DE3004927A1 - Verfahren zur phosphatierung von metallen - Google Patents
Verfahren zur phosphatierung von metallenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Phosphatierung von Metallen, insbesondere ein Verfahren zum Phosphatieren
der Oberfläche von metallischen Werkstücken, um darauf eine ausgezeichnet haftende und korrosionsbeständige
Phosphatschicht auszubilden, die als Grundlage für kationisches Elektroplattieren besonders gut geeignet
ist.
Der Ausdruck "Metalloberfläche" bezeichnet die Überfläche
aller metallischen Untergründe, insbesondere eines Untergrundes aus Eisen oder Stahl, Zink oder deren
Legierungen.
Als Vorbehandlung für das Elektroplattieren vor dem Auftrag des Deckanstrichs auf Werkstücke wie Automobilkarosserien,
Automobil teile, Stahlmöbel usw. wurde bisher das Phosphatieren (d.h. eine Behandlung zur Ausbildung
von Phosphatschichten) angewandt. Für das Phosphatieren wird gewöhnlich das Spritzverfahren angewandt,
um Anlagekosten zu sparen und den Produktionswirkungsgrad zu verbessern. Im Falle von Werkstücken mit kornplizierten
Formen, die zahlreiche Taschen, Nischen und Vertiefungen aufweisen, gibt es jedoch Bereiche, die
dem direkten Aufspritzen einer Phosphatierungslösung nicht zugänglich sind. Diese Eiereiche sind hinsichtlich
der Korrosionsbeständigkeit selbst nach dem anschlies-
25 senden Elektroplattieren äußerst mangelhaft.
Andererseits sind Automobile den verschiedensten Umgebungsbedingungen
ausgesetzt, so daß ihre Karosserien einen höheren Grad von Korrosior.sber.t>indiqkoi t ein-
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schließlich Verhinderung des Durchrostens der unteren Teile und Verhinderung der Fadenkorrosion auf den
äußeren Blechteilen aufweisen müssen.
Um diesen Nachteil auszuschalten und die vorstehend genannte Voraussetzung zu erfüllen, wurde kürzlich ein
Spritztauchverfahren entwickelt. Beispielsweise wird
in der japanischen Offenleg.schrift 119 435/1977 ein Verfahren
vorgeschlagen, bei dem die zu phosphatierenden metallischen Werkstücke 5 bis 30 Sekunden mit einer
Phosphatierungslosung im Spritzverfahren behandelt und
dann 1 bis 30 Minuten getaucht werden. Bei diesem Verfahren wird durch das Spritzen ein anfängliches Phosphatkristall
auf dem äußeren Blechteil gebildet, und durch das Tauchen wird die Bildung einer Phosphatschicht
vollendet. Am Taschen- oder Nischenteil, der für das Spritzen nicht zugänglich ist, wird eine Phosphatschicht
nur durch Tauchen ausgebildet. Bei diesem Spritztauchverfahren erhält jedoch der Taschenteil, z.B. der innere
Blechteil des Längsträgers oder das Innenblech der Tür abgewiesene Spritzer der Phosphatierungslosung, oder er
wird v/ährend des 5 bis 30 Sekunden dauernden Spritzens einer sauren Atmosphäre ausgesetzt, wobei ein blauer
Farbfilm (d.h. ein Eisenphosphatfilm) in kurzer Zeit gebildet wird. Diese Schicht läßt sich selbst durch
Tauchen nicht mehr umwandeln. Dieses Ergebnis mit einem blaugefärbten Film und gelben Roststellen läßt unvollständiges
und mangelhaftes Phosphatieren erkennen. Auf dem äußeren Blechteil hat das Spritzen für 5 bis 30
Sekunden die Bildung eines Anfangskristalls zur Folge,
so daß selbst durch anschließendes Tauchen die schließlich gebildeten Kristalle blattartig werden, wie sie
nur durch Spritzen gebildet werden.
Im Falle von Konstruktionsmaterialien, kleinen Werkstücken usw. wird das Phosphatieren gewöhnlich durch
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? O 0 4 9 27
Tauchen beispielsweise in eine Phosphatierungslösung, die Zinkion in hoher Konzentration (2 bis 4 g/l) enthält,
bei hoher Temperatur (60 bis 900C) während einer
langen Zeit (3 bis 10 Minuten) durchgeführt. Die gebildete
Schicht hat ein hohes Flächengewicht (3 bis 5 g/
2
m ) und eignet sich auf Grund schlechter Haftfestigkeit, schlechter Korrosionsbeständigkeit und schlechten Aussehens nicht als Grundlage für die Elektroplattierung.
m ) und eignet sich auf Grund schlechter Haftfestigkeit, schlechter Korrosionsbeständigkeit und schlechten Aussehens nicht als Grundlage für die Elektroplattierung.
In den letzten Jahren ist man bei Lacken für die Elektroplattierung,
die bei der Automobilherstellung verwendet werden, vorn Anionentyp zum Kationentyp übergegangen,
um einwandfreie Rostverhütung auch unter den verschiedensten Umgebungsbedingungen zu gewährleisten. Zum
Unterschied von anionischen Elektroplattierlacken bilden kationische Elektroplattierlacke einen Lackfilm als
Folge des Freiwerdens eines Alkohols, der das Vernetzungsmittel darin beim Einbrennen blockiert, so daß der
Lackfilm stark schrumpft und eine erhebliche Kraft auf die darunter gebildete Phosphatschicht einwirkt. Die
Phosphatschicht als Untergrund für die kationische Elektroplattierung muß somit genügende Festigkeit aufweisen
und der Schrumpfung widerstehen. Ferner muß die Phosphatschicht ausgezeichnete Alkalibeständigkeit aufweisen,
weil durch die kationische Elektroplattierung das behandelte Werkstück beim Anlegen eines elektrischen
Stroms insgesamt alkalisch gemacht wird.
Es wurde nun gefunden, daß die Eigenschaften von Phosphatschichten,
z.B. die Haftfestigkeit und Korrosionsbeständigkeit,
stark verbessert werden, wenn die Schicht unter Verwendung einer Phosphatierungslösung mit einer
bestimmten Zusammensetzung nach einem ganz bestimmten Behandlungsverfahren ausgebildet wird. Diese Schicht
hat den großen Vorteil, daß sie a]s Grundlage für die kationische Elektroplattierung gut geeignet ist. Der
35 Erfindung liegt diese Feststellung zu Grunde.
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Gemäß der Erfindung wird ein metallisches Werkstück zuerst während einer Zeit von nicht weniger als 15 Sekunden
in eine saure Phosphatierungslösung, die eine Zinkverbindung in einer Konzentration von 0,5 bis 1,5
als Zinkion und ein Phosphat in einer Konzentration von 5 bis 30 g/l als Phosphation mit einem Nitrit in
einer Konzentration von 0,01 bis 0,2 g/l als Nitrition und/oder einer aromatischen Nitroverbindung von 0,05 bis
2 g/l in Wasser bei einer Temperatur von 40 bis 70°C getaucht und dann mit der gleichen Phosphatierungslösung
2 bis 60 Sekunden bei der gleichen Temperatur im Spritzverfahren behandelt. Durch diese Behandlung wird eine
gleichmäßige, feine Phosphatschicht mit geringem
2 Flächengewicht (z.B. 1,5 bis 3 g/m ), die insbesondere
gute Haftfestigkeit und Korrosionsbeständigkeit aufweist und als Grundlage für die kationische Elektroplattierung
geeignet ist, auf der Metalloberfläche ausgebildet.
Vor der Durchführung der Phosphatierungsbehandlung gemäß der Erfindung werden die zu phosphatierenden metallischen
Werkstücke gewöhnlich gereinigt. Diese Reinigung erfolgt beispielsweise durch Behandlung des Werkstücks
mit einem alkalischen Entfettungsmittel (z.B. "Ridoline
SD200", hergestellt von der Anmelderin) 2 Minuten bei einer Temperatur von 50 bis 60°C und anschließendes
Spülen mit Wasser. Das Werkstück wird dann mit einem Oberflächenkonditionierunqsmittel (z.B. "Fixodine 5N-5",
hergestellt von der Anmelderin) 10 bis 30 Sekunden bei einer Temperatur von 50 bis 60°C behandelt.
Das in dieser Weise gereinigte Werkstück wird gemäß der Erfindung 15 bis 120 Sekunden bei einer Temperatur von
40 bis 70°C in eine saure Phosphatierungslösung getaucht, die eine Zinkverbindung in einer Konzentration
von 0,5 bis 1,5 g/l als Zinkion, ein Phosphat in einer Konzentration von 5 bis 30 g/l als Phosphation, ein
Nitrit in einer Konzentration von 0,01 bis 0,2 g/l als
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Nitrition und/oder eine aromatische Nitroverbindung in einer Konzentration von 0,05 bis 2 g/l in Wasser enthält,
worauf das Werkstück mit der gleichen Phosphatierungslösung bei der gleichen Temperatur nicht weniger als
2 Sekunden im Spritzverfahren behandelt und anschliessend gewöhnlich mit Leitungswasser und entionisiertem
Wasser in dieser Reihenfolge gespült wird.
Das Zinkion, die Hauptkomponente in der Phosphatierungslösung, kann in einer Konzentration von 0,5 bis 1,5 g/l,
vorzugsweise 0,7 bis 1,2 g/l, verwendet werden. Wenn die Konzentration geringer ist als 0,5 g/l, wird keine
gleichmäßige Phosphatschicht, sondern eine ungleichmäßige, blau gefärbte Schicht gebildet. Wenn die Konzentration
höher ist als 1,5 g/l, kann eine gleichmäßige Phosphatschicht gebildet werden, jedoch besteht die
Schicht gewöhnlich aus blattartiqen Kristallen, die beim üblichen Spritzverfahren gebildet werden, und ist als
Grundlage für die kationische Elektroplattierung ungeeignet. Als Quelle des Zinkions können Zinkoxid, Zinkcarbonat,
Zinknitrat usw. verwendet werden« Das Phosphation kann in einer Konzentration von 5 bis 30 g/l, vorzugsweise
10 bis 20g/l, verwendet werden. Wenn die Konzentration geringer ist als 5 g/l, ist die gebildete
Schicht gewöhnlich ungleichmäßig. Wenn sie 30 g/l übersteigt, wird keine bessere Wirkung erzielt» Als Beispiele
von Phosphationen liefernden Verbindungen sind Phosphorsäure, Natriumphosphat, Zinkphosphat und Nickelphosphat
zu nennen.
Als Beschleuniger für die Phosphatierung können Nitritionen
in einer Konzentration von 0,01 bis 0,2 g/l, vorzugsweise 0,04 bis 0,15 g/l, und/oder eine aromatische
Nitroverbindung in einer Konzentration von 0,05 bis 2 g/l, vorzugsweise 0,1 bis 1,5 q/1, verwendet werden. Wenn
diese Beschleuniger in Mengen, die unter den genannten unteren Grenzen liegen, verwendet werden, ist eine
0 3 0 0 3 A / 0 7 *i 9
-S-
genügende Phosphatierung nicht erreichbar, und gelber Rost o.dgl. kann gebildet werden. Wenn die Mengen die
oberen Grenzen überschreiten, wird gewöhnlich eine ungleichmäßige Schicht von blauer Farbe gebildet. Als
Beispiele von Verbindungen, die Nitritionen liefern, sind Natriumnitrit und Ammoniumnitrit zu nennen. Als
aromatische Nitroverbindungen eignen sich m-Nitrobenzolsulfonate
(z.B. Natrium-m-nitrobenzolsulfonat), Nitrobenzoesäure
und Nitroresorcin.
Die Phosphatierungslösung kann Nitrationen, Chlorationen, Nickelionen und Kobaltionen neben den Zinkionen,
Phosphationen, Nitritionen und der aromatischen Nitroverbindung enthalten. Die Konzentrationen dieser wahlweise
verwendeten Komponenten können in den folgenden Bereichen liegen: Nitration 1 bis 10 g/l, vorzugsweise
2 bis 8 g/l; Chloration 0,05 bis 2 g/l, vorzugsweise 0,2 bis 1,5 g/l; Nickelion 0,05 bis 2 g/l, vorzugsweise
0,2 bis 1,5 g/l; Kobaltion 0,05 bis 2 g/l, vorzugsweise 0,1 bis 1 g/l. Diese wahlweise verwendeten Komponenten
können jeweils allein oder in Kombination zu zwei oder mehreren in der Lösung enthalten sein. Bevorzugt als
Quellen, die diese Ionen liefern, werden Salpetersäure, Natriumnitrat, Ammoniumnitrat, Zinknitrat, Nickelnitrat,
Chlorsäure, Natriumchlorat, Ammoniumchlorat, Nickelcarbonat,
Nickelnitrat, Nickelchlorid, Nickelphosphat, Kobaltcarbonat, Kobaltnitrat, Kobaltchlorid, Kobaltphosphat
usw.
Die Temperatur, bei der die Behandlung mit der Phosphatierungslösung
durchgeführt wird, kann zwischen 40 und 70°C liegen und liegt vorzugsweise im Bereich von 45 bis
60°C. Wenn die Temperatur niedriger ist als 40°C, wird keine glatte Phosphatierung erreicht, und eine lange
Behandlungsdauer ist für die Ausbildung einer befriedigenden Schlicht erforderlich. Wenn die Temperatur 70°C
überschreitet, ist die Zusammensetzung der Phosphatie-
0 3 C 0 ;V 4 / G 7 * 9
rungslösung gewöhnlich durch Zersetzung des Beschleunigers
und Ausfällung der Komponenten unausgeglichen, so daß eine befriedigende Phosphatschicht nicht erzielbar
ist.
Als Behandlungsdauer kommen für das zuerst durchgeführte
Tauchen 15 bis 120 Sekunden und für das anschließende Spritzen 2 bis 60 Sekunden in Frage. Vorzugsweise wird
30 bis 90 Sekunden getaucht und anschließend 5 bis 45 Sekunden gespritzt. Wenn die Tauchzeit kurzer ist als
15 Sekunden, sind keine guten kubischen Kristalle erzielbar, vielmehr werden unvorteilhafte blattartige
Kristalle gebildet. Wenn die Tauchzeit 120 Sekunden überschreitet, ist keine bessere Wirkung erzielbar,
vielmehr ist lediglich eine Vergrößerung des Umfangs der Apparaturen die Folge. Wenn die Spritzzeit kürzer
ist als 2 Sekunden, wird der während des Tauchens abgeschiedene Schlamm nicht abgespült, sondern er haftet
fest an der Oberfläche des behandelten Werkstücks. Er läßt sich somit in der Spülstufe mit Wasser kaum entfernen,
und die Haftfestigkeit und das Aussehen des
anschließend durch Elektroplattieren aufgebrachten Lackfilms werden verschlechtert. Wenn die Spritzdauer
60 Sekunden übersteigt, ist keine bessere Wirkung erzielbar, vielmehr ist lediglich eine Vergrößerung des
25 Umfangs der Apparaturen die Folge.
Die Erfindung ermöglicht eine wesentliche Verbesserung der Korrosionsbeständigkeit innerhalb der Taschenteile
(z.B. innerhalb des Längsträgors und innerhalb der Tür),
die für die Phosphatierung beim üblichen Spritz- oder Spritztauchverfahren kaum zugänglich sind. Ferner ergibt
die Erfindung eine erhebliche Verbesserung der Haftfestigkeit und der Korrosionsbeständigkeit der
äußeren Blechteile (z.B. Kotflügel, Haube, Dach, Türen
usw.). Ferner bilden die Phosphatschichten eine Grundlage,
die für die Lackierung durch kationische Elektro-
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plattierung geeignet ist. Noch überraschender ist die Tatsache, daß gemäß der Erfindung innerhalb der Taschen,
Nischen u.dgl. in stärkerem Maße Phosphatschichten als beim üblichen Spritz- oder Spritztauchverfahren gebildet
werden, so daß die Behandlunqsflache beim gleichen Werkstück vergrößert wird. Trotzdem entspricht das
Ausmaß des Ätzens (etching amount) beim Phosphatieren 1/2 bis 2/3 des Ausmaßes beim üblichen Spritz- oder
Spritztauchverfahren, und die Menge der zu verwendenden Chemikalien und die Menge des gebildeten Schlamms werden
auf 2/3 bis 3/4 verringert.
Zusammenfassend kann gesagt werden, daß durch die Erfindung
die folgenden Vorteile erzielt werden:
1) Die Erfindung ermöglicht die Phosphatierung des Innern von Taschenteilen und Hohlräumen, die beim
üblichen Spritz— oder Tauchspritzverfahren kaum phosphatiert werden.
2) Die Haftfestigkeit und die Korrosionsbeständigkeit
der äußeren Blechteile werden stark verbessert.
3) Die Phosphatierung gemäß der Erfindung eignet sich als Vorbehandlung für die Lackierung durch kationische
Elektroplattierung.
4) Die Menge der zu verwendenden Chemikalien wird stark verringert.
25 5) Der Schlammanfall wird stark verringert.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele und Vergleichsbeispiele weiter erläutert. Die Phosphatierungsvorrichtung,
die bei den in diesen Beispielen beschriebenen Versuchen verwendet wurde, ist in den
Abbildungen dargestellt. Fig.l zeigt schematisch einen Vertikalschnitt durch diese Vorrichtung und Fig.2 eine
vergrößerte perspektivische Ansicht des Einhängerahmens
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und der Testplatten, die in Fig.l dargestellt sind, wobei der Rahmen und die Bleche getrennt dargestellt
sind. Der Einhängerahmen 3 ist an der Oberseite mit einem Haken 1 und an den Umfangsfl'ichen mit mehreren
Löchern 2 versehen. An den beiden offenen Seiten des Einhängerahmehs werden die Prüfbleche 4 und 5 befestigt.
Der mit den Prüfblechen 4 und 5 versehene Einhängerahmen 3 wird in den Tank 6 gehängt, der die Phosphatierungslösung
enthält. Bei der Spritzbehandlung wird die Phosphatierungslösung aus den im Tank angeordneten Steigleitungen
7 und 8 auf die Prüfbleche 4 und 5 gespritzt. Bei der Tauchbehandlung wird der Einhängerahmen 3 mit
den Prüfblechen 4 und 5 in die Phosphatierungslösung getaucht.
15 Beispiele 1 bis 3
Handelsübliche kaltgewalzte Stahlbleche (70 χ 150 χ 0,8 mm) wurden mit einem alkalischen Entfettungsmittel
("Ridoline SD 200", 2 Gew.-%) bei 60°C durch Aufspritzen
für 1 Minute und durch Tauchen für 2 Minuten behandelt.
Die Bleche wurden dann mit Wasser gespült und 15 Sekunden in ein Oberflächenkonditioniermittel ("Fixodine",
0,1 Gew.-/°) getaucht. Anschließend wurden die Bleche
30 bis 90 Sekunden bei einer Temperatur von 52°C, einer Gesamtacidität von 17 Punkten, einer freien Acidität
von O,9 Punkten und einem "tonar"-Wert von 1,5 Punkten
in eine Phosphatierungslösung getaucht, die pro Liter die folgenden Ionen enthielt: 0,8 g Zn-Ion, 0,5 g Ni-Ion,
14 g PO.-Ion, 3 g NO3-IOn, 0,5 g C10_-Ion und
0,08 g NOp-Ion. Anschließend wurden die Bleche 10 bis
60 Sekunden einer Spritzbehandlung unter den gleichen Bedingungen unterworfen. Die Bleche wurden dann mit
Leitungswasser und entionisiertem Wasser in dieser Reihenfolge gespült und getrocknet.
An den in der beschriebenen Weise phosphatierten Blechen
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wurden das Aussehen der Phosphatschicht, die Stärke der Phosphatschicht und die Kristalle der Schicht auf der
Innenseite (der Innenseite des Rahmens zugewandte Oberfläche) und auf der Außenseite (der Innenseite gegenüberliegende
Oberfläche) geprüft. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 genannt. Die Aufnahmen, die die Kristalle
der Schicht darstellen, wurden mit einem Abtastelektronenmikroskop ("JSM-T2O", Hersteller Nippon Denshi Co.)
in einem Winkel von 45° bei 1500-facher Vergrößerung aufgenommen.
Die in der beschriebenen Weise phosphatierten Bleche wurden durch kationische Elektroplattierung mit einem
Lack ("POWER TOP U-30 Black", hergestellt von der Anmelderin) beschichtet, wobei 3 Minuten eine Spannung
von 250 V angelegt und ein Lackfilm einer Dicke von 20ijm, der 30 Minuten bei einer Temperatur von 180°C
eingebrannt wurde, gebildet wurde.
Das erhaltene elektroplattierte Blech wurde 1000 Stunden dem 5%-Salzsprühtest unterworfen (JIS (japanische
Industrienorm) Z-2371). Die Ergebnisse sind in Tabelle genannt.
Das elektroplattierte Blech wurde mit einem Zwischenanstrich ("ORGA TO 778 Gray", hergestellt von der Anmelderin)
in einer Schichtdicke von 30 um versehen, der dann eingebrannt wurde. Auf das Blech wurde dann ein
Deckanstrich ("ORGA TO 226 Margaret White", hergestellt von der Anmelderin) unter Bildung eines Anstrichfilms
einer Dicke von 40 um aufgebracht. Der Deckanstrich wurde anschließend eingebrannt.
Das in dieser Weise dreifach lackierte und dreifach eingebrannte Blech wurde 10 Tage in entionisiertes
Wasser von 50°C getaucht und dann der Gitterschnittprobe mit insgesamt 100 Quadraten von 2 mm Kantenlänge
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unterworfen. Auf die eingeritzte Oberfläche wurde ein Klebstreifen aufgebracht und wieder abgezogen. Zur
Bewertung der Haftfestigkeit wurde die Zahl der auf dem
Blech bleibenden Quadrate gezählt.
Ein anderes dreifach lackiertes und dreifach eingebranntes Blech wurde mit einer Neigung von 15° zur
Horizontalen angeordnet. Auf dieses Blech wurde ein Stahlpfeil mit einem Gewicht von 1,00 g und einer
Gesamtlänge von 140 mm mit konischem Kopf (Werkstoffqualität JIS G-4404; Hv-Härte mehr als 700) senkrecht
aus einer Höhe von 150 cm über dem Blech fallengelassen, wobei 25 Eindrücke gebildet wurden. Das Blech wurde dann
dem Korrosionstest (nachstehend als "Rostflecktest" bezeichnet) aus vier Zyklen unterworfen, wobei jeder
Zyklus aus dem 24 Stunden dauernden Salzsprühtest (JIS Z-2371) und dem 120 Stunden dauernden Naßtest
(Temperatur 40°C, relative Feuchtigkeit 85%) bestand, worauf die Probe 24 Stunden in einem Raum gehalten
wurde. Zur Bewertung wurden die Durchschnittswerte der maximalen Größe der Fadenkorrosion und der Blasen auf
der Oberfläche nach dem Test ermittelt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 genannt.
Die Phosphatierungsbehandlung und die anschließende Elektroplattierung und Aufbringung der normalen Lackschichten
erfolgten auf die für die Beispiele 1 bis 3 beschriebene Weise. Im Falle des Vergleichsbeispiels 1
erfolgte die Phosphatierungnbehandlung jedoch nur durch Aufspritzen für 2 Minuten. Im Falle von Vergleichsbeispiel
2 erfolgte die Phosphatierungsbehandlung durch Aufspritzen für 15 Sekunden und durch Tauchen für
2 Minuten. Im Falle von Vergleichsbeispiel 3 erfolgte die Phosphatierungsbehandlung durch Aufspritzen für
30 Sekunden und Tauchen für 2 Minuten. Die Eigenschaften
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der gebildeten Phosphat- schichten und Anstrichfilme
wurden in der gleichen Weise, wie für die Beispiele 1 bis 3 beschrieben, geprüft. Die Ergebnisse sind in
Tabelle 1 genannt.
Die Ergebnisse in Tabelle 1 und die Photographien 1 bis 6 zeigen, daß durch das Spritzverfahren und das Spritztauchverfahren
gemäß den Vergleichsbeispielen 1 bis 3 eine gleichmäßige, befriedigende Phosphatschicht auf
der Außenseite des Blechs, aber eine ungleichmäßige Phosphatschicht mit gelbem Rost und/oder blauem Eisenphosphat
auf der Innenseite gebildet wird. Ferner ist die auf der Außenseite gebildete Schicht in der Wasserbeständigkeit,
Haftfestigkeit, im Salzsprühtest und in
der Rostflecksicherheit nach der kationischen Elektroplattierung schlecht. Beim Verfahren gemäß der Erfindung
werden sowohl auf der Innenseite als auch auf der Außenseite normale, feine und gute Phosphatschichten
mit ausgezeichneter Wasserbeständigkeit, Haftfestigkeit,
Beständigkeit im Salzsprühtest und Rostf lecksIii&e1rn3eit'/
nach der kationischen Elektroplattierung gebildet.
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Ca)
O -»Ο
■P--
| Beispiel 1 | Phosphatierungs- verfahren |
Aussehen der Fhosphatschicht |
Innenseite | Eisenphos phatschicht mit gelbem Rost |
Gewicht der Phosphat- „ Schicht, g/m |
innen | Kristall der Phosphatsrhir.ht |
Innen seite |
| Beispiel 2 | 30 Sek. Tauchen 60 Sek. Spritzen |
Außenseite | gleichmäßige, feine ausgezeichnete Phosphatschicht |
ungleichmäs- sige Zink phosphat schicht |
außen | 2,0 | Außen seite |
Photo 1-b |
| Beispiel 3 | 60 Sek. Tauchen 30 Sek. Spritzen |
gleichmäßige, feine ausgezeichnete Phosphatschicht |
blaue Eisen- phosphat- schicht |
2,1 | 2,2 | Photo 1-a |
Photo 2-b |
|
| Vergleichs beispiel 1 |
90 Sek. Tauchen 10 Sek. Spritzen |
wie Beispiel 1 und 2 | 2,3 | 2,3 | Photo 2-a |
Photo 3-b |
||
| Vergleichs beispiel 2 |
2 Min. Spritzen | gleichmäs- sig, ausge zeichnet |
2,3 | 0,3 | Photo 3-a |
Photo 4-b |
||
| Vergleichs beispiel 3 |
15 Sek. Spritzen 2 Min. Tauchen |
gleichmäs- sig, aus gezeichnet |
2,5 | 1,4 | Photo 4-a |
Photo 5-b |
||
| 30 Sek. Spritzen 2 Min. Tauchen |
gleichmäs- sig, aus gezeichnet |
2,4 | 1,0 | Photo 5-a |
Photo 6-b |
|||
| 2,5 | Photo 6-a i |
UI I
CD
TO
Tabelle 1 ( Forts.)
| Eeispiel 1 | Salzsnrühtest | Innensei te | Haftfestiakeit | 100/100 | Rostflecktest, mm | Innenseite | |
| Beispiel 2 Eeispiel 3 |
Außenseite | weniger als 1 mm |
(Gitterschnittprüfunq) Außenseite Innenseite |
100/100 100/100 |
Außenseite | 1,1 | |
| Vergleichs beispiel 1 |
weniger als 1 mm |
weniger als 1 mm weniger als 1 mm |
100/100 | 30/100 | 0,95 | 0,91 0,90 |
|
| to C; ο.: |
Vergleichs beispiel 2 |
weniger als 1 mm weniger als 1 mm |
Bandbreite | 100/100 100/100 |
73/100 | 0,94 0,90 |
5,03 |
| «-■ | Vergleichs beispiel 3 |
4,0 mm | 2 mm | 0/100 | 20/100 | 2,81 | 2,04 |
| * | 2,5 mm | 4 mm | 51/100 | 1,9 3 | 3,27 | ||
| 3 mm | 0/100 | 2,12 | |||||
Handelsübliche kaltgewalzte Stahlbleche (70 χ 150 χ 0,8 mm) wurden auf die in Beispiel 1 bis 3 beschriebene
Weise entfettet, mit Wasser gespült und oberflächenkonditioniert. Sie wurden dann mit einer Phosphatierungslösung,
die pro Liter 1,2 g Zn-Ion, 0,1 g Co-Ion, 14 g PO.-Ion, 0,3 g ClO3-IOn, 5 g NO3-IOn und 0,4 g
m-Nitrobenzolsulfonsäure enthielt, behandelt, indem sie
bei einer Gesamtaciditat von 17 Punkten und einer
freien Acidität von 0,9 Punkten 30 bis 90 Sekunden bei einer Temperatur von 50°C in die Lösung getaucht und
5 bis 60 Sekunden mit der Lösung bespritzt wurden. Anschließend wurden die Bleche auf die in Beispiel 1 bis
beschriebene Weise elektroplattiert und normal lackiert und geprüft. Die Prüfergebnisse sind in Tabelle 2 genannt.
Die Phosphatierungsbehandlung und anschließende Elektroplattierung
und normalen Lackierungen wurden in der gleicherweise durchgeführt, wie'für die Beispiele 4 bis
6 beschrieben. Im Falle von Vergleichsbeispiel 4 erfolgte die Phosphatierunqsbehandlung jedoch nur im
Spritzverfahren für 2 Minuten. Im Falle von Vergleichsbeispiel 5 erfolgte die Phosphatierungsbehandlung durch
Aufspritzen für 10 Sekunden und Tauchen für 2 Minuten. Im Falle von Vergleichsbeispiel 6 erfolgte die Phosphatierungsbehandlung
durch Aufspritzen für 30 Sekunden und Tauchen für 2 Minuten. Im Falle von Vergleichsbeispiel
7 erfolgte die Phosphatierungsbehandlung durch Tauchen in die gleiche Phosphatierungslösung, die vorstehend
beschrieben wurde, jedoch Zinkionen in einer Konzentration von 2,0 g/l enthielt, für 2 Minuten und
Spritzen für 5 Sekunden. Die Eigenschaften der gebildeten
Phosphatschichten und Lackschichten wurden auf die
0 3 ο o: ■■ λ / ο 71 9
für die Beispiele 4 bis 6 beschriebene Weise geprüft. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 genannt.
Die Ergebnisse in Tabelle 2 und die Photographien 7 bis 13 lassen erkennen, daß durch das für die Vergleichsbeispiele
4 bis 6 beschriebene Spritzverfahren und Spritztauchverfahren eine gleichmäßige, ausgezeichnete
Phosphatschicht auf der Außenseite, aber eine ungleichmäßige Schicht, die gelben Rost und/oder blaues Eisenphosphat
enthält, auf der Innenseite gebildet wird. Ferner werden bei dem in Vergleichsbeispiel 7 beschriebenen
Tauchspritzverfahren, bei dem die Phosphatierungslösung
Zinkionen in hoher Konzentration enthält, gleichmäßige Phosphatschichten sowohl auf der Innenseite als
auch auf der Außenseite gebildet, aber die Kristalle der Schicht werden blattartig wie die auf der Außenseite
gemäß Vergleichsbeispiel 4 bis 6 gebildeten Kristalle, wobei die Haftfestigkeit bei Einwirkung von
Wasser, die Beständigkeit im Salzsprühtest und die Rostflecksicherheit nach der kationischen Elektroplattierung
unbefriedigend sind. Ferner sind die Ergebnisse der Vergleichsversuche 4 bis 6 nach der kationischen
Elektroplattierung schlecht. Im Gegensatz hierzu werden beim Verfahren gemäß der Erfindung sowohl auf der Außenseite
als auch auf der Innenseite gleichmäßige, feine und ausgezeichnete Phosphatschichten bei einer Tauchzeit
von 30, 60 und 90 Sekunden gebildet und gute Ergebnisse hinsichtlich Haftfestigkeit bei Einwirkung von
Wasser, Beständigkeit im Salzsprühtest und Rostflecksicherheit nach kationischer Elektroplattierung erhalten.
0300?4/0710
| Beispiel 4 ι i |
Phosphatierungs- > verfahren ; |
Sek Sek |
. Tauchen . Spritzen |
Aussehen der Phosphatschicht |
Außenseite | Innensei te | Eisenphos phatschicht mit gelbem Rost |
Gewicht der Phosphat |
I -. i |
innen ί | 3 j |
Kristall der Phosphatschicht |
Innen seite |
|
| Peispiel 5 ! | Sek Sek |
. Tauchen . Spritzen |
j | gleichmäßige, feine ausgezeichnete Phosphatschicht |
ungleichmäs sige Zink phosphat schicht |
schicht , q/m*" ! | 1, | 1 | Außen seite |
Photo 7 -b |
||||
| Beispiel 6 | 30 60 |
Sek Sek |
. Tauchen . Scritzen |
gleichmäßige, feine ausgezeichnete PhosDhatschicht |
blaue Eisen phosphat schicht |
außen | 2, | ,1 | Photo ' 7-a |
Photo | ||||
| Vergleichs- beispiel 4 |
60 30 |
'·'. in. | Spritzen | wie Eeispiel 1 und 2 | gleichmäßige ausgezeich nete Phosphatschicht |
2,0 | 2 | 3 | Photo 8-a |
Photo | ||||
| Vergleichs beispiel 5 |
90 -1 r. |
Sek Min. |
. Scritzen Tauchen |
gleichmäs- sig, ausge zeichnet |
2,1 | o, | ,5 | Photo ο -a |
Photo 10-b |
|||||
| Vergleichs beispiel 6 |
2 | Sek K in. |
. Spritzen Tauchen |
gleichmas sig, aus gezeichnet |
2,2 | 1 | ,9 | Photo 10-a |
Photo 11-b |
|||||
| 300 | Vergleichs beispiel 7 |
-0 2 |
Min. Sek. |
Tauchen Spritzen |
gleichmäs- sig, aus gezeichnet |
2,3 | 0 | 6 | Photo 11-a |
Photo 12-b |
||||
| OO O |
30 2 |
2,3 | 2, | ; Photo ' 12-a i |
Photo 13-b |
|||||||||
| 2 5 |
2,4 | Photo 13-a |
||||||||||||
| 2,6 | ||||||||||||||
CZ)
CD
Tabelle 2 (Forts.)
| ι | Beispiel 5 | Salzsprühtest | j | 1,5 mm | Innenseite | Haftfestigkeit | I ! |
40/100 | Innenseite | Rostflecktest, mm | ,00 | Innenseite | |
| I ι 4 mm |
weniger | (GitterSchnittprüfung) | ) | 100/100 | 1,01 | ||||||||
| ι | Beispiel 6 | Außenseite | I | als 1 mm | Außenseite | 0/100 | ,98 | ||||||
| Beispiel 4 ! | weniger | weniger | 100/100 | 100/100 | Außenseite | 0,99 | |||||||
| j | Vergleichs | als 1 mm | als 1 mm | 65/100 | 1 | ,91 | |||||||
| beispiel 4 | weniger | weniger | 100/100 | 100/100 | 0,90 | ||||||||
| als 1 mm | als 1 mm | 0 | ,07 | ||||||||||
| Vergleichs | weniger | Bandbreite | 100/100 | 35/100 | 4,91 | ||||||||
| ο CD |
beispiel 5 | als 1 mm | 0 | ||||||||||
| CaJ | Vergleichs | 4,5 mm | 0/100 | ,11 | |||||||||
| beispiel 6 | 2,5 mm | 65/100 | 3 | 2,37 | |||||||||
| O | Vergleichs | ,46 | |||||||||||
| —■ | beispiel 7 | 2,0 mm | Bandbreite | 70/100 | 2,67 | ||||||||
| 2 | ,85 | ||||||||||||
| 1,5 mm | 70/100 | 1,71 | |||||||||||
| 2 | |||||||||||||
| 1 | |||||||||||||
CO O CD
Leerseite
Claims (4)
- Patentansprüche.1) Verfahren zur Phosphatierung von Metallen, die anschließend elektroplattiert werden, dadurch gekennzeichnet, daß man die Metalle mit einer sauren Phosphatierungslösung, die eine Zinkverbindung in einer Konzentration von 0,5 bis 1,5 g/l als Zinkion, ein Phosphat in einer Konzentration'von 5 bis 30 g/l als Phosphation und ein Nitrit in einer Konzentration von 0,01 bis 0,? g/l als Nitrition und/oder eine aromatische Nitrovorbindunq in einer Konzentration von 0,05 bis 2 g/l in Wasser bei einer Temperatur von bis 700C behandelt, indem man das Werkstück nicht weniger als 15 Sekunden in die Lösung taucht und dann die Lösung nicht weniger als 2 Sekunden auf das Werkstück spritzt.
- 2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die saure Phosphatierungslösung außerdem ein Nitrat in einer Konzentration von 1 bis 10 g/l als Nitration030034/0719ToMon: (0721) 13 1041 ■ Tele«.- 8882307 clopo d · Telegramm: Oomprilnnt Köln- 2 - 3004327und/oder ein Chlorat in einer Konzentration von 0,05 bis 2 g/l als Chloration enthält.
- 3) Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die saure Phosphatierungslosung außerdem eine Nickel verbindung in einer Konzentration von 0,05 bis 2 g/l als Nickelion und/oder eine Kobaltverbindung in einer Konzentration von 0,05 bis 2 g/l als Kobaltion enthält.
- 4) Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klektroplattierung als kationische Elektro— plattierung durchgeführt wird.0 0 34/0719
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