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DE232219C - - Google Patents

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Publication number
DE232219C
DE232219C DENDAT232219D DE232219DA DE232219C DE 232219 C DE232219 C DE 232219C DE NDAT232219 D DENDAT232219 D DE NDAT232219D DE 232219D A DE232219D A DE 232219DA DE 232219 C DE232219 C DE 232219C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lamp
rod
foot
solenoid
base
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT232219D
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English (en)
Publication of DE232219C publication Critical patent/DE232219C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J5/00Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J5/20Seals between parts of vessels
    • H01J5/22Vacuum-tight joints between parts of vessel
    • H01J5/24Vacuum-tight joints between parts of vessel between insulating parts of vessel
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0033Vacuum connection techniques applicable to discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0037Solid sealing members other than lamp bases
    • H01J2893/0038Direct connection between two insulating elements, in particular via glass material
    • H01J2893/0039Glass-to-glass connection, e.g. by soldering

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λδ 232219' — KLASSE 21/. GRUPPE
JEAN CANELLO in PARIS.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Februar 1910 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung elektrischer Glühlampen mit mehreren Fäden, die in der Längsausdehnung der Birne zwischen dem unteren, die Stromabnehmer enthaltenden Fuß und einem oberen, mit Häkchen ausgerüsteten -Stern verlaufen, der an dem kugelartigen Kopf der Birne befestigt ist. Bei den jetzigen Mitteln ist es sehr schwierig, die Fäden ohne übermäßiges Spannen vollständig geradlinig zu halten.
Wird der Fuß der Birne um den Glassockel,
auf welchem die unteren, zum Halten der
. Lampenfäden dienenden Häkchen befestigt sind, geschlossen, so muß mit Rücksicht auf die Zerbrechlichkeit der Fäden das Fadenbündel im Innern der Birne mittels ihres oberen Teiles festgehalten bzw. an demselben aufgehängt werden, während der untere Fuß von einer Stange gestützt wird, worauf das Glas an dem Fuß mittels eines Brenners erweicht und die Birne geschlossen wird.
Das Verfahren zum Herstellen von elektrischen Glühlampen nach der Erfindung, besteht im Prinzip darin, daß das Bündel Fäden in die Birne eingeführt wird, wenn sich diese in umgekehrter oder hängender Lage, also mit dem Fuß nach oben befindet, worauf dieselbe um 180 ° gedreht wird, nach dem für einen zeitweiligen Aufhängepunkt für das Fadenbündel gesorgt ist.
Das Erzeugen dieses Aufhängepunktes für das Bündel ist ein besonders wichtiger Bestandteil des Verfahrens.
Das Verfahren wird durch die Beschreibung und die Zeichnung leicht verständlich, Auf dieser ist eine Maschine dargestellt, die zur Herstellung der elektrischen Glühlampen nach dem Verfahren der Erfindung dient.
In Fig. ι bis 4 sind die Arbeitsvorgänge zum Schließen des Fußes der Birne dargestellt, welche die Fäden umschließt.
Fig. 5 zeigt eine Ansicht auf die Maschine zur Ausführung des Verfahrens.
Fig. 6 zeigt eine Seitenansicht der Maschine mit teilweisem Schnitt.
Fig. 7 zeigt eine Endansicht eines drehbaren Lampenhalterträgers.
Fig. 8 zeigt einen Teil einer Zange zum Halten der Lampen.
Fig. 9 zeigt in vergrößertem Maßstabe eine Seitenansicht des Fußes des drehbaren Lampenhalterträgers.
Fig. 10 bis 11 sind Schnitte nach Linie M-M (Fig. 9), welche die verschiedenen Stellungen eines Kommutators zeigen, der auf der Achse eines jeden Trägers angebracht ist.
Fig. 13 ist ein Schnitt durch einen Brenner nach Linie N-N (Fig. 5), und zwar in größerem Maßstab, als in Fig. 5 und 6 dargestellt.
Fig. 14 stellt einen Schnitt durch eine andere Ausführungsform des Sockels, der die Stromabnehmer trägt, dar.
Die Birne a, welche mit dem Rohr b endigt, steht senkrecht, und zwar mit dem offenen Fußstück nach oben, wie aus Fig. 1 zu entnehmen ist. Durch dieses Fußstück wird das Fadenbündel f eingeführt. Der hohle Glassockel c, welcher die Stromabnehmer trägt, an denen die Fäden befestigt sind, endigt mit einem ausladenden Fuß ä. Unter diesen wird
ein gabelartiges Blatt e (Fig. 2) aus Karton oder einem anderen Material gebracht, welches auf dem Band der Lampenöffnung ruht. Der Stern g, dessen Häkchen zum Halten der Fäden f dienen, und die kleine Glasstange h bestehen aus einem Stück. Dieselbe bewegt sich frei in dem Rohr b der Birne.
Um einen zeitweisen Aufhängepunkt für das Fadenbündel bei der Herstellung der Lampe zu erhalten, ■ wenn diese umgedreht wird, um das äußere offene Ende zu schließen, wird an das Ende der Glasstange h ein kleiner feiner und kurzer Eisendraht i mit Lot befestigt. Dieser kleine Eisendraht ist von sehr geringem Gewicht, so daß er nicht einen übermäßigen Zug auf die Fäden ausübt, diese also weder deformieren, noch zerreißen, noch ändern kann. Dieser kleine Eisendraht genügt indessen zur Bildung eines zeitweiligen Aufhängepunktes, welcher, wie man noch sehen wird, eine besonders wichtige Rolle bei der Herstellung der Lampen spielt.
Die Lampe wird in eine fast wagerechte Lage gebracht, aber ohne indessen eine vollständig wagerechte Lage erreicht zu haben (s. Fig. 3). Darauf wird von der einen Seite in den hohlen Glassockel c, an welchem die die Fäden tragenden Stromabnehmer befestigt sind, ein Bronzerohr η eingeführt. Auf der anderen Seite wird auf das Glasrohr b der Birne eine Scheibe / aufgesetzt, deren Höhe entsprechend der Länge der Stange h gemacht wird, welche in das Rohr b hineinragt. In dasselbe Rohr b wird noch ein kleiner Draht aus weichem Eisen gebracht, welcher viel länger ist als der Draht i, von dem bereits die Rede war. Der Draht k dient dazu, daß er mit seinem Ende mit dem Draht i in Berührung kommt. Auf das Rohr b wird dann noch ein Solenoid m aufgebracht, dessen Kern die kleine Eisenstange k ist. Wird ein elektrischer Strom durch dieses Solenoid geschickt, so wird die Stange k sofort magnetisiert, welche ihrerseits den Draht i aus weichem Eisen anzieht. Auf diese Weise wird ein genügend widerstandsfähiger Aufhängepunkt geschaffen, welcher gestattet, die Lampe zu drehen, d. h. in die senkrechte, in Fig. 4 dargestellte Lage zu führen. Wenn sich die Lampe in dieser Stellung befindet, wird in Wirklichkeit das Fadenbündel von der senkrechten Stange n, die in dem hohlen Glassockel c festsitzt, gestützt, während der magnetisierte Draht i, welcher den Aufhängepunkt bildet, den Zweck verfolgt, die
Fäden in geeigneter Spannung zu halten, um zu verhindern, daß sie durchhängen oder sich senken, wodurch sie sich deformieren oder gar brechen würden.
In dieser Lage (Fig. 4), in welcher das Fadenbündel in der Birne gehalten wird, wird dieselbe vor einen Brenner gebracht, dessen Stichflamme das Glas an dem offenen Fuß, welcher sich dann unten befindet, weich macht und schließt, wobei der erweiterte Teil oder die Auskragung d des Sockels c, der die Stromabnehmer zum Halten der Fäden trägt, eingeschlossen wird. Darauf wird die Lampe mit den bekannten Mitteln fertiggestellt.
Diese Art der Herstellung kann sehr wohl von Hand durchgeführt werden. Die Arbeiterin macht dann der Reihe nach die nachfolgenden Handgriffe. Das Fadenbündel f wird in die Birne eingeführt und auf dem nach oben gerichteten Rande des offenen Fußes der Birne durch das erwähnte Kartonblatt e festgehalten. Darauf wird die Birne nach der Wagerechten zu geneigt und das Bronzerohr η in das Innere des hohlen Glassockels c eingeführt und der erforderliche Abstand durch die äußere Unterlegscheibe / eingestellt. Dann wird das kleine, weiche Eisenstückchen in das Rohr b, welches die Birne α verlängert, eingeführt, worauf das Solenoid m auf das Glasrohr b aufgesetzt wird. Durch das Solenoid wird dann ein elektrischer Strom geschickt, worauf, da das Fadenbündel ausgespannt in der Birne gehalten ist, der Fuß der Glühlampe, die während der verschiedenen Vorgänge mittels einer Zange gehalten wird, vor einen Brenner gebracht wird.
Statt jedoch alle diese Handgriffe von Hand zu bewirken, ist es vorteilhafter, hierzu die auf den Zeichnungen dargestellte Maschine zu benutzen. - <
Diese Maschine besteht aus einem Gestell A mit einem Ansatz B, der einem Träger, der mit drei gleichen Armen ausgerüstet ist, als Achse dient.
Die Nabe E dieses drehbaren. Körpers und drei Vorsprünge C sind aus einem Stück hergestellt. In jedem dieser Vorsprünge C sind mittels eines Zapfens 0 die sich drehenden Arme D gelagert. Diese werden durch das Ende einer Schraube p gehalten, die mit ihrer Spitze in eine auf dem Zapfen 0 vorgesehene Nut q eingreift. Um den Arm in irgendeiner gewünschten Stellung festzustellen, d. h. die Lampe entweder in hängender oder etwa wagerechter oder stehender Lage zu halten (Lagen, welche in Fig. 7 dargestellt sind), sind drehbare, unter Federwirkung stehende Klinken F an den Armen D angebracht. Mit ihren Enden können diese Klinken F in Bohrungen r eingreifen, die auf dem Umfang der Vorsprünge C vorgesehen sind.
Jeder der Arme D trägt an seinem, äußeren Ende eine Nabe L, in der eine hohle Achse / gelagert ist. Diese trägt eine Platte mit drei Armen K. Jeder dieser drei Arme K trägt eine · drehbare Klaue I, wodurch eine Zange zum Festhalten der Birne α gebildet wird. Unterhalb des Trägers der drei Arme K ist eine Springfeder y vorgesehen, welche sich auf eine
zweite Platte K1 stützt, deren drei Arme den unteren Enden der doppelarmigen Klauen / der Zange als radiale Führungen dienen. Von Hand werden mit Hilfe irgendeines Mittels die drei Klauen / der Zange gespreizt,. indem die Platten K und K1 einander genähert werden und die Feder y zusammengedrückt wird. Die Lampen werden aber elastisch zwischen den drei Klauen einer jeden Zange festgehalten.
ίο Das untere Ende der hohlen Achse / trägt eine Rolle M aus Metall, die in den beiden Stellungen, in welche die Lampe zum Schließen ihres Fußes gebracht wird, mit der einen oder der anderen der Rollen N und iV1, wie noch erläutert wird, in Verbindung oder Berührung gebracht wird. Diese Rollen werden zweckmäßig mit Leder bereift, um die Reibung bzw. Adhäsion zu vermehren. Die Achse der Rolle N ist stets senkrecht gerichtet.. An ihrem unteren Ende trägt sie eine Rillenscheibe O, die durch eine Schnur mit der Scheibe O1 verbunden ist, die auf der Achse des zweiten Antriebsrades N1 sitzt. Diese Achse trägt eine zweite Scheibe O2, die von irgendeiner Arbeitsquelle angetrieben wird. Die Achse der zweiten Antriebsscheibe N1 ist derart auf wagerechten Drehzapfen ζ gelagert, daß das Rad M, wenn es mit der Rolle "iV1 in Berührung kommt, die Achse dieser Rolle iV1 neigt und infolgedessen die Antriebsschnur spannt, die über O2 führt und gleichfalls die Schnur, welche die Scheiben O und O1 miteinander verbindet.
Es ist bereits erwähnt worden, daß das Nähern der Platten K und K1 zum öffnen jeder Zange mit irgendeinem Mittel bewerkstelligt werden kann. Eines dieser Mittel ist in Fig. 8 dargestellt. Mittels eines Daumens P, der an der Nabe L angebracht ist, wird das Rad M nach unten gedrückt (s. Darstellung in punktierten Linien in Fig. 8). Durch das Niedergehen der Scheibe wird auch das Abwärtsgehen der hohlen Achse / und infolgedessen auch der oberen Platte K bestimmt.
Durch die hohle Achse / geht die Stange n, deren oberer Teil in dem hohlen Sockel c der Lampe gelagert ist, wie bereits ausgeführt wurde. Diese Stange η ist in der hohlen Achse / beispielsweise durch den Druck einer inneren Feder festgehalten.
■50 Jede Nabe L der Arme D trägt eine Stange a1, die in der Kerbe b1 eines nach beiden Seiten rampenartig fallenden Querarmes c1 eingeschnitten ist. Dieser Querarm ist an dem oberen Teil einer Stange d1 angebracht, die unter dem Druck einer Innenfeder β1 steht. Ein Druck auf die beiden Seiten des Querarmes c1 genügt, um den Finger a1 aus der Kerbe zu entfernen, wenn der dreiarmige Träger, der die Lampen bei der Fertigstellung hält, gedreht werden soll.
Aus der Zeichnung ist ersichtlich, daß jeder der Dreharme D ein Solenoid m trägt, welches an einer galgenartigen Stange aufgehängt ist. Die Leiter der Solenoide eines jeden Armes d gehen von zwei Schleiffedern s aus (s. Fig. 9). Die beiden Schleiffedern s stehen mit den metallischen Segmenten t in Berührung, die in der die Vorsprünge C umgebenden Isolierschicht eingebettet sind. Auf diesen Seg- ■ menten t des einen der Vorsprünge C schleifen senkrechte Metallplättchen oder Bürsten u, die gekrümmt sind, damit ihre Enden sich an oder um zwei metallische Ringe ν legen, die auf einem senkrechten Rohr H aus Isolationsmasse angebracht sind, in dessen Innern sich die Leiter befinden, durch die den Ringen υ der Strom zugeführt wird. Die Bürsten w sind nur dadurch gehalten, daß sie die Ringe ν umfassen. Mit Bezug auf die Einzeldarstellungen der Fig. 9 bis 12 ist es leicht verstandlieh, daß der elektrische Strom, der von den Leitern den Ringen υ zugeführt wird, durch die Bürsten u u nach den Segmenten 11 gelangt. Auf den Segmenten i können gleichfalls die Enden der Bürsten s. reiben, an welche sich die Stromzuführungen zum Solenoid m eines jeden Armes anschließen. Nehmen die Arme die den Fig. 10 bis 12 entsprechenden Stellungen ein (Schnitte nach Linie M-M der Fig. 9, welche die Lagerung der Zapfen der Arme D in den Vorsprüngen C darstellen), so sind die Bürsten s mit den Segmenten t entweder nicht in Berührung (Fig. 10) oder sie sind in Berührung (Fig. 11 und 12).
Auf den rechten unteren Arm D (Fig. 5) wird eine neue Lampe aufgesetzt. Der Vorgang, welcher sich dabei abspielt, soll an Hand der Fig. 7 erläutert werden. Die Lampe, in welche das von dem Karton e gehaltene Fadenbündel eingeführt ist, wird in umgekehrter oder hängender Lage mit Bezug auf den Fuß von den Klauen der Zange gehalten (s. punktiert gezeichnete Stellung). Die Stange η ist mit ihrem Ende in den hohlen Sockel c der Lampe eingeführt. In dieser Stellung sind die Bürsten s nicht- mit den Segmenten t. in Berührung, welche durch die Bürsten u mit den Stromleitern in Verbindung stehen. Der Pfeil in Fig. 10 zeigt, wie die Lampe nach unten gerichtet ist.
Die Arbeiterin dreht dann den Arm im Sinne des Pfeiles (Fig. 7) bis in eine etwa wagerechte Lage, die auf der linken Seite der Fig. 7 dargestellt ist. Das Ende der Klinke F schnappt in eine Bohrung r (Fig. 5 und 6) ein. Die Arbeiterin setzt dann auf das Rohr b die Scheibe j und das Solenoid m auf. In dieser Stellung sind die Bürsten s (Fig. 11) mit den Segmenten t in Berührung. Der elektrische Strom geht durch das Solenoid. Dieses wird erregt und macht die Stange k magnetisch, welche Vorher gleichfalls eingeführt worden ist. Die Stange k
zieht darauf den kleinen Eisendraht i an, der am oberen Stern g mit den Häkchen zum Halten der Fäden festgemacht ist.
Darauf führt die Arbeiterin den zweiten Handgriff aus, nachdem sie vorher die Klinke F gelöst hat, indem sie die Lampe aus der fast wagerechten Lage in die senkrechte dreht. Der elektrische Strom geht weiter durch das Solenoid m (s. Fig. 12), so daß das Fadenbündel oben gehalten und zu gleicher Zeit von unten unterstützt wird.
Die Arbeiterin drückt auf den Querarm c1, welcher den Finger a1 festhält, und dreht entsprechend der in Fig. 5 dargestellten Pfeilrichtung um 120°, wodurch ein Arm D in die Stellung kommt, in der eine neue Lampe aufgenommen wird. In der zweiten Stellung, welche der Arm d einnimmt (rechte Seite, oberer Teil der Fig. 5), kommt die Scheibe M des Lampenträgers mit der sich drehenden Scheibe N in Berührung, so daß die Lampe eine ununterbrochene Drehbewegung macht. Ihre untere Öffnung setzt sie dabei der Wirkung eines oder mehrerer Brenner aus (drei sind auf der Zeichnung dargestellt), wodurch das Glas eine geeignete Erwärmung erleidet.
Sobald eine weitere Lampe in der oben erläuterten Weise so weit vorbereitet ist und die Arbeiterin die Maschine abermals um ein Drittel weitergedreht hat, wird die Birne, deren Fuß genügend vorgewärmt ist, in die dritte Stellung geführt welche in Fig. 5 links dargestellt ist. Die untere Scheibe M kommt dann mit dem Antriebsrad N1 in Berührung und übt dabei einen gewissen Druck auf dasselbe aus, wie bereits erwähnt wurde. Die Lampe dreht sich darauf beständig vor zwei Gruppen von Brennern, die je aus drei Einzelbrennern bestellen. Diese führen die Stichflammen auf einen Punkt auf den schon vorgewärmten Fuß der Lampe, wodurch der vollständige Schluß der Öffnung herbeigeführt und der ausgekragte Teil d des Sockels eingeschlossen wird.
Eine dritte Lagenveränderung führt die Lampe in die ursprüngliche Stellung zurück. Sie wird darauf von der Ai'beiterin aus der Zange genommen und durch eine andere Lampe ersetzt.
Jeder Brenner weist die aus der vergrößerten Darstellung nach Fig. 13 hervorgehende Form auf. Er besteht aus einer Säule Q, die an ihrem oberen Ende ein hohles Gehäuse R besitzt, in welches in zwei parallelen Reihen kleine Löcher gebohrt sind. Die Säulen Q einer Gruppe von Brennern werden durch denselben Kanal S gespeist, und zwar durch einen außen liegenden Hahn, durch den das Gas unter einem bestimmten Druck eingeführt wird. Oberhalb der durchlöcherten Oberplatte eines jeden Gehäuses R ist eine Düse f1 vorgesehen, welche das Mundstück des Rohres T bildet. Dieses besteht zweckmäßig aus Blei, um sowohl die Neigung als auch die Richtung des Strahles mit Rücksicht auf die senkrecht verlaufenden Gasstrahlen einstellen zu können, welche aus dem Gehäuse kommen. Die Rohre T sind von einem Kanal U abgezweigt, der mit einem Hahn ausgerüstet ist, durch den Luft zugeführt wird, die unter geeignetem Druck steht! Der Luftstrahl wird durch die Reihen der senkrechten Gasflammen geleitet und ergibt so die Stichflammen. Die Gehäuse R der Brenner sind zweckmäßig auf den Säulen verstellbar, so daß die Stichflammen beliebig eingestellt werden können. Durch eine Stellschraube g1. (Fig. 13) kann der Durchgangsquerschnitt für das Gas in der Säule Q willkürlich geändert werden. Die Platte V, welche die drei Brenner zum Vorwärmen trägt, besitzt eine Stange h1, welche in einer Nabe gelagert ist, die an dem Träger V1 befestigt ist. Mittels einer Schraube i1 wird diese Platte V in der gewünschten -Höhe und entsprechend der Größe der zu erwärmenden Lampen festgestellt.
Die beiden auf einen Punkt gerichteten Brenner, die die Lampe schließen, sind auf einer Platte X angebracht. Diese wird von einer Stange Y getragen, die in dem Träger Z mit einem Zahnrad j1 und einer auf der Stange Y befestigten Zahnstange K1 bewegbar ist (Fig. 6). Mittels einer Schraube m1 kann der Brenner in der gewünschten Höhe festgestellt werden. Jede Grundplatte der Brenner weist eine Bohrung p1 auf, durch welche ein mit Gewinde versehener Bolzen geht, auf welchen eine Befestigungsmutter aufgeschraubt wird. Die Platten V und X haben längliche Bohrungen, durch welche, die Befestigungsbolzen gehen. Hierdurch wird ermöglicht, daß die Brenner mehr oder weniger nahe an die Lampen gebracht werden können, welche erwärmt und geschlossen werden sollen.
Bei dem erläuterten Ausführungsbeispiel sind nur drei Arme D angenommen. Es kann jedoch auch eine größere Anzahl von Armen gewählt werden entsprechend der Anzahl der Brenner.
Die Stange n, die den hohlen Glassockel c stützt, kann mit diesem durch verschiedene Mittel verbunden werden. Das einfachste besteht darin, daß die äußeren Zuleitungsdrähte x1 (Fig. 1) der Birne durch das Innere der hohlen Stange η geführt werden. Diese Leitungsdrähte sind leicht gedreht, um durch Reibung im Innern der Stange η einen genügend großen Widerstand zuschaffen. Ein anderes Mittel besteht darin, daß die Luftleere gebraucht wird, welche auf irgendwelche Weise in der hohlen Stange η hergestellt wird. Es genügt, wenn nahe an dem Ende der Stange η eine Scheibe q1 (Fig. 14) vorgesehen wird, auf die eine Asbestscheibe
gelegt wird. Diese stellt die Verbindung und Dichtung mit dem Fuß d des hohlen Sockels c her. Die Wirkung der Luftleere sichert den Sockel auf der Stange n.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Einschmelzen eines die Glühfäden ohne Anwendung einer Mittelstütze tragenden Fußes in die Birne, dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß in die mit dem offenen Teil nach oben gerichtete Birne eingeführt und durch eine Schlitzplatte vorläufig gehalten wird, dann die Glühfäden durch ein Solenoid gespannt werden, worauf die Lampe gestürzt und der Fuß in seiner Lage durch eine Stützstange endgültig gesichert wird.
2. Verfahren zur Bildung des zeitweisen Aufhängepunktes für das Fadenbündel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Glasstange, an welcher der Stern mit den oberen Häkchen angeschweißt ist, eine feine kurze Eisenstange von geringem Gewicht befestigt wird, über welche eine zweite längere kleine Eisenstange frei angebracht wird, welche zeitweilig mittels eines Solenoids erregt wird, das auf das Glasrohr aufgesetzt wird, wodurch ohne Mühe mittels der erzeugten magnetischen Anziehungskraft das Fadenbündel gehalten wird, sobald die Lampe zum Schließen des offenen Fußes umgedreht wird.
3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen Zapfen, um welchen sich drei oder mehr Arme drehen, von denen jeder so angebracht ist,, daß er um eine wagerechte Achse derart gedreht werden kann, daß die Lampe zum Einführen des Fadenbündels erstens eine hängende oder umgestülpte Stellung einnehmen kann, zweitens eine fast wagerechte Lage zum Einführen des Eisendrahtes, welcher durch das Solenoid, das auch in dieser Stellung der Lampe aufgesetzt wird, magnetisiert wird, und drittens eine, senkrechte, aufrechtstehende Lage, die zum Schließen des Fußes der Lampe geeignet ist, wobei der Sockel, der die Stromabnehmer trägt, auf einer Stange ruht, die in seinen Hohlraum eingeführt, ist, während der obere mit Häkchen versehene Stern an der oberen magnetisierten Eisenstange aufgehängt ist.
4. Tragarm der Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß er mit Segmenten ausgerüstet ist, durch welche ein elektrischer Strom durch das Solenoid geführt wird, wenn die Lampe die fast horizontale und die senkrechte aufrechte Stellung einnimmt.
5. Befestigung der Stützstange bei der Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie in dem hohlen, die Stromabnehmer tragenden Sockel mittels der Leitungsdrähte, welche mit dem Rohr verbunden oder in Eingriff gebracht werden oder mittels der Anwendung der Luftleere erfolgt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE232219C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1203433B (de) * 1960-03-08 1965-10-21 Gerdes & Co Behaelter mit Einrichtung zur Abgabe von Teil-mengen seines Inhalts, sogenannter Honigspender

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1203433B (de) * 1960-03-08 1965-10-21 Gerdes & Co Behaelter mit Einrichtung zur Abgabe von Teil-mengen seines Inhalts, sogenannter Honigspender

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