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DE308305C - - Google Patents

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Publication number
DE308305C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
pointer
instrument
winding
contacts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT308305D
Other languages
English (en)
Publication of DE308305C publication Critical patent/DE308305C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R1/00Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
    • G01R1/02General constructional details

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In der Industrie wird häufig die Anforderung an Meßinstrumente, gestellt, bei einer bestimmten Zeigerstellung einen Kontakt zu betätigen, welcher elektrisch ein Signal oder irgendeinen Schalt- oder Regelvorgang auslösen soll. Diese Forderung tritt insbesondere bei Messung von Temperatur u. dgl. auf, um bei einer gewissen Temperatur ein Signal , oder auch, wie erwähnt, einen Regelvorgang
ίο zu betätigen.
Die hier in Frage kommenden elektrischen Meßinstrumente sind durchweg, äußerst empfindliche Apparate, bei denen das Zeigerwerk eine solche geringe Richtkraft besitzt, daß es normalerweise nicht möglich ist, einen sicheren Stromschluß zu erreichen.. Insbesondere macht sich unangenehm das: Hängenbleiben des Zeigers bei Berührung des Kontaktes bemerkbar.
Ein weiterer, bisher, sehr unangenehm empfundener. Übelstand ist der, daß der ruhende Kontakt gewöhnlich fest oder doch nur von Hand verstellbar angeordnet ist, so daß der Instrumentzeiger nur bis zum festen Kontakt frei beweglich ist und infolgedessen die hinter dem Kontakt liegenden Werte nicht mehr gemessen werden können, was besonders bei Registrierapparaten sehr unangenehm ist. .Wenn man sich auch in der. Weise helfen kann, daß der ruhende, verstellbare Kontakt nach Alarmgebung von Hand vom Zeiger ent-
- ferrit wird, so ist dies immerhin ein äußerst primitives und unvollkommenes Hilfsmittel, da gewöhnlich die Vorgänge ziemlich schnell verlaufen und immerhin eine gewisse Zeit verstreicht, bis der ruhende Kontakt von Hand verstellt wird. Es ist deshalb insbesondere bei Registrierinstrumenten eine Kontakteinrichtung erwünscht, durch welche eier genaue Meßwert auch nach erfolgter Kontaktgebung selbsttätig und ungehindert angezeigt " bzw. registriert wird, so daß auch die Überschreitung des mit dem Kontakt eingestellten. Maximal- oder. Minimalwertes späterhin noch festgestellt werden kann. Schleifkontakte können hier infolge der großen Empfindlichkeit des Meßinstrumentes nicht in Frage kommen.
Es sind deshalb an eine für die Praxis in allen Fällen ausreichende Kontakteinrichtung 5» die Forderungen zu stellen, daß.die Bewegung des Instrumentzeigers durch den Kontakt nicht' aufgehalten \vird, daß auch, mehrere . Kontakte hintereinander angeordnet werden können, so daß auch bei verschiedenen Werten eine Kontaktgebung erfolgt, ohne den Kontakt verstellen zu müssen, daß die Über- als auch die Unterschreitung des mit dem Kontakt eingeschalteten Wertes. durch verschiedene Signale gekennzeichnet wird, oder bei Reglern besondere Schaltvörgänge ausgelöst werden und daß das bei empfindlichen Galvanometern oft sehr störende Hängenbleiben des Instrumentzeigers am ruhenden Kontakt infolge Selbstinduktion des Unterbrechungsfunkens nicht eintreten kann.
Eine derartige Kontakteinrichtung, welche diese Bedingungen .^n vollkommener AVeise erfüllt, ist der Gegenstand vorliegender Erfindung und soll im folgenden beschrieben werden: ,
Der Eisenanker α (Fig. ι) trägt vonein-
ander isoliert und seitlich versetzt die Kontaktkrallen k. An dem Instrumentzeiger d ist der Kontaktdraht d1 befestigt. Sobald der Zeiger.d den mit dem Kontakt eingestellten Wert erreicht (siehe auch Kontaktstellung I der Fig. 5), schließt er den Magnetstromkreis
• von e, durch die Wicklung w. Der Anker a wird dabei hochgezogen und gibt den Instrumentzeiger d wieder, frei. Gleichzeitig wird die Wicklung vom Magnet e über den Kontakt k3 und über das Signal;? geschlossen, so daß der Anker α angezogen bleibt, wenn der Zeiger d die Kralle k verlassen hat und sich weiter vorwärts bewegt.
Um bei rückläufiger Bewegung des Zeigers* den früheren Zustand wieder herzustellen, dient die untere Kontaktkralle k1 (Fig. 2). Der Instrumentzeig'er berührt, wie aus der Kontaktstellung III (Fig. 5) hervorgeht, bei rückläufiger Bewegung, die untere Kontaktkralle k1 und erregt dadurch die Wicklung w2 des Elektromagneten e1.. Diese Wicklung ist der ersten entgegengesetzt gerichtet und hellen sich die Wirkungen der beiden Spulen w1 und w2 wieder auf, so daß der Anker in seine ursprüngliche Stellung zurückfällt (siehe auch Kontaktstellung IV, Fig. 5).
Durch diese an sich sehr einfache Vorrichr tung ist einmal eine sehr sichere Kontaktgabe und ein selbsttätiges Weiters.chreiben des Instrumentes erreicht. Die Ausführungen von Fig. 3 und 4 betreffen noch einige besondere Anordnungen der Kontakte und Spulen. ' Bei Fig. 3 sind die Wicklungen to3 und ζυ4 auf je einem besonderen Eisenkern e2 und e'A angebracht. Die Kontaktgabe bei Vorwärtsbewegung des Zeigers ist die wie in Fig. ι und 2 geschilderte, nur wird bei rückläufiger Zeigerbewegung, sowie der Kontaktdraht die untere Kontaktkralle k1 berührt, der Elektromagnet e" erregt, welcher den Anker a3 anzieht und .dadurch den Kontakt /j* unterbricht. Die Wicklung ws ist jetzt stromlos und der Anker α2 fällt in seine ursprüngliche Lage zurück. Es kann entweder für beide Kontakte, also für die Vor- und Rückwärtsbewegung des Zeigers nur ein Signal vorgesehen werden, oder es kann auch jeder Kontakt ein besonderes Signal s1 und s2 erhalten.
In Fig. 4 ist der Träger des Kontaktes ¥' als Magnet ausgebildet und trägt die Wicklung to5. . Bei Vorwärtsbewegung wird k5 zunächst wie bei den vorhergehenden Ausführungen geschlossen und bei rückläufiger Zeigerbewegung wB erregt und der Kontakt k" dadurch unterbrochen, daß der Magnet wr> die Wirkung des Magneten e5 aufhebt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kontakteinrichtung an Meßinstrumenten mit empfindlichem Zeigersystem, dadurch gekennzeichnet, daß der ruhende Kontakt im Augenblick der Kontaktgebung durch einen Elektromagneten aus der Bahn des beweglichen Kontaktes (k) entfernt und festgehalten -wird, während gleichzeitig ein zweiter Kontakt (k1) in die Bahn des beweglichen Kontaktes so eingestellt wird, daß bei rückläufiger Zeigerbewegung der zweite Kontakt geschlossen und dadurch ein Vorgang ausgelöst wird, welcher die ursprüngliche Lage beider Kontakte wieder herstellt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT308305D Active DE308305C (de)

Publications (1)

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DE308305C true DE308305C (de)

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ID=561576

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DENDAT308305D Active DE308305C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE308305C (de)

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