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DE3006151A1 - Schloss, insbesondere fuer kraftfahrzeug-heckklappentuer - Google Patents

Schloss, insbesondere fuer kraftfahrzeug-heckklappentuer

Info

Publication number
DE3006151A1
DE3006151A1 DE19803006151 DE3006151A DE3006151A1 DE 3006151 A1 DE3006151 A1 DE 3006151A1 DE 19803006151 DE19803006151 DE 19803006151 DE 3006151 A DE3006151 A DE 3006151A DE 3006151 A1 DE3006151 A1 DE 3006151A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
lever
locking bolt
stop
recess
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19803006151
Other languages
English (en)
Other versions
DE3006151C2 (de
Inventor
Vittorio Grassi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rockwell Automotive Body Systems Italiana SpA
Original Assignee
SETEC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SETEC filed Critical SETEC
Publication of DE3006151A1 publication Critical patent/DE3006151A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3006151C2 publication Critical patent/DE3006151C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/16Locks for luggage compartments, car boot lids or car bonnets
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B85/00Details of vehicle locks not provided for in groups E05B77/00 - E05B83/00
    • E05B85/20Bolts or detents
    • E05B85/24Bolts rotating about an axis
    • E05B85/247Bolts rotating about an axis about a vertical axis

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Superstructure Of Vehicle (AREA)

Description

  • SCHLOSS INSBESONDERE FÜR KRAFTFAHRZEUG-HECKKLAPPENTÜR
  • Schloß insbesondere für Kraftfahrzeug-Heckklappentür Die vorliegende Erfindung betrifft Kraftfahrzeug-Türschlösser und insbesondere ein Schloß, das für die hintere Ladeklappentür eines Kraftfahrzeuges mit Ladeklappe geeignet ist.
  • Ein Schloß für eine Ladeklappentür muß nicht nur die Tür in ihrer geschlossenen Stellung verriegeln, sondern sollte, wenn es geschlossen ist, die Tür auch daran hindern, sich relativ zum festen Aufbau des Fahrzeugs zu bewegen. Insbesondere sollte das Schloß den unteren Teil der Tür daran hindern, sich in der Ebene, welche die Scharnierachse der Tür und das Schloß selbst enthält, sich in Richtungen sowohl senkrecht als auch parallel zur Scharnierachse zu bewegen.
  • Obwohl bekannte Schlösser derartige Bewegungen anfangs verhindern können, kann zwischen dem Schloß-Schließ- bolzenteil und den damit zusammenwirkenden Schloß teilen entweder infolge von Herstellungsfehlern oder im Laufe der Zeit infolge von Abnutzung ein Spiel auftreten.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Schloß insbesondere für die hintere Ladeklappe eines Ladeklappen-Kraftfahrzeugs ohne die oben genannten Nachteile vorzusehen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Schloß insbesondere für die Ladeklappentür eines Ladeklappen-Kraftfahrzeuges vorgesehen und dadurch gekennzeichnet, daß es die folgenden,zusammenwirkenden Merkmale aufweist: - einen tragenden Aufbau bzw. ein Trageteil, welches eine Platte bzw. ein Blech umfaßt, das einen ausgeschnittenen Kantenabschnitt aufweist, der eine Ausnehmung bildet, in die und aus der sich ein zylindrisches Anschlagteil bzw. ein zylindrischer Schließbolzen in einer Richtung senkrecht zu seiner Achse bewegen kann, der mit seiner Achse im wesentlichen senkrecht zur Ebene des Blechs angeordnet ist, - zwei Hebel, die schwenkbar am Blech angeordnet sind, und zwar jeweils einer auf jeder Seite der Ausnehmung bezüglich der Bewegungsrichtung des Schließbolzens in diese , wobei die Hebel jeweils einen den Teil eines Kreises bildenden Sitz aufweisen und um Achsen, die senkrecht zum Blech stehen, zwischen einer offenen Lage des Schlosses, in welcher die Sitze dem Eingang der Ausnehmung zugewandt sind, um die Bewegung des Schließbolzens hierzwischen zu ermöglichen,und einer geschlossenen Lage des Schlosses schwenkbar sind, in welcher die Sitze einander zugewandt sind und im wesentlichen die zylindrische Oberfläche des Schließbolzens umgeben, wenn dieser in der Ausnehmung angeordnet ist, um diesen hierin zu verriegeln, wobei die Sitze jeweils Schließbolzen-Eingriffsflächen auf- weisen, welche in der offenen Stellung des Schlosses einen engen Abstand voneinander aufweisen und mit dem Schließbolzen bei seiner Bewegung in die Ausnehmung hinein in Eingriff treten können, um die Hebel in die Schließstellung des Schlosses zu schwenken, - ein Anschlagteil, welches schwenkbar an einem der beiden Hebel angebracht ist, und eine federnde Einrichtung bzw. Federeinrichtung, die sich zwischen dem Anschlagteil und dem Schloß-Trageteil erstreckt und derart angeordnet ist, daß es den einen Hebel ztr offenen Stellung des Schlosses hin vorspannt und das Anschlagteil in Eingriff mit dem anderen der beiden Hebel vorspannt, wobei das Anschlagteil eine Anschlagfläche aufweist, welche derart geformt ist, daß, wenn der Schließbolzen zwischen den Hebelsitzen in der Schließstellung des Schlosses angeordnet ist, sie/es dem anderen Hebel ermöglicht, an der Anschlagfläche unter der Wirkung der Federuinwirkung bis in eine Lage zu gleiten, in welcher der andere Hebel yegen den Schließbolzen angedrückt wird, um den Schließbolzen zwischen den beiden Sitzen einzuklemmen,und - eine Betätigungseinrichtung zum Schwenken des Anschlagteils aus seiner Lage, in welcher das Schloß geschlossen ist, in seine Lage, in welcher das Schloß offen ist, um die Anschlagfläche aus dem Eingriff mit dem anderen Hebel zu lösen, während es dem ersten Hebel gestattet ist, in die offene Lage des Schlosses unter der Wirkung der Federeinrichtung zu schwenken, wobei das Anschlagteil in Berührung mit dem anderen genannten Hebel gleitet, um diesen in die offene Lage des Schlosses zu schwenken, und wobei der andere Hebel in Rasteingriff mit der Anschlagfläche infolge der Verlagerung des Anschlagteils von der offenen Lage in die geschlossene Lage des Schlosses bringbar ist.
  • Der Umstand, daß die Sitze federnd in Eingriff mit dem Schließbolzen in der geschlossenen Lage des Schlosses gespannt werden, stellt sicher, daß irgendein Spiel, das infolge von Herstellungsfehlern oder Verschleiß auftritt, aufgenommen wird, wodurch die Nachteile derartiger, bereits bekannter Schlösser vermieden werden.
  • Bevorzugt ist der Hebel, an welchem das Anschlagteil angebracht ist, mit einer Formfläche bzw. Führungsfläche versehen, die dazu eingerichtet ist, mit dem anderen Hebel in Eingriff zu treten, um die Öffnung des Schlosses zu unterstützen. Vorzugsweise ist ein Anschlag vorgesehen, um die Schwenkbewegung der Hebel beim Öffnen des Schlosses zu begrenzen, um eine besimmte offene Lage vorzugeben, während ein anderer Anschlag vorgesehen sein kann, und die Bewegungsstrecke der Hebel beim Schließen des Schlosses zu begrenzen.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Ansprüchen entnehmbar.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun beispielsweise noch näher unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in welchen: Fig. 1 eine teilweise geschnittene Ansicht eines erfindungsgemäßen Schlosses in seiner offenen Stellung ist, Fig. 2 eine Ansicht ähnlich Fig. 1 ist und das Schloß in seiner geschlossenen Stellung zeigt, Fig. 3 eine Draufsicht auf das Schloß der Fig. 1 in seiner geschlossenen Stellung ist, und zwar aus einer Richtung senkrecht zur Schnittebene in Fig. 1, und Fig. 4 die Ansicht eines Schnitts ist, der längs Linie IV-IV in Fig. 2 vorgenommen wurde, und wegen der deutlicheren Darstellung lediglich einen Teil des Schlosses zeigt.
  • Es wird nun Bezug auf die Zeichnungen genommen; ein Schloß für eine hintere Ladeklappentür eines Ladeklappen-Kraftfahrzeuges ist in der Darstellung allgemein mit 1 bezeichnet. Das Schloß 1 umfaßt ein Trageteil 2, das ein Blech 2a (in Fig. 3 gezeigt) umfaßt, das mit Löchern 3 zur Verwendung bei der Anbringung des Teils 2 an einem Teil des Kraftfahrzeuges versehen ist. Das Schloß umfaßt ferner einen allgemein zylindrischen Schließbolzen (s.
  • Fig. 1 und 2), welcher zur Zusammenwirkung mit Schloßteilen bestimmt ist, die vom Trageteil 2 getragen werden, um die Fahrzeugtür in einer geschlossenen Lage zu verriegeln. Das Trageteil 2 kann an der Karosserie des Fahrzeugs angebracht sein: in diesem Fall ist der Schließbolzen 4 an der Hecktür des Fahrzeugs befestigt; das Trageteil 2 kann aber auch an der Hecktür angebracht sein, während der Schließbolzen 4 an der Fahrzeugkarosserie befestigt ist.
  • Das Trageteil 2 umfaßt ferner ein flaches Blech 2b (s.
  • Fig. 1 und 2), welches in einer Ebene senkrecht zum Blech 2a und zur Achse des Schließbolzens 4 liegt. Das Blech 2b weist einen ausgeschnittenen Kantenabschnitt 5 auf, der eine Ausnehmung bildet, in welche sich der Schließbolzen 4 senkrecht zu einer Achse infolge des Schließens der Tür bewegen kann, an welchem das Teil 2 oder der Bolzen 4 bei der Verwendung angebracht ist. Das Trageteil 2 weist auch zwei Wände 2d auf, die von den Kanten des Blechs 2b an den entgegengesetzten Seiten der Ausnehmung 5 bezüglich der Bewegungsrichtung des Schließbolzens 4 hier hinein nach oben abstehen. Die Wände 2d sind aufeinander zu und zum Eingang in der Ausnehmung 5 geneigt, um jeweils mit einem zugehörigen Federteil 20 zusammenzuwirken, welches vom Schließbolzenteil 4 getra- gen ist, um eine Führung für die Bewegung des Teils 4 in der Ausnehmung 5 zu bilden.
  • Das Blech 2b trägt auch die genannten Schloßteile, welche zwei Hebel 7umfassen, die jeweils an einem entsprechenden Drehstift 9 zur Schwenkbewegung um eine jeweilige Achse 6 senkrecht zum Blech 2b angebracht sind. Die Hebel 7 sind an den entgegengesetzten Seiten der Ausnehmung 5 bezüglich der Bewegungsrichtung des Schließbolzens 4 in diese hinein angebracht und sind jeweils mit einem entsprechenden, ausgeschnittenen, den Teil eines Kreises bildenden Sitz 8 ausgebildet.
  • In der offenen Stellung des Schlosses, die in Fig. 1 gezeigt ist, sind die Sitze 8 dem Eingang der Ausnehmung 5 zugewandt und weisen benachbarte, mit engem Abstand angeordnete Eingriffsflächen für den Schließbolzen auf, mit welchen der Schließbolzen 4 bei seiner Bewegung in die Ausnehmung 5 in Eingriff tritt, um die Hebel 7 in die Schließstellung des Schlosses zu schwenken, die in Fig. 2 gezeigt ist. In dieser letztgenannten Stellung sind die Sitze 8 einander zugewandt und bilden eine kreisförmige Öffnung, in welcher der Schließbolzen 4 aufgenommen ist, wobei die Sitze 8 mit dem Teil 4 beinahe rund um seinen gesamten Umfang in Berührung stehen.
  • Wie in Fig. 4 gezeigt ist, weist das Trageblech 2b einen erhöhten Abschnitt 2c in Überein stimmung mit jedem Stift 9 derart auf, daß die dem Blech 2b benachbarten Flächen der Hebel 7 einen Abstand gegenüber dem Hauptteil der Oberfläche des Blechs aufweisen, um die freie Schwenkbewegung der Hebel 7 relativ hierzu zu gestatten.
  • An einem der Hebel 7 ist mittels eines Drehstiftes 11, der eine Schwenkachse 12 parallel zu den Achsen 6 aufweist, eine Rastfalle bzw. ein Anschlagteil 10 angebracht, welches, wie weiter unten beschrieben wird, federnd in Eingriff mit einem vorspringenden Zahn 16 des anderen Hebels 7 vorgespannt ist. Ein Ende des Stiftes 1 1 steht vom Hebel 7, an welchem er angebracht ist, vor, und ragt in einen bogenförmigen Schlitz 15 im Blech 2b hinein, wodurch die Bewegung des Stiftes 11 und somit auch des Anschlagteils 10 beim Schwenken des Hebels 7 um seinen Drehstift 9 gestattet ist.
  • Die federnde Spanneinrichtung für das Anschlagteil 10 umfaßt eine wendelförmige Torsionsfeder bzw. Schraubenfeder 14, welche mit dem einen Ende an einem Ansatz 13 angebracht ist, der vom Anschlagteil 10 getragen ist, sowie mit ihrem anderen Ende an dem Schloß-Trageteil 2, so daß sie danach trachtet, das Anschlagteil 10 und den Hebel 7, an welchem es getragen ist, gemäß der Darstellung in der Zeichnung im Gegenuhrzeigersinn in die offene Stellung des Schlosses 1 zu schwenken. Das Anschlagteil 10 und der Zahn 16 sind derart gebildet, daß in der offenen Lage des Schlosses, wie sie aus Fig. 1 ersichtlich ist, eine Seitenkante des Zahns 16 mit einer Längs-Seitenkange 17 des Anschlagteils 10 in Eingriff tritt, daß aber nach dem Schwenken der Hebel 7 in die Schließstellung des Schlosses, die in Fig. 2 gezeigt ist, der Zahn 16 längs der Kante 17 des Anschlagteiles 10 entlanggleitet und in Eingriff mit einer Endfläche 18 des Anschlagteils rastet, um die Hebel 7 in der Schließstellung des Schlosses zu halten. Ferner ist die Endfläche 18 derart geformt, daß das Teil 10 unter der Wirkung der Feder 14 seine Schwenkbewegung fortsetzen kann, wobei der Zahn 16 längs dieser Fläche entlanggleitet und den Hebel 7, an welchem er ausgebildet ist, so lange schwenkt, bis der Sitz 8 dieses Hebels kräftig gegen den Schließbolzen 4 angedrückt wird, der in der Ausnehmung 5 aufgenommen ist, so daß das Teil 4 zwischen den beiden Sitzen 8 festgeklemmt ist.
  • Um das Öffnen des Schlosses 1 aus der Schließstellung heraus zu ermöglichen, ist eine Betätigungseinrichtung bekannter Art (nicht gezeigt) vorgesehen, um das Anschlagteil 10 im Uhrzeigersinn zu schwenken, um die Endfläche 18 aus dem Eingriff mit dem Zahn 16 zu lösen. Die Betätigungseinrichtung kann beispielsweise ein Bowdenzug sein, umfaßt aber bei diesem Ausführungsbeispiel einen Druckknopf, der derart angeordnet ist, daß er gegen einen Ansatz 10a anliegt, mit welchem das Anschlagteil 10 versehen ist. Infolge der Betätigung des Druckknopfes zum Lösen der Endfläche 18 aus dem Eingriff mit dem Ende des Zahnes 16 kommen das Teil 10 und der Hebel 7, an welchem es angebracht ist, frei und schwenken im Gegenuhrzeigersinn unter der Wirkung der Feder 14 in die offene Stellung des Schlosses. In diesem Zustand tritt die Längskante 17 des Anschlagteils 10 unter Gleitberührung in Eingriff mit der Kante des Zahnes 16 und schwenkt den Hebel 7, an welchem der Zahn 16 ausgebildet ist, zum Öffnen des Schlosses im Uhrzeigersinn.
  • Der Hebel 7, an welchem das Anschlagteil schwenkbar gelagert ist, ist auch mit einer Führungsfläche 7a ausgebildet, welche zum anderen Hebel 7 hin vorspringt und dazu eingerichtet ist, infolge der Schwenkbewegung der Hebel 7 aus der geschlossenen in die offene Lage des Schlosses in Eingriff zu treten, um die Offnungsbewegung zu unterstützen. Die Bewegung der Hebel 7 in ihre offene Lage wird durch jeweilige Anschläge 19 begrenzt, gegen welche die Hebel in der offenen Stellung anschlagen. Ein weiterer Anschlag 19 ist zum Begrenzen der Hebel 7 in ihrer Schließstellung vorgesehen, falls der Schließbolzen 4 nicht zwischen den Sitzen 8 in Eingriff treten sollte. Die Anschläge 19 weisen aufgerichtete Laschen auf, die durch Stanzen und Drücken aus aus dem Blech 2b selbst gebildet sind.
  • Es wird nun auf Fig. 3 der Zeichnung Bezug genommen; ein Sitz 21 ist in dem Blech 2a gezeigt, der dazu bestimmt ist, die Anbringung für den Druckknopf aufzunehmen und zu tragen, welcher auf den Ansatz 10a des Anschlagteils 10 zum Öffnen des Schlosses einwirkt. Der Sitz 21 weist zwei Positionierungslöcher 22 auf, die dazu eingerichtet sind, zwei Zapfen aufzunehmen, mit welchen die Druckknopfanbringung versehen ist, um zu ermöglichen, daß der Druckknopf in einer genauen Lagezuordnung zum Trageteil 2 befestigt werden kann.
  • Die Betätigung des oben beschriebenen Schlosses ist wie folgt: Wenn man davon ausgeht, daß das Schloß 1 offen ist, wie es in Fig. 1 gezeigt ist, dann findet das Schließen des Schlosses und die hieraus folgende Verriegelung der Heckklappentür des Fahrzeugs statt, wenn der Schließbolzen 4 zum Inneren der Ausnehmung 5 hin verlagert wird, und zwar in der Richtung, die durch den Pfeil A in Fig. 1 gezeigt ist, und wenn die Tür geschlossen wird.
  • Wenn der Schließbolzen in Berührung mit den Bolzen-Eingriffsflächen der Sitze 8 gelangt, dann veranlaßt er das Schwenken der beiden Hebel 7 zur Schließstellung hin, die in Fig. 2 dargestellt ist. Genauer gesagt, der Hebel 7, an welchem das Anschlagteil 10 schwenkbar gelagert ist, schwenkt in Uhrzeigerrichtung, während der andere Hebel im Gegenuhrzeigersinn schwenkt, wie dies in den Zeichnungen zu sehen ist. Während dieser Bewegung gleitet der Zahn 16 längs der Kante 17 des Anschlagteils 10 und rastet in Eingriff mit der Endfläche 18, wobei der Schließbolzen zwischen den Sitzen 8 der beiden Hebel 7 verriegelt wird. Die Verschiebung des Endes des Zahnes 16 längs der Oberfläche 18 unter Wirkung der nachgiebigen Feder 14 stellt sicher, daß der Hebel 7, mit welchem der Zahn 16 ausgebildet ist, fest gegen den Schließbolzen 4 angedrückt wird und irgendein Spiel im Schloßmechanismus infolge von Veränderungen im Durchmesser des Schließbolzens infolge entweder von Abnutzung oder von Herstellungsfehlern aufgenommen wird. Wenn es gewünscht ist, das Schloß zu öffnen, dann wird der Druckknopf niedergedrückt, um das Anschlagteil 10 im Uhrzeigersinn zu schwenken, um die Oberfläche 18 vom Eingriff mit dem Zahn 16 zu lösen und es dem Hebel 7 zu gestatten, zur offenen Lage hin zu schwenken, wie dies oben beschrieben ist. Bei der Rückkehr in ihre offene Lage, die in Fig. 1 gezeigt ist, üben die beiden Hebel 7 einen Druck auf den Schließbolzen 4 aus, wobei sie ihn aus der Ausnehmung 5 schieben.
  • Obwohl der Schließbolzen im allgemeinen zylindrisch ist, ist er bevorzugt mit einem vergrößerten Kopf ausgebildet, um zu verhindern, daß er in Achsrichtung aus der Lage zwischen den Hebeln 7 herausrutscht, wenn das Schloß verschlossen ist.
  • Das erfindungsgemäße, oben beschriebene Schloß kann, obwohl es insbesondere für eine Heckklappentür geeignet ist, auch beispielsweise zum Verriegeln der Fronthaube eines Kraftfahrzeuges verwendet werden.
  • Leerseite

Claims (8)

  1. Ansprüche 1. Schloß, insbesondere für die Heckklappentür eines Heckklappen-Kraftfahrzeuges, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß es die folgenden, zusammenwirkenden Merkmale aufweist: - ein Trageteil (2) mit einem Blech (2b), welches einen ausgeschnittenen Kantenabschnitt (5) aufweist, der eine Ausnehmung bildet, in welche und aus welcher sich ein zylindrisches Schließbolzenteil (4), welches mit seiner Achse im wesentlichen senkrecht zur Ebene des Blechs (2b) angeordnet ist, in einerRichtung senkrecht zu seiner Achse bewegen kann, - zwei Hebel (7), die schwenkbar am Blech (2b) angebracht sind, und zwar jeweils einer an jeder der Seiten der Ausnehmung (5j bezüglich der Bewegungsrichtung des Schließbolzens (4) in diese hinein, wobei die Hebel (7) einen den Teil eines Kreises bildenden Sitz (8) aufweisen und um Achsen (6). senkrecht zum Blech (2b) zwischen einer Offnungsstellung des Schlosses (1), in welcher die Sitze dem Eintritt der Ausnehmung (5) zugewandt sind, um die Bewegung des Schließbolzens (4) zwischen ihnen zu gestatten, und einer Schließstellung des Schlosses schwenkbar sind, in welcher die Sitze einander zugewandt sind und im wesentlichen die zylindrische Oberfläche des Schließbolzens (4) umgeben, wenn dieser in der Ausnehmung (5) angeordnet ist, um ihn hierin zu verriegeln, wobei die Sitze jeweils Schließbolzen-Eingriffsflächen aufweisen, welche in der öffnungsstellung des Schlosses einen engen Abstand voneinander aufweisen und in Eingriff mit dem Schließbolzen (4) bei seiner Bewegung in die Ausnehmung hinein gelangen können, damit die Hebel (7) in die Schließstellung des Schlosses geschwenkt werden, - ein Anschlagteil (10), welches schwenkbar an dem ersten der beiden Hebel (7) angebracht ist, sowie eine Federeinrichtung (14), welche sich zwischen dem Anschlagteil (10) und dem Schloß-Trageteil (2) erstreckt und derart angeordnet ist, daß sieden ersten Hebel (7) zur öffnungsstellung des Schlosses hin vorspannt und das Anschlagteil (10) in Eingriff mit dem zweiten der beiden Hebel (7) vorspannt, wobei das Anschlagteil eine Anschlagfläche (18) aufweist, welche derart geformt ist, daß, wenn das Anschlagteil (4) zwischen den Hebelsitzen (8) in der Schließstellung des Schlosses angeordnet ist, das Gleiten des zweiten Hebels (7) an der Anschlagfläche (18) unter der Wirkung der Federeinrichtung (14) bis in eine Lage ermöglicht ist, in welcher der zweite Hebel gegen den Schließbolzen angedrückt wird, um die Schließbolzen zwischen den beiden Sitzen einzuklemmen, und - eine Betätigungseinrichtung, um das Anschlagteil (10) aus seiner Stellung, in welcher das Schloß geschlossen ist, zu seiner Stellung hin zu schwenken, in welcher das Schloß offen ist, um die Anschlag fläche (18) aus dem Eingriff mit dem zweiten Hebel (7) zu lösen, während es dem ersten Hebel ermöglicht ist, in die öffnungsstellung des Schlosses unter der Wirkung der Federeinrichtung (14) zu schwenken, wobei das Anschlagteil (10) in Berührung mit dem zweiten Hebel gleitet, um jenen in die Öffnungsstellung des Schlosses zu schwenken, und wobei der zweite Hebel infolge einer Verlagerung des Anschlagteils (10) aus der Öffnungsstellung in die Schließstellung des Schlosses in Rasteingriff mit der Anschlagfläche bringbar ist.
  2. 2. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (7), an welchem das Anschlagteil (10) schwenkbar angebracht ist,mit einer vorspringenden Führungsfläche (7a) versehen ist, die dazu eingerichtet ist, mit dem anderen Hebel (7) in Eingriff zu treten, um das öffnen des Schlosses zu unterstützen.
  3. 3. Schloß nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Anschläge (19) zum Begrenzen der Schwenkbewegung der Hebel (7) zur Öffnungs- bzw.
    Schließstellung des Schlosses hin vorgesehen sind.
  4. 4. Schloß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlänge Zungen umfassen, die aus dem Blech (2b) des Trageteils (2) ausgeschnitten und aus der Ebene des Bleches herausgedrückt sind.
  5. 5. Schloß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Trageteil zwei Wände (2d) aufweist, die jeweils an einer Seite der Ausnehmung (5) im Trageblech (2b) bezüglich der Bewegungsrichtung des Schließbolzens (4) in diese angeordnet sind und zur genannten Bewegungsrichtung geneigt sowie derart angeordnet sind, daß sie jeweils mit einem entsprechenden federnden Teil zusammenwirken, welches bezüglich dem Schließbolzen festliegt, um dessen Bewegung in die Ausnehmung hinein zu führen.
  6. 6. Schloß nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Trageteil (2) einen Sitz (21) zur Aufnahme einer Anbringung eines Druckknopfes zum Schwenken des Anschlagteils (10) um seine Schwenkachse (12) aufweist, wobei der Sitz mit einer Positionierungseinrichtung (22) versehen ist, die dazu eingerichtet ist, mit einer komplementären Positionierungseinrichtung der Druckknopfanbringung zusammenzuwirken, um den Druckknopf in einer vorbestimmten Lage bezüglich dem Trageteil (2) anzuordnen.
  7. 7. Schloß nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß Drehstifte (9) zur Lagerung der Hebel (3) an diesen zugewandten Erhöhungen (2c) des Trageblechs (2b) angebracht sind.
  8. 8. Schloß nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der im wesentlichen zylindrische Schließbolzen (4) einen vergrößerten Kopf aufweist.
DE19803006151 1979-02-21 1980-02-19 Schloss, insbesondere fuer kraftfahrzeug-heckklappentuer Granted DE3006151A1 (de)

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