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DE1497969C2 - Elektrische Schaltung zum Steuern der Belichtungszeit einer fotografischen Kamera - Google Patents

Elektrische Schaltung zum Steuern der Belichtungszeit einer fotografischen Kamera

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Publication number
DE1497969C2
DE1497969C2 DE19661497969 DE1497969A DE1497969C2 DE 1497969 C2 DE1497969 C2 DE 1497969C2 DE 19661497969 DE19661497969 DE 19661497969 DE 1497969 A DE1497969 A DE 1497969A DE 1497969 C2 DE1497969 C2 DE 1497969C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
shutter
time
light measuring
capacitor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19661497969
Other languages
English (en)
Other versions
DE1497969A1 (de
Inventor
Tatsushi Tokyo Kitanosono
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Canon Inc filed Critical Canon Inc
Publication of DE1497969A1 publication Critical patent/DE1497969A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1497969C2 publication Critical patent/DE1497969C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/083Analogue circuits for control of exposure time

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transforming Light Signals Into Electric Signals (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Schaltung zum Steuern der Belichtungszeit einer fotografischen Kamera gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es sind bereits verschiedene Einrichtungen zum Einstellen der richtigen Belichtungszeit bekannt, die nach grundsätzlich verschiedenen Prinzipien arbeiten. So ist es beispielsweise aus der FR-PS 13 44 644 bekannt, eine Lichtmessung durch das Aufnahmeobjektiv vorzunehmen, wobei in dem Strahlengang des durch das Objektiv einfallenden Lichts eine fotoelektrische Zelle eines kameraeigenen Belichtungsmessers angeordnet ist. Bei dieser bekannten Anordnung erfolgt die Einstellung der Belichtungszeit manuell durch Abgleich einer Indexskala mit dem Zeigerausschlag des Belichtungsmessers. Eine derartige Kamera hat den Vorteil, daß die Lichtmessung durch das Objektiv erfolgt, wobei die fotoempfindliche Zelle grundsätzlich derart angeordnet werden kann, daß das auf sie auftreffende Licht ziemlich genau dem auf die Filmebene auftreffenden Licht entspricht. Hierdurch wird eine außerordentlich genaue Lichtmessung gewährleistet. Allerdings hat diese bekannte Anordnung den Nachteil, daß die Einstellung der erforderlichen Belichtungszeit ausschließlich manuell erfolgen kann; eine automatische Einstellung ist nicht möglich.
Eine automatische Einstellung der Belichtungszeit ist bei einer elektrischen Schaltung der oben bezeichneten Art möglich. Eine solche Schaltung ist z. B. bekannt aus der AT-PS 2 25 515. Bei dieser bekannten Schaltung fällt bei Auslösen des Verschlusses Licht auf eine Fotozelle, so daß sich entsprechend der Objekthelligkeit der Widerstand der Kollektor-Emitter-Strecke eines an die Fotozelle angeschlossenen Transistors ändert. Der in der Betätigungsschaltung vorgesehene Zeitbegrenzungskondensator wird entsprechend des Widerstandes der Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors mehr oder weniger schnell aufgeladen, so daß hierdurch die Belichtungszeit entsprechend der Objekthelligkeit gesteuert werden kann. Diese bekannte elektrische Schaltung gestattet also grundsätzlich die automatische Einstellung der Belichtungszeit. Nachteilig ist jedoch, daß — da der Zeitbegrenzungskondensator nach Auslösen des Verschlusses aufgeladen wird — die Fotozelle derart angeordnet werden muß, daß das Licht auf den Film fallen kann, ohne daß die Fotozelle im Wege steht. Geht man nun beispielsweise von einer
einen hochschwenkbaren Spiegel aufweisenden Spiegelreflexkamera aus, so ist bei derartigen Kameras ein fotoempfindliches Element an einer Stelle angeordnet, die optisch bezüglich des Spiegels die gleiche Entfernung hat wie der Film. Hierdurch kann eine äußerst genaue Messung durchgeführt werden. Die oben erläuterte bekannte Schaltung kann aber dann nicht mehr für die automatische Einstellung der Belichtungszeit herangezogen werden, weil nach Öffnen des Verschlusses der dann hochgeschwenkte Spiegel die Fotozelle verdeckt. Aus »Photographic Industries«, 1953, Nr. 5, Seiten 300 bis 302, ist eine einäugige Spiegelreflexkamera bekannt, bei der in dem Strahlengang eine sog. X-Platte verwendet wird, die die Funktion sowohl eines fotoelektrischen Wandlers als auch des Verschlusses übernimmt. Die X-Platte ist jeweils an gegenüberliegenden Seiten mit Elektroden versehen. Fällt in einem Zustand Licht auf diese X-Platte, so erzeugt sie am einen Elektrodenpaar eine objekthelligkeitsabhängige Spannung, wobei sie gleichzeitig das Licht reflektiert. Wenn andererseits eine andere Spannung an das andere Elektrodenpaar angelegt wird, was zum Aufnahmezeitpunkt geschieht, dann wird die Platte lichtdurchlässig, was ein Belichten des dahinterliegenden Films gestattet. Nach Abschalten der zuletzt genannten Spannung wird die Platte wieder reflektierend. Dieser Anordnung läßt sich jedoch keine Lösung dahingehend entnehmen, wie bei einer Kamera mit hochschwenkbarem Spiegel die Belichtungszeit automatisch eingestellt weden kann, wenn gleichzeitig gefordert ist, daß die Lichtmessung mit hoher Genauigkeit erfolgt, d.h. an einer Stelle, die der Filmebene entspricht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elektrische Schaltung der eingangs genannten Art anzugeben, mit der bei einäugigen Spiegelreflexkameras eine automatische Belichtungszeit-Einstellung erfolgen kann, wobei die Forderung besteht, daß die Lichtmeßschaltung das durch das Aufnahmeobjektiv einfallende und an dem bewegbaren Spiegel reflektierte Licht empfängt.
Diese Aufgabe wird zunächst durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Diese erfindungsgemäße Lösung berücksichtigt die Objekthelligkeit direkt vor dem Auslösen des Verschlusses. Der Speicherkondensator ermöglicht es, daß trotz hochgeschwenkten Spiegels der der Objekthelligkeit entsprechende Wert für die Bestimmung der Belichtungszeit zur Verfügung steht. Trotz äußerst genauer Belichtungsmessung ist also dennoch eine automatische Einstellung der Belichtungszeit möglich. Eine andere Lösung der obengenannten Aufgabe ist im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 2 angegeben.
Der Speicher- und Halteschaltkreis ermöglicht, den von der Lichtmeßschaltung entsprechend der Objekthelligkeit bei Auslösen des Verschlusses abgegebenen Wert festzuhalten. Dieser Wert wird dann während der gesamten Belichtungszeit konstant gehalten. Wenn das zeitproportionale Referenzsignal eine bestimmte Beziehung zu dem gespeicherten Wert aufweist (z. B. wenn beide Signale gleich sind), kann z. B. der zweite Verschlußvorhang ausgelöst werden.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
' Im folgenden wird die Erfindung an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 verschiedene Kameraanordnungen mit einer Lichtmessung durch das Objektiv,
Fig.2 ein Blockdiagramm der erfindungsgemäßen Schaltung,
F i g. 3 eine detaillierte Darstellung eines Ausführungsbeispiels dererfindungsgemäßen Schaltung.
In F i g. 1 sind verschiedene Kamerasysteme mit unterschiedlich angeordneten fotoelektrischen Wandlern gezeigt, bei denen die Lichtmessung durch das
ίο Kameraobjektiv erfolgt. Bei den Systemen gemäß Darstellungen in Fig. l(A) und l(B) liegt der fotoelektrische Wandler 3 in der direkten Strahlenbahn des durch das Kameraobjektiv 1 einfallenden Lichts, und zwar unmittelbar vor dem Verschluß 4 nahe des Films 5.
Bei der Ausführung (A) ist eine Vorsatzblende 2 vorgesehen, während die Ausführung (B) einen teildurchlässigen Spiegel 6 aufweist, der in der Strahlenbahn angeordnet ist. Sowohl bei dem System (A) als auch bei (B) muß die den fotoelektrischen Wandler bildende Fotozelle 3 aus der Bahn des durch das Objektiv einfallenden Lichts, beispielsweise in Richtung des Pfeils a, ausgerückt werden, sobald der Kameraverschluß ausgelöst wird. Bei den Ausführungen gemäß Fig. 1 (C) und l(D) handelt es sich um einäugige Spiegelreflexkameras, bei denen die Fotozelle 3 vom teildurchlässigen Spiegel 6 bzw. vom totalreflektierenden Spiegel 8 optisch den gleichen Abstand wie die Filmoberfläche 5 hat. Der totalreflektierende Spiegel 8 gemäß Ausführung nach Fig. 1 (D) wird bei der Verschlußauslösung in bekannter Weise hochgeklappt, so daß die Fotozelle 3 während der Belichtung vom Spiegel abgedeckt ist.
Wenn der in der Zeichnung nicht dargestellte Auslöser zur Belichtung betätigt wird, finden in den in F i g. 1 dargestellten Anordnungen folgende Funktionsvorgänge statt:
a) Verschiebung des fotoelektrischen Wandlers; Beginn der Blendeneinstellung; Aufklappen des Spiegels,
b) Auslösung der Verschluß-Öffnungsbewegung; Beginn der Belichtungszeitsteuerung,
c) Auslösung der Verschluß-Schließbewegung,
d) Rückkehr der einzelnen Teile bzw. Elemente in ihre Ausgangsstellung.
Die neue elektronische Verschluß-Steuereinrichtung ist in der in F i g. 2 im Prinzip dargestellten Weise aufgebaut, wobei der photoelektrische Wandler in der in F i g. 1 dargestellten Weise zur Lichtmessung durch das Kameraobjektiv angeordnet ist.
In dem als Blockdiagramm ausgeführten Prinzipschaltbild gemäß F i g. 2 ist 3 die Fotozelle (fotoelektrischer Wandler) und 11 die Speicherschaltung, welche über Schalter S\ ud 52 zwischen Fotozelle 3 und Zeitbegrenzungsschaltung 9 eingeschaltet ist. Die Schaltung gemäß F i g. 2 ist im Prinzip bekannt, z. B. als System zum Ausführen einer Speicheroperation oder als Speichersystem mit einem Transistor, einer Vakuumröhre od. dgl. 10 bezeichnet die Verschluß-Betätigungs-Schaltung, welche von dem Ausgangssignal der Zeitbegrenzungsschaltung 9 ausgelöst wird, 4 ist der mit der Betätigungsschaltung 10 gekoppelte Verschluß, Z? ist eine Spannungsquelle und 5 der Hauptschalter. 53 bezeichnet den Schalter einer herkömmlichen Ver-Schlußsteuereinrichtung ohne Speicherschaltung 11.
Bei der herkömmlichen Verschlußsteuereinrichtung ohne Speicherschaltung 11 wird zunächst der Hauptschalter 5 geschlossen, um die von der Quelle E
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gelieferte Spannung an die Schaltung anzulegen; ferner wird die Fotozelle 3 über den Schalter 53 mit der Belichtungszeitsteuerschaltung 9 (strichpunktierte Leitung) bei Verschlußauslösung verbunden. Nach Ablauf einer von der Belichtungszeitsteuerschaltung 9 durch ein /JC-Zeitkonstantenglied oder eine gleichwertige Schaltung bestimmten Zeit wird ein Signal zur Verschluß-Betätigungsschaltung 10 geleitet und der Verschluß 4 geschlossen. Bei der neuen Verschlußsteuereinrichtung ist jedoch eine Speicherschaltung 11 zwischen Fotozelle 3 und Belichtungszeitsteuerschaltung 9 eingeschaltet. Die Speicherschaltung 11 speichert den Lichtwert vor der Verschlußauslösung, und die Belichtungszeit wird nach diesem gespeicherten Wert bestimmt.
Bei der Schaltung gemäß F i g. 2 ist der Schalter S\ vor der Verschlußauslösung stets geschlossen, während 52 geöffnet ist. Wenn der in der Zeichnung nicht dargestellte Verschlußauslöser betätigt wird, wird der Schalter S\ vor der oben unter (a) genannten Betriebsphase geöffnet und die Speicherschaltung 11 von der Fotozelle 3 getrennt. Gleichzeitig mit dem öffnen des Verschlusses wird 52 geschlossen, um die Schaltung 11 mit der Zeitbegrenzungsschaltung 9 zu verbinden. Die Zeitbegrenzungsschaltung 9 gibt nach einer entsprechend dem in der Speicherschaltung gespeicherten Wert bemessenen Zeitspanne ein Signal an die Verschluß-Betätigungseinrichtung 10, welche den Verschluß 4 schließt.
Im folgenden wird die erfindungsgemäße Schaltung an Hand eines bestimmten Schaltbeispiels näher erläutert.
Bei dem in F i g. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel wird eine Spannung entsprechend dem Widerstandswert zum Zeitpunkt der Lichtmessung durch die CdS-ZeWe in der Speicherschaltung gehalten und entsprechend dieser Spannung eine konstante Stromzufuhr in einer Vergleichsschaltung bewirkt, wobei die zur Aufladung erforderliche Zeit gleich der Belichtungszeit gemacht wird.
Bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel wird eine CtfS-Zelle als Photozelle benutzt. Wenn der Widerstand der CdS-ZeMe während der Lichtmessung Rp ist, so ergibt sich die Belichtungszeit Tzu:
T=KxRp (1)
Der Transistor Tn, stellt bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 3 zusammen mit den Hilfswiderständen r/ und r2' einen Konstantstromkreis dar. Die CdS-ZeMe liegt in Reihe mit dem Konstantstromkreis und mißt die vom Objekt einfallende Lichtmenge. Der Kondensator C2 bildet zusammen mit Transistoren Tr2 und TrJ sowie Hilfswiderständen r3', rj, rs', r6' und />' die Speicher- und Halte-Schaltung. Transistoren TrJ und TrJ bilden zusammen mit Hilfswiderständen r%, rs, dem Kondensator Cd und dem Transistor Tr6' eine Differentialvergleichsstufe, wobei der Transistor Tr6 zusammen mit den Widerständen /Ίο' und rn' einen Konstantstromkreis bilden. Ein Transistor Tr7' liefert bei Ansteuerung durch ein Ausgangssignal der Vergleichsstufe den Strom zur Erregung des Elektromagneten M, der den Verschluß-Schließmechanismus betätigt. SM stellt den Hauptschalter dar, Si'.und £3' sind weitere Schalter und E bezeichnet die Spannungsquelle für die Verschlußsteuereinrichtung.
Die Betriebsweise der vorstehend angegebenen Verschlußsteuereinrichtung ist wie folgt:
Zunächst wird vor dem Photographiervorgang der Hauptschalter SM geschlossen; zu diesem Zeitpunkt sind sowohl der Schalter S]' als auch der Schalter 53' geschlossen.
Sobald der Auslöseknopf gedrückt wird, wird zunächst der Schalter Si' geöffnet und danach die oben unter (a) angegebene Betriebsphase durchgeführt.
Unmittelbar bevor der Schalter Si' geöffnet wird, ist die Spannung Vp bestimmt durch den der vom Objekt auf die CdS-ZeWe einfallenden Lichtmenge entsprechenden Widerstandswert Rp der Photozelle. Die Spannung Vc2 des Kondensators C2 steigt also auf Vp und diese Kondensatorspannung Vc2 wird als Spannung V51 am Widerstand rj auch dann gehalten, wenn der Schalter Si' geöffnet ist, und zwar unabhängig von dem am Transistor TrJ anstehenden Eingangssignal. Diese Spannung wird unmittelbar vor dem öffnen des Schalters Si' auf den Wert, d. h. auf Vst in Folge der Eigenschaft der Speicherschaltung festgehalten.
Zu diesem Zeitpunkt sind die folgenden Bedingungen erfüllt:
V„-h'Rp
VSt=AVc2 = Ah1Rp
wobei A eine Konstante ist.
Die nächste Funktionsphase (b) wird durch weiteres Betätigen des Auslöseknopfes eingeleitet, wobei der Verschluß-Öffnungsmechanismus ausgelöst und die Öffnungsbewegung des Verschlusses eingeleitet wird. Dabei wird die Spannung Vst in der Speicherschaltung gehalten. Der Schalter S3', der mit dem Verschluß-Öffnungsmechanismus gekoppelt ist, wird dabei geöffnet, so daß der Kondensator Cd über den Konstantstromkreis des Transistors TrJ aufgeladen werden kann und seine Spannung Vd von Null ansteigt.
In der durch die Transistoren Tr* und Tr5' gebildeten Vergleichsstufe ist der Transistor TrJ leitend und der Transistor TrJ gesperrt, bis der Schalter S3' geöffnet wird. Danach kann der Kondensator Cd aufgeladen werden, wodurch das Basispotential des Transistors TrJ anwächst; unmittelbar nachdem die Basispotentiale der Transistoren TrJ und TrJ gleiche Werte annehmen, wird der Leitungszustand dieser Transistoren umgekehrt, und der Transistor Tr7' wird leitend, so daß der Elektromagnet M erregt wird. Der in der Zeichnung nicht dargestellte Verschluß-Schließmechanismus wird bei Erregung des Elektromagneten M ausgelöst und der Verschluß geschlossen. Der Aufbau und die zuvor erläuterte Funktionsweise der Verschlußsteuereinrichtung ermöglichen es, daß das Zeitintervall zwischen dem Öffnen des Schalters S3' und der Zustandsumkehr der Vergleichsstufe gleich der Belichtungszeit gemacht wird.
Diese Belichtungszeit t ist die Zeit zwischen dem öffnen des Schalters S3' und dem Zeitpunkt, bei dem die Basen der Transistoren TrJ und TrJ gleiche Potentiale haben, d. h. gleich der Zeit, die notwendig ist, um den Kondensator Cd so weit aufzuladen, daß seine Klemmenspannung Vd von Null auf Vst angewachsen ist.
Es kann die folgende Beziehung eingeführt werden:
In dieser Gleichung ist D2 die auf den Kondensator Cd während der Aufladung bezogene Konstante. Die
vorstehende Gleichung kann wie folgt ausgedrückt werden:
Lh ,„ D2A . _
t = -f- AVc2 = ~- ivRp
I2. I2-
Daher gilt:
t = k2Rp
(wobei k2 gleich dem konstanten Wert von D2A
(3)
Aus den oben angegebenen Beziehungen ergibt sich, daß t die Belichtungszeit bilden kann, wobei die folgende Gleichung erfüllt ist:
T=Jc2Rp
Wenn daher die Schaltungskonstante so gewählt wird, daß k2 gleich K\ ist, so läßt sich die Beziehung (1): T=K[Rp erfüllen, und es ist möglich, die geeignete Belichtungszeit zu bemessen.
Sodann wird bei Rückkehr des Auslöseknopfes die Schaltung in ihren ursprünglichen Zustand zurückgesetzt.
Bei der neuen Verschluß-Steuereinrichtung wird die vom Objekt auf die Photozelle CdSfallende Lichtmenge vor der Verschlußauslösung bemessen und gespeichert, und der gespeicherte Wert bildet das Maß für die von der Belichtungszeitsteuereinrichtung eingestellte Belichtungszeit. Die Schaltungsanordnung macht es möglich, die genaue Belichtungszeit automatisch einzustellen, indem der Belichtungszeitsteuereinrichtung eine Einstellungskorrektur zu dem Zeitpunkt des öffnens und Schließens des Verschlusses mitgeteilt wird. Zur Berücksichtigung der Filmempfindlichkeit kann beispielsweise die Kondensatorkapazität, der Widerstand od. dgl. geändert werden.
Da bei der neuen Verschlußsteuereinrichtung die Belichtungszeit durch Messung des durch das Kameraobjektiv einfallenden Lichts an einer der Filmoberfläche entsprechenden Stelle bereits vor der Verschlußauslösung bestimmt wird, kann die Einstellung der Belichtungszeit auch nicht durch Änderung der von der Photozelle gemessenen Lichtmenge oder beim Hochklappen des Spiegels beeinflußt werden, so daß eine genaue Belichtungszeiteinstellung gewährleistet ist.
Bei der neuen Verschlußsteuereinrichtung wird die Spannung, welche während der Lichtmessung linear proportional zum Widerstand Rp der Photozelle ist, in der Speicherschaltung gespeichert, wodurch mit Hilfe einer vergleichsweise einfachen Schaltung die Beziehung T=K\Rp(mit K\ = konstant) hergestellt ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
230 216/1

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Elektrische Schaltung zum Steuern der Belichtungszeit einer fotografischen Kamera, die einen elektrisch betätigbaren Verschluß aufweist, mit einem Lichtmeßschaltkreis, der einen fotoelektrischen Wandler aufweist und auf die Objekthelligkeit anspricht, und einer Betätigungsschaltung zum Betätigen des Verschlusses nach Maßgabe eines von ι ο .dem Lichtmeßschaltkreis abgegebenen Ausgangssignals, die eine einen Zeitbegrenzungskondensator aufweisende Zeitbegrenzungseinrichtung zum Bestimmen der Verschlußzeit enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung ausgelegt ist für die Verwendung in einer einäugigen Spiegelreflexkamera, bei der durch das Aufnahmeobjektiv (1) einfallendes Licht von einem im Sucherstrahlengang gelegenen bewegbaren Spiegel (8) reflektiert wird und auf den fotoelektrischen Wandler (3) fällt, und daß die Schaltung zu diesem Verwendungszweck eine Speicherschaltung (11) mit einem weiteren, als Speicherkondensator dienenden Kondensator ausgestattet ist, der ein Ausgangssignal von dem Lichtmeßschaltkreis über einen Speicherschalter (Si) empfängt, der vor dem Hochschwenken des Spiegels (8) öffnet, wobei die Speicherschaltung (11) zwischen dem Lichtmeßschaltkreis (3) und der Betätigungsschaltung (9, 10) liegt und eine Lichtmenge von dem zu fotografierenden Objekt unmittelbar vor dem Hochschwenken des Spiegels (8) elektrisch in dem Speicherkondensator gespeichert wird, wodurch die Zeitbegrenzungseinrichtung (9) die Verschlußzeit nach Maßgabe des in dem Speicherkondensator gespeicherten Wertes bestimmt.
2. Elektrische Schaltung zum Steuern der Belichtungszeit einer fotografischen Kamera, die einen elektrisch betätigbaren Verschluß aufweist, mit einem Lichtmeßschaltkreis, der einen fotoelektrichen Wandler aufweist und auf die Objekthelligkeit anspricht, und einer Betätigungsschaltung zum Betätigen des Verschlusses nach Maßgabe eines von dem Lichtmeßschaltkreis abgegebenen Ausgangssignals, die eine einen Zeitbegrenzungskondensator aufweisende Zeitbegrenzungseinrichtung zum Bestimmen der Verschlußzeit enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung ausgelegt ist für die Verwendung in einer einäugigen Spiegelreflexkamera, bei der durch das Aufnahmeobjektiv (1) einfallendes Licht von einem im Sucherstrahlengang gelegenen bewegbaren Spiegel (8) reflektiert wird und auf den fotoelektrischen Wandler (3) fällt, und daß die Schaltung zu diesem Verwendungszweck eine Schaltungseinrichtung (C2, TrI', Tr3') aufweist, die das Ausgangssignal des Lichtmeßschaltkreises (CdS, TrY) elektronisch speichert und hält, eine Schaltung (Tr6', Cd, S3'), die entsprechend der seit dem öffnen des Verschlusses verstrichenen Zeit ein Referenzsignal erzeugt, aufweist, sowie einen Vergleichsschaltkreis (Tr 4', Tr 5') aufweist, der ein von der ein Referenzsignal erzeugenden Schaltung abgegebenes Signal und einen in der Speicher- und Halteschaltung gespeicherten Wert vergleicht und die Betätigungsschaltung (Tr T, M) betreibt, um ein Schließen des Verschlusses herbeizuführen, wenn zwischen den verglichenen Werten ein bestimmter Differenzwert vorliegt.
3. Elektrische Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der das Referenzsignal erzeugende Schaltkreis (Tr6', Cd, S3') einen mit einem Konstantstromkreis (Tr 6') verbundenen Kondensator (Cd) enthält, der mit einem konstanten Strom in Verbindung mit dem öffnen des Verschlusses aufgeladen wird.
4. Elektrische Schaltung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtmeßschaltkreis (CdS, TrV) mit einem Konstantstromschaltkreis (Tr Y) versehen ist, der mit einem lichtempfindlichen Element (CdS) verbunden ist, um dadurch einen der Ausgabe des lichtempfindlichen Elements (CdS) proportionale Spannung zu erzeugen und diese in dem Speicher- und Halteschaltkreis (Cl, TrT, Tr 3') durch Verursachen eines konstanten Stroms zu speichern.
DE19661497969 1965-07-27 1966-07-22 Elektrische Schaltung zum Steuern der Belichtungszeit einer fotografischen Kamera Expired DE1497969C2 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT225515B (de) * 1959-05-23 1963-01-25 Meopta Narodni Podnik Schaltungsanordnung zur selbsttätigen Regelung der Belichtungszeit
FR1344644A (fr) * 1962-12-19 1963-11-29 Kamera & Kinowerke Dresden Veb Appareil photographique reflet à miroir à un seul objectif, équipé d'un dispositif de mesure du temps de pose

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Date Code Title Description
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D2 Grant after examination
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