DE3045770A1 - Harnstoff-derivat, verfahren zu seiner herstellung und herbizide mittel die dieses enthalten - Google Patents
Harnstoff-derivat, verfahren zu seiner herstellung und herbizide mittel die dieses enthaltenInfo
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Description
Shell Internationale «ι 'S Π / ζ 7 7 Π
1Α-54 173 JU^D//U
Harnstoff-Derivat Verfahren zu seiner Herstellung und herbizide
Mittel die dieses enthalten
Die Erfindung betrifft Harnstoff-Derivat , ein Verfahren zu
j seiner Herstellung und herbizide Mittel die dieses enthalten.
In der US-PS 2 655 447 ist eine außerordentlich weite Klasse von Harnstoff-Derivatenmit herbiziden Eigenschaften beschrie-]
ben. Im Zeitraum von über 25 Jahren seit Herstellung dieser Verbindungen wurde viel geforscht bezüglich der Verwendung
von Harnstoffen als HeMzide. Das vermutlich wichtigste Harnstoff-Derivat
ist die Verbindung 3-(4-Isopropylphenyl)-1,1-dimethylharnstoff,
die unter dem Handelsnamen "Isoproturon"
verkauft wird. Diese Verbindung wird in Europa weit verbreitet zur Bekämpfung von Unkräutern in Wintergetreide angewandt.
Ihr Hauptvorteil liegt darin, daß sie außerordentlich wirksam ist gegenüber einer Vielzahl von Unkräutern und sowohl als
Vorauflauf-als auch als Nachauflauf-herbizid, sowohl im Herbst
als auch im Frühjahr angewandt werden kann. Ihr Hauptnachteil besteht darin, daß einige wirtschaftlich wichtige Unkräuter
insbesondere perennierende breitblättrige Unkräuter, perennierende Grasunkräuter, Klebkraut und Ehrenpreis nicht bekämpft
werden.
Es hat sich jetzt gezeigt, daß ein besimtes Phenylharnstoff-Derivat
das in der US-PS 2 655 447 nicht ausdrücklich genannt ist, bei dem der Phenylring zwei spezielle Substituenten besitzt
besonders günstige herbizide Eigenschaften aufweist.
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ORIGINAL INSPECTED
Die Erfindung betrifft daher die Verbindung der Formel
M-CO- N(CH3)2
d.h. 3-(3-Methyl-4-isopropylphenyl)-1,1-dimethylharnstoff.
Diese Verbindung ist besonders geeignet zur Bekämpfung vor oder nach dem Auflaufen von Unkräutern die in Nutzgetreide
wie Mais, Gerste oder besonders Weizen wachsen. Wie aus den in den Beispielen 4 und 5 angegebenen Daten hervorgeht, besitzt
diese Verbindung deutliche Vorteile gegenüber dem im Handel erhältlichen Herbizid Isoproturon zur Bekämpfung von
Unkräutern in Weizen.
Die Erfindung betifft auch ein Verfahren zur Herstellung der
Verbindung der Formel I, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man das Anilin der Formel II oder ein Hydrohalogenid davon
(II)
umsetzt, mit entweder
a) einem Dimethylcarbamoylhalogenid, vorzugaeise -Chlorid, oder
b) Phosgen (COCIp) unter Bildung des Isocyanats der Formel
NCO
(III)
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und zumindest einen Teil des Isocyanats umsetzt mit Diäthylamin.
Die Verfahrensvariante (a) kann durchgeführt werden mit oder ohne Lösungsmittel. Geeignete Lösungsmittel umfassen Kohlenwasserstoffe
und halogenierte Kohlenwasserstoffe#z.B. Benzol, Toluol oder Tetrachlorkohlenstoff. Vorzugsweise wird diese
Verfahrensvariante durchgeführt unter im wesentlichen wasserfreien Bedingungen. Da die Reaktion eine Kondensationsreaktion
is^ bei der Wasserstoffhalogenid eliminiert wird, wird
sie vorzugsweise in Gegenwart eines Dehydrohalogenierungsmittels durchgeführt; organische oder anorganische Basen
sind geeignet; Natriumacetat hat sich als besonders geeignet erwiesen, wenn ohne Anwendung eines Lösungsmittels gearbeitet
wird.und organische Basen wie Triäthylamin oder Pyrridin sind geeignet, wenn ein Lösungsmittel angewandt wird. Die
Reaktion wird vorzugsweise bei einer Temperatur im Bereich von O bis 800C günstiger Weise bei Raumtemperatur durchgeführt und
das Reaktionsgemisch kann nach üblichen Verfahren aufgearbeitet werden.
Die Variante (b) wird günstiger Weise in Gegenwart eines Lösungsmittels
z.B. eines Kohlenwasserstoffs wie Toluol bei einer Temperatur im Bereich von 80 bis 1200C durchgeführt;
einfacher Weise kann die Reaktion bei der Rückflußtemperatur des angewandten Lösungsmittels durchgeführt werden. Gegebenenfalls
kann das entstehende Isocyanat der Formel III aus dem Reaktionsgemisch isoliert werden, vorzugsweise wird es jedoch
j in situ mit Dimethylamin umgesetzt. Diese Reaktion wird günstiger Weise bei einer Temperatur im Bereich von 0 bis 30°C,
einfacher Weise bei Raumtemperatur, durchgeführt. Das gewünschte Produkt kann auf irgendeine geeignete Weise isoliert werden.
Die Erfindung betrifft ferner ein herbizides Mittel, das die Verbindung der Formel I zusammen mit einem geeigneten Träger
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ORIGINAL INSPECTED
enthält. Bei einem Verfahren zur Bekämpfung von unerwünschten Pflanzen an einer Stelle wird die Verbindung oder ein
Mittel nach der Erfindung auf die Stelle aufgebracht.
Es kann in einigen Fällen günstig sein die erfindungsgemäße
Verbindung mit einer oder mehrerei Verbindungen mit herbizider
Wirksamkeit zu vermischen, z.B. um das Wirkungsspektrum zu verändern. So kann die erfindungsgemäße Verbindung vermischt
werden mit anderen Herbiziden mit breitem WirkungsSpektrum wie 2-(4-Chlor-6-äthylamin»-s-triazin-2-ylamino)-2-methylpropionitril
(Handelsname "Cyanazine") oder mit spezielleren Herbiziden mit engerem WirkungsSpektrum wie Herbiziden gegen
Flughafer vom Anilintypfwie sie in der GB-PS 1 164 160 beschrieben
sind, z.B. Äthyl-N-benzyl-N-(3,4-dichlorphenyl)-2-aminopropionat
(Handelsname "Benzoylpropäthyl") und dem racemischen Gemisch oder (-)Isomer von Isopropyl- oder Methyl-N-benzoyl-N-(3-chlor-4-fluorphenyl)-2-aminopropionat
(Handelsnamen "Flampropisopropyl" und Flampropmethyl").
Ein Träger in einem erfindungsgemäßen Mittel ist irgendeine
Substanz mit der der Wirkstoff zubereitet wird, um sein Aufbringen auf die zu behandelnde Stelletz.B. eine Pflanze,
Samen oder Bode^oder seine Lagerung: den Transport oder die
Handhabung zu erleichtern. Ein Träger kann ein Feststoff oder eine Flüssigkeit sein einschließlich Substanzen die
üblicherweise gasförmig sind jedoch zu einer Flüssig komprimiert worden sind^und es kann irgendein beliebiger normaler
Weise zur Zubereitung von herbiziden Mitteln angewandter Träger verwendet werden.
Geeignete feste Träger sind unter anderem natürliche und synthetische
Tone und Silicate z.B. natürliche Kieselerden wie Diatomeenerdej Magnesiumsilicate/z.B. Talke; Magnesiumaluminiums
ilicate, z.B. Attapulgite und Vermiculite; Aluminiumsilicate z.B. Kaolinite Montmorillonite und Glimmer,
Calciumcarbonat, Calciumsulfat; synthetische hydratisierte
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Siliciumoxide und synthetische Calcium- oder Aluminiumsilicate;
ElementeJz.B. Kohlenstoff und Schwefel; natürliche und
synthetische Harze z.B. Kumaronharz, Polyvinylchlorid und
Styrolpolymere und -copolymere -$ feste Polychlorphenole, Bitumina,
Wachse z.B. Bienenwachs, Paraffinwachs und chlorierte Mineralwachse und feste Düngemitteljz.B. Superphosphate.
Geeignete flüssige Träger sind unter anderem Wasser, Alkohole,
z.B. Isopropanol und Glykole; Ketone,z.B. Aceton, Methyläthylketon,.
Methylisobutylketon und Cyclohexanon; Äther« aromatische oder aliphatische Kohlenwasserstoffe,z.B. Benzol, Tuluol
und Xylol; Erdölfraktionen z.B. Kerosin und leichte Mineralöle; chlorierte Kohlenwasserstoffe/z.B. Tetrachlorkohlenstoff,
Perchloräthylen und Trichiοräthan. Gemische von verschiedenen
Flüssigkeiten sind häufig geeignet.
Mittel für die Landwirtschaft werden häufig in konzentrierter Form hergestellt, die anschließend vom Verbraucher vor dem
Aufbringen verdünnt wird. Das Vorhandensein kleiner Mengen eines Trägers^ der ein oberflächenaktives Mittel ist( erleichtert
diesen Prozeß der Verdünnung. So ist vorzugsweise mindestens ein Träger in dem erfindungsgemäßen Mittel ein oberflächenaktives
Mittel. Zum Beispiel kann das MIttel zumindest zwei Träger enthalten, von denen zumindest einer ein oberflächenaktives
Mittel ist.
Ein oberflächenaktives Mittel kann ein Emulgiermittel, ein Dispergiermittel oder ein Netzmittel sein; es kann nichtionisch
oder ionisch sein. Beispiele für geeignete oberflächenaktive Mittel umfassen die Natrium- oder Calciumsalze
von Polyacrylsäuren und Ligninsulfonsäuren, die Kondensationsprodukte von Fettsäuren oder aliphatischen Aminen oder Amiden/
enthalten mindestens 12 Kohlenstoff atome im Molekül, mit Äthylenoxid
und/oder Propylenoxid; Fettsäureester von Glycerin, Sorbit, Saccharose oder Pentaerythrit; Kondensate dieser Substanzen
mit Äthylenoxid und/oder Propylenoxid; Kondensationsprodukte
von Fettalkoholen oder Alky!phenolen z.B. p-Octyl-
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phenol oder p-Octylkresol mit Äthylenoxid und/oder Propylenoxid;
Sulfate oder Sulfonate dieser Kondensationsprodukte; Alkali- oder Erdalkalisalze, vorzugsweise Natriumsalze von
Schwefel- oder Sulfonsäureester^enthaltend mindestens 10
Kohlenstoffatome im Molekül z.B. Natriumlaurylsulfat, Natrium-sek-alkylsulfate,
Natriumsalze von sulfoniertem Rizinusöl und Natriumalkylarylsulfonate wie Natrium-dodecylbenzolsulfonat
und Polymere von Äthylenoxid und Copolymere von Äthylenoxid und Propylenoxid.
Die erfindungsgemäßen Mittel können z.B. als benetzbare Pulver, Stäubemittel, Granulate, Lösungen, emulgierbare Konzentrate,
Emulsionen, Suspensionskonzentrate und Aerosole hergestellt werden. Benetzbare Pulver entialten üblicher Weise 25, 50 und
75 Gew.-96 Wirkstoff und üblicher Weise neben dem festen inerten
Träger 3 bis 10 Gew.-96 eines Dispergiermittels und wenn
nötig 0 bis 10 Gew.-96 Stabilisator (en) und/oder anderen Additive wie Penetrafcien oder Klebrigmacher. Stäubemittel werden
üblicher Weise als Stabkonzentrate hergestellt mit einer ähnlichen Zusammensetzung wie diejenige eines benetzbaren Pulvers
aber ohne Dispergiermittel und werden auf dem Feld mit weiteren festen Träger zu einem Mittel verdünnt, das üblicher Weise
0,5 bis 10 Gew.-% Wirkstoff enthält. Granulate werden üblicher
Weise so hergestellt, daß sie eine Korngröße zwischen 0,152 und 1,676 mm besitzen und können durch Agglomeration oder Imprägnierverfahren
hergestellt werden. Im allgemeinen enthalten Granulate 0,5 bis 25 Gew.-90 Wirkstoff und 0 bis 10 Gew.-96
Additive wie Stabilisatoren, Modifikatoren zur langsamen Freisetzung des Wirkstoffs und Bindemittel. Emulgierbare Konzentrate
enthalten üblicher Weise neben einem Lösungsmittel und wenn notwenig Colösungsmittel, 10 bis 50 % (Gew. /Vol.) Wirkstoff
2 bis 20 % (Gew./Vol.) Emulgatoren und 0 bis 20 % Gew./Vol.
andere Additive wie Stabilisatoren, Penetratien und Karosionshemmer.
Suspensionskonzentrate sind üblicher Weise so zusammengesetzt, daß man ein stabiles nicht absetzendes fließfähiges
Produkt erhält und enthalten üblicher Weise 10 bis 75 Gewv-#
Wirkstoff, 0,5 bis 15 Gew.-96 Dispergiermittel, 0,1 bis 10 Gew.-96
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ORiGfNAL INSPECTED
Suspendiermittel wie Schutzkolloide und ihlxotrope Mittel,
0 "bis 10 Gew.-% andere Additive wie Antischaummittel, Korrosionshemmer,
Stabilisatoren, Penetrantien und Klebrigmacher und Wasser oder eine organische Flüssigkeit.in der der Wirkstoff
im wesentlichen unlöslich ist; bestimmte organische Feststoffe oder anorganische Salze können in dem Mittel gelöst
sein, um dazu beizutragen,ein Absetzen zu vermeiden oder als Frostschutzmittel für Wasser.
Wäßrige Dispersionen und Emulsionen z.B. Mittel die erhalten worden sind durch Verdünnen eines benetzbaren Pulvers oder
eines Konzentrats nach der Erfindung mit Wasser^ liegen ebenfalls
im Rahmen der Erfindung. Die Emulsionen können in Form } einer Wasser-in-öl· oder einer Öl-in-Wasser-Emulsion vorliegen
und eine dicke Mayonnaise artige Konsistenz besitzen.
Die erfindungsgemäßen Mittel können andere Bestandteile z.B. andere Verbindungen mit insektiziden oder fungiziden Eigenschaften
enthalten.
Die Erfindung wird durch die folgendei Beispiele näher erläutert.
Herstellung von 5-(3-Methyl-4-isopropylphenyl)-1,1-dimethylharnstoff
7,4 g 3-Methyl-4-isopropylanilin und 0,5 g wasserfreies Natriuraacetat
wurden als Feststoffgemisch miteinander verrührt und 5,4 g Dimethylcarbamoylchlorid innerhalb von 15 Minuten zugegeben.
Das Gemisch wurde über Nacht bei Raumtemperatur stehen gelassen, dann mit Wasser behandelt und anschließend/Methylenchlorid
extrahiert. Nach dem Trocknen über Magnesiumsulfat wurde das Lösungsmittel abgedampft und der entstandene Feststoff
aus einem Gemisch von Hexan und TQluol umkristallisiert.
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Man erhielt 3|5 g des gewünschten Produktes, Fp 153 bis 1540C.
Analyse CHN
berechnet für C15H20N2O 70,9 9,1 12,7
gefunden 69,9 9,1 12,1
Alternatives Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindung
5 g 3-Methyl-4-isopropylanilin (80 % rein) in 150 ml Toluol
wurden auf Rückflußtemperatur erhitzt, während COCl2-GaS
ungefähr 1,5 Stunden durch die Losung geleitet wurde und anschließend
trocknes Stickstoffgas zur Entfernung von überschüssigem COCIp· Nach Abkühlen auf Raumtemperatur wurden 5 g
Dimethylamin in 20 ml Toluol zu dem Reaktionsgemisch gegeben. Das Toluol wurde abgedampft,zu dem Rückstand Hexan zugegeben
und der Niederschlag f5t 5 g des gewünschten Produktes t abfiltriert.
Nach Umkristallisieren aus einem Gemisch von Hexan und Toluol besaß das gewünschte Produkt einen Schmelzpunkt von 0
B e i s ρ i e...l 3
Dieses Beispiel zeigt die Herstellung der Ausgangssubstanz 3-Methyl-4-isopropylanilin.
186 g 3-Methylanilin wurden in 600 ml Schwefelsäure (85 Gew.-%)
gelöst. Das Gemisch wurde auf 8O0C erwärmt und 120 g Isopropylalkohol
zugegeben. Das Gemisch wurde 6 Stunden bei 800C gerührt.
Nach dieser Zeit wurde das Gemisch auf Eis gegossen und Ammoniumhydroxid zugegeben bis das Gemisch neutral war. Dann wurde
Diäthyläther zugegeben und der Ä'therauszug eingedampft. Der
Rückstand wurde destilliert wobei man 110 g des gewünschten
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Produktes erhielt, Kp 1OO°C bei einem Druck von 3,25 mbar.
Selektive Herbizid-Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Verbindung
Bei diesem Versuch wurde die selektive herbizide Wirksamkeit von 3-(3-Methyl-4-isopropylphenyl)-1,1-dimethylharnstoff in
Weizen verglichen mit derjenigen des handelsüblichen Weizenherbizids
Isoproturon, 3-(4-Isopropylphenyl)-1,1-dimethylharnstoff.
Die Versuche vor dem Auflaufen wurden an Weizen, Triticum vulgäre Varietät Sappo, und die Veisuche nach dem Auflaufen
an der Varietät Maris Huntsman durchgeführt. Die untersuchten Unkräuterarten waren: gemeine Quecke,. Agropyron repens
(Co); Flughafer, Avena fatua/ludoviciana (Wo); Raygras, Lolium multiflorum (Rg); Einjähriges Rispengras, Poa annua (Pa);
Straußgras, Agrostis tenuis (Bt); Binse, Alopecurus myosuroides (Am); Windhalm, Apera spica venti (Wg); Vogelmiere, Stellaria
media (St); Ehrenpreis, Veronica persica (Sw); Klebkraut Galium aparine (Gg); Knöterich, Polygonum lapathifolium (Pp);
rote Taubnessel, Lamium purpureum (Dn); Ackersenf, Sinapis arvensis (Ck); Kamille, Matricaria spp (Mw); Hirtentäschel,
Capsella bursa pastoris (Sp); Mohn, Papaver rhoeas (Po).
Die zu untersuchenden Wirkstoffe wurden als emulgierbare Konzentrate
enthaltend 20 Gew.-% Wirkstoff, 10 Gew.-# Mineralöl,
Emulgatoren und Xylol als Lösungsmittel zubereitet. Jedes Konzentrat wurde mit Wasser verdünnt und die Testjflanzen wurden
mit Mengen von 6,0, 2,0, 0,6, 0,2, 0,06 und 0,02 kg/ha Wirkstoff besprüht. Es wurden bei jeder Dosis vier Wiederholungen
durchgeführt und sowohl Versuche vor dem Auflaufen als auch nach dem Auflaufen durchgeführt. Bei den Versuchen vor
dem Auflaufen wurde nicht behandelter Bodenj in dem sich die
Samen befanden und bei den Versuchen nach dem Auflaufen unbe-
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handelter Bodentin dem sich Setzlinge befanden als Vergleich
heran gezogen. Nach 21 Tagen, bei dem Versuch nach dem Auflaufen und 28 Tagen, bei dem Versuch vor dem Auflaufen,
wurde die Wirkung der Wirkstoffe visuell entsprechend einer O bis 9 Skala bewertet; eine Bewertung von O
zeigt ein Wachstum wie bei dem nicht behandelten Vergleich und eine Bewertung von 9 ein Absterben der Pflanze an. Bei
dieser Bewertung entspricht ein Ansteigen um eine Einheit auf der linearen Skala eine ungefähr 10bigen Zunahme der
Wirkung.
Die erhaltenen Ergebnisse wurden einer Probit-Analyse unterworfen
wobei ein Computer die Parameter a und b berechnet
in einer Beziehung der Form:
Probit (Prozenturales Ansprechen) = a + b log (Dosis).
Mit Hilfe der entstehenden Kurve können die jeweiligen Dosen für ein bestimmtes Ansprechen berechnet werden. In diesem Beispiel
wurde ein GIDcn Wert, d.h. die Dosis,die erforderlich
ist, um ein 50%iges Ansprechen auf den Wirkstoff hervorzurufen für jede Art berechnet.
Aus den erhaltenen Werten wurde ein SeLektivitätsfaktor für
jedes Unkraut verglichen mit Weizen berechnet:
GIDKn Weizen S elektivitäts faktor = ——
Unkraut
Je größer der Selektivitätsfaktor ist um so stärker selektiv
wirkt das Herbizid.
Schließlich wurde das Verhältnis von Selektivitätsfaktor für
die erfindungsgemäße Verbindung zu dem Selektvitätsfaktor für Isoproturon berechnet. Ein Wert von mehr als 1 zeigt an , daß
die erfindungsgemäße Verbindung stärker selektiv wirkt als
Isoproturon. Die Ergebnisse sind in Tabelle I angegeben, wo die erfindungsgemäße Verbindung als A und Isoproturon als I
bezeichnet wird.
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| Pflan zenart |
Versuche vor dem Auflaufen | A | Selektiv!- ; tatafaktor |
A | Verhältnis der Selekti vitätsfakto ren |
Versuche nach dem Auflaufen | A | Selektivitäts faktor |
A | Verhältni der Selekti· Vitätsfakto ren |
| Weizen | GID50 Ζ | 1,67 | I | - | - | GID50 | 1,67 | I | - | - |
| Co Wo Bg Pa Bt Am Wg St Sw Gg Pp Dn Ck Mw Sp Po |
I · " | 1,05. 0,59. 0,16 0,08. 0,02 0,18 0,lU 0,18 0,91 0,2U 0,10 0,08 |
- | 1,6 • 2 8 9 3 20 9 83 5 9,3 11> 9,3 18 TjO i6; 7 20,9 |
2,7 lf3 0 5 10 . i> 0,8 3;6 2,6 2,1 2,0 2,9 wb |
I | 0,61 0.19 0J21 0.03 0',02 Oro6 0.07 ofo6 0f 27 0,U6 0,07 0,18 oroo6 0,5 0,015 0,001 |
- | 2,7 8.8 8^0 55:7 83;5 27,8 23,9 27,8 6,2- 3',6 23,9 ?,3 176,2 33;u 105,7 |
0,8 hi ■ ' U7O °il 0.6 13 u,o .5,2 3,5 2,3 I? 2,U 7,5 |
| 1,23 | 0,6 2,1 17,6 20,5 61,5 12,3 11,2 2,6 0,7 3F3 8i2 7f 2 |
1,69 | 1,81 12,1 10,6 33,8 21,1 U2.3 U2 3 211 1,5 0,7 6,8 Uli 96!7 UiI 1U|2 |
|||||||
| 1,99 O1OO 0,07 0,06 0,02 0,10 0,11 0,U8 1,87 0,37 0,15 0,17 |
0,93 0,lU 0.16 0,05 0,08 O.OU " 0 OU o;o8 1,10 2JU2 0,25 0,Ul 0.011 0,'l2 0,11 0,001 |
ΧΣ) CIi
Aus Tabelle I geht folgendes hervor:
1. Die erfindungsgemäße Verbindung ist gegenüber 9 der 12
vor dem Auflaufen untersuchten und gegenüber 11 der 15
nach dem Auflaufen untersuchten Unkrautarten stärker selektiv.
2. Die erfindungsgemäße Verbindung ist wesentlich wirksamer
als Isoproturon gegenüber kommerziell wichtigen Unkräutern, wie Quecke (einem perennierenden Grasunkraut); Klebkraut
und Ehrenpreis.
3. Die erfindungsgemäße Verbindung ist im Mittel 1,8 mal so
selektiv wie Isoproturon, wenn sie vor dem Auflaufen aufgebracht wird,und 2,5 so selektiv wie Isoproturon beim
Aufbringen nach dem Auflaufen.
Es wurde ein zweiter Versuch durchgeführt, bei dem die selektive
herbizide Wirksamkeit von 3-(3-Methyl-4-isopropylphenyl)-1,1-dimethylharnstoff
mit zwei anderen handelsüblichen Harnstoff-Herbiziden verglichen wurde, nämlich 3-(3-Chlor-4-methoxyphenyl)-1,1-dimethylharnstoff
(Chlorotoluron) und 3-(3-Chlor-4-methylphenyl)-1,1-dimethylharnstoff
(Metoxuron). Das bei diesem Vorauflaufversuch angewandte Verfahren war das gleiche
wie bei Vergleichsversuch a) für den Versuch vor dem Auflaufen
beschrieben mit den unten angegebenen Modifikationen. Die untersuchtenUnkrautartmwaren: Gemeine Quecke, Agropyron repens
(Co); Flughafer, Avenafatura/Ludoviciana (Wo); Raygras, Lolium
multiflorum (Rg); einjähriges Rispengras, Poa annua (Pa); wolliges Honiggras, Holcus lanatus (Yo); Binse, Alopecurus myosurd-des
(Am); Zuckerrübe, Beta vulgaris (Sb); Vogelmiere, Stellaria media (St); Ehrenpreis, Veronica persica (Sw); Ackerwinde,
Convolvulus arvensis (Cv); Knöterich, Polygonum lapathifolium (Pp); Ackersenf, Sinapis arvensis (Ck). Bei diesem Vesuch wur-
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den die Ergebnisse der Behandlung visuell nach 20 Tagen abgeschätzt
und diese Versuchsergebnisse wurden,wie oben bei Vergleichsversuch a) angegeben} in die Selektivitätsfaktoren
umgewandelt, mit der Ausnahme, daß in diesem Falle Chlorotoluron als Standard angewandt wurde. Das heißt der Selektivitätsfaktor,
wie er für die beiden zu untersuchenden Verbindungen für die einzelnen Unkrautarten erhalten wurde, wurde·
jeweils durch den Selektivitätsfaktor für Chlorotoluron
dividiert, das Verhältnis für Chlorotoluron wurde dann gleich gesetzt. Die Ergebnisse sind in der Tabelle II angegeben, wo
die erfindungsgemäße Verbindung wieder als A, Chlorotoluron
als C und Metoxuron als M bezeichnet ist.
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| Pflan zenart |
GID50 - | C | M | A | Selektivitätsfaktor | M | A | Verhältnis der Selektivitäts faktoren |
M | A |
| Weizen | 2,11 | 2,13 | C | - | - | C | - | - | ||
| Co Wo Rg Pa Yo Am Sb St Sw Cu Pp Ck |
1,71 1,58 0,51 0,19 0,19 0,33 0,5U 0,03 0,U5 0,25 1,28 0,67 |
3,23 0 82 0 U9 0122 0,19 0 87 0,U6 0,03 0,29 0,15 O76U 0f2U |
1.36 0 58 0,UU 0,11 0,lU 0,26 0,17 0,03 0,19 U,U8 0,90 0,10 |
- | o,U8 1 88 3,lU 7,00 1J77 3,35 51,33 5,31 10,27 2,Ul 6;12 |
1,57 3^67 U 8U 19,36 15,21 8,19 12,53 71 »00 11.21 0 U8 2,37 21,30 |
- | 0,39 1,Uo 0,76 0,63 0,73 0,28 0,86 0,73 1,13 1,22 1,U6 2,-OU |
1,28 27U 1,17 1 7U 1,37 1J28 3)20 1,01 2,39 0.06 1,UU |
|
| 1,23 1.3U U lU 11,11 11,11 6,39 3,91 70,33 U,69 8JUU 1,65 3,15 |
HHHHHHHHHHHH oooooooooooo oooooooooooo |
„.. . ., . 1,00 0,97 2,0U Mittelwert . ' ' 1 |
(JI CD
Wie aus Tabelle II hervorgeht ist die erfindungsgemäße
Verbindung im Mittel mehr als 2 mal so selektiv wie entweder Chlorotoluron oder Metoxuron, wenn sie vor dem Auflaufen
in Weizen aufbracht werden.
Beispiel 5
Feldbewertung von 3-(3-Methyl-4-isopropylphenyl)-1,1-dimethylharnstoff
Die Wirksamkeit und das WirkungsSpektrum von 3-(3-Methyl-4-isopropylphenyl)-1,1-dimethylharnstoff
nach dem Auflaufen wurde mit demjenigen von 3-(4-Isopropy$henyl)-1, 1-dimethylharnstof
f (Isoproturon) in insgesamt 7 Feldversuchen in Wintergetreide in Großbritannien verglichen. Die Versuche wurden
in Feldern mit normalem handelsüblichem Winterweizen und Wintergerste,
in denen natürlich vorkommende Grasunkräuter und/oder breiblättrige Unkräuter vorhanden waren^ durchgeführt.
Die Zubereitungen der erfindungsgemäßen Verbindung in Form eines Suspensionskonzentrats enthaltend 500 g/l und von Isoproturon
enthaltend 50 g/l S.C. (Hytan 500 L) wurden mit Wasser verdünnt und jeweils in einer vergleichbaren Menge von vier
Dosen für jeden Versuch aufgebracht. Es wurden Dosen von 1,58, 2,10, 2,63 bzw. 4,2 g Wirkstoff pro Hektar entsprechend dem
3/4, 1, 1 1/4 bzw. 2-fachen der vom Handel empfohlenen Dosis von 2,1kgjfei/ha Isoproturon als Nachauflaufherbizid auf Wintergetreide
im Frühjahr aufgebracht. Bei drei Versuchen (5, 6, und 7) wurde die erfindungsgemäße Verbindung unter Zusatz eines
Sprühhilfsmittels aufgebracht, um die Eigenschaften des Mittels zu verbessern. Das Sprühhilfsmittel wurde in Form eines Gemisches
mit der erfindungsgemäeßai Verbindung im Tank in einem
Verhältnis von 2 Teilen Verbindung (a.m.) auf 1 Teil Sprühhilfsmittel auf der Basis Gew.-/Vol. angewandt.
Bereiche von 10 mal 3 m wurden angewandt und jede Behandlung
wurde 3 mal in verschiedenen statistisch verteilten Blocks durchgeführt. Die Mittel wurden auf jeden Bereich mit Hilfe
1300 50/0408
ORIGINAL INSPEGTED /16
einer Gasdruck-Sprühvorrichtung für kleine Flächen, die ein Volumen von 417 l/ha versprühte, aufgebracht. Einzelheiten
bezüglich des Entwicklungszustande der Nutzpflanzen und den Aufbringbedingungen bei Jedem Versuch sind in
Tabelle III angegeben.
Die Bewertung der Gesundheit der Nutzpflanzen und der Wirksamkeit der chemischen Behandlungen gegenüber Gräsern und
breitblättrigen Unkräutern wurde ein bis drei Monate nach der Behandlung durchgeführt. Die Wirkungen auf die Nutzpflanzen
wurden visuell entsprechend der EWRC 1-9 Skala durchgeführt, wobei der Wert O keine Wirkung und der Wert 9 ein
Absterben der Nutzpflanzen bedeutet. Die Bewertung der Unkräuter umfaßt die Abschätzung der prozentualen Bedeckung
von breitblättrigen Unkräutern insgesamt und von Arten der überwiegenden Unkräuter die sich in allen Versuchsstücken
fanden. Die Grasunkräuter wurden bewertet durch Auszählen der Rispen in 6 oder 8 gleichen Bereichen von 0,5m+
und Umwandlung dieser Werte in Zahlen für die Einzelblüten 0,5 m in jedem Bereich. Die untersuchten Unkrautarten waren:
a) breitblättrige Unkräuter - Ehrenpreis, Veronica persica (Sw); Vogelmjare, Stellaria media (St); Kamille, Matricaria
spp. (Kw); Klebkraut, Galium aparine (Gg); rote Taubnessel, Laminium pxpurea (Dn) und b) Gras-Unkräuter - Binse, Alopecrus
myrosuroides (Am); Flughafer, Avena spp. (Wo). Je nach den
Klimabedingungen wurden die Nutzpflanzen 138 bis 169 Tage nach der Behandlung mit Hilfe einer Kombinationerntemaschine
geerntet und das Körnergewicht der Nutzpflanzen bestimmt.
Die Ergebnisse der Feldversuche sind in der folgenden Tabelle IV angegeben. Die angegebenen Werte sind Mittelwerte für die bei
den verschiedenen Feldversuchen untersuchten Wirkungen, d.h. aus den Ergebnissen für die verschiedenen Feldversuche wurde
in Jedem Falle das Mittel berechnet. Die angegebene Wirkung auf die Nutzpflanzen ist der Mittelwert auf der EWRC-Skale
130050/0408 /17
ORIGINAL INSPECTED
durch visuelle Bewertung in 7 Versuchen. Die für die Wirksamkeit gegen Unkräuter angegebenen Werte beziehen sich auf
die prozentuale Verringerung des Unkrautwachstums gegenüber den Vergleichsbereichen nach den oben angegebenen Verfahren,
Die Wirksamkeitswerte gegenüber allen breitblättrigen Unkrautarten bei dem Versuch sind ebenfalls angegeben und dieser
Mittelwert für alle Unkrautarten bei diesem Versuch ist angegeben unter der Überschrift "Gesamt-Dikotylidonen" als
prozentuale Verringerung des Pflanzenwachstums gegenüber dem Vergleich. Das Gewicht der Nutzpflanzen ist angegeben als
prozentualer Wert des Erntegewichts von Vergleichsfeldern, das mit 100 % festgesetzt wurde.
13O0S0/0A08 /18
ORIGINAL INSPECTED
Ö cn ο
| Versuch Nr. |
Nutzpflan ze |
- Varietät | Aussaat datum (Jahr toi» her) |
Aufbrin gungsda tum |
Entwick- 3ungsstu~ feder |
Tempera tur beim Aufbringen |
Feuch tigkeit gehalt <#) |
Feuchtig- ■keitsäqui- valent |
Tcngehalt 'des Bo dens (*) |
| 1 | W.Weizen | Sportsman | 26» Sept | 26,März | C,D | 10,7* | 27,1 | 26,0 | 3U |
| 2 | W.Gerste | Sonja | 10. Okt | 28, Febr. | A,F | 6° | 28,1 | 23f5 | 29 |
| 3 | W.Weizen | M. Hobbit | 9% Okt. | 3, März | A,D | 5° | 28,3 | 31;2 | UU |
| 1» | W·Weizen | Hustler | 1T* Okt. | 3. März | Α,Ε | V° | 22,3 | 33f5 | Ul |
| 5 | W.Weizen | Flanders | Okt. | 3, April | A | 9,9° | 38,6 | 36,1 | 52 |
| 6 | W.Weizen | Flanders | 11. Okt. | 3, April | C,D ,G | 10,0° | 18,6 | 16,9 | 18 |
| 7 | W.Weizen | Mitob bit | 18,Okt. | 3, April | BSD | 10,0° | l6jl | l6,8 | 16 |
A - 5 entfaltete Blätter (Setzling' B - 5 entfaltete Blätter fSetzling<
C - 7 entfaltete Blätter (Setzling, D - ·' Hauptsproß und 2 Halme
E - Hauptsproß und 3 Halme F - Hauptsproß und 4 Halme
Halmstadium Halmstadium Halmstadium
G -
Pseudo-Stengelaufrichtung (Stengelverlängerungsstadium)
CO CD
cn
CD
ο»
OI
ο
α»
Witksankettgs-
Verbindung
Dosis
(kg am/ha)EMRC-Skala
3-(3-Methyl-lt-isopropylphenyl)-1,1-dimethyüiarnstoff
1,58" 2,10 2,63 U,20
3(-3-Isopropylphenyl)- 1,58
-1,1-dimethylharnstoff 2,10
2,63 k ,20
Vergleich
2,2 2,3 2f
2,2
2,1 2,0 2,2
2,6
79,1
8T 2
93,2
97.7
8T 2
93,2
97.7
85,9
90.3
93; 5
97,9
90.3
93; 5
97,9
Wo
19Λ 27,6
33,0 53;2
21,7 3H,0 36 1 H8 9
breitblättrige Unkräuter
75r3 80,2 85,5 89,7
50,0 ^3,6 52,9
96.2
97,6
98,8
9'9,8
97,6
98,8
9'9,8
Mw
9^,1
9^,5
98,0
9^,5
98,0
95,1
99,2
100,0
87,7
56,0
7Or6
67,0
92,8
7Or6
67,0
92,8
8,0
2r5
20,3
21,0
20,3
21,0
Dn
65,2
53,8
66,8
77,3
53,8
66,8
77,3
72,0
Gesamt-Dicotylidoner
82.2 85,0 9O7I
70,1 72,9 73, U
78.7
Erntege· wicht (%) bezogen ,auf den
129,9 138 8 1111,8 136,1
13U.8 136 ;6 130,1
100
CTJ
CD
Claims (6)
1. } 3-(3-Methyl-4-isopropylphenyl)-1,1-dimethylharnstoff.
2. Herstellung der Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß man das Anilin der
Formel I
(D
oder ein Hydrohalogenid davon umsetzt mit entweder
a) einem Dimethylcarbamoylhalogenid oder
b) Phosgen und das entstandene Isocyanat der Formel II
CH,
NCO (II)
zumindest teilweise mit Dimethylamin umsetzt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß man Stufe a) in Gegenwart eines Dehydrohalogenie· rungsmittels durchführt.
130050/0408
ORIGINAL INSPECTED /2
" 30A5770
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet , daß man Stufe a) unter Verwendung von
Dimethylcarbamoylchlorid durchführt.
5. Herbizides Mittel, dadurch gekennzeichnet , daß es als Wirkstoff die Verbindung nach Anspruch 1, gegebenenfalls
zusammen mit einem oder mehreren Trägem^enthält.
6. Mittel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß es mindestens zwei Träger umfaß^ von denen mindestens einer ein oberflächenaktives Mittel ist.
6226
130050/0408
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-
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