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DE3001649C2 - Verbauvorrichtung für Gräben - Google Patents

Verbauvorrichtung für Gräben

Info

Publication number
DE3001649C2
DE3001649C2 DE19803001649 DE3001649A DE3001649C2 DE 3001649 C2 DE3001649 C2 DE 3001649C2 DE 19803001649 DE19803001649 DE 19803001649 DE 3001649 A DE3001649 A DE 3001649A DE 3001649 C2 DE3001649 C2 DE 3001649C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shoring
trench
support part
guide
profile
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19803001649
Other languages
English (en)
Other versions
DE3001649A1 (de
Inventor
Peter Dipl.-Ing. Budapest Hajos
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licencia Talalmanyokat Ertekesito Vallalat
Original Assignee
Licencia Talalmanyokat Ertekesito Vallalat
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licencia Talalmanyokat Ertekesito Vallalat filed Critical Licencia Talalmanyokat Ertekesito Vallalat
Publication of DE3001649A1 publication Critical patent/DE3001649A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3001649C2 publication Critical patent/DE3001649C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D17/00Excavations; Bordering of excavations; Making embankments
    • E02D17/06Foundation trenches ditches or narrow shafts
    • E02D17/08Bordering or stiffening the sides of ditches trenches or narrow shafts for foundations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Support Devices For Sliding Doors (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Verbauvorrichtung für Gräben mit deren Seitenwände sichernden Verbaubohlen, die an seitlichen Führungsschienen vertikaler Profilstützen gehalten sind, welche gegeneinander mittels Steifen abgestützt sind, und die jeweils einen oberen Stützenteil mit seitlichen Führungsschienen für die oberen Verbaubohlen und wenigstens einen unteren Stützenteil aufweisen, der mit seitlichen Führungsschienen für die unteren Verbaubohlen versehen ist und in einer Führung des oberen Stützenteils verschiebbar geführt ist
Eine derartige Verbauvorrichtung ist aus der DE-AS 02 053 bekannt. Dort weist der obere Stützenteil an seiner grabeninneren Seite eine Führungsnut für die Steifen auf, welche gleichzeitig die Führung für den unleren Stützenteil bildet, der seinerseits an seiner grabeninneren Seite eine Führungsnut für Steifen aufweist Dadurch ist es z. B. möglich, die Profilstützen im zusammengeschobenen Zustand ihrer Stutzenteile in den Boden einzutreiben und die oberen Stutzenteile mit den den Grabenrand sichernden oberen Verbaubohlen zu bestücken. Hierbei können die unteren Stützenteile paarweise beidseitig des Grabenrandes einander gegenüberliegender Profilstutzen durch in die Führungsnut der unteren Stützenteile eingesetzte Steifen von vorncherein verspreizt sein oder verspreizt werden, sobald eine gewisse Grabentiefe erreicht ist, bis zu welcher die Grabenwände noch standfest sind. Wenn danach jedoch die unteren Stützenteile im Zuge des Ausbaggerns des Grabens auf größere Grabentiefen abgesenkt werden, so daß die in ihnen eingesetzten Steifen für die oberen Stützenteile mehr und mehr unwirksam werden, ist ein Umspindeln der Steifen im Bereich der oberen Verbaubohlen erforderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrurde, das ίο Umspindeln der Steifen im Bereich der oberen Verbaubohlen bei einer Verbauvorrichtung der eingangs erwähnten Art zu vermeiden, wenn der untere Stützenteil abgesenkt werden soll.
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß
an der Grabeninnenseite des oberen Stützenteils ein
Ooppelführungsprofil angeordnet ist, dessen beide Führungen zueinander parallel,-rd -n GrAiniaf^srichhng Hntsreinan-*- ausgerichtet sind, daß der untere Stützenteil aus zwei aus in jeweils einer der Führungen
geführten Teilstützen besteht, und daß die Abstützfläche für die Steifen an der Grabeninnenseite des Doppelfüh rungsprofiis ausgebildet ist.
Durch die erfindungsgemäße Lösung können die Teilstützen abgesenkt werden, während die oberen Stützenteile mittels der an ihnen angesetzten Steifen
verspreizt sind, so daß auch größere Grabentiefen problemlos erreicht werden können.
Aus der US-PS 31 59 977 ist zwar eine Verbauvorrichtung bekannt, welche teleskopisch in Vertikalrichtung verlängerbare Bauteile aufweist. Diese Bauteile sind jedoch vertikale Profilleisten, die gemeinsam die Verbauverschalung der Steifenwände des Grabens bilden.
In einer Ausgestaltung der Erfindung weisen die Teilstützen jeweils ein in der Führung angeordnetes Kzstenprofil und ein daran angesetztes, aus der Führung herausragendes T-Profil auf, dessen T-Schenkel eine Trägerplatte bilden, an der zwei parallele Führungsschienen für die unteren Verbaubohlen ausgebildet sind. Dadurch können an jeder der Teilstä'tzen zwei untere Verbaubohlen unabhängig voneinander abgesenkt werden. Es kann daher ein Graben bis zu einer Tiefe von drei ganzen Verbaubohlen ausgebaggert werden.
In einer weiteren Ausgesteltung der Erfindung sind am oberen Ende des oberen Stützenteils eine mit dem Grabenrand zusammenwirkende Anschlagplatte angeordnet und am unteren Ende der Teilslützen jeweils eine Schutzplat'e angeordnet, deren Querschnitt größer als der der Teilstütze ist.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand einer AusfUhrungsform erläutert, die aus der Zeichnung ersichtlich ist
Der fertige Grabenverbau weist drei Ubereinanderliegende horizontale Verbaubohlen 13 auf, die an ihren Seitenrändern mit Führungsnuten bzw. Führungsfedern versehen sind und mit diesen an entsprechend als Nutfeder bzw. Nutschiene ausgebildeten Führungsschienen 7,8 vertikaler Profilstützen beidseitig geführt und gehalten sind. Die Profilsägen sind teleskopartig verlängerbar aus einem feststehenden oberen Stützentejj I und einem unteren Stützenteil ausgebildet, der aus zwei Teilstutzen 10 gebildet ist, die in Längsrichtung verschiebbar an dem oberen Stützenteil 1 geführt sind. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist das Profil des es oberen Stützenteils 1 zusammengesetzt aus einem Kastenprofil rechteckigen Querschnitts und einem an der grabeninneren Kastenwand desselben angesetzten, als Doppel-C-Profil ausgebildeten DoppelfOhrungs-
profil 9, dessen Steg 4 in der Quermitte der grabeninneren Kastenwand senkrecht zu dieser verläuft. Zur Ausbildung der sich an diese anschließenden Flansche des Doppelführungsprofils 9 sind die beiden parallel zum Steg 4 verlaufenden Seitenwände 2 des Kastenprofils etwas über deren grabeninnere Kastenwand hinaus verlängert. An diesen Seitenwänden 2 ist jeweils eine der Führungsschienen 7,8 angesetzt, die an der einen Seitenwand 2 als Nutfeder 7 und an der anderen Seitenwand als Nutschiene 8 ausgebildet sind. Die Nutschienen 8 bestehen jeweils aus zwei mit ihren Flanschen einander zugewendeten L-Profilstäben.
Von dem Doppeiführungsprofil 9 sind jeweils durch dessen C-Profilräume zwei Führungen 3 abgegrenzt, in denen die beiden Teilstützen 10 geführt sind, die jeweils is aus einem innerhalb der ihnen zugeordneten Führung 3 angeordneten Kastenprofil und einem daran angesetzten T-Profi! 11 bestehen, dessen Steg an der dem Steg 4 des Doppelführungsprofils 9 abgewendeten Profilwand des Kastenprofils der Teilstütze 10 senkrecht zu dieser Profilwand angesetzt ist und durch den Schlitz zwischen den C-Flanscnen des Doppeiführungsprofiis H nach außen ragt, und dessen T-Flansche eine Trägerplatte 12 bilden, an deren Außenseite zwei Führungsschienen 7,8 angeformt sind, von denen die eine als Nutfeder 7 und die andere als Nutschiene 8 ausgebildet sind. Je zwei der beschriebenen, an gegenüberliegenden Grabenwänden angeordneten, vertikalen Profilstützen bilden zusammen mit der entsprechenden Anzahl von Steifen den Stützrahmen.
Die Verbauvorrichtung wird folgendermaßen benutzt, wobei die einzelnen Arbeitsphasen in der Zeichnung von links nach rechts fortschreitend gezeigt sind. Der in der beschriebenen Weise aufgebaute und zusammengesetzte Stützrahmen wird in den vorher J5 ausgeschachteten Graben eingesetzt, welcher die erforderliche Breite und eine von der Standfestigkeit des Bodens abhängende Tiefe aufweist. Es ist darauf zu achten, daß der Stützrahmen lotrecht steht. Auf jeder Seite des Grabens wird nun eine Verbaubohle 13 in die an dem oberen Stützenteil I befindlichen Führungsschienen 7 bzw. 8 eingesetzt. Die noch freien Seitenränder der Verbaubohlen 13 werden mit einem weiteren, in der beschriebenen Weise zusammengesetzten Stützrahmen abgeschlossen. Im Schutz der nun bereits bestehenden Verstrebeinheit kann mit dem weiteren Vertiefen des Grabens begonnen werden. Gleichzeitig mit den*· Ausbaggern des Erdreiches werden die Verbaubohlen 13 mit dem Baggerlöffel nach unten getrieben. Auch die Stützi ahmen werden, immer in dem erforderlichen Maße, durch Schläge mit dem Baggerlöffel auf die am oberen Ende des Kastenprofils der oberen Stützenteile 1 angebrachte Anschlagplat'.e 5 in den Boden getrieben. In dieser Weise wird gearbeitet, bis die obere Kante der Verbaubohle 13 die Erdoberfläche erreicht hat. Nun wird auf jeder Seite des Grabens neben den bereits abgesenkten Verbaubohlen 13 eine weitere Verbaubohle 13 in die zugeordnete Führungsschiene 7 bzw. 8 an den Trägerplatten 12 der Teilstützen 10 eingesetzt und der Graben weiter ausgebaggert, bis die obere Kante der zuletzt eingesetzten Verbaubohle 13 die untere Kante der zuerst eingesetzten Verbaubohle 13 erreicht hat. Auch beim Absenken der zweiten Verbaubohle 13 müssen die Stützrahmen weiter in den Boden getrieben werden, was zunächst jedoch nur bis zu dem Punkt möglich ist, an welchem die Anschlagplatte ..-, die grabenwandseitig von dem oberen Stützenteü 1 senkrecht absteht, auf dem Rand des Grabens aufsitzt. Nun wird oben auf dem Kastenprofil der Teilstütze 10 ein Eintreib?tempel 14 aufgesetzt. Durch Schläge mit dem Baggerlöffel auf den Ein yeibstempel 14 wird die jeweilige Teilstütze 10 nach unten getrieben. Nachdem sie die unterste Stellung der als zweite eingesetzten Verbaubohle 13 erreicht hat, wird eine weitere Verbauboh'e 13 in die an den Trägerplatten 12 der Teilstützen 10 befindlichen letzte freie Führungsschienen 7 bzw. 8 eingesetzt. Beim weiteren Vertiefen des Grabens werden wieder in der beschriebenen Weise die Verbaubohle 13 und die Teilstützen 10 gleichzeitig nach unten getrieben. Die einander gegenüberstehenden, aus dem oberen Stützenteil 1 nach unten herausgeschobenen Teilstützen 10 können, wenn es erforderlich ist, mit Hilfssteifen 15 gegeneinander abgestützt sein.
Gegebenenfalls kann durch entsprechende Gestaltung der teleskopartig verlängerbaren Profilstützen die Anzahl der Verbaubohlen noch erhöht werden.
Beim Ausbau der Vorrichtung werden die einzelnen Teile mit Hilfe der an ihnen befindlichen (in der Zeichnung nicht dargestellten) Haken in dem Maße herausgezogen, in dem der Graben wieder zugeschüttet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verbauvorrichtung für Gräben mit deren Seitenwände sichernden Verbaubohlen, die an seitlichen Führungsschienen vertikaler ProRIstützen gehalten sind, welche gegeneinander mittels Steifen abgestützt sind, und die jeweils einen oberen Stützenteil mit seitlichen Führungsschienen für die oberen Verbaubohlen und wenigstens einen unteren Stützenteil aufweisen, der mit seitlichen Führungsschienen für die unteren Verbaubohlen versehen ist und in einer Führung des oberen Stützenteils verschiebbar geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß an der Grabeninnenseite des oberen Stützenteils (1) ein Doppelführungsprofil (9) angeordnet ist dessen beide Führungen (3) zueinander parallel, und in Grabsnlär>]srichtjng hintersinj.Tdsr
ausgerichtet sind, daß der untere Stützenteil aus zwei in jeweils einer der Führungen (3) geführten Teilstützen {A) besteht und daß die Abstützfläche für die Steifen an der Grabeninnenseite des Doppelführungsprofils (9) ausgebildet ist
2. Verbauvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Teilstützen (10) jeweils ein in der Führung (3) angeordnetes Kastenprofil und ein daran angesetztes, aus der Führung (3) herausragendes T-Profil (11) aufweisen, dessen T-Schenkel eine Trägerplatte (12) bilden, an der zwei parallele Führungsschienen (7, 8) für die unteren Verbaubohlen (13) ausgebildet sind.
3. Verbauv:-richtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß -?m oberen Ende des oberen Stützenteils (1) eine mit dem Grabenrand zusammenwirkende Ansch'agplaue (5) angeordnet ist und am unteren Ende der TeiUtützen (10) jeweils eine Schutzplatte (6) angeordnet ist, deren Querschnitt größer als der der Teilstützen (10) ist
DE19803001649 1979-02-02 1980-01-17 Verbauvorrichtung für Gräben Expired DE3001649C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
HUHA001075 HU178562B (en) 1979-02-02 1979-02-02 Telescoplike timber frame for making farming of large panel

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3001649A1 DE3001649A1 (de) 1980-08-07
DE3001649C2 true DE3001649C2 (de) 1982-07-15

Family

ID=10996997

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19803001649 Expired DE3001649C2 (de) 1979-02-02 1980-01-17 Verbauvorrichtung für Gräben

Country Status (3)

Country Link
AT (1) AT373323B (de)
DE (1) DE3001649C2 (de)
HU (1) HU178562B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4413371A1 (de) * 1994-04-19 1995-10-26 Wilhelm Hes Verbauvorrichtung

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Publication number Publication date
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DE3001649A1 (de) 1980-08-07
AT373323B (de) 1984-01-10
HU178562B (en) 1982-05-28

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Free format text: PATENTANSPRUCH 1, ZEILE 18, 19 SOWIE IN DER BESCHREIBUNG SPALTE 2, ZEILE 17, 18 IST DIE WORTFOLGE "...JEDOCH SENKRECHT ZUR GRABENLAENGSRICHTUNG" ZU ERSETZEN DURCH "...UND IN GRABENLAENGSRICHTUNG HINTEREINANDER"

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