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DE3042313A1 - Verfahren und vorrichtung zur umwandlung von brennstoffenergie in mechanische energie - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur umwandlung von brennstoffenergie in mechanische energie

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Publication number
DE3042313A1
DE3042313A1 DE19803042313 DE3042313A DE3042313A1 DE 3042313 A1 DE3042313 A1 DE 3042313A1 DE 19803042313 DE19803042313 DE 19803042313 DE 3042313 A DE3042313 A DE 3042313A DE 3042313 A1 DE3042313 A1 DE 3042313A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
combustion chamber
air
container
fuel
engine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803042313
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Dipl.-Ing. 8000 München Poxrnja
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Linde GmbH
Original Assignee
Linde GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Linde GmbH filed Critical Linde GmbH
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Publication of DE3042313A1 publication Critical patent/DE3042313A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B21/00Engines characterised by air-storage chambers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/02Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
    • F02B75/021Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having six or more strokes per cycle
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F1/00Cylinders; Cylinder heads 
    • F02F1/24Cylinder heads
    • F02F1/42Shape or arrangement of intake or exhaust channels in cylinder heads
    • F02F1/4214Shape or arrangement of intake or exhaust channels in cylinder heads specially adapted for four or more valves per cylinder
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B3/00Engines characterised by air compression and subsequent fuel addition
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
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    • F02F1/24Cylinder heads
    • F02F2001/244Arrangement of valve stems in cylinder heads
    • F02F2001/247Arrangement of valve stems in cylinder heads the valve stems being orientated in parallel with the cylinder axis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Umwandlung von Brennstoff-
  • energie in mechanische Energie Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Umwandlung von Brennstoffenergie in mechanische Energie in einem Verbrennungsmotor, wobei in periodischer Reihenfolge Luft in einen Brennraum angesaugt, komprimiert und zusammen mit dem der komprimierten Luft zugeführten Brennstoff verbrannt wird und die bei der Verbrennung gebildeten Rauchgas unter Ausdehnung entspannt und aus dem Brennraum ausgeschoben werden.
  • Die Verbrennungsmotoren haben gegenüber anderen Maschinen, die aus Brennstoffwärme mechanische Energie erzeugen, den großen Vorteil, daß dem arbeitenden Medium die Wärme direkt im Arbeitsraum zugeführt wird. Dank diesem Umstand kann die Temperatur des Arbeitsmediums bei Verbrennungsmotoren im Gegensatz zu anderen Maschinen während der Wärme zufuhr viel höher sein als diejenige der bewegten Teile und der gekühlten Wandung. Das hohe Temperaturniveau, auf dem die Verbrennungswärme vom Arbeitsmedium aufgenommen wird, ist auch der Hauptgrund für den guten Wirkungsgrad von Verbrenntlngsmotoren. Den Vorteil hoher Prozeßtemperaturen nutzen die konventionellen Motoren jedoch nicht in vollem Maße aus,weil die arbeitsleistende Expansion vorzeitig abgebrochen werden muß, sobald das Volumen der Verbrennungsgase während der Expansion das Volumen der angesaugten Luft (gleicher Hubraum) erreicht. Infolge dessen verlassen die Verbrennungsgase den Motorraum mit einer zu hohen Temperatur und auch mit einem erheblichen Überdruck, wodurch ein Teil ihres Arbeitsvermögens für den Prozeß verloren geht. Der so entstandene Verlust ist um so größer, je höher die Motorbelastung d.h. je höher die maximale Temperatur im Prozeß ist. Durch den Überdruck, mit dem die Verbrennungsgase intdie Atmosphäre ausgestoßen werden, wird auch der laute Auspuffknall verursacht.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs angegebenen Art zu finden, mit dem Brennstoffenergie mit besserem Wirkungsgrad in mechanische Energie umgewandelt werden kann als bisher und durch das die spezifische Leistung eines nach diesem Verfahren betriebenen Motors gesteigert werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die komprimierte Luft aus dem Brennraum in einen Behälter mit einem im Vergleich zum Brennraumvolumen größeren Volumen geleitet und Luft aus diesem Behälter erneut in den Brennraum eingeführt wird, bevor Brennstoff in den Brennraum geleitet wird.
  • Unter Brennraum soll bei diesem Verfahren der gesamte Arbeitsraum oberhalb des Kolbens verstanden werden. Dessen maximales Volumen stimmt mit dem Volumen der angesaugten Luft und eventuell im Brennraum verbliebenerRauchgase überein.
  • Der Behälter erfüllt im wesentlichen die Funktion eines SyeicherbehAlters für die komprimierte Luft. Da das Volumen des Behälters größer als das Brennraumvolumen ist, kann im Behälter eine relativ große Luftmenge gespeichert werden, so daß große Druckschwankungen im Behälter vermieden werden. Aus dem Behälter kann nun eine der angesaugten und in den Behälter geleiteten Luftmenge entsprechende Luftmenge in mehreren Teilmengen in den Brennraum geleitet werden. Jeder dieser Teilmengen wird im Brennraum Brennstoff zugegeben.
  • Die komprimierte Luft wird zusammen mit dem Brennstoff verbrannt und die dabei gebildeten Rauchgase nach Expansion aus dem Brennraum ausgeschoben. Erst nachdem alle Teilmengen diesen Prozeßschritten unterworfen worden sind, wird erneut Luft angesaugt, komprimiert und in den Behälter gedrängt.
  • Der erfindungsgemäße Prozeß kann somit in vorteilhafter Weise in mehreren Expansionstakten pro Arbeitszyklus (Verfahrensschritte zwischen zwei Ansaugtakten) durchgeführt werden. Bei n-Expanionstakten wird vor jedem Expansionstakt der n-te Teil der Luftmenge, die vor dem erneuten Ansaugen von Luft mit Brennstoff verbrannt wird in den Brennraum eingelassen. In den jeweils anschließenden Takten werden die Rauchgase nach arbeitsleistender Entspannung aus dem Brennraum ins Freie ausgeschoben. Die mehrmalige Expansion kommt einer Vergrößerung des Expansionshubes um den Faktor n gleich. Dies hat eine.Senkung derTemperatur und vor allem des Druckes vor dem Ausschieben (Auspuffen) zur Folge. Beim Vergleich dieses Verfahrens mit einem Verfahren mit nur einem Expansionstakt pro Arbeitszyklus ist - unter der Voraussetzung, daß die Rauchgase am Ende der Expansion jeweils die gleiche Temperatur besitzen sollen - der Auspuffdruck des erfindungsgemäßen Verfahrens niedriger. Infolge dessen wird das Arbeitsvermögen der Rauchgase besser ausgenützt als bei bekannten Verfahren, so daß der Wirkungsgrad und die Leistung eines nach dem vorgeschlagenen Verfahren arbeitenden Motors erheblich erhöht wird. Das Verfahren kann so ausgelegt werden, daß die Rauchgase mit etwa Umgebungsdruck ins Freie ausströmen, so daß kein Auspuffknall entsteht.
  • Da die komprimierte Luft aus dem Brennraum in den Behälter gedrängt wird, besitzt ein nach dem erfindungsgemäßen Verfahren arbeitender Motor einen äußerst kleinen Schadraum. Bei herkömmlichen Hubkolbenmotoren beispielsweise muß die Höhe des Zylinders größer als der Hub des Kolbens sein. Je größer dieser Raum ist, umso größer ist der Teil der Rauchgase, die nach dem Ausschieben im Zylinder bleiben. Nachteiligerweise ist daher die Ansaugtemperatur der Luft konventioneller Motoren wesentlich höher als die Umgebungstemperatur. Ein kleiner Schadraum wie bei einem nach dem erfindungsgemäßen Verfahren arbeitenden Motor hat aber zur Folge, daß der Anfangs zustand für den Arbeitszyklus im Vergleich zu konventionellen Motoren wesentlich besser ist, da die Saug- und Kompressionstemperatur niedriger und die angesaugte Luftmenge größer ist.
  • Neben einem höheren Wirkungsgrad, einer größeren spezifischen Leistung, sowie einem kleineren Schadraum ist die Geräuschentwicklung eines derartigen Motors nicht nur wegen des geringeren Druckes am Ende der Expansion, sondern auch wegen der gleichmäßigeren Leistung der beweglichen Teile und Lager geringer.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist das Behältervolumen wenigstens doppelt so groß wie das Volumen des Brennraumes.
  • Nach einem anderen Merkmal der Erfindung ist es vorteilhaft, wenn die aus dem Brennraum abgeleitete Luft in mehreren, vorzugsweise in zwei bis drei Teilmengen in Brennraum eingeleitet wird, wobei jeder Teilmenge im Brennraum Brennstoff zugeführt, das Gemisch verbrannt wird und die gebildeten Abgase nach der Ausdehnung aus dem Brennraum ausgeschoben werden.
  • In einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist ein Verbrennungsmotor mit einem oder mehreren, jeweils in einem Gehäuse bewegbaren Kolben, bei dem durch Gehäuse und Kolben jeweils ein Brennraum begrenzt wird, mit Vorteil an einen Behälter über einen mit einem Ventil gegen den Brennraum absperrbaren Strömungsquerschnitt angeschlossen.
  • Im folgenden soll anhand schematischer Skizzen ein Ausführungsbeispiel beschrieben werden.
  • Es zeigen: Figur 1: eine schematische Skizze eines Zylinders eines Hubkolbenmotors mit Behälter Figuren 2 und 3: Je eine Darstellung eines Gleichdruckprozessesmit einem bzw. zwei Expansionstakt(en) pro Arbeitszyklus in einem Temperatur-Entropie Diagramm.
  • In Figur 1 ist schematisch ein Zylinder 1 eines Sechstakt-Hubkolbenmotors dargestellt. Innerhalb des Zylinders 1 bewegt sich ein Kolben 2, der in seinem unteren Totpunkt (durchgezogene Linie) und in seinem oberen Totpunkt (-strichelte Linie) dargestellt ist. Über die der Kolbenol)ÇX-fläche gegenüberliegende Stirnfläche des Zylinders 1 münden ein Rohr 3 zum Ansaugen der Luft und ein zum Auspuff führendes Rohr 4, durch das die Rauchgase ausgeschoben werden, in den Brennraum. An den Rohrmündungen sind jeweils Ventile 5 und 6 angeordnet, über die die Rohrmündungen geschlossen oder geöffnet werden können. Weiterhin mündet ein Rohr 7 mit Ventil 8 in den Zylinder. Rohr 7 steht mit einem Behälter 9 in Verbindung. Alle Ventile 5, 6 und 8 werden von einem nicht dargestellten Nockenwelle gesteuert, die durch die Bewegung des Kolbens über eine Pleuelstange von einer Kurbelwelle angetrieben wird. Schließlich ist in der Figur 1 symbolisch eine Vorrichtung zum Einspritzen von Brennstoff 10 dargestellt.
  • Parallel zur Zylinderwand sind in Figur 1 Hubwege in Form von Pfeilen dargestellt, die die Bewegungsrichtung des Kolbens bei den verschiedenen Arbeitstakten wiedergeben. Auwerden sind an verschiedenen Stellen der Pfeile mit suchstaben bezeichnete Punkte eingetragen. Diese Punkte geben den Ort des Kolbens im Zylinder bei einem bestimmten Verfahrensschritt wieder.
  • Im Ausführungsbeispiel soll ein Sechstaktmotor beschrieben werden. Zunächst wird Luft der Menge g angesaugt. Hierzu ist Ventil 5 geöffnet, während die übrigen Ventile geschlossen sind. Der Kolben 2 bewegt sich vom oberen Totpunkt zum unteren Totpunkt (Hub a, b). An diesen ersten Takt schließt sich im zweiten Takt das Verdichten der Luft an (Hub b, c). Erfindungsgemäß wird bei Punkt c) Ventil 8 geöffnet und die komprimierte Luft über Rohr 7 in den Behälter 9 verdrängt.
  • Alle anderen Ventile sind zu diesem Zeitpunkt geschlossen.
  • Das Volumen des Behälters 9 ist so groß, daß dieser ein mehrfaches der Luftmenge aufnehmen kann, die bei der Kompression während eines Kolbenhubes in den Behälter gedrängt wird. In diesem Ausführungsbeispiel soll nicht das Anfahren eines erfindungsgemäßen Motor, sondern ein Motor in Betriebszustand beschrieben werden. In diese Fall steht die Luft in Behälter 9 unter Kompressionsdruck. Im Anschluß an den Hub c d.,nach dem der zweite Arbeitstakt beendet ist, bewegt sich der Kolben wieder in Gegenrichtung (Hub d g).
  • Während des Hubes d , e ist Ventil 8 geöffnet und komprimierte Luft drängt aus dem Behälter 9 in den Raum oberhalb des Kolbens ein. Hierbei wird nicht die gesamte, während eines Kompressionshubes in den Behälter 9 verdrängte Luft aus dem Behälter in den Zylinder eingelassen, sondern nur die halbe Luftmenge 1/2 g. Nachdem das Ventil 8 geschlossen worden ist. Wird in diese Luft eine entsprechende Brennstoffmenge eingespritzt und das Gemisch verbrannt. Es schließt sich Hub f g an, während dessen die Verbrennungs- gase expandieren. In dem diesem dritten Takt folgenden vierten Takt (Hub g h) werden die Verbrennungsgase über das geöffnete Ventil 6 ausgeschoben. Im fünften Takt wird zunächst die zweite Hälfte der Luft (Luftmenge 1/2 g) aus dem Behälter 9 in den Zylinder eingeleitet (Hub h) i))und anschließend das dazu geöffnete Ventil 8 geschlossen. Nachdem erneut Brennstoff eingespritzt und das Gemisch verbrannt worden ist (Hub i k) ist der fünfte Arbeitstakt mit der Expansion der Verbrennungsgase (Hub k 1) beendet. Im sechsten Arbeitstakt werden die Verbrennungsgase aus dem Brennraum im Zylinder ausgeschoben. Erst nach diesem Arbeitstakt wird wieder eine Luftmenge g angesaugt.
  • In Figur 2 ist ein bei konstantemDruck ablaufender Verbrcnnungsprozeß (idealer Prozeß des Diesel-Motors) schematisch in einem Temperatur-Entropie-Diagramm dargestellt. Einer adiabatischen Kompression (1-2) folgt eine isobare Erwärmung (2-3), der sich eine adiabatische Expansion anschließt. Die verdichtete Luft besitzt einen Druck von etwa 35 bar und nach der Wärmezufuhr eine Temperatur von etwa 1673 K, während die Verbrennungsgase nach der Expansion einen Druck von ca.
  • 2,89 bar und eine Temperatur von 876,6 K haben.
  • Im Vergleich zu diesem herkömmlichen Verbrennungsprozeß ist in Figur 3 ein erfindungsgemäßer, mit einem Behälter 9 arbeitender Prozeß dargestellt.
  • In dieser Figur ist ein Verbrennungsprozeß mit zwei Arbeitstakten pro Zyklus (Ansaugung, Verdichtung, Verbrennung und Expansion, Ausschieben der Rauchgase) dargestellt, da die in den Behälter verdrängte Luft in zwei Teilen in den Brennraum eingeleitet wird und beide Teile nach Zumischung von Brennstoff getrennt von einander den ganzen Hubweg für die Expansion nutzen. Das heißt das gesamte Volumen der Rauchgase ist am Ende der Expansion doppelt so groß wie das Volumen der angesaugten Luft bei Punkt 1. Um einen Vergleich der beiden in den Figuren 2 und 3 geschilderten erfindungsgemäßen Prozesse zuzulassen, sind diese so ausgelegt, daß die Temperatur der Verbrennungsgase nach der Expansion jeweils gleich groß sind. Die Temperaturen und Drücke beim Ansaugen der Luft, am Ende der Kompression bzw. der Wärmezufuhr sind daher gleich.
  • [m Prozeß mit zwei Arbeitsgängen pro Zyklus wird somit die adiabatisch komprimierte Luft (1-2) auf die gleiche Temperatur erhitzt wie im Prozeß mit einem Arbeitsgang pro Zyklus.
  • Bei der isobaren Erhitzung der ersten und zweiten Luftmenge (1/2 g) steigt die Temperatur jeweils auf ca 1-673 K. Mit Vorteil sinkt der Druck der Verbrennungsgase bei der anschließenden Expansion deutlich unter das Druckniveau der nur mit einem Arbeitsgang pro Zyklus arbeitenden Prozesse.
  • Der Druck sinkt nahezu auf das Niveau des Ansaugdruckes (Umgebungsdruck) ab (1,135 bar), so daB einem nach diesem Verfahren arbeitenden Motor eine äußerst geringe Geräuschentwicklung zu eigen ist.
  • In der folgenden Tabelle sind die Leistungsdaten der in den Figuren 2 und 3 dargestellten Verbrennungsmotoren bezogen auf 1 kg Luft angegeben. Allen Berechnungen wurde hierbei ein Adiabatenexponent X = 1,35 zugrundegelegt.
  • Dieser Tabelle ist zu entnehmen, daß durch das erfindungsgemäße Verfahren das Arbeitsvermögen der Rauchgase besser genutzt wird, da die gesamte Expansionsarbeit wesentlich höher ist, als bei einem Verfahren, bei dem die komprimierte Luft nicht in einen Behälter teilmengenweise in den Brennraum eingeleitet wird. Diese Tatsache führt zu einem höheren Wirkungsgrad (auf die zugeführte Wärmemenge bezogene Nutzarbeit).
  • Vergleich der Leistungsdaten für 1 kg angesaugte Luft
    (Adiabatenexponent: % = 1,35) idealer Gleichdruckprozeß
    mit einem Arbeits- mit zwei Arbeits-
    takt pro Zyklus takten pro Zyklus
    Temperaturen Ansaugen T1/P1 303/1
    und Drücke
    Ende der Kompression T2/P2 761,7/35
    (K) / (bar)
    Ende der Wärmezufuhr T3/P3 1673/35
    Ende der Expanison T4/P4 876,6/2,89 687,7/1,135
    zugeführte Wärmemenge Q23 (kJ) 1009
    gesamte Expanisonsarbeit LE (kJ) 914,8 1069,8
    gesamte Kompressionsarbeit LK (kJ) 376,2 463,2
    Nutzarbeit L = LE - LK (kJ) 538,6 606,6
    L
    Wirkungsgrad # = (%) 53,4 60,1
    Q23
    L e e r s e i t e

Claims (4)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zur Umwandlung von Brennstoffenergie in mechanische Energie in einem Verbrennungsmotor, wobei in periodischer Reihenfolge Luft in einen Brennraum angesaugt, komprimiert, und zusammen mit dem der komprimierten Luft zugeführten Brennstoff verbrannt wird und die bei der Verbrennung gebildeten Rauchgaseunter Ausdehnung entspannt unC. aus de Brennraum ausgeschoben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die komprimierte Luft aus dem Brennraum in einen Behälter mit einem im Vergleich zum Brennraumvolumen größeren Volumen geleitet und Luft aus diesem Behälter erneut in den Brennraum eingeführt wird, bevor Brennstoff in den Brennraum eingeleitet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus dem Brennraum abgeleitete Luft in mehreren, vorzugsweise in zwei bis drei Teilmengen in den Brennraum eingeleitet wird, wobei jeder Teilmenge im Brennraum Brennstoff zugeführt, das Gemisch verbrannt wird und die gebildeten Abgase nach der Ausdehnung aus dem Brennraum ausgeschoben werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Esehältervolumen wenigstens das dolJpelte Volumen des Brennraumes besitzt.
  4. 4. Vorrichtung zur D;urchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit einem Verbrennungsmotor mit einem oder mehreren, jeweils in einem Gehäuse bewegbaren Kolben, wobei durch Gehäuse und Kolben jeweils ein Brennraum begrenzt wird, gekennzeichnet durch einen Behälter (9), der über einen mit einem Ventil (8) gegen den Brennraum absperrbaren Strömungsquerschnitt (7) an den Brennraum angeschlossen ist.
DE19803042313 1980-11-10 1980-11-10 Verfahren und vorrichtung zur umwandlung von brennstoffenergie in mechanische energie Withdrawn DE3042313A1 (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4698069A (en) * 1986-04-28 1987-10-06 Firey Joseph C Cyclic gas with solid reaction plant
US5732677A (en) * 1996-04-25 1998-03-31 Baca; Arthur C. Internal combustion engine with eight stroke operating cycle
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JP2010031705A (ja) * 2008-07-26 2010-02-12 Shigeru Sato 内燃機関及び駆動システム
WO2016083640A1 (es) * 2014-11-26 2016-06-02 Denersa, S. L. Motor de combustión interna de seis tiempos

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