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DE300165C - - Google Patents

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Publication number
DE300165C
DE300165C DENDAT300165D DE300165DA DE300165C DE 300165 C DE300165 C DE 300165C DE NDAT300165 D DENDAT300165 D DE NDAT300165D DE 300165D A DE300165D A DE 300165DA DE 300165 C DE300165 C DE 300165C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cartridge
gas space
barrel
stick
backward movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT300165D
Other languages
English (en)
Publication of DE300165C publication Critical patent/DE300165C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B5/00Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
    • F42B5/26Cartridge cases

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

Die Patronen für Geschosse, die Vorzugs- j weise von einem Stock o. dgl. abgeschossen ' werden, wurden bislang in der Laufhülse oder dem AbschuBrohr eingekittet oder durch besondere Vorrichtungen befestigt, die erst nach dem Einsetzen der Patrone in den Lauf eingeführt wurden und schwer zu entfernen waren. Diese Befestigungsarten machten nicht nur das Einsetzen der Patronen umständlich,
ίο sondern auch ein leichtes Auswechseln unmöglich. Insbesondere behinderten sie aber jede rückwärtige Bewegung der Patrone, und es ist nie erkannt worden, daß gerade diese Behinderung die Ursache der häufig beobachteten mangelhaften Abdichtung des Gasraumes durch die Patrone beim Abschuß bildete. Bekanntlich, dienen die Treibladungspatronen gleichzeitig zum Lidern, indem sie beim Abschuß rückwärts bewegt und dadurch auf
ao den Kopf des Abschußstockes und gegen die Wandung der Laufhülse gepreßt werden.
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile dadurch, daß auf dem Deckel der Patrone eine oder mehrere Spreizvorrichtungen angebracht sind, die sich beim Einsetzen der Patrone an die Wandung fest anlegen, somit die Patrone im Lauf halten und ein Auswechseln in denkbar einfachster Weise ermöglichen. Bei der Rückwärtsbewegung wird das Festpressen der Patrone zwecks Abdichtung des Gasraumes durch die Haltevorrichtung in keiner Weise behindert, wie es beispielsweise der Fall ist, wenn die Haltevorrichtung hinter der Patrone sitzt oder am Umfange der Patronenhülse angebracht ist.
Zur beispielsweisen Erläuterung des Erfindungsgedankens sind auf der Zeichnung mehrere Ausführungsbeispiele veranschaulicht. Fig. ι zeigt einen mit einer Pulverladung b gefüllten Patronen körper a, in dessen Boden ein Zündhütchen ζ eingebettet liegt. Die Ladung wird durch einen Deckel d abgeschlossen, der am Rande federnde Vorsprünge f trägt. Diese ragen über den Rand des Patronenkörpers α hinaus und legen sich beim Einsetzen der Patrone fest an die Wan- ' düngen der nicht dargestellten Laufhülse, wodurch die Patrone in der jeweiligen Lage gehalten wird und beliebig oft ausgewechselt werden kann. Die Höhe zwischen Oberkante der Federn f und dem Deckel d kann, wo dies zweckmäßig ist, so bemessen werden, daß ein dem Geschoß und der Ladung angepaßter Gasraum entsteht, wobei die Federn f als Anschläge zur Abgrenzung dieses Gasraumes benutzt werden.
Fig. 2 veranschaulicht eine Patrone, bei der die Spreizvorrichtung aus einem herzförmig gebogenen, federnden Draht 0 besteht. Dieser ist durch eine Schraube β ο. dgl. mit der Patrone verbunden und um seine Befestigungsachse zweckmäßig drehbar.
Eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgedankens gibt die Fig. 3 wieder. Die Haltevorrichtung besteht aus einem Bügel g, der in der Mitte mit der Patrone verbunden ist, so daß zwei federnde Hebelarme entstehen. Der Bügel g ist mit einem nach einer Seite offenen Schlitz h versehen, um ihn bequem unter den Kopf der Befestigungsvorrichtung i schieben zu können.
Die Patrone kann mit mehreren Haltevorrichtungen der soeben beschriebenen Art ver- ■ sehen sein, Der Nutzen der Anordnung liegt
darin, daß sie beim Einsetzen der Patrone selbsttätig zur Wirkung kommt, diese ohne weitere Vorkehrungen in der jeweiligen Lage festhält und ein leichtes Auswechseln der Patrone, ermöglicht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Treibladungspatrone für Geschosse, die vorzugsweise von einem Stock o. dgl. abgeschossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Deckel der Patrone eine oder mehrere Spreizvorrichtungen (f, c, g) angebracht sind, die beim Einsetzen der Patrone selbsttätig zur Wirkung kommen und bei der Rückwärtsbewegung der Patrone die Formänderung derselben zwecks Abdichtung des Gasraumes in keiner Weise behindern oder beeinträchtigen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    -.-BRl)UN.
DENDAT300165D Active DE300165C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE300165C true DE300165C (de)

Family

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Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT300165D Active DE300165C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE300165C (de)

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