen, federnden Arme 5a und 5b des Schalthebels 5 sind in den Ausnehmungen Ab des
Schaltungsgehäuses 4 aufgenommen. Der Schalthebel 5 ist zwischen dem Rahmen 10 und dem Rasthebel 2
gehalten.
Im normalen Betriebszustand der Uhr gemäß F i g. 1-a. 1-b und 1-c nimmt die Welle 1 die innere, in der
Zeichnung linke Axialstellung ein und zeigt die Flüssigkristallanzeigetafel 11 die jeweilige Stunde und
Minute an, wie in F i g. 5 dargestellt Der Raststift 5 sitzt in der Rastausnehmung 2a des Rasth^bels 2, dessen
elastischer, federnder Schaltarm 7 mit den Elektroden 6a und 66 der Schaltungsplatte 6 in Berührung steht
Wird die Welle 1 mit dem Nocken la im Uhrzeigersinn gedreht, dann wird der am Nocken la zur Anlage
kommende Schalthebel 5 um den Raststift 3 geschwenkt Dieses hat zur Folge, daß der elastische,
federnde Arm 5a des Schalthebels 5 den Schaltstift 8a der Schaltungsplatte 6 berührt, so daß die Stunden- und
Minutenanzeige gemäß Fig.5 der Flüssigkristallsnzeigetafel
11 auf die Kalenderanzeige gemäß Fig.6 wechselt, welche den jeweiligen Monat und den
jeweiligen Tag angibt.
Wird die Welle 1 weiter im Uhrzeigersinn gedreht, dann lösen sich der Nocken la und der Schalthebel 5
schließlich voneinander. Da die Arme 5a und 5b elastische, federnde Teile des Schalthebels 5 sind, biegt
sich der am Schaltstift 8a anliegende, elastische, federnde Arm 5a beim Verschwenken des Schalthebels
5, bis der Nocken la und der Schalthebel 5 sich voneinander lösen. Der elastische, federnde Arm 5a
nimmt also die Hubvariationen des Schalthebels 5 beim Verschwenken desselben auf, indem er sich nach dem
Berühren des Schaltstiftes 8a nachgiebig biegt, was einer erhöhten Zuverlässigkeit des Schalters zugute
kommt Der andere elastische, federnde Arm 5b des Schalthebels 5, welcher ebenfalls in einer Ausnehmung
Ab des Schaltungsgehäuses 4 aufgenommen ist, wird in dem Ausmaß gebogen, wie der Schalthebel 5 durch den
Nocken la versehwenkt worden ist, wenn der Nocken la und der Schalthebel 5 sich voneinander lösen. Dieses
hat zur Folge, daß dann der Schalthebel 5 in die mittlere Ruhestellung gemäß F i g. 1 -a zurückgeführt wird.
Gemäß Fig.4 weist der Nocken la zwei Zähne auf.
Wenn also der Nocken la eine Umdrehung macht, dann berührt der Schalthebel 5 den Schaltstift 8a somit
zweimal, so daß die Stunden- und Minutenanzeige gemäß Fig.5 und die Kalenderanzeige gemäß Fig.6
entsprechend oft nacheinander an der Flüssigkristall-
zeigetafel 11 erscheinen.
Beim Drehen der Welle 1 entgegen dem Uhrzeigersinn geschieht dasselbe wie beim Drehen im Uhrzeigersinn. Der Schalthebel 5 wird um den Raststift 3 am
Schaltungsgehäuse 4 mittels des Nockens la der Welle 1
geschwenkt, so daß der elastische, federnde Arm Sb des Schalthebels 5 den Schaltstift 8b berührt und die
Stunden- und Minutenanzeige gemäß Fig.5 der
Flüssigkristallanzeigetafel 11 zur Kalenderanzeige gewiß F i g. 6 wechselt. Wird die Welle 1 weiter entgegen
dem Uhrzeigersinn gedreht, dann lösen sich der Nocken Xa und der Schalthebel 5 schließlich voneinander und
kehrt der Schalthebel 5 in die besagte Ruhestellung zurück. Wird die Welle 1 noch weiter entgegen dem
Uhrzeigersinn gedreht, dann berührt der Schalthebel 5 den Schaltstift 8b wiederum, und wechselt die
Kalenderanzeige gemäß F i g. 6 der Flüssigkristallanzeigetafel 11 zur Stunden- und Minutenanzeige gemäß
F i g. 5. Die ÄnZcigcn muCm Γ i g. 5 UOu 6 erscheinen S'SO
mehrmals abwechselnd, wie beim Drehen der Welle 1 im Uhrzeigersinn.
Zu Korrekturzwecken wird die Welle 1 herausgezogen, und zwar aus der inneren Axialstellung gemäß
Fig. 1 -a und 1-b in die äußere Axialstellung nach
Fig.2-a und 2-b, also in der Zeichnung nach rechts. Dieses hat zur Folge, daß der an der Welle 1 angreifende
Rasthebel 2 entsprechend mitgenommen wird, bis der Raststift 3 am Schaltungsgehäuse 4 in die Rastausnehmung 2b einrastet. Auch dieses Einrasten ist für den
jeweiligen Benutzer merklich, und zwar hör- und/oder fühlbar.
Der elastische, federnde Schaltarm 7 des Rasthebels 2 berührt im normalen Betriebszustand der Uhr gemäß
Fig. 1-a, 1-b und 1-c, also in der inneren Axialstellung
der Welle 1, nur die Elektroden 6a und 6b der Schaltungsplatte 6, nicht aber die Elektrode 6c Die
Elektrode 6a ist mit einer positiven Anschlußklemme verbunden. Wird die Welle 1 in der Zeichnung nach
rechts in die äußere Axialstellung herausgezogen und der Rasthebel 2 entsprechend bewegt, dann bewegt sich
auch der elastische, federnde Schaltarm 7, um in Berührung mit der Elektrode 6c der Schaltungsplatte 6
zu kommen. Dieses hat zur Folge, daß die positive Anschlußklemme der Elektrode 6a mit der Elektrode 6c
durch den Schaltarm 7 verbunden und die Uhr in den Korrekturzustand geschaltet wird, in welchem der
Doppelpunkt 11a zwischen der Stundenzahl und der Minutenzahl der Anzeige gemäß F i g. 5 aus dem
blinkenden in einen ständig leuchtenden Zustand übergeht und die Sekunden zurückgestellt werden,
wobei die Uhr gleichzeitig stillsteht Es geschieht also im wesentlichen dasselbe, wie bei einer Quarzuhr mit
Zeigern beim Herausziehen der Aufzugwelle.
Auch dann, wenn die Welle 1 in die äußere Ax'alstellung herausgezogen ist, greift der Nocken la
am Schalthebel 5 an. Um die Stunden- und Minutenanzeige zu korrigieren, wird die herausgezogene Welle 1
gedreht Wird die Welle 1 mit dem Nocken la im Uhrzeigersinne gedreht, dann schwenkt der Schalthebel
5 um den Raststift 3, um mit dem elastischen, federnden Arm 5a mit dem Schaltstift Sa in Berührung zu kommen,
so daß der Schalter aktiviert wird und die Anzeige gemäß Fig.5 der Flüssigkristallanzeigetafel 11 zu
derjenigen gemäß F i g. 7 wechselt Während ein Drehen der Welle 1 im Uhrzeigersinn eine Korrektur
der Minutenanzeige und, wie Fig.8 veranschaulicht,
auch der Stundenanzeige durch Addition bewirkt, ergibt ein Drehen der Welle 1 entgegen dem Uhrzeigersinn bei
jedem Aktivieren des Schalters eine Korrektur der Minutenanzeige und gegebenenfalls der Stundenanzeige durch Subtraktion. Die herausgezogene Welle 1 wird
genauso gedreht wie in der inneren Axialstellung, also im normalen Betriebszustand der Uhr gemäß Fig. 1-a,
1-b und 1-c, und der Schalthebel 5 verhält sich dann genauso, wie oben geschildert.
Wenn die jeweilige Korrektur beendet ist, dann wird der Rasthabel 2 durch Eindrücken der Welle 1 in die
in innere Axialstellung zurückbewegt, so daß der Raststift
3 in die Rastausnehmung 2a einrastet und der Kontakt
des elastischen, federnden Schaltarmes 7 mit der Elektrode 6c der Schaltungsplatte 6 unterbrochen wird.
Es ergibt sich wieder der normale Betriebszustand der
ι ■> Uhr, welche sofort wieder zu laufen beginnt.
Die Korrektur der Kalenderanzeige gemäß Fig.6
erfolgt genauso wie diejenige der Stunden- und Minutenanzeige nach Fig.5. Es ist lediglich erforder
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2a 1 in der inneren Axialstellung auf die Anzeige gemäß
Fig.6 umzuschalten, bevor die Welle 1 und damit der Rasthebel 2 herausgezogen werden.
Gemäß Fig. 1-b kann sich die Welle 1, wenn sie nur
durch das Uhrgehäuse 9 geführt ist, leicht senkrecht
positionsmäßig verschieben, was den gegenseitigen
Eingriff des Nockens la der Welle 1 und des Schalthebels 5 verändern würde, entsprechend auch den
Schwer,,i>ub des Schalthebels 5. Um diese Gefahr zu vermeiden, wird der Rasthebel 2 durch das elastische,
jo federnde Glied 4c des Schaltungsgehäuses 4 nach oben
gedrückt, so daß df.r Quersteg 2c des Rasthebels 2 die Welle 1 berührt. Damit dann aber der Schalthebel 5
nicht zwischen dem Rahmen 10 für die Flüssigkristallanzeigetafel 11 und dem Rasthebel 2 eingeklemmt wird, ist
der Vorsprung 10a am Rahmen 10 vorgesehen, welcher höher als der Schalthebel 5 dick ist. so daß der
Schalthebel 5 ein gewisses Spiel hat.
Bei der Variante gemäß Fig.3 fehlt das elastische,
federnde Giied 4c des Schaltungsgehäuses 4 und sind
der Rasthebel 2 sowie die Welle 1 statt de: ;en durch den
elastischen, federnden Schaltarm 7 des Rasthebels 2 positioniert, welcher gekrümmt ist, wie dargestellt. Es ist
auch möglich, die Positionen des Rasthebels 2 und des
Schalthebels 5 zu vertauschen.
Alle Schaltfunktionen werden durch Betätigung der Welle 1 mit Hilfe des Schalthebels 5 und des Rasthebels
2 hervorgebracht Dieses ermöglicht einen einfachen und auch kleinen Uhrenaufbau. Der einfache Schalteraufbau ermöglicht darüber hinaus die Anpassung an
jede gewünschte Uhr ohne Schwierigkeiten, gegebenenfalls durch Kombination mit anderen Bauteilen.
Weil die Angriffsstelle des Schalthebels 5 an der Welle 1 und die Angriffsstelle des Rasthebels 2 an der
Welle 1 annähernd in derselben Ebene liegen und der
Platzbedarf entsprechend gering ist kann darüber
hinaus die Welle 1 kürzer gehalten werden. Die Uhr braucht also nicht groß gemacht zu werden, ebenso
wenig wie das Anzeigefeld der Flüssigkristallanzeigetafel 11 übermäßig klein gehalten werden muß, selbst
wenn die Welle 1 neben der Flüssigkristallanzeigetafel 11 angeordnet wird. Da der Raststift 3 des Rasthebels 2
auch als Schwenkachse für den Schalthebel 5 dient, ist
die Anzahl der erforderlichen Bauteile gering gehalten, ferner der Raum wirksam ausgenutzt Darüber hinaus
werden das Schaltungsgehäuse 4 und der Rahmen 10 dazu verwendet, den Eingriff des Nockens la der Welle
! mit dem Schalthebel 5 zu stabilisieren. Auch dieses kommt einer geringen Anzahl von Bauteilen zugute.
ferner niedrigen Kosten.
Im Hinblick auf das Anbringen des Nockens 1 a an der
Krone bzw. an der Welle 1 und/oder auf die Schalterbetätigung ist es vorteilhaft, wenn der Nocken
I a der Welle 1 zwei oder vier Zähne aufweist.
Claims (10)
- Patentansprüche:!,Schalteinrichtung Wr eine Digitaluhr, umfassend ein nach außen ragendes axial verstellbares und drehbares Betätigungsorgan (1), einen Rasthebel (2), durch den das Betätigungsorgan (1) in verschiedenen Axialstellungen verrastbar ist, einen ersten Schalter (6a bis 6c, T), der abhängig von der Axialstellung des Betätigungsorgans (1) verschiedene Schaltstellungen annimmt, einen Schalthebel (5, 5a, 56Jl der bei Drehung des Betätigungsorgans (1) um einen vorgegebenen Winkel je nach Drehrichtung in einer ersten oder einer zweiten Richtung verschwenkt wird und dabei einen zweiten (5a, 8ajbzw. einen dritten Schalter (56, Sb) aus einer jeweiligen ersten Schaltstellung in eine jeweilige zweite Schaltstellung schaltet, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan (1) in beiden Drehrichtungen unbegrenzt drehbar ist, und daß der Schalthebel (5,5a, 5b) derart ausgebildet ist, daß bei Ober den vorgegebenen Winkel fortgesetzter Drehung des Betätigungsorgans (1) der zweite (5a, Sa) bzw. der dritte Schalter (56, Sb) in die erste Schaltstellung zurückkehrt derart, daß der zweite bzw. der dritte Schalter bei jeder vollständigen Umdrehung des Betätigungsorgan (1) wenigstens einmal von der ersten zur zweiten Schaltstellung und zurück wechselt
- 2. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rasthebel (2,7) ständig mit dem Betätigungsorgan (1) im Eingriff steht, an mehrere Stellen in Axialrichtudg des Betätigungsorgans (1) beweglich geführt ist und mit Elektroden (6a, 66, Sc) an einer Schaltung«/fette (6) zusammen den ersten Schalter bildet, während der Schalthebel(5) mittels eines Nockens (IaJ am Betätigungsorgan (1) um eine zur Axialrichtung des Betätigungsorgans im wesentlichen senkrechte Achse (3) an einem Schaltungsgehäuse (4) schwenkbar ist und mit weiteren Elektroden (8a, Sb) an der Schaltungsplatte(6) zusammen den zweiten und den dritten Schalter bildet
- 3. Schalteinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (5) in jeder Drehrichtung des Betätigungsorgans (1) mit anderen Elektroden (8a, Sb) an der Schaltungsplatte (6) zusammenwirkt
- 4. Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (5) in einer Ruhestellung federbelastet ist, aus welcher er durch den Nocken [Xa) schwenkbar ist und in welche er nach Freigabe durch den Nocken (lajzurückkehrt
- 5. Schalteinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (5) wenigstens einen elastischen, federnden Arm (5a bzw. 5b) aufweist.
- 6. Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (5) um einen am Schaltungsgehäuse (4) vorgesehenen Raststift (3) für den Rasthebel (2) schwenkbar gelagert ist.
- 7. Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Nocken [Xa) am Betätigungsorgan (1) zwei oder vier Zähne aufweist.
- 8. Schalter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rasthebel (2) und/oder der Schalthebel (5) von einem Rahmen (10) für eine Flössigkristallanzeigetafel (11) gehalten und geführt ist, wobei der Rasthebel (2) im Schaltungsgehäuse (4) durch das Betätigungsorgan (1) gehalten ist
- 9, Schalter nach Ansprüche, gekennzeichnet durch ein elastisches, federndes Glied (4c), welches den Rasthebel (2) auf das Betätigungsorgan (1) zu drückt
- 10. Schalter nach Anspruchs oder 9, dadurch gekennzeichnet daß der Schalthebel (5) zwischen dem Rahmen (10) für die Flüssigkristallenzeigetafel (11) und dem Rasthebel (2) angeordnet ist wobei der Abstand zwischen Rahmen (10) und Rasthebel (2) größer als die Dicke des Schalthebels (5) ist
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- 1979-03-06 JP JP2588679A patent/JPS55119324A/ja active Pending
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1980
- 1980-02-15 GB GB8005143A patent/GB2050695B/en not_active Expired
- 1980-02-25 DE DE3007005A patent/DE3007005C2/de not_active Expired
- 1980-03-04 FR FR8004794A patent/FR2451096A1/fr active Granted
- 1980-03-05 US US06/127,288 patent/US4319351A/en not_active Expired - Lifetime
- 1980-03-06 CH CH178580A patent/CH646572GA3/fr unknown
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1985
- 1985-11-07 HK HK880/85A patent/HK88085A/xx not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0643407A1 (de) * | 1993-06-28 | 1995-03-15 | Seiko Instruments Inc. | Ein elektronischer Apparat und eine Herstellungsmethode dafür |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS55119324A (en) | 1980-09-13 |
| FR2451096B1 (de) | 1983-10-07 |
| FR2451096A1 (fr) | 1980-10-03 |
| CH646572GA3 (de) | 1984-12-14 |
| US4319351A (en) | 1982-03-09 |
| HK88085A (en) | 1985-11-15 |
| GB2050695A (en) | 1981-01-07 |
| DE3007005A1 (de) | 1980-09-18 |
| GB2050695B (en) | 1983-11-09 |
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