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DE266714C - - Google Patents

Info

Publication number
DE266714C
DE266714C DENDAT266714D DE266714DA DE266714C DE 266714 C DE266714 C DE 266714C DE NDAT266714 D DENDAT266714 D DE NDAT266714D DE 266714D A DE266714D A DE 266714DA DE 266714 C DE266714 C DE 266714C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lamp
coupling
bracket
tilting bracket
funnel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT266714D
Other languages
English (en)
Publication of DE266714C publication Critical patent/DE266714C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/36Hoisting or lowering devices, e.g. for maintenance
    • F21V21/38Hoisting or lowering devices, e.g. for maintenance with a cable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 266714 KLASSE 21/. GRUPPE
Firma C. A. SCHAEFER in HANNOVER.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Dezember 1912 ab.
Es kommt häufig vor, daß Bogenlampen oder andere Beleuchtungskörper für elektrisches Licht in einer Lyra auf einem Mast angeordnet werden. Die Schwierigkeit besteht bei dieser Anordnung darin, die Lampe zur Bedienung herabzulassen. Es ist zu diesem Zweck notwendig, daß an der Lyra ein Kippbügel angeordnet wird, mit dem die Lampe aus der Lyra und damit aus der Mastebene
ίο herausgeschwenkt und dann herabgelassen werden kann. Besondere Schwierigkeiten stellen sich heraus, wenn die Lampe an der Lyra mittels einer Leitungskupplung hängt, welche dazu dient, die Lampe stromlos herabzulassen.
Vorrichtungen dieser Art sind bekannt. Es soll hier vor allem auf eine vor einigen Jahren bekanntgewordene Anordnung hingewiesen werden, bei welcher die Lampe, wie oben beschrieben, mittels eines Bügels herausgeschwenkt und mittels einer Leitungskupplung stromlos abgewunden werden kann.
Dieser bekannten Vorrichtung haften aber noch besondere Mängel an. Wie in der Patentschrift, in welcher jene Vorrichtung beschrieben ist, angegeben ist, soll sich eine Leitungskupplung gewöhnlicher Art bei Bogenlampenaufzugsvorrichtungen an Masten, bei denen die Lampe senkrecht über die Mastspitze -hinaufgezogen werden soll, nicht ver- wenden lassen. Es ist deshalb eine komplizierte Leitungskupplung vorgeschlagen, welche vor allen Dingen den Nachteil hat, daß sie an dem herausschwenkbaren Kippbügel befestigt ist und Vorrichtungen aufweisen muß, die ein Einkuppeln der Kupplung stets in ein und derselben Lage bewirken.
Beim Gegenstand der Erfindung werden diese Nachteile vermieden, insbesondere dadurch, daß die Aufgabe gelöst ist, eine Leitungskupplung gewöhnlicher Art verwenden zu kön- nen. Diese Leitungskupplung ist eine solche mit konzentrischen Kontakten. Eine derartige Kupplung hat bekanntlich den Vorteil, daß sich der Unterteil· derselben in beliebiger Lage in den Oberteil hineinstecken läßt.
Ein weiterer Vorzug der neuen Aufzugsvorrichtung besteht darin, daß der Oberteil der Kupplung an der feststehenden Lyra angeordnet ist, so daß vermieden wird, den herausschwenkbaren Kippbügel mit Zuführungsleitungen zu versehen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Er'nndungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der Aufzugsvorrichtung „ mit in Betriebsstellung befindlicher Lampe, Fig. 2 die Seitenansicht einer veränderten Stellung, bei welcher die Kupplung ausgeschaltet ist, Fig. 3 die Seitenansicht einer dritten Stellung mit teilweise ausgeschwenktem Kippbügel und schließlich Fig. 4 eine Stellung, bei welcher der Kippbügel vollständig ausgeschwenkt ist. Fig. 5 veranschaulicht eine Rückansicht der Aufzugsvorrichtung, aus welcher die Lagerung des Kippbügels erkennbar ist, und Fig. 6 eine in Verbindung mit der Kupplung angewendete Seilentlastungssperrglocke.
Der Oberteil α der Kupplung ist an einem Rollenbock b angeordnet, welcher an der festen Lyra c im Drehpunkt d gelagert ist. Der Oberteil α der Kupplung kann also eine Drehung in einer Ebene senkrecht zur Lyren-
ebene ausführen. Der Unterteil e der Kupp-lung ist mit einem komsch gestalteten Fuß f versehen. An diesem wiederum hängt mittels eines- kurzen Verbindungsrohres g, innerhalb dessen die Zuleitungen geführt werden, die. Lampe h.
An dem herausschwenkbaren Bügel i ist oben ein trichterförmiger Körper k schwingbar gelagert. Die Innenfläche dieses Trichters
ίο entspricht in ihrer Form ungefähr der Außenfläche des konischen Oberteil fußes f. . Der Trichter ist jedoch nicht vollkommen geschlossen, sondern nach vorn geöffnet. In einer seitlichen Abbiegung des oberen Endes des Kippbügels i sitzt die Rolle I, die besondere Fangbügel m für das Seil besitzt.
Die Aufzugsvorrichtung arbeitet in folgender Weise: .
Es sei angenommen, die Lampe hänge senkrecht über dem Mast. Diese Stellung ist in Fig. ι dargestellt. In dieser Stellung hängt auch die Leitungskupplung α, e senkrecht, und der Fuß f befindet sich über dem Trichter k. Wird nun das Aufhängeseil etwas nachgelassen, so entkuppelt sich die Kupplung, wie es Fig. 2 zeigt, und der Kupplungsunterteil e setzt sich mit seinem konisch gestalteten Fuß f in den Trichter k ein. · Eine Folge davon ist, daß beim weiteren Nachlassen des Seiles der Kippbügel i herausgeschwenkt wird, bis er in eine Stellung gelangt, die in Fig. 3 dargestellt ist. Hier legt sich die am Kippbügel i befestigte Rolle / gegen das Aufzugsseil an. Wird die Lampe weiter herabgelassen, so wird der Kupplungsunterteil e durch die Rolle I allmählich aus dem nach vorn offenen Trichter k herausgehoben, bis der Kippbügel i einen festen Anschlag η an der Lyra c findet und seine Drehung beendet. Jetzt liegt das Aufzugsseil nur noch an der Rolle I, wie Fig. 4 zeigt, und die Lampe h kann bequem herabgelassen werden.
Beim Aufziehen der Lampe h stößt ein Anschlag 0 des Kupplungsunterteils e an die Führungsbügel m der Rolle I. Bei weiterem Aufziehen wird der Kippbügel nach oben geschwenkt, und der Kupplungsunterteil e legt sich nach und nach wieder in den Trichter k ein. Schließlich wird die Stellung gemäß Fig. 2 erreicht, und man kann den Kupplungs- - unterteil e mit der daran hängenden Lampe h vollends hochziehen und die Kupplung a, e einkuppeln.
Eine weitere Verbesserung der Aufzugsvorrichtung besteht darin, die Leitungskupplung mit einer Seilentlastungsvorrichtung an sich bekannter Art zu verbinden. In der Zeichnung ist die Kupplung mit einer derartigen Seilentlastung ausgerüstet dargestellt (Fig. 6). Der Anschlag 0 des Kupplungsunterteils e wird hierbei zu einem pilzförmigen Ansatz der Seilentlastungssperrglocke ausgebildet. Der Körper 0 erfüllt einmal den Zweck, gegen die gabelförmige Verlängerung m des Kippbügels anzustoßen und den Kippbügel nach oben hin mitzunehmen, und andererseits greift unter den unteren Rand des Anschlages 0, wie aus der Fig. 6 ersichtlich ist, eine Sperrklinke zum Zweck der Seilentlastung.
Es sei noch erwähnt, daß die an der Rolle I befestigten Bügel m den Zweck haben, das Aufzugsseil beim Herausklappen des Kippbügels i genau in die Rolle zu legen. - Diese Fangbügel m sind gleichzeitig so konstruiert, daß sie eine Auflagefläche für den Ansatz 0 des Kupplungsunterteils e bilden, wenn dieser beim Heraufziehen der Lampe h gegen die Fangbügel' i stößt.
Es ist ersichtlich, daß die Lampe h mit dem Kupplungsunterteil e eingeschaltet werden kann, gleichviel, ob sie sich um ihre Achse nach der einen oder anderen Richtung verdrehen. Eine besondere Vorrichtung, um den Kupplungsunterteil in einer ganz bestimmten Lage in den Oberteil α gelangen zu lassen, ist also nicht notwendig, da die konzentrischen Stromschlußstücke der Kupplung a, e stets korrespondieren. Ferner läßt die Anordnung zu, daß die Zuleitungsdrähte innerhalb der festen Lyra c bis zum obersten Punkt geführt werden können und alsdann nur auf das kurze Stück von der Austrittsöffnung bis zur Einführung am Kupplungsoberteil α frei heranzuführen sind (Fig. 5).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Aufzugsvorrichtung an Masten für elektrische Lampen, bei . welcher die Lampe mittels Kippbügels herausgeschwenkt wird, gekennzeichnet durch die Verwendung einer der bekannten Leitungskupplungen mit konzentrischen Kontakten in der Weise, daß der Oberteil (a) der Kupplung an einer festen Lyra (c) drehbar gelagert und der Unterteil (e) mit einem konisch gestalteten Fuß ff) versehen ist, der sich beim Herablassen der Lampe (h) in einen entsprechend geformten, nach vorn offenen Trichter (k) einsetzt, der an einem Kippbügel (i) drehbar gelagert ist, und daß bei weiterem Herablassen der Lampe das Ausschwenken des Kippbügels und hierdurch mittels einer am Kippbügel gelagerten Rolle (I) ein Herausheben des Unterteilfußes (f) aus dem Trichter bewirkt wird, so daß dann die Lampe "frei herabgelassen werden kann.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT266714D Active DE266714C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE266714C true DE266714C (de)

Family

ID=523832

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT266714D Active DE266714C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE266714C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0238457A3 (en) * 1986-03-21 1989-06-07 Giampaolo Targetti Reticular structure made up of sectional elements for interior decoration and lighting

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0238457A3 (en) * 1986-03-21 1989-06-07 Giampaolo Targetti Reticular structure made up of sectional elements for interior decoration and lighting

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