DE3048542A1 - Katalytische membranen in kuenstlichen organen - Google Patents
Katalytische membranen in kuenstlichen organenInfo
- Publication number
- DE3048542A1 DE3048542A1 DE19803048542 DE3048542A DE3048542A1 DE 3048542 A1 DE3048542 A1 DE 3048542A1 DE 19803048542 DE19803048542 DE 19803048542 DE 3048542 A DE3048542 A DE 3048542A DE 3048542 A1 DE3048542 A1 DE 3048542A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- salt solution
- membrane
- gaseous
- module
- artificial
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D69/00—Semi-permeable membranes for separation processes or apparatus characterised by their form, structure or properties; Manufacturing processes specially adapted therefor
- B01D69/14—Dynamic membranes
- B01D69/141—Heterogeneous membranes, e.g. containing dispersed material; Mixed matrix membranes
- B01D69/145—Heterogeneous membranes, e.g. containing dispersed material; Mixed matrix membranes containing embedded catalysts
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Dispersion Chemistry (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- External Artificial Organs (AREA)
Description
- Katalytische Membranen in künstlichen Organen.
- Gegenstand des Hauptpatents (P 28 08 293.#1-43) sind Formkörper aus Polymeren, in die Metalle und/oder Metallverbindungen eingelagert sind, hergestellt durch Einbringen einer reaktionsfähigen Metallverbindung in Form einer Lösung und ausfällender Reaktion der Metallverbindung mit gasförmigen Fällmitteln, mit denen der die Metailverbindungslösung enthaltende Formkörper aus einem Polymeren berast wird.
- Gegenstand des Hauptpatentes (P 28 08 293. 1-43) ist auch ein Verfahren zur Hertellung eines solchen Formkörpers der dadurch gekennzeichnet ist, daß man in einen Formkörper aus einem Polymeren eine Metallsalzlösung einbringt und diese mit gasförmigen Fällmitteln begast und zur ausfällenden Reaktion bringt.
- Ein wichtiges Einsatzgebiet für soche Formkörper sind jedoch katalytische Membranen und hier speziell Membranen, welche in künstlichen Organen, wie künstlichen Lungen Verwendung finden können. Diese Membranen enthalten vorzugsweise Mangandioxid, kolloidales Silber oder chelatiertes Eisen, Platin, Silber und Gold und insbesondere Rutheniumoxid und Rutheniumsulfid.
- Es hat sich herausgestellt, daß beispielsweise für künstliche Lungen eine relativ aroße Membranfläche erforderlich ist. In einem Oxygenator für Erwachsene benötigt man beispielsweise ca. 3 m2 einer katalytischen Membran. Katalytische Membranen, die gemäß dem Hauptpatent (P 28 08 293.1-43) hergestellt worden sind, sind deutlich empfindlicher gegen Knickunq und Zuqf>r~c7nspruchuna als normale Dialysemembranen und deshalb auch leicht verletzbar. Dadurch erhält man trotz großer Sorgfalt beim Zusammenbau von Modulen mit katalytischen Membranen gemaß Hauptpatcnt (P 28 08 293.1-43) eine zu große Zahl unbrauchbarer Oxygenatoren.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung war eine Weiterbildung des Gegenstandes des Hauptpatentes (P 28 08 293.1-43), durch den die beim Zusammenbau von Modulen mit katalytischen Membranen gemäß Hauptpatent (P 28 08 293.1-43) auftretenden Schwierigkeiten vcrringert werden.
- Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß die Einbringung der Metallsalzlösung und die Begasung in einem Modul mit Dialysemembranen für künstliche Organe erfolgt. Künstliche Organe, wie künstliche Nieren oder Blutoxygenatoren u. ä. sind im allgemenen so aufgebaut, daß die Membranen in einem besonderen Gehäuse, das mit Zu-und Abläufen für das Blut und die Spülflüssigkeit versehen ist, zusammengafaßt sind, einem Modul, der nach der Behandlung eines Patienten ausgetauscht wird, während die übrigen Bestandteile des künstlichen Organs, im Monitor, der Pumpen, Thermostate und Meßeinrichtungen enthält, zusammengefaßt sind und lediglich einer Reinigung und Sterilisation bedürfen.
- Die Erfindung bietet einige Vorteile, dadurch, daß zunächst die Membranen in ein Gehäuse eingebaut werden und damit der Modul gebildet wird. Bei Bedarf erfolgt dann die Einlagerung der Metalle durch Einbringung einer Metallsalzlösung und Begasung im sonst fertig hergestellten Modul Man benötigt deshalb für Oxygenatoren keine besondere Lagerhaltung, weil die heute praktisch in beliebiger Zahl auf dem Markt befindlichen Dialysa@@@@@@ule für künstliche Nieren lediglich durch die nachträgliche Einbringung einer Metallsalzlösung und Begasung nach dem Verfahren des llauptpatentes (P 28 OB 293.1-43) in Oxygenatoren umgewandelt werden müssen, wovei auch hinsichtlich der auszufällenden Metalle und/oder Metallverbindungen eine größere Flexibilität erzielt wird. Die bei Oxygenatoren erforderliche größere Membranfläche kann durch parallel- und/oder Hintereinanderschaltung mehrer Dialysatormodule erzielt werden.
- Von besonderen Vorteil ist, wenn nacheinander die Metallsalzlösung und das gasförmige Fällmittel durch den für den Blutdurchfluß vorgesehenen, von der Membran umschlossenen Raum geleitet werden. Dadurch wird bei der Umwandlung eines Dialysatormoduls in einen Oxygenatormodul zugleich die Membran auf Dichtigkeit und Lecksicherheit geprüft. Beim Bau von Oxygenatormodulen mit dem Prinzip der i1202-Zersetzung ist es rür die Sicherheit des Patienten von äußerster Wichtigkeit, daß der H2O2-Durchtritt vermieden wird, weil er eine Lebensgefahr für den Patienten bedeutet. Die Prüfung des H202-Durchtritts ist deshalb für jeden Oxyctenatormodul, der nach diesem sonst sehr eleganten Prinzip arbeitet, vor dessen klinischer Anwendung notwendig. Bei dieser vorteilhaften Ausführungsform des Verfahrens kann die Prüfung auf der H202-Durchtritt sich an die Einbringung der Metalle und/ oder Metallverbindungen in die Membran anschließen. Der Modul ist dann ohne zusätzliche Prüfungen einsatzbereit.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung von Membranen für künstliche Organe in Form von Schlauchfolien, Flachfolien oder Ilohifäden, in die Metalle und/oder Metallverbindungen eingelagert sind, indem man in die aus einem Polymeren bestehende Membran eine Metallsalzlösung einbringt und diese mit gasförmigen Fällmitteln begast und zur ausfällenden Reaktion bringt nach Patent ......... (Aktenzeichen P 28 08 293.1-43), dadurch gekennzeichnet, daß die Einbringung der Metallsalzlösung und die Begasung in einem Membrane enthaltenden Modul für künstliche Organe erfolgt.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nacheinander die Metallsalzlösung und das gasförmige fallmittel durch den für den Dlutdurchfluß vorgesehenen, von den Flcmbranen umschlossenen Raum geleitet werden.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3048542A DE3048542C2 (de) | 1978-02-27 | 1980-12-22 | Verfahren zur Herstellung von katalytischen Membranen in künstlichen Organen |
| US06/330,772 US4390455A (en) | 1980-12-22 | 1981-12-14 | Catalytic membranes in artificial organs |
| JP56206311A JPS57128160A (en) | 1980-12-22 | 1981-12-22 | Production of membrane for artificial organ |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2808293A DE2808293C2 (de) | 1978-02-27 | 1978-02-27 | Verfahren zur Herstellung eines Formkörpers mit Einlagerungen und Verwendung des Formkörpers |
| DE3048542A DE3048542C2 (de) | 1978-02-27 | 1980-12-22 | Verfahren zur Herstellung von katalytischen Membranen in künstlichen Organen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3048542A1 true DE3048542A1 (de) | 1982-07-22 |
| DE3048542C2 DE3048542C2 (de) | 1986-05-28 |
Family
ID=25773933
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3048542A Expired DE3048542C2 (de) | 1978-02-27 | 1980-12-22 | Verfahren zur Herstellung von katalytischen Membranen in künstlichen Organen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3048542C2 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2808293A1 (de) * | 1978-02-27 | 1979-09-06 | Akzo Gmbh | Formkoerper mit einlagerungen |
| DE2818214A1 (de) * | 1978-04-26 | 1979-10-31 | Fresenius Chem Pharm Ind | Verfahren zum freispuelen von hohlfasern |
-
1980
- 1980-12-22 DE DE3048542A patent/DE3048542C2/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2808293A1 (de) * | 1978-02-27 | 1979-09-06 | Akzo Gmbh | Formkoerper mit einlagerungen |
| DE2818214A1 (de) * | 1978-04-26 | 1979-10-31 | Fresenius Chem Pharm Ind | Verfahren zum freispuelen von hohlfasern |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3048542C2 (de) | 1986-05-28 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60013890T2 (de) | Biokompatible medizinische artikel und verfahren zu deren herstellung | |
| DE69214466T2 (de) | Polymerbeschichtung | |
| US4148606A (en) | Sterilization of dialyzer | |
| DE69713667T2 (de) | Medizinische Vorrichtung zur extrakorporalen Blut-oder Blutplasmabehandlung und Herstellungsverfahren für diese Vorrichtung | |
| DE69603255T2 (de) | Verfahren zur modifizierung von oberflächen | |
| DE68922726T2 (de) | Medizinisches material und verfahren zur herstellung. | |
| Daugirdas et al. | Severe anaphylactoid reactions to cuprammonium cellulose hemodialyzers | |
| DE69124206T2 (de) | Hochwirksame Abtrennung von lipoproteinischem Cholesterol niedriger Dichte aus Vollblut | |
| DE2735179B2 (de) | Hämoperfusionsadsorbens aus einem absorbierend wirkenden Material | |
| DE69013457T2 (de) | Antithrombotisches blutbehandlungssystem. | |
| DE2261247A1 (de) | Kuenstliche niere | |
| DE1598190A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Probeentnahme einer dialysablen Komponente eines Fluids | |
| DE2213158A1 (de) | Dialysevorrichtung | |
| DE69624914T2 (de) | Vorrichtung und verfahren für die biospezifische entfernung von heparin | |
| EP0550798A1 (de) | Hohlfasermembran auf Basis von Polysulfon | |
| DE69218477T2 (de) | Medizinisches Material, Verfahren zu seiner Herstellung und medizinisches Gerät | |
| DE69734862T2 (de) | Apparat zur Behandlung des Blutes durch extrakorporalen Blutkreislauf, sowie Verfahren zu seiner Herstellung | |
| Duke-Elder | The nature of the intra-ocular fluids | |
| EP0339502B1 (de) | Verfahren zur Modifizierung von cellulosischen Dialysemembranen zur Verbesserung der Biocompatibilität und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE69319031T2 (de) | Wasserlösliches cellulosederivat und bioverträgliches material | |
| DE2326600A1 (de) | Arzneimittel zur behandlung von schocksymptomen | |
| DE3109202A1 (de) | Fructose-1, 6-diphosphat-praeparat und dessen verwendung bei der aufrechterhaltung eines extrakorporalen kreislaufs | |
| DE3048542A1 (de) | Katalytische membranen in kuenstlichen organen | |
| DE2811551A1 (de) | Hohlfasermembran | |
| DE2334230A1 (de) | Einrichtung zur entfernung harnpflichtiger stoffe aus dem menschlichen blut |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| AF | Is addition to no. |
Ref country code: DE Ref document number: 2808293 Format of ref document f/p: P |
|
| AF | Is addition to no. |
Ref country code: DE Ref document number: 2808293 Format of ref document f/p: P |
|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| AF | Is addition to no. |
Ref country code: DE Ref document number: 2808293 Format of ref document f/p: P |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: AKZO PATENTE GMBH, 5600 WUPPERTAL, DE |
|
| 8340 | Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent |