DE300565C - - Google Patents
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- DE300565C DE300565C DENDAT300565D DE300565DA DE300565C DE 300565 C DE300565 C DE 300565C DE NDAT300565 D DENDAT300565 D DE NDAT300565D DE 300565D A DE300565D A DE 300565DA DE 300565 C DE300565 C DE 300565C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V21/00—Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
- F21V21/36—Hoisting or lowering devices, e.g. for maintenance
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vr 300565 KLASSE 4 a. GRUPPE
PAUL SIXTUS in DRESDEN.
Beleuchtungsmast. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. April 1916 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein zweiteiliger Lampenmast für Außenbeleuchtung, der
es gestattet, den oberen Teil des Mastes, welcher den Beleuchtungskörper trägt, in bequemer
Weise ohne Verwendung eines Flaschenzuges oder eines über Rollen laufenden Seiles
herunterzulassen. Bei den bisher bekannten, zweiteiligen Masten war, soweit sie nicht blos
einen normalen Mast mit schwenkbarem
ίο Auslegearm (Patent 228844, britisches Patent
14035/1898) darstellten, die Anordnung so getroffen,
daß der Drehpunkt für den oberen Mastteil sich entweder am unteren Ende in der Nähe des Mastfußes befand (Patent 110023)
oder in dem oberen Teil des Mastes (vgl. amerikanisches Patent 654923).
Gemäß vorliegender Erfindung besteht ein Beleuchtungsmast aus einem festen unteren
Teil, der etwa die halbe Höhe des gesamten Mastes besitzt, und einem an dessen Ende in
seiner Mitte drehbar gelagerten Teil. Diese Anordnung bietet den Vorzug,- daß der einen
zweiarmigen Hebel darstellende obere Teil um volle 180 ° nach unten geschwenkt werden
kann, so daß die an dem Mast aufgehängte Lampe in die tiefste, zum Bedienen geeignetste
Stellung gelangt.
In der beiliegenden Zeichnung (Fig. 1 bis 7) ist der Erfindungsgegenstand dargestellt. Der
zweiteilige Lampenmast besteht aus dem festen Mastteil α in beliebiger Ausführung und einem
Rohr, Stab, Profileisen ο. dgl. δ (im folgenden stets Rohr genannt), welches um eine horizontale
Achse an dem oberen Ende des festen Mastes « drehbar gelagert ist. Das Rohr b
ist im normalen Zustand mit dem unteren Ende d befestigt, das obere Ende e trägt
die Lichtquelle f. Das Herablassen dieser Lampe zur Reinigung und Instandhaltung gestaltet
sich bei der vorliegenden Erfindung außerordentlich einfach. Das am Maste α befestigte
Schloß g wird geöffnet und dadurch das untere Ende d des Rohres freigegeben.
Dieses trägt eine öse oder ähnliche Vorrichtung zur Befestigung eines Seiles oder einer
Kette h. Infolge des Übergewichts des' die Lampe tragenden oberen Teils des Rohres b
zeigt dieses das Bestreben, sich nach unten Zu drehen, eine Bewegung, welche durch entsprechendes
Ausgeben des Seiles h geregelt wird (Fig. 2 und 3). Befindet sich die Lampe
in der unteren !,.age, so kann sie gereinigt
oder instandgesetzt werden (Fig. 4). Dadurch, daß die Lampe fest mit dem Rohr verbunden
ist, wird sie eine umgekehrte Stellung einnehmen, welche die zu reinigenden Teile leichter
zugänglich macht. Durch Ziehen am Seil h wird die Lampe wieder in die Höhe gehoben.
Bei dieser Vorrichtung zum Herablassen der Armatur sind Winden, Gegengewichte, Drahtseile
mit Rollen und Flaschenzüge vermieden. Es wird nur ein Zugorgan benutzt, welches
der Arbeiter bei Bedarf an das untere Ende des Rohres b befestigt, um die Lampe herabzulassen.
Eine ständige Beanspruchung und Beeinflussung durch Witterungsverhältnisse kann daher bei diesem Seil nicht stattfinden,
so daß sich auch für die Lampe Entlastungsbzw. Kupplungsvorrichtungen erübrigen. Durch
die starre Verbindung der Lampe f mit dem oberen Teil e des Rohres b wird das Pendeln
der Lampe im Winde verhindert.
Es ist zweckmäßig, das Rohr b aus zwei Rohrstücken zusammenzusetzen, die auf oder
in einem Mittelteil k befestigt werden (s. Fig. 5). Die Zuführung der elektrischen Leitungen bzw.
S des Gases kann in diesem Falle durch ein drehbares Rohr Z erlolgen, welches die durchbohrte
Drehachse m mit dem oberen Teil des Rohres b verbindet. Die Zuführung durch
das Drehgelenk kann auch vollständig umgangen werden, indem die elektrischen Leitungen
oder das Leuchtgas in den unteren Teil des Rohres b eingeführt werden, wie dieses
in Fig. 6 schematisch für Gas dargestellt ist. Das untere Ende des Rohres b
wird durch eine Kupplungsmuffe η mit der Gaszuführung 0 verbunden. Bei elektrischen
Lampen kann die Stromzuführung durch jede beliebige Vorrichtung etwa in Form eines
Steckkontaktes erfolgen; um bei der Zuführung des Leuchtgases etwaige Längenänderungen
der unteren Rohrhälfte auszugleichen, kann nach Fig. 7 das in dem Schloß g befestigte
Rohr b auch durch einen seitlichen Ansatz mittels einer Kupplungsmuffe η an ein
nachgiebiges Rohr p verbunden werden.
Claims (5)
- Patent-An Sprüche:i. Beleuchtungsmast mit einem festenunteren und einem an diesem drehbar gelagerten oberen Teil, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Mastteil etwa der Hälfte der erforderlichen Gesamtmasthöhe entspricht und der obere drehbare Teil in seiner Mitte am oberen Ende des festen Teiles gelagert ist.
- 2. Beleuchtungsmast nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil des .'drehbaren Rohres oder Stabes einen Haken oder eine sonstige geeignete Vorrichtung trägt, damit für das Herablassen der Armatur zeitweise ein Zugorgan (Seil und Kette) daran befestigt werden kann.
- 3. Beleuchtungsmast nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Armatur mit dem oberen Ende des drehbaren Rohres oder Stabes starr verbunden ist, so daß sie beim Herablassen in umgekehrtem Zustand ankommt.
- 4. Beleuchtungsmast nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung des Gases oder der elektrischen Leitungen an dem unteren Ende des drehbaren Rohres oder Stabes erfolgt, .
- 5. Beleuchtungsmast nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausgleichung von Längenänderungen der unteren Rohr- oder Stabhälfte der Anschluß an die Gaszuführungsleitung mit Hilfe eines nachgiebigen Rohres erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnuntien.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE300565C true DE300565C (de) |
Family
ID=554552
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT300565D Active DE300565C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE300565C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4807125A (en) * | 1986-10-16 | 1989-02-21 | Bruce Miller | Multi-purpose lamp |
-
0
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4807125A (en) * | 1986-10-16 | 1989-02-21 | Bruce Miller | Multi-purpose lamp |
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