DE3006C - Wassermesser - Google Patents
WassermesserInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
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- G01F1/00—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
- G01F1/05—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
- G01F1/06—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects using rotating vanes with tangential admission
- G01F1/07—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects using rotating vanes with tangential admission with mechanical coupling to the indicating device
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Description
1878.
DREYER, ROSENKRANZ und DROOP in HANNOVER. Wassermesser.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Februar 1878 ab.
Längste Dauer: 3. Juni 1888.
Der Wassermesser besteht im wesentlichen in einer rotirenden Welle mit sehr leichten Armen,
von denen zwei leichte bewegliche Flügelchen tragen, welche vom durchfliefsenden Wasser
gleichsam als schwimmende Körper mitgenommen werden, während die anderen den Schlufs
der Sperrung zwischen Ein- und Austrittskanal bilden. Dieses System bewegt sich in eigenthümlich
angeordneter geschlossener Metallschale mit so viel Spielraum, dafs eine Reibung
und Abnutzung nicht stattfindet.
Die Schale aus Metall ist, wie Fig. 1, 2 und 4 ergeben, mit einer ringförmigen Vertiefung B
versehen, bei welcher die innere Peripherie an der Haube b cylindrisch, die äufsere Peripherie
an der Schale α durch einen Theil eines sphäroidischen Umdrehungskörpers gebildet ist. Diese
Schale ist oben durch eine Platte P L abgedeckt, welche zwischen sich und der Endfläche der
Haube H einen Spielraum von der Breite O1
läfst. Darüber ist ein gufseisernes Gehäuse B1
dicht aufgeschraubt. Die Schale B ist bei E mit einem sich gekrümmt anschliefsenden Einlafs
und bei A mit einem eben solchen, aber entgegengesetzt angeordneten Auslafs versehen.
An der Stelle, wo beide zusammenstofsen, ist die Rinne bis zur Höhe der Haube H durch
ein eingelegtes Stück X geschlossen. Dieses Stück, welches in Fig. 5 besonders dargestellt
ist, bildet die fortgesetzte Krümmung des Ein- und Auslasses und überkragt sich nach beiden
Seiten, indem es die Ein- und Auslafsöffnungen zum gröfsten Theil oben abschliefst. Es bildet
sich so ein Kanal von E durch B nach A. Bei .S sind zwei Blechstreifen angeordnet, welche
einen Kork oder Lederstreifen garniren und sanft im Bogen vom Boden der Rinne bis zur
Höhe der Haube ansteigen, wie dies aus Fig. 8 zu ersehen. Unter diesen Blechstreifen, welche
nebenbei verhüten, dafs etwas in die engste Stelle über X mittelst der später erwähnten
Flügel geschleift wird, ist der Winkel W in Fig. 8 ganz frei. In der Mitte dieser Räume
ist eine Metallwelle i auf Stahlspur laufend eingesetzt und leicht drehbar, welche durch die
Platte P L ragt. Auf dieser Welle sitzt eine kleine Metallscheibe m von der Dicke des
Spielraumes bit und in derselben sind zwei
Metallarme 1 und 2 eingeschraubt, die einander diametral gegenüber stehen und auf eine gewisse
Länge 3 und 4 schwächer abgesetzt sind. Auf diese schwächeren Enden ist je ein Flügel
von dünnem Messingblech F und F1 mit angebogener
Hülse geschoben und leicht darauf drehbar.
Diese Flügel sind so gestaltet, dafs sie bei einer Neigung von 45 Grad, wie in Fig. 3 und 8,
fast genau die ringförmige Vertiefung ausfüllen, vermöge der eigenthümlichen sphäroidischen
Gestalt der äufseren Schale B aber bei einer geringeren Neigung mehr und mehr Spielraum
zwischen sich und den Umrissen der Nuth lassen, wie das aus Fig. 3 bei der horizontalen
Lage des Flügels F1 zu ersehen ist. Ein Festklemmen
der Flügel ist daher nicht möglich, zumal für die Neigung 45 Grad und für die horizontale Lage Anschlag auf den Armen gegeben
ist, wie durch die schwarzen Zwischenräume in Fig. ι angedeutet. ■
Die Lagen von 135 und 180 Grad, in der
Bewegungsrichtung des Pfeiles e in Fig. 1, können also nicht überschritten werden. Um das Abfliegen
der Flügel zu hindern, sind vor die Enden der Arme kleine Muttern geschraubt und
verlöthet. Aufser den beiden Armen 1 und 2 sind noch vier schmale Blechstreifen 5, 6, 7, 8
ebenfalls von der Breite des Spielraumes bu
mit Sechstelkreis-Theilung in m befestigt. Auf
diese Weise wird vermöge des eingelegten Stückes X zwischen Ein- und Ausgang mindestens
immer ein Arm oder ein Streifen eine Trennung bilden. Tritt nun Wasser bei E ein,
bei der Lage in Fig. 1, so wird dasselbe in dem Ringkanal auf den Flügel F wirken und
diesen vorschieben. Während dessen gelangt der Flügel Ft an die schiefe Ebene S, kommt,
allmälig gehoben, aufser Wirkung und läuft in horizontaler Lage, wie F1 in Fig. 3 zeigt, über X
hinweg, während F immer noch dem Wasser folgt. Verläfst F1 endlich die Horizontale X, so
fällt er durch seine eigene Schwere, unterstützt durch den Wasserstrom, in die Lage von
45 Grad und fängt gleich F, wie vorhin beschrieben, an zu arbeiten, während nun F aufläuft.
Das Wasser tritt dabei selbstredend den vorgeschriebenen Weg zum Ausgang an, und
die Flügel arbeiten unabhängig von einander, nur mittelbar abhängig durch die Schräge S und
so auf einander einwirkend. Auf diese Weise entsteht, so lange Zu- und Ablauf des Wassers
dauern, eine stetige Drehung der Axe /. Die Flügel, die Arme und die Blechstreifen sind
so eingepafst, dafs sie die betreffenden Räume ausfüllen ohne zu reiben, eine Abnutzung findet
also, zumal bei der Leichtigkeit der Flügel, auch auf der schiefen Ebene, welche ja mit
Kork oder Leder belegt ist, nicht statt.
Die Rotation der Flügel wird auf leicht zu verstehende Weise zur directen Messung, d. i.
zur Cubicirung des durchfliefsenden Wassers benutzt, indem in einem Ringkanal von bestimmtem
Querschnitt sich ein Flügel von fast genau demselben Querschnitt mit der Geschwindigkeit
des durchlaufenden Wassers fortschiebt. Da infolge der überall an den Flügeln und
Armen etc. vorhandenen nothwendigen Undichtigkeiten gleich beim Oeffnen des Wasserzulaufes
der ganze Apparat unter Wasser, also unter gleichem Druck steht, so ist klar, dafs
die Bewegung des Systems nur von der Geschwindigkeit des Wassers und nur relativ von
dessen Druck abhängt, was sehr werthvoll für die Messung unter variablem Druck ist.
Aus demselben Grunde können alle Theile des Bewegungsmechanismus äufserst leicht gehalten
sein, und weil stets nur ein Flügel in Thätigkeit ist, wird auch das sogenannte Vor- bezw. Nachlaufen, eine Hauptfehlerquelle
anderer Rotationswassermesser, vermieden. Auf die Welle i ist nun über die Platte P L ein
Trieb α aufgesteckt, welches in ein Rad r eingreift, und von diesem erfolgt die Bewegung
durch ein grofses Vorgelege mit zwei Schrauben ohne Ende auf den zum Zählerwerk führenden
Konus D. Durch diese grofse Uebertragung wird von dem Flügelsystem nur eine sehr geringe
Kraft für das Zählerwerk gefordert. Auf dem Konus D, wie im ganzen oberen Räume,
liegt, da durch ein kleines Loch eine Communication mit der Schale B hergestellt ist, der
ganze Wasserdruck, welcher namentlich bei geringen Abflufsöffnungen bremsend auf den Konus
bezw. auf das Flügelsystem wirkt. Um dies auszugleichen und für gröfsere Abflufsöffnungen
eine Gleichmäfsigkeit der Bewegung und Messung zu erzielen und die unvermeidlichen Ein
flüsse der Undichtigkeiten auszugleichen, ist noch eine Welle R excentrisch mit dem Trieb y angeordnet,
welche zwei oder mehr Hemmflügel Z Z trägt. Diese Hemmflügel, welche bei langsamer
Drehung gar nicht zur Wirkung kommen, reguliren bei immer schnelleren Rotationen den
Apparat.
Ueber das Zählerwerk ist noch zu bemerken, dafs dasselbe nicht durch mühsame Uebersetzungen,
welche so leicht zu Unrichtigkeiten der Angabe führen, auf ein bestimmtes einheitliches
Maafs gebracht ist; vielmehr wird das durchfliefsende Quantum Wasser für eine bestimmte
Anzahl Umdrehungen empirisch ermittelt und die so gefundene Einheit auf dem Zifferblatt angemerkt. Das abzulesende Resultat
ist daher stets mit jener Zahl zu multipliciren, um den Verbrauch in Kilogrammen oder Litern
zu erhalten.
Obwohl geringe Verunreinigungen, Niederschläge und einzelne schwere Körperchen dem
Apparate nicht schaden, weil sie einmal zum Ausgange mit fortgespült werden, andererseits
die Flügel darüber hingleiten, so empfiehlt sich doch, um grobe Verunreinigungen, namentlich
Strohtheilchen, Stückchen Holz, Kies etc. fernzuhalten, die Anwendung eines Schlammtopfes,
wie er in Fig. 9 gezeichnet ist.
Ein Doppelsieb F und S, aus Zinkblech und
an seinem obern Theile grob gelocht, ist in der Topfmitte angebracht. c ist eine vorgebaute
Nase zur Verhinderung der Stromwirkung. Leichte Verunreinigungen (schwimmende Theile)
können sich auf diese Weise oben im Topfe ansammeln, schwere Theile sich am Boden ablagern.
T ist eine Ablafsschraube.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Wassermesser, im wesentlichen bestehend aus einer senkrecht rotirenden Welle mit sechs oder mehr Armen, von denen zwei oder mehr leichte bewegliche Flügelchen tragen, welche sich beim Durchlauf des Wassers in einem dem Querschnitt der Flügelchennahezu entsprechenden Ringkanal bewegen und gleichsam als schwimmende Theile vom Wasser mitgenommen werden, während die Arme ohne Flügel den Schlufs der Sperrung zwischen Ein- und Austritt bilden.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3006T | 1878-02-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3006C true DE3006C (de) |
Family
ID=34876883
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE18783006D Expired - Lifetime DE3006C (de) | 1878-02-15 | 1878-02-15 | Wassermesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3006C (de) |
-
1878
- 1878-02-15 DE DE18783006D patent/DE3006C/de not_active Expired - Lifetime
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