DE3223940A1 - Behandlungsfluessigkeit zum korrosionsschutz von metalloberflaechen und konzentrat zu deren herstellung - Google Patents
Behandlungsfluessigkeit zum korrosionsschutz von metalloberflaechen und konzentrat zu deren herstellungInfo
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Description
Behandlungsflüssigkei': zum Korrosionsschutz von Metalloberflächen und K
)nzentrat zu deren Herstellung
Die Erfindung betrifft eine wäßrige Behandlungsflüssigkeit zum
Korrosionsschutz von Metelloberflachen mit einem Gehalt an
Salzen einer oder mehrert r aliphatischer Carbonsäuren mit 6 bis 10 C-Atomen (Komponerte a) sowie Salzen einer oder mehrerer
Polyoxycarbonsäuren ι it 6 bis 8 C-Atornen (Komponente b) sowie ein Konzentrat zu ceren Herstellung.
Zum Schutz metallischer Oberflächen gegen Korrosion bei Kontakt mit wäßrigen Flüssigkeiten oder beim Lagern von Metallteilen
nach einer Behandlung mit wäßrigen Flüssigkeiten ist es üblich, dem Wasser korrosionsschützende Zusätze zuzugeben. Dabei
sollen durch einen Zusatz häufig verschiedene Metalle geschützt werden. So wird 2.B. in geschlossenen Heiz- oder Kühlkreisläufen
oder bei Anwendung von wäßrigen Hydraulikflüssigkeiten
verlangt, daß neben Stahl und Gußeisen auch Aluminium, Kupfer, Messing, Zink und andere Metalle bzw. Metallegierungen
vor Korrosion geschützt werden. Darüber hinaus müssen korrosionsschützende
Zusätze in Wasser verschiedener Härtegrade gut löslich und beständig sowie gegen erhöhte Temperaturen unempfindlich
sein. Sie solle.! schon bei niedriger Dosierung schützend wirken. Hingegen dürfen sie nicht giftig, abwasserschädlich
oder hautreizeni sein und keinen starken Eigengeruch
besitzen.
Zum Korrosionsschutz einzelner Metalle sind verschiedene wasserlösliche
Behandlungsflüssigkeiten bekannt. Für Stahl un.d Grauguß werden z.B. Lösungen von Nitrit, insbesondere Natriumnitrit,
in alkalischer Einstellung angewendet. Als organische Stoffe werden in der Fachliteratur z.B. Benzoate, Borsäureester,
Seifen, Salze von Aminosäuren und von Sulfonamidocarbonsäuren, erwähnt. Sie werden überwiegend als Alkanolaminsalze
eingesetzt.
Die EP-PS 0 020 042 beschreibt ein Korrosionsschutzmittel, das 5 bis 20 Gew.-% aliphatische monobasische Säure mit 8 bis 20
C-Atomen, 0 bis 4 Gew.-% Schmiermittel, 10 bis 35 Gew.-% aromatische Mono- oder Polycarbonsäure und ein Amin, das mit
der aliphatischen und aromatischen Säure ein wasserlösliches Salz bildet, enthält.
Gemäß US-PS 3 573 225 kommt ein korrosionsschützendes Mittel zum Einsatz, das einen Gehalt an 50 bis 100 Teilen eines Salzes
einer gesättigten Carbonsäure mit 6 bis 18 C-Atomen mit einem Amin mit 6 bis 12 C-Atomen, an 20 bis 200 Teilen Alkalimetallbenzoat
sowie an 1 bis 50 Teilen Alkanolamid als Reaktionsprodukt aus Xthanolamin und einer gesättigten Fettsäure
mit 6 bis 18 C-Atomen aufweist.
Schließlich ist aus der DE-OS 26 14 234 eine wäßrige Behandlungsflüssigkeit
zum Korrosionsschutz von Metalloberflächen bekannt, die ein Umsetzungsprodukt von aliphatischen Carbonsäuren
mit 6 bis 10 C-Atomen und von Polyoxycarbonsäuren, wie Gluconsäure oder Weinsäure, mit einem Alkanolamin enthält.
Die genannten Behandlungsflüssigkeiten zum Korrosionsschutz
von Metallen können zwar die Korrosion von Stahl und Gußeisen verringern, schützen aber andere Metalle nur ungenügend.
So ist Aluminium praktisch nur durch Chromate oder Silikate, die aber nur bei einem hohen pH-Wert und in weichem Wasser als
O /L/LO ü<4 U
(ο
Lösung beständig sind, schützbar. Auch für Zink haben sich im praktischen Einsatz nur Chromate bewährt. Zwar ist aus der
US-PS 4 093 780 zur Verhinderung der Weißrostbildung auf Zink die Eignung von Estern der Thioglykolsäure bekannt, jedoch
stören bei der Anwendung die schlechte Wasserlöslichkeit und der starke Geruch der Ester erheblich. Zum Schutz anderer
Metalle ist dieses Mittel nicht geeignet.
Für Kupfer und Messing sind Korrosionsschutzmittel auf Basis
von Mercaptobenzthiazol cder Benzotriazol üblich. Deren Wirkung läßt aber in zahlreichen Mischungen zum Korrosionsschutz
von Stahl stark nach.
über den Schutz von Multifnetallsystemen ist vergleichsweise
wenig veröffentlicht worden. Eine Übersicht ist beispielsweise
durch J. Weber "Die Inhibierung der Korrosion in industriellen Kühlsystemen" in Werkstoff und Korrosion 3£ (1979), Seiten
bis 722 gegeben. Für mehrere Metalle, wie Stahl, Gußeisen, Aluminium, Kupfer, Messing, Zink, bewähren sich nach diesen
Angaben nur Chromate, die aber wegen ihrer Giftigkeit nicht in größerem Maße anwendbar sind.
Neben wäßrigen Behandlungsflüssigkeiten zum Korrosionsschutz
von Metalloberflächen werfen zum Schutz von Multimetallsystemen,
z.B. in der Hydraulik oder bei der Kühlung großer Verbrennungsmotoren, auch ölemulsionen eingesetzt. Sie haben
jedoch viele Nachteile, die ihre Anwendung begrenzen. In hartem Wasser zersetzt si:h die Emulsion, das Konzentrat ist
entflammbar und das Ablassen ist ohne vorherige spezielle
Aufarbeitung (Abscheiden von Öl) nicht möglich.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine wäßrige Behandlungsflüssigkeit
zum Korrosionsschutz von Metalloberflächen bzw. eines
Konzentrats zu deren Hers:ellung bereitzustellen, das die bekannten, insbesondere vorgenannten Nachteile nicht aufweist.
Die Aufgabe wird gelöst, indem die eingangs genannte wäßrige
Behandlungsflüssigkeit entsprechend der Erfindung derart ausgestaltet
wird, daß sie einen zusäizlichen Gehalt an Salz einer oder mehrerer aromatischer Monocarbonsäuren (Komponente
c) aufweist und die salzbildenden Kationen überwiegend Alkaliionen sind.
überraschenderweise zeigt die Kombination der Bestandteile der
Behandlungsflüssigkeit einen synergistischen Effekt, indem entscheidend bessere Korrosionsschitzwerte erhalten werden,
als mit einem der Bestandteile allein oder in Kombination mit
nur einem weiteren Bestandteil erzielbar sind, überraschend
ist auch, daß - entgegen der üblichen Empfehlung, organische Inhibitoren in Form von Alkanolamiisalzen der Säuren einzusetzen
- im vorliegenden Falle ger;de Alkalisalze besonders
wirksam sind.
Das molare Verhältnis der einzelner Komponenten kann sich in
breiten Grenzen bewegen und hängt im wesentlichen von den vor Korrosion zu schützenden Metallen <
b. Auch die angewendete Konzentration und die Anwendungsbecingungen spielen eine
gewisse Rolle.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Jrfindung besteht in einer
Behandlungsflüssigkeit, in der die Salze in einem molaren Verhältnis
von
Komponente a) zu Komponente b) wie 10:1 bis 1:5, vorzugsweise 4:1 bis 1:2,
Komponente a) zu Komponente c) wie 5:1 bis 1:5, vorzugsweise 2:1 bis 1:2,
Komponente b) zu Komponente c) wie 5:1 bis 1:10, vorzugsweise 2:1 bis 1:4
O ά. Z. O Ό 4 U
enthalten sind.
Besonders gute Ergebnisse werden erhalten, wenn die wäßrige
Behandlungsf!'"ssigkeit als Komponente a) Salz von Caprylsäure
und/oder Xthylhexaii^c'ire, als Komponente b) Salz von Gluconsäure
und/oder Heptonsäure :nwie als Komponente c) Salz von
Benzoesäure enthält.
Weiterhin wurde gefunden, daß, um einen optimalen Korrosionsschutz
zu erreichen, der Gehalt an Ammoniumionen nicht mehr als 20 % des Gesamtkatiorengehaltes betragen sollte.
Eine weitere Verbesserung der Eigenschaften kann erzielt werden,
wenn die erfindungscemäßen Behandlungsflüssigkeiten einen
Zusatz von nichtionogonen Tensiden mit einem Trübungspunkt unter 30 C aufweisen. Selche Tenside sind bei tiefen Temperaturen
wasserlöslich. Bei Erreichen des Trübungspunktes beginnen die Lösungen trübe zu werden und die Schaumwirkung der
Tensidlösung verringert sich merklich. Durch diese Tenside wird die Benetzung der Metalloberfläche verbessert, so daß die
Behandlungsflüssigkeit auch auf mäßig befetteten oder verschmutzten
Teilen wirken kann. Besonders bewährt haben sich Polyglykoläther von Fettalkoholen, Fettaminen und Polyaminen
sowie Polyglykolester von Fettsäuren, die mit Xthylenoxid und Propylenoxid umgesetzt wurden. Eine optimale Wirkung zeigen
hochmolekulare Blockpolymere aus Polypropylenglykol, kondensiert mit Polyäthylenoxid, und aus Polyäthylenglykol, kondensiert
mit Propylenoxid.
Tn die erfindungsgemäßen Behandlungsflüssigkeiten können auch
andere an sich bekannte Korrosionsinhibitoren für einzelne Metalle, soweit sie in wäßriger Lösung miteinander verträglich
sind und nicht den Korrosionsschutz bei anderen Metallen verschlechtern, zusätzlich eingebracht werden. Solche Korrosionsinhibitoren
sind beispielsweise Borsäureester, Salze höherer
Carbonsäuren, Salze von Aminosäuren, Salze von SuIfonamidocarbonsäuren
und Fettsäurealkanolaiiide. Speziell zur Behandlung
von Kupfer oder Messing sind behandlungsflussigkeiten mit
einem Gehalt an Mercaptobenzthiazo , Benzotriazol und deren Abkömmlinge vorteilhaft.
Um die wäßrigen Behandlungsflüssigkeiten vor einem Befall durch Mikroorganismen zu schützen, ist es häufig vorteilhaft,
geeignete Biozide, wie Phenolderivate, Formaldehyd abspaltende Verbindungen, Triazine und quartäro Ammoniumverbindungen zuzugeben.
Die günstigsten Werte hinsichtlich Korrosionsschutz werden
erzielt, wenn die Behandlungsflüssigkeiten, mit denen die Metalle in Berührung stehen, die Kcmponenten a), b) und c) in
einer Gesamtmenge von 0,2 bis 4 Gev.-%, vorzugsweise von 0,5 bis 2 Gew.-%, vorliegen.
Der pH-Wert der gebrauchsfertigen Iehandlungsflüssigkeit liegt
zweckmäßigerweise im Bereich von 7 bis 10, vorzugsweise 8 bis 9.
Die in der Behandlungsflüssigkeit <
ingesetzten Salze werden am einfachsten durch einfaches Mischer, der organischen Säuren mit
Alkalien und Wasser bei Temperaturen von 40 bis 90 0C hergestellt.
Grundsätzlich können die Behandluncsflussigkeiten zum Korrosionsschutz
aus einem festen Salzgemisch hergestellt werden. Bevorzugt ist jedoch für den Ansatz ein flüssiges Konzentrat,
da sich hieraus durch Verdünnen in einfachster Weise die Behandlungsflüssigkeit herstellen läßt. Konzentrate, die die
Komponenten a), b) und c) in einer Gesamtkonzentration von 30 bis 80 Gew.-%, in Wasser gelöst, enthalten, sind besonders
geeignet. Zweckmäßigerweise beträgt der Tensidgehalt des Konzentrates
0,5 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 1 bis 4 Gew.-%.
Die Erfindung wird anhand der folgenden Beispiele beispielsweise und näher erläutert..
In den nachstehenden Versuchen wurde die Korrosionsschutzwirkung der erfindungsgemä'Cen Behandlungsflüssigkeit (Beispiele
9 bis 11) im Vergleich zu Einzelkomponenten sowie anderen Zusammensetzungen dargelegt (Beispiel 1 bis 8 und 12).
Zur Prüfung wurde eine modifizierte Methode so, wie sie im "Fünften Bericht über Anforderungen und Prüfungen schwer entflammbarer
Flüssigkeiten zur hydraulischen Kraftübertragung und Steuerung", Luxemburg 1974, ausgegeben von der Kommission
der europäischen Gemeinschaften, vorgeschlagen ist, angewendet.
Es wurden Probebleche (100x20x1 mm) aus Stahl, Aluminium, Kupfer, Messing (70/30) und Zink in Wasser von 22,4 °dH (mit
Calciumchlorid eingestellt) mit Zugabe von Korrosionsinhibitoren zur Hälfte getaucht und in Bechergläsern, mit Uhrglas
bedeckt, 28 Tage bei einer Temperatur von 35 C gelagert. Nach der Prüfung wurden cie Proben gespült, getrocknet und die
Gewichtsdifferenz ermittelt.
Der Hemmwert der Zusätze wurde nach der folgenden Formel errechnet:
(M1-M2J-IOO
H =
H =
M1
M, ... Abtrag in Wasser ohne Zusatz
M2 ... Abtrag in inhibierter Lösung
M2 ... Abtrag in inhibierter Lösung
Die errechneten Hemmwerte für in Wasser und in verschiedenen Behandlungsflüssigkeiten geprüfte Probebleche sind in der
nachstehenden Tabelle zusammengefaßt. Die Konzentration der
einzelnen zugesetzten Korrosionsin )ibitoren sind in Spalte 3 aufgeführt.
| Lfd | Zusammensetzung | Ko lz. | Fe | Al | Hemmwert | Cu | MS |
| Nr. | g/. | 0 | 0 | Zn | 0 | 0 | |
| 1 | Wasser 22,4^H | 30 | 40 | 0 | 20 | 20 | |
| 2 | Na Caprylat | 15 | 10 | 15 | 10 | 0 | 0 |
| 3 | Na Gluconat | 15 | 70 | 20 | 10 | 0 | 0 |
| 4 | Na Benzoat | 15 | 0 | 10 | 10 | 0 | 0 |
| 6 | Blockpolymer aus PoIy- | 15 | 20 | ||||
| propylenglykol mit | |||||||
| Xthylenoxid | |||||||
| (Pluronic L 62 der Fa. | |||||||
| Wyandotte, USA) | 30 | 40 | 20 | 20 | |||
| 7 | Na Caprylat | 9 | 20 | ||||
| Na Gluconat | 6 | 80 | 60 | 20 | 20 | ||
| 8 | Na Caprylat | 8 | 30 | ||||
| Na Benzoat | 7 | 90 | 85 | 40 | 40 | ||
| 9 | Na Caprylat | 6 | 85 | ||||
| Na Gluconat | 4 | ||||||
| Na Benzoat | 5 | 90 | 90 | 40 | 40 | ||
| 10 | wie lfd. Nr. 9 + | 90 | |||||
| Pluronic 62 | 2 | 90 | 90 | 99 | 99 | ||
| 11 | wie lfd. Nr. 10 + | 90 | |||||
| Benzotriazol | 1 | 95 | 70 | 80 | 80 | ||
| 12 | wie lfd. Nr. 11, aber | - | 70 | ||||
| Triathanolaminsalze | |||||||
Claims (15)
1. Wäßrige BehandlungsflGssigkeit zum Korrosionsschutz von
Metalloberflächen mit einem Gehalt an Salzen einer oder mehrerer aliphatischer Carbonsäuren mit 6 bis 10 C-Atornen
(Komponente a) sowie Salzen einer oder mehrerer Polyoxycarbonsäuren mit 6 bis 8 C-Atornen (Komponente b), dadurch
gekennzeichnet/ daß sie einen zusätzlichen Gehalt an Salz einer oder mehrerer aromatischer Monocarbonsäuren (Komponente
c) aufweist und die salzbildenden Kationen überwiegend Alkalionen sind.
2. Behandlungsflüssigkeit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß sie die Salze in einem molaren Verhältnis von
Komponente a) zu Komponente b) wie 10:1 bis 1:5, vorzugsweise 4:1 bis 1:2,
Komponente a) zu Komponente c) wie 5:1 bis 1:5, vorzugsweise 2:1 bis 1:2,
Komponente b) zu Komponente c) wie 5:1 bis 1:10, vorzugsweise 2:1 bis 1:4
enthält.
3. Behandlungsflüssigkeit nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Komponente a) Salz von
Caprylsäure und/oder Xthylhexansäure enthält.
4. Behandlungsflüssigkeit nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch
gekennzeichnet, daß sie als Komponente b) Salz von Gluconsäure und/oder Heptonsäure enthält.
-rf-
5. Behandlungsflüssigkeit nach Anspruch 1, 2, 3 und 4,
dadurch gekennzeichnet, daß sie als Komponente c) Salz
von Benzoesäure enthalt.
6. Behandlungsfiussigkeit nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet/ daß der Gehalt
an Ammoniumionen maxi aal 20 % des Gesamtkationengehalts
beträgt.
7. Behandlungsflüssigkeii; nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 6, da lurch gekennzeichnet/ daß sie ein nichtionogenes Tensid mit einem Trübungspunkt unter
30 0C enthält.
8. Behandlungsflüssigkei . nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet/ daß ε .e als Tensid ein Blockpolymer aus Polypropylenglykol mi : Xthylenoxid und/oder Polyäthylenglykol
mit Propylenox d enthält.
9. Behandlungsf lüssigkei:. nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8/ dadurch gekennzeichnet/ daß sie
zusätzlich weitere Ko.· rosionsinhibitoren/ wie Borsäureester/ Salze höherer '"arbonsäuren. Salze von Aminosäuren/
Salze von SuIfonamidocarbonsäuren und/oder Fettsäurealkanolamide
sind.
10. Behandlungsflüssigkeit nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis S, dadurch gekennzeichnet/ daß sie spezifische Korrosionsinhibitoren für Kupfer und
Legierungen auf Basis von Mercaptobenzthiazol und/oder Benzotriazol enthält.
11. Behandlungsflüssigkeit nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 10/ dadurch gekennzeichnet/ daß sie als Schutz vor einem Befall durch Mikroorganismen Biozide
enthält.
12. Behandlungsflüssigkeit nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß sie die wirksamen Komponenten a), b) und c) in einer Konzentration
von 0,2 bis 4 Gew.-%, vorzugsweise 0,5 bis 2 Gew.-%, enthält.
13. Behandlungsflüssigkeit nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen pH-Wert im Bereich von 7 bis 10, vorzugsweise 8 bis 9,
aufweist.
14. Konzentrat zur Herstellung der Behandlungsflüssigkeit
gemäß den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponenten a), b) und c) und gegebenenfalls weitere
Komponenten in einer Konzentration von 30 bis 80 Gew.-%, in Wasser gelöst, enthält.
15. Konzentrat nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
es einen Tensidgehalt von 0,5 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 1 bis 4 Gew.-%, aufweist.
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ID=6166954
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