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DE3044617C2 - Verfahren zur Herstellung von Terephthalsäure aus Dimethylterephthalat als Zwischenprodukt - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Terephthalsäure aus Dimethylterephthalat als Zwischenprodukt

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DE3044617C2
DE3044617C2 DE3044617A DE3044617A DE3044617C2 DE 3044617 C2 DE3044617 C2 DE 3044617C2 DE 3044617 A DE3044617 A DE 3044617A DE 3044617 A DE3044617 A DE 3044617A DE 3044617 C2 DE3044617 C2 DE 3044617C2
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DE
Germany
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dmt
water
reactor
hydrolysis
methanol
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DE3044617A
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English (en)
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DE3044617A1 (de
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Eugen Hadamovsky
Anton Dipl.-Ing. 5810 Witten Schoengen
Heinz Dipl.-Chem. Dr. 4600 Dortmund Schroeder
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Huels AG
Original Assignee
Dynamit Nobel AG
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Publication date
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Priority to BR8107687A priority patent/BR8107687A/pt
Priority to UA3357502A priority patent/UA8349A1/uk
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/09Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides from carboxylic acid esters or lactones

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet daß man am Kopf des Hydrolysereaktors ein
Methanol-Wasser-Gemisch, das eine Methanolkonzentration von 10 bis 90 Gew.-%, vorzugsweise 30 bis 60 Gew.-%, aufweist abzieht
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Terephthalsäure (TPS) aus Dimethylterephthalat (DMT) als Zwischenprodukte der im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Art Es ist bekannt, in einem Verfahren zur Herstellung von TPS aus DMT als Zwischenprodukt von einem
Roh-DMT mit einem begrenzten Gehalt an Oxidations-Zwischenprodukten und sonstigen Nebenprodukten auszugehen und die kontinuierliche Hydrolyse zweistufig durchzuführen (DE-OS 29 16 197). In einer bevorzugten Ausführung dieses Verfahrens durchströmt das Roh-DMT zusammen mit dem Hydrolysewasser einen ersten Reaktor im Gleichstrom. Bei einem Verhältnis von Roh-DMT zu Wasser wie 1 :3 sowie bei den angegebenen Druck- und Temperaturbedingungen stellt sich ein Umsatz von etwa 70% ein. Die als Hauptprodukt entstehen-
de TPS muß durch Kristallisation, Wäsche und Fest-Flüssig-Trennoperation von Monomethylterephthalat
(MMT) und der andere Verunreinigungen enthaltenden Mutterlauge abgetrennt werden. In einer zusätzlichen
Kristallisation wird ein Teil des in der Mutterlauge anfallenden gelösten MMT gewonnen und in das Verfahren
zurückgeführt Ein anderer Teil geht bei der Ausschleusung der Isomeren der Terephthalsäure verloren.
Zwar ist es aus der vorgenannten Druckschrift bereits bekannt in einer Druckdestillation, der ein MMT-halti-
ges Methanol-Wasser-Gemisch unterworfen wird, Methanol abzutrennen, doch wird damit etwas anderes bezweckt nämlich die Nutzbarmachung der aufgrund des unvollständigen Umsatzes erheblich MMT-Mengen durch Rückführung einer im wesentlichen aus Wasser und TPS bestehenden Sumpffraktion in die Hydrolyse. In einer anderen Ausgestaltung dieses vorbekannten Verfahrens wird in der Gleichstrom-Hydrolysestufe des zweistufigen Hydrolyseverfahrens ein Teil der Reaktionslösung ausgeschleust und daraus das Methanol aus der
so Gleichgewichtsreaktion entfernt und die Reaktionslösung wieder in die Gleichstrom-Hydrolysestufe zurückgegeben.
In der DE-OS16 18 503 ist ein Verfahren beschrieben zur Herstellung von TPS aus Alkylterephthalat, bei dem das Alkylterephthalat in wäßriger Lösung mit Wasser unter autogenem Druck bei einer Temperatur im Bereich von 140 bis 350° C zur Reaktion gebracht wird, bis die Hydrolyse im wesentlichen vollständig ist und die
Terephthalsäure aus dem so entstandenen Hydrolysat abgetrennt wird. Zur technischen Durchführung der Hydrolysereaktion sind Rührkesselkaskaden, d. h. bewegte Teile unter einem sehr hohen Druck, erforderlich. Das Verfahren eignet sich nur zur Hydrolyse von reinem DMT.
Zum Beispiel liegen bei 2700C etwa 2 bis 3 Gew.-% Methanol in der Flüssigkeit vor, und der Umsatz beträgt 95%. Ein Abkühlen dieses Reaktionsgemisches auf Temperaturen von 14O0C oder darunter führt zu einer stark
MMT-haltigen TPS. Um das gebildete Methanol abzutreiben, müssen sehr große Wassermengen mitentfernt werden.
Die Erfindung geht von dem Problem aus, auf Basis des Oxidationsverfahrens nach dem Witten-DMT-Prozeß, das sich durch einen geringen Energiebedarf, milde Reaktionsbedingungen und vergleichsweise geringe Anforderungen an die Beständigkeit der Reaktor- und Behältermaterialien auszeichnet, TPS zu erzeugen. Dabei soll
b5 Methanol nur noch als im Prozeß verbleibendes Prozeßhilfsmittel fungieren, wobei lediglich die Verluste ersetzt werden müssen.
Durch die Ausgestaltung der Hydrolysereaktion als reaktive Destillation sollen die erreichbaren Umsätze bezogen auf TPS auf 90% oder darüber gesteigert werden. Das anfallende Methanol soll auf einem hohen
Druck- und Temperaturniveau abgezogen und die über Wärmetauscher übertragene Energie z. S. zur destillativen Auftrennung des Rohesters herangezogen werden.
Des weiteren sollen Energien eingespart werden, die nach dem Stand der Technik für die Wiederaufheizung von Mutterlaugen, Suspensionen und Rückführungen, insbesondere der MMT-Rückführung (vgl. DE-OS 2916197) aufgewandt werden müssen.
Die Verfahrensweise des vorbezeichneten Verfahrens mit unter Druck betriebener Methanol-Destillation benötigen zusätzliche Energiemengen für das Wiederaufheizen der Mutterlauge (Pos. 89 bzw. 120) bzw. des Kristallbreies in den Gleichstromreaktor.
Eine erhebliche Energieeinsparung kann realisiert werden, wenn das in dem Gegenstromreaktor (Pos. 27 in F ig. 2,3,4,5 und 6 der DE-OS 2916 197) anfallende Aufstromwasser nicht mehr destilliert zu werden braucht
Die gestellte Aufgabe wird durch die in dem Kennzeichen des Anspruches 1 angegebenen Merkmale auf vorteilhafte Weise gelöst
Damit wird die Hydrolysereaktion als Rückreaktion der im Witten-DMT-Verfahren angewandten Veresterungsreaktion erstmals unter ähnlichen verfahrenstechnischen Bedingungen und in im Prinzip ähnlichen Apparaten kontinuierlich durchgeführt was eine Vereinfachung und Standardisierung des Gesamtprozesses ermöglicht
In Abhängigkeit von dem Gehalt an Nebenprodukten des 90- bis 99,9%igen eingesetzten Roh-DMT wird erfindungsgemäß eine Terephthalsäure erzeugt die durch Direktveresterung mit Äthylenglykol und anschließende Polykondensation in einen zur Herstellung von Fasern, Endlosfäden, Folien und Formteile geeigneten Polyester übergeführt werden kann.
Von besonderem Vorteil ist daß keinerlei Rückführungen von MMT und anderen Nebenprodukte enthaltenden Mutterlaugen in die Hydrolyse vorgesehen sind.
Vorzugsweise wird das am Kopf des Hydrolysereaktors abgezogene Methanol-Wasser-Gemisch für die Beheizung der Verdampfer (Reboiler) der Rohesterdestillation herangezogen. Damit ist eine energiegünstige Durchführung der Rohesterdestillation im Rahmen des Gesamtverfahrens möglich.
Das aus der Hydrolysereaktionen abgezogenen Reaktionsgemisch enthält in einer bevorzugten Fahrweise die Terephthalsäure in 1,5 bis 5 Teilen Wasser vollständig gelöst
Die am Kopf des Hydrolysereaktors anfallenden Methanol-Wasser-Gemische weisen mit 10 bis 90, vorzugsweise 30 bis 60 Gew.-°/o so hohe Methanolgehalte auf, daß eine energiegünstige Auftrennung und Wiedereinsetzung möglich wird.
Die 10- bis 40-stufige, Ausgestaltung der Hydrolysereaktion ermöglicht die Durchführung der Hydrolysereaktion in einem einzigen Reaktor.
Durch die Ausgestaltung der Waschstufe für das den Hydrolysereaktor verlassende Reaktionsgemische wird nach einer ein- oder mehrstufigen Kristallisation in einer 1- bis lOstufigen, vorzugsweise 3- bis 6stufigen Hydrozyklonstation ein Ersatz der Mutterlauge unter gleichzeitiger Eindickung erreicht Ein noch stärkerer Eindickungseffekt wird mit einer 1- oder mehrstufigen Zentrifugenstation in der Waschstufe erreicht. In einer ebenfalls als gleichwirkendes Mittel in der Waschstufe anwendbaren Gegenstromwäsche wird die Mutterlauge quantitativ durch entsalztes Wasser ersetzt
Der Methanoiverbrauch pro kg Terephthalsäure beträgt bei dem erfindungsgemäßen Verfahren weniger als 0,05 kg, und das Methanol fungiert nur noch als Prozeßhilfsmittel, welches in der Veresterung des Oxidats eingesetzt und zum Rohester umgesetzt wird. Nach der destillativen Abtrennung des Roh-DMTT aus dem Roh-Ester wird das Methanol in der Hydrolyse wieder abgespalten und fällt als Methanol-Wasser-Gemisch an, das in einer bevorzugten Fahrweise zum Betrieb der Verdampfer der Rohester-Destillation dient. Von dort wird ein Teil des Gemisches der Methanol-Rektifikation zugeführt und das reine Methanol in die Veresterung zurückgeführt (F i g. 3). Der andere Teil des Gemisches dient als Rücklauf für den Hydrolysereaktor.
Essigsäure wird weder als Reaktionsmedium noch als Waschmedium eingesetzt.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird weiter anhand von F i g. 1,2 und 3 der Zeichnung sowie den Beispielen 1 a, 1 b und 2 wie folgt erläutert:
Das als Stoffstrom 102 zugeführte Wasser wird in Wärmetauscher 2 auf Verdampfungstemperatur erhitzt
Reaktor 3 wird am Boden der auf etwa 260—290° C erhitzte Wasserdampf mit einem Druck von etwa 45 bis 80 bar zugeführt dem am Kopf das auf 140 bis 3500C erhitzte Roh-DMT (Stoffstrom 101) entgegengeführt wird. Das im Hydrolysereaktor 3 entstehende Methanol wird als Methanol-Wasser-Gemisch (Stoffstrom 103) bei einer Temperatur von beispielsweise 2400C am Kondensator 4 abgezogen. Das am Boden anfallende Reaktionsgemisch wird teilweise über Reboiler 1 gefüh-t und teilweise über Drosselventile den beiden mit Rührvorrichtungen und Kondensatoren 6 und 8 ausgerüsteten Kristallisatoren 5 und 7 als Stoffstrom 104 zugeführt. Das Kondensat das in den Wärmetauschern 6 und 8 anfällt, wird teilweise ausgeschleust, während der Rest in die Kristallisatoren 5 und 7 zurückgeführt wird.
Die entstehende Suspension wird der Waschstufe mit den drei hintereinander geschalteten Hydrozyklonen 9 bis 11 unter Zugabe von heißem Wasser (Stoffstrom 108) als Waschflüssigkeit zugeführt
Nach Durchlaufen der Hydrozyklonstufe wird eine gereinigte Suspension dem mit Rührvorrichtung ausgestatteten Vorlagebehälter 12 und weiter den hintereinander geschalteten mit Kondensatoren 14 und 16 ausgerüsteten Kristallisatoren 13 und 15 zugeführt, in denen auf 1000C entspannt wird. Anschließend wird die Suspension auf Zentrifuge 17 in Terephthalsäure (Stoffstrom 107) und Filtrat (Stoffstrom 106) getrennt. Die in der Waschstufe anfallende Mutterlauge (Stoffstrom 105) wird ausgeschleust.
Die Terephthalsäure verläßt über Trockner 18 den Prozeß. Die Brüden vom Trockner werden in Wärmetauscher 19 kondensiert und mit dem Filtrat von Zentrifuge 17 vereinigt.
In F i g. 2 der Zeichnung ist die Verfahrensführung analog wie in F i g. 1. Anstelle von Hydrozyklon 10 ist eine Gegenstromwaschkolonne 10a installiert. Die Hydrozyklone 9a und 11a dienen lediglich der Aufkonzentration
des Feststoffs in der Suspension.
F i g. 3 zeigt eine bevorzugte Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens bezüglich des Methanolkreislaufs mit Energierückgewinnung.
Beispiel la geht aus von einem etwa 99%igen Roh-DMT mit einem TAE-Gehalt von 0,1 Gew.-% und zeigt 5 eine Fahrweise, bei der die TPS im Reaktorablauf vollständig gelöst ist Die Reinigung erfolgt mittels Zyklonwaschstufe.
Es sind die Zusammensetzungen in kg und teilweise die Temperaturen in 0C der wichtigsten Produktströme in dem nachfolgenden Mengenschema angegeben:
Stoffstrom 3587,0 5,1 103 104 105 106 107 108
101 102 2,5 276° C 1 ΟΛΟΓ IOO°C inner 180°C
ι emperatur
DMT 1264,8 1057,2 55,4 1,8 1000,0
TPS 0,6 657,0 2691,2 3243,8 1748,7 3000,0
H2O 420,0 27,2 12,1 1,3
CH3OH 4,4 4,0 0,27 0,13
DMI/IPS 2a 2,0 0,18 0,02
DMO/OPS 1,2 0,6 0,1 0,5
TAE/TAS 27,2 24,5 1,8 0,9
MMT 0,6 0,54 0,01 0,05
p-TS
Beispiel Ib geht aus von einem etwa 99%igen Roh-DMT mit einem TAE-Gehalt von 0,01 Gew.-%. Die übrigen Bedingungen entsprechen denen von Beispiel 1 a. Das Mengenschema sieht dann wie folgt aus:
Stoffstrom 3587,0 5,1 103 104 105 106 107 108
101 102 2,5 276° C 1800C 100°C 1000C 180° C
Temperatur 0,13
DMT 1264,8 1057,2 55,4 1,8 1000,0
TPA 0,6 657,0 2691,2 3243,8 1748,7 3000,0
H2O 420,0 27,2 12,1 13
CH3OH 4,4 4,0 0,27 0,13
DMI/IPS 2,2 2,0 0,18 0,02
DMO/OPS 0,12 0,06 0,01 0,05
TAEA1AS na 24,5 1,8 0,9
MMT 0,6 0,54 0,01 0,05
p-TS
Beispiel 2 geht aus von einem etwa 96%igen Roh-DMT mit einem TAE-Gehalt von 0,01 Gew.-% und zeigt eine Fahrweise, bei der die TPS im Reaktorvorlauf gelöst ist Die Reinigung ist als Gegenstromwäsche ausgelegt Das Mengenschema sieht wie folgt aus:
Temperatur Stoff strom 3676,0 30,7 203 204 205 Blatt Zeichnungen 206 207 208
50 DMT 201 202 15,4 275° C 200° C 100°C 100-C 200° C
TPA 0,13
κ H2O 1266,0 1057,6 55,8 1,8 1000,0
CH3OH 6,6 677,0 2755,2 3255,2 1750,7 2250,0
DMI/IPS 433,0 27,8 27,8
DMO/OPS 263 263
TAE/TAS 13,2 13,2
60 MMT 0,12 0,09 0,02
p-TS 27,8 27,8
6,6 6,6
Hierzu 3

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1. Verfahren zur Herstellung von Terephthalsäure (TPS) aus Dimethylterephthalat (DMT) als Zwischenprodukt durch Oxidation von p-Xylol und/oder p-Toluolsäuremethylester (PTE) mit saue^toffhaltigcn Ga-
    sen in Gegenwart von schwermetallhaltigen Oxidationskatalysatoren bei erhöhter Temperatur und erhöhtem Druck, Veresterung des Oxidationsgemisches mit Methanol bei erhöhter Temperatur und erhöhtem Druck, destillative Auftrennung des Rohesters in einn PTE-reiche Fraktion, die in die Oxidation zurückgeführt wird, eine Rückstandsfraktion sowie in ein Roh-DMT, kontinuierliche mehrstufige Hydrolyse des Roh-DMT mit Wasser bei einem Massenverhältnis von Roh-DMT zu Wasser von etwa 1 :3 bei Temperatur-
    en zwischen 350 und 1800C und dem zur Aufrechterhaltung der flüssigen Phase erforderlichen Druck, Auskristallisieren der TPS bei Temperaturen zwischen 300 und 1000C, Ersatz der Mutterlauge durch entsalztes Wasser und Gewinnung der TPS aus dem Reaktionsgemisch, dadurch gekennzeichnet, daß man die Hydrolysereaktion 10- bis 40stufig in einem einzigen Reaktor ausführt, indem man 350 bis 1800C heißen Wasserdampf am Boden des Hydrolysereaktors und 350 bis 1400C heißes Roh-DMT am Kopf des
    Reaktors einleitet und bei einem Umsatz von 90% oder darüber am Boden ein Reaktionsgemisch als flüssige
    Phase oder als in der flüssigen Phase suspendierte Festphasen sowie am Kopf ein Methanol-Wasser-Gemisch
    bei einer Temperatur von 300 bis 150°C abzieht, dieses Gemisch kondensiert, einen Teil des Kondensats als
    Rücklauf am Kopf des Hydrolysereaktor aufgibt und den anderen Teil in das Verfahren zurückführt
    Z Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die bei der Kondensation des am Kopf
    des Reaktors abgezogenen Methanol-Wasser-Gemisches freiwerdende Wärme zur destillativen Auftrennung des Rohesters einsetzt
    3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man am Boden des Hydrolysereaktor ein Reaktionsgemisch, das TPS in 1,5 bis 5, vorzugsweise 2 bis 3 Teilen Wasser, vollständig gelöst enthält, abzieht
DE3044617A 1980-11-27 1980-11-27 Verfahren zur Herstellung von Terephthalsäure aus Dimethylterephthalat als Zwischenprodukt Expired DE3044617C2 (de)

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EP3733637A1 (de) Verfahren zur rückgewinnung von acrylsäure

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