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DE3003661C2 - Schaltungsanordnung zur Belichtungssteuerung - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Belichtungssteuerung

Info

Publication number
DE3003661C2
DE3003661C2 DE19803003661 DE3003661A DE3003661C2 DE 3003661 C2 DE3003661 C2 DE 3003661C2 DE 19803003661 DE19803003661 DE 19803003661 DE 3003661 A DE3003661 A DE 3003661A DE 3003661 C2 DE3003661 C2 DE 3003661C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
exposure
memory
circuit arrangement
circuit
memory circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19803003661
Other languages
English (en)
Other versions
DE3003661A1 (de
Inventor
Hans Dr. DDR 8101 Ullersdorf Jehmlich
Fritz DDR 8056 Dresden Lindner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jos Schneider Feinwerktechnik GmbH
Original Assignee
Veb Pentacon Dresden Kamera- Und Kinowerke, Ddr 8021 Dresden
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Veb Pentacon Dresden Kamera- Und Kinowerke, Ddr 8021 Dresden filed Critical Veb Pentacon Dresden Kamera- Und Kinowerke, Ddr 8021 Dresden
Publication of DE3003661A1 publication Critical patent/DE3003661A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3003661C2 publication Critical patent/DE3003661C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/091Digital circuits
    • G03B7/095Digital circuits for control of aperture

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

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Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Belichtungssteuerung fotografischer Kameras gemäß : dem Oberbegriff des Anspruches 1, wie sie z. B. aus der DE-AS 26 07 544 bekannt ist
Es ist auch bekannt, Kameras mit automatischer Belichtungsregelung zusätzlich mit einem Memory-Baustein zu versehen, mit dessen Hilfe an einem bestimmten Aufnahmestandort ermittelte Belichtungswerte zunächst gespeichert und bei Kameraauslösung mit einem zu diesem Zeitpunkt gebildeten Lichtmeßausgangssignal kombiniert werden (DE-OS 28 38 227). Ebenso bekannt ist es, Kameras mit einer Overrideschaltung auszustatten, um zur Erzielung bestimmter Aufnahmeeffekte eine absichtliche Unter- oder Überbelichtung einstellen zu können (DE-OS 23 65 042).
Zur Ausführung von Aufnahmen mit beliebiger Zwischenspeicherung von zunächst ermittelten Belichtungswerten und solchen mit Override-Eingabe sind bei den bekannten Einrichtungen voneinander unabhängige Schaltungseinheiten erforderlich.
Aufgabe der Erfindung ist, eine Schaltungsanordnung für Kameras mit automatischer Belichtungssteuerung zu schaffen, welche gering in ihrem Aufwand ist, obwohl sie außer der automatischen Belichtungsbemessung sowohl eine Memory-Funktion als auch eine Override-Einstellung für absichtliche Unter- oder Überbelichtung zuläßt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Memory-Schaltung sowohl als an sich bekannter Speicher für Belichtungswerte als auch als Funktionseinheit zur Override-Eingabe ausgebildet und in letztere eine der bezweckten Override-Einstellung entsprechender Signalwert entweder über den bei Memory-Funktion wirksamen Signalpfad — also optoelektrisch — oder über einen manuell betätigbaren Schalter eingebbar ist. eo
Die Erfindung wird anhand eines dargestellten Ausführungsbeispieles nachstehend erläutert.
Einer Eingangsschaltung 1 mit einem Fotoempfänger 2 ist ein Regelverstärker 3 sowie eine Ablaufsteuerschaltung 4 nachgeordnet. Letztere steht mit einem Arbeitsregister 5, einer Memory-Schaltung 6, einem Blendenwertspeicher 7, einem Belichtungszeitspeicher 8 und einer Blendensteuerschaltung 9 in Verbindung. Mit 10 ist ein den Ablauf einer Objektivblende 11 sperrender Elektromagnet bezeichnet Auf den Regelverstärker 3 ist ein D/A-Wandler 12 rückgekoppelt, der von dem Arbeitsregister 5 angesteuert wird Die Speicherschaltungen 6, 7, 8 sind mit einem Dekoder 13 verbunden, welcher die Ansteuereinheit für eine Digital-Anzeige 14 bildet Mit 15 ist eine Treiberstufe für einen Verschlußsteuermagneten 16 bezeichnet 17 und 18 sind mittels zweier Kameratasten betätigbare Schalter.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Während einer bei Offenblende erfolgende Objekt-Lichtmessung werden entsprechend der herrschenden Objektleuchtdichte, der Filmempfindlichkeit und einer vorgewählten Vorzugs-Belichtungszeit über die einen Taktgenerator enthaltende Ablaufsteuerschaltung 4 Impulse in das Arbeitsregister 5 sowie in den Blendenwertspeicher 7 und den Belichtungszeitspeicher 8 eingeschrieben, bis die in das Arbeitsregister 5 eingeschriebene Impulsfolge über den D/A-Wandler 12 auf den Regelverstärker 3 rückgemeldet und somit der Regelkreis abgeglichen ist Mit Erreichen des Abgleichens wird die von der Ablaufsteuerschaltung ausgehende Impulsfolge beendet Die in dem Blendenwertspeicher 7 und dem Belichtungszeitspeicher 8 enthaltenen Informationen von z. B. Ar = 5,6 und t = V125 s werden mittels der Digital-Anzeige 14 sichtbar gemacht
Vergrößert sich nun nach Betätigung der an der Kamera vorhandenen Speichertaste 17 und der demzufolge nunmehr wirksamen Memory-Schaltung 6 die auf den Fotoempfänger 2 auftreffende Lichtmenge um z. B. 2 Lichtstufen (2 L), werden die Informationen in den Speicher 7 und 8 nicht geändert Solche Lichtstromänderungen sind beispielsweise dann möglich, wenn bei Gegenlichtaufnahmen nach einer Objektmessung der endgültige Aufnahmestandort eingenommen und von diesem aus kamerabedingt eine nochmalige Messung durchgeführt wird. Die aufgetretene Lichtstromänderung von +2L wird über die Ablaufsteuepjng 4 in die Memory-Schaltung 6 eingeschrieben. Bei weiterem Durchdrücken des Kameraauslösers beginnt sich die Objektivblende 11 unter Federkraft zu schließen. Gleichzeitig erfolgt eine Verstimmung des Arbeitsregisters 5 entsprechend dem in den Blendenwert-Speicher 7 eingeschriebenen Wert Sobald die damit verbundene Regelkreisverstimmung durch die Verminderung der Beleuchtungsstärke auf dem Fotoempfänger 2 wieder ausgeglichen ist, wird der Elektromagnet 10 stromlos und der Blsndenschließvorgang gestoppt Damit ist die Blende mit einem Einstellfehler von z. B. -V4 Stufe auf den vorangezeigten Wert eingestellt Bei der sich anschließenden Arbeitsblendemessung werden Impulse in das Arbeitsregister 5 eingespeist und hierin eine Belichtungszeit festgelegt, welche den veränderten Lichtverhältnissen entspricht sowie den Blenden-Einstellfehler berücksichtigt:
V125 s - 2 L + V4 L
Mit Abruf der in der Memory-Schaltung 6 gespeicherten Information wird die in das Arbeitsregister 5 eingeschriebene Belichtungszeit wieder auf den Wert
-2L
l/,25 S + V4 L
korrigiert. Die endgültige Belichtungszeit entspricht also der zum Speicherzeitpunkt ermittelten und ist um den Blendeneinstellfehler korrigiert. Nach Ablauf dieser Zeit wird der den Abiauf des nachlaufenden Verschlußgliedes bis zu diesem Zeitpunkt blockierende Verschluß-
steuermagnet 16 über die Treiberstufe 15 stromlos und die Belichtung beendet. Bei Belichtungsbeendigung wird die Memory-Schaltung 6 inihre Ausgangslage zurückgesetzt
Die Erfindung wurde vorstehend anhand einer Kamera mit selbsttätiger Blendeneinstellung beschrieben. Selbstverständlich ist sie auf derartige Kameras nicht beschränkt, sondern ist ebenso bei Kameras mit manueller Blendenvorwahl und lichtabhängiger Belichtungszeitbildung anwendbar, ebenso bei Kameras mit Programm-Automatik für Blende und Belichtungszeit
Hin und wieder sind Aufnehmen mit absichtlicher Unter- oder Überbelichtung erwünscht Auch dafür ist die erfindungsgemäße Schaltung geeignet Für diesen Fall kann die Kamera mit dem Fotoempfänger 2 nach Ausmessung der Aufnahmeszene bei Offenblende und nachfolgendem Schließen des Schalters 17 mittels der Speichertaste der Kamera auf ein Objekt mit gegenüber der Aufnahmeszene größerer oder kleinerer Leuchtdichte gerichtet werden. Der somit über die Ablaufsteuerung 4 in die Memory-Schaltung 6 eingespeicherte lnformationsinhalt bis zu ±2 L wird nach der Kameraauslösung abgerufen und dient zur gewünschten Veränderung der sich aus der Arbeitsblendemessung ergebenden korrekten Belichtungszeit Die in der Memory-Schaltung 6 gespeicherte Fehlbelichtungsinformation wird in der Digital-Anzcige 14 zur Kontrolle sichtbar gemacht Der Speicherinhalt der Memory-Schaltung 6 wird bei Belichtungsbeendigung automatisch wieder gelöscht
Anstelle dieser opto-elektrischen Ovtrride-Eingabe kann über den Schalter 18 auch eine manuelle Fehlbelichtungseinstellung erfolgen. Zu diesem Zweck wird mittels eines an der Kamera befindlichen weiteren Tasters der Schalter 18 ein- oder mehrmals geschlossen und mit jedem Schließen stufenweise ein vorzeichenbehaftetes Override-Signal in die Memory-Schaltung 6 eingeschrieben. Bei Kameraauslösung wird der Speicherinhalt dem des Arbeitsregisters 5 überlagert, so daß sich wiederum eine korrigierte Belichtungszeit ergibt
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    L Schaltungsanordnung zur Belichtungssteuerung fotografischer Kameras mit einem Arbeitsregister zur auf optoelektrischer Lichtmessung beruhender Berechnung von Belichtungswerten und Steuerung von Belichtungsvorgängen sowie mit einer mit dem Arbeitsregister verbundenen Memory-Schaltung, dadurch gekennzeichnet, daß die Memory-Schaltung (5) sowohl als an sich bekannter to Speicher für Belichtungswerte als auch als Funktionseinheit zur Override-Eingabe ausgebildet und in letztere ein der bezweckten Override-Einstellung entsprechender Signalwert entweder über den bei Memory-Funktion wirksamen Signalpfad (2,1, 3,4,15 17) — also optoelektrisch — oder über einen manuell betätigbaren Schalter (18) eingebbar ist
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Informationsinhalt der Memory-Schaltung mittels einer Digital-Anzeige (14) sichtbar ist
DE19803003661 1979-04-27 1980-02-01 Schaltungsanordnung zur Belichtungssteuerung Expired DE3003661C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD21254979A DD143184A1 (de) 1979-04-27 1979-04-27 Schaltungsanordnung zur belichtungsregelung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3003661A1 DE3003661A1 (de) 1980-11-06
DE3003661C2 true DE3003661C2 (de) 1983-10-27

Family

ID=5517891

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19803003661 Expired DE3003661C2 (de) 1979-04-27 1980-02-01 Schaltungsanordnung zur Belichtungssteuerung

Country Status (3)

Country Link
DD (1) DD143184A1 (de)
DE (1) DE3003661C2 (de)
GB (1) GB2049207B (de)

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3988748A (en) * 1973-12-26 1976-10-26 Canon Kabushiki Kaisha Single lens reflex camera
JPS527724A (en) * 1975-07-08 1977-01-21 Fuji Photo Optical Co Ltd Memory lock circuit for the camera
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Also Published As

Publication number Publication date
DE3003661A1 (de) 1980-11-06
GB2049207B (en) 1983-03-16
GB2049207A (en) 1980-12-17
DD143184A1 (de) 1980-08-06

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