DE577816C - Durch Windkraft in Drehung versetztes mehrseitiges oder zylindrisches Schild - Google Patents
Durch Windkraft in Drehung versetztes mehrseitiges oder zylindrisches SchildInfo
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- DE577816C DE577816C DEM119982D DEM0119982D DE577816C DE 577816 C DE577816 C DE 577816C DE M119982 D DEM119982 D DE M119982D DE M0119982 D DEM0119982 D DE M0119982D DE 577816 C DE577816 C DE 577816C
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- G09F—DISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
- G09F7/00—Signs, name or number plates, letters, numerals, or symbols; Panels or boards
- G09F7/18—Means for attaching signs, plates, panels, or boards to a supporting structure
- G09F7/22—Means for attaching signs, plates, panels, or boards to a supporting structure for rotatably or swingably mounting, e.g. for boards adapted to be rotated by the wind
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Description
- Durch Windkraft in Drehung versetztes mehrseitiges oder zylindrisches Schild Gegenstand der Erfindung bildet ein zweiseitiges oder mehrseitiges oder zylindrisches Reklameschild, welches zur Erhöhung der Reklamewirkung durch den Wind dadurch in Drehung versetzt wird, daß über die Schildfläche herausragende Wände den Windstoß aufnehmen. Aber demgemäß sind solche Schilder mit Vorrichtungen versehen, die während des Drehens ständig wechselnde, vom Tageslicht oder von künstlicher Beleuchtung _ hervorgerufene Lichtreflexe auf den Reklametext werfen.
- Die bekannten, durch Winddruck angetriebenen Schilder laufen bei einigermaßen starkem Wind gewöhnlich mit so großer Schnelligkeit um, daß der Text nicht mehr gelesen werden kann. , Dieser Nachteil wird bei vorliegender Erfindung dadurch beseitigt, daß an dem Schilde außerdem in bekannter Weise ein einfacher Fliehkraftregler angebracht ist, der erfindungsgemäß in besonderer Weise so einreguliert werden kann, däß eine bestimmte höchste Drehzahl auch bei stärkstem Wind nicht überschritten -wird.
- Schilder entsprechend der vorliegenden Erfindung können in jeder beliebigen Größe zweiseitig oder drei-, vier- und mehrseitig sowie als Zylinder ausgeführt werden, wobei die einzelnen Seiten als Drei-, Vier- oder Mehreck zusammengefügt werden. Die Schilder-. können völlig freistehend in an sich bekannter Weise auf Masten oder an Wänden vermittels Auslager von; unten oder von oben bzw. von unten und von oben senkrecht oder in waagerechter Lage zur Aufstellung gebracht werden.
- In den Abbildungen sind einige Beispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
- Abb. i zeigt ein dreiseitiges Schild mit Unterbefestigung im Schnitt entsprechend der Linie A-B von Abb. z.
- Abb. a zeigt das Schild in der Draufsicht, geschnitten oben entsprechend der Linie E-F von Abb. i.-Abb. 3 zeigt eine an sich bekannte Möglichkeit der Befestigung und Einstellung auf genau senkrechten Stand von oben gesehen, als Schnitt entsprechend der Linie C-D von Abb. i.
- In Abb. q. ist die schematische Anordnung eines zweiseitigen Schildes von oben gesehen dargestellt.
- Abb. 5 zeigt ein zylindrisches Schild mit Aufhängung von oben und unten, von der Seite gesehen.
- Abb..6 zeigt dasselbe Schild von oben und Abb. 7 im Schnitt entsprechend der Linie C-H von Abb. 5.
- Bei mehrseitigen Schildern werden die Platten d aus Blech oder anderem Material als Seiten eines Vieleckes zusammengesetzt, und zwar so, daß jeweils eine Seite als Wand b über den Umfang des Vieleckes hervorragt. Die Seite c der Platte d kann voll als Schriftfläche ausgenutzt werden. Die Innenseite der überstehenden Wände b kann unter Umständen auch für die Schriftbenutzt werden; ihr Hauptzweck ist jedoch erfindungsgemä B, der Anbringung von Spiegeln, Reflektoren usw. zu dienen, welche durch Strahlenbrechung des auf sie fallenden Lichtes die Auffälligkeit des Schildes erhöhen sollen dadurch, daB däs aufgefangene Licht auf die Schriftfläche reflektiert wird, wie in Abb. 2 durch die Linien d dargestellt.
- Das Schild ist auf der undrehbaren Welle g in an sich bekannter Weise durch geeignete Lager lt leicht drehbar befestigt. Der Innenraum i zwischen den Schriftflächen ist oben und unten durch Verkleidungen k abgeschlossen, so daß die Lager und der Bremsmechanismus vor Witterungseinflüssen geschützt sind.
- Der Fliehkraftregler besteht erfindungsgemäß aus einem in seiner Länge verstellbaren Pendel 1, welches bei stillstehendem Schild senkrecht nach unten hängt. Wird durch die Zentrifugalkraft, die bei Drehung des Schildes auftritt, das Pendel in Pfeilrichtung m nach außen geschwenkt, so wird vermittels des- mit dem Pendel verbundenen Gestänges n, das an der zwischen der oberen und unteren Verkleidung angebrachten Lasche o befestigt ist, ein Bremsklotz q gegen eine fest mit der Welle g verbundene Hülse p von hohem Reibungskoeffizienten, z. B. Gummi, Leder o: a. m., gedrückt, und durch die so entstandene Reibung wird das Schild gebremst, so daß sich die Drehzahl nicht vergrößern kann. Das Gestänge zwischen Pendel und dem Bremsklotz q kann, wie in Abb. i, als Hebelwerk ausgebildet sein, bzw. es kann wie in Abb. 5 und 7 aus einem Hebel r bestehen, der sich wie ein Ring um die Welle herumlegt und der bei Misschlag des Pendels an der Stelle s gegen die auf der Welle befindliche Hülse p drückt. Durch Verlängerung des Pendels bzw. durch Längenänderung an den Gestängeteilen, welche entsprechend verstellbar vorgesehen werden können, kann eine bestimmte höchste Drehzahl beliebig eingestellt werden.
- Bei waagerecht angeordneten Schildern wird das Pendel durch eine geeignete Vorrichtung in senkrechter Stellung im Inneren des Schildes angebracht, und das Pendel wird dabei durch Kegelradantrieb o. a. m. zum Drehen gebracht. Als bekannte Befestigungsart ist in Abb. i bis 3 eine Aufhängung von unten beispielsweise vorgesehen. Da das Schild genau senkrecht angebracht werden muß, ist die Welle g, welche mit ihrem unteren Ende .auf dem Haltearm t ruht, noch durch einen zweiten Arm v in einem Ring w gehalten, und man kann die Welle vermittels der drei Stellschrauben u in genau senkrechte Stellung einregulieren.
- Für zweiseitige Schilder, wie in Abb. q. dargestellt, gelten genau dieselben Richtlinien für Wirkungsweise und Konstruktion, wie im vorstehenden für drein und mehrseitig Schilder beschrieben.
- Zylindrische Schilder, wie in Abb.5, 6 und 7 dargestellt, können ohne Reflektorenflächen ausgeführt werden, wobei über oder unter dem Zylinder geeignete bekannte Windflügel x angebracht werden. Es können jedoch auch bei zylindrischen Schildern Reflektorenflächen wie bei eckigen Schildern vorgesehen werden, welche gleichzeitig als Windflügel dienen, wie in Abb.7 punktiert dargestellt. Lagerung und Regelung erfolgt bei den zylindrischen Schildern ebenso -wie bei den eckigen Schildern.
- Zur Ausbalancierung der einseitigen Belastung. durch die Regelungsvorrichtung wird gegenüber von diesem im Raum i ein geeig= netes Gegengewicht y angebracht.
Claims (2)
- PATENTANSPRUCH: i..Durch Windkraft in Drehung versetztes mehrseitiges oder zylindrisches Schild mit über die Schildfläche herausragenden Wänden, dadurch gekennzeichnet, daß an den den Schildflächen zugewendeten Seiten dieser Wände Spiegel oder lichtstrahlenbrechende Körper angeordnet sind.
- 2. Durch Windkraft in Drehung versetztes mehrseitiges oder zylindrisches Schild nach Anspruch i mit einem Fliehkraftregler, dadurch gekennzeichnet, daß als Fliehkraftregler ein außerhalb der Drehachse im Schild aufgehängtes Pendel dient, das durch Gestänge auf eine die Drehachse umfassende Bremshülse einwirkt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM119982D DE577816C (de) | 1932-06-04 | 1932-06-04 | Durch Windkraft in Drehung versetztes mehrseitiges oder zylindrisches Schild |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM119982D DE577816C (de) | 1932-06-04 | 1932-06-04 | Durch Windkraft in Drehung versetztes mehrseitiges oder zylindrisches Schild |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE577816C true DE577816C (de) | 1933-06-06 |
Family
ID=7329448
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM119982D Expired DE577816C (de) | 1932-06-04 | 1932-06-04 | Durch Windkraft in Drehung versetztes mehrseitiges oder zylindrisches Schild |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE577816C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE853854C (de) * | 1949-10-21 | 1952-10-27 | Balthasar Jennerich | Windfluegel |
| EP0348723A1 (de) * | 1988-06-25 | 1990-01-03 | Venture Projects (UK) Limited | Rotierendes Schild |
| FR2657714A1 (fr) * | 1990-01-31 | 1991-08-02 | Baron Cyrille | Enseigne tournant autour d'un axe de rotation sous l'effet du deplacement de l'air environnant. |
| EP1599852A4 (de) * | 2003-02-07 | 2007-07-04 | Jonathon James Fergus Phillips | Drehbares schild |
-
1932
- 1932-06-04 DE DEM119982D patent/DE577816C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE853854C (de) * | 1949-10-21 | 1952-10-27 | Balthasar Jennerich | Windfluegel |
| EP0348723A1 (de) * | 1988-06-25 | 1990-01-03 | Venture Projects (UK) Limited | Rotierendes Schild |
| FR2657714A1 (fr) * | 1990-01-31 | 1991-08-02 | Baron Cyrille | Enseigne tournant autour d'un axe de rotation sous l'effet du deplacement de l'air environnant. |
| EP1599852A4 (de) * | 2003-02-07 | 2007-07-04 | Jonathon James Fergus Phillips | Drehbares schild |
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