DE242889C - - Google Patents
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- DE242889C DE242889C DENDAT242889D DE242889DA DE242889C DE 242889 C DE242889 C DE 242889C DE NDAT242889 D DENDAT242889 D DE NDAT242889D DE 242889D A DE242889D A DE 242889DA DE 242889 C DE242889 C DE 242889C
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-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B3/00—Audible signalling systems; Audible personal calling systems
- G08B3/10—Audible signalling systems; Audible personal calling systems using electric transmission; using electromagnetic transmission
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Emergency Alarm Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Potentials verbunden ist.
Die elektrischen Sicherheitsvorrichtungen zum Anzeigen des unbefugten öffnens von
verschlossenen Räumen beruhen bekanntlich im wesentlichen darauf, daß an dem Gefahrort
eine Kontaktvorrichtung angebracht ist, welche bei jedem mechanischen Eingriff in die Anlage
in Wirkung tritt, worauf ein am Alannort befindliches Signal in Tätigkeit gesetzt
wird. Allen diesen Vorrichtungen gemeinsam
ίο sind mehrere Verbindungsleitungen zwischen
dem Alarmort und dem Gefahrort. Nun ist es Tatsache, daß man beim Bekanntsein der
Schaltung, insbesondere wenn man die Bedeutung jedes einzelnen oder unter Umständen
auch nur eines einzelnen Drahtes kennt, auch die bestdurchdachten Sicherheitsvorrichtungen der angegebenen Art umgehen kann.
Um ein Heraussuchen der Leitungen zu erschweren, hat man eine größere Anzahl von
Leitungen zwischen dem Gefahrort und dem Alarmort gezogen und ev. blinde Drähte mit
in das Kabel genommen. Trotzdem kann man bei den bisher bekannten Einrichtungen durch Spannungsmessung an den Leitungen
immer noch leicht deren Schaltung an Ort und Stelle feststellen und dann die Sicherheitsapparate
außer Wirksamkeit setzen. Die Maßnahme, die zur Beeinflussung der Alarmapparate vorgesehenen Relais so fein einzustellen,
daß ein solches Vorgehen unmöglich wird, ist durchaus falsch, da praktisch die Relais niemals auf höchste Empfindlichkeit
eingestellt werden dürfen, damit nicht durch Widerstandsänderungen infolge von Temperaturschwankungen
oder durch andere Ursachen blinder Alarm herbeigeführt werden kann. Auch hat man durch Einschalten von Widerständen
in den Stromkreis zwischen mehreren Leitungen gleiche Potentiale hergestellt; jedoch
war es auch dann noch möglich, durch Messung die Art der Schaltung festzustellen,
da man, von einem Punkt des Stromkreises ausgehend, ein ständiges Anwachsen bzw. Abnehmen
der Spannung beobachten konnte.
Diese Umgehungsmöglichkeit soll gemäß vorliegender Erfindung dadurch beseitigt werden, daß mehrere Stromquellen in den in an sich
bekannter Weise durch Hintereinanderschaltung der Leitungen und des Alarmgebers gebildeten
Stromkreis an mehreren Punkten verteilt werden. Schaltet man die Stromquellen und die Widerstände der Leitungen in gleichmäßiger
Reihenfolge hintereinander, wobei zusätzliche Widerstände derart eingeschaltet sind,
daß im Stromkreis regelmäßig die durch eine Stromquelle erhöhte Spannung wieder zum
Abfall kommt, so ist die Heraussuchung der Leitung in noch höherem Grade erschwert bzw.
vollständig zur Unmöglichkeit gemacht.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel schematisch veranschaulicht.
Es bedeutet g den Gefahrort, α den Alarmort.
Zur Erhöhung der Sicherheit sind acht Leitungsdrähte zwischen dem Gefahrort und dem Alarmort gezogen. Erfindungsgemäß ist
die zum Betrieb erforderliche Batterie in mehrere Stromquellen, beispielsweise fünf, welche
mit 14, 15, 16, 17, 18 bezeichnet sind, unterteilt,
die an verschiedenen Stellen des Stromkreises eingeschaltet sind. Mit 9 ist das am
Alarmort α befindliche Relais bezeichnet, welches den Alarmapparat 19 einschaltet. Um
dessen Vorhandensein zu verdecken, sind die zusätzlichen Widerstände 10, 11, 12, 13 an verschiedenen
Stellen in den Stromkreis geschaltet, so daß auch noch zwischen anderen Leitungen
als nur den zum Relais g führenden hinreichende Potentialunterschiede entstehen.
Am Gefahrort g befindet sich der Kontakt 20, welcher so angebracht ist, daß er bei mechanischem
Eingreifen an der zu sichernden Stelle den Stromkreis unterbricht. Bei Unterbrechung
des Ruhestromes schaltet der abfallende Anker den Wecker 19 ein und unterbricht dabei seinen
eigenen Stromkreis, so daß dieser auch bei Wiederschließung der Unterbrechungsstelle außer
Betrieb bleibt.
Die Wirkungsweise der Sicherheitsvorrichtung ist folgende:
Im Ruhezustande durchfließt die ganze Anlage ein Ruhestrom, wie aus der Zeichnung
leicht zu ersehen ist. Bei Spannungsmessungen auf dem Gefahrort erhält man beispielsweise
zwischen den Leitungen 1 und 2, 2 und 3, 3 und 4 immer die gleichen Spannungsunterschiede. Dagegen ist es unmöglich, ein
stetiges Ändern der Spannung in der Stromschleife festzustellen, da infolge der Aufeinanderfolge
von Stromquellen und Widerständen die durch jede Stromquelle bewirkte Spannungserhöhung
in dem darauf folgenden Widerstände sofort wieder vernichtet wird. Es ist
daher bei beliebig durcheinanderliegenden Drähten vollständig unmöglich, durch Spannungsmessungen
die Natur der einzelnen Leitungen zu bestimmen. An Stelle der Stromquellen und Widerstände von gleicher Größe
können diese natürlich auch von ungleicher Größe sein, jedoch ist es zweckmäßig, diese I
immer derart zu bemessen, daß durch den Widerstand die vorhergehende Spannung heruntergedrosselt
wird.
Die angegebene Schaltung läßt sich auch noch dadurch verbessern, daß man in der
Schleife durch regelmäßiges Hintereinanderschalten von Stromquellen, Widerständen und
Leitungen völlige Symmetrie herstellt, indem man stets schaltet: Stromquelle -Widerstand-Leitung
- Stromquelle - Widerstand - Leitung-Stromquelle usw., beliebig oft, bis zum Schluß
der Schleife.
Um der Gefahr vorzubeugen, daß die einzelnen Leitungsdrähte bei der Anbringung des
Apparates in irgendeiner Weise gekennzeichnet werden, wodurch eine Umgehung der Sicherheitsvorrichtung
durch die bei der Anlage beschäftigten Personen ermöglicht würde, können sowohl auf der Gefahrseite als auch auf
der Alarmseite Schalter angeordnet werden, mittels welcher sich die einzelnen Drähte jederzeit
beliebig miteinander vertauschen lassen.
Claims (3)
1. Elektrische Sicherheitsvorrichtung, bei welcher ein am Gefahrort angebrachter
Alarmkontakt mit einem am Alarmort befindlichen Signal durch mehrere Leitungen gleichen Potentials verbunden ist, dadurch
gekennzeichnet, daß mehrere Stromquellen (14, 15, 16, 17, 18) in den in an sich bekannter
Weise durch Hintereinanderschaltung der Leitungen (i, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8)
und des Alarmgebers (9) gebildeten Stromkreis an mehreren Punkten dieses Stromkreises
verteilt sind.
2. Elektrische Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stromquellen und die Widerstände der Leitung in gleichmäßiger Reihenfolge
hintereinander geschaltet sind, wobei zusätzliche Widerstände (10, 11, 12, 13) derart
eingeschaltet sind, daß im Stromkreis regelmäßig die durch eine Stromquelle erhöhte
Spannung zum Abfall kommt.
3. Elektrische Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß am Gefahrort (g) und am Alarmort (a) Schalter angeordnet sind, mit
deren Hilfe einzelne Leitungen (1 bis 8)
miteinander vertauscht werden können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE242889C true DE242889C (de) |
Family
ID=502059
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT242889D Active DE242889C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE242889C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3253270A (en) * | 1963-08-02 | 1966-05-24 | Downer Frank | Theft alarm for shoplift prevention |
-
0
- DE DENDAT242889D patent/DE242889C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3253270A (en) * | 1963-08-02 | 1966-05-24 | Downer Frank | Theft alarm for shoplift prevention |
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