DE3005850C2 - Verfahren zur Herstellung von granulierten PK-Düngemitteln - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von granulierten PK-DüngemittelnInfo
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- C05—FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
- C05B—PHOSPHATIC FERTILISERS
- C05B5/00—Thomas phosphate; Other slag phosphates
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Description
Es ist bekannt. Thomasphosphat mit Kalidüngesalz vermischt unter Zusatz von Wasser oder Salzlösungen
zu granulieren.
Nach Gericke, Analytische Chemie der Düngemittel
(1949), Seite 28, enthält Thomasphosphat 15 bis 20 Gew.-% P2O5, das in 2%iger Citronensäure löslich
ist. Insbesondere für unter Verwendung von Thomasphosphat erzeugte PK-Düngemittel ist deren Gehalt an
citronensäurelösiichem P2O5 wesentlich, da er ein Maß für den Gehalt des Düngemittels an pflanzenverfügbarem
P2O5 ist. In der Praxis liegt der Gehalt des Thomasphosphats an citronensäurelösiichem P2O5 heute
jedoch höchstens bei 15 bis 18 Gew.-°/o und kann bis
9 Gew.-% absinken.
Nach der DE-PS 9 69 208 ist ein PK-Düngemittel aus 60Gew.-% Thomasphosphat mit 17 Gew.-°/o citronensäurelösiichem
P2O5 und 40Gew.-% eines Kalidüngesaizes
mit 54 Gew.-% K2O-Gehalt als Feingranulat
herstellbar, das IOGew.-% citronensäurelösliches P2O5
und 20Gew.-% K2O enthält. Die DE-PS 9 73 396
beschreibt die Erzeugung eines PK-Düngemittels der Sorte 10/20,d. h. mit 10 Gew.-% citronensäurelösiichem
P2O5 und 20 Gew.-% K2O, das durch Aufbaugranulierung
eines 8 bis )2Gew.-% Wasser enthaltenden
Gemisches aus 633 Gew.-% Thomasmehl mit
15,6 Gew.-% P2O5 und 36,5 Gew.-% Kaliumchlorid mit
543 Gew.-% K2O erhalten wird. Ein weiteres Verfahren
zur Herstellung von granulierten PK-Düngemilteln ist
aus der DE-PS 12 57 151 bekannt, nach dem das Kalkli'ngesalz der flüssigen Thomasschlacke kurz vor
dem Versprühen zugesetzt wird. Das aus diesen beiden Komponenten bestehende schmelzflüssige Gemisch
fließt dann als Strahl in die Sprüheinrichtung, in der dieser Strahl von einem unter Druck geförderten Strahl,
aus gesättigter Kalisalzlösung getroffen, zu Granalien zerteilt und gleichzeitig abgeschreckt wird. Nach diesem
Verfahren können PK-DüngemiUe! der Sorte 1/20 erzeugt werden.
Um eine ausgewogene Versorgung an Phosphor und
Kalium von Kulturböden durch PK-Düngemittel sicherzustellen,
muß der Gehalt dieser PK-Düngemittel an citronensäurelösiichem P2O5 auf über IOGew.-% angehoben
werden Dieses Ziel ist durch die Verwendung eines Kalidüngesalzes zu erreichen, das sinen Gehall an
K2O von über 54 Gew.-% hat. So ist es beispielsweise
möglich, aus 35Gew.-% eines Kalidüngesalzes mit
58 Gew.-% K2O und 65 Gew.-°/o Thomasphosphat mit
17 Gew.-°/o citronensäurelösiichem P2Os ein PK-Düngemittel
der Sorte U/20 zu erzeugen. Zu der anderen Möglichkeit, nämlich den P2O5-Gehalt dieser PK-Düngemittel
durch Zumischung anderer Phosphatträger zu steigern, sind bereits Verfahren bekannt. So wird in der
DE-PS 12 42 644 vorgeschlagen, granulierte PK-Düngemittel aus einem Gemisch von Kalidüngesalz mit
Thomasphosphat, Superphosphat oder Triplephosphat und einer gesättigten Kalisalzlösung durch anschließendes
Verpressen herzustellen. Da Super- bzw. Triplephosphat 20 Gew.-% und mehr P2O5 enthalten, können nach
dem Verfahren der DE-PS 12 42 644 PK-Düngemittel mit mehr als 10Gew.-% P2O5 erhalten werden, wovon
jedoch ein Teil wasserlöslich ist. Die DE-AS 11 39 854
und 11 45 645 empfehlen, Thomasphosphat mit Phosphorsäure
als Granulierflüssigkeit zu granulieren. Nach diesem Verfahren können ebenfalls nur Düngemittel
erhalten werden, die auch wasserlösliches P2O5 enthalten. Weiter ist in der DE-AS 17 92 192 ein Verfahren zur
Herstellung von PK-Mischdüngemitteln durch Granulieren eines Gemisches aus Thomasphosphat, Kalisalz,
Triplephosphat bzw. Phosphorsäure und Wasser bzw. Salzlösung vorgeschlagen, nach dem PK-Düngemittel
mit P2O5: K2O-NährstoffverhäItnis von 12 bis 18:20
erhalten werden können, die weniger als etwa 0,5Gew.-% wasserlösliches P2O5 enthalten. Daraus
ergibt sich, daß die danach erzeugten PK-Düngemittel eine — wenn auch geringe — Acidität aufweisen, die zu
einer Freisetzung von Schwefelwasserstoff aus dem Thomasphosphat führL Ebenso läßt sich nach diesem
Verfahren die Freisetzung von Chlorwasserstoff, insbesondere beim Trocknen des Endprodukts, nicht ganz
verhindern. Ein vorangehender partieller Aufschluß einer Teilmenge des Thomasphosphats mit Phosphorsäure
wird in der DE-AS 17 92 192 weder vorbeschrieben
noch nahegelegt.
Die DE-PS 15 92 785 beinhaltet eine Verfahrensmöglichkeit,
wonach der Gehalt des Thomasphosphats an freiem Calciumoxid mit Phosphorsäure neutralisiert und
das Produkt mit anderen Düngekomponenten granuliert wird. In Abwandlung dieser Arbeitsweise wird in
der DE-PS 15 92 786 die Lehre gegeben. Thomasphosphat mit einem Gemisch aus Phosphorsäure, Harnstoff
und/oder Kalidüngesalz vermischt zu granulieren. Line entsprechende Lehre ist auch Gegenstand der DE-AS
22 24 181, wonach das Thomasphosphat mit einer seinem CaO-Gehalt entsprechenden Menge Phosphorsäue,
Kaliumchlorid, Kieserit und Wasser unter Rückgutumlauf zu einem Düngemittel granuliert, das
l2Gew.-% P2O5. 18Gew.-% K2O und 5Gew.-% MgO
enthält.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß bei der Zugabe von Phosphorsäure bzw. Superphosphat oder Triplephosphat
zu einem Gemisch von Thomasphosphat und Kaliumchlorid stets, und insbesondere bei Erwärmung
solcher Mischungen, merkliche Mengen an Schwefelwasserstoff und Chlorwasserstoff freigesetzt werden,
die zur Vermeidung einer Umweltbelastung mit erheblichem technischen Aufwand aus der Verfahrensabluft eliminiert werden müssen. Hieraus ergibt sich die
Aufgabe, die Freisetzung von Schwefel- bzw. Chlorwas-
μ serstoff in solchen Mischungen zu verhindern.
Es wurde ein Verfahren zur Herstellung von granulierten PK-Mischdüngemitteln durch Granulierung
eines Gemisches aus Thomasphosphat. Phosphor-
säure und Kalidöngesalz in Gegenwart von Wasser oder
Laugen der Kalisalzgewinnung als Granulierflüssigkeit
unter rollender Bewegung und anschließender Trocknung der erhaltenen Granulate in einem Heißgasstrom
gefunden. Danach werden 20 bis 5OGew.-°/o der Gesamtmenge an Thomasmehl pro Mol des darin
enthaltenen freien CaO mit 2 bis 8 Mol P2O5 in Form
einer Phosphorsäure mit 28 bis 55 Gew.-°/o P2O5-Gehalt
unter lebhafter Bewegung bedüst, das erhaltene Produkt nach Vermählen auf eine Korngröße von unter
1,5 mm mit der restlichen Menge an Thomasphosphat, Kalidüngesalz und 8 bis 12 Gew.-°/o Granulierflüssigkeit
vermischt und granuliert.
Für die Durchführung des Verfahrens der Erfindung können mehlfein gemahlene Thomasphosphate eingesetzt
werden, die weniger als 20 Gew.-% P2O5 enthalten.
Mit besonderem Vorteil wird von Thomasphosphaten ausgegangen, deren P2O5-GehaIt zwischen 14 und
19 Gew.-% liegt Diese Thomasphosphate enthalten in der Regel etwa 2 Gew.-°/o freies, d. h. chemisch nicht
gebundenes CaO. Außerdem liegen in solchen Thomasphosphaten noch 25ö bis 50ö ppm Schwefel in Form von
Sulfiden bzw. Polysulfiden vor.
Erfindungsgemäß werden zunächst 20 bis 50 Gew.-°/o dieses handelsüblichen mehlfein vermahlenen Thomasmehls
unter lebhafter Bewegung, beispielsweise in einem Mischer, System Lödige, mil einer Menge an
Phosphorsäure bedüst, daß pro Mol des freien CaO im Thomasphosphat 2 bis 8 Mol P2Os in Form einer
Phosphorsäure mit 28 bis 55Gew.-% P2O5-Gehalt
eingesetzt werden. Das Gemisch bildet unter Erwärmung auf eine Ί :mperatur von 80 bis 900C ein
feingrießiges Produkt, das anschliePind, vorzugsweise
in einer Hammermühle, auf eine Korngröße von unter 1,5 mm vermählen wird. In diesem Pre-Iukt ist nicht nur
das freie CaO mit Phosphorsäure umgesetzt, sondern auch noch ein Teil des chemisch gebundenen CaO.
Jedoch führt diese Umsetzung, die als partieller Aufschluß des Thomasphosphats anzusehen ist, nicht
zur Bildung von wasserlöslichem P2Os.
Dieses Produkt wird dann in einem Mischer mit der restlichen Menge an Thomasmehl, dem Kalidüngesalz
und erforderlichenfalls Rückgut intensiv vermischt. Als Kalidüngesalz werden vorteilhaft in der Hauptmenge
aus Kaliumchlorid bestehende Düngesalze eingesetzt, die 45 bis 60 Gew.-% K2O enthalten. Wenn der Mischer
als Granuliereinrichtung geeignet ist, wie beispielsweise die Mischer System Lödige oder ein Doppelwellenmischer,
so kann die Granulierflüssigkeit in diesem Mischer bereits eingespeist werden. Im anderen Fall
wird das Gemisch in einen Granulierteller oder in eine Granuliertrommel eingeführt, dort mit Granulierflüssigkeit
beaufschlagt und unter rollender Bewegung granuliert.
Als Granulierflüssigkeit kann Wasser eingesetzt -,5 werden, und zwar in Mengen von 8 bis l2Gew.-°/o,
bezogen auf das Gesamtgemisch. Anstelle von Wasser kann auch eine Lauge aus der Kalisalzgewinnung mit
Vorteil als Granulierflüssigkeit eingesetzt werden. Mit dieser Lauge soll eine Wassermenge in das Granulierge- so
misch eingebracht werden, dessen Feuchtigkeitsgehall in den vorstehend angegebenen Grenzen liegt. Ls kann
sich hierbei um eine sogenannte Betricbslauge der Kalisalzgewinnung handeln, die neben Kalium- und
Natriumchlorid noch Magnesiumchlorid und -sulfat t>-,
enthält. Der KjO-Gehalt, bezogen auf den Gesamtsalzgehalt
solcher Laugen, liegt bei 18 Gew.-%.
Das auf diese Weise erhaltene Granaliengriinkorn wird anschließend, beispielsweise in einer Trockentrommel,
unter Einwirkung von auf höhere Temperaturen, wie beispielsweise etwa 5000C, vorgeheizte Heißgase
unter rollender Bewegung getrocknet.
Die nach Abkühlung als Endprodukt anfallenden Granalien haben sehr gute mechanische Eigenschaften.
Bei geringem Abrieb ist ihre Druckfestigkeit beachtenswert hoch. Im Verlauf des Verfahrens der Erfindung
werden nur geringe Mengen Schwefelwasserstoff und kein Chlorwasserstoff freigesetzt Diese technischen
Vorteile des Verfahrens der Erfindung können mit den zum Stand der Technik gehörenden Verfahren nicht
erreicht werden.
Zur Erläuterung werden nachstehend noch Ausfühmngsbeispiele
der Erfindung angegeben, die mit fo:genden Ausgangsmaterialien durchgeführt worden
sind:
Thomasphosphat Typ I
P2O5-Gehait 18,2 Gew.-%
CaO-Gehalt 2,0 Gew.-% (freies CaO)
Suindgehait 290 bis 350 ppm
Thomasphosphat Typ H
P2O5-Gehal; 14,7Gew.-%
CaO-Gehalt 1,9 Gew.-°/o (freies CaO)
Sulfidgehalt 340 bis 460 ppm
Granulierlauge aus Kalisalzgewinnung
NaCI-Gehalt 166 g/l
KCI-Gehalt 122 g/l
MgClrGehait 40 g/i
MgSO4-Gehalt 83 g/l
H2O-Gehalt 864 g/l
Dichte 1,275
Kalidüngesalz mit 60 Gew.-°/o K2O
57,9 Gew.-Teile Thomasphosphat Typ I werden in einem Mischer (System Lödige) unter lebhafter
Bewegung in 8 min mit 153 Gcw.-Teik-n Phosphorsäure (52 Gew.-% P2O5-Gehalt) bedüst. Das molare Verhältnis
freies CaO aus Thomasphosphat Typ I : P2O; aus
Phosphorsäure beträgt in diesem Gemisch 1 : 2,67. Beim weiteren Mischen erwärmt sich das Gemisch auf eine
Temperatur von etwa 900C und wird feingrießig. An diesem Produkt werden folgende Analysenwerte
ermittelt:
citronensäurelösl. P2O5
wasserlösliches P2O5
freies CaO
wasserlösliches P2O5
freies CaO
23,2 Gew.-%
< 0,5 Ge w-%
<0.l Gew.-%
< 0,5 Ge w-%
<0.l Gew.-%
Dieses Produkt wird in einer Hammermühle auf eine Korngröße von unter !,5 mm vermählen.
Das vermahlene Produkt wird dann in einem Mischer. System Lödige, mit 102,2 Gew.-Teilcn Thomasphosphat
Typ Il und 87.4 Gew.-Teilen Kalidüngesalz intensiv vermischt und dieses Gemisch unter Zusatz von
48.1 Gew.-Teilcn Granulierlauge granuliert. Die Feuchte
des hierbei erhaltenen grünen Granulats beträgt
10.2 Gew.-^ίι, sein in 2%iger Citronensäure löslicher
PjOvGehalt 10,2Gew.-% und sein pH-Wert gemessen
in einer wäßrigen Aufschlämmung aus I Gew.-Teil Grünkorn in 100 Gew.-Teilen Wasser 10.9.
Diese Granalien werden anschließend in einer gasbeheizten Trockentrommel unter rollender Bewegung mit
Verbrennungsgasen, deren EintrittstemperaUir 4500C
und deren Austrittstemperatur 170°C betragen, getrocknet,
wobei die Temperatur der Granalien 133°C beträgt.
Im Verlauf dieser Maßnahmen wird keine Schwefelwasserstoff-Entwicklung
festgestellt und es werden weniger als 8 ppm — bezogen auf die Menge des Endprodukts — an Chlorwasserstoffgas freigesetzt.
Für das Endprodukt werden folgende Analysenwerte ermittelt:
citronensaurelösl. P2O5
wasserlösliches P2O5
Gehalt an K2O
wasserlösliches P2O5
Gehalt an K2O
Gehalt an freiem CaO
pH-Wert (1 : 100)
pH-Wert (1 : 100)
ll,7Gew.-%
0,05 Gew.-%
0,05 Gew.-%
19,5Gew.-%
0,24 Gew.-%
0,24 Gew.-%
10,8
Gemäß den Angaben des Beispiels 1 werden 77 Gew.-Teile Thomasphosphat Typ 1 8 min mit
insgesamt 12Gew.-Teilen Phosphorsäure (52 Gew.-% P2O5-Gehalt) zu einem Gemisch bedüst, desser molares
Verhältnis freies CaO : P2O5 aus Phosphorsäure 1 :3
beträgt. Nach dem Vermählen werden 2ί 2,9 Gew.-Teile
dieses Produktes mit 122,8 Gew.-Teilen Thomasphosphat Typ II, 303,6 Gew.-Teilen eines Thomasphosphats
mit 18,7 Gew.-% P2O5 und 350 Gew.-Teilen Kalidüngesalz
mit 49 Gew.-% K2O intensiv vermischt und dieses Gemisch mit 165 ,8 Gew.-Teilen Granulierlauge granuliert.
Die Granalien werden anschließend gemäß den Angaben in Beispiel 1 getrocknet.
Im Verlauf dieser Maßnahmen werden kein Schwefelwasserstoff
und kein Chlorwasserstoff freigesetzt.
Das Endprodukt beträgt 12,06 Gew.-% citronensäurelösliches P2O5 und 17.5 Gew.-% K2O.
Der Abrieb in Gcw.-% beträgt bei diesem Produkt nach
!Tag
5 Tagen
5 Tagen
Il
14
14
und die Druckfestigkeit der Granalien in g/Granalie
nach
!Tag
5 Tagen
5 Tagen
1195
940
940
Nach den Angaben des Beispiels 1 werden 74,9 Gew.-Teile
Thomasphosphat Typ I, 8 min mit insgesamt 25,1 Gew.-Teilen Phosphorsäure (52Gew.-% P2O5-Gehalt)
zu einem Gemisch bedüst, dessen molares Verhältnis freies CaO : P2O5 aus Phosphorsäure 1 :3,44
beträgt. Nach dem Vermählen werden 209,5 Gew.-Teile dieses Produkts mit 277,2 Gew.-Teilen Thomasphosphat,
Typ II, und 148,3 Gew.-Teilen eines Thojnasphosphats mit 18,7Gew.-% P2O5 und--^SO-Cew.-Teilen
Kalidüngesalz mit 49 Gew."-% K2O intensiv vermischt
und dieses Gemisch mit 165,8 Gew.-Teilen Granulierlauge granuliert. Die gemäß Beispiel 1 getrockneten
Granalien enthalten 12,06 Gew.-°/o citronensäurelösliches P2O5 und 17,5 Gew.-% K2O.
Der Abrieb beträgt bei diesen Granalien in Gew.-°/o nach
ITag
5 Tagen
5 Tagen
13
15
15
und die Druckfestigkeit in g/Granalie nach
ITag
5 Tagen
5 Tagen
1275
1145
1145
Auch bei der Durchführung der Maßnahmen dieses Beispiels wird weder Chlor- noch Schwefelwasserstoff
freigesetzt.
Beispiel 4
(Vergleich)
(Vergleich)
Wenn gemäß Beispiel 1 57,9 Gew.-Teile Thomasphosphat, Typ I, und 102,2 Gew.-Teile Typ II vermischt und
mit 153 Gew.-Teilen Phosphorsäure (52 Gew.-% P2O5-Gehali)
bedüst und nach dem Vermählen mit 74,1 Gew.-Teilen Kalidüngesalz (60% K2O) und 48,1 Gew.-Teilen
Granulierlauge vermischt wird, ist während dieser Granulierung eine Freisetzung von Chlor- und Schwefelwasserstoff
festzustellen. Es sind dabei freigesetzte Mengen von 300 bis 900 g/t PK-Düngemittel an
Chlorwasserstoff und 21 bis 31 g/t PK-Dühgemittel an
•to Schwefelwasserstoff möglich.
Die nach der Trocknung erhaltenen Granalien sind von geringer mechanischer Festigkeit. Der Abrieb
beträgt bei diesen Granalien in Gew.-°/o nach
ITag
5 Tagen
5 Tagen
49
83
83
und die Druckfestigkeit in g/Granalie nach
ITag
5 Tagen
5 Tagen
730
535
535
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von granulierten PK-Mischdüngemitteln durch Granulierung eines Gemisches aus Thomasphosphat, Phosphorsäure und Kalidüngesalz in Gegenwart von Wasser oder Laugen der Kalisalzgewinnung als Granulierflüssigkeit unter rollender Bewegung und anschließender Trocknung der erhaltenen Granulate in einem Heißgasstrom unter rollender Bewegung, dadurch gekennzeichnet, daß 20 bis 50 Gew.-% der Gesamtmenge an Thomasmehl pro Mol des darin enthaltenen freien CaO mit 2 bis 8 Mol P2O5 in Form von Phosphorsäure mit 28 bis 55 Gew.-% P2O5-GehaIt unter lebhafter Bewegung bedüst, das erhaltene Produkt nach Vermählen auf eine Korngröße von unter 1,5 mm mit der restlichen Menge des Thomasphosphate, dem Kalidüngesalz und 8 bits 12Gew.-% Granulierflüssigkeit gemischt und granuliert werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803005850 DE3005850C2 (de) | 1980-02-16 | 1980-02-16 | Verfahren zur Herstellung von granulierten PK-Düngemitteln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803005850 DE3005850C2 (de) | 1980-02-16 | 1980-02-16 | Verfahren zur Herstellung von granulierten PK-Düngemitteln |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3005850A1 DE3005850A1 (de) | 1981-08-20 |
| DE3005850C2 true DE3005850C2 (de) | 1982-05-06 |
Family
ID=6094797
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803005850 Expired DE3005850C2 (de) | 1980-02-16 | 1980-02-16 | Verfahren zur Herstellung von granulierten PK-Düngemitteln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3005850C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0154017A3 (de) * | 1984-03-07 | 1986-06-25 | FELS-WERKE Peine-Salzgitter GmbH | Verfahren zur Herstellung eines Mehrnährstoffdüngers |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2224181B2 (de) * | 1972-05-18 | 1976-09-16 | Kali Und Salz Ag, 3500 Kassel | Verfahren zur steigerung der durchsatzkapazitaet und ausbeute bei der granulierung eines pk-duengemittels |
-
1980
- 1980-02-16 DE DE19803005850 patent/DE3005850C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3005850A1 (de) | 1981-08-20 |
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