DE2809329A1 - Schalungsaufbau fuer eine baugruppe oder ein loch - Google Patents
Schalungsaufbau fuer eine baugruppe oder ein lochInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schalungsaufbau zur Absteifung der Seitenwände einer Baugrube oder eines
Loches im Erdboden.
Es ist allgemeine Praxis, ein Loch oder eine Baugrube im Erdboden mit Planken oder Platten auszusteifen und
quer zur Baugrube oder dem Loch Verstrebungen bzw. Holme einzusetzen, welche die Planken oder Platten in ihrer
Lage halten, damit die am Boden der Baugrube oder des Loches arbeitenden Personen gesichert sind. Ein dabei
auftretendes Problem besteht darin, daß die Planken oder Platten in dem Maße, in dem die Baugrube oder das
Loch verlängert oder vertieft wird, öfters verschoben werden müssen.
Zur Lösung dieses Problems wurden bereits die verschiedensten Schalungsrahmen vorgeschlagen, die längs und innerhalb
einer Baugrube in dem Maße verschoben werden, in dem die Grabarbeiten fortschreiten und die bereits eine
Einrichtung aufweisen, um die Seitenwände der Baugrube unmittelbar hinter der sich vorwärts bewegenden Vorderwand
der Baugrube abzustützen. Solche Rahmen tendieren dazu, sehr schwer zu sein, in der Baugrube nur schwer zu handhaben
und von Baustelle zu Baustelle nicht leicht bewegbar zu sein.
Ein Beispiel eines solchen Schalungsrahmens ist in der britischen Patentschrift 1 295 940 beschrieben. Dieser
Rahmen weist einen vertikal beweglichen Führungsrahmen auf, an welchem Schalplatten befestigt sind, so daß die
Platten in den Erdboden unterhalb der Grundsohle der Baugrube eingerammt werden können. Die vertikale Bewegung
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des Führungsrahmens wird mittels hydraulischer Zylinder
bewirkt, die zwischen Haupt- und Führungsrahmen angeordnet sind.
Aus der US-Patentschrift Nr. 4 002 035 ist es auch bereits
bekannt, den Schalungsaufbau auf einem selbstgetriebenen Schlitten zu lagern, der auf der Oberfläche
des Erdbodens verfahrbar und über die Ränder der Baugrube hinweggespreizt ist. Ein auf dem Schlitten gelagerter
Schalrahmen ist relativ zum Schlitten bewegbar, um den Rahmen in die Baugrube abzusenken bzw. ihn
wieder anzuheben. Eine Bewegung des Schalungsrahmens wird wiederum mittels einer Reihe hydraulischer Hebeböcke
bewirkt, die zwischen dem Schlitten und dem Schalungsrahmen angeordnet sind.
Die beschriebene Anordnung ist wiederum von relativ kompliziertem Aufbau und daher schwer und kostspielig. Ein
weiteres Problem besteht darin, daß obwohl die Verbindüngen zwischen den hydraulischen Zylindern und dem
Schalungsrahmen verschoben werden können, der Hub der Zylinder begrenzt ist, so daß die Vertikalbewegung des
Rahmens nur schwer eingestellt und nur in begrenztem Maß möglich ist.
Der erfindungsgemäße Schalungsaufbau zur Absteifung der Seitenwände einer Baugrube oder eines Loches im Erdboden
weist zwei Schalplatten auf, die im wesentlichen vertikal angeordnet sind und im Betrieb die einander
gegenüberliegenden Seitenwände der Baugrube oder des Loches abstützen. Es sind weiterhin Hebebockanordnungen
vorgesehen, die sich neben den Schalplatten auf dem Erd-
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boden abstützen und so ausgebildet sind,, daß sie mit im
wesentlichen vertikal angeordneten Aufbockformationen an den Platten in Eingriff kommen können, so daß die
Platten mit den Hebebockanordnungen angehoben oder abgesenkt werden können. Weiterhin sind Einrichtungen vorgesehen,
um die Platten im Betrieb auseinanderzuhalten.
Ein solcher Aufbau hat ein relativ geringes Gewicht, so daß er im Betrieb leicht von Baustelle zu Baustelle transportiert
werden kann. Da die Tiefe der Schalplatten in der Baugrube mit den Hebebockanordnungen eingestellt werden
kann, kann der Aufbau leicht an Baugruben oder Löcher unterschiedlicher Tiefen angepaßt werden.
Die Aufbockformationen sind vorzugsweise auf der der Baugrube
abgewandten Seite der Platten befestigt.
Vorzugsweise besteht jede der Aufbockformationen aus einer Zahnstange, die aus einem besonders harten Material hergestellt
ist, das an der Platte befestigt ist.
Obwohl bekannte Hebebockmechanismen verwendet werden können, wird eine Hebebockanordnung mit Ratschentrieb bevorzugt,
bei der zwei Klinken bzw. Klauen während des Äufbockens bzw. Absenkens alternativ mit einer Zahnstange
in Eingriff kommen, wobei, wenn eine Klaue das Gewicht trägt, die andere um einen Zahn der Zahnstange weitergestellt
wird. .
Jede der Platten weist vorzugsweise eine Führungseinrichtung auf, die sich parallel zur Aufbockformation
erstreckt und so ausgeh!!dot ist, daß sie im Betrieb
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mit einem Führungsteil der betreffenden Hebebockanordnung
zusammenwirken kann, um ein horizontales Auseinanderbewegen von Hebebockanordnung und der entsprechenden Schalplatte zu verhindern.
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Die zwei Schalplatten können so ausgebildet sein, daß sie lösbar mit zwei weiteren Platten verbunden werden
können, um die Höhe der Schalung zu vergrößern- Gegebenenfalls können noch weitere Platten an den bereits
vorhandenen befestigt werden, insbesondere wenn die Seiten eines tiefon Loches ausgesteift werden sollen.
Falls der Schalungsaufbau für eine Baugrube Verwendung finden soll, kann jede der Hebebockanordnungen auf einem
Rad montiert werden, das auf Schienen läuft, die auf dem Erdboden längs der Seiten der Baugrube verlegt sind.
Weitere Hebebockanordnungen zum Drehen der Bäder und Vorwärtsbewegen
des Aufbaus entlang der Baugrube können vor-, gesehen sein.
Nachfolgend werden Ausführungsformen des Schalungsaufbaus
für eine Baugrube anhand der beigefügten Zeichnung beispielsweise beschrieben. Darin zeigen:
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Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Baugrube
mit eingesetztem Schalungsaufbau in .Endansicht, gesehen von links in Fig. 2;
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Aufbau;
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie 2-2
in Fig. 2;
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Fig. 4 eine vergrößerte Ansicht einer der in
Fig. 1 gezeigten ilebebockanordnungen;
Fig. 5 die Ansicht einer Hebebockanordnung, gesehen von rechts in Fig. 4;
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Hebebockanordnung nach Fig. 4, jedoch in größerem
Maßstab, wobei die Führung der Schalplatten durch die Joche gezeigt ist;
Fig. 7 eine Ansicht ähnlich Fig. 1, jedoch
einer weiteren Ausführungsform des Aufbaus ;
Fig. 8 eine Ansicht der weiteren Ausführungsform entsprechend dem rechten Teil der
Fig. 3, wobei zusätzlich das vertikal bewegliche Schneidblatt und die Zugstangeneinrichtung
gezeigt ist; und
Fig. 9 eine Draufsicht auf die in Fig. 8 gezeigten Teile.
Bezugnehmend auf die Fig. 1 und 3 besteht der Schalungsaufbau aus einem Paar primärer vertikaler Schalplatten
1, deren obere Enden lösbar an entsprechenden sekundären
Schalplatten 2 befestigt sind. Jede der Schalplatten weist eine Tafel 3 auf, deren vordere und hintere vertikale
Kanten mit lösbaren Befestigungsmitteln 5 an entsprechenden vertikalen Doppcl-T-Trägern 4 befestigt sind. Die
Tafeln 3 bestehen aus einem Metallblech 6, dessen glatte
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durchgehende Außenfläche an der Wand einer Baugrube anliegt und dessen Innenfläche durch ein Netzwerk von horizontal
und vertikal verlaufenden U-Profilen 7 versteift ist. Die lösbaren Befestigungsmittel 5 bestehen jeweils
aus einem Ü-Profilbügel 8, dessen Stirnfläche an einer
Verbindung zwischen einem horizontalen und vertikalen U-Profil an ein U-Profil 7 angeschweißt ist und weiterhin
einem Schuh 9, der, wie in Fig. 2 gezeigt, an eine dreieckige Platte 10 angeschweißt ist, deren Basis an
den Innenflansch des benachbarten Doppel-T-Trägers 4 angeschweißt ist. Der Schuh 9 ist in den Bügel 8 eingeführt
und wird dort mittels eines nicht-gezeigten Bolzens festgehalten, der durch Bohrungen 11 in Bügel und Schuh 9,
die zueinander ausgefluchtet sind, hindurchgesteckt wird (siehe Fig. 2).
Die vertikalen ü-Profile jeder Tafel 3 sind an ihren oberen
Enden offen und nehmen Zentrierenden 11 ' mit kastenförmigem
Querschnitt auf (Fig. 3), die sich von den ent- sprechenden ü-Profilen 7 der sekundären Schalplatten nach
unten erstrecken, um eine genaue Zentrierung der primären und sekundären Schalplatten sicherzustellen und eine Stufe
zwischen den Außenflächen aneinander anliegender Schalplatten zu verhindern. Benachbarte Schalplatten sind durch
Keilverschlüsse 12 zwischen den Doppel-T-Trägern 4 benachbarter Platten lösbar miteinander verbunden, wie dies am
besten in den Fig. 3 und 4 zu sehen ist. Jeder Verschluß 12 besteht aus einer langgestreckten vertikalen Platte
13, die an einer Innenfläche des Doppel-T-Trägers 4 einer sekundären Schalplatte angeschweißt ist und das obere Ende
des Doppel-T-Trägers einer primären Schalplatte überlappt und weiterhin aus vier regelmäßig angeordneten Vorsprüngen
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14, die am unteren Doppel-T-Träger 4 angeschweißt sind und
sich kreuzende vertikale und horizontale Schlitze 16 bzw. 17. bilden- Der überlappende Teil der Platte 13 ist in den
vertikalen Schlitz 16 eingeführt und ein Keil 15, der durch ein geeignet geformtes Loch in Platte 13 gesteckt ist, wird
in den horizontalen Schlitz 17 eingeführt. Zusätzlich sind horizontale Platten 15' mit den Doppel-T-Trägern 4 verschweißt
und miteinander verschraubt, um die Verbindung zwischen den Doppel-T-Trägern noch zu verstärken.
Die Schalplatten werden von vier identischen Hebebockanordnungen 18 getragen, die Spurkranzräder 19 aufweisen, die
auf zwei einander parallelen Schienen laufen, die seitlich der Baugrube auf dem Boden verlegt sind- Bezugnehmend auf
die Fig. 4 bis 6 besteht jede Hebebockanordnung aus einem
speziell gefertigten Hebebockkopf 20, dessen Umriß im wesentlichen einem rechtwinkligen Dreieck gleicht, wie
dies in Fig. 4 zu sehen ist, mit einer länglich-viereckigen horizontalen Grundplatte 21, die quer zur Baugrube
gerichtet ist und die in einem Schuh 22 des Spurkranzrades 19 gleitend verschiebbar ist. Die Schuhe 22 ermöglichen
eine Querverlagerung der Räder 19, damit die Schienen 20' in einer ausreichenden Entfernung von den
Kanten der Baugrube verlegt werden können, wenn dies erforderlich ist. Zum Verbinden der Schuhe 22 mit den
entsprechenden Grundplatten 21 können beliebige geeignete Mittel verwendet werden, wie beispielsweise ein
horizontaler Dorn, .der den Schuh 22 und eines einer Reihe von Löchern in der zugehörigen Grundplatte 21
durchsetzt.
Jeder Hebebockkopf 20 bnstoht aus cinfim iTehiUisc! 23 für
eine Klaueneinrichtung φ rlio durch eine vertikale Platte
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24 und zwei parallele einen Abstand voneinander aufweisende
Platten 25 oberhalb der Platte 21 abgestützt wird. Das Gehäuse 23 besteht aus vertikalen, parallelen, mit
öffnungen versehenen Seitenwänden 26, deren untere En— den über eine Gehäusegrundplatte 27 miteinander verbunden
sind.
An jedem Doppel—T—Träger 4 sind an dessen Aus—
senflansch 38 mittig zu diesem gehärtete
nach außen gerichtete Zahnstangen 29 von länglich-rechtwinkligem Querschnitt angeschweißt, die sich über die
volle Länge des Trägers 4 erstrecken und aalt einer durchgehenden
Reihe horizontal herausragender gerader Zähne 30 versehen sind (siehe Fig. 6) - Die in jedem Gehäuse
23 befindliche Klauenanordnung ist von bekannter Art wobei zwei Klauen 23a und 23b, die übereinander angeordnet
sind, jeweils alternativ mit den Zähnen 30 der Zahnstange 29 zusammenwirken und dabei die Zahnstange
infolge der Hin- und Herbewegung eines Handgriffs 35 nach oben heben. Eine Klaue übernimmt das Gewicht der
Zahnstange während die andere Klaue um einen Zahnabstand angehoben oder abgesenkt wird. Natürlich wird
mit einer solchen Klauenanordnung das Gewicht von Hand aufgehoben, beim Absenken des Gewichtes liefert
dieses jedoch die Kraft, die Anordnung nach unten zu bewegen.
Qm eine Auseinanderbewegung der Hebebockanordnungen bzw. der Platten zu verhindern und ein Kippen der
Platten relativ zu den Hebebockanordniuigen sind FQhrungsteile in Form eines Paares von einen vertikalen
Abstand zueinander aufweisender Joche 36 in Verbindung
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mit dem inneren freien Ende 37 der Grundplatten 21 vorgesehen. Jedes der Führungsteile wirkt mit dem Außenflansch
38 des entsprechenden Doppel-T-Trägers 4 zusammen. Der Außenflansch 38 bildet eine Führung über die
volle Höhe der Schalplatten parallel zu der entsprechenden Zahnstange 29. Jedes Joch 36 besteht aus einer
C-förmigen horizontalen Platte 39, die zwischen den Seitenwänden 26 angeordnet und mit diesen verschweißt
ist, weiterhin aus einem Paar L-förmiger horizontaler Platten 40, die an den Außenseiten der entsprechenden
Seitenwände 26 angeschweißt sind, so daß das Joch den Aussenflansch
38 und Zahnstange 29 des Doppel-T-Trägers umgreift und eine Relativverschiebung der Hebebockanordnung
und des Trägers 4 begrenzt. Die freien Enden der Platte 39 liegen am Außenflansch 38 des Doppel-T-Trägers
4 an und die Arme der L-förmigen Platten 40, die gegen den Mittelsteg des-Trägers gerichtet sind,
liegen an den Innenseiten 31 des Außenflansches 38 des Doppel-T-Trägers auf, um damit eine Verlagerung quer
zur Baugrube zu verhindern. Die Seiten des Jochs 36 liegen an den Kanten des Außenflansches 38 des Doppel-T-Trägers
4 an und begrenzen eine Verschiebung in Längsrichtung der Baugrube.
Die Schalplatten für die beiden Seiten der Baugrube werden, wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist, während
des Gebrauches mittels bekannter einstellbarer Querriegel 42 auseinandergehalten. Diese Querriegel bestehen
jeweils aus zwei ineinanderschiebbaren Kastenprofilen mit quadratischem Querschnitt, wobei der
größere Abschnitt über einen an einem Doppel-T-Träger 4 vorgesehenen Ansatz paßt und an diesem festgelegt
ist. Der Ansatz hat ebenfalls einen geschlossenen
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quadratischen Querschnitt. Der kleinere Abschnitt des Querriegels ist bei 43 lösbar mit einem ähnlich ausgebildeten
Ansatz eines jeweils zugeordneten T-Trägers der gegenüberliegenden Schalplatte verbunden. Das kleinere
Rohr des Querriegels weist eine Reihe von Löchern und das größere Rohr ein Loch auf, durch welches ein
Zapfen gesteckt werden kann, um den Querriegel festzulegen .
Wie in den Fig. 1 und 3 gezeigt ist, sind an den unteren Enden der Platten der primären Schalplatten 1 Schneiden
44 angebracht, die mit den entsprechenden Tafeln 3 fluchten, um ein Absenken der primären Schalplatten in eine Baugrube
zu unterstützen, deren Wände nicht absolut vertikal sind.
Falls gewünscht, kann die Führungskante einer Platte, wie
in Fig. 2 gezeigt, mit einer Führungsanordnung 45 für Pfähle versehen sein, die vertikale Aussparungen definiert,
durch welche vertikale Pfähle in den Grund der Baugrube getrieben werden können, um die Schalplatten abzustützen,
wenn es erforderlich ist, die Baugrube für Zwecke einer Inspektion offenzulassen.
Vorzugsweise ist die Zahnstange 29 durchgehend, so daß die Hebebockanordnungen bei einem Transport von Baustelle
zu Baustelle vollständig von den Schalplatten entfernt werden können.
Wenn eine neue Baugrube ausgeschachtet werden soll, werden die Schienen 20' längs des ersten Teils der
Baugrube verlegt, die Hebebockanordnungen werden an
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dem entsprechenden Doppel-T—Trägern 4 angebracht mnd die
"primärem Schalplatten dturch entsprechende Querriegel
so miteinander verbunden, daß sie oberhalb der Baugmibe
in eimer Lage abgestützt werden, die in FIg. 1 vom
der sekundären Schalplatte eingenoiamen wird. Die griffe 35 der Hebeböcke werden dann so betätigt,
die priHären Schalplatten In die Baugrube abgesenkt
werden. Wenn die oberen Enden der primären- Schalpiat—
ten das olbere Ende der Hebebockanordnungen fast er—
reicht laabeai, werden sekundäre Schalplatten angesetzt
und durch Keile 15 salt den primären Schalplatten ver-
-. bundeint. Das Absenken der Schalplatten kann dann fortgesetzt
werden, falls erforderlich, können weitere Schalplatten In der gleichen Art und Weise wie die sekundären
Schalplatten nach and nach angesetzt werden,
um auch eine Aussteifung tiefer Baugruben zu erssöglichen.
Wenn die Baugrube fortgesetzt wird, wird die gesamte
Hebebockanordnung auf den Bädern 19 längs der Baugrube
mittels jeder geeigneten Einrichtung verfahren. Nötigenfalls werden neue Schienen 20f verlegt. Falls die
Baugrube durch einen unebenen Grund gegraben werden rauB,
kann es erforderlich werden, die Tiefe der Platten in der Baugrube entsprechend zu verstellen, wenn der Aufbau
längs der Baugrube verfahren wird. Dies ist jedoch auf einfache Heise möglich. Ein Aufheben der Schalplatten
kann auch erforderlich werden, um eine quer verlaufende Leitung anzuschließen.
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Gegen eine Verschmutzung der Zahnstangen mit Erde können
geeignete Einrichtungen vorgesehen sein, alternativ kann
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auch eine Einrichtung zur Reinigung der Zahnstangen vorgesehen werden. Oberhalb des Gehäuses 23 der Hebebockanordnung
kann eine rotierende Bürste angeordnet sein, die mit dem Handgriff des Hebebocks betätigt wird und
die Zahnstange bei einem Zurückziehen der Schalplatten aus der Baugrube reinigt, bevor die Zahnstange mit den
Klauen in Eingriff kommt.
Alternativ können an entsprechenden sich automatisch zurückziehenden Spulen unterhalb jedes Gehäuses 23 geeignete
Metallstreifen angeordnet werden, die auf den Zahnstangen aufliegen und diese bedecken und deren freie
Enden am Boden der betreffenden Doppel-T-Träger 4 befestigt sind.
In den Fig. 7 bis 9 ist eine modifizierte Ausführungsform beschrieben. Dieser Aufbau besteht aus einer abgewandelten
Schienenanordnung, einer in vertikaler Richtung bewegbaren Schneidblatt- und Zugstangeneinrichtung.
In anderer Hinsicht ist der Aufbau jedoch der gleiche wie in den Fig. 1 bis 6 gezeigt, einander entsprechende
Bezugsziffern bezeichnen einander entsprechende Teile.
In den Fig. 8 und 9 ist die Richtung der Vorwärtsbewegung des Schalplattenaufbaus nach rechts, in Fig. 7 liegt die
Vorwärtsrichtung senkrecht zur Zeichenebene entgegen der Betrachtungsrichtung.
Bezugnehmend auf die Fig. 7 bis 9 tragen die Vorderträger 4 der Schalplatten 1 vertikal bewegliche, in vertikalen
Ebenen liegende Schneidblätter 46. Jedes Schneidblatt 46 ist gleitend verschiebbar auf einem entsprechenden
Schlitten 47 befestigt, der von drei nach vorn
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auskragenden Auslegern 48 getragen wird, die an den entsprechenden Trägern 4 angeschweißt sind. Die Schneidblätter
46 sind auf dem Schlitten 47 mittels einer Riemenscheibenanordnung 49 vertikal bewegbar, welche
auf den oberen Enden der Träger 4 befestigt ist. Jede Riemenscheibenanordnung besteht aus ersten, zweiten
und dritten Riemenscheiben 50, 51 bzw. 52, die zweite Riemenscheibe 51 und die dritte Riemenscheibe 52 sind
zusammengekoppelt. Weitere Hebebockanordnungen 53, αεί 0 ren obere Teile von identischem Aufbau wie die Hebebockanordnungen
18 sind, sind auf den oberen Teilen der Doppel-T-Träger 4 vertikal verschiebbar und steuern
die vertikale Bewegung der Schneidblätter 46 mittels geeigneter Riemenscheibenanordnungen 49. Ein erstes
Seil 54 ist mit einem Ende an einer entsprechenden Hebebockanordnung 53 festgelegt, läuft über eine erste
Riemenscheibe 50 und ist um die zweite Riemenscheibe 51 herumgewickelt. Ein zweites Seil 55, das um die
dritte Riemenscheibe 52 herumgewickelt ist, ist mit der Oberseite des entsprechenden Schneidblattes 4 6 verbunden.
Die relativen Größen der Riemenscheiben 51 und ergeben eine 3:1-übersetzung zwischen der Bewegung der
Hebebockanordnungen 53 und der Bewegung der Schneidblätter 46.
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Vorzugsweise werden mit den Schneidblättern 46 Vorsprünge der Seiten der Baugrube begradigt bzw. abgeschnitten,
wenn sich der Schalplattenaufbau vorwärts bewegt.
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Nach Fig. 7 sind die Schienen 20' der geänderten Ausführungsform
auf entsprechenden langgestreckten Plat-
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ten 56 verlegt, deren Länge etwa zweimal der Länge der Schalplatten entspricht und die miteinander an ihren
Vorder- und Hinterenden durch starre Querträger verbunden sind, so daß ein rechtwinkliger Basisaufbau geschaffen
wird. Die Platten 56 werden auf dem Erdboden durch in Längsrichtung hintereinander angeordnete Rollen
57 fortbewegt. Die Schienen 20' erstrecken sich über die gesamte Länge der Platten 56. Der die Schienen
20' tragende Basisaufbau kann daher auf den Rollen 57 über den Erdboden vorwärtsbewegt werden, während die
Schalplatten stationär bleiben. Anschließend können die Schalplatten auf den Schienen 20' verfahren werden, in
dem Maße, in dem die Baugrube verlängert wird. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, neue Schienen 20" auf dem
Erdboden zu verlegen, die Schalplatten können durch diese Maßnahme leichter vorwärtsgeschoben werden.
Eine Zugstangeneinrichtung 58 zum Verschieben der Schalplatten weist parallele zusammenschiebbare Zugstangen
59 auf, die mit ihren hinteren Enden an entsprechenden Hebebockanordnungen 18 einstellbar befestigt sind und
deren vordere Enden an entsprechenden Rädern 60 befestigt sind, die miteinander über einen rohrförmigen
Querträger 61 verbunden sind. Jede Zugstange 49 weist ein Vorderteil 62 von kleinerem Durchmesser auf, dessen
Hinterende in einem rückwärtigen Teil 63 von größerem Durchmesser gleitend verschieblich ist. Das Ausmaß
der Gleitverschiebung wird von einstellbaren Anschlägen 64 gesteuert. Wenn eine Baugrube durch einen Grabenbagger
verlängert wird, kann der Korb des Baggers verwendet werden, den Querträger 61 und damit gleichzeitig
die Schalplatten vorwärtszuschieben. Wenn andererseits
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unterhalb der neuen Lage dos Querträgers 61 gearbeitet
werden muß, kann der Querträger 61 nach rückwärts geschoben werden ohne die Lage der Schalplatten zu verändern,
die Rückwärtsbewegung des Querträgers 61 wird durch die Zugstangen 59 erleichtert.
Eine weiter modifizierte Ausführungsform zur Verwendung
bei der Aussteifung bzw. Verschalung eines vertikalen quadratischen Loches besteht aus vier vertikalen Schalplatten,
deren jede so ausgebildet ist, daß sie mit einem entsprechenden Paar in horizontaler Richtung versetzter
Hebebockanordnungen in Eingriff kommen kann, die so ausgebildet sind, daß sie auf dem Erdboden am Rande des
Loches aufgestellt werden können. Die aneinander anstossenden Kanten der Platten sind so ausgebildet, daß sie
aufeinander gleiten, um wenigstens eine gewisse relative vertikale Bewegung der Platten zueinander zuzulassen, so
daß jeweils nur eine Platte durch die Hebebockanordnungen gehoben oder gesenkt werden kann. Es ist von Vorteil, wenn
an jeder Ecke eine Platte mit einer nach innen gerichteten vertikalen Rippe versehen ist, die von einer Kante
der Platte im wesentlichen über die Dicke der benachbarten Platte nach innen ragt, so daß die angepaßte Platte
mit ihrem Ende an der Innenfläche der anderen Platte anstößt und mit der Rippe in Eingriff kommt. Jede der Platten
ist zur Verhinderung einer Einwärtsverschiebung durch die Kante der mit ihr zusammengepaßten Platte gehindert.
Ein im wesentlichen horizontal liegendes Zugband verläuft etwa in einem Winkel von 45° quer zu jeder Ecke der Schalung
und ist mittels entfernbarer Bolzen an seinen Enden mit den anliegenden Schalplatten verbunden, um die Ecken
der Schalung abzuspannen und doch gleichzeitig eine re-
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lative Vertikalverschicbung der Platten durch ein Dehnen des Zugbandes ermöglichen. Das Zugband sollte daher
ein elastisches Glied enthalten, das eine Dehnung ermöglicht.
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Eine Schalplatte kann auch einen entfernbaren Bereich aufweisen, um beispielsweise unterhalb des Erdbodenniveaus
zwischen einer in dem Loch oder der Baugrube
verlegtem Rohr und einer Zweigleitung, die in das Loch oder die Baugrube von einer Seite eintritt, eine Verbindung zu schaffen.
verlegtem Rohr und einer Zweigleitung, die in das Loch oder die Baugrube von einer Seite eintritt, eine Verbindung zu schaffen.
Gegebenenfalls kann jede der Hebebockanordnungen auch maschinell bedient werden.
(·■ f.
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Claims (18)
- PATENTANWÄLTE DR. KADOR & DR. KLUNKERThomas Patrick Treacy56 Scribers Lane, Hall GreenBirmingham 28, GroßbritannienSchalungsaufbau für eine Baugrube oder ein LochPatentansprüche( 1 ·) Schalungsaufbau zum Aussteifen der Seiten einer Baugrube oder eines Loches im Erdboden, bestehend aus zwei im wesentlichen vertikal angeordneten Schalplatten zur Abstützung der einander gegenüberliegenden Seitenwände der Baugrube oder des Loches, sowie einer Einrichtung zum Auseinanderhalten der Platten und einer Einrichtung zum Anheben und Absenken der Platten, dadurch g e kennzeichnet, daß die Einrichtung zum Anheben und Absenken der Platten eine bzw. mehrere Hebebockanordnungen (18) aufweist, die sich auf der Oberfläche des Erdbodens neben den Schalplatten (1, 2) abstützen und daß an den Platten (1, 2) sich im wesentlichen vertikal erstreckende Aufbockformationen (29) angeordnet sind, die mit jeweils zugeordneten Hebebockanordnungen (18) in Eingriff stehen.
- 2. Schalungsaufbau nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η zeichnet, daß jede der Aufbockformationen aus einer Zahnstange (29) besteht.809836/08802809323_ ο —
- 3. Schalungsaufbau nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß jode Hebebockanordnung (18) eine von Hand betätigbare Ratschenschaltung (23a, 23b) aufweist, die im Betrieb mit den entsprechenden Zahnstangen (29) zusammenwirken.
- 4. Schalungsaufbau nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß sich die Aufbockformationen jeder Platte über die gesamte Höhe der Platte erstrecken.
- 5. Schalungsaufbau nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß jede der Platten (1, 2) eine Führungseinrichtung (4) aufweist, die paral-IeI zur entsprechenden Aufbockformation (29) gerichtet ist und so ausgestaltet, daß sie im Betrieb mit einem Führungsteil (36) einer zugeordneten Hebebockanordnung zusammenwirkt, um ein horizontales Auseinanderbewegen von Hebebockanordnung (18) und der betreffenden Schalplatte (1,2) verhindert.
- 6. Schalungsaufbau nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß jede Hebebockanordnung (18) zwei einen vertikalen Abstand voneinander aufweisende Führungsteile (36) aufweist, die so ausgebildet sind, daß sie im Betrieb mit zwei entsprechenden Führungseinrichtungen (4) in Eingriff stehen.
- 7. Schalungsaufbau nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß jede der Schalplatten (1, 2) mit zwei Aufbockformationen (29) versehen ist, die so ausgebildet sind, daß sie im Betrieb mit entsprechenden, einen horizontalen Abstand voneinander auf-809836/0880— "3 —weisenden Hebebockanordnungen (18) zusammenwirken können.
- 8. Schalungsaufbau nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zwei weitere Schalplatten (2), die lösbar mit den Schalplatten (1) verbunden sind, um die Höhe der Schalung zu vergrößern.
- ■ 9. Schalungsaufbau nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die zwei Schal-IG platten (T) an ihren Unterkanten mit entsprechenden Schneiden (44) versehen sind.
- TO. Schalungsaufbau nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß jede der Schalplatten eine Tafel (3) aufweist und jede der Hebebockanordnungen (18) an einem Träger (4) vorgesehen ist, der im Betrieb an der entsprechenden Schalplatte befestigt ist oder so ausgebildet ist, daß er an der Platte befestigt werden kann.
- 11. Schalungsaufbau nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß jeder Träger (4) durch lösbare Befestigungsmittel (5) an einer vertikalen Kante der entsprechenden Schalplatte (.1) befestigt ist.
- 12. Schalungsaufbau nach Anspruch 5 und 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet , daß jeder Träger (4) eine Führungseinrichtung darstellt.
- 13. Schalungsaufbau nach Anspruch 12, dadurch g e k e η η zeichnet, daß der Träger (4) ein Doppel-T-Träger ist und das Führungsteil als Joch (36) mit zwei L-förmigen Platten (40) ausgebildet ist, deren freie Enden ge-80S836/0880gen die beiden Seiten des Mittelsteges des Doppel-T-Profils gerichtet sind.
- 14. Schalungsaufbau nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß jede Hebebockanordnung (18) auf einem entsprechenden Rad (19) montiert ist, das mit einer auf dem Erdboden liegenden Schiene (20') in Eingriff steht.
- 15. Schalungsaufbau nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet , daß jede der Schienen (20') länger als die Schalplatten (1, 2) ist und die Schienen auf einer langgestreckten Basisplatte (56) befestigt sind, die von Rollen (57) getragen wird, die auf dem Erdboden aufliegen.
- 16. Schalungsaufbau nach Anspruch 15, gekennzeich net durch eine Einrichtung, durch welche die Basisplatten (56) an ihren Vorder- und Hinterenden starr verbunden. sind.
- 17. Schalungsaufbau nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch vertikale Schneidblätter (46), die so angeordnet sind, daß sie vor den Schalplatten (1,2) eine vertikale Bewegung ausführen können und weiterhin durch eine Einrichtung (53, 49) zur Steuerung der vertikalen Lage der vertikalen Schneidblätter (46).
- 18. Schalungsaufbau nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß jede der Hebebockanordnungen (18) zwei Klaufen (23a, 23b) aufweist, die mit der Zahnstange (29) während des Aufbockens bzw. Absenkens alternativ in Eingriff kommen.803836/0880
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