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DE3044671A1 - Verfahren und vorrichtung zur kontinuierlichen herstellung von strangfoermigen materialien - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur kontinuierlichen herstellung von strangfoermigen materialien

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DE3044671A1
DE3044671A1 DE19803044671 DE3044671A DE3044671A1 DE 3044671 A1 DE3044671 A1 DE 3044671A1 DE 19803044671 DE19803044671 DE 19803044671 DE 3044671 A DE3044671 A DE 3044671A DE 3044671 A1 DE3044671 A1 DE 3044671A1
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  • Press Drives And Press Lines (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)
  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von strangförmigen Materialien.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von strangförmigen Materialien gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. 4.
Die darin erwähnten Bandpressen können verschieden ausgebildet sein. Eine erste Möglichkeit ist die nach der DE-OS 21 57 746, bei der das Preßgut zwischen Foriribändern aus Stahlblech geführt wird, die auf der Rückseite über mitumlaufende Rollenketten abgestützt werden. Aus der DE-PS 936 718 geht eine Bandpresse hervor, bei welcher mitumlaufende Stahlbänder über mitumlaufende Plattenketten abgestützt werden, die an der Rückseite Rollen aufweisen, die gegen Stützbahnen ablaufen. Auch Bandpressen, bei denen das Formband selbst aus einzelnen.sireif enförmigen, längs einer quer zum Strang verlaufenden Linie aneinander angelenkten
Platten besteht, sind einsetzbar. Auch mittels quer über die Strangbreite sich erstreckender durchgehender Rollen abgestützte Formbänder sowie Formbänder, die unter gleitender Reibung an einer Stützkonstruktion vorbeigeführt werden, kommen in Betracht.
Die Erfindung hat ihren Ausgang genommen von einem Problem, welches auftritt, wenn auf einer Presse der in Rede stehenden Art besonders dicke Platten oder Blöcke hergestellt werden sollen, bei denen die Dimensionen der Seiten des den Querschnitt bildenden Rechtecks in gleicher Größenordnung liegen. Bei der Herstellung derartiger besonders dicker Spanplatten oder Spanblöcke wird nämlich, wenn auf einer normalen Spanplattenpresse die notwendige sehr hohe Späneschüttung in die Preßstrecke eingefahren wird, das Material an den Seiten zwischen den Formbändern unter dem hohen Druck herausgequetscht. Um dies zu verhindern, ist es unumgänglich/ in diesen Fällen an den Seiten Abdichtungen vorzusehen, um den Querschnitt des sich bildenden Materialstangs rechteckig zu halten.
Diese Abdichtungen können zwar theoretisch mitumlaufend ausgebildet werden, doch ist der damit verbundene Aufwand, insbesondere wenn es sich um Bandpressen mit variabler Dicke des hergestellten Materialstrangs handelt/ so erheblich, daß aus wirtschaftlichen Gründen praktisch nur eine feststehende Abdichtung infrage kommt.
In einer Spänemasse herrschen unter dem hohen Preßdruck quasi—hydrostatische Verhältnisse, so daß ein erheblicher Anteil des senkrecht zu den Formbändern übertragenen Preßdrucks sich in einen in Querrichtung gegen die Abdichtungen wirkenden Druck wiederfindet
.6-
und die von dem Materialstrang bzw. der Bandpresse zu überwindende Reibung ganz erheblich ist.
Die Vortriebskräfte werden bei vielen der bekannten Pressenausführungen/ insbesondere derjenigen nach der DE-OS 21 57 746, durch die Formbänder hindurch übertragen. Diese werden an den Enden über Trommeln umgelenkt, und es überlagern sich der reinen Zugspannung im Umlenkungsbereich noch die durch die Umlenkung bedingten Biegespannungen. Die daraus resultierende Gesamtspannung übersteigt/ wenn feststehende Abdichtungen verwendet werden,, die zulässigen Materialspannungen im Formband.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren bzw. eine Vorrichtung der dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. 4 zugrundeliegenden Art so auszugestalten, daß die von den Formbändern zu übertragenden Vortriebskräfte vermindert werden.
Diese Aufgabe wird verfahrensmäßig durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 wiedergegebene Maßnahme gelöst.
Nach dem Verlassen der Preßstrecke ist der Materialstrang in vielen Fällen schon so verfestigt (beispielsweise bei mit Phenolharz gebundenen Holzspänen), dass auf ihn ohne Schädigung die zur Aufbringung der Zugkraft erforderlichen Kräfte ausgeübt werden können. Indem an dem gebildeten Materialstrang selbst zusätzlich gezogen wird, werden die Bandpresse und insbesondere deren Formbänder von einem Teil der Vortriebskräfte entlastet, so daß die auftretenden Spannungen in einem zulässigen Rahmen gehalten werden können.
Der bevorzugte Anwendungsfall ist der bereits geschilderte, bei welchem besonders dicke Material-Stränge/ z. B. balkenähnliche Spankörper, hergestellt werden, bei denen durch das Erfordernis der Abdichtung besonders hohe Vortriebskräfte auftreten. Die Erfindung ist jedoch an diesen Fall nicht gebunden, sondern kann auch ansonsten Anwendungen finden, wenn aus Gründen, die im Material liegen, oder aus Gründen, die in der Bandpresse liegen, sehr hohe Vortriebskräfte unumgänglich sind bzw. die durch die Formbänder übertragenen Vortriebskräfte vermindert werden sollen.
Gemäß den Ansprüchen 2 und 3 kann der Zug zeitlich konstant ausgeübt werden, so daß also der Materialstrang bei seinem Vorlauf ständig unter einer gleichbleibenden Zugspannung steht, oder aber es kann taktweise gearbeitet werden, indem der Strang intermittierend vorläuft und der Zug während der Vorlaufphasen vor Bewerkstelligung des Vorlaufs ausgeübt wird.
Die Ausbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist in Anpruch 4 wiedergegeben. Für die Ausgestaltung der Zugvorrichtungen gibt es vielerlei Möglichkeiten.
Sie kann gemäß Anspruch 5 als Bandpresse ausgebildet sein oder nach Anspruch 6 einander gegenüberliegend quer zu dem Materialstrang angeordnete Trommeln umfassen, über deren Umfang normalerweise etwa tangential ausgerichtete schmale Platten verteilt sind, etwa nach Art früherer Geschützräder. Die Platten kommen auf einander gegenüberliegenden Flächen des fertigen Materialstrangs zur Anlage und nehmen diesen beim Umlauf der Trommel unter Reibung mit. Der Vorteil liegt darin,
- y-
daß die Anlagekraft nicht an einer Linie, wie bei unmittelbarer Auflage der Trommel auf dem Materialstrang, sondern auf einer Fläche übertragen wird.
Gemäß Anspruch 7 kann die Zugvorrichtung jedoch auch Paare einander gegenüberliegender Walzen umfassen. Hierbei ist allerdings die Kraftübertragung linienförmig und wegen der hohen Flächenpressung nicht so günstig. Wenn die Walzen allerdings gemäß Anspruch 8 eine reibungserhöhende Oberfläche aufweisen, beispielsweise aufgerauht, gerillt, geriffelt oder mit Spitzen versehen sind, läßt sich auch mit Walzen ein erheblicher Zug übertragen. Natürlich wird hierbei die Oberfläche des gebildeten Materialstrangs angegriffen, was aber in vielen Fällen zulässig ist, wenn der Materialstrang an der Oberfläche ohnehin noch bearbeitet wird.
Die vorstehenden Zugvorrichtungen arbeiten konstant,
In Anspruch 9 ist eine Zugvorrichtung angegeben, die taktweise einen Hub ausführt.
Ausgestaltungen dieser Vorrichtung, die auf die selbsttätige Aufbringung der Klemmkraft bei jedem Hub gerichtet sind, gehen aus den Ansprüchen 10 und 11 hervor.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch wiedergegeben.
Fig. 1 zeigt einen Längsvertikalschnitt durch eine erfindungsgemäße Anlage zur Herstellung von dicken Formkörpern aus Holzspänen;
Fig. 2 bis 4 zeigen jeweils den gemäß Fig. 1 links von der_Linie A gelegenen Teil mit alternativen Äusführungsformen.
Gemäß Fig. 1 umfaßt die Vorrichtung eine Bandpresse 30 zur Herstellung eines Material Strangs 4 sowie eine nachgeschaltete Bandpresse 4O7 mittels deren auf den fertigen Material strang 4 ein Zug im Sinne des Pfeiles 10 ausübbar ist.
Das obere Formband 1 der Bandpresse 30 läuft um quer zum Materialstrang 4 angeordnete Trommeln 5, 6 um7 das untere Formband 3 über Trommeln 11, 12. Die Formbänder 1, 2 werden über die Trommeln angetrieben.
Die Formbänder 1> 2 bewegen sich in dem durch die Pfeile 16 angedeuteten Sinn durch die Bandpresse 30, so daß die auf der gemäß Fig. 1 rechten Seite durch nicht dargestellte Einrichtungen aufgebrachte Preßgutmasse 4· in die Preßstrecke 3 hineingezogen und dort verdichtet und ausgehärtet wird. Der am linken Ende der Bandpresse 30 auslaufende zusammengepreßte und ausgehärtete Materialstrang 4 läuft sogleich in die ebenfalls als Bandpresse ausgebildete Zugvorrichtung 40 ein.
In der Preßstrecke 3 ist im Innern des Formbandes 1 eine obere Stützkonstruktion 17 vorgesehen, die mit einer im Innern des unteren Formbandes 2 vorgesehenen unteren Stützkonstruktion 18 zusammenwirkt und die dem Materialstrang 4 zugewandten Bereiche der Formbänder 1, 2 gegen den Widerstand des Materialstrangs 4 abstützen und diese Bereiche mit großer Kraft flächig gegen den Materialstrang 4 anpressen.
Die Stützkonstruktionen 17, 18 bestehen jeweils aus einzelnen Trägern 19, 20, die jeweils einander gegenüberliegend oberhalb und unterhalb der Formbänder 1 , 2 und dein Materialstrang 4 angeordnet sind.
- y-
• Λ)
Jedes Trägerpaar 19, 20 ist seitlich außerhalb
des Materialstrangs miteinander verklammert, so
daß einzelne kräftemäßig in sich abgeschlossene
Druckglieder gebildet sind. Zwischen dem Träger 19,
20 und den Formbändern 1, 2 befinden sich starke
Platten 26, 27, die die von den einzelnen Druckgliedern 19, 20 ausgeübte Kraft ebenflächig auf die Formbänder 1, 2 übertragen und Kanäle enthalten, in denen Heizelemente angeordnet sind oder durch die ein Heizmedium hindurchgeleitet wird.
Zwischen den einander zugewandten Seiten der
Platten 26, 27 und den Formbändern 1,2 sind Rollenketten 33 angeordnet, auf denen die Formbänder 1, 2 gegenüber den Platten 26, 27 abrollen und die endlos in einer vertikalen Längsebene um die Platten 26,
27 umlaufen. Die Rollen der Rollenketten 33 übertragen sowohl den Druck als auch die Wärme der Platten 26, 27 auf die Formbänder 1, 2 und damit den Materialstrang 4.
Die Rollenketten 31 können, nachdem Sie am Ende der Preßstrecke 3 angekommen sind, entweder im eigentlichen Preßbereich, d. h. zwischen den Trägern 19, und den Platten 26, 27 in geeigneten Kanälen zurückgeleitet werden, wie es in Fig. 1 bei der Platte
26 angedeutet ist. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Rollenkette außen um die Stützkonstruktion herum zu führen, wie es bei der Stützkonstruktion
18 in Fig. 1 unten zu sehen ist.
Die Ausbildung der die Zugvorrichtung 40 bildenden Bandpresse entspricht im wesentlichen derjenigen der Bandpresse 30. Es sind Stahlbänder 21, 22 vorhanden, die um im angegebenen Sinn angetriebene Trommeln 13, 14 bzw. 15, 23 umlaufen und im Preßbereich an der
■": - -: -: ν :": 30A4671 - Sf-
Ober- bzw. Unterseite des Materialstrangs 4 anliegen. Die Anlagekraft wird in der gleichen Weise erzeugt wie bei der Bandpresse 30. Auch bei der Zugvorrichtung 4 0 erfolgt die Abstützung der Bänder 21 , 22 über mit— umlaufende Rollenketten. Über die Reibung erfolgt eine Kraftausübung auf den Materialstrang 4 im Sinne des Pfeiles 10, die die durch die Forinbänder 1,2 zu übertragenden Vortriebskräfte vermindert, die durch die Vorgänge in der Preßstrecke 3, insbesondere durch eine etwa vorhandene, nicht dargestellte seitliche Abdichtung des Preßstreckenbereichs Zustandekommen, an welcher der Materialstrang 4 unter Reibung vorbeigleitet.
In Fig. 2 ist eine Zugvorrichtung 50 dargestellt, die statt der Zugvorrichtung 40 eingesetzt werden kann und zwei einander gegenüberliegende, quer zum Materialstrang 4 sich erstreckende, im angegebenen Sinn angetriebene Trommeln 41, 42 umfaßt, an deren Umfang schmale, sich über die Breite des Materialstrangs 4 erstreckende Platten 43 angebracht sind. Die Platten sind um parallel zur Achse 44 der Trommeln 41, 42 verlaufende Achsen 45 in einem gewissen Winkelbereich schwenkbar, so daß sie beim Umlauf der Trommeln 41, 42 sich flach auf die Ober- bzw. Unterseite des Materialstrangs 4 auflegen. Die Breite der Platten ist so gewählt/ daß sie fast den gesamten Umfang der Trommeln 41, 42 überdecken, sich bei ihrer Schwenkbewegung aber nicht gegenseitig behindern.
Die Platten 43 üben einen senkrecht zum Materialstrang 4 gerichteten Druck aus. Dieser kann erzeugt werden, indem die Achsen 44 der Trommeln 41, 42 gegeneinander gedrückt werden oder durch geeignete Konstruktionen, mittels deren die Platten 43 beim Erreichen des Materialstrangs 4 von den Trommeln 41,
30U671
42 hinweg gegen die Oberflächen des Materialstrangs 4 gedrückt werden.
In Fig. 3 ist eine Zugvorrichtung 60 wiedergegeben, die drei Paare von bezüglich des Materialstrangs 4 einander gegenüberliegenden Walzen 51, 52; 53, 54; 55, 56 umfaßt, die jeweils ihrer Achse quer zum Materialstrang angeordnet, im angegebenen Sinne angetrieben und unter einer äußeren Kraft senkrecht gegen die Oberfläche des Materialstrangs gepreßt sind. Zur Erhöhung der Griffigkeit können die Walzenpaare an ihrer Oberfläche ein Relief in Gestalt von Rippen, Riffeln oder Spitzen aufweisen, wie es bei 57 angedeutet ist. Auch ein Belag mit einem körnigen Material ist geeignet.
In Fig. 4 ist eine Zugvorrichtung dargestellt, die im Gegensatz zu den Zugvorrichtungen 40, 50, 60 taktweise arbeitet. Sie umfaßt zwei aufeinander gegenüberliegenden Seiten des Materialstrangs 4 angebrachte hydraulische Zylinder 61, 62, deren Kolbenstangen 63, 64 an Kniehebeln 65, 66 angreifen, die an seitlich außerhalb des Materialstrangs 4 abgeordneten Quergliedern 67 gelagert sind und mit dem freien Ende auf quer zum Materialstrang 4 sich erstreckende Platten 68, 69 wirken, die aus der Oberbzw. Unterseite des Materialstrangs 4 aufliegen und bei einem Zug der Kolben/Zylindereinheiten 61, 62 im Sinne des Pfeiles 10 die Materialbahn 4 zwischen sich einklemmen und in dem genannten Sinne mitnehmen. Beim Rückhub lösen sich die Platten 68 , 69 automatisch.
Der Materialstrang 4 wird mit Hilfe einer solchen Zugvorrichtung taktweise durch die zugeordnete Bandpresse 30 hindurchgezogen, deren Antrieb zweckmäßig
in den Stillstandsphasen, während die Kolben/Zylindereinheiten 61, 62 den Rückhub vollziehen, abgeschaltet wird.
Leerseite

Claims (11)

Patentan Sprüche
1.J Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von strangförmigen Materialien wie Spanplatten, Kunststoffplatten und ähnlichen Werkstoffen, bei welchem das Preßgut in einer Preßstrecke zwischen endlosen, der Vorlauf richtung des Stranges entsprechend mitumlaufenden, über die Breite des Stranges sich erstreckenden Formbändern geführt wird, durch welche hindurch Druck und ggf. Wärme in das Material "eingeleitet werden, dadurch gekennzeichnet, daß an einer der Preßstrecke nachgeschalteten Stelle an dem Strang des fertigen Materials zur Unterstützung des Vortriebs eine Zugkraft in Vorlaufrichtung ausgeübt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zug zeitlich konstant ausgeübt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Strang taktweise vorläuft und der Zug taktweise während der Vorlaufphasen ausgeübt wird.
4. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, mit einer Bandpresse, bei der der Materialstrang zwischen endlosen, der Vorlaufrichtung der Bahn entsprechend mitumlaufenden, über die Breite der Bahn sich erstreckenden Formbändern geführt ist, die sich gegen eine oberhalb und unterhalb des Materialstrangs vorgesehene Stützkonstruktion abstützen, dadurch gekennzeichnet, daß der Bandpresse (30) eine Zugvorrichtung (40, 50, 60, 70) nachgeschaltet ist, welche an der äußeren Oberfläche des aus der Preßstrecke
(3) der Bandpresse (30) ausgetretenen fertigen Strangs
(4) des Materials angreift.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugvorrichtung (40) ihrerseits als Bandpresse ausgebildet ist und die Formbänder (21, 22) unter Reibschluß auf einander gegenüberliegenden Flächen des fertigen Materialstrangs (4) anliegen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugvorrichtung (50) mindestens ein Paar bezüglich des Materialstrangs (4) quer zu dem Materialstrang (4) einander gegenüberliegend angeord-ηetervTrommeIn (41, 42) umfaßt, über deren Umfang normalerweise etwa tangential ausgerichtete schmale Platten (43) verteilt sind, die an der Trommel (41, 42) um parallel zu deren Achse (44) verlaufende Achsen (45) in einem Winkelbereich schwenkbar sind und beim Umlauf der Trommeln (41, 42) unter Druck auf einander gegenüberliegenden Flächen des fertigen Materialstrangs (4) anliegen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugvorrichtung (60) mindestens ein aar bezüglich des Materialstrangs (4) einander quer zu dem Materialstrang (4) gegenüberliegend angeordneter angetriebener Walzen (51, 52; 53, 54; 55, 56) umfaßt, die unter Druck auf einander gegenüberliegenden Flächen des fertigen Materialstx-angs (4) anliegen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (51, 52; 53, 54; 55, 56) eine reibungserhöhende Oberfläche aufweisen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugvorrichtung (70) mindestens einen parallel zur Vorlaufrichtung des fertigen Materialstrangs (4) arbeitenden linearen Antrieb umfaßt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb einseitig fest gelagert ist und mit dem anderen Ende mit einer Klemmvorrichtung verbunden ist, die an einander gegenüberliegenden Flächen des Materialstrangs (4) angreift.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung eine Hebelanordnung (65, 66, 67) umfaßt, mittels deren die Zugkraft des Antriebs (61, 62) in Küemmkraft umsetzbar ist.
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