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DE3002446A1 - Elastische dehnungskupplungs-anordnung fuer rohre - Google Patents

Elastische dehnungskupplungs-anordnung fuer rohre

Info

Publication number
DE3002446A1
DE3002446A1 DE19803002446 DE3002446A DE3002446A1 DE 3002446 A1 DE3002446 A1 DE 3002446A1 DE 19803002446 DE19803002446 DE 19803002446 DE 3002446 A DE3002446 A DE 3002446A DE 3002446 A1 DE3002446 A1 DE 3002446A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
cuff
pipe
expansion coupling
coupling arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19803002446
Other languages
English (en)
Inventor
Ing.(grad.) Heinz 5483 Bad Neuenahr-Ahrweiler Brenner
Ing.(grad.) Günter 5205 St Augustin Dick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZF Boge GmbH
Vaw Leichtmetall GmbH
Original Assignee
Boge GmbH
Vaw Leichtmetall GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Boge GmbH, Vaw Leichtmetall GmbH filed Critical Boge GmbH
Priority to DE19803002446 priority Critical patent/DE3002446A1/de
Publication of DE3002446A1 publication Critical patent/DE3002446A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L51/00Expansion-compensation arrangements for pipe-lines
    • F16L51/02Expansion-compensation arrangements for pipe-lines making use of a bellows or an expansible folded or corrugated tube
    • F16L51/022Expansion-compensation arrangements for pipe-lines making use of a bellows or an expansible folded or corrugated tube with a single corrugation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints Allowing Movement (AREA)

Description

  • Elastische Dehnungskupplungs-Anordnung für Rohre
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine elastische Dehnungskupplungs-Anordnung zwischen den Enden zweier Längenänderungen unterworfener Rohre, innerhalb welchen insbesondere ein gegenüber der Atmosphäre erhöhter Druck herrscht, mit einer Manschette aus Gummi oder einem anderen gummielastischen Werkstoff, wobei die beiden Enden der Manschette jeweils mit einem Rohrende dichtend verbunden sind, sowie mit einer umlaufenden Armierungsanordnung für die Manschette.
  • Eine elastische Dehnungskupplungs-Anordnung der vorstehend beschriebenen Gattung ist aus der DE-OS 28 17 126 bekannt. Bei der bekannten Dehnungskupplungs-Anordnung weist die Manschette einen im Mittelbereich angeordneten, rillenförmig ausgewölbten Dehnungsabschnitt auf, an dessen beiden Seiten jeweils ein zylindrlsch#r Abschn an#eRPSeß#. Das äußere Ende der zylindrischen Abschnitte verläuft jeweils unter Ausbildung eines Flanschteiles radial nach außen und begrenzt eine Nut, in welcher ein metallischer Flanschring eingreift. Die beiden memetallischen Flanschringe sind jeweils mit entsprechenden Abschlußflanschen der beiden miteinander zu kuppelnden Rohrenden verschraubt. Im übrigen ist bei der bekannten Dehnungskupplungs-Anordnung die umlaufende Armierungsanordnung durch in der Manschette eingelagerte Ringe mit daran befestigten sogenannten Fahnen und weitere Verstärkungseinlagen aus Metalidraht in der Manschette längs deren gesamter Länge gebildet.
  • Die bei der bekannten Dehnungskupplungs-Anordnung vorgesehene konstruktiv aufwendige Armierungsanordnung muß wegen der geforderten Kompensationsfähigkeit der Manschette immer noch elastisch genug sein, was sich jedoch auf die Belastbarkeit und Lebensdauer der Manschette negativ auswirkt.
  • Im übrigen ergibt sich bei der bekannten Manschette eine ungünstige Wechselbeanspruchung, insbesondere auch eine nachteilige Zugbeanspruchung und somit vor allem bei höheren Innendrücken innerhalb der Rohre die ernsthafte Gefahr eines Platzens bei zu starkem Aufblähen. Ferner ist die bekannte Dehnungskupplungs-Anordnung infolge der im übrigen aufwendigen Befestigungsflanschen an den beiden Rohrenden sowohl in radialer auch als in axialer Richtung besonders sperrig.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache und wirksame elastische Dehnungskupplungs-Anordnung für Rohre zu schaffen, welche die Nachteile der bekannten Dehnungskupplungen vermeidet und insbesondere einfacher herstellbar und montierbar ist und einen verringerten Raumbedarf sowie eine verbesserte Belastbarkeit, Funktionssicherheit und Lebensdauer aufweist.
  • Diese Aufgabe wird bei einer Dehnungskupplungs-Anordnung der eingangs erwähnten Gattung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Armierungsanordnung als mittige Armierungshülse ausgebildet ist, radial innerhalb der Armierungshülse im Bereich von deren beiden Enden jeweils ein seitlicher Abschnitt der Manschette angeordnet ist, von denen wenigstens einer bei Längenänderungen der Rohre abrollbar ist, und die Armierungshülse den gesamten Abrollbereich axial zumindest nahezu überdeckt. Gemäß einer besonders bevorzugten Ausbildung der Erfindung sind beide seitlichen Abschnitte der Manschette bei Längenänderungen der Rohre abrollbar. Bei einer weiteren ebenfalls besonders bevorzugten Ausführung der Erfindung ist die Armierungshulse als die Manschette außen umgebende metallische Hülse aus Blech oder als, insbesondere metallische oder textile, Gewebehülse ausgebildet.
  • Bei der erfindungsgemäßen Dehnungskupplungs-Anordnung wird durch Ausbildung der Armierungsanordnung als mittige ArmierungshUlse, welche praktisch unbegrenzt starr ausgebildet sein kann, ein Aufblähen und Platzen der Manschette mit einfachen Mitteln vollständig verhindert. Das Kompensieren von Längenänderungen der Rohre sowie auch von Druckschwank-ungen innerhalb dieser erfolgt auf einfache Weise durch entsprechendes Abrollen der seitlichen Abschnitte der Manschette, wobei die seitlichen Abrollabschnitte immer innerhalb der Armierungshülse bleiben und somit radial nach außen gegen diese abstützbar sind.
  • Es versteht sich, daß bei einer derartigen Abrollanordnung der seitlichen Abschnitte der Manschette andererseits die äußeren Enden dieser mit ihrer äußeren Umfangsfläche jeweils gegen die Rohrenden abgestützt sind. Somit wird auf einfache Weise eine selbsttätige Abdichtung der Dehnungskupplung ermöglicht, wobei die Abdichtwirkung mit zunehmendem Innendruck in den Rohren verstärkt wird. Im übrigen ergibt sich bei der Manschette überwiegend eine vorteilhafte Druckbeanspruchung, vor allem auch im Abstützbereich gegen die Armlerungshulse. In den die Längselastizität sicherstellenden Abrollbereichen erfolgt in ebenfalls vorteilhafter Weise überwiegend eine Beanspruchung auf Schub und Biegung. Auf die Manschette wirkende Zugkräfte werden weitestgehend vermieden. Axialkräfte werden durch das Festlegen der Rohrenden außerhalb der Dehnungskupplungs-Anordnung aufgenommen. Die auf die brollbereiche wirkende Axialkomponente aus Innendruck x Fläche ist minimal klein. Die aufgezeigten Belastungsbedingungen erhöhen Funktionssicherheit und Lebensdauer der Dehnungskupplung nach der Erfindung merklich. Der Herstell- und Montageaufwand sind besonders gering. Gleiches gilt auch für den Raumbedarf, zumal die gesamte Dehnungskupplung praktisch immer vollständig innerhalb der Armierungshülse untergebracht ist.
  • Es sei noch besonders darauf hingewiesen, daß sich der Schutzbereich der Erfindung nicht auf die Verwendung einer besonderen äußeren Armierungshülse aus Blech oder Gewebe beschränkt. Vielmehr fallen unter die Erfindung grundsätzlich auch sämtliche Ausbildungen, bei welchen die Armierungshülse durch einen ausreichend versteiften mittleren Abschnitt der Manschette selbst gebildet ist, wobei die Versteifung entweder durch entsprechende Verdickung dieses Manschettenabschnitts oder aber durch entsprechend unterschiedliche Werkstoffwahl für diesen Manschettenabschnitt herbeigeführt sein kann.
  • Aus der DE-OS 29 13 365 ist zwar grundsätzlich die Verwendung einer äußeren metallischen Armierungshülse bei einer elastischen Dehnungskupplungs-Anordnung von Rohren bekannt, wobei die Armierungshülse eine Manschette aus Gummi umgibt. Bei der bekannten Dehnungskupplung, bei welcher die Manschette weitgehend formsteif ist und an ihren beiden Stirnseiten radial nach innen bis zu den Rohroberflächen verlaufende entsprechend formsteife umlaufende Dichtungsvorsprünge aufweist, die axial durch Federkraft gegeneinander verspannt sind und radial mittels jeweils einer Spannfeder gegen die Rohroberflächen gespannt werden, ergibt sich jedoch bei Längenänderungen der Rohre ständig eine Abnutzung an der Reibfläche zwischen den Rohrenden und dem Gummi.
  • Hierdurch besteht die ernsthafte Gefahr von Undichtigkeiten, durch welche die Funktionssicherheit und im Ergebnis auch die Lebensdauer dieser bekannten Dehnungskupplung stark herabgesetzt werden. Im übrigen weist diese bekannte, aufwendige Dehnungskupplungs-Anordnung in ihrem Aufbau und ihrer Wirkungsweise weitere wesentliche Unterschiedsmerkmale gegenüber der elastischen Dehnungskupplung nach der Erfindung auf, so daß diese bekannte Anordnung keinen Beitrag zur vorliegenden Erfindung liefern konnte.
  • Gemäß einer besonders zweckmäßigen und einfachen Ausführungsform der Erfindung ist wenigstens ein seitlicher Abschnitt der Manschette auf das zugehörige Rohrende aufstülpbar, wobei das Rohrende eine vom Endabschnitt der Manschette überdeckte Aufweitung aufweist und die Rohrstirnseite von einem endständigen im Querschnitt nasenförmigen umlaufenden Vorsprung der Manschette zumindest teilweise umgriffen wird. Hierbei kann die Aufweitung des Rohr- endes trichterförmig oder radial verlaufend sein.
  • Es kann jedoch auch eine wulstförmige Aufweitung eines von der Rohrstirnseite beabstandeten Abschnitts des Rohrendes vorgesehen sein. Die Rohr-Aufweitung ergibt dabei in Verbindung mit dem umlaufenden endständigen Vorsprung des zugehörigen Manschettenendes eine besondere Sicherheit gegen axiales Verrutschen der Manschettenenden auf den Rohrenden.
  • Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausbildung ist wenigstens ein Endabschnitt der Manschette mit dem zugehörigen Rohrende, vorzugsweise durch Vulkanisation, fest-haftend verbunden. Die Manschette kann jedoch auch mit der mittigen Armierungshülse, vorzugsweise durch Vulkanisation, fest-haftend verbunden sein. Hierbei ergeben sich auf einfache Weise jeweils Gummi-Metallteile, bei welchen das Metallteil, d.h. der bzw. die Rohrenden oder die äußere Armierungshülse keinerlei Aufweitung aufzuweisen brauchen.
  • Bei einer nochmals weiteren Ausführungsform der Erfindung sind beide Endabschnitte der Manschette mit den zugehörigen Rohrenden, vorzugsweise durch Vulkanisation, fest-haftend verbunden, und die Manschette ist in ihrem mittleren Bereich geteilt ausgebildet, wobei die beiden Teilungsenden der Manschette mit je einem endständigen im Querschnitt nasenförmigen umlaufenden Vorsprung versehen sind und die beiden Vorsprünge ineinandergreifen.
  • Schließlich ist noch eine ganz besonders zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung gekennzeichnet durch eine wulstförmige Aufweitung des Rohrendes, wobei wenigstens eines der Rohrenden als an sich bekannter an das Rohr anpreßbarer Rohrfitting ausgebildet ist und der die Rohrstirnseite umgreifende nasenförmige Vorsprung in das Innere der benachbarten Aufweitung eingreift.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand verschiedener in der Zeichnung schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen: Figur 1 im Längsschnitt eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen elastischen Dehnungskupplungs-Anordnung zwischen zwei Rohrenden, Figur la das in der Ausführung nach Figur 1 enthaltene, durch ein Rohrende und die Manschette gebildete Gummi-Metall-Teil vor dem Ausstülpen der Manschette auf das andere Rohrende, Figur 2 eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dehnungskupplung, Figur 2a das in der Ausführung nach Figur 2 enthaltene Gummi-Metall-Teil vor dem Aufstülpen auf das Rohrende, Figur 3 eine gegenüber der Figur 2 bezüglich der Aufweitung des Rohrendes abgewandelte AusfUhrungsform, Figur 3a das in der Ausführung nach Figur 3 enthaltene Gummi-Metall-Teil vor dem Aufstülpen der Manschette auf das Rohrende, Figur 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Dehnungskupplung9 bei welcher beide Endabschnite der Manschette auf die zugehörigen Rohrenden aufgestülpt sind, und mit einfach aufgesteckter äußerer Armierungshülse, Figur 4 a die in der Ausführung nach Figur 4 enthaltene Manschette vor der Montage, Figur 5 ein nochmals weiteres Ausführungsbeispiel der Dehnungskupplung nach der Erfindung mit mittig geteilter Manschette, Figur 6 eine Weiterbildung der Erfindung, bei welcher die Rohrenden als an sich bekannte, jeweils an das Rohr anpresstare Rohrfittinge ausgebildet sind, Figur 6 a das in der Ausführung nach Figur 6 enthaltene, durch die Armierungshülse und die Manschette gebildete Gummi-Metallteil mit daran angesetztem Rohrfitting vor dem Umstülpen der Manschette und Figur 7 eine der Figur 6 entsprechende Ausführungsform, wobei jedoch die Armierungshülse als im mittleren Abschnitt der Manschette einvulkanisierte Gewebehülse ausgebildet ist.
  • Die in Figur 1 dargestellte elastische Dehnungskupplungs-Anordnung befindet sich zwischen den Enden 1 und 2 zweier Längenänderungen unterworfener Rohre, innerhalb welchen ein gegenüber der Atmosphäre erhöhter Druck von beispielsweise 10 bar herrscht. Die infolge von Temperaturschwankungen auftretenden Längenänderungen der beispielsweise für Solar- oder Umluftheizungen verwendeten Rohre betragen beispielsweise 10 mm oder mehr.
  • Die Dehnungskupplung weist eine Manschette 3 aus Gummi auf, wobei die beiden Enden 3a und 3b jeweils mit einem Rohrende 1 bzw. 2 dichtend verbunden sind. Im übrigen befindet sich die Manschette 3 radial und axial innerhalb einer einfach aufgeschobenen äußeren starren, vorzugsweise metallischen Armierungshülse 4.
  • Im einzelnen ist radial innerhalb der mittigen Armierungshulse 4 im Bereich von deren beiden Enden jeweils ein seitlicher Abschnitt 3c bzw.
  • 3d der Manschette 3 angeordnet. Die beiden seitlichen Abschnitte 3c und 3d sind bei Längenänderungen der.Rohrenden 1 bzw. 2 abrollbar.
  • Bei dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der seitliche Abschnitt 3c mit dem zugehörigen Rohrende 1 dadurch verbunden, daß das Ende des Abschnitts 3a mit dem Rohrende 1 vulkanisiert ist. Der sich somit ergebende Gummi-Metall-Teil ist aus Figur la ersichtlich. Das Ende des seitlichen Abschnitts 3d der Manschette 3 wird hingegen auf das Rohrende 2 aufgestülpt, welches hierzu eine Aufweitung 2a besitzt. Die Aufweitung 2a des Rohrendes 2 ist wulstförmig ausgebildet und ist von der benachbarten Rohrstirnseite beabstandet. Ferner wird die Rohrstirnseite von einem endständigen im Querschnitt nasenförmigen umlaufenden Vorsprung 3e der Manschette 3 umgriffen. Die Aufweitung 2a und der Vorsprung 3e verhindern auf besonders sichere Weise ein axiales Verrutschen des aufgestülpten Endes der Manschette 3 auf dem Rohrende 2.
  • Es versteht sich, daß sich bei der Dehnungskupplung nach Figur 1 insbesondere beim aufgestülpten Manschettenende eine bei Druckerhöhungen im Rohrinneren sich selbsttätig verstärkende zusätzliche Abdichtwirkung ergibt. Im übrigen bedarf es keiner weiteren Erläuterung, daß bei Längenänderungen der Rohrenden 1 bzw. 2 die seitlichen Abschnitte 3c bzw.
  • 3d der Manschette 3 in axialer Richtung abrollen und somit diese Längenänderungen auf einfache Weise kompensieren.
  • Die in Figur 2 dargestellte Ausführungsform der Dehnungskupplung unterscheidet sich von der Ausführung nach Figur 1 im wesentlichen durch die unterschiedliche Ausbildung der Aufweitung des Rohrendes zum Aufstülpen des zugehörigen Manschettenendes. Und zwar weist gemaß Figur 2 das Rohrende 2' eine endständige trichterförmige Aufweitung 2aD auf, welche mit den üblichen Werkzeugen auf der Baustelle oder auch vorher hergestellt werden kann.
  • Entsprechend ist der zugehörige endständige Vorsprung 3e' des seitlichen Abschnitts 3d' der Manschette 3 gegenüber der Ausführung nach Figur 1 etwas unterschiedlich ausgebildet.
  • Im übrigen ist bei der Dehnungskupplung nach Figur 2 die Manschette 3' mit der äußeren metallischen Armierungshülse 4' durch Vulkanisation verbunden.
  • Der sich daraus ergebende Gummi-Metall-Teil ist im Zustand vor dem Aufstülpen auf das Rohrende 2' in Figur 2a dargestellt. Es versteht sich, daß die in den Figuren 2 und 2a nur in Umrißlinien angedeutete linke Hälfte der Dehnungskupplung grundsätzlich wie die im Detail gezeigte rechte Dehnungskupplungshälfte ausgebildet ist, also mit der äußeren metallischen Armierungshülse 4' vulkanisierter Manschette 3', wobei der linke seitliche Manschettenabschnitt gleichfalls auf das zugehörige Rohrende aufstülpbar ist. Die linke Dehnungskupplungshälfte von Figur 2 kann dabei genau wie die rechte ausgebildet sein.
  • Die in Figur 2a veranschaulichte Montage erfolgt durch axiales Einschieben des Rohrendes 1 5 bzw.
  • 2' in die Manschette 3', wobei sich zuerst der Vorsprung 3e' in die trichterförmige Aufweitung 2a' einschiebt. Danach wird Druck auf den seitlichen Abschnitt 3d' der Manschette 3' ausgeübt, bis dessen Umstülpen erfolgt. Beim Weiterschieben des Rohrendes 1' bzw. 2' schnappt auch der Vorsprung 3e' in seine Endlage ein.
  • Die Dehnungskupplung kann ferner nach Figur 3 aus- gebildet sein, bei welcher die Rohrenden 1' in Abwandlung gegenüber der trichterförmigen Aufweitung 2a' (Figur 2)eine radial verlaufende Aufweitung la' aufweisen. Der radial verlaufenden Aufweitung la' ist der endständige Vorsprung 3e'' des seitlichen Abschnitts 3c' der Manschette 3' in seiner Formgebung entsprechend angepaßt.
  • Das in der Ausführung nach Figur 3 enthaltene Gummi-Metall-Teil ist im Zustand vor dem Aufstülpen auf das Rohrende l' in Figur 3a dargestellt.
  • Figur 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei welchem beide Rohrenden l'' und 2''nebst zugehörigen Dehnungskupplungshälften entsprechend wie die rechte Dehnungskupplungshälfte bei der Ausführung nach den Figuren 1 und la und untereinander gleich ausgebildet sind. In Figur 4a ist die im Ausführungsbeispiel nach Figur 4 enthaltene Manschette 3'' im Zustand vor dem AufstUlpen auf die Rohrenden 1'' bzw. 2'' dargestellt.
  • Im übrigen wird bezüglich des Ausführungsbeispiels nach Figur 4 zur Vermeidung von Wiederholungen auf die entsprechenden Darlegungen zu Figur 1 verwiesen. Es sei jedoch noch besonders hervorgehoben, daß bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 4 keinerlei Vulkanisation zwischen dem Gummi und den Metallteilen notwendig ist.
  • Bei der in Figur 5 gezeigten Ausführungsform sind entsprechend wie bei der linken Dehnungskupplungshälfte nach Figur 1 die äußeren Enden 3a und 3b der Manschette 3''' an die zugehörigen Rohrenden 1''' bzw. 2''' anvulkanisiert. Im übrigen ist die Manschette 3''' in ihrem mittleren Bereich geteilt ausgebildet, wobei die beiden Teilungsenden der Manschette 3',' mit je einem endständigen im Querschnitt nasenförmigen umlaufenden Vorsprung 3f bzw. 3g versehen sind. Die beiden Vorsprünge 3f und 3g greifen ineinander. Die äußere metallische Armierungshülse ist auf die Manschette 3"" einfach aufgeschoben. Bei dieser Ausführungsform erfolgt eine selbsttätige Abdichtung zwischen den beiden mittigen Teilungsenden der Manschette 3'', durch den Rohrinnendruck.
  • Bei der in Figur 6 gezeigten Ausbildung der Erfindung ist jeweils eine wulstförmige Aufweitung lax, 2ax an den beiden Rohrenden lx, 2x vorgesehen, welche als beispielsweise aus der DE-OS 2 418 625 an sich bekannte anpreßbare handelsübliche Rohrfittings ausgebildet sind. Dabei greifen die die Rohrstirnseite umgreifenden nasenförmigen Vorsprünge 3ex in das Innere der benachbarten Aufweitung lax, 2ax ein. Der mittlere Bereich der Manschette 3x ist durch Vulkanisation mit der metallischen Armierungshülse 4X' festhaftend verbunden.
  • Der sich somit ergebende Gummi-Metallteil ist aus Figur 6a ersichtlich, welche zur Veranschaulichung der Montage der Ausführung nach Figur 6 dient. Zunächst wird jeweils der nasenförmige Vorsprung 3ex in das Innere der Aufweitung lax bzw.
  • 2ax eingelegt. Anschließend erfolgt durch axiales Einschieben des Rohrfittings in die Manschette 3x das Umstülpen von deren seitlichen Abschnitten 3cx bzw. 3dx der Manschette 3x bis zur Endstellung nach Figur 6. Die Rohrfittinge werden mit ihrem von der Manschette 3x entfernten freien Ende, welches gleich ausgebildet ist wie das in die Manschette 3x eingeschobene, in bekannter Weise jeweils auf das zugehörige Rohr aufgeschoben und mit diesem verpreßt.
  • Die in Figur 7 dargestellte Ausführungsform entspricht grundsätzlich der in Figur 6 gezeigten.
  • Unterschiedlich zu dieser ist lediglich das Merkmal, daß gemäß Figur 7 die Armierungshülse 4''' als im mittleren Abschnitt der Manschette 3x einvulkanisierte Gewebehülse ausgebildet ist.
  • Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, daß die von der jeweiligen Dehnungskupplungs-Anordnung entfernten Endabschnitte der Rohrenden auf einfache Weise entweder als Einsteck- und Klemmverbilndung oder auch als glatte Rohrenden für Schneidringverschraubungen oder Lötung ausgebildet sein können.
  • Die Dauerhtaltbarkeit erfindungsgemäßer Dehnungskupplungs-Anordnungen beträgt mindestens 20 Jahre.
  • Leerseite

Claims (12)

  1. Patentansprüche @ Elastische Dehnungskupplungs-Anordnung zwischen den Enden zweier Längenänderungen unterworfener Rohre, innerhalb welchen insbesondere ein gegenüber der. Atmosphäre erhöhter Druck herrscht, mit einer Manschette aus Gummi oder einem anderen gummielastischen Werkstoff, wobei die beiden Enden der Manschette jeweils mit einem Rohrende dichtend verbunden sind, sowie mit einer umlaufenden Armierungsanordnung für die Manschette, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierungsanordnung als mittige Armierungshülse (4, 4', 495S 4''') ausgebildet ist, radial innerhalb der Armierungshülse (4, 4', 4',, 4''9) im Bereich von deren beiden Enden jeweils ein seitlicher Abschnitt (3c, 3d, 3c', 3d', 3cx, 3dx, 3dx') der Manschette (3, 3', 3'.', 39999 3x, 3x') angeordnet ist, von denen wenigstens einer bei Längenänderungen der Rohre 2 2, 1 2', 1 l s 2' ~ , 9 9 9 2''', lx, 2x, 2x') abrollbar ist, und die Armierungshülse (4, 4', 4'', 4592) den gesamten Abrollbereich axial zumindest nahezu überdeckt.
  2. 2. Dehnungskupplungs-Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide seitlichen Abschnitte (3c, 3d, 3c', 3d', 3cx, 3dx, 3dx') der Manschette (3, 39, 3'', 3''', 3x, 3x9) bei Längenänderungen der Rohre (1, 2, 1'9 29, 1 , 2 29-S9 ,1''',2''', 1 X 2x 2x') abrollbar sind.
  3. 3. Dehnungskupplungs-Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierungshülse (4, 4', 4'') als die Manschette (3, 3'' 3'', 3''', 3x) nach außen umgebende metallische Blechhülse ausgebildet ist.
  4. 4. Dehnungskupplungs-Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierungshülse als die Manschette (3x') außen umgebende, insbesondere metallische oder textilesGewebehülse (4''') ausgebildet ist, welche vorzugsweise im mittleren Abschnitt der Manschette (3x') einvulkanisiert ist.
  5. 5. Dehnungskupplungs-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein seitlicher Abschnitt (3c', 3c'', 3d, 3cx, 3dx, 3dx') der Manschette (3, 3', 3'', 3x, 3x') auf das zugehörige Rohrende (1', 2, l'', 2'', 1x, 2x, 2x') aufstülpbar ist, wobei das Rohren-de (1', 2, 1'', 2'', lx, 2x, 2x') eine vom Endabschnitt (3b) der Manschette (3, 3', 3'', 3x, 3x') Uberdeckte Aufweitung (1a, 2a, 1a', 2a', lax, 2ax, 2ax') aufweist und die Rohrstirnseite von einem endständigen im Querschnitt nasenförmigen umlaufenden Vorsprung (3e, 3e', 3e'', 3ex, 3ex') der Manschette (3, 3', 3'', 3x, 3x') zumindest teilweise umgriffen wird.
  6. 6. Dehnungslcupplungs-Anordnung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine trichterfdrmige Aufweitung (2al) des Rohrendes (2').
  7. 7. Dehnungskupplungs-Anordnung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine radial verlaufende Aufweitung (la9) des Rohrendes (1').
  8. 8. Dehnungskupplungs-Anordnung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine wulstförmige Aufweitung (la, 2a) eines von der Rohrstirnseite beabstandeten Abschnitts des Rohrendes (199 1'', 2, 2"").
  9. 9. Dehnungskupplungs-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Endabschnitt (3a, 3b) der Manschette (3, 399a) mit dem zugehörigen Rohrende (1, 1''', 2'''), vorzugsweise durch Vulkansation, festhaftend verbunden ist.
  10. lo. Dehnungskupplungs-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Manschette (3', 3x) mit der mittigen Armierungshülse (4', 4''), vorzugsweise durch Vulkanisation, festhaftend verbunden ist.
  11. 11. Dehnungskupplungs-Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß beide Endabschnitte (3a, 3b) der Manschette (3'9') mit den zugehörigen Rohrenden (19999 2'''), vorzugsweise durch Vulkanisation, festhaftend verbunden sind und die Manschette (3''') in ihrem mittleren Bereich geteilt ausgebildet ist, wobei die beiden Teilungsenden der Manschette (3''') mit je einem endständigen im Querschnitt nasenförmigen umlaufenden Vorsprung (3f, 3g) versehen sind und die beiden Vorsprünge (3f, 3g) ineinandergreifen.
  12. 12. Dehnungskupplungs-Anordnung nach Anspruch 5 oder lo, gekennzeichnet durch eine wulstförmige Aufweitung (lax, 2ax, 2ax') des Rohrendes (Ix, 2x, 2x'), wobei wenigstens eines der Rohrenden (lx, 2x, 2x') als an sich bekannter an das Rohr anpreßbarer Rohrfitting ausgebildet ist und der die Rohrstirnseite umgreifende nasenförmige Vorsprung (3ex, 3ex') in das Innere der benachbarten Aufweitung (lax, 2ax, 2ax') eingreift.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0212331A1 (de) * 1985-07-30 1987-03-04 Witzenmann GmbH Metallschlauch-Fabrik Pforzheim Verbindung zweier Rohre einer Leitung für heisse Medien

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