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DE3045770A1 - Harnstoff-derivat, verfahren zu seiner herstellung und herbizide mittel die dieses enthalten - Google Patents

Harnstoff-derivat, verfahren zu seiner herstellung und herbizide mittel die dieses enthalten

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Publication number
DE3045770A1
DE3045770A1 DE19803045770 DE3045770A DE3045770A1 DE 3045770 A1 DE3045770 A1 DE 3045770A1 DE 19803045770 DE19803045770 DE 19803045770 DE 3045770 A DE3045770 A DE 3045770A DE 3045770 A1 DE3045770 A1 DE 3045770A1
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DE
Germany
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emergence
weeds
wheat
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dimethylurea
Prior art date
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Application number
DE19803045770
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English (en)
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DE3045770C2 (de
Inventor
Terence Whitstable Kent Gilkerson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SHELL INT RESEARCH
Shell Internationale Research Maatschappij BV
Original Assignee
SHELL INT RESEARCH
Shell Internationale Research Maatschappij BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Publication of DE3045770A1 publication Critical patent/DE3045770A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3045770C2 publication Critical patent/DE3045770C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C275/00Derivatives of urea, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C275/28Derivatives of urea, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups having nitrogen atoms of urea groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N47/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom not being member of a ring and having no bond to a carbon or hydrogen atom, e.g. derivatives of carbonic acid
    • A01N47/08Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom not being member of a ring and having no bond to a carbon or hydrogen atom, e.g. derivatives of carbonic acid the carbon atom having one or more single bonds to nitrogen atoms
    • A01N47/28Ureas or thioureas containing the groups >N—CO—N< or >N—CS—N<
    • A01N47/30Derivatives containing the group >N—CO—N aryl or >N—CS—N—aryl

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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

Shell Internationale «ι 'S Π / ζ 7 7 Π
1Α-54 173 JU^D//U
Beschreibung
Harnstoff-Derivat Verfahren zu seiner Herstellung und herbizide Mittel die dieses enthalten
Die Erfindung betrifft Harnstoff-Derivat , ein Verfahren zu
j seiner Herstellung und herbizide Mittel die dieses enthalten.
In der US-PS 2 655 447 ist eine außerordentlich weite Klasse von Harnstoff-Derivatenmit herbiziden Eigenschaften beschrie-] ben. Im Zeitraum von über 25 Jahren seit Herstellung dieser Verbindungen wurde viel geforscht bezüglich der Verwendung von Harnstoffen als HeMzide. Das vermutlich wichtigste Harnstoff-Derivat ist die Verbindung 3-(4-Isopropylphenyl)-1,1-dimethylharnstoff, die unter dem Handelsnamen "Isoproturon" verkauft wird. Diese Verbindung wird in Europa weit verbreitet zur Bekämpfung von Unkräutern in Wintergetreide angewandt. Ihr Hauptvorteil liegt darin, daß sie außerordentlich wirksam ist gegenüber einer Vielzahl von Unkräutern und sowohl als Vorauflauf-als auch als Nachauflauf-herbizid, sowohl im Herbst als auch im Frühjahr angewandt werden kann. Ihr Hauptnachteil besteht darin, daß einige wirtschaftlich wichtige Unkräuter insbesondere perennierende breitblättrige Unkräuter, perennierende Grasunkräuter, Klebkraut und Ehrenpreis nicht bekämpft
werden.
Es hat sich jetzt gezeigt, daß ein besimtes Phenylharnstoff-Derivat das in der US-PS 2 655 447 nicht ausdrücklich genannt ist, bei dem der Phenylring zwei spezielle Substituenten besitzt besonders günstige herbizide Eigenschaften aufweist.
130050/0A08 /2
ORIGINAL INSPECTED
Die Erfindung betrifft daher die Verbindung der Formel
M-CO- N(CH3)2
d.h. 3-(3-Methyl-4-isopropylphenyl)-1,1-dimethylharnstoff. Diese Verbindung ist besonders geeignet zur Bekämpfung vor oder nach dem Auflaufen von Unkräutern die in Nutzgetreide wie Mais, Gerste oder besonders Weizen wachsen. Wie aus den in den Beispielen 4 und 5 angegebenen Daten hervorgeht, besitzt diese Verbindung deutliche Vorteile gegenüber dem im Handel erhältlichen Herbizid Isoproturon zur Bekämpfung von Unkräutern in Weizen.
Die Erfindung betifft auch ein Verfahren zur Herstellung der Verbindung der Formel I, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man das Anilin der Formel II oder ein Hydrohalogenid davon
(II)
umsetzt, mit entweder
a) einem Dimethylcarbamoylhalogenid, vorzugaeise -Chlorid, oder
b) Phosgen (COCIp) unter Bildung des Isocyanats der Formel
NCO
(III)
130Q50/0A08
und zumindest einen Teil des Isocyanats umsetzt mit Diäthylamin.
Die Verfahrensvariante (a) kann durchgeführt werden mit oder ohne Lösungsmittel. Geeignete Lösungsmittel umfassen Kohlenwasserstoffe und halogenierte Kohlenwasserstoffe#z.B. Benzol, Toluol oder Tetrachlorkohlenstoff. Vorzugsweise wird diese Verfahrensvariante durchgeführt unter im wesentlichen wasserfreien Bedingungen. Da die Reaktion eine Kondensationsreaktion is^ bei der Wasserstoffhalogenid eliminiert wird, wird sie vorzugsweise in Gegenwart eines Dehydrohalogenierungsmittels durchgeführt; organische oder anorganische Basen sind geeignet; Natriumacetat hat sich als besonders geeignet erwiesen, wenn ohne Anwendung eines Lösungsmittels gearbeitet wird.und organische Basen wie Triäthylamin oder Pyrridin sind geeignet, wenn ein Lösungsmittel angewandt wird. Die Reaktion wird vorzugsweise bei einer Temperatur im Bereich von O bis 800C günstiger Weise bei Raumtemperatur durchgeführt und das Reaktionsgemisch kann nach üblichen Verfahren aufgearbeitet werden.
Die Variante (b) wird günstiger Weise in Gegenwart eines Lösungsmittels z.B. eines Kohlenwasserstoffs wie Toluol bei einer Temperatur im Bereich von 80 bis 1200C durchgeführt; einfacher Weise kann die Reaktion bei der Rückflußtemperatur des angewandten Lösungsmittels durchgeführt werden. Gegebenenfalls kann das entstehende Isocyanat der Formel III aus dem Reaktionsgemisch isoliert werden, vorzugsweise wird es jedoch j in situ mit Dimethylamin umgesetzt. Diese Reaktion wird günstiger Weise bei einer Temperatur im Bereich von 0 bis 30°C, einfacher Weise bei Raumtemperatur, durchgeführt. Das gewünschte Produkt kann auf irgendeine geeignete Weise isoliert werden.
Die Erfindung betrifft ferner ein herbizides Mittel, das die Verbindung der Formel I zusammen mit einem geeigneten Träger
130050/0408
ORIGINAL INSPECTED
enthält. Bei einem Verfahren zur Bekämpfung von unerwünschten Pflanzen an einer Stelle wird die Verbindung oder ein Mittel nach der Erfindung auf die Stelle aufgebracht.
Es kann in einigen Fällen günstig sein die erfindungsgemäße Verbindung mit einer oder mehrerei Verbindungen mit herbizider Wirksamkeit zu vermischen, z.B. um das Wirkungsspektrum zu verändern. So kann die erfindungsgemäße Verbindung vermischt werden mit anderen Herbiziden mit breitem WirkungsSpektrum wie 2-(4-Chlor-6-äthylamin»-s-triazin-2-ylamino)-2-methylpropionitril (Handelsname "Cyanazine") oder mit spezielleren Herbiziden mit engerem WirkungsSpektrum wie Herbiziden gegen Flughafer vom Anilintypfwie sie in der GB-PS 1 164 160 beschrieben sind, z.B. Äthyl-N-benzyl-N-(3,4-dichlorphenyl)-2-aminopropionat (Handelsname "Benzoylpropäthyl") und dem racemischen Gemisch oder (-)Isomer von Isopropyl- oder Methyl-N-benzoyl-N-(3-chlor-4-fluorphenyl)-2-aminopropionat (Handelsnamen "Flampropisopropyl" und Flampropmethyl").
Ein Träger in einem erfindungsgemäßen Mittel ist irgendeine Substanz mit der der Wirkstoff zubereitet wird, um sein Aufbringen auf die zu behandelnde Stelletz.B. eine Pflanze, Samen oder Bode^oder seine Lagerung: den Transport oder die Handhabung zu erleichtern. Ein Träger kann ein Feststoff oder eine Flüssigkeit sein einschließlich Substanzen die üblicherweise gasförmig sind jedoch zu einer Flüssig komprimiert worden sind^und es kann irgendein beliebiger normaler Weise zur Zubereitung von herbiziden Mitteln angewandter Träger verwendet werden.
Geeignete feste Träger sind unter anderem natürliche und synthetische Tone und Silicate z.B. natürliche Kieselerden wie Diatomeenerdej Magnesiumsilicate/z.B. Talke; Magnesiumaluminiums ilicate, z.B. Attapulgite und Vermiculite; Aluminiumsilicate z.B. Kaolinite Montmorillonite und Glimmer, Calciumcarbonat, Calciumsulfat; synthetische hydratisierte
130050/0408
/5
Siliciumoxide und synthetische Calcium- oder Aluminiumsilicate; ElementeJz.B. Kohlenstoff und Schwefel; natürliche und synthetische Harze z.B. Kumaronharz, Polyvinylchlorid und Styrolpolymere und -copolymere -$ feste Polychlorphenole, Bitumina, Wachse z.B. Bienenwachs, Paraffinwachs und chlorierte Mineralwachse und feste Düngemitteljz.B. Superphosphate.
Geeignete flüssige Träger sind unter anderem Wasser, Alkohole, z.B. Isopropanol und Glykole; Ketone,z.B. Aceton, Methyläthylketon,. Methylisobutylketon und Cyclohexanon; Äther« aromatische oder aliphatische Kohlenwasserstoffe,z.B. Benzol, Tuluol und Xylol; Erdölfraktionen z.B. Kerosin und leichte Mineralöle; chlorierte Kohlenwasserstoffe/z.B. Tetrachlorkohlenstoff, Perchloräthylen und Trichiοräthan. Gemische von verschiedenen Flüssigkeiten sind häufig geeignet.
Mittel für die Landwirtschaft werden häufig in konzentrierter Form hergestellt, die anschließend vom Verbraucher vor dem Aufbringen verdünnt wird. Das Vorhandensein kleiner Mengen eines Trägers^ der ein oberflächenaktives Mittel ist( erleichtert diesen Prozeß der Verdünnung. So ist vorzugsweise mindestens ein Träger in dem erfindungsgemäßen Mittel ein oberflächenaktives Mittel. Zum Beispiel kann das MIttel zumindest zwei Träger enthalten, von denen zumindest einer ein oberflächenaktives Mittel ist.
Ein oberflächenaktives Mittel kann ein Emulgiermittel, ein Dispergiermittel oder ein Netzmittel sein; es kann nichtionisch oder ionisch sein. Beispiele für geeignete oberflächenaktive Mittel umfassen die Natrium- oder Calciumsalze von Polyacrylsäuren und Ligninsulfonsäuren, die Kondensationsprodukte von Fettsäuren oder aliphatischen Aminen oder Amiden/ enthalten mindestens 12 Kohlenstoff atome im Molekül, mit Äthylenoxid und/oder Propylenoxid; Fettsäureester von Glycerin, Sorbit, Saccharose oder Pentaerythrit; Kondensate dieser Substanzen mit Äthylenoxid und/oder Propylenoxid; Kondensationsprodukte von Fettalkoholen oder Alky!phenolen z.B. p-Octyl-
130050/0409
/6 ORIGINAL INSFECTED
phenol oder p-Octylkresol mit Äthylenoxid und/oder Propylenoxid; Sulfate oder Sulfonate dieser Kondensationsprodukte; Alkali- oder Erdalkalisalze, vorzugsweise Natriumsalze von Schwefel- oder Sulfonsäureester^enthaltend mindestens 10 Kohlenstoffatome im Molekül z.B. Natriumlaurylsulfat, Natrium-sek-alkylsulfate, Natriumsalze von sulfoniertem Rizinusöl und Natriumalkylarylsulfonate wie Natrium-dodecylbenzolsulfonat und Polymere von Äthylenoxid und Copolymere von Äthylenoxid und Propylenoxid.
Die erfindungsgemäßen Mittel können z.B. als benetzbare Pulver, Stäubemittel, Granulate, Lösungen, emulgierbare Konzentrate, Emulsionen, Suspensionskonzentrate und Aerosole hergestellt werden. Benetzbare Pulver entialten üblicher Weise 25, 50 und 75 Gew.-96 Wirkstoff und üblicher Weise neben dem festen inerten Träger 3 bis 10 Gew.-96 eines Dispergiermittels und wenn nötig 0 bis 10 Gew.-96 Stabilisator (en) und/oder anderen Additive wie Penetrafcien oder Klebrigmacher. Stäubemittel werden üblicher Weise als Stabkonzentrate hergestellt mit einer ähnlichen Zusammensetzung wie diejenige eines benetzbaren Pulvers aber ohne Dispergiermittel und werden auf dem Feld mit weiteren festen Träger zu einem Mittel verdünnt, das üblicher Weise 0,5 bis 10 Gew.-% Wirkstoff enthält. Granulate werden üblicher Weise so hergestellt, daß sie eine Korngröße zwischen 0,152 und 1,676 mm besitzen und können durch Agglomeration oder Imprägnierverfahren hergestellt werden. Im allgemeinen enthalten Granulate 0,5 bis 25 Gew.-90 Wirkstoff und 0 bis 10 Gew.-96 Additive wie Stabilisatoren, Modifikatoren zur langsamen Freisetzung des Wirkstoffs und Bindemittel. Emulgierbare Konzentrate enthalten üblicher Weise neben einem Lösungsmittel und wenn notwenig Colösungsmittel, 10 bis 50 % (Gew. /Vol.) Wirkstoff 2 bis 20 % (Gew./Vol.) Emulgatoren und 0 bis 20 % Gew./Vol. andere Additive wie Stabilisatoren, Penetratien und Karosionshemmer. Suspensionskonzentrate sind üblicher Weise so zusammengesetzt, daß man ein stabiles nicht absetzendes fließfähiges Produkt erhält und enthalten üblicher Weise 10 bis 75 Gewv-# Wirkstoff, 0,5 bis 15 Gew.-96 Dispergiermittel, 0,1 bis 10 Gew.-96
130050/0408
ORiGfNAL INSPECTED
Suspendiermittel wie Schutzkolloide und ihlxotrope Mittel, 0 "bis 10 Gew.-% andere Additive wie Antischaummittel, Korrosionshemmer, Stabilisatoren, Penetrantien und Klebrigmacher und Wasser oder eine organische Flüssigkeit.in der der Wirkstoff im wesentlichen unlöslich ist; bestimmte organische Feststoffe oder anorganische Salze können in dem Mittel gelöst sein, um dazu beizutragen,ein Absetzen zu vermeiden oder als Frostschutzmittel für Wasser.
Wäßrige Dispersionen und Emulsionen z.B. Mittel die erhalten worden sind durch Verdünnen eines benetzbaren Pulvers oder eines Konzentrats nach der Erfindung mit Wasser^ liegen ebenfalls im Rahmen der Erfindung. Die Emulsionen können in Form } einer Wasser-in-öl· oder einer Öl-in-Wasser-Emulsion vorliegen
und eine dicke Mayonnaise artige Konsistenz besitzen.
Die erfindungsgemäßen Mittel können andere Bestandteile z.B. andere Verbindungen mit insektiziden oder fungiziden Eigenschaften enthalten.
Die Erfindung wird durch die folgendei Beispiele näher erläutert.
Beispiel
Herstellung von 5-(3-Methyl-4-isopropylphenyl)-1,1-dimethylharnstoff
7,4 g 3-Methyl-4-isopropylanilin und 0,5 g wasserfreies Natriuraacetat wurden als Feststoffgemisch miteinander verrührt und 5,4 g Dimethylcarbamoylchlorid innerhalb von 15 Minuten zugegeben. Das Gemisch wurde über Nacht bei Raumtemperatur stehen gelassen, dann mit Wasser behandelt und anschließend/Methylenchlorid extrahiert. Nach dem Trocknen über Magnesiumsulfat wurde das Lösungsmittel abgedampft und der entstandene Feststoff aus einem Gemisch von Hexan und TQluol umkristallisiert.
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Man erhielt 3|5 g des gewünschten Produktes, Fp 153 bis 1540C.
Analyse CHN
berechnet für C15H20N2O 70,9 9,1 12,7 gefunden 69,9 9,1 12,1
Beispiel 2
Alternatives Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindung
5 g 3-Methyl-4-isopropylanilin (80 % rein) in 150 ml Toluol wurden auf Rückflußtemperatur erhitzt, während COCl2-GaS ungefähr 1,5 Stunden durch die Losung geleitet wurde und anschließend trocknes Stickstoffgas zur Entfernung von überschüssigem COCIp· Nach Abkühlen auf Raumtemperatur wurden 5 g Dimethylamin in 20 ml Toluol zu dem Reaktionsgemisch gegeben. Das Toluol wurde abgedampft,zu dem Rückstand Hexan zugegeben und der Niederschlag f5t 5 g des gewünschten Produktes t abfiltriert. Nach Umkristallisieren aus einem Gemisch von Hexan und Toluol besaß das gewünschte Produkt einen Schmelzpunkt von 0
B e i s ρ i e...l 3
Dieses Beispiel zeigt die Herstellung der Ausgangssubstanz 3-Methyl-4-isopropylanilin.
186 g 3-Methylanilin wurden in 600 ml Schwefelsäure (85 Gew.-%) gelöst. Das Gemisch wurde auf 8O0C erwärmt und 120 g Isopropylalkohol zugegeben. Das Gemisch wurde 6 Stunden bei 800C gerührt. Nach dieser Zeit wurde das Gemisch auf Eis gegossen und Ammoniumhydroxid zugegeben bis das Gemisch neutral war. Dann wurde Diäthyläther zugegeben und der Ä'therauszug eingedampft. Der Rückstand wurde destilliert wobei man 110 g des gewünschten
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/9
Produktes erhielt, Kp 1OO°C bei einem Druck von 3,25 mbar.
Beispiel
Selektive Herbizid-Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Verbindung
Vergleichsversuch a)
Bei diesem Versuch wurde die selektive herbizide Wirksamkeit von 3-(3-Methyl-4-isopropylphenyl)-1,1-dimethylharnstoff in Weizen verglichen mit derjenigen des handelsüblichen Weizenherbizids Isoproturon, 3-(4-Isopropylphenyl)-1,1-dimethylharnstoff. Die Versuche vor dem Auflaufen wurden an Weizen, Triticum vulgäre Varietät Sappo, und die Veisuche nach dem Auflaufen an der Varietät Maris Huntsman durchgeführt. Die untersuchten Unkräuterarten waren: gemeine Quecke,. Agropyron repens (Co); Flughafer, Avena fatua/ludoviciana (Wo); Raygras, Lolium multiflorum (Rg); Einjähriges Rispengras, Poa annua (Pa); Straußgras, Agrostis tenuis (Bt); Binse, Alopecurus myosuroides (Am); Windhalm, Apera spica venti (Wg); Vogelmiere, Stellaria media (St); Ehrenpreis, Veronica persica (Sw); Klebkraut Galium aparine (Gg); Knöterich, Polygonum lapathifolium (Pp); rote Taubnessel, Lamium purpureum (Dn); Ackersenf, Sinapis arvensis (Ck); Kamille, Matricaria spp (Mw); Hirtentäschel, Capsella bursa pastoris (Sp); Mohn, Papaver rhoeas (Po).
Die zu untersuchenden Wirkstoffe wurden als emulgierbare Konzentrate enthaltend 20 Gew.-% Wirkstoff, 10 Gew.-# Mineralöl, Emulgatoren und Xylol als Lösungsmittel zubereitet. Jedes Konzentrat wurde mit Wasser verdünnt und die Testjflanzen wurden mit Mengen von 6,0, 2,0, 0,6, 0,2, 0,06 und 0,02 kg/ha Wirkstoff besprüht. Es wurden bei jeder Dosis vier Wiederholungen durchgeführt und sowohl Versuche vor dem Auflaufen als auch nach dem Auflaufen durchgeführt. Bei den Versuchen vor dem Auflaufen wurde nicht behandelter Bodenj in dem sich die Samen befanden und bei den Versuchen nach dem Auflaufen unbe-
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handelter Bodentin dem sich Setzlinge befanden als Vergleich heran gezogen. Nach 21 Tagen, bei dem Versuch nach dem Auflaufen und 28 Tagen, bei dem Versuch vor dem Auflaufen, wurde die Wirkung der Wirkstoffe visuell entsprechend einer O bis 9 Skala bewertet; eine Bewertung von O zeigt ein Wachstum wie bei dem nicht behandelten Vergleich und eine Bewertung von 9 ein Absterben der Pflanze an. Bei dieser Bewertung entspricht ein Ansteigen um eine Einheit auf der linearen Skala eine ungefähr 10bigen Zunahme der Wirkung.
Die erhaltenen Ergebnisse wurden einer Probit-Analyse unterworfen wobei ein Computer die Parameter a und b berechnet
in einer Beziehung der Form:
Probit (Prozenturales Ansprechen) = a + b log (Dosis).
Mit Hilfe der entstehenden Kurve können die jeweiligen Dosen für ein bestimmtes Ansprechen berechnet werden. In diesem Beispiel wurde ein GIDcn Wert, d.h. die Dosis,die erforderlich ist, um ein 50%iges Ansprechen auf den Wirkstoff hervorzurufen für jede Art berechnet.
Aus den erhaltenen Werten wurde ein SeLektivitätsfaktor für jedes Unkraut verglichen mit Weizen berechnet:
GIDKn Weizen S elektivitäts faktor = ——
Unkraut
Je größer der Selektivitätsfaktor ist um so stärker selektiv wirkt das Herbizid.
Schließlich wurde das Verhältnis von Selektivitätsfaktor für die erfindungsgemäße Verbindung zu dem Selektvitätsfaktor für Isoproturon berechnet. Ein Wert von mehr als 1 zeigt an , daß die erfindungsgemäße Verbindung stärker selektiv wirkt als Isoproturon. Die Ergebnisse sind in Tabelle I angegeben, wo die erfindungsgemäße Verbindung als A und Isoproturon als I bezeichnet wird.
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Tabelle I
Pflan
zenart
Versuche vor dem Auflaufen A Selektiv!- ;
tatafaktor
A Verhältnis
der Selekti
vitätsfakto
ren
Versuche nach dem Auflaufen A Selektivitäts
faktor
A Verhältni
der Selekti·
Vitätsfakto
ren
Weizen GID50 Ζ 1,67 I - - GID50 1,67 I - -
Co
Wo
Bg
Pa
Bt
Am
Wg
St
Sw
Gg
Pp
Dn
Ck
Mw
Sp
Po
I · " 1,05.
0,59.
0,16
0,08.
0,02
0,18
0,lU
0,18
0,91
0,2U
0,10
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- 1,6
• 2 8
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0,7
3F3
8i2
7f 2
1,69 1,81
12,1
10,6
33,8
21,1
U2.3
U2 3
211
1,5
0,7
6,8
Uli
96!7
UiI
1U|2
1,99
O1OO
0,07
0,06
0,02
0,10
0,11
0,U8
1,87
0,37
0,15
0,17
0,93
0,lU
0.16
0,05
0,08
O.OU "
0 OU
o;o8
1,10
2JU2
0,25
0,Ul
0.011
0,'l2
0,11
0,001
ΧΣ) CIi
Aus Tabelle I geht folgendes hervor:
1. Die erfindungsgemäße Verbindung ist gegenüber 9 der 12 vor dem Auflaufen untersuchten und gegenüber 11 der 15 nach dem Auflaufen untersuchten Unkrautarten stärker selektiv.
2. Die erfindungsgemäße Verbindung ist wesentlich wirksamer als Isoproturon gegenüber kommerziell wichtigen Unkräutern, wie Quecke (einem perennierenden Grasunkraut); Klebkraut und Ehrenpreis.
3. Die erfindungsgemäße Verbindung ist im Mittel 1,8 mal so selektiv wie Isoproturon, wenn sie vor dem Auflaufen aufgebracht wird,und 2,5 so selektiv wie Isoproturon beim Aufbringen nach dem Auflaufen.
Vergleichsversuch b)
Es wurde ein zweiter Versuch durchgeführt, bei dem die selektive herbizide Wirksamkeit von 3-(3-Methyl-4-isopropylphenyl)-1,1-dimethylharnstoff mit zwei anderen handelsüblichen Harnstoff-Herbiziden verglichen wurde, nämlich 3-(3-Chlor-4-methoxyphenyl)-1,1-dimethylharnstoff (Chlorotoluron) und 3-(3-Chlor-4-methylphenyl)-1,1-dimethylharnstoff (Metoxuron). Das bei diesem Vorauflaufversuch angewandte Verfahren war das gleiche wie bei Vergleichsversuch a) für den Versuch vor dem Auflaufen beschrieben mit den unten angegebenen Modifikationen. Die untersuchtenUnkrautartmwaren: Gemeine Quecke, Agropyron repens (Co); Flughafer, Avenafatura/Ludoviciana (Wo); Raygras, Lolium multiflorum (Rg); einjähriges Rispengras, Poa annua (Pa); wolliges Honiggras, Holcus lanatus (Yo); Binse, Alopecurus myosurd-des (Am); Zuckerrübe, Beta vulgaris (Sb); Vogelmiere, Stellaria media (St); Ehrenpreis, Veronica persica (Sw); Ackerwinde, Convolvulus arvensis (Cv); Knöterich, Polygonum lapathifolium (Pp); Ackersenf, Sinapis arvensis (Ck). Bei diesem Vesuch wur-
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den die Ergebnisse der Behandlung visuell nach 20 Tagen abgeschätzt und diese Versuchsergebnisse wurden,wie oben bei Vergleichsversuch a) angegeben} in die Selektivitätsfaktoren umgewandelt, mit der Ausnahme, daß in diesem Falle Chlorotoluron als Standard angewandt wurde. Das heißt der Selektivitätsfaktor, wie er für die beiden zu untersuchenden Verbindungen für die einzelnen Unkrautarten erhalten wurde, wurde· jeweils durch den Selektivitätsfaktor für Chlorotoluron dividiert, das Verhältnis für Chlorotoluron wurde dann gleich gesetzt. Die Ergebnisse sind in der Tabelle II angegeben, wo die erfindungsgemäße Verbindung wieder als A, Chlorotoluron als C und Metoxuron als M bezeichnet ist.
130050/0408
/14
Tabelle II
Pflan
zenart
GID50 - C M A Selektivitätsfaktor M A Verhältnis der Selektivitäts
faktoren
M A
Weizen 2,11 2,13 C - - C - -
Co
Wo
Rg
Pa
Yo
Am
Sb
St
Sw
Cu
Pp
Ck
1,71
1,58
0,51
0,19
0,19
0,33
0,5U
0,03
0,U5
0,25
1,28
0,67
3,23
0 82
0 U9
0122
0,19
0 87
0,U6
0,03
0,29
0,15
O76U
0f2U
1.36
0 58
0,UU
0,11
0,lU
0,26
0,17
0,03
0,19
U,U8
0,90
0,10
- o,U8
1 88
3,lU
7,00
1J77
3,35
51,33
5,31
10,27
2,Ul
6;12
1,57
3^67
U 8U
19,36
15,21
8,19
12,53
71 »00
11.21
0 U8
2,37
21,30
- 0,39
1,Uo
0,76
0,63
0,73
0,28
0,86
0,73
1,13
1,22
1,U6
2,-OU
1,28
27U
1,17
1 7U
1,37
1J28
3)20
1,01
2,39
0.06
1,UU
1,23
1.3U
U lU
11,11
11,11
6,39
3,91
70,33
U,69
8JUU
1,65
3,15
HHHHHHHHHHHH
oooooooooooo
oooooooooooo
„.. . ., . 1,00 0,97 2,0U
Mittelwert . ' ' 1
(JI CD
Wie aus Tabelle II hervorgeht ist die erfindungsgemäße Verbindung im Mittel mehr als 2 mal so selektiv wie entweder Chlorotoluron oder Metoxuron, wenn sie vor dem Auflaufen in Weizen aufbracht werden.
Beispiel 5
Feldbewertung von 3-(3-Methyl-4-isopropylphenyl)-1,1-dimethylharnstoff
Die Wirksamkeit und das WirkungsSpektrum von 3-(3-Methyl-4-isopropylphenyl)-1,1-dimethylharnstoff nach dem Auflaufen wurde mit demjenigen von 3-(4-Isopropy$henyl)-1, 1-dimethylharnstof f (Isoproturon) in insgesamt 7 Feldversuchen in Wintergetreide in Großbritannien verglichen. Die Versuche wurden in Feldern mit normalem handelsüblichem Winterweizen und Wintergerste, in denen natürlich vorkommende Grasunkräuter und/oder breiblättrige Unkräuter vorhanden waren^ durchgeführt.
Die Zubereitungen der erfindungsgemäßen Verbindung in Form eines Suspensionskonzentrats enthaltend 500 g/l und von Isoproturon enthaltend 50 g/l S.C. (Hytan 500 L) wurden mit Wasser verdünnt und jeweils in einer vergleichbaren Menge von vier Dosen für jeden Versuch aufgebracht. Es wurden Dosen von 1,58, 2,10, 2,63 bzw. 4,2 g Wirkstoff pro Hektar entsprechend dem 3/4, 1, 1 1/4 bzw. 2-fachen der vom Handel empfohlenen Dosis von 2,1kgjfei/ha Isoproturon als Nachauflaufherbizid auf Wintergetreide im Frühjahr aufgebracht. Bei drei Versuchen (5, 6, und 7) wurde die erfindungsgemäße Verbindung unter Zusatz eines Sprühhilfsmittels aufgebracht, um die Eigenschaften des Mittels zu verbessern. Das Sprühhilfsmittel wurde in Form eines Gemisches mit der erfindungsgemäeßai Verbindung im Tank in einem Verhältnis von 2 Teilen Verbindung (a.m.) auf 1 Teil Sprühhilfsmittel auf der Basis Gew.-/Vol. angewandt.
Bereiche von 10 mal 3 m wurden angewandt und jede Behandlung wurde 3 mal in verschiedenen statistisch verteilten Blocks durchgeführt. Die Mittel wurden auf jeden Bereich mit Hilfe
1300 50/0408
ORIGINAL INSPEGTED /16
einer Gasdruck-Sprühvorrichtung für kleine Flächen, die ein Volumen von 417 l/ha versprühte, aufgebracht. Einzelheiten bezüglich des Entwicklungszustande der Nutzpflanzen und den Aufbringbedingungen bei Jedem Versuch sind in Tabelle III angegeben.
Die Bewertung der Gesundheit der Nutzpflanzen und der Wirksamkeit der chemischen Behandlungen gegenüber Gräsern und breitblättrigen Unkräutern wurde ein bis drei Monate nach der Behandlung durchgeführt. Die Wirkungen auf die Nutzpflanzen wurden visuell entsprechend der EWRC 1-9 Skala durchgeführt, wobei der Wert O keine Wirkung und der Wert 9 ein Absterben der Nutzpflanzen bedeutet. Die Bewertung der Unkräuter umfaßt die Abschätzung der prozentualen Bedeckung von breitblättrigen Unkräutern insgesamt und von Arten der überwiegenden Unkräuter die sich in allen Versuchsstücken fanden. Die Grasunkräuter wurden bewertet durch Auszählen der Rispen in 6 oder 8 gleichen Bereichen von 0,5m+ und Umwandlung dieser Werte in Zahlen für die Einzelblüten 0,5 m in jedem Bereich. Die untersuchten Unkrautarten waren: a) breitblättrige Unkräuter - Ehrenpreis, Veronica persica (Sw); Vogelmjare, Stellaria media (St); Kamille, Matricaria spp. (Kw); Klebkraut, Galium aparine (Gg); rote Taubnessel, Laminium pxpurea (Dn) und b) Gras-Unkräuter - Binse, Alopecrus myrosuroides (Am); Flughafer, Avena spp. (Wo). Je nach den Klimabedingungen wurden die Nutzpflanzen 138 bis 169 Tage nach der Behandlung mit Hilfe einer Kombinationerntemaschine geerntet und das Körnergewicht der Nutzpflanzen bestimmt.
Die Ergebnisse der Feldversuche sind in der folgenden Tabelle IV angegeben. Die angegebenen Werte sind Mittelwerte für die bei den verschiedenen Feldversuchen untersuchten Wirkungen, d.h. aus den Ergebnissen für die verschiedenen Feldversuche wurde in Jedem Falle das Mittel berechnet. Die angegebene Wirkung auf die Nutzpflanzen ist der Mittelwert auf der EWRC-Skale
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ORIGINAL INSPECTED
durch visuelle Bewertung in 7 Versuchen. Die für die Wirksamkeit gegen Unkräuter angegebenen Werte beziehen sich auf die prozentuale Verringerung des Unkrautwachstums gegenüber den Vergleichsbereichen nach den oben angegebenen Verfahren, Die Wirksamkeitswerte gegenüber allen breitblättrigen Unkrautarten bei dem Versuch sind ebenfalls angegeben und dieser Mittelwert für alle Unkrautarten bei diesem Versuch ist angegeben unter der Überschrift "Gesamt-Dikotylidonen" als prozentuale Verringerung des Pflanzenwachstums gegenüber dem Vergleich. Das Gewicht der Nutzpflanzen ist angegeben als prozentualer Wert des Erntegewichts von Vergleichsfeldern, das mit 100 % festgesetzt wurde.
13O0S0/0A08 /18
ORIGINAL INSPECTED
Tabelle III
Ö cn ο
Versuch
Nr.
Nutzpflan
ze
- Varietät Aussaat
datum
(Jahr toi»
her)
Aufbrin
gungsda
tum
Entwick-
3ungsstu~
feder
Tempera
tur beim
Aufbringen
Feuch
tigkeit
gehalt
<#)
Feuchtig-
■keitsäqui-
valent
Tcngehalt
'des Bo
dens
(*)
1 W.Weizen Sportsman 26» Sept 26,März C,D 10,7* 27,1 26,0 3U
2 W.Gerste Sonja 10. Okt 28, Febr. A,F 28,1 23f5 29
3 W.Weizen M. Hobbit 9% Okt. 3, März A,D 28,3 31;2 UU
W·Weizen Hustler 1T* Okt. 3. März Α,Ε 22,3 33f5 Ul
5 W.Weizen Flanders Okt. 3, April A 9,9° 38,6 36,1 52
6 W.Weizen Flanders 11. Okt. 3, April C,D ,G 10,0° 18,6 16,9 18
7 W.Weizen Mitob bit 18,Okt. 3, April BSD 10,0° l6jl l6,8 16
Entwi cklungs s tand
A - 5 entfaltete Blätter (Setzling' B - 5 entfaltete Blätter fSetzling< C - 7 entfaltete Blätter (Setzling, D - ·' Hauptsproß und 2 Halme E - Hauptsproß und 3 Halme F - Hauptsproß und 4 Halme
Halmstadium Halmstadium Halmstadium
G -
Pseudo-Stengelaufrichtung (Stengelverlängerungsstadium)
CO CD
cn
CD
Tabelle IV
ο»
OI
ο α»
Witksankettgs-
Verbindung
Dosis
(kg am/ha)EMRC-Skala
3-(3-Methyl-lt-isopropylphenyl)-1,1-dimethyüiarnstoff
1,58" 2,10 2,63 U,20
3(-3-Isopropylphenyl)- 1,58 -1,1-dimethylharnstoff 2,10
2,63 k ,20
Vergleich
2,2 2,3 2f
2,2
2,1 2,0 2,2
2,6
Wirksamkeit gegen Unkräuter
79,1
8T 2
93,2
97.7
85,9
90.3
93; 5
97,9
Wo
19Λ 27,6
33,0 53;2
21,7 3H,0 36 1 H8 9
breitblättrige Unkräuter
75r3 80,2 85,5 89,7
50,0 ^3,6 52,9
96.2
97,6
98,8
9'9,8
Mw
9^,1
9^,5
98,0
95,1
99,2
100,0
87,7
56,0
7Or6
67,0
92,8
8,0
2r5
20,3
21,0
Dn
65,2
53,8
66,8
77,3
72,0
Gesamt-Dicotylidoner
82.2 85,0 9O7I
70,1 72,9 73, U
78.7
Erntege· wicht (%) bezogen ,auf den
129,9 138 8 1111,8 136,1
13U.8 136 ;6 130,1
100
CTJ
CD

Claims (6)

Patentansprüche
1. } 3-(3-Methyl-4-isopropylphenyl)-1,1-dimethylharnstoff.
2. Herstellung der Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß man das Anilin der Formel I
(D
oder ein Hydrohalogenid davon umsetzt mit entweder
a) einem Dimethylcarbamoylhalogenid oder
b) Phosgen und das entstandene Isocyanat der Formel II
CH,
NCO (II)
zumindest teilweise mit Dimethylamin umsetzt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man Stufe a) in Gegenwart eines Dehydrohalogenie· rungsmittels durchführt.
130050/0408
ORIGINAL INSPECTED /2
" 30A5770
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet , daß man Stufe a) unter Verwendung von Dimethylcarbamoylchlorid durchführt.
5. Herbizides Mittel, dadurch gekennzeichnet , daß es als Wirkstoff die Verbindung nach Anspruch 1, gegebenenfalls zusammen mit einem oder mehreren Trägem^enthält.
6. Mittel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß es mindestens zwei Träger umfaß^ von denen mindestens einer ein oberflächenaktives Mittel ist.
6226
130050/0408
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