DE3000769A1 - Verfahren zum behandeln radioaktiven abfalls - Google Patents
Verfahren zum behandeln radioaktiven abfallsInfo
- Publication number
- DE3000769A1 DE3000769A1 DE19803000769 DE3000769A DE3000769A1 DE 3000769 A1 DE3000769 A1 DE 3000769A1 DE 19803000769 DE19803000769 DE 19803000769 DE 3000769 A DE3000769 A DE 3000769A DE 3000769 A1 DE3000769 A1 DE 3000769A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- powder
- ashes
- radioactive
- radioactive waste
- sludge
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G21—NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
- G21F—PROTECTION AGAINST X-RADIATION, GAMMA RADIATION, CORPUSCULAR RADIATION OR PARTICLE BOMBARDMENT; TREATING RADIOACTIVELY CONTAMINATED MATERIAL; DECONTAMINATION ARRANGEMENTS THEREFOR
- G21F9/00—Treating radioactively contaminated material; Decontamination arrangements therefor
- G21F9/28—Treating solids
- G21F9/30—Processing
- G21F9/32—Processing by incineration
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- High Energy & Nuclear Physics (AREA)
- Gasification And Melting Of Waste (AREA)
- Processing Of Solid Wastes (AREA)
Description
HITACHI, LTD., Tokyo, Japan
Verfahren zum Behandeln radioaktiven Abfalls
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Behandeln radioaktiven Abfalls, insbesondere radioaktivem Schlamms aus
einem Kernkraftwerk, wobei das Volumen des Abfalls stark vermindert
wird.
In einem Kernkraftwerk fallen körnige Ionenaustauscherharze,
die hauptsächlich zum Reinigen von Kondensat dienen, pulverförmige
Harze von Filtermitteln, die hauptsächlich zum Reinigen von Reaktorwasser dienen, Filterschlamm von Filtermitteln,
die hauptsächlich Cellulose umfassen, die in einer Behandlungsanlage für radioaktiven Abfall eingesetzt wird,
etc. als sog. radioaktiver Abfallschlamm an. Da dieser
Schlamm radioaktiv ist, wird er in breiiger Form in Sammelbehältern oder in mit Bindemittel verfestigter Form in
Trommeln aufbewahrt.
030029/0875
Die Aufbewahrung von radioaktivem Abfallschlamm in Breiform
ist mit schwerwiegenden Problemen verbunden, z. B. der Korrosion der Wandungen der Sammelbehälter etc., so daß '
es schwierig ist, den radioaktiven Schlamm für lange Zeit aufzubewahren. Ferner sind zum Aufbewahren des radioaktiven
Schlamms Behälter mit großem Fassungsvermögen erforderlich. Wenn radioaktiver Schlamm in verfestigtem Zustand
aufbewahrt wird, wird eine große Anzahl Trommeln benötigt, da zur Erzielung der Festigkeit, die zum Unterhalten des
gebundenen Zustands des radioaktiven Schlamms notwendig ist, nur eine begrenzte Menge Schlamm, der mit Bindemittel zu
vermischen ist, aufgenommen werden kann. Z. B. kann in eine Trommel mit einem Fassungsvermögen von 200 1 nur 10-20 kg
des radioaktiven Schlamms eingebracht werden, was etwa 30 entspricht; dies bedeutet, daß 30 1 radioaktiver Schlamm zu
200 1 Abfallstoff werden.
Um das Volumen des radioaktiven Schlamms zu vermindern, werden verschiedene Behandlungen durchgeführt; eine davon besteht
im Verbrennen verbrauchter körniger und pulvriger Harze, diese Harze weisen jedoch auch nach einer Zentrifugalabscheidung
noch eine große Wassermenge auf, so daß eine vollständige Verbrennung der Harze nicht durchführbar ist.
Eine weitere Behandlung zur Verminderung der Menge des radioaktiven Schlamms besteht in der Pulverisierung desselben und
dem Formen des Pulvers zu Pellets (vgl. die DA-Offenlegungsschrift
Nr. 52-94-866 (1977)). Dabei können aber nur ca. 150 kg des radioaktiven Abfalls in eine Trommel mit einem
Fassungsvermögen von 200 1 gefüllt werden. Die Volumenverminderung ist also nicht ausreichend. Eine starke Verminderung
des Volumens von radioaktivem Abfallschlamm ist daher sehr erwünscht.
030029/0875 BAD
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens zum Behandeln von radioaktivem Abfall, wobei dessen Volumen
in wirksamer Weise stark vermindert wird und der radioaktive Abfallschlamm in einen leicht handhabbaren Stoff
umgewandelt wird.
Das Verfahren nach der Erfindung zum Behandeln radioaktiver Abfälle ist gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
Pulverisieren von unlöslichen und brennbaren radioaktiven Abfällen, wobei diese erwärmt werden zur Herstellung von
für die Verbrennung geeignetem trockenem Pulver, Verbrennen des trockenen Pulvers zu Asche, wobei Verbrennungsgase abgeblasen
werden, Auffangen der Asche, und Formen von die Asche enthaltendem stückigem Gut.
Durch Umwandeln des breiförmigen radioaktiven Abfalls in
Asche durch Pulverisieren und Verbrennen wird das Volumen des Abfalls stark vermindert. Außerdem wird die Asche durch
Pelletisieren in leicht handhabbares stückiges Gut umgewandelt .
Durch die Erfindung wird also ein Verfahren zum Behandeln von radioaktivem Abfallschlamm eines Kernkraftwerks angegeben,
wobei der radioaktive Abfallschlamm zu brennbarem trockenem Pu]ver gemacht, das Pulver zu Asche verbrannt
und die Asche pelletisiert wird. Durch die Verbrennung wird das Volumen des radioaktiven Abfallschlamms, der körnige
Ionenaustauscherharze, pulvrige Harze, Filterschlamm etc. umfaßt, stark vermindert.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise näher erläutert. Es zeigen:
030029/0875
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach der
Erfindung zum Behandeln von radioaktiven Abfällen^
Fig. 2 eine Schnittansicht eines Dünnschichttrockners,
der in der Einrichtung nach Fig. 1 verwendet wird} und
Fig. 3 eine Schnittansicht III-III nach Fig. 2.
Nach Fig. 1 werden radioaktive Abfallstoffe wie körniges
lonenaustauscher.harz 1,. das hauptsächlich zum Reinigen von
Kondensat dient, pulverförmiges Harz 2, das als Filtermittel
zum Reinigen von Reaktorwasser dient, und Filterschlamm 3, dessen Hauptbestandteil Cellulose ist, die als Filtermittel
einer Behandlungsanlage für radioaktive Abfälle eingesetzt wird, gesammelt und in einem Sammelbehälter 4 aufgenommen.
Um die gesammelten Abfallstoffe zu pulverisieren, werden sie von einer Förderpumpe 7, die die Menge des zu fördernden
breiförmigen Abfalls einstellen kann^ einem Dünnschichttrockner
6 zugeführt.
Der Aufbau des Dünnschichttrockners 6 ist in den Fig. 2 und 3 gezeigt. Nach Fig. 2 ist ein Gehäuse 8 des Dünnschichttrockners
6 zylindrisch und weist an seinem oberen Teil einen Dampfauslaß 9 sowie einen Zufuhreinlaß 10 auf. Ferner
weist das Gehäuse 8 eine Wärmeleitwand 8a auf, die von einem außerhalb des Gehäuses 8 gebildeten Mantel 11 umgeben ist.
Der Mantel 11 umfaßt einen Einlaß 12 und einen Auslaß 13 für ein Heizmedium, z. B. Wasserdampf. Im Gehäuse 8 ist eine
Welle 14 angeordnet, die in einem oberen Lager 15 und einem
unteren Lager 16 drehbar gelagert ist. Nach Fig. 3 umfaßt die Welle IA- mehrere Haltearme 17, deren jeder mit der Welle
14 verbunden ist und sich radial erstreckt. Die Haltearme
haltern Ringe 18. Zwischen den Ringen 18 sind Schaufeln 19
030029A0875
angeordnet, die mit den Ringen 18 durch Zapfen 20 schwenkbar verbunden sind und mit der Wärmeleitwand 8a des Gehäuses
8 in Kontakt gelangen, wenn die Welle 14 von einer Antriebseinheit,
ζ. B. einem Motor 25, gedreht wird. Über dem obersten Haltering 18 ist ein Verteiler 21 angeordnet, der
Abfallstoffe aus dem Zufuhreinlaß 10 über die Wärmeleitwand 8a des Gehäuses 8 verteilt. Über dem Verteiler 21 ist ein
Tropfenabscheider 22 angeordnet. Dieser bildet über sich, zusammen mit einem am Gehäuse 8 gesicherten Kranz 24, einen
Gasraum 23.
Die breiigen radioaktiven Abfallstoffe, die vom Sammelbehälter
4 zugeführt werden, treten in den Dünnschichttrockner 6 am Zufuhreinlaß 10 ein. Sie werden vom Verteiler 21 gleichmäßig
zur Wärmeleitwand 8a des Gehäuses, die auf eine Temperatur von mehr als 100 C, bevorzugt 120-160 0C, durch
Dampf, der am Einlaß 12 eintritt und am Auslaß 13 austritt, erwärmt wird, verteilt. Die längs der Wärmeleitwand 8a
abwärtsfließenden Abfallstoffe werden von den Schaufeln 19, die durch die Umlaufbewegung der Welle 14 in Pfeilrichtung
mit Fliehkraft beaufschlagt werden, an die Wärmeleitwand 8a gedrückt, so daß Dünnschichten gebildet werden. Die Dünnschichten
nehmen Wärme von der Wärmeleitwand 8a auf, so daß die Abfallstoffe zu Pulver zermahlen werden, bis sie einen
Auslaß 26 erreichen. Die Temperatur des Pulvers am Auslaß 26 wird von einem Thermometer 27 erfaßt, und die am Zufuhreinlaß
eintretende Menge Abfallstoffe wird von der Förderpumpe 7 so eingestellt, daß das PUlver im wesentlichen getrocknet
wird; bevorzugt ist die Pulvertemperatur am Auslaß 26 ca. 100-130 0C. Das Pulver im Auslaß 26 hat einen
Feuchtegehalt von weniger als ca. 2-3 % und eine mittlere Teilchengröße von ca. 10 um. Das Thermometer 27 dient hauptsächlich
zum Erfassen einer Unregelmäßigkeit der Einrichtung im Normalbetrieb.
030029/0875
Zur Erfassung des Feuchtegehalts des aus dem Auslaß 26 abgeförderten Pulvers kann statt des Thermometers 27 ein
Feuchtefühler eingesetzt werden.
Durch das Trocknen der Dünnschicht-Abfallstoffe bzw. des
Pulvers erzeugter Dampf steigt nach oben, und mit dem Dampf vermischte Tröpfchen werden vom Tropfenabscheider 22 abgeschieden,
so daß in den Raum 23 nur Dampf eintritt. Der Dampf wird einem außerhalb des Dünnschichttrockners 6 angeordneten
Kondensator 28 zugeführt und zu Wasser kondensiert.
Das im Dünnschichttrockner 6 gebildete PUlver wird einem
Trichter 29 mit einem Absperrorgan 30 zugeführt.
Das im Trichter 29 befindliche Pulver wird einem Verbrennungsofen 32 unter Einsatz einer Druckluftfördereinheit
zugeführt, wenn das Absperrorgan 30 geöffnet ist. Der Verbrennungsofen
32 umfaßt eine Pulverzufuhrdüse 33, eine Druckluftdüse 34·, einen ersten Brenner 35 und einen zweiten Brenner
36. Jeder Brenner 35, 36 ist über Leitungen 39, 40 mit
Absperrorganen mit einem Propangastank 37 und einem Luftbehälter 33 verbunden. Der Brenner 35 erzeugt Flammen im
Verbrennungsofen 32. Das Pulver aus der Druckluftfördereinheit
31, das mit Förder-Druckluft vermischt ist, wird durch die Düse 33 in den Verbrennungsofen 32 geleitet. Der
zweite Brenner 36 bildet einen Sekundär-Verbrennungsbereich im oberen Teil des Verbrennungsofens für den Fall, daß das
Pulver nicht vollständig verbrennt. Wenn die mit dem Pulver durch die Druckluftfördereinheit 31 vermischte Luft nicht
ausreicht, um eine vollständige Verbrennung des zugeführten Pulvers herbeizuführen, wird dem Verbrennungsofen 32 durch
die Düse 33, die mit einer Luftzufuhrleitung 41 verbunden
ist, Zuluft zugeführt. Verbrennungsgase aus dem Verbrennungsofen 32 werden von einer Kühleinheit 42 gekühlt und einem
Staubabscheider 43 zugeführt, der Keramikfilter aufweist. Der
030029/0875
BAD ORIGINAL
vom Staubabscheider 43 abgeschiedene Staub, d. h. in der Hauptsache Asche, wird durch ein Rohr 46, das ein Absperrorgan
aufweist, einem auf einer Pelletiereinheit 45 angeordneten Trichter 44 zugeführt. Die den Staubabscheider 43
durchströmenden Verbrennungsgase werden mit einem hochwirksamen Teilchen-Luft-Filter 47 weiter gefiltert, so daß
radioaktiver Staub bzw. Asche vollständig abgeschieden werden. Das gereinigte Verbrennungsgas wird mit einem Gebläse
48 durch einen Kamin 50 zur Atmosphäre abgeblasen.
Das Volumen der Abfallstoffe, z. B. der körnigen Ionenaustauscherharze,
pulverförmigen Harze, von Cellulose etc.,
wird durch die Verbrennung auf 1/200-1/500 vermindert.
Die am Boden des Verbrennungsofens 32 befindliche Asche
wird zusammen mit der Asche aus dem Staubabscheider 43 im Trichter 44 gesammelt und der Pelletiereinheit 45 zugeführt,
wo sie stückig gemacht oder zu Pellets geformt wird, wobei aus einem Behälter 49 Bindemittel zugeführt wird.
Wenn Filterschlamm zu Pulver gemacht wird, kann das 20-30 Gew.-% der Asche entsprechende Pulver als Bindemittel
eingesetzt werden.
Die Asche kann in der vorliegenden Form aufbewahrt werden; dagegen können die Asche-Pellets mit größerer Sicherheit als
Asche gesammelt werden, und das Reduktionsverhältnis zwischen Pellets und nicht in Pelletform vorliegender Asche
ist 1/2.
Für den Transport des im Dunnschichttrockner 6 gebildeten
Pulvers wird bei dem erläuterten Ausführungsbeispiel Luft eingesetzt, und die zum Transport verwendete Luft wird auch
als Verbrennungsluft genutzt. Daher sind das PUlver und die Luft gut genug vermischt und werden im Verbrennungsofen 32
030029/0875
sehr gut verteilt. Der Transport des Pulvers mit Hilfe
von Luft fördert die vollständige Verbrennung des Pulvers
sehr stark.
von Luft fördert die vollständige Verbrennung des Pulvers
sehr stark.
Bei dem angegebenen Verfahren zur Behandlung von radioaktivem Abfall ist das Volumenverminderungsverhältnis sehr
hoch, d. h. im Fall körniger Harze werden die Abfallstoffe auf ca. 1/30 ihres Volumens reduziert im Vergleich zu herkömmlichen
Bindemittel-Verfestigungsverfahren; im Fall von pulverförmigen Harzen ergibt sich eine Volumenminderung auf
ca. 1/600 und im Fall von Filterschlamm eine Volumenminderung auf ca. 1/3000. Nach dem Verfahren sind die Abfallstoffe kontinuierlich
mit einer einfachen Einrichtung und einem einfachen Verfahrensablauf zu behandeln. Verschiedene Arten
von Abfallstoffen können in jedem möglichen Verhältnis vermischt und gleichzeitig in derselben Einrichtung behandelt werden. Die Abfallstoffe werden pelletiert, so daß sie leicht handhabbar sind, und die Pellets können für lange Zeit in
stabilem Zustand aufbewahrt werden. In Zukunft können unabhängig vom Endzustand der Abfallstoffe die Pellets als
Endform verwendet werden. Wenn ferner nach dem Formen der
Asche zu Pellets, dem Aufbewahren derselben und ihrer Zersetzung eine Verfestigungsbehandlung der Pellets durchgeführt wird, ergeben sich die Vorteile, daß die Oberflächen-Dosisleistung verminderbar ist und daß nach dem Bestimmen eines Endzustands, in dem der radioaktive Abfall der Endlagerung zugeführt wird, die Verfestigungsbehandlung der Pellets
durchführbar ist.
von Abfallstoffen können in jedem möglichen Verhältnis vermischt und gleichzeitig in derselben Einrichtung behandelt werden. Die Abfallstoffe werden pelletiert, so daß sie leicht handhabbar sind, und die Pellets können für lange Zeit in
stabilem Zustand aufbewahrt werden. In Zukunft können unabhängig vom Endzustand der Abfallstoffe die Pellets als
Endform verwendet werden. Wenn ferner nach dem Formen der
Asche zu Pellets, dem Aufbewahren derselben und ihrer Zersetzung eine Verfestigungsbehandlung der Pellets durchgeführt wird, ergeben sich die Vorteile, daß die Oberflächen-Dosisleistung verminderbar ist und daß nach dem Bestimmen eines Endzustands, in dem der radioaktive Abfall der Endlagerung zugeführt wird, die Verfestigungsbehandlung der Pellets
durchführbar ist.
030029/0875
BAD ORIGINAL
Claims (1)
- PatentansprücheVerfahren zum Behandeln radioaktiver Abfälle, gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:- Pulverisieren von unlöslichen und brennbaren radioaktiven Abfällen, wobei diese erwärmt werden zur Herstellung von für die Verbrennung geeignetem trockenem Pulver,- Verbrennen des trockenen Pulvers zu Asche, wobei Verbrennungsgase abgeblasen werden,- Auffangen der Asche, und- Formen von die Asche enthaltendem stückigem Gut.2* Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das stückige Gut durch Pelletisieren der Asche gebildete Pellets sind,3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der radioaktive Abfall in einem Kernkraftwerk anfallender radioaktiver Schlamm ist, und daß der Wassergehalt des daraus gebildeten trockenen Pulvers weniger als 3 % beträgt.6526)-Schö030029/0875-Z-4·. Verfahren nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet,daß der Verfahrensschritt des Pulverisierens folgende Schritte umfaßt:- Dünnschichtfaildung des radioaktiven Abfalls, wobei dieser zu Pulver zermahlen wird, und- Erwärmen der Dünnschichten und des Pulvers, so daß im Pulver enthaltenes Wasser verdampft wird ..5. Verfahren nach Anspruch 4-,
dadurch gekennzeichnet,daß das Pulverisieren des radioaktiven Abfalls in einem Dünnschichttrockner erfolgt, der eine Wärmeleitfläche und einen Rotor mit einer Mehrzahl bewegter Schaufeln umfaßt, so daß der radioaktive Abfall zur Bildung von Dünnschichten an die Wärmeleitfläche gepreßt und zu Pulver zermahlen wird, während die Dünnschichten durch die Wärmeleitfläche erwärmt werden.6. Verfahren zum Behandeln radioaktiven Abfalls in Kernkraftwerken ,gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:- Einbringen verschiedener Arten von radioaktivem Schlamm in einen Sammelbehälter,- Zuführen des radioaktiven Schlamms aus dem Sammelbehälter zur nächsten Stufe,- Bilden von Dünnschichten des radioaktiven Schlamms, während dieser zu Pulver zermahlen wird,- Erwärmen der Dünnschichten und des Pulvers,- Fördern des Pulvers mittels Luft zu einem Verbrennungsofen durch eine Druckluftfördereinheit,- Verbrennen des Pulvers zu Asche durch Verteilen desselben über im Verbrennungsofen erzeugte Flammen zusammen mit zum Transport des Pulvers verwendeter Luft,030029/0875- Abscheiden der Asche aus dem bei der Verbrennung erzeugten Gas,- Sammeln der abgeschiedenen Asche sowie der aus dem Verbrennungsofen abgeführten Asche,- Reinigen und Abblasen des Verbrennungsgases zur Atmosphäre, und- Pelletisieren der gesammelten Asche.7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß während des Erwärmens die Dünnschichten und das Pulver durch Kontakt mit einer auf eine Temperatur von mehr als 100 C erwärmte Wärmeleitwand erwärmt werden.8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Pulver eine mittlere Teilchengröße von 10 um und einen Wassergehalt von weniger als 3 Gew.-% hat.03002S/087S
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP275879A JPS5595900A (en) | 1979-01-12 | 1979-01-12 | Radioactive waste processing method |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3000769A1 true DE3000769A1 (de) | 1980-07-17 |
| DE3000769C2 DE3000769C2 (de) | 1986-02-20 |
Family
ID=11538232
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3000769A Expired DE3000769C2 (de) | 1979-01-12 | 1980-01-10 | Vorrichtung zum Behandeln brennbarer radioaktiver Abfälle |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4526712A (de) |
| JP (1) | JPS5595900A (de) |
| DE (1) | DE3000769C2 (de) |
| SE (1) | SE7910708L (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0096342A1 (de) * | 1982-06-04 | 1983-12-21 | Hitachi, Ltd. | Verfahren zur Behandlung von radioaktiven Abfällen |
| DE3225199A1 (de) * | 1982-07-06 | 1984-01-12 | F.J. Gattys Ingenieurbüro für chem. Maschinen- und Apparatebau, 6078 Neu Isenburg | Verfahren zur aufbereitung von abgebrannten brennelementen aus kernreaktoren |
| DE3323427A1 (de) * | 1983-06-29 | 1985-01-03 | Gg. Noell GmbH, 8700 Würzburg | Verfahren und einrichtung zur konditionierung von radioaktiven konzentraten aus kernkraftwerken |
Families Citing this family (19)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS57168278A (en) * | 1981-04-10 | 1982-10-16 | Fuji Xerox Co Ltd | Magnetic brush developing device |
| JPS58108497A (ja) * | 1981-12-22 | 1983-06-28 | 三菱重工業株式会社 | 放射性廃液の減容処理方法 |
| DE3341748A1 (de) * | 1983-11-18 | 1985-05-30 | Kraftwerk Union AG, 4330 Mülheim | Verfahren und ofen zur beseitigung radioaktiver abfaelle |
| US4762647A (en) * | 1985-06-12 | 1988-08-09 | Westinghouse Electric Corp. | Ion exchange resin volume reduction |
| US4741866A (en) * | 1986-09-15 | 1988-05-03 | Rockwell International Corporation | Process for disposing of radioactive wastes |
| US4892684A (en) * | 1986-11-12 | 1990-01-09 | Harp Richard J | Method and apparatus for separating radionuclides from non-radionuclides |
| US4935167A (en) * | 1988-07-05 | 1990-06-19 | Watazychyn James S | Method and apparatus for treating radioactive waste |
| US5230292A (en) * | 1989-09-21 | 1993-07-27 | Phoenix Environmental, Ltd. | Apparatus for making solid waste material environmentally safe using heat |
| US5370066A (en) * | 1989-09-21 | 1994-12-06 | Phoenix Environmental, Ltd. | Method for making solid waste material environmentally safe using heat |
| US5199363A (en) * | 1989-09-21 | 1993-04-06 | Phoenix Environmental, Ltd. | Method and apparatus for making solid waste material environmentally safe using heat |
| US5065680A (en) * | 1989-09-21 | 1991-11-19 | Phoenix Environmental, Ltd. | Method and apparatus for making solid waste material environmentally safe using heat |
| US5127347A (en) * | 1989-09-21 | 1992-07-07 | Phoenix Environmental, Ltd. | Method and apparatus for the reduction of solid waste material using coherent radiation |
| DE4118123A1 (de) * | 1991-06-03 | 1992-12-10 | Siemens Ag | Verfahren und einrichtung zur behandlung einer radioaktiven abfalloesung |
| US5976488A (en) * | 1992-07-02 | 1999-11-02 | Phoenix Environmental, Ltd. | Process of making a compound having a spinel structure |
| JP3103863B2 (ja) * | 1993-12-27 | 2000-10-30 | 株式会社日立製作所 | 放射性洗濯廃液の処理方法 |
| US5909654A (en) * | 1995-03-17 | 1999-06-01 | Hesboel; Rolf | Method for the volume reduction and processing of nuclear waste |
| KR100959743B1 (ko) | 2007-11-01 | 2010-05-25 | 한국원자력연구원 | 화학폐기물 처리장치 및 이를 이용한 처리방법 |
| US10375901B2 (en) | 2014-12-09 | 2019-08-13 | Mtd Products Inc | Blower/vacuum |
| CN109920573B (zh) * | 2019-03-28 | 2024-03-19 | 江苏核电有限公司 | 一种具有冗余装置的放射性废树脂烘干系统 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2304961B2 (de) * | 1972-02-21 | 1975-10-23 | Schoeller-Bleckmann Stahlwerke Ag, Wien | Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung radioaktiver oder toxischer Abwasser |
| US4053432A (en) * | 1976-03-02 | 1977-10-11 | Westinghouse Electric Corporation | Volume reduction of spent radioactive ion-exchange material |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2100528B1 (de) * | 1970-02-18 | 1974-08-09 | Commissariat Energie Atomique | |
| JPS5294866A (en) * | 1976-02-06 | 1977-08-09 | Hitachi Ltd | Pulverization of waste liquid with centrifigal thin film evaporator |
| JPS5475000A (en) * | 1977-11-28 | 1979-06-15 | Hitachi Ltd | Method of treating radioactive waste |
| JPS6027399B2 (ja) * | 1978-03-06 | 1985-06-28 | 株式会社日立製作所 | 放射性可燃廃棄物の粉体化処理方法 |
-
1979
- 1979-01-12 JP JP275879A patent/JPS5595900A/ja active Pending
- 1979-12-28 SE SE7910708A patent/SE7910708L/ unknown
- 1979-12-28 US US06/107,918 patent/US4526712A/en not_active Expired - Lifetime
-
1980
- 1980-01-10 DE DE3000769A patent/DE3000769C2/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2304961B2 (de) * | 1972-02-21 | 1975-10-23 | Schoeller-Bleckmann Stahlwerke Ag, Wien | Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung radioaktiver oder toxischer Abwasser |
| US4053432A (en) * | 1976-03-02 | 1977-10-11 | Westinghouse Electric Corporation | Volume reduction of spent radioactive ion-exchange material |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| JP-OS 52 34 200 * |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0096342A1 (de) * | 1982-06-04 | 1983-12-21 | Hitachi, Ltd. | Verfahren zur Behandlung von radioaktiven Abfällen |
| US4710318A (en) * | 1982-06-04 | 1987-12-01 | Hitachi, Ltd. | Method of processing radioactive waste |
| DE3225199A1 (de) * | 1982-07-06 | 1984-01-12 | F.J. Gattys Ingenieurbüro für chem. Maschinen- und Apparatebau, 6078 Neu Isenburg | Verfahren zur aufbereitung von abgebrannten brennelementen aus kernreaktoren |
| DE3323427A1 (de) * | 1983-06-29 | 1985-01-03 | Gg. Noell GmbH, 8700 Würzburg | Verfahren und einrichtung zur konditionierung von radioaktiven konzentraten aus kernkraftwerken |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3000769C2 (de) | 1986-02-20 |
| JPS5595900A (en) | 1980-07-21 |
| SE7910708L (sv) | 1980-07-13 |
| US4526712A (en) | 1985-07-02 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3000769A1 (de) | Verfahren zum behandeln radioaktiven abfalls | |
| DE1551856C3 (de) | Verfahren zum Veraschen brennbarer feuchter Abfallstoffe | |
| DE3049706C2 (de) | Vorrichtung zur Behandlung von organischen Materialstücken in einer gasdicht verschließbaren Behandlungskammer | |
| EP0379657B1 (de) | Verfahren zur Trocknung eines Schlammes | |
| DE3142985A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum entfernen von loesungsmitteln aus schuettguetern | |
| DE69603440T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum recyclen von behandeltem holz | |
| CH615717A5 (de) | ||
| LU88195A1 (de) | Trockner und Trockenverfahren | |
| AT406671B (de) | Verfahren zur trocknung von schlamm, insbesondere klärschlamm | |
| DE3149691C2 (de) | ||
| DE3718133A1 (de) | Verfahren zum konvertieren von klaerschlamm-filterkuchen durch pyrolyse zu oel, gas und koks und anlage zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE2907984C2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Pulvers durch Dünnfilmverdampfen und Dünnfilmtrocknen einer radioaktiven Aufschlämmung | |
| DE2851231C2 (de) | Verfahren zur Behandlung eines wäßrigen radioaktiven Abfalls | |
| DE4309283A1 (de) | Vorrichtung zur Abfallaufbereitung | |
| DE4036666C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung für das Trocknen von organischen Stoffen, insbesondere von Holzteilchen | |
| EP2352960B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum erzeugen von prozessdampf durch verbrennung getrockneter braunkohle | |
| DE69100682T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von einem festen Brennstoff ausgehend von brennbaren Abfällen. | |
| DE69518822T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur termischen dechlorierung von angesammeltem staub und asche | |
| DE69923771T2 (de) | Anlage zum trocknen von feuchten aus partikeln bestehendem stoff mittels überhitztem dampf | |
| DE2849476C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Aufarbeiten und Rückgewinnen von Abfällen von mit organischen Materialien beschichteten Glasfäden | |
| EP0484332B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur verwertung von reststoffen aus lackierereien etc. | |
| DE69222135T2 (de) | Verfahren und Anlage zur Herstellung eines Brennstoffs durch Trocknung einer Mischung von Klärschlamm und entflammbares Produkt | |
| DE2244398C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Ausdampfen von Flüssigkeiten | |
| DD142085A5 (de) | Verfahren und vorrichtung zum trocknen eines festen materials | |
| WO1994003406A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur thermischen behandlung von abfall- und/oder reststoffen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |