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DE8001592U1 - Pumpe oder geblaese, insbesondere fuer heizungs- und klimaanlagen - Google Patents

Pumpe oder geblaese, insbesondere fuer heizungs- und klimaanlagen

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DE8001592U1
DE8001592U1 DE19808001592 DE8001592U DE8001592U1 DE 8001592 U1 DE8001592 U1 DE 8001592U1 DE 19808001592 DE19808001592 DE 19808001592 DE 8001592 U DE8001592 U DE 8001592U DE 8001592 U1 DE8001592 U1 DE 8001592U1
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DE
Germany
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pump
rotor
pressure
blower according
connections
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DE19808001592
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

Pumpe oder Gebläse, insbesondere für Heizungsund Klimaanlagen
Die Erfindung betrifft eine Pumpe oder ein Gebläse, insbesondere für Heizungs- und Klimaanlagen, mit einem Gehäuse, das saug-' und druckseitige Anschlüsse für Förderleitungen aufweist und mindestens eine mit diesen Anschlüssen verbundene Läuferkammer enthält, in der ein Läufer drehbar ist.
Bei Heizungs- und Klimaanlagen für größere Gebäude oder Gebäudekomplexe sind häufig an einem gemeinsamen Primärkreislauf mehrere selbständig regelbare Sekundärkreisläufe über je ein Mehrwegventil angeschlossen. Der Primärkreislauf enthält meist zwei einander parallel geschaltete Umwälzpumpen, von denen wahlweise jeweils eine in Betrieb und die andere abgesperrt ist. Die Sekundärkreisläufe enthalten je eine eigene Umwälzpumpe, die je nach !Einstellung des zugehörigen Mehrwegeventils einen mehr oder wehiger starken Heiz- oder Kühlmitteistrom dem Primärkreislauf entnimmt und in diesen zurückführt. Der Installationsaufwand für die einzelnen Mehrwegeventile und Umwälzpumpen ist erheblich; entsprechend zahlreich sind die Möglichkeiten für In-(stallationsfehler. Die Umwälzpumpen im Primärkreislauf müssen derart ausgelegt sein, daß sie den größtmöglichen Bedarf sämtlicher Sekundärkreisläufe decken können; von diesen Umwälz-
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pumpen läuft im allgemeinen eine mit Völler Leistung/ unabhängig davon ι wieviele Sekundärkreisläufe in Betrieb sind und wie ^röß deren Heizungö- öder Kühlungsbedarf ist* Deshalb verbraucht die laufende ÜmwälizpUmpe des PrimärkreiSlaUfeö im Duifchöahnitt erhebliöh mehr Antriebsenergie als nötig wäre Wenn die Strömung im Primärkreislauf dem Bedarf der Sekundärkreis-' laufe angepaßt wäre.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Installationsäufwand und Antriebsenergieverbrauch von Heizungs-, Klima- und artverwandten Anlagen zu vermindern.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß mit einer Pumpe oder einem Gebläse der eingangs beschriebenen Gattung gelöst, bei der bzw. bei dem die Läuferkammer in Richtung der Achse des Läufers breiter als dieser ist und durch axial gegeneinander versetzte Kanäle mit mehr als zwei Anschlüssen für Förderleitungen verbunden ist, und daß Gehäuse und Läufer in bezug zueinander längs der Achse zwischen Stellungen verschiebbar sind, in denen der Läufer bei seiner Drehung einen Förderstrom zwischen unterschiedlich gepaarten Anschlüssen erzeugt.
Eine Pumpe oder ein Gebläse nach der Erfindung kann alt> Verbindungsglied zwischen zwei Kreisläufen, vorzugsweise einem Sekundärkreislauf und dem Primärkreislauf einer Heizungs- oder Klimaanlage^ ein Mehrwegeventil ersetzen und dadurch den Installationsaufwand erheblich vereinfachen. Wenn bei einer solchen Anlage jeder Sekundärkreislauf mit einer Pumpe oder einem Gebläse nach der Erfindung ausgestattet ist, sind Pumpen oder Gebläse im Primärkreislauf in vielen Fällen entbehrlich. Dadurch läßt sich auch an Antriebsenergie für den Primärkreislaüf sparen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Läuferkammer mit einem einzigen saugseitigen Anschluß und, durch zwei getrennte Kanäle, mit je einem druckseitigen Anschluß des Gehäuses verbunden.
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• · ~t 111«
Babei gind vörzugsWeisö zwei voneinander getrennte Läuferkammern/ die je einen Läufer enthalten/ über je einen Kanal mit einem ersten druckseitigen Anschluß und über je einen weiteren Kanal mit einem Zweiten drtidkseitigeri Änäöhluß verbunden. Der erste druckseitige Anschluß kann für beide Läuferkammern •in gemeinsamer Anschluß sein; es kann aber auch jeder Läuferkammer getrennt von der anderen ein erster druckseitiger Anschluß augeordnet sein. Entsprechendes gilt auch für den zweiten druckieitigen Anschluß. Solange die Pumpe Oder das Gebläse läuft, bleibt = unabhängig Von der Stellung der Läufer - die volle Umwälzung des Mediums in allen an die Pumpe oder das Gebläse angeschlossenen Kreisläufen erhalten. Dadurch werden beispielsweise örtlich begrenzte Unterkühlungen in einem Sekundärkreislauf vermieden.
Diese Anordnung ist zweckmäßigerweise als Tandemanordnung ausgestaltet, bei der die beiden Läufer mit voneinander abgewandten Saugseiten gleichachsig angeordnet und fest miteinander verbunden sind. Bei dieser Anordnung genügen zum gemeinsamen Drehen und axialen Verstellen/besonders einfache Maschinenelemente.
beider Läufer
Vorzugsweise ist ein gemeinsamer Antriebsmotor «wischen beiden Läufern angeordnet. Der Antriebsmotor kann eir> Außenrotormotor sein, dessen Stator auf einer längs der Achse der Läufer verschiebbaren Stange befestigt ist, auf der die beiden Läufer drehbar gelagert sind.
Es ist ferner zweckmäßig, wenn der bzw. jeder Läufer einen Kragen aufweist, mit dem er wahlweise einen der zugehörigen Kanäle ganz oder teilweise abdeckt oder freigibt. Dabei kann der Antriebsmotor von einem gemeinsamen Kragen beider Läufer umschlossen sein.
Als besonders zweckmäßig haben sich Ausführungsformen der Erfindung erwiesen, bei denen der bzw. jeder Läufer ein Radialläufer ist. Die erfindungsgemäße Pumpe oder das erfindungsgemäße Gebläse wird also zweckmäßigerweise als Kreiselpumpe bzw. Krei-
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selgebläse ausgeführt. Der aus dem Läufer radial austretende Flüssigkeits- oder Gasstrom läßt sich durch axiales Verstellen des Läufers besonders feinfühlig auf zwei oder bei Bedarf mehrere Kanäle verteilen, die zu je einem druckseitigen Anschluß führen.
Bei der Ausführung des Erfindungsgegenstandes als Kreiselpumpe oder Kreiselgebläse mit zwei druckseitigen Anschlüssen je Läufer lassen sich die austretenden Flüssigkeits- bzw. Gasströme besonders genau dosieren, wenn der bzw. jeder Läufer zur getrennten Versorgung der getrennten, zu je einem druckseitigen Anschluß führenden Kanäle in mindestens einer achsnormalen Ebene durch eine Ringscheibe unterteilt ist.
Ausführungsbeispiele der Erfidnung werden im folgenden anhand schematischer Zeichnungen beschrieben. Es zeigt:
Fig.1 einen axialen Schnitt einer für eine Heißwasser-Heizungsanlage bestimmten erfindungsgemäßen Pumpe in einer Läuferstellung für größtmögliche Heizleistung,
Fig.1a dieselbe Pumpe in einer Zwischenstellung^
Fig.1b dieselbe Pumpe in einer Läuferstellung für By-pass-Betrieb.
Fig.2 eine Variante zu Fig.1, ebenfalls in einer Läuferstellung für größtmögliche Heizleistung,
Fig. 3 die Anordnung einer Pumpe gemäß Fig.1 bis 1b in einer Heißwasser-Heizungsanlage,
Fig.4 ein für eine Klimaanlage bestimmtes erfindungsgemäßes Gebläse in einer Läuferstellung für größtmögliche Heiz- oder Kühlleistung und
Fig.5 die Anordnung mehrerer Gebläse gemäß Fig. 4 in einer Klimaanlage ·
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t I-
Die in Fig.1, 1a und 1b dargestellte Pumpe hat ein Gehäuse mit zwei saugseitigen Anschlüssen 12 und 12' für eine Primär-Vorlaufleitung 14 bzw. eine Sekundär-Rücklaufleitung 16. Die beiden saugseitigen Anschlüsse 12 und 12' sind über je einen Saugkanal 18 bzw. 18' mit je einer im Gehäuse 10 ausgebildeten Läuferkammer 20 bzw. 20' verbunden.
Das Gehäuse 10 hat ferner zwei druckseitige Anschlüsse 22 und 22' für eine Primär-Rücklaufleitung 24 bzw» eine Sekundär-Vorlaufleitung 26. Die Läuferkammer 20 ist über einen ersten Druckkanal 28 mit dem druckseitigen Anschluß 22 verbunden und über einen zweiten Druckkanal 30 mit dem druckseitigen Anschluß 22'. In entsprechender Weise ist die Läuferkammer 2Ü1 über einen ersten Druckkanal 28' mit dem druckseitigen Anschluß 22' verbunden und über einen zweiten Druckkanal 30' mit dem druckseitigen Anschluß 22.
Das Gehäuse 10 ist oben mit einer Stirnplatte 3 2 abgeschlossen und enthält eine durch diese festgehaltene Büchse 34, in der die Läuferkammer 20' ausgebildet ist. Die Läuferkammer 20 ist unmittelbar im Gehäuse 10 ausgebildet und nach oben durch den Boden der Büchse 34 abgeschlossen. In der Stirnplatte 32 und im Boden der Büchse 34 ist eine Welle 36 axial verschiebbar gelagert und abgedichtet. Die Welle 36 erstreckt sich durch einen Elektromotor 38 hindurch, der am Gehäuse 10 angeflanscht ist. Der Rotor 40 des Elektromotors 38 ist mit der Welle 36 drehfest verbunden, läßt ihr jedoch die Möglichkeit einer Axialverschiebung; der Stator 42 des Elektromotors ist ortsfest. Zum Verschieben der Welle 36 ist eine hydraulische Hubvorrichtung 44 vorgesehen, die auf dem Elektromotor 38 befestigt ist.
Auf der Welle 36 sind zwei Läufer 48 und 48' befestigt, von denen der erste in der Läuferkammer 20 und der zweite in der Läuferkammer 20' axial verschiebbar angeordnet ist. Die beiden Läufer 48 und 48* haben weitgehend die bei RadiallMurern von Kreiselpumpen übliche Bauart, das heißt, sie sind so gestaltet,
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daß sie das Fördermedium axial ansaugen und radial nach außen abgeben. Bei der dargestellten Anordnung sind die Saugseiten der beiden Läufer 48 und 48" voneinander abgewandt. Dadurch werden die von den beiden Läufern im Betrieb erzeugten Axialschübe gegeneinander ausgeglichen, da die beiden Läufer in ikren /bmessungen völlig gleich sind und auch stets unter weitgehend gleichen Bedingungen arbeiten. Am äußeren Umfang jedes Läufers 48 und 48' ist ein zylindrischer Kragen 50 bzw. 50' ausgebildet; mit diesen Kragen decken die Läufer 48 und 48" je nach der axialen Stellung der Welle 36 den einen oder anderen zugehörigen Druckkanal 28 oder 30 bzw. 28' oder 30" ganz oder teilweise ab.
In Fig.1 ist die Welle 36 samt Läufern 48 und 48' in einer Stellung abgehildet, in denen die Druckkanäle 28 und 28' von den Kragen 50 und 50' vollständig abgedeckt sind, während die Druckkanäle 30 vollständig offen sind. Infolgedessen wird Vorlaufwasser aus der -Primär-Vorlauf leitung 14 über den saugseitigen Anschluß (2, den Saugkanal 18 und die Läuferkammer 20 vom Läufer 48 angesaugt und die gesamte von di*-.>em Läufer 48 angesaugte Wassermenge wird duich den Druckkanal 30 und den druckseitigen Anschluß 22' in die Sekundär-Vorlaufleitung 26 gedrückt, während Rücklaufwasser aus der Sekundär-Rücklaufleitung 16 vom Läufer 48' über den saugseitigen Anschluß 12', den Saugkanal 18' und die Läuferkammer 20 angesaugt und über den Druckkanal 30' und den druckseitigen Anschluß 22 in die Primär-Rücklaufleitung 24 gedrückt wird. Bei der Einstellung gemäß Fig.1 steht somit die größtmögliche Heizleistung zur Verfügung.
Bei der in Fig.1a abgebildeten Stellung der Welle 36 samt Läufern 48 und 48' gelangt nur etwa die Hälfte der aus der Primär-Vorlauf leitung 14 angesaugten Wassermenge in die Sekundär-Vcrlaufleitung 26; die andere Hälfte wird vom Läufer 48 über den Druckkanal 28 und den druckseitigen Anschluß 22 in die Primär-Rücklaufleitung 24 zurückgefördert, ohne einen Verbraucher erreicht zu haben. In entsprechender Weise wird nurmehr die Hälfte des aus der Sekundär-Rücklaufleitung 16 ange-
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saugten Wassers vom Läufer 48' in die Primär-Rücklaufleitung 24 gefördert, während die andere Hälfte vom Läufer 48' über den Druckkanal 28 und den druckseitigen Anschluß 22' in die Sekundär-Vorlaufleitung 26 zurückgefördert wird. Die Strömungsverhältnisse sind trotz der Verstellung der Läufer 48 und 48' zumindest annähernd ebenso gut wie in der Stellung gemäß Fig.1, da jeweils beide, demselben Läufer 48 oder 48' zugeordneten Druckkanäle 28 und 30 bzw. 28' und 30' in axialer Richtung eng nebeneinander liegen und gleiche Form und Abmessungen haben, nämlich in der bei Kreiselpumpen üblichen Weise sp'.ralig gestaltet sind.
Fig.1b zeigt die vollständige Umkehrung der in Fig.1 dargestellten Verhältnisse; hier nimmt die Welle 36 samt Läufern 48 und 48' eine Stellung ein, bei der die gesamte vom Läufer 48 aus der Primär-Vorlaufleitung 14 angesaugte Wassermenge über den Druckkanal 48 in die Primär-Rücklaufleitung 24 gefördert wird, während die gesamte vom Läufer 48' aus der Sekundär-Rücklaufleitung 16 angesaugte Wassermenge über den Druckkanal 28' in die Sekundär-Vorlaufleitung 26 zurückgefördert wird. Bei dieser Stellung wird dem Sekundärkreis somit keine Heizleistung angebotsn.
Die in Fig.2 gezeigte Ausftihrungsform unterscheidet sich von der in Fig.1 dargestellten dadurch, daß der Elektromotor 38 an der Unterseite des Gehäuses 10 angeflanscht ist und eine von der Welle 36 getrennte, ortsfest gelagerte Welle 52 aufweist, von der die axial verschiebbare Welle 36 über eine Schiebekupplung 54 angetrieben wird. Die Hubvorrichtung 44 ist hier, als pneumatische Vorrichtung ausgebildet, über eine U-förmige Stütze 56 an der Oberseite des Gehäuses 10 befestigt und mit einer nicht drehbaren Hubstange 58 ausgerüstet, die mit der Welle 36 über eine Hubkupplung 60 verbunden ist.
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Die in Fig* 3 schemätisöh dargestellte Heizanlage ist mit mehiieiien Pumpen gemäß Fig* 1 ausgestattet* 2Ui? Heizungsanlage gehört ein Heizkessel 62/ Von dem eine Pifimär^HäüptvörläUfleitung 64 ausgeht und in den eine Primär-Hauptrücklaufleitung 66 über ein Vierwegeventil 68 zurückführt* Von der Primäir-Hauptvorlaüfleitung 64 zweigen mehrere Primär-Vörlaufleitungen 14 als Steigleitungen ab; in entsprechender Anzahl münden Primär-Rücklaufleitungen 24 in die Primär-Hauptrücklaufleitung 66* Die bzw* jede der Pumpen, die im Vorstehenden im einzelnen beschrieben worden sind, versorgt ein oder mehrere Verbraucher 70* während bei üblichen Heißwasser-Heizungsanlagen, deren Sekundärkreise je ein Mehrwege-Mischventil und je eine Umwälzpumpe üblicher Bauart enthalten, in der Primär-Hauptvorlaufleitung eine entsprechend stark bemessene Umwälzpumpe vorgesehen sein muß, ist eine"solche Pumpe bei der Heizungsanlage gemäß Fig.3 nicht erforderlich, da die in Fig.1 und 2 im einzelnen dargestellten Pumpen selbst imstande .sind, die ihnen zugeordneten Sekundärkreise mit Heißwasser vom Heizkessel 62 zu versorgen.
Das in Fig.4 dargestellte Gebläse ist ein Kreiselgebläse und entspricht in seinem grundsätzlichen Aufbau der Kreiselpumpe gemäß Fig.1, weshalb in Fig.4 für entsprechende Teile die gleichen Bezugszeichen verwendet werden wie in Fig.1. Das Gehäuse 10 ist gemäß Fig.4 aus dünnem Blech und weist Hohlräume 72 auf, die ausgeschäumt sind, beispielsweise mit Polyurethanschaum. Das Gehäuse 10 hat zwei saugseitige Anschlüsse 12 für eine nicht dargestellte Primär-Zülüftleitung sowie zwei saugseitige Anschlüsse 12' für eine ebenfalls nicht dargestellte sekundärseitige Rückluftleitung. Von diesen saugseitigen Anschlüssen 12 uiid 12' ist je einer mit einem Deckel 74 verschlossen. Anstelle der Welle 36 durchsetzt eine axial Verschiebbare, jedoch nicht drehbare Stange 76 das Gehäuse 10 und die beiden Läufer 48 und 48' ohne diese an irgendeiner Stelle unmittelbar zu berühren. Die Stange 76 ist in am Ge-
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hause 10 befestigten Speichenkränzen 78 verschiebbar geführt. Der Elektromotor 38 igt ein Außen!aufermotor, dessen Rotor 4Ö auf der Stange 76 derart drehbar gelagert ist, daß er an axialen Verschiebungen der Stange 76 teilnimmt« Der Stator 42 deö Elektromotors 38 ist innen angeordnet und auf der Stange befestigt.
Die beiden Läufer 48 und 48' sind unmittelbar am außenliegenden | Rotor 40 derart befestigt/ daß der Elektromotor 38 insgesamt zwischen den Läufern 48 und 48' angeordnet und von deren Kragen 50 umschlossen ist.
Wie bei der Pumpe gemäß Fig.1, 1a und 1b sowie bei deren Variante gemäß Fig.2 lassen sich bei dem Gebläse gemäß Fig.4 die beiden Läufer 48 und 48' gemeinsam in axialer Richtung verstellen; eine §| Verstellung aus der in Fig.4 abgebildeten Lage nach oben hat entsprechende Folgen, wie sie anhand Fig.1, 1a und 1b beschrieben worden sind. Um eine der gewählten Axialstellung der Läufer 48,48' möglichst genau entsprechende Strömungsverteilung auf die Druckkanäle 28 und 30 sowie 28' und 30' zu erzielen, weisen die Läufer 48 und 48' gemäß Fig.4 je zwei in achsnormalen Ebenen angeordnete Ringscheiben 80 auf, welche die Strömungskanäle zwischen den Schaufeln der Läufer in je drei parallele Teilkanäle unterteilen.
Bei der in Fig.5 dargestellten Klimaanlage sind mehrere Gebläse gemäß Fig.4 als gesteuerte Zwischenglieder zwischen je einem Primärkreis 14,24 und je einem Sekundärkreis 16,26 angeordnet. Zu dieser Klimaanlage gehören im übrigen ein Frischluftfilter 82, ein Kühler 84, ein Wärmerekuperator 86, ein Nachwärmer 88, ein Feinfilter 90, ein Rückluftfilter 92 und eine Rückluft-Beiini schkammer 94. Gebläse im Bereich dieser Anordnungen sind nicht erforderlich; in entsprechender Weise wie bei der Heizungsanlage gemäß Fig.3 genügen bei der Klimaanlage gemäß Fig.5 Gebläse der in Fig.4 dargestellten Bauart für die erforderlichen Strömungen sowohl in den Primärkreisen 14,24 wie in den Sekundärkreisen 16,26.
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Bei dem Gehäuse 10 des linken in fig«S dargestellten Gebläses sind die getrennt nach außen geführten Druökkanäle 28 und 30' auch außerhalb des Gehäuses 10 Voneinander getrennt. An den Drudkkanai 28 ist ähnlich wie bei der Pumpe in Fig*1,1a,1b Und 2 ein Primär-Rückluftkanal 24 angeschlossen* An den Drüökkanäl 30' ist dagegen ein Ab luftkanal 9 6 angesdhlössen/ der über den Wärmerekuperätör" 86 und einen Abluftfilter 98 in die freie Atmosphäre führt* Die gemäß Fig* 5 von dem linken Verbraucher 7Ö. beispielsweise einei' Infektionsstation eines Krankenhauses; kommende Rücklüft gelangt Somit auf keinen Fall mehr in einen Primärkreis, bo daß Kcntamioaticns- und Ansteckungsgefahren vermieden werdeni

Claims (9)

Ansprüche
1. Pumpe oder Gebläse, insbesondere für Heizungs- und Klimaanlagen, mit einem Gehäuse, das saug- und druckseitige Anschlüsse für Förderleitungen aufweist und mindestens eine mit diesen Anschlüssen verbundene L-.mferkammer enthält, in der ein Läufer drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Läuferkammer (20;20Ί) in Richtung der Achse des Läufers (48;48') breiter als dieser ist und durch axial gegeneinander versetzte Kanäle (18,28,30;18',28',30') mit mehr als zwei Anschlüssen (12,22,22* ;12',22,22') für Förderleitungen (14,24, 26;16,24,26) verbunden ist, und daß Gehäuse (10) und Läufer (48;48') in Bezug zueinander längs der Achse zwischen Stellungen verschiebbar sind, in denen der Läufer (48;48') bei seiner Drehung meinen Förderstrom zwischen unterschiedlich gepaarten Anschlüssen erzeugt.
2. Pumpe oder Gebläse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Läuferkammer (20;20') mit einem einzigen saugseitigen Anschluß (12;12') und, durch zwei getrennte Kanäle (28,30;28',30·), mit je einem druckseitigen Anschluß (22,22·) des Gehäuses (10) verbunden ist..
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3. Pumpe oder Gebläse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei voneinander getrennte Läuferkammern (20,20"), die je einen Läufer (48,48") enthalten, über je einen Kanal (28,30") mit einem ersten druckseitigen Anschluß (22), und über je einen weiteren Kanal (30,28') mit einem zweiten druckseitigen Anschluß (22") verbunden sind.
4. Pumpe oder Gebläse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Läufer (48,48s) mit voneinander abgewandten Saugseiten gleichachsig angeordnet und fest miteinander verbvinden sind.
5. Pumpe oder Gebläse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein gemeinsamer Antriebsmotor (38) zwischen beiden Läufern (48,48") angeordnet ist.
6. Pumpe' oder Gebläse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (38) ein Außenrotormotor ist, dessen Stator (42) auf einer längs der Achse verschiebbaren Stange (76) befestigt ist, auf der die beiden Läufer (48,48') drehbar gelagert sind.
7. Pumpe oder Gebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. jeder Läufer (48;48") einen Kragen (50;50'} aufweist, mit dem er wahlweise einen der zugehörigen Kanäle (28,30;28',30') ganz oder teilweise abdeckt oder freigibt.
8. Pumpe oder Gebläse nach Anspruch 7 in Verbindung mit Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet , daß der Antriebsmotor (38) von einem gemeinsamen Kragen (50) beider Läufer (48,48") umschlossen ist.
9. Pumpe oder Gebläse nach einem der knsprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet/ daß der bzw. jeder Läufe?r (48; 48') ein RädiäliäufeE ist.
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1O4 Pumpe ödeif Gebläse nach Anäpirudh 9 in Verbindung mit Änöprueh
2, daduröh geketihiSeiähnet/ daß der b2W. jeder" Läufer (48; 48') 2!Uii getrennten Versorgung deii getrennten/ zu je einem
druckseitigen Änsöhiuß (22,· 22·) führenden Kanäle (28/ 30; 28' /3Ö')
in mindestens einer ächsnörmälen Ebefte dürdh eifte Ringscheibe ; (80) unterteilt ist* ;
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3721378A1 (de) * 1987-06-29 1989-01-12 Wilhelm Odendahl Kreiselpumpe
DE10331973A1 (de) * 2003-04-24 2004-11-11 Wilo Ag Umwälzpumpe mit Ventileinrichtung

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