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DE3049355A1 - "durch ein fluid betaetigbarer stellantrieb" - Google Patents

"durch ein fluid betaetigbarer stellantrieb"

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Publication number
DE3049355A1
DE3049355A1 DE19803049355 DE3049355A DE3049355A1 DE 3049355 A1 DE3049355 A1 DE 3049355A1 DE 19803049355 DE19803049355 DE 19803049355 DE 3049355 A DE3049355 A DE 3049355A DE 3049355 A1 DE3049355 A1 DE 3049355A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
base plate
spindle nut
piston rod
actuator according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803049355
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert 6370 Oberursel Oetzel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19803049355 priority Critical patent/DE3049355A1/de
Publication of DE3049355A1 publication Critical patent/DE3049355A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B15/00Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
    • F15B15/02Mechanical layout characterised by the means for converting the movement of the fluid-actuated element into movement of the finally-operated member
    • F15B15/06Mechanical layout characterised by the means for converting the movement of the fluid-actuated element into movement of the finally-operated member for mechanically converting rectilinear movement into non- rectilinear movement
    • F15B15/068Mechanical layout characterised by the means for converting the movement of the fluid-actuated element into movement of the finally-operated member for mechanically converting rectilinear movement into non- rectilinear movement the motor being of the helical type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

  • Durch ein Fluid betätigbarer Stellantrieb
  • Die Erfindung betrifft einen durch ein Fluid betätigbaren Stellantrieb mit wenigstens einem Arbeitszylinder, der mit eine Translationsbewegung einer Kolbenstange in eine Drehbewegung umwandelnden Getriebeelementen in Verbindung steht.
  • Derartige bekannte Stellantriebe werden eingesetzt, um Kugelhähne, KUkenhähne, Absperrklappen und Regelklappen selbsttätig zu betätigen, insbesondere durch Fernbetätigung. Da die Betätigung des Stellantriebs nicht elektrisch, sondern durch ein Fluid, vorzugsweise Druckluft, erfolgt, erfüllt dieser bekannte Stellantrieb die insbesondere im Anlagenbau häufig gestellte Forderung, explosionsgeschützt zu sein.
  • Der eingangs genannte bekannte Stellantrieb besteht im einzelnen aus einem pneumatischen Arbeitszylinder mit einem Betätigungsarm, welcher direkt an die Dreh- oder Schwenkwelle eines Ventils angreift. - Nachteilig hierbei sind Jedoch die sperrige Bauweise und die von dem Betätigungsarm auf die Stopfbuchsen des Ventils ausgeübten Seitenkräfte, die zum frühzeitigen Verschleiß der Dichtungen führen können. Wenn das Ventil bei Ausfall der Druckluft durch einen Per er geschlossen werden soll, ist diese Fed.erkonstruktion verhältnismäßig umständlich.
  • Zum Stand der Technik gehört ferner ein Doppelkolbenantrieb, in dessen Gehäuse zwei beidseitig beaufschlagbare Kolben linear verschiebbar angeordnet sind. Aus den Kolben sinr Zaìmstangen ausgeformt, die mit einem Rizel in Eingriff stehen, um die S-tellkräfte von den Kolben auf eine Schwenkachse zu übertragen. -Durch diese Bauweise werden zwar Dichtungen der in dem Gehause gelagerten Schwenkachse, die unter dem Druck des Fluid stehen, und Kolbendichtungen verhältnismäßig geschont. Auch hier versuchen aber die zwischen Zahnstange und Ritzel auftretenden Kräfte, den Kolben zu kippen. Um diese Kräfte ohne Störungen abzufangen, ist eine verhältnismäßig aufwendige Rauweise,insbesondere hinsichtlich der Führung der Kolben und ihrer Schmierung erforderlich. Die komplizierten Formen der einzelnen Elemente des Doppelkolbenantriebs ist fertigungstechnisch ungUnstig. Bei einer notwendigen Reparatur ist die Demontage des Doppelkolbenantriebs aufwendig.
  • Ein weiterer bekannter durch ein Fluid betatigbarer Stellantrieb, der eine Drehbewegung erzeugt, ist der FlUgelantrieb mit einem Gehäuse in Form eines Viertel-Kreisausschnittes. In dem Gehäuse ist ein FlUgel um eine Schwenkachse schwenkbar gelagert. Der Flügel muß gegenUber dem Gehäuse zur Bildung des Arbeitsdrucks sorgfältig abgedichtet sein, beispielsweise durch eine Lippendichtung oder eine 0-Ring-Dichtung. Die RUckstellung erfolgt durch eine in der Art einer Uhrfeder geformte Feder. - Dieser Flugelantrieb bedingt also verhältnismäßig kompliziert geformte Teile, insbesondere ein Gußgehäuse und den sorgfältig abzudichtenden FlUgel. Nachteilig ist ferner, daß der Schwenkwinkel oder Drehwinkel durch das Gehäuse festgelegt ist und normalerweise 90° nicht überschreiten kann. Auch bei dem Flügelantrieb treten Seitenkräfte auf, welche die Schwenkwelle und deren Lager beanspruchen.
  • Im wesentlichen die gleichen Nachteile wie fUr den FlUgelantrieb gelten fUr den ebenfalls zum Stand der Technik gehörenden Schwenkkolbenantrieb mit einem annähernd kreisscheibenförmigen Gehäuse, in dem ein als Ringtorus geformter Schwenkkolben schwenkbar gelagert ist.
  • Zu der vorliegenden Erfindung gehört daher die Aufgabe, einen Stellantrieb der eingangs genannten Gattung so weiter zu bilden, daß er herstellungs- und reparaturgünstig aufgebaut ist, insbesondere eim Fertigung im Baukastensystem erlaubt, um durch Austausch weniger Teile an die Jeweiligen Einsatzerfordernisse, wie Schwenkwinkel und Leistung angepaßt werden zu können. tm Retri@@ des Stellantriebs sollen möglichst geringe Quer- oder Seitenkräfte auf die Elemente des Stellantriebs selbst und das m14 ihm verbindbare Ventil ausgeUbt werden.
  • Diese Aufgabe ist durch die in dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Erfindung gel;;st.
  • Dieser Stellantrieb besteht also im wesentlichen aus üblichen und daher kostengilnstig einsetzbaren Arbeitszylindern und einem mit diesem verbundenen Block mit dem die Translationsbewefrun der Kolbenstange der Arbeitszylinder in eine Drehbewegung so umgesetzt wird, daß im wesentlichen keine Quer- oder Sei-enkr-ifte auftreten. Vielmehr wirken die Kräfte praktisch ausschließlicn in Richtung der Translationsbewegung und können so als Achsialkräfte der Spindel günstig abgefangen werden. Der Stellantrieb kann einfach den verschiedenen Einsatzbedingungen. die untersc'i-jiedliche Drehwinkel erfordern,durch Austausch der Spindelmutter und der Spindel folgen, da der Drehbereich bei gegebenem Hub der Kolbenstange durch die Steigung des Gewindes der Spindel unr! der Spindelmutter gegeben ist. Die genaue Einstellung des Drehbereichs kann zweckmSßig durch einen Anschlag in der Bewegungsbahn der Spindelmutter erfolgen. Stattdessen oder zusätzlich zu dem ,^ schlag kann auch vorteilhafterweise das Betätigungsorgan eines Endschalters in der Bewegungsbahn der Spindelmutter angeordnet sein, welcher die Zufuhr des Fluids zu dem Arbeitszylinder oder den Arbeitszylindern unterbricht. Im Rahmen des Bauksstenpr5i.
  • zips liegt es auch, unter Beibehaltung des Blocks zur Umsetzung des Hubs in eine Drehbewegung, die Leistung und oder Anzahl der Arbeitszylinder an das geforderte Drehmoment; anzupassen, das von der Spindel abgegriffen werden soll. Eine andere Möglichkei zur Einstellung des erzielbaren Drehmoments besteht in der Wahl der Gewindesteigung der Spindel und der Spinde]mutter unter Reibehaltung eines gegebenen Arbeitszylinders.
  • Vorzugsweise zeichnet sich der Stellantrieb durch paarweise symmetrisch zu der Bezugs- Längsachse auf der Grundplatte montierte Arbeitszylinder aus. So können je nach der Leistung des einzelnen Arbeitszylinders und dem geforderten Drehmoment zwei oder vier Arbeitszylindern symmetrisch zu der Bezugs- Längsachse auf der Grundplatte angeordnet sein. Die Bezugs- Längsachse ist dabei identisch mit der Längsachse der Spindelmutter. Bei der paarweisen Anordnung der Arbeitszylinder erübrigen sich Ubertragungselemente, welchen den Hub der Kolbenstange symmetrisch zu der Bezugs- Längsachse auf die Spindelmutter übertragen.
  • Zur sicheren FUhrung der Spindelmutter ohne Belastung der Kolbenstange ist der Stellantrieb derart ausgestaltet, daß an der ersten Grundplatte mindestens ein Führungsbolzen befestigt ist, durch den die Spindelmutter parallel zur Kolbenstange verschiebbar geführt ist. - Durch diesen festgelegten Führungsbolzen wird also in wenig aufwendiger Weise eine exakte Führung der Spindelmutter erreicht, so daß die e erwinden oder Verkanten gesichert ist.
  • Dies fördert die Verschleißarmut und die zuverlässige Arbeitsweise des Stellantrieb.
  • Eine besonders fertigungsgUnstige kompakte und robuste Bauweise des Stellantriebs besteht darin, daß der FUhrungsbolzen die erste Grundplatte mit einer im Abstand zu ihr angeordneten zweiten Grundplatte verbindet, daß die Spindel und die Spindelmutter zwischen der ersten und ir zweiten Grundplatte angeordnet sind und daß die Spindel zusätzlich der zweiten Grundplatte drehbar gelagert ist. Das Antriebsende der Spindel kann daher durch die zweite Grundplatte hindurchreichen, welche zum Anbau des anzutreibenden Aggregats ausgebildet sein kann. Dieser Stellantrieb läßt sich einfach an viele Ausführungsformen, von Absperr- oder Durchflußregelorganen anbauen. Die Baukastenbauweise wird hier besonders konsequent durchgeführt, da der gesamte Block, der die Hubbewegung der Arbeitszylinder in eine Drehbewegung umsetzt, zwischen den beiden Grundplatten angeordnet ist, die infolge ihrer Verbindung durch den FUhrungebolzen oder vorzugsweise mehere symmetrisch zu der Bezugs- Längsachse angeordnete FUhrungsbolzen eine stabile Einheit bildet. Trotzdem ist die Demontage dieser Einheit unkompliziert, wenn beispielsweise die Spindel oder Qie Spindelmutter ausgetauscht werden soll, da es hierzu im wesentlichen nur erforderlich ist, eine Grundplatte von dem gesamten Block zu entfernen.
  • Wenn der Stellantrieb mit Federn ausgestattet werden soll, um beispielsweise bei Ausfall des Fluids eine selbatätige SohlieB-bewegung des Ventil hervorzurufen, so ist die Bauweise bevorzugt so ausgwlhlt, daß mindestens eine Schreubenfeder zwischen der Spindelmutter und der ersten oder der zweiten Grundplatte angeordnet ist und von dem Führungsbolzen durchsetzt ist. -Die Feder ist hier durch den Führungsbolzen ohne weiteres sichor gehalten und übt ihre Kraft in Zhnlicher Weise wie die Kolbenstangen direkt auf die Spindelmutter aus. Zur Vorme'-dung von Quer- oder Seitenkräften empfiehlt sich ebenfalls eine zur Bezugs- Längsachse sy-etrische Anordnung der Federn.
  • Die Bauweise des ßtellantriebs kann auch dadurch kompakter gestartet werden, daß aus der ersten Grundplatte als Bestanteil der Arbeitszylinder Kolbenstangenführungen und Fluidkanäle ausgeformt sind. - Dadurch bildet die Grundplatte Bestandteile der Arbeitszylinder, insbesondere deren Deckel mit Führungen und Fluidkanälen. Um die Bauhöhe dieser Elemente kann also der gesamte Stellantrieb, verglichen zu einer Bauweise mit vollständigen Arbeitszylindereinheiten, die an der Grundplatte angebaut werden, herabgesetzt werden.
  • In einer ersten AusfUurungsform sind die Spindel und die Spindelmutter zur Umsetzung Hubbewegung der Arbeitszylinder in eine Drehbewegung mit einem Gewinde worschn. - Diese Bauweise ist verhältnismäßig fertigungsgünstig.
  • Eine reibungsärmere Variante der Spindel und der Spindelmutter ist in Anspruch 8 angegeben. - Die Reibung wird dadurch herabgesetzt, daß die Kugel in dem Kugelkranz und der Kugelwindung rollen können, wobei grundsätzlich die gleiche Umsetzung einer Hubbewegung in eine Drehbewegung wie bei einem Gewinde erfolgt.
  • WeitereVarianten der Umsetzung der Hubbewegung in die Drehbewegung können in Keil - oder Halbrundbolzen in einer Bohrung des als Spindelmutter bezeichneten Teils bestehen, die mit schrauben förmige Nuten der Spindel eingreifen.
  • Das voranstehend genannte Anschlagelement,in dem sich der Drehbereich der Spindel exakt vorgebon läßt, ist vorzugsweise an dem FUhrungsbolzen angebracht und dazu als Ring geformt.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert, in der der Stellantrieb mit den im wesentlichen nicht dargestellten Arbeitszylind.rn in einem ngsxohnitt gezeigt ist.
  • In der Zeichnung ist mit 1 eine erste redrtnckfrmige Grundplatte bezeichnet, die über vier in der Nähe ihrer Ecken angeschraubte F5hrungsbolzen - von denen zwei FUhrun4sbolzen 2 und 3 in der Schnittzeichnung sichtbar sind - mit einer zweiten Grundplatte 4 verbunden sind.
  • Die erste Grundplatte 1 dient mittelbar zur Halterung von zwei in der Zeichnung nicht dargestellten Arbeitszylindern.
  • Die aus den Arbeitszylindern herausragenden Kolbenstangen sind mit 5 und 6 bezeichnet. Sie reichen gleitbeweglich durch Bohrungen 7 und 8 in der ersten Grundplatte hindurch.
  • Die Arbeitszylinder sind mit ihren Kolbenstangen symmetrisch zu einer Bezugs- Längsachse 9 angeordnet. Die Kolbenstangen sind in einer Spindelmutter 10 drehsicher befestigt, so daß Sie Achsialkräfte auf die Spindelmutter übertragen können. Mit den durch Bohrungen 11, 12 der Spindelmutter hindurchreichenden Führungsbolzen ist die Spindelmutter in Richtung der Kolbenstangen verschiebbar, aber nicht drehbar geführt.
  • Die Grundplatten 1 und 4 dienen ferner zur drehbaren Lagerung der Spindel 13 mit Wälzlagern 14 an der ersten Grundplatte und Wälzlagern 15 an der zweiten Grundplatte. Die Spindel ist dabei so angeordnet, daß ihre Längsachse mit der Bezugs- Ldngsachse 9 zusammenfällt. In ihren Wälzlagern 14,15 ist die Spindel in achsialer Richtung und in radialer Richtung praktisch nicht verschiebbar.
  • Die Spindel steht über einem Gewinde 16 so mit der Spindelmutter in Verbindung1 daß bei einer Verschiebung der Spindelmutter nach unten die Spindel in einer Richtung gedreht wird und beim Zurückziehen der Spindelmutter nach oben in der entgegengesetzten Drehrichtung. Die Drehbewegung der Spindel kann durch einen durch die zweite Grundplatte herausragenden Zapfen 17 auf das anzutreibende Aggregat übertragen werden.
  • Dazu weist die zweite Grundplatte,zweckmEßlg nicht dargestellte Befestigungsmittel zur Montage des Stellantriebs an dem anzutreibenden Aggregat auf.
  • Um eine bestimmte Drehung auch bei Ausfall des Fluids,mit dem die nicht dargestellten Arbeitszylinder betrieben werden, zu erzeugen, ist zwischen der ersten Grundplatte 1 und der Spindelmutter 10 eine Druckfeder 18 angeordnet. Die Druckfeder ist durch den FUurungsbolzen 2, der durch sie hindurchreicht, ge halten. Weitere Druckfedersätze sind zur symmetrischen Belastung der Spindelmutter zweckmäßig auch an den anderen Führungsbol zen angeordnet.
  • Zur Begrenzung der Drehbewegung der Spindel ist ein unterer Anschlagring 19 über der zweiten Grundplatte angeordnet. Gegen diesen Anschlagring gelangt eine an der Spindelmutter 10 befestigte Hülse 20 in Anschlag, wenn die Spindelmutter in ihre tiefste Stellung abgesenkt ist. Ein in der Bewegungsbahn der Hülse 20 angeordneter Endschalter 21 unterbricht in der untersten Stellung der Spindelmutter die weiter Zufuhr des Fluids zu den Arbeitszylindern.
  • In der Zeichnung ist ferner ein Gehäuse 22 angedeutet, welches sämtliche Elemente zwischen den beiden Grundplatten 1 und 4 einschließt und außerdem die nicht dargestellten Arbeitszylinder ummanteln kann. Es rag somit aus dem geschlossenen Gehäuse der Zapfen 17 heraus.
  • Die wesentlichen Vorteile dieses Stellantriebs bestehen darin, daß außer der Spindelmutter und der Spindel keine Spezialteile anzufertigen sind, sondern daß auf handelsübliche Bauelemente zurückgegriffen werden kann. Die Zeichnung macht auch deutlich, daß der gesamte Stellantrieb einfach und schnell zu montieren ist, was in gleicher Weis für etwaige Reparaturen zutrifft.
  • Die verwedeten handelsUblichen Arbeitszylinder sind unempfindlich gegen die Beschaffenheit des Fluids. So läßt die gesamte Bauweise des Stellantriebs eine besonders zuverlässige Arbeitsweise erwarten.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Durch ein Fluid betätigbarer Stellantrieb mit wenigstens einem Arbeitszylinder, der mit eine Translationsbewegung einer Kolbenstange in eine Drehbewegung umwandelnden Getriebeelementen in Verbindung steht, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß mindestens ein Arbeitszylinder symmetrisch zu einer Bezugs- Längsachse an einer ersten GrundplatX (1) angebaut ist, durch die die Kolbenstangen (5, 6) des Arbeitszylinders hindurchreicht, daß die Kolbenstange (5, 6) an einer parallel zur Kolbenstange verschiebbar geführten, nicht drehbaren Spindelmutter (10) angebracht ist und daß die Spindelmutter (10) in eine Spindel (13) eingreift, die gegenüber der Grundplatte unverschiebbar um die Bezugs- Längsachse (9) drehbar gelagert ist.
  2. 2. Stellantrieb nach Anspruch 1, g e k e n n z e i c h n e t d u r 0. h paarweise symmetrisch zu der Bezugs- Längsachse auf der Grundplatte montierte Arbeitszylinder.
  3. 3. Stellantrieb nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß an der ersten Grundplatte (1) mindestens ein Fuhrungsbolzen (2, 3 ) befestigt ist, durch den die Spindelmutter (10) parallel zur Kolbenstange verschiebbar geführt ist.
  4. 4. Stellantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Führungsbolzen (2, 3) die erste Grundplatte (1) mit einer im Abstand zu ihr angeordneten zweiten Grundplatte (4) verbindet, daß die Spindel (13) und die Spindelmutter (10) zwischen der ersten und der zweiten Grundplatte angeordnet sind und daß die Spindel zusätzlich in der zweiten Grundplatte (4) drehbar gelagert ist.
  5. 5. Stellantrieb nach Anspruch 3 oder 4, d a d u r c h gekennzeichnet, daß mindestens eine Schraubenfeder (Drehfeder 18) zwischen der Spindelmutter (10) und der ersten oder zweiten Grundplatte (1, 4) angeordnet ist und dem Führungsbolzen (2, 3) durchsetzt ist.
  6. 6. Stellantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h gekennzeichnet, daß aus der ersten Grundplatte als Bestandteil der Arbeitszylinder KolbenstangenfUhrungen und Fluidkanäle ausgeformt sind.
  7. 7. Stellantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h g e k * n n z ichnet daß die Spindel (10, 13) und die Spindelmutter mit einem Gewinde versehen sind.
  8. 8. Stellantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Spindelmutter mit mindestens einem Kugelkranz und die Spindel mit mindestens einer schraubenförmigen Kugelwindung ausgebildet sind und über einen Satz Kugeln miteinander in Verbindung stehen.
  9. 9. Stellanstrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 8, d a d u r c h gekennzeichnet, daß in der Bewegungsbahn der Spindelmutter (10). mindestens ein Anschlarelement (Anschlagring 19) angeordnet ist.
  10. 10. Stellantrieb nach den Ansprüchen 3 und 9, d a d u r c h g e k e nn z e i c h n e -t; , daß das Anschlagelement (Anschlagring 19) an dem Führungsbolzen (2) angebracht ist.
DE19803049355 1980-12-29 1980-12-29 "durch ein fluid betaetigbarer stellantrieb" Withdrawn DE3049355A1 (de)

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DE (1) DE3049355A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4240541A1 (de) * 1991-12-03 1993-07-29 Alexander Berger
EP1541771A1 (de) * 2003-12-11 2005-06-15 Kinshofer Greiftechnik GmbH & Co. KG Hydraulischer Schwenkantrieb für einen Greifer

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DE4240541A1 (de) * 1991-12-03 1993-07-29 Alexander Berger
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