DE3044972A1 - Ventil fuer die dosiervorrichtung einer vorrichtung zum abtoenen von anstrichmitteln - Google Patents
Ventil fuer die dosiervorrichtung einer vorrichtung zum abtoenen von anstrichmittelnInfo
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- F16K11/02—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit
- F16K11/08—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only taps or cocks
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Description
1A/G-54 296
Anm.t Winter Oy
Anm.t Winter Oy
Beschreibung
Ventil für die Dosiervorrichtung einer Vorrichtung zum Abtönen von Anstrichmitteln
Die Erfindung betrifft ein Ventil ^besonders für die
Dosiervorrichtung einer Vorrichtung zum Abtönen von Anstrichmitteln, welches ein im Ventilgehäuse drehbar
gelagertes DreiwegstUck aufweist und eine Verbindung eines Abtönfarben-Behälters mit einem Meßzylinder der
Dosiervorrichtung einerseits und des Meßzylinders mit einer Dosierspitze andererseits gestattet.
Eine derartige Dosierung soll zur Sicherstellung eines erwünschten Resultates sehr genau sein, was sehr hohe
Qualitätsforderungen an das Ventil stellt. Als Material für das drehbare Ventilstück hat sich Polytetrafluoräthylen
als deutlich besser als andere Materialien gezeigt und zwar vor allem dank seiner guten Korrosions- und Verschleißfestigkeit.
Polytetrafluoräthylen weist jedoch eine Eigenschaft auf, die bisher Schwierigkeiten bei
der Sicherstellung einer genügenden Dichtigkeit bereitete, denn eine Durchsickerung zwischen dem Ventilstück
und dem Gehäuse aus einer Öffnung des Ventilstücks in eine andere Öffnung ist nicht zulässig. Der Wärmedehnungskoeffizient
ist nämlich bedeutend höher als der des umgebenden Ventilgehäuses. Die Ventile sind üblicherweise
für eine Temperatur von 200C ausgelegt. Schon bei
Arbeitstemperaturen von z.B. 15°C können nicht tragbare
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Undichtigkeiten auftreten. Die zugelassene Toleranz für einen aus Polytetrafluoräthylen hergestellten
Ventilkörper entsprechender Dichtigkeit soll nur etwa 0,Gi mn betragen. Man hat das Problem so zu lösen
versucht, daß der Durchmesser des Ventilkörpers, um eine gewisse Kaitraktion möglich zu machen, etwas überdimensioniert
wird; aber das hat den Nachteil, daß das Ventil zu hartgdifcocter
steif ist, wenn die Arbeitstemperatur wie üblich etwa 200C beträgt.
Aufgabe der Erfindung ist ein neuer Ventilaufbau, welcher trotz Temperaturwechsel dicht bleibt und doch
nicht zu steif ist.
Dieses Ziel wird dadurch erreicht, daß das Ventilstück hohl ist, wobei der Hohlraum sich über einen wesentlichen
Teil des VentilStückes, der Bereich der Dreiwegverbindung
miteinberechnet, streckt.
Das hohle Ventilstück kann mehr nachgeben als ein massives oder geschlossenes Stück; hierdurch ist es
möglich, den äußeren Durchmesser des Ventilstückes zu überdimensionieren. Wenn bei einer TemperatürSenkung
das Ventilstück somit schrumpft, bleibt es jedoch dank der Elastizität des Materials dicht an das Ventilgehäuse
gedrückt.
Mit der Zeit tritt jedoch eine Materialermüdung ein und damit eine geringe Undichtigkeit. Deshalb ist es günstig,
im Hohlraum des Ventilstückes eine Eiiiage vorzusehen, deren äußerer Durchmesser seiner auf beiden Seiten der
Öffnungen des Ventilstückes liegenden Teile etwas kleiner ist als der Durchmesser des Hohlraumes, wobei
der Bereich der Öffnungen für die Abtönfarbe frei bleibt.
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Die Einlage hindert somit ein Zusammendrücken der Hohlraumwand des Ventilstückes bei Normaltemperatur nicht,
stützt aber die Hdlrauinwand zur Verhinderung einer Materialermüdung.
Eine solche Einlage ist auch deshalb günstig, weil sie den Hohlraum kleiner macht, wo sonst Farbe zurückbleibt
und eventuell eindicken kann, womit Störungen bei der Dosierung verhindert werden können. Die auf beiden Seiten
der öffnungen des Ventilstückes stehenden Teile der Einlage sind gegen den Hohlraum in der Nähe der
Öffnungen abgedichtet.
Die Dichtungen, welche zweckmäßigerweise einen ringförmigen Querschnitt haben, hindern einerseits die Luft
daran, mit der Abtönfarbe in Berührung zu treten, und geben andererseits der Hohlraumwand zusätzliche Stütze.
Um die Anordnung und das Entfernen der Einlage leichter zu machen, ist der Boden des Hohlraumes über einen Kanal
mit der Außenluft verbunden, weshalb die Einlage bis zum Ende des Hohlraumes, zur Sicherstellung einer genauen Einstellung,
eingeschoben und aus dem Hohlraum z.B. mit Hilfe eines in den Kanal eingesteckten Stäbchens oder
dergleichen entfernt werden kann.
Ein erfindungsgemäßer Ventilaufbau ermöglicht eine Überdimensionierung
von z.B. 0,04 mm des Durchmessers, womit in der Praxis ein gutes Resultat erzielt worden ist.
Die Erfindung wird unten mit Hinweis auf ein in der beigelegten Zeichnung dargestelltes Ausführungsbexspiel
weiter erläutert:
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Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer
Vorrichtung zum Abtönen von Anstrichmitteln, Fig. 2 ein Ventil im ausgebauten Zustand und
Fig. 3 ein Ventil im eingebauten Zustand.
Die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung zum Abtönen von Anstrichmitteln umfaßt einen Rahmen 1, in dem um eine
Achse 3 eine drehbar gelagerte Tragplatte 2, mehrere Behälter 4 für Abtönungsfarben, welche auf der Tragplatte
stehen und zwar auf einen Kreis um die Achse 3, angeordnet sind; eine Dosierungsanordnung für jeden
Behälter 4, welche aus einem Ventil 5, einem Düsenrohr und einem Meßzylinder 7 mit Kolben 8 besteht. Ein Tisch
kann mit Hilfe eines Fußhebels 11 entlang einer Führung 12 gehoben und gesenkt werden.
Durch das Düsenrohr 10 trict die gewünschte Abtönungsfarben-Menge
in einei Grundfarbe enthaltenden Behälter 15 ein.
In den Fig. 2 und 3 ist ein Ventilstück der Dosiervorrichtung ohne umgebendes übliches Ventilgehäuse 5
gezeigt. Ein Ventilstück 17 umfaßt einen Griff 18, der in den (Fig. 1) Griff 6 paßt, und einen hohlen Zylinderteil
19. Seitliche öffnungen 21, 22 und 23 münden in einen Hohlraum 20. Auf beiden Seiten der Öffnungen
21, 22 und 23 sind Dichtungsringe 24 und 25 angeordnet, welche das Ventil nach außen abdichten. Wenn sich das
Ventil in Normal- d.h. Ruhelage befindet, steht die öffnung 22 mit dem Abtönungs-farben-Behälter 4 und die
öffnung 23 mit dem Meßzylinder 7 in Verbindung. Wenn eine gewünschte Farbmenge in den Meßzylinder durch
Ziehen an dem Kolben 8 des Meßzylinders angesaugt ist, wird das Ventil gedreht, so daß die öffnung 23 mit dem
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Meßzylinder und die öffnung 21 mit der Dosierspitze 10
in Verbindung steht, wonach die Farbmenge mit Hilfe des Kolbens 8 über die Dosierspitze in den Grund-farben-Behälter
15 eingedrückt wird. Der Griff 18 des VentLlstückes
17 weist eine durchgehende öffnung 27 mit einem Zapfen auf, welcher seinerseits verbunden ist mit einer
Feder zur Rückstellung des Ventilstückes in.die Normallage.
Im Hohlraum 20 ist eine Einlage 28 angeordnet. Die über
einen Schaft 31 verbundene Zylinderteile 29 und 30 auf beiden
Seiten der öffnungen 21, 22 und 23 des Teiles 17 füllen den Hohlraum. Der äußere Durchmesser der Teile 29 und
ist etwas kleiner als der Durchmesser des Hohlraumes 20, damit die Wand 19 um den Hohlraum 20 nach innen nachgeben
kann. Die in Fig. 3 gezeigte Toleranz oder das Spiel ist wegen der Anschaulichkeit größer dargestellt, als sie (es)
tatsächlich ist. Die Einlage 28 ist gegen die Wand 19 um den Hohlraum 20 auf beiden Seiten der Öffnungen 21,
und 23 mit Dichtungsringen 32 und 33 abgedichtet, wodurch die Luft nicht mit der Abtönungsfarbe in Berührung
kommt und die Wand 19 eine zusätzliche Abstützung neben den öffnungen 21, 22 und 23 erhält.
Zur Erleichterung der Einführung und einer genauen Einstellung der Einlage 28 ist aus dem Boden des Hohlraumes
20 ein Kanal 26 bis an die umgebende Luft geführt. Er ermöglicht auch ein leichtes Entfernen der
Einlage 28 aus dem Hohlraum 20, wobei die Einlage so dimensioniert ist, daß sich deren Stirnseite an der Stirnseite
der Wand anlegen kann. Eine aus den Teilen 17 und zusammengesetzte Einheit 16 entspricht außerordentlich
gut den an ein Dosierventil gestellten Anforderungen; es hält trotz Temperaturwechsel dicht und ist nicht zum
Drehen zu steif oder hart.
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Die oben beschriebene Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Ventils ist die günstigste, aber selbstverständlich kann der erfindungsgemäße Gedanke in seinen
Einzelheiten auch anders ausgeführt werden. Die Zylinderteile 29 und 30 der Einlage 28 könnten z.B. separate
Teile sein, wobei zuerst das Teil 30 im Boden des Hohlraumes 20 angeordnet und die Einstellung des Teiles
29 so vorgenommen wird, daß dessen Stirnseite und die Stirnseite der Wand 19 in einer Ebene liegen (Fig. 3).
Man erzielt, auch ohne Dichtungsringe 32 und 33, einen verhältnismäßig zufriedenstellenden Betrieb, wenn z.B. am
Ende des Zylinderteiles 29 eine Abdichtung vorgesehen ist. Um die Einlage 28 aus dem Hohlraum 20 nehmen zu
können, kann sie selbstverständlich auch so dimensioniert sein, daß sie etwas aus dem Hohlraum hinausragt
und damit zum Herausziehen ergriffen werden kann.
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Leerseite
Claims (5)
- 30U972WUESTHOFF-v.PECHMANN-BEHRENS-GOETZ DIP1.,N,GEK'„ARD PüLSDIPL.-CHEM. DR. E. FREIHERR VON PECHUANN PROFESSIONAL REPRESENTATIVES BEFORE THE EUROPEAN PATENT OFFICE DR.-ING. DIETER BEHRENSMANDATAIRES AGRiis PRES l'OFFICE EUROPEEN DES BREVETS DIPL.-ING.J DIPL.-iriRTSCH.-lNG. RUPERT GOET21A/G-54 296 D-8000 MÜNCHENWinter Ov Schweigerstrasse 2telefon: (089) 66 20 ji telegramm: protectpatent telex: 524070AnsprücheVentil, insbesondere für die Dosiervorrichtung einer Vorrichtung zum Abtönen von Anstrichmitteln, welches ein im Ventilgehäuse drehbar gelagertes Dreiwegstück zur Verbindung eines Abtönfarben-Behälters mit einem Meßzylinder bzw. des Meßzylinders mit einem Düsenrohr aufweist, dadurch gekennzeichnet , daß das Ventilstück (17) hohl ist und sich der Hohlraum (20) über einen wesentlichen Teil des Ventilstückes einschließlich des Mündungs-Bereichs der die Dreiweg-Verbindung bildenden Öffnungen (21, 22, 23) streckt.
- 2. Ventil gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Hohlraum (20) des Ventilstückes (17) eine ein- oder zweiteilige Einlage (28) angeordnet ist, deren äußerer Durchmesser auf beiden Seiten der Öffnungen (21, 22, 23) etwas kleiner ist als der Durchmesser des Hohlraumes (20), wobei der Bereich der Öffnungen (21, 22, 23) frei ist.
- 3. Ventil gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf beiden Seiten der Öffnungen (21, 22, 23) liegenden Teile (29, 30) der Einlage (28) miteinander durch einen verhältnismäßig dünnen Schaft (31) verbunden sind./2130041/07911A/G-54 296 - 2 -
- 4. Ventil gemäß Anspruch 2 oder 3, dadurch g e kennzeichnet, daß die auf beiden Seiten der Öffnungen (21, 22, 23) des Ventilstückes (17) liegenden Teile (29, 30) der Einlage (28) gegen den Hohlraum (20) in der Nähe der Öffnungen (21, 22, 23) abgedichtet sind.
- 5. Ventil gemäß einem der oben erwähnten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Hohlraumes (20) über einen Kanal (26) mit der Außenluft in Verbindung steht.130041 /0791
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