DE308875C - - Google Patents
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02C—SHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
- E02C3/00—Inclined-plane ship-lifting mechanisms ; Systems for conveying barges or lighters over land, e.g. by railway
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- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 308875 KLASSE 84 d. GRUPPE
in NÜRNBERG.
Schiffhebewerk mit schiefer Ebene. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Juli 1917 ab.
Bei dem Schiff hebewerk nach der Erfindung ist der Fördertrog, welcher das Schiff aufzunehmen
hat, in zwei sogenannten Reitern aufgehängt, die mittels einer entsprechenden Anzahl
von Rädern auf zwei langen durchgehenden Walzen sitzen. Die Walzen sind auf einer geneigten Laufbahn durch geeigneten
Kraftantrieb beweglich und bewirken dadurch die Förderung des Schiffes.
ίο Soweit bisher bei Schiffhebewerken auf schiefer Ebene Tragrollen oder Tragräder zur
Verwendung gekommen sind, wurden solche immer in größerer Anzahl angeordnet. Dabei
ist es nicht ohne weiteres möglich, die Last in der erforderlichen Weise gleichmäßig auf
die vielen Tragräder zu verteilen. Es wären zu diesem Zweck besondere Vorrichtungen
erforderlich, z. B. hydraulische Druckausgleichungen u. a. Diese Vorrichtungen sind
vor Betriebsstörungen schlecht zu schützen.
Bei der Erfindung können sie in Wegfall kommen, weil der ganze Trogwagen gewissermaßen
nur auf vier Rädern ruht, so daß sich die Last unter allen Umständen gleichmäßig
auf die vier Tragpunkte verteilen wird.
In den Zeichnungen stellen die Fig. 1 und 2 zwei schematische Ansichten des Förderwagens
dar, während die Fig. 3 ein Bild des gesamten Hebewerkes gibt.
In den Fig. 1 und 2 ist mit α der Schifftrog
bezeichnet, welcher in den Zapfen b an zwei Reitern c gelenkig aufgehängt ist. Die
Reiter c sind quer zur Längsachse des Schifftroges angeordnet und an ihren beiden Enden
mit Aüflagervorrichtungen versehen, mit denen sie auf zwei langen Walzen d aufruhen. Die
Auflagervorrichtungen der Reiter c bestehen aus den oberen Teil der Walzen d umfassenden
Eisentrag werken, in welche eine Anzahl von Laufrollen und Antriebrädern f, g, h derart
eingebaut ist, daß sie auf dem Umfang der Walzen d aufruhen und eine sichere Führung
der Reiter c auf den Walzen d gewährleisten.
In die Reiter sind Motoren von geeigneter Art (Elektromotoren, Dieselmaschinen o. dgl.)
eingebaut, welche mittels Vorgelege die Ritzel h und mittels dieser die Walzen d antreiben.
Die Walzen sind zu diesem Zweck mit Zahnkränzen i versehen, welche zugleich in Zahnstangen
k auf den Laufbahnen des Hebewerkes eingreifen. Bei der gezeichneten Ausführung
sind die Walzen d nicht auf ihrer ganzen Länge in gleicher Stärke durchgeführt, sondern
es ist ihr mittlerer und längster Teil nur als ein die Endscheiben verbindendes, drehungsfestes
Rohr I ausgeführt, an dessen Stelle man auch ein Fachwerk anordnen könnte. Der
Antrieb der ganzen Vorrichtung kann von einem einzigen der beiden Reiter aus erfolgen.
Der Antrieb der anderen Seite wird durch die drehungsfesten Verbindungstragwerke I bewerkstelligt.
In der Fig. 2 ist die Vorrichtung in ihrer tiefsten Lage gezeichnet, in welcher das Schiff
in den Trog α einschwimmen kann. Befindet
es sich darin, so werden die in Fig. 2 gestrichelt gezeichneten Schütztafeln m herabgelassen
und dadurch die beiden Trogenden abgeschlossen. Alsdann wird die ganze Fördervorrichtung
in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise aus der unteren Haltung ft über die
schiefe Ebene q und den Scheitelpunkt r in die obere Haltung s befördert, dort werden
die Schützen m wieder geöffnet und das Schiff ίο ausgeschleust. Gegebenenfalls wird der Trog a
nur am einen Ende mit einer beweglichen Schütze ausgestattet, das Einschleusen der
Schiffe kann alsdann nur von dem einen Trogende her erfolgen.
Claims (2)
1. Schiff hebewerk mit schiefer Ebene,
dadurch gekennzeichnet, daß der in bekannter Weise gelenkig aufgehängte Trog («)
in quer zur Troglängsachse angeordneten Reitern (c) gelagert ist, die mit ihren beiden
Enden auf zur Troglängsachse parallel angeordneten, auf der schiefen Ebene laufenden Walzen (d) ruhen.
2. Schiffhebewerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb
der den Fördertrog tragenden Walzen (d) durch in den Reitern (c) angeordnete Motoren
erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE308875C true DE308875C (de) |
Family
ID=562090
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT308875D Active DE308875C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE308875C (de) |
-
0
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