DE3003661C2 - Schaltungsanordnung zur Belichtungssteuerung - Google Patents
Schaltungsanordnung zur BelichtungssteuerungInfo
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- DE3003661C2 DE3003661C2 DE19803003661 DE3003661A DE3003661C2 DE 3003661 C2 DE3003661 C2 DE 3003661C2 DE 19803003661 DE19803003661 DE 19803003661 DE 3003661 A DE3003661 A DE 3003661A DE 3003661 C2 DE3003661 C2 DE 3003661C2
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B7/00—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
- G03B7/08—Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
- G03B7/091—Digital circuits
- G03B7/095—Digital circuits for control of aperture
Landscapes
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- Exposure Control For Cameras (AREA)
Description
25
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Belichtungssteuerung fotografischer Kameras gemäß :
dem Oberbegriff des Anspruches 1, wie sie z. B. aus der DE-AS 26 07 544 bekannt ist
Es ist auch bekannt, Kameras mit automatischer Belichtungsregelung zusätzlich mit einem Memory-Baustein zu versehen, mit dessen Hilfe an einem bestimmten
Aufnahmestandort ermittelte Belichtungswerte zunächst gespeichert und bei Kameraauslösung mit einem
zu diesem Zeitpunkt gebildeten Lichtmeßausgangssignal kombiniert werden (DE-OS 28 38 227). Ebenso
bekannt ist es, Kameras mit einer Overrideschaltung auszustatten, um zur Erzielung bestimmter Aufnahmeeffekte eine absichtliche Unter- oder Überbelichtung
einstellen zu können (DE-OS 23 65 042).
Zur Ausführung von Aufnahmen mit beliebiger Zwischenspeicherung von zunächst ermittelten Belichtungswerten und solchen mit Override-Eingabe sind bei
den bekannten Einrichtungen voneinander unabhängige Schaltungseinheiten erforderlich.
Aufgabe der Erfindung ist, eine Schaltungsanordnung
für Kameras mit automatischer Belichtungssteuerung zu schaffen, welche gering in ihrem Aufwand ist, obwohl sie
außer der automatischen Belichtungsbemessung sowohl eine Memory-Funktion als auch eine Override-Einstellung für absichtliche Unter- oder Überbelichtung zuläßt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst,
daß die Memory-Schaltung sowohl als an sich bekannter Speicher für Belichtungswerte als auch als Funktionseinheit zur Override-Eingabe ausgebildet und in letztere
eine der bezweckten Override-Einstellung entsprechender Signalwert entweder über den bei Memory-Funktion wirksamen Signalpfad — also optoelektrisch —
oder über einen manuell betätigbaren Schalter eingebbar ist. eo
Die Erfindung wird anhand eines dargestellten Ausführungsbeispieles nachstehend erläutert.
Einer Eingangsschaltung 1 mit einem Fotoempfänger 2 ist ein Regelverstärker 3 sowie eine Ablaufsteuerschaltung 4 nachgeordnet. Letztere steht mit einem
Arbeitsregister 5, einer Memory-Schaltung 6, einem Blendenwertspeicher 7, einem Belichtungszeitspeicher 8
und einer Blendensteuerschaltung 9 in Verbindung. Mit
10 ist ein den Ablauf einer Objektivblende 11 sperrender
Elektromagnet bezeichnet Auf den Regelverstärker 3 ist ein D/A-Wandler 12 rückgekoppelt, der von dem
Arbeitsregister 5 angesteuert wird Die Speicherschaltungen 6, 7, 8 sind mit einem Dekoder 13 verbunden,
welcher die Ansteuereinheit für eine Digital-Anzeige 14 bildet Mit 15 ist eine Treiberstufe für einen Verschlußsteuermagneten 16 bezeichnet 17 und 18 sind mittels
zweier Kameratasten betätigbare Schalter.
Während einer bei Offenblende erfolgende Objekt-Lichtmessung werden entsprechend der herrschenden
Objektleuchtdichte, der Filmempfindlichkeit und einer vorgewählten Vorzugs-Belichtungszeit über die einen
Taktgenerator enthaltende Ablaufsteuerschaltung 4 Impulse in das Arbeitsregister 5 sowie in den
Blendenwertspeicher 7 und den Belichtungszeitspeicher 8 eingeschrieben, bis die in das Arbeitsregister 5
eingeschriebene Impulsfolge über den D/A-Wandler 12 auf den Regelverstärker 3 rückgemeldet und somit der
Regelkreis abgeglichen ist Mit Erreichen des Abgleichens wird die von der Ablaufsteuerschaltung ausgehende Impulsfolge beendet Die in dem Blendenwertspeicher 7 und dem Belichtungszeitspeicher 8 enthaltenen
Informationen von z. B. Ar = 5,6 und t = V125 s werden
mittels der Digital-Anzeige 14 sichtbar gemacht
Vergrößert sich nun nach Betätigung der an der Kamera vorhandenen Speichertaste 17 und der
demzufolge nunmehr wirksamen Memory-Schaltung 6 die auf den Fotoempfänger 2 auftreffende Lichtmenge
um z. B. 2 Lichtstufen (2 L), werden die Informationen in den Speicher 7 und 8 nicht geändert Solche
Lichtstromänderungen sind beispielsweise dann möglich, wenn bei Gegenlichtaufnahmen nach einer
Objektmessung der endgültige Aufnahmestandort eingenommen und von diesem aus kamerabedingt eine
nochmalige Messung durchgeführt wird. Die aufgetretene Lichtstromänderung von +2L wird über die
Ablaufsteuepjng 4 in die Memory-Schaltung 6 eingeschrieben. Bei weiterem Durchdrücken des Kameraauslösers beginnt sich die Objektivblende 11 unter
Federkraft zu schließen. Gleichzeitig erfolgt eine Verstimmung des Arbeitsregisters 5 entsprechend dem
in den Blendenwert-Speicher 7 eingeschriebenen Wert Sobald die damit verbundene Regelkreisverstimmung
durch die Verminderung der Beleuchtungsstärke auf dem Fotoempfänger 2 wieder ausgeglichen ist, wird der
Elektromagnet 10 stromlos und der Blsndenschließvorgang gestoppt Damit ist die Blende mit einem
Einstellfehler von z. B. -V4 Stufe auf den vorangezeigten Wert eingestellt Bei der sich anschließenden
Arbeitsblendemessung werden Impulse in das Arbeitsregister 5 eingespeist und hierin eine Belichtungszeit
festgelegt, welche den veränderten Lichtverhältnissen entspricht sowie den Blenden-Einstellfehler berücksichtigt:
V125 s - 2 L + V4 L
Mit Abruf der in der Memory-Schaltung 6 gespeicherten Information wird die in das Arbeitsregister 5
eingeschriebene Belichtungszeit wieder auf den Wert
-2L
l/,25 S + V4 L
korrigiert. Die endgültige Belichtungszeit entspricht also der zum Speicherzeitpunkt ermittelten und ist um
den Blendeneinstellfehler korrigiert. Nach Ablauf dieser Zeit wird der den Abiauf des nachlaufenden Verschlußgliedes bis zu diesem Zeitpunkt blockierende Verschluß-
steuermagnet 16 über die Treiberstufe 15 stromlos und die Belichtung beendet. Bei Belichtungsbeendigung wird
die Memory-Schaltung 6 inihre Ausgangslage zurückgesetzt
Die Erfindung wurde vorstehend anhand einer Kamera mit selbsttätiger Blendeneinstellung beschrieben.
Selbstverständlich ist sie auf derartige Kameras nicht beschränkt, sondern ist ebenso bei Kameras mit
manueller Blendenvorwahl und lichtabhängiger Belichtungszeitbildung anwendbar, ebenso bei Kameras mit
Programm-Automatik für Blende und Belichtungszeit
Hin und wieder sind Aufnehmen mit absichtlicher Unter- oder Überbelichtung erwünscht Auch dafür ist
die erfindungsgemäße Schaltung geeignet Für diesen Fall kann die Kamera mit dem Fotoempfänger 2 nach
Ausmessung der Aufnahmeszene bei Offenblende und nachfolgendem Schließen des Schalters 17 mittels der
Speichertaste der Kamera auf ein Objekt mit gegenüber der Aufnahmeszene größerer oder kleinerer Leuchtdichte
gerichtet werden. Der somit über die Ablaufsteuerung 4 in die Memory-Schaltung 6 eingespeicherte
lnformationsinhalt bis zu ±2 L wird nach der Kameraauslösung abgerufen und dient zur gewünschten
Veränderung der sich aus der Arbeitsblendemessung ergebenden korrekten Belichtungszeit Die in der
Memory-Schaltung 6 gespeicherte Fehlbelichtungsinformation wird in der Digital-Anzcige 14 zur Kontrolle
sichtbar gemacht Der Speicherinhalt der Memory-Schaltung
6 wird bei Belichtungsbeendigung automatisch wieder gelöscht
Anstelle dieser opto-elektrischen Ovtrride-Eingabe
kann über den Schalter 18 auch eine manuelle Fehlbelichtungseinstellung erfolgen. Zu diesem Zweck
wird mittels eines an der Kamera befindlichen weiteren Tasters der Schalter 18 ein- oder mehrmals geschlossen
und mit jedem Schließen stufenweise ein vorzeichenbehaftetes Override-Signal in die Memory-Schaltung 6
eingeschrieben. Bei Kameraauslösung wird der Speicherinhalt dem des Arbeitsregisters 5 überlagert, so
daß sich wiederum eine korrigierte Belichtungszeit ergibt
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
- Patentansprüche:L Schaltungsanordnung zur Belichtungssteuerung fotografischer Kameras mit einem Arbeitsregister zur auf optoelektrischer Lichtmessung beruhender Berechnung von Belichtungswerten und Steuerung von Belichtungsvorgängen sowie mit einer mit dem Arbeitsregister verbundenen Memory-Schaltung, dadurch gekennzeichnet, daß die Memory-Schaltung (5) sowohl als an sich bekannter to Speicher für Belichtungswerte als auch als Funktionseinheit zur Override-Eingabe ausgebildet und in letztere ein der bezweckten Override-Einstellung entsprechender Signalwert entweder über den bei Memory-Funktion wirksamen Signalpfad (2,1, 3,4,15 17) — also optoelektrisch — oder über einen manuell betätigbaren Schalter (18) eingebbar ist
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Informationsinhalt der Memory-Schaltung mittels einer Digital-Anzeige (14) sichtbar ist
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD21254979A DD143184A1 (de) | 1979-04-27 | 1979-04-27 | Schaltungsanordnung zur belichtungsregelung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3003661A1 DE3003661A1 (de) | 1980-11-06 |
| DE3003661C2 true DE3003661C2 (de) | 1983-10-27 |
Family
ID=5517891
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803003661 Expired DE3003661C2 (de) | 1979-04-27 | 1980-02-01 | Schaltungsanordnung zur Belichtungssteuerung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD143184A1 (de) |
| DE (1) | DE3003661C2 (de) |
| GB (1) | GB2049207B (de) |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3988748A (en) * | 1973-12-26 | 1976-10-26 | Canon Kabushiki Kaisha | Single lens reflex camera |
| JPS527724A (en) * | 1975-07-08 | 1977-01-21 | Fuji Photo Optical Co Ltd | Memory lock circuit for the camera |
| JPS5358233A (en) * | 1976-11-06 | 1978-05-26 | Asahi Optical Co Ltd | Digital control automatic exposure camera |
-
1979
- 1979-04-27 DD DD21254979A patent/DD143184A1/de not_active IP Right Cessation
-
1980
- 1980-02-01 DE DE19803003661 patent/DE3003661C2/de not_active Expired
- 1980-02-26 GB GB8006372A patent/GB2049207B/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3003661A1 (de) | 1980-11-06 |
| GB2049207B (en) | 1983-03-16 |
| GB2049207A (en) | 1980-12-17 |
| DD143184A1 (de) | 1980-08-06 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: PENTACON DRESDEN GMBH KAMERA- UND KINOWERKE, O-802 |
|
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: JOS. SCHNEIDER FEINWERKTECHNIK GMBH & CO KG, O-802 |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |