DE3002210A1 - Pumpe oder geblaese, insbesondere fuer heizungs- und klimaanlagen - Google Patents
Pumpe oder geblaese, insbesondere fuer heizungs- und klimaanlagenInfo
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Description
PATENTANWÄLTE... .. . ..
WUESTHOFF-ν. PECH MANkN BEHRENS^- GOETZ
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1A/G-53 095
D-8000 MÜNCHEN SCHWEIGERSTRASSE 2
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telegramm: protectpatent telex: j 24 070
22.Januar 19 80
Patent an meldung
Anmelder:
Herbert Hüttlin, Lörracher Straße 14 7853 Steinen
Titel:
Pumpe oder Gebläse, insbesondere für Heizungs- und Klimaanlagen
130031/0084
.... · DR.-I NC. IBANZ 1'UEiTJlOI-P
WUESTHOFF-v.PECHMANN.-BEHRENS-GOF-TZ" ■' dining,
I)IPL-CHEM. I>R. F. PJtKlII i V H VUN Pl-XIIMANN
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1A/G-53 095 S"'
D-8000 MÜNCHEN 90 SCHWEIGERSTRASSE 2
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Beschreibung
Pumpe oder Gebläse, insbesondere für Heizungsund Klimaanlagen
Die Erfindung betrifft eine Pumpe oder ein Gebläse, insbesondere für Heizungs- und Klimaanlagen, mit einem Gehäuse, das saug-
und druckseitige Anschlüsse für Förderleitungen aufweist und mindestens eine mit diesen Anschlüssen verbundene Läuferkammer
enthält, in der ein Läufer drehbar ist.
Bei Heizungs- und Klimaanlagen für größere Gebäude oder Gebäudekomplexe sind häufig an einem gemeinsamen Primärkreislauf mehrere
selbständig regelbare Sekundärkreisläufe über je ein Mehrwegventil angeschlossen. Der Primärkreislauf enthält meist zwei
einander parallel geschaltete Umwälzpumpen, von denen wahlweise jeweils eine in Betrieb und die andere abgesperrt ist. Die Sekundärkreisläufe
enthalten je eine eigene Umwälzpumpe, die je nach Einstellung des zugehörigen Mehrwegeventils einen mehr oder weniger
starken Heiz- oder Kühlmittelstrom dem Primärkreislauf entnimmt und in diesen zurückführt. Der Installationsaufwand
für die einzelnen Mehrwegeventile und Umwälzpumpen ist erheblich; entsprechend zahlreich sind die Möglichkeiten für Installationsfehler.
Die Umwälzpumpen im Primärkreislauf müssen derart ausgelegt sein, daß sie den größtmöglichen Bedarf sämtlicher
Sekundärkreisläufe decken können; von diesen Umwälz-
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pumpen läuft im allgemeinen eine mit voller Leistung, unabhängig davon, wieviele Sekundärkreisläufe in Betrieb sind und
wie groß deren Heizungs- oder Kühlungsbedarf ist. Deshalb verbraucht
die laufende Umwälzpumpe des Primärkreislaufes im Durchschnitt erheblich mehr Antriebsenergie als nötig wäre wenn
die Strömung im Primärkreislauf dem Bedarf der Sekundärkreisläufe angepaßt wäre.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Installationsaufwand und Antriebsenergieverbrauch von Heizungs-, Klima- und
artverwandten Anlagen zu vermindern.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß mit einer Pumpe oder einem
Gebläse der eingangs beschriebenen Gattung gelöst, bei der bzw. bei dem die Läuferkammer in Richtung der Achse des Läufers breiter
als dieser ist und durch axial gegeneinander versetzte Kanäle mit mehr als zwei Anschlüssen für Förderleitungen verbunden
ist, und daß Gehäuse und Läufer in bezug zueinander längs der Achse zwischen Stellungen verschiebbar sind, in denen
der Läufer bei seiner Drehung einen Förderstrom zwischen unterschiedlich gepaarten Anschlüssen erzeugt.
Eine Pumpe oder ein Gebläse nach der Erfindung kann als Verbindungsglied
zwischen zwei Kreisläufen, vorzugsweise einem Sekundärkreislauf und dem Primärkreislauf einer Heizungs- oder
Klimaanlage, ein Mehrwegeventil ersetzen und dadurch den Installationsaufwand
erheblich vereinfachen. Wenn bei einer solchen Anlage jeder Sekundärkreislauf mit einer Pumpe oder einem
Gehläse nach der Erfindung ausgestattet ist, sind Pumpen oder Gebläse im Primärkreislauf in vielen Fällen entbehrlich. Dadurch
läßt sich auch an Antriebsenergie für den Primärkreislauf sparen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Läuferkammer mit einem einzigen saugseitigen Anschluß und, durch
zwei getrennte Kanäle, mit je einem druckseitigen Anschluß des Gehäuses verbunden.
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Dabei sind vorzugsweise zwei voneinander getrennte Läuferkammern, die je einen Läufer enthalten, über je einen Kanal
mit einem ersten druckseitigen Anschluß und über je einen weiteren Kanal mit einem zweiten druckseitigen Anschluß verbunden.
Der erste druckseitige Anschluß kann für beide Läuferkammern ein gemeinsamer Anschluß sein; es kann aber auch jeder Läuferkammer
getrennt von der anderen ein erster druckseitiger Anschluß zugeordnet sein. Entsprechendes gilt auch für den zweiten druckseitigen
Anschluß. Solange die Pumpe oder das Gebläse läuft, bleibt - unabhängig von der Stellung der Läufer - die volle
Umwälzung des Mediums in allen an die Pumpe oder das Gebläse angeschlossenen Kreisläufen erhalten. Dadurch werden beispielsweise
örtlich begrenzte Unterkühlungen in einem Sekundärkreislauf vermieden.
Diese Anordnung ist zweckmäßigerweise als Tandemanordnung ausgestaltet,
bei der die beiden Läufer mit voneinander abgewandten Saugseiten gleichachsig angeordnet und fest miteinander verbunden
sind. Bei dieser Anordnung genügen zum gemeinsamen Drehen und axialen Verstellen/besonders einfache Maschinenelemente.
beider Läufer
Vorzugsweise ist ein gemeinsamer Antriebsmotor zwischen beiden Läufern angeordnet. Der Antriebsmotor kann ein Außenrotormotor
sein, dessen Stator auf einer längs der Achse der Läufer verschiebbaren Stange befestigt ist, auf der die beiden Läufer drehbar
gelagert sind.
Es ist ferner zweckmäßig, wenn der bzw. jeder Läufer einen Kragen aufweist, mit dem er wahlweise einen der zugehörigen
Kanäle ganz oder teilweise abdeckt oder freigibt. Dabei kann der Antriebsmotor von einem gemeinsamen Kragen beider Läufe r
umschlossen sein.
Als besonders zweckmäßig haben sich Ausführungsformen der Erfindung
erwiesen, bei denen der bzw. jeder Läufer ein Radialläufer ist. Die erfindungsgemäße Pumpe oder das erfindungsgemäße
Gebläse wird also zweckmäßigerweise als Kreiselpumpe bzw. Krei-
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selgebläse ausgeführt. Der aus dem Läufer radial austretende Flussigkeits- oder Gasstrom läßt sich durch axiales Verstellen
des Läufers besonders feinfühlig auf zwei oder bei Bedarf mehrere Kanäle verteilen, die zu je einem druckseitigen
Anschluß führen.
Bei der Ausführung des Erfindungsgegenstandes als Kreiselpumpe
oder Kreiselgebläse mit zwei druckseitigen Anschlüssen je Läufer lassen sich die austretenden Flüssigkeits- bzw. Gasströme besonders
genau dosieren, wenn der bzw. jeder Läufer zur getrennten Versorgung der getrennten, zu je einem druckseitigen Anschluß
führenden Kanäle in mindestens einer achsnormalen Ebene durch eine Ringscheibe unterteilt ist.
Ausführungsbeispiele der Erfidnung werden im folgenden anhand schematischer Zeichnungen beschrieben. Es zeigt:
Fig.1 einen axialen Schnitt einer für eine Heißwasser-Heizungsanlage
bestimmten erfindungsgemäßen Pumpe
in einer Läuferstellung für größtmögliche Heizleistung,
Fig. 1a dieselbe Pumpe in einer Zwischenstellung,
Fig.1b dieselbe Pumpe in einer Läuferstellung für By-pass-Betrieb,
Fig.2 eine Variante zu Fig.1, ebenfalls in einer Läuferstellung
für größtmögliche Heizleistung,
Fig.3 die Anordnung einer Pumpe gemäß Fig.1 bis 1b in
einer Heißwasser-Heizungsanlage,
Fig.4 ein für eine Klimaanlage bestimmtes erfindungsgemäßes
Gebläse in einer Läuferstellung für größtmögliche Heiz- oder Kühlleistung und
Fig.5 die Anordnung mehrerer Gebläse gemäß Fig.4 in einer
Klimaanlage ·
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Die in Fig.1, 1a und 1b dargestellte Pumpe hat ein Gehäuse 10
mit zwei saugseitigen Anschlüssen 12 und 12' für eine Primär-Vorlaufleitung
14 bzw. eine Sekundär-Rücklaufleitung 16. Die beiden saugseitigen Anschlüsse 12 und 12' sind über je einen
Saugkanal 18 bzw. 18' mit je einer im Gehäuse 10 ausgebildeten Läuferkammer 20 bzw. 20' verbunden.
Das Gehäuse 10 hat ferner zwei druckseitige Anschlüsse 22 und 22' für eine Primär-Rücklaufleitung 24 bzw. eine Sekundär-Vorlaufleitung
26. Die Läuferkammer 20 ist über einen ersten Druckkanal 2 8 mit dem druckseitigen Anschluß 22 verbunden und
über einen zweiten Druckkanal 30 mit dem druckseitigen Anschluß 22'. In entsprechender Weise ist die Läuferkammer 20' über einen
ersten Druckkanal 28' mit dem druckseitigen Anschluß 22' verbunden
und über einen zweiten Druckkanal 30' mit dem druckseitigen Anschluß 22.
Das Gehäuse 10 ist oben mit einer Stirnplatte 3 2 abgeschlossen und enthält eine durch diese festgehaltene Büchse 34, in der
die Läuferkammer 20' ausgebildet ist. Die Läuferkammer 20 ist unmittelbar im Gehäuse 10 ausgebildet und nach oben durch den
Boden der Büchse 34 abgeschlossen. In der Stirnplatte 32 und im Boden der Büchse 34 ist eine Welle 36 axial verschiebbar
gelagert und abgedichtet. Die Welle 36 erstreckt sich durch einen Elektromotor 38 hindurch, der am Gehäuse 10 angeflanscht
ist. Der Rotor 40 des Elektromotors 38 ist mit der Welle 36 drehfest verbunden, läßt ihr jedoch die Möglichkeit einer Axialverschiebung;
der Stator 42 des Elektromotors ist ortsfest. Zum Verschieben der Welle 36 ist eine hydraulische Hubvorrichtung
44 vorgesehen, die auf dem Elektromotor 38 befestigt ist.
Auf der Welle 36 sind zwei Läufer 48 und 48' befestigt, von
denen der erste in der Läuferkammer 20 und der zweite in der Läuferkammer 20' axial verschiebbar angeordnet ist. Die beiden
Läufer 48 und 48' haben weitgehend die bei Radialläufern von Kreiselpumpen übliche Bauart, das heißt, sie sind so gestaltet,
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daß sie das Fördermedium axial ansaugen und radial nach außen
abgeben. Bei der dargestellten Anordnung sind die Saugseiten der beiden Läufer 48 und 48' voneinander abgewandt. Dadurch
werden die von den beiden Läufern im Betrieb erzeugten Axialschübe gegeneinander ausgeglichen, da die beiden Läufer in ihren
Abmessungen völlig gleich sind und auch stets unter weitgehend gleichen Bedingungen arbeiten. Am äußeren Umfang jedes Läufers
48 und 48' ist ein zylindrischer Kragen 50 bzw. 50' ausgebildet;
mit diesen Kragen decken die Läufer 48 und 48' je nach der axialen Stellung der Welle 36 den einen oder anderen zugehörigen
Druckkanal 28 oder 30 bzw. 28' oder 30' ganz oder teilweise ab.
In Fig.1 ist die Welle 36 samt Läufern 48 und 48' in einer
Stellung abgebildet, in denen die Druckkanäle 28 und 28' von den Kragen 50 und 50' vollständig abgedeckt sind, während die
Druckkanäle 30 vollständig offen sind. Infolgedessen wird Vorlaufwasser aus der Primär-Vorlaufleitung 14 über den saugseitigen
Anschluß 12, den Saugkanal 18 und die Läuferkammer 20 vom Läufer 48 angesaugt und die gesamte von diesem Läufer 48 angesaugte
Wassermenge wird durch den Druckkanal 30 und den druckseitigen Anschluß 22' in die Sekundär-Vorlaufleitung 26 gedrückt, während
Rücklaufwasser aus der Sekundär-Rücklaufleitung 16 vom
Läufer 48' über den saugseitigen Anschluß 12', den Saugkanal 18'
und die Läuferkammer 20 angesaugt und über den Druckkanal 30"
und den druckseitigen Anschluß 22 in die Primär-Rücklaufleitung
24 gedrückt wird. Bei der Einstellung gemäß Fig.1 steht somit die größtmögliche Heizleistung zur Verfügung.
Bei der in Fig.1a abgebildeten Stellung der Welle 36 samt Läufern
48 und 48' gelangt nur etwa die Hälfte der aus der Primär-Vorlauf leitung 14 angesaugten Wassermenge in die Sekundär-Vorlaufleitung
26; die andere Hälfte wird vom Läufer 48 über den Druckkanal 28 und den druckseitigen Anschluß 22 in die
Primär-Rücklaufleitung 24 zurückgefördert, ohne einen Verbraucher
erreicht zu haben. In entsprechender Weise wird nurmehr die Hälfte des aus der Sekundär-Rücklaufleitung 16 ange-
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saugten Wassers vom Läufer 48' in die Primär-Rücklaufleitung
24 gefördert, während die andere Hälfte vom Läufer 48' über den Druckkanal 28 und den druckseitigen Anschluß 22" in die
Sekundär-Vorlaufleitung 26 zurückgefördert wird. Die Strömungsverhältnisse sind trotz der Verstellung der Läufer 48 und 48'
zumindest annähernd ebenso gut wie in der Stellung gemäß Fig.1, da jeweils beide, demselben Läufer 48 oder 48' zugeordneten
Druckkanäle 28 und 30 bzw. 28' und 30' in axialer Richtung eng nebeneinander liegen und gleiche Form und Abmessungen haben,
nämlich in der bei Kreiselpumpen üblichen Weise spiralig gestaltet
sind.
Fig.1b zeigt die vollständige Umkehrung der in Fig.1 dargestellten
Verhältnisse; hier nimmt die Welle 36 samt Läufern 48 und 48' eine Stellung ein, bei der die gesamte vom Läufer
48 aus der Primär-Vorlaufleitung· 14 angesaugte Wassermenge
über den Druckkanal 48 in die Primär-Rücklaufleitung 24 gefördert wird, während die gesamte vom Läufer 48" aus der
Sekundär-Rücklaufleitung 16 angesaugte Wassermenge über den
Druckkanal 28' in die Sekundär-Vorlaufleitung 26 zurückgefördert
wird. Bei dieser Stellung wird dem Sekundärkreis somit keine Heizleistung angeboten»
Die in Fig.2 gezeigte Ausführungsform unterscheidet sich von
der in Fig.1 dargestellten dadurch, daß der Elektromotor 38 an der Unterseite des1 Gehäuses 10 angeflanscht ist und eine
von der Welle 36 getrennte, ortsfest gelagerte Welle 52 aufweist, von der die axial verschiebbare Welle 36 über eine
Sehiebekupplung 54 angetrieben wird. Die Hubvorrichtung 4 4 ist hier, als pneumatische Vorrichtung ausgebildet, über eii e
U-förmige Stütze 56 an der Oberseite des Gehäuses 10 befestigt und mit einer nicht drehbaren Hubstange 58 ausgerüstet,
die mit der Welle 36 über eine Hubkupplung 60 verbunden ist.
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Die in Fig.3 schematisch dargestellte Heizanlage ist mit
mehreren Pumpen gemäß Fig.1 ausgestattet. Zur Heizungsanlage gehört ein Heizkessel 62, von dem eine Primär-Hauptvorlaufleitung
64 ausgeht und in den eine Primär-Hauptrücklaufleitung 66 über ein Vierwegeventil 68 zurückführt. Von der Primär-Hauptvorlaufleitung
64 zweigen mehrere Primär-Vorlaufleitungen 14 als Steigleitungen ab; in entsprechender Anzahl münden
Primär-Rücklaufleitungen 24 in die Primär-Hauptrücklaufleitung
66. Die bzw. jede der Pumpen, die im Vorstehenden im einzelnen beschrieben worden sind, versorgt ein oder mehrere
Verbraucher 70. Während bei üblichen Heißwasser-Heizungsanlagen, deren Sekundärkreise je ein Mehrwege-Mischventil und
je eine Umwälzpumpe üblicher Bauart enthalten, in der Primär-Hauptvorlaufleitung
eine entsprechend stark bemessene Umwälzpumpe vorgesehen sein muß, ist eine solche Pumpe bei der
Heizungsanlage gemäß Fig.3 nicht erforderlich, da die in
Fig.1 und 2 im einzelnen dargestellten Pumpen selbst imstande sind, die ihnen zugeordneten Sekundärkreise mit Heißwasser vom
Heizkessel 62 zu versorgen.
Das in Fig.4 dargestellte Gebläse ist ein Kreiselgebläse und
entspricht in seinem grundsätzlichen Aufbau der Kreiselpumpe
gemäß Fig.1, weshalb in Fig.4 für entsprechende Teile die
gleichen Bezugszeichen verwendet werden wie in Fig.1. Das Gehäuse 10 ist gemäß Fig.4 aus dünnem Blech und weist Hohlräume
72 auf, die ausgeschäumt sind, beispielsweise mit Polyurethanschaum. Das Gehäuse 10 hat zwei saugseitige Anschlüsse 12 für
eine nicht dargestellte Primär-Zuluftleitung sowie zwei saugseitige
Anschlüsse 12' für eine ebenfalls nicht dargestellte sekundärseitige RückIuftleitung. Von diesen saugseitigen Anschlüssen
12 und 12' ist je einer mit einem Deckel 74 verschlossen.
Anstelle der Welle 36 durchsetzt eine axial verschiebbare, jedoch nicht drehbare Stange 76 das Gehäuse 10
und die beiden Läufer 48 und 48' ohne diese an irgendeiner Stelle unmittelbar zu berühren. Die Stange 76 ist in am Ge-
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häuse 10 befestigten Speichenkränzen 78 verschiebbar geführt. Der Elektromotor 38 ist ein Außenläufermotor, dessen Rotor 40
auf der Stange 76 derart drehbar gelagert ist, daß er an axialen Verschiebungen der Stange 76 teilnimmt. Der Stator 42
des Elektromotors 38 ist innen angeordnet und auf der Stange 66 befestigt.
Die beiden Läufer 48 und 48' sind unmittelbar am außenliegenden
Rotor 40 derart befestigt, daß der Elektromotor 38 insgesamt zwischen den Läufern 48 und 48' angeordnet und von deren Kragen
50 umschlossen ist.
Wie bei der Pumpe gemäß Fig.1, 1a und 1b sowie bei deren Variante
gemäß Fig.2 lassen sich bei dem Gebläse gemäß Fig.4 die beiden
Läufer 48 und 48' gemeinsam in axialer Richtung verstellen; eine Verstellung aus der in Fig.4 abgebildeten Lage nach oben hat
entsprechende Folgen, wie sie anhand Fig.1, 1a und 1b beschrieben worden sind. Um eine der gewählten Axialstellung der Läufer 48,48'
möglichst genau entsprechende Strömungsverteilung auf die Druckikanäle 28 und 30 sowie 28' und 30' zu erzielen, weisen die Läufer
48 und 48' gemäß Fig.4 je zwei in achsnormalen Ebenen angeordnete
Ringscheiben 80 auf, welche die Strömungskanäle zwischen den Schaufeln der Läufer in je drei parallele Teilkanäle unterteilen.
Bei der in Fig.5 dargestellten Klimaanlage sind mehrere Gebläse
gemäß Fig.4 als gesteuerte Zwischenglieder zwischen je einem Primärkreis 14,24 und je einem Sekundärkreis 16,26 angeordnet.
Zu dieser Klimaanlage gehören im übrigen ein Frischluftfilter 82, ein Kühler 84, ein Wärmerekuperator 86, ein Nachwärmer 88,
ein Feinfilter 90, ein Rückluftfilter 92 und eine Rückluft-Beimischkammer
94. Gebläse im Bereich dieser Anordnungen sind nicht erforderlich; in entsprechender Weise wie bei der Heizungsanlage
gemäß Fig.3 genügen bei der Klimaanlage gemäß Fig.5 Ge-"se
der in Fig.4 dargestellten Bauart für die erforderlichen Strömungen sowohl in den Primärkreisen 14,24 wie in den Sekundärkreisen
16,26.
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Bei dem Gehäuse.1O des linken in Fig.5 dargestellten Gebläses
sind die getrennt nach außen geführten Druckkanäle 28 und 30' auch außerhalb des Gehäuses 10 voneinander getrennt. An den
Druckkanal 28 ist ähnlich wie bei der Pumpe in Fig.1,1a,1b und 2
ein Primär-Rückluftkanal 24 angeschlossen. An den Druckkanal 30'
ist dagegen ein Abluftkanal 96 angeschlossen, der über den Wärmerekuperator 86 und einen Abluftfilter 98 in die freie Atmosphäre
führt. Die gemäß Fig.5 von dem linken Verbraucher 70^ beispielsweise
einer Infektionsstation eines Krankenhauses, kommende Rückluft gelangt somit auf keinen Fall mehr in einen Primärkreis,
so daß !Contaminations-- und Ansteckungsgefahren vermieden werden.
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Claims (10)
- Ansprüche1J Pumpe oder Gebläse, insbesondere für Heizungs- und Klimaanlagen, mit einem Gehäuse, das saug- und druckseitige Anschlüsse für Förderleitungen aufweist und mindestens eine mit diesen Anschlüssen verbundene Läuferkammer enthält, in der ein Läufer drehbar ist, dadurch gekennzeichnet , daß die Läuferkammer (20;20') in Richtung der Achse des Läufers (48;48') breiter als dieser ist und durch axial gegeneinander versetzte Kanäle (18,28,30;18',28',30') mit mehr als zwei Anschlüssen (12,22,22'; 12 ' ,22,22 ') für Förderleitungen (14,24, 26;16,24,26) verbunden ist, und daß Gehäuse (10) und Läufer (48; 48') in Bezug zueinander längs der Achse zwischen Stellungen verschiebbar sind, in denen der Läufer (48;48") bei seiner Drehung meinen Förderstrom zwischen unterschiedlich gepaarten Anschlüssen erzeugt.
- 2. Pumpe oder Gebläse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Läuferkammer (20;20') mit einem einzigen saugseitigen Anschluß (12;12") und, durch zwei getrennte Kanäle e28,30;28',30"), mit je einem druckseitigen Anschluß (22,22') des Gehäuses (10) verbunden ist./2
- 3. Pumpe oder Gebläse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei voneinander getrennte Läuferkammern (20,2O1), die je einen Läufer (48,48*) enthalten, über je einen Kanal (28,30') mit einem ersten druckseitigen Anschluß (22), und über je einen weiteren Kanal (30,28') mit einem zweiten druckseitigen Anschluß (22') verbunden sind.
- 4. Pumpe oder Gebläse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die beiden Läufer (48,48') mit voneinander abgewandten Saugseiten gleichachsig angeordnet und fest miteinander verbunden sind.
- 5. Pumpe oder Gebläse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein gemeinsamer Antriebsmotor (38) zwischen beiden Läufern (48,48') angeordnet ist.
- 6. Pumpe oder Gebläse nach Anspruch 5, dadurch g e k e η η zeichnet", daß der Antriebsmotor (38) ein Außenrotormotor ist, dessen Stator (42) auf einer längs der Achse verschiebbaren Stange (76) befestigt ist, auf der die beiden Läufer (48,48') drehbar gelagert sind.
- .7. Pumpe oder Gebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. jeder Läufer (48;48') einen Kragen (50;50') aufweist, mit dem er wahlweise einen der zugehörigen Kanäle (28,30;28",30') ganz oder teilweise abdeckt oder freigibt.
- 8. Pumpe oder Gebläse nach Anspruch 7 in Verbindung mit Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (38) von einem gemeinsamen Kragen (50) beider Läufer (48,48') umschlossen ist.
- 9. Pumpe oder Gebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. jeder Läufer (48;48') ein Radialläufer ist.130031/0084 /3BAD ORIGINAL
- 10. Pumpe oder Gebläse nach Anspruch 9 in Verbindung mit Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß der bzw. jeder Läufer (48;48') zur getrennten Versorgung der getrennten, zu je einem druckseitigen Anschluß (22;22f) führenden Kanäle (28,30;28",30") in mindestens einer achsnormalen Ebene durch eine Ringscheibe (80) unterteilt ist.1 30031/0084BAD ORIGINAL
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